Freitag, 26. April 2024

Lebende Tiere im Biologieunterricht

Liebe Leserinnen und Leser,

der folgende Blogbeitrag des Biologie-Didaktik Blogs handelt vom Einsatz lebender Tiere im Biologieunterricht. Mit meinem Beitrag möchte ich zeigen, dass sich der Aufwand lebende Tiere in den Unterricht einzubeziehen lohnt.

In meinem Artikel stelle ich die vielen positiven Aspekte genauer vor. Leider ist der Einsatz von Tieren im Unterricht bisher eher die Ausnahme. Das Erlangen von Wissen zum Umgang mit lebenden Tieren im Unterricht könnte die Hemmschwelle für angehende Lehrkräfte senken. Daher findet ihr in meinem Blog alle wichtigen Informationen, konkrete Tipps, Ideen und Inspirationen für einen erfolgreichen Einsatz von lebenden Tieren im Biologieunterricht.

Wir klären die Fragen, unter welchen Voraussetzungen Tiere in Schulen gehalten werden können, welche rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden müssen, welche pädagogischen Vorteile ihre Anwesenheit im Klassenzimmer mit sich bringt und ob es Tierarten gibt, die sich besonders gut für den Unterricht eignen. Zudem zeige ich, wieso eine sorgfältige Unterrichtsplanung beim Einsatz von Tieren unerlässlich ist.

Zum Schluss stelle ich einen Unterrichtsvorschlag zu Wasserflöhen vor und bin gespannt wie ihr ihn findet. Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen und freue mich auf eure Kommentare.

Liebe Grüße

Theresa

Hier findest Du meinen Blogbeitrag:

https://drive.google.com/file/d/1nO8uHiqwrqmVuHNi7dtkqa273_FrrozR/view?usp=sharing






12 Kommentare:

  1. Hallo liebe Theresa,
    vielen Dank für deinen interessanten Blogbeitrag zu dem Thema „Lebende Tiere im Biologieunterricht“.
    Mich hat der Titel von Beginn an gefesselt und meine Interesse zum weiterlesen geweckt.
    Du hast deinen Beitrag sehr gut strukturiert und verständlich gestaltet. Besonders gut haben mir deine „Merkzettel“ gefallen, in denen die Theoretische Grundlagen oder Definition nochmal veranschaulicht dargestellt wurden. Das ist eine super Idee und sehr hilfreich, die Theorie besser beizubehalten.
    Ich finde du hast die Theoretischen Grundlagen zu beginn, trotz der hohen Komplexität, sehr verständlich erklärt.

    Insgesamt finde ich diesen Beitrag äußerst hilfreich, sowohl für angehende Lehrkräfte als auch für erfahrene Pädagogen. Es ist großartig, solche Ressourcen zur Verfügung zu haben, um den Biologieunterricht effektiver zu gestalten und das Interesse der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

    Beim durchlesen deines Beitrags sind mir ein paar Dinge durch den Kopf gegangen, die ich gerne mit dir Teilen möchte.
    Mit lebendigen Tieren im Unterricht zu arbeiten ist für die meisten Schüler*innen eine tolle Möglichkeit. Allerdings gibt es auch Schüler*innen, bei denen Tiere keine große Interesse wecken. Mögliche Gründe könnten dafür Angst, zu wenig Erfahrung durch das Elternhaus oder Ekel sein.
    Deshalb würde ich zunächst mit den Schüler*innen besprechen, ob sie dieses Projekt gut finden, bevor man die Tiere in den Unterricht integriert.

    Danach würde ich zusammen mit der Klasse entscheiden, welches Tier für sie in Frage kommt.Indem man dies tut, könnte man die am häufigsten genannten Ekeltiere bereits ausschließen und gleichzeitig die Autonomie der Schüler*innen fördern. Es ist auch förderlich für das Interesse und die intrinsische Motivation der Schüler, Tiere auszuwählen, mit denen sie sich gerne in ihrer Freizeit beschäftigen und die in ihrem Leben eine Rolle spielen.
    Das sind aber nur Anregungen. Grundsätzliche finde ich die Auseinandersetzung mit möglichen Ekeltieren gut um Ängste und Barrieren abzubauen. Ich selber habe sehr große Angst vor Spinnen und dies wäre vielleicht eine Möglichkeit gewesen, in Verknüpfung mit dem gelernten Wissen, diese Angstbarriere und Panik abzubauen.

    Mir ist auch das Thema der Ablenkung in den Sinn gekommen. Ich bin ein sehr tierliebender Mensch und konnte mich bereits als Kind sehr dafür begeistern. Meine Lehrerin hatte immer ihren Hund in der Schule dabei und da ist meine Aufmerksamkeit schon öfters vom Unterricht Richtung Hund abgeschweift.
    Hättest du eine Idee, wie man die Aufmerksamkeit der Schüler*innen trotzdem auch für den Wissenserwerb nicht verliert? Vielleicht gibt es geeignete Unterrichtsphasen um dem Problem entgegen zu wirken.

    Ich bedanke mich für diesen Blogbeitrag und freue mich auf deine Antwort.
    Liebe Grüße
    Sarah

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  2. Liebe Theresa,

    Das Thema deines Blogbeitrags hat mich gleich interessiert, da ich gerade das Seminar „Biologische Arbeitsweisen für die Grundschule“ besuche. In diesem Seminar werden viele Tiere vorgestellt und es wird einem geraten, Tiere in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren und auch zu züchten.
    Deshalb hat mich dein Blogbeitrag direkt angesprochen. Ob es wirklich so gut ist, lebende Tiere, in den Biologieunterricht zu integrieren oder ob es auch Schwierigkeiten gibt.

    Erst einmal finde ich deinen Blogbeitrag gut aufgebaut und ich kann deine Struktur gut nachvollziehen. Deine Erklärungen von Fachbegriffen, ermöglicht es, dass jeder den Beitrag verstehen kann. Zudem finde ich deine Fragestellungen zu einzelnen Abschnitten gut, damit man weiß, welche Frage im Abschnitt beantwortet wird.
    Ich finde es toll, dass du eine Verbindung zu dem Lehrplan und den Lernzielen herstellst. Damit weiß man, dass der Einsatz von lebendigen Tieren in den Unterricht integriert werden kann und sogar gern gesehen wird. Zudem hat der Einsatz von lebendigen Tieren nicht nur fachliche Vorteile, sondern auch überfachliche Kompetenzen wie Fürsorge, richtige Haltung oder soziale Kompetenzen werden gefördert.
    Positiv hervorherben möchte ich noch, dass du auf unterschiedliche Dinge hinweist, auf die man achten muss bei dem Einsatz von lebendigen Tieren. Zum einen auf den Umgang mit Ekeltieren, auf rechtliche Rahmenbedingungen die beachtet werden müssen oder darauf, dass man Regeln zum Umgang mit den Tieren in der Klasse besprechen muss. Zudem stellst du einige Tierarten vor, welche gut im Unterricht eingesetzt werden können.
    Im Bezug zur Praxis finde ich es toll, dass du einen Unterichtsvorschlag mit einer fertigen Unterrichtsskizze zur Verfügung stellst, damit man weiß, wie genau man die Tiere in den Unterricht miteinbeziehen kann. Zudem finde ich die Reflektionsfrage bei dem Unterrichtsentwurf gut, um sich genauer mit diesem auseinanderzusetzen und entscheiden zu können, ob man diesen so im Unterricht einsetzen würde.
    Als Verbesserungsvorschlag zu deinem Blog, hätte ich mich über mehr Reflektionsfragen gefreut, da es den Lesefluss vereinfacht und die Konzentration steigert. Desweiteren hätte ich mich über Erläuterungen zu den Abbildungen gefreut. Meiner Meinung nach sollte man, wenn man Abbildungen nutzt, diese auch erklären. Denn damit stellt man sicher, dass alle die Abbildungen auch richtig verstehen. Zudem hätte ich mich über den Punkt „Herausforderungen und Schwierigkeiten beim Einsatz lebendiger Tiere im Unterricht“ gefreut. Dadurch hätte ich mir meine Meinung durch Vor- und Nachteile besser bilden können. Du hast ein paar Herausforderungen genannt, aber nicht explizit als Herausforderung benannt.

    Deshalb stellt sich mir die Frage welche Herausforderungen durch den Einsatz lebendiger Tiere bestehen. Eine Herausforderung meiner Meinung nach ist der Ekel, die Ablenkung oder auch ethische Absichten. Zudem stellt sich mir die Frage, was mit den Tieren in den Ferien geschieht. Welche weiteren Herausforderungen meinst du gibt es und kannst du mir die Frage bezüglich der Ferien beantworten?

    Ich danke dir für deinen guten Blogbeitrag und würde mich über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße,
    Nora

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  3. Hey Theresa,

    Vielen Dank erstmal für deinen interessanten Blogbeitrag und auch für deinen eigenen Unterrichtsentwurf!
    Mir gefällt dein Blog sehr gut. Toll ist, dass du vor allem einen ausführlichen Bezug zum Bildungsplan mit Bezug zu den Kompetenzen, welche durch den Einsatz von lebendigen Tieren im Bio – Unterricht gefördert werden, in deinen Blog eingebaut hast. Ich finde es auch sehr gut, dass du direkt die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen thematisiert hast. So weiß man direkt, was es bei der Haltung und Arbeit mit Tieren in der Schule zu beachten gilt. Vor allem dein Layout mit den kleinen Notizzetteln, in denen du z.B. die Unterschiede zwischen normativen Aussagen und empirischen Studien erklärst oder noch einmal die Basiskonzepte nennst, helfen zentrale Themen deines Blogbeitrags, die man eventuell schon kennt, nochmals in Erinnerung zu rufen. Die ausführliche Liste zu einzelnen Tieren, die im Unterricht genutzt werden können, und direkt die passenden Themen, die mit diesen im Unterricht unterrichtet werden können, hat mir auch gut gefallen und ich sehe dies als eine gute Orientierung für die eigene Unterrichtsplanung: Man kann sich hier einfach schonmal etwas Inspiration für eigene Unterrichtsentwürfe holen. Auch die Idee, potenzielle „Ekeltiere“ im Unterricht zu thematisieren, um so vor allem Ekel abzubauen und um den positiven Umgang mit Tieren zu fördern, halte ich für sehr sinnvoll. Mir ist noch während des Lesens deines Blogs eine weitere Idee eingefallen, die ich für spannend halte und deswegen hier teilen wollte: Die von dir verwendeten empirischen Studien und Belege sind mittels einzelner spezifischer Gruppen von Schüler*innen einer bestimmten Schulform gemacht worden, oder? Es wäre bestimmt interessant, wenn es weitere Erkenntnisse und Handreichungen bezüglich des Einsatzes von Tieren im Biounterricht für alle Schulformen gibt und man diese auch im Vergleich zu den hier thematisierten Erkenntnissen betrachtet: So könnte aus meiner Sicht die Qualität des Einsatzes von lebenden Tieren im Unterricht noch besser beurteilt werden. Vor allem auch hinsichtlich des Einsatzes bei verschiedenen Altersgruppen und in den verschiedenen Schulen (z.B. auch die Möglichkeiten und Grenzen bei der Arbeit im SBBZ und was es hierbei verstärkt in der Handhabung mit Tieren zu beachten gilt).

    Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Was mir beim Durchlesen deines Blogbeitrags aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass du an ein paar Stellen jeweils genderst und manchmal nur von Schülerinnen und Schülern sprichst. Das ist keine große Sache und schmälert auf keinen Fall die Qualität deines Blogs, aber ich glaube, eine einheitliche Linie diesbezüglich würde den Lesefluss verbessern.
    Nochmals vielen Dank für deinen facettenreichen und spannenden Blog!
    Liebe Grüße
    Lennart

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  4. Hallo Theresa,

    vielen Dank für deinen interessanten und informativen Blockbeitrag zum Thema „lebende Tiere im Biologieunterricht“. Persönlich konnte ich leider noch nicht im Unterricht mit lebenden Tieren arbeiten und war gespannt, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben würden und worauf geachtet werden sollte.

    Dein Blockbeitrag lässt sich sehr angenehm lesen, was meiner Meinung nach an der sehr strukturierten und anschaulichen Gestaltung liegt. Besonders die Erklärungen und die detaillierten Checklisten sind sehr hilfreich. Sie bieten eine wertvolle Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Tiere und Gestaltung von Unterrichtseinheiten.

    Du beleuchtest nicht nur die potenziellen Vorteile, sondern gehst auch explizit auf die notwendigen Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz von Tieren im Klassenzimmer ein. Das Einbeziehen des Bildungsplans mit dem Verweis auf die Förderung von überfachlichen Kompetenzen wie Fürsorge und Verantwortung die durch den Einsatz lebender Tiere gefördert werden, hat mich fasziniert. Ich denke es ist wichtig den Schüler*innen diese Werte früh zu vermitteln, nur dann können sie die Natur und die Lebewesen entsprechend wertschätzen. Gerade wenn Kinder wenig, bis keinen Kontakt mit Tieren erfahren, sollte dieses in der Schule vermittelt werden.
    Unterstützt wird diese Ansicht durch das Ergebnis der empirischen Studie, welche „eine Steigerung der intrinsischen Motivation und des situativen Interesses“ zeigt (Hummel & Randler, 2010, 2012; Hummel, 2012; Wilde et al. 2012).
    Danke auch für deine sicherlich hilfreichen Tipps wie mit Ekeltieren in Bezug auf Schüler*innen umzugehen ist.
    Trotzdem stell ich mir die Frage, wie du als Lehrkraft regieren würdest, wenn trotz aller Tipps, die Mitarbeit verweigert wird. Wie können Schüler*innen trotzdem miteingebunden werden, sodass sie nicht vom Unterrichtsgeschehen ausgeschlossen werden?

    Zu deiner Frage, ob ich mir vorstellen könnte, die Unterrichtseinheit mit dem Wasserfloh durchzuführen? Das könnte ich mir gut vorstellen die Unterrichtseinheit umzusetzen. Das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten ist sicherlich motivierend für die Schüler*innen. Nebenbei lernen sie den richtigen Umgang mit lebenden Tieren kennen und tragen Verantwortung. Die klare Struktur und praxisnahen Tipps machen es einfach, diesen Vorschlag in den Unterricht einzubauen.

    Vielen Dank für deinen Blockbeitrag, ich hoffe er ermutigt weitere dazu, die Hemmschwelle zu überwinden und die vielfältigen pädagogischen Vorteile lebender Tiere im Klassenzimmer zu nutzen.

    Viele Grüße Leonie

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  5. Liebe Theresa,
    vielen Dank für diesen informativen und gut strukturierten Beitrag zum Einsatz lebender Tiere im Biologieunterricht. Deine detaillierten Ausführungen und praxisnahen Vorschläge haben mich zum Nachdenken über die Integration lebender Tiere in meinen eigenen Unterricht später angeregt.
    Besonders hervorzuheben ist dein umfassender Ansatz, der sowohl pädagogische als auch praktische Aspekte berücksichtigt. Du machst deutlich, wie lebende Tiere das Interesse und die Motivation der Schüler steigern können und zeigst klare Vorteile für die Entwicklung sowohl fachlicher als auch überfachlicher Kompetenzen auf. Besonders die konkrete Anleitung und der Unterrichtsvorschlag zu Wasserflöhen sind äußerst hilfreich für Lehrkräfte, die diese Methode in ihren Unterricht integrieren möchten. Außerdem möchte ich positiv hervorheben, dass du auf die Herausforderungen mit Ekeltieren eingehst. Ich kann mir vorstellen, dass hier die größte Hürde für den Einsatz von lebenden Tieren im Unterricht besteht.
    Trotzdem möchte ich eine Kritik anmerken. Ein Punkt, der mehr Beachtung finden könnte, ist die ethische und rechtliche Verantwortung, die mit dem Einsatz lebender Tiere einhergeht. Während du die rechtlichen Rahmenbedingungen erwähnst, wäre es hilfreicher, konkrete Beispiele und bewährte Praktiken für die Haltung und Pflege der Tiere im schulischen Kontext zu beschreiben. Dies könnte ganz bestimmt dazu beitragen, die Hemmschwelle für Lehrkräfte zu senken, die aus Sorge um das Wohl der Tiere zögern, sie im Unterricht einzusetzen.
    Beim Lesen deines Blogbeitrags ist mir dabei eine Alternative eingefallen, die ich mit dir teilen möchte. Hierbei sehe ich bei der Umsetzung weniger Herausforderungen, die auf einen zukommen könnten.
    Es wäre meiner Meinung nach ebenso möglich digitale Technologien, wie z.B. Virtual Reality (VR) einzusetzen, die direkte Interaktion mit lebenden Tieren ergänzen oder sogar ersetzen könnten. Solche Technologien könnten einerseits die emotionalen Erfahrungen der Schüler ersetzen und andererseits einige der praktischen und ethischen Herausforderungen reduzieren, die mit dem Einsatz lebender Tiere verbunden sind. Der Unterrichtsverlauf wäre unter anderem auch planbarer, weil man nie weiß wie sich Tiere im Geschehen tatsächlich verhalten. Noch dazu könnten Ängste und Ekel durch VR in einer sanfteren Art entgegengewirkt werden. Jedoch wird bisher eine solche Behandlung primär bei Höhenangst oder Spinnen angewandt. (https://www.rosenfluh.ch/media/psychiatrie-neurologie/2017/03/Behandlung-von-spezifischen-Phobien-in-der-virtuellen-Welt.pdf, 28.06.2024). Wie findest du diesen alternativen Vorschlag und kannst du dir vorstellen statt lebende Tiere auch Virtual Reality zu nutzen?
    Insgesamt finde ich deinen Blogbeitrag dennoch sehr gelungen und anregend. Er bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps, die sicherlich vielen Lehrkräften zu denken geben, lebende Tiere gewinnbringend in ihren Unterricht zu integrieren.
    Liebe Grüße,
    Fabian :)

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  6. Liebe Theresa,

    deine Thematik der lebenden Tiere im Biologieunterricht hat mich direkt angesprochen.

    Deine Strukturierung, über das vorhandene Inhaltsverzeichnis, bis hin zu deinem Fazit, hat mir sehr gut gefallen. Die farbige Gestaltung hat das Lesen angenehm gestaltet.
    Zudem gefällt mir der Unterrichtsvorschlag. Diesen hast Du sehr ausführlich und bedacht formuliert, was ich an dieser Stelle hervorheben möchte.
    Auf die Kompetenzen bist Du sehr genau eingegangen und hast einen direkten Bezug zum Bildungsplan und zur Fachdidaktik-Veranstaltung geschaffen.

    Wie bereits in Deinem Blogbeitrag beschrieben, scheinen viele Lehrkräfte lebende Tiere nicht in Ihr Unterrichtsgeschehen einzubinden.
    Ich persönlich war zunächst skeptisch, was das Thema lebende Tiere im Biologieunterricht angeht. In meiner Schulzeit wurde „nur“ seziert.
    Zur Auswahl an Tieren ist bei mir die Frage aufgekommen, inwiefern Du Säugetiere (z.B. Hausmäuse) in das Unterrichtsgeschehen einbinden würdest?
    Die Verwendung kann ethische Fragen aufwerfen, insbesondere wenn es um das Wohl der Tiere geht. Nicht alle Schüler*innen und Eltern könnten damit einverstanden sein.

    Einige Schulen bieten Ihren Schülern auch die Möglichkeit, Reptilien selbst einmal hautnah zu erleben. Die spezialisierten Anbieter besitzen Lizenzen, um Reptilien für Bildungszwecke in Schulen vorzustellen (z.B. Manfred Werdan; Reptilienexperte; Regierung von Oberbayern – Erfahrungsberichte bei Recherche).

    Ich persönlich würde den Einsatz von Reptilien im Unterricht in Erwägung ziehen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehören für mich die bewusste Auswahl des Anbieters, Sicherheitsrichtlinien und im vorhinein bewusste pädagogische Ziele (Anpassung, Rolle im Ökosystem, etc.). Ich denke der Einsatz kann durchaus eine bereichernde Erfahrung für Schüler*innen darstellen.
    Siehst Du hier ein Problem? Würdest du derartige Tiere ebenfalls in Dein Unterrichtsgeschehen einbinden?

    Im Anschluss ein Aspekt, welchen ich noch gerne anmerken möchte.
    Schön wäre es gewesen, wenn Du noch Beispiele genannt hättest, wie in den unterschiedlichen Schularten (SBBZ, ...) die lebenden Tiere in den Unterricht eingebunden werden können (eine Art Differenzierung).
    Abgesehen hiervon, finde ich Deine Wahl des Themas äußerst spannend und gleichzeitig hat mir dein Blogbeitrag Möglichkeiten aufgezeigt, wie ich selbst in Zukunft die Thematik angehen könnte. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Lara

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  7. Liebe Theresa,

    erstmal vielen Dank für deinen Blogbeitrag! Das Thema finde ich sehr spannend und daher hat mich der Blogbeitrag direkt angesprochen. Ich möchte dir ein paar Rückmeldungen geben, nachdem ich deinen Blogbeitrag gelesen habe. Zunächst ist der Blogbeitrag einladend gestaltet mit dem Rahmen und der leichten Hintergrundfarbe. Ich finde den Ansatz, lebende Tiere einzusetzen sehr gut und meiner Meinung nach pädagogisch sehr wertvoll. Die Punkte, die du angebracht hast bezüglich des emotionalen Zugangs zur Biodiversität und die Förderung des sozialen Miteinanders finde ich sehr treffend. Besonders gelungen finde ich außerdem die Übersicht der Bildungsziele und Kompetenzen, da diese von enormer Bedeutung sind, um Lehrkräften eine klare Orientierung zu geben. Des Weiteren finde ich den Einbezug der Basiskonzepte gut, da diese meiner Meinung nach im Biologieunterricht unerlässlich sind. Auch der Unterrichtsvorschlag zu den Wasserflöhen finde ich super, da er direkt umsetzbar ist. Ich finde du hast das Thema gut herausgearbeitet und man merkt, dass du dir Mühe gegeben hast. Besonders gut gefällt mir der konkrete Unterrichtsvorschlag mit dem Verlaufsplan.

    Dennoch habe ich ein paar Anmerkungen. Du hast den hohen Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung solcher Unterrichtseinheiten zwar beschrieben, hier hat mir aber eine detailliertere Darstellung der Unterstützungsmöglichkeiten für Lehrkräfte gefehlt. Beispielsweise durch Fortbildungen, die die Lehrkräfte bei der Planung solcher Unterrichtseinheiten helfen, um dies beispielsweise strukturierter anzugehen. Auch beim Aspekt der Angst oder des Ekels haben mir konkretere Tipps zur Unterstützung der Schüler*innen gefehlt. Du hast zwar einen „Spickzettel“ dazu eingefügt, dennoch haben mir konkrete Beispiele gefehlt, die das Ganze ein wenig anschaulicher machen könnten. Ich habe mir die Frage gestellt, bezogen auf die langfristige Integration lebender Tiere in den Schulalltag, wie kann sichergestellt werden, dass die Tiere über längere Zeiträume hinweg gut versorgt werden? Dies wäre in deinem Beitrag bestimmt hilfreich gewesen auf diesen Aspekt intensiver einzugehen.
    Insgesamt finde ich deinen Blogbeitrag sehr gut und informativ. Du hast das Thema praxisnah und spannend dargestellt und bietest außerdem Anregungen für die Unterrichtsgestaltung. Vielen Dank nochmal!

    Liebe Grüße,
    Siriam

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  8. Hey Theresa,

    Vielen Dank erstmal für deinen interessanten Blogbeitrag und auch für deinen eigenen Unterrichtsentwurf!
    Toll ist, dass du vor allem einen ausführlichen Bezug zum Bildungsplan mit Bezug zu den Kompetenzen, welche durch den Einsatz von lebendigen Tieren im Bio – Unterricht gefördert werden, in deinen Blog eingebaut hast. Ich finde es auch sehr gut, dass du direkt die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen thematisiert hast. So weiß man direkt, was es bei der Haltung und Arbeit mit Tieren in der Schule zu beachten gilt. Die ausführliche Liste zu einzelnen Tieren, die im Unterricht genutzt werden können, und direkt die passenden Themen, die mit diesen im Unterricht unterrichtet werden können, hat mir auch gut gefallen und ich sehe dies als eine gute Orientierung für die eigene Unterrichtsplanung: Man kann sich hier einfach schonmal etwas Inspiration für eigene Unterrichtsentwürfe holen. Mir gefällt auch dein Unterrichtsvorschlag zu einer Stunde zu Wasserflöhen sehr gut. Du hast angegeben, dass dieser in den Klassenstufen 7 – 9 unterrichtbar ist. Beim Einsatz von lebenden Tieren im Biounterricht stellt sich meiner Meinung nach auch immer die Frage, in welcher Klassenstufe man diese einsetzen will. Ich denke es ist wie beim Einsatz jeder Methode bei der Unterrichtsplanung sinnvoll, sich erst einmal Gedanken darüber zu machen, ob diese Methode für den Einsatz in einer spezifischen Klassenstufe geeignet ist, oder nicht. Ich denke gerade der Einsatz von einem Wasserfloh könnte z.B. in der Oberstufe für deutlich weniger Begeisterung als in der Mittelstufe sorgen. Hier müsste man dann evtl. zu „exotischeren Tieren“ greifen, die auch bei älteren Schüler*innen eine starke Faszination auslösen. Denkbar wäre evtl. auch die Kombination mit einer App, in der die Anatomie einzelner Tiere dargestellt ist, um z.B. den Feinbau der Tiere nochmals detailreicher z.B. in 3D zu visualisieren (Oberstufenschüler*innen sind vermutlich in der Nutzung von Handys im Unterricht geübter) und so z.B. mit der Betrachtung unter einem Mikroskop zu kombinieren. Damit hätte man neben der eigenen Visualisierung mit dem Mikroskop noch eine etwas genauere Visualisierung am Handy, wobei natürlich der praktische Anteil der Stunde (der Prozess des Mikroskopierens) nicht verloren gehen würde. Denkbar wäre auch eine anschließende Diskussion im Plenum über die Vor – und Nachteile vom eigenen Mikroskopieren von Tieren vs. z.B. der Betrachtung von Schematazeichnungen. Ich denke solche Überlegungen sind vor der Planung einer Unterrichtsstunde sinnvoll, da sie dafür sorgen, dass die Faszination Lebendiger Tiere im Unterricht alle Klassenstufen erreichen kann. Du kannst gerne kommentieren, was du von diesen Vorschlägen hältst.

    Nochmals vielen Dank für deinen facettenreichen und spannenden Blog!
    Liebe Grüße
    Lennart

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  9. Liebe Theresa,
    der Titel “ Lebende Tiere im Biologieunterricht” deines Blogbeitrages hat sehr zum Lesen angeregt. Vor allem, weil lebende Tiere und ihr Einsatz im Unterricht auch Teil unseres Biologiestudiums sind (vgl. das Seminar “Arbeitsweisen für die Grundschule).

    Zu Beginn möchte ich dir sagen, dass mir die Strukturierung und die (farbliche) Gestaltung deines Blogbeitrages sehr gut gefallen. Durch dein Inhaltsverzeichnis ermöglichst du es dem Leser direkt zu Beginn einen Überblick über die Themen und Inhalte zu bekommen. Die Strukturierung zieht sich durch den ganzen Beitrag und ermöglicht ein sehr angenehmes Leseerlebnis.

    Inhaltlich haben mir besonders gut die vielen Schaubilder und die “Merke-Zettel” zur Vertiefung der Inhalte gefallen. Durch die Zettel werden die Inhalte nochmals vertieft und man kann auf einen Blick die wichtigen Stichpunkte und Informationen erkennen.
    Außerdem hast du dich sehr intensiv mit dem Bildungsplan auseinandergesetzt, das ist sehr hilfreich für uns als angehende Lehrkräfte.

    Ich muss zugeben anfangs war ich nicht ganz überzeugt von der Idee lebende Tiere im Unterricht eizusetzen. Kinder können gerade in neuen Situationen und im Eifer des Gefechts unvorsichtig und grob werden. Aus diesem Grund hatte ich zuerst Angst Tiere im Unterricht einzusetzen. Außerdem gibt es viele Kinder die aufgrund von fehlenden Erfahrungen oder schlechten Erfahrungen Angst, Ekel oder Abneigung gegenüber bestimmten Tieren verspüren. Darin sehe ich eine große Herausforderung, denn nicht jedes Tier wird jedem Kind gefallen. Aus diesem Grund würde ich vorschlagen offen mit der Klasse zu kommunizieren, Ängste zu klären und zu versuchen die Unterrichtsstunde für alle angenehm und interessant zu gestalten.

    Super hilfreich finde ich deine tabellarische Auflistung der Tiere und den möglichen Unterrichtsthemen (Seite 12). Gerade im Bezug auf die Kommunikation mit der Klasse bietet diese Tabelle die Möglichkeit den SchülerInnen einen Überblick zu bieten und sich zu informieren.

    Am besten gefallen hat mir der konkrete Unterrichsentwurf zu den Daphnien. Dieser ermöglicht uns angehenden Lehrkräften nachzuvollziehen, wie man einen Unterricht mit lebenden Tieren gestalten könnte. Auf Grundlage deines Blogbeitrages würde ich deine Frage, ob ich mir vorstellen könnte die Unterrichtsstunde mit SchülerInnen durchzuführen, eindeutig mit ja beantworten. Ich denke man braucht eine gute Vorbereitung für solch eine Unterrichtsstunde aber durch deine Skizze ist dies gut zu bewältigen.

    Vielen Dank für deinen interessanten Blogbeitrag. Durch ihn habe ich nicht mehr so großen Respekt davor lebende Tiere im Unterricht einzusetzen und würde dies in meinem eignen Unterricht nun in Erwägung ziehen.
    Ich hoffe auch andere werden durch deinen Beitrag dazu angeregt.

    Liebe Grüße
    Assunta

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  10. Liebe Theresa,
    Zunächst möchte ich mich für diesen sehr interessanten und gelungenen Blogbeitrag zum Thema „Lebende Tiere im Biologieunterricht“ bedanken.
    Der Einsatz von lebenden Tieren im Biologieunterricht sollte laut der Definition von Biologie als „die Wissenschaft von den Lebewesen“ (https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/biologie/8664 (30.07.2024)) eigentlich die naheliegendste Unterrichtsmethode sein. Trotzdem war die Möglichkeit dieser Unterrichtsmethode bei mir bisher nicht präsent. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, erging es meinen Biologielehrern und Biologielehrerinnen ähnlich, da in meiner gesamten Schullaufbahn bedauerlicherweise nie mit lebenden Tieren im Biologieunterricht gearbeitet wurde. Du hast in deinem Blog-Beitrag jedoch einige gute Gründe aufgeführt, weshalb zumindest die Auseinandersetzung mit dieser Unterrichtsmethode für uns angehende Lehrkräfte durchaus von Bedeutung ist.
    Dabei wurde mein Interesse an diesem Blog-Beitrag nicht nur durch den Inhalt des Titels geweckt, sondern im Laufe des Lesens auch durch ein ansprechendes Design mit dem Festhalten von Kernaussagen oder wichtigen Hintergrundinformationen in Abbildungen oder ‚Spickzetteln‘ aufrechterhalten.
    Außerdem ist die konkrete Benennung möglicher, im Unterricht einzusetzender, Tiere und die durch diese Tiere zu erwerbenden Kompetenzen, aber auch die Beschreibung zum Umgang mit möglichen Ekeltieren für die spätere Lehrpraxis sehr hilfreich. Insbesondere bezüglich der Ekeltiere ist es meiner Meinung nach zudem wichtig, die Klasse im Vorfeld bereits gut zu kennen und einschätzen zu können, inwiefern es Ekel gegenüber bestimmten Tieren gibt. Ist die Klasse zudem in der Lage verantwortungsvoll mit den Tieren umzugehen oder gibt es SchülerInnen in der Klasse, die ich als Lehrkraft besonders im Auge behalten sollte? Hier ist es also wichtig, individuell auf die Klasse einzugehen und den Einsatz von lebenden Tieren im Unterricht auf die entsprechende Klasse anzupassen.
    Du beschreibst zudem, wie überfachliche Kompetenzen, Interesse und Motivation der SchülerInnen aber auch langfristiges Wissen durch eine bessere Vernetzung des Wissens gesteigert werden kann. Das sind gute Argumente, die den Einsatz lebender Tiere im Unterricht auf jeden Fall rechtfertigen. Auf der anderen Seite zeigst du aber auch auf, wie kein signifikanter unmittelbarer Lernzuwachs durch den Einsatz lebendiger Tiere im Unterricht nachgewiesen werden kann. Hier wäre noch interessant zu untersuchen, inwiefern sich der unmittelbare Lernzuwachs durch einen differenzierten Einsatz der Tiere verbessern lässt. Führt ein Einsatz der Tiere nur im Unterrichtseinstieg eventuell zu einem verbesserten Lernzuwachs oder sollten die Tiere nur in einer zusätzlichen Vertiefungsstunde eingesetzt werden? Hat also ein reduzierter und situativer Einsatz der Tiere einen positiveren Effekt auf den Lernzuwachs bei gleichbleibender Steigerung des Interesses und der Motivation der SchülerInnen?

    Liebe Grüße
    Julian

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  11. Liebe Theresa,
    vielen Dank für deinen ansprechenden und gut aufgebauten Blogbeitrag.

    Ich versuche mich gerade an lebende Tiere in meiner eigenen Schulzeit zu erinnern, in meiner Grundschulzeit kann ich mich an keine solche Unterrichtseinheit erinnern, in der 5. oder 6. Klasse haben wir glaube ich Beobachtungen an Schnecken in Kleingruppen durchgeführt, einmal hatte der Biolehrer seinen Hund dabei und etwas über seine Interessen und Ernährung erzählt, was natürlich ein Highlight für die meisten meiner MitschülerInnen war. Ansonsten wurden lebende Einzeller zum Mikroskopieren eingesetzt.

    Was mir beim Lesen des Beitrags auffiel ist, das die meiste Literatur zu diesem Thema etwa 15 Jahre alt ist. Mich würde interessieren, wie sich die AutorInnen heute zu dem Einsatz von lebendigen Tieren aus ethischer Sicht positionieren würden. In den letzten Jahren hat der öffentliche Diskurs zum Thema Veganismus, Tierwohl und Zoohaltung zugenommen und es würde vielleicht weniger dem zugestimmt werden, dass es moralisch vertretbar ist, Tiere aus ihrem Lebensraum zu entnehmen oder auch Klassentiere zu „erzieherischen Zwecken“ wie das Übernehmen von Verantwortung oder zum Erreichen von affektiven Lernzielen einzusetzen. Stattdessen würde ich es persönlich auch eher befürworten, Tiere in ihrem Lebensraum zu beobachten. Das bringt zwar andere Herausforderungen mit sich, aber auch zusätzliche Lernmöglichkeiten und würde eher die biologische Arbeitsweise und den Weg der Erkenntnisgewinnung bei einer Feldforschung in den Vordergrund stellen.

    Interessant wäre es natürlich, in Zukunft mithilfe virtueller Realitäten lebende Tiere für Unterrichtszwecke ersetzen zu können und den Verzicht auf lebende Tiere auch im Unterricht zu thematisieren. Dabei kann zugleich die Bewertungskompetenz angesprochen und die Empathie für alle Lebewesen und ihre Gleichwertigkeit diskutiert werden.

    Viele Grüße
    Ann-Christin

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  12. Liebe Theresa,
    vielen Dank für deinen interessanten Blogbeitrag! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihn zu lesen und über den Einsatz von Tieren im Unterricht nachzudenken. Deine strukturierten Ausführungen haben mir neue Perspektiven aufgezeigt und mich motiviert, die Möglichkeiten lebender Tiere im Klassenzimmer genauer zu erforschen. Als angehender Biolehrer habe ich bisher an Hunde und Fische gedacht, aber nun frage ich mich, ob es sinnvoll wäre, auch exotischere Tiere wie Schlangen oder Echsen in den Unterricht einzubeziehen, um das Verständnis der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen. Siehst du hierbei potenzielle Herausforderungen?
    Besonders interessant fand ich deine Darstellung, wie lebende Tiere die Motivation und das Interesse der der Schülerinnen und Schüler steigern können. Deine Erläuterung, dass positive Emotionen ein positives Lernklima fördern, hat mich sehr inspiriert und beeindruckt.
    Überrascht hat mich die Erkenntnis, dass lebende Tiere nicht immer zu einem direkten Wissenszuwachs führen. Deine Hypothese, dass die Vielzahl der Sinneseindrücke die kognitive Verarbeitung erschwert, leuchtet ein. Denkst du, dass gezielte didaktische Methoden diese Herausforderung senken könnten?
    Deine Ausführungen zur Förderung sozialer Kompetenzen durch die Pflege von Tieren fand ich besonders wichtig. Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für Lebewesen kennenlernen. Dein Unterrichtsvorschlag zu Wasserflöhen hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich überlege, dass in meinem kommenden Schulpraxissemester auszuprobieren.
    Insgesamt ist dein Beitrag sehr interessant und zeigt klar die Vorteile lebender Tiere im Unterricht auf. Ich freue mich darauf, als Lehrer solche "Tierexkursionen" durchzuführen.
    Herzliche Grüße!

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