Mittwoch, 12. Juni 2024

Der Schulgarten - welche Chancen bietet ein Schulgarten für Schülerinnen und Schüler?

 Liebe Leserinnen und Leser,

der folgende Blogbeitrag handelt von den Chancen, welcher ein Schulgarten für die Schülerinnen und Schüler bietet beziehungsweise bieten kann.


In unserem Blogbeitrag erklären wir euch, was ein Schulgarten ist, wie ein Schulgarten entsteht, die Chancen und Vorteile, die dieser bietet aber auch Herausforderungen, mit denen man bei der Planung und Durchführung eines Schulgartens konfrontiert werden kann. Zudem beziehen wir uns auch auf die unterschiedlichen Bildungspläne, um fundiert einschätzen zu können ob ein Schulgarten überhaupt Sinn macht und mit dem Bildungsplan vereinbar ist. Desweiteren zeigen wir euch die Vorteile auf, welche die Schülerinnen und Schüler aus einem Schulgarten ziehen können, um dann in einem weiteren Schritt sich eine Meinung darüber bilden zu können, ob ein Schulgarten eine Investition für euch als zukünftige Lehrkraft wäre. 


Wir stellen euch die Anforderungen eines Schulgartens vor und geben euch Tipps, wie man die Herausforderungen des Schulgartens besser bewältigen kann. Wir verraten euch unsere Meinung zum Schulgarten, ob wir selbst einen Schulgarten in der Zukunft gestalten würden oder nicht. 

Zudem geben wir euch Literaturtipps, damit ihr euch selbst bei Interesse noch weiter einlesen könnt.


Viel Spaß beim Lesen, und lasst doch gerne einen Kommentar da. Auch wenn ihr eine Frage habt, stellt diese gerne und wir werden unser Bestes geben euch diese zu beantworten.


Liebe Grüße,

Rebecca und Nora

https://drive.google.com/file/d/1MRoqUFeENHXHT94YbKnPIIl4vT1T3dML/view?usp=share_link

11 Kommentare:

  1. Liebe Mara,
    Erst einmal möchte ich mich für dein sehr positives Feedback zu unserem Blog bedanken. Zudem danke ich dir für deine Kritik, welche ich sehr gut nachvollziehen kann. Weitere Bilder wären unterstützend sicherlich noch sinnvoll gewesen und auch Praxisbeispiele wären für die Leserin, den Leser sicherlich inspirierend. Den Blog könnte man sehr gut nach einer persönlichen Umsetzung mit Praxisbeispielen erweitern.
    Zu deiner Frage bezüglich der Wahl der Pflanzen die ich pflanzen würde. Ich würde Nutzpflanzen wählen, Pflanzen, welche Ertrag bringen und später in der Küche weiterverwendet werden können. Jedoch würde ich auch ein paar Blumen anpflanzen, damit die Schüler*innen den Prozess des Blühens perfekt beobachten können, und da Blumen die Optik des Schulgartens aufwerten.
    Liebe Grüße,
    Nora

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  2. An alle Leserinnen und Leser,

    Welche Art von Pflanzen würdet ihr in eurem Schulgarten pflanzen?
    Eher Nutzpflanzen, welche einen Ertrag erbringen in Form von Obst, Gemüse und Kräutern oder einen Schulgarten, indem Blumen und Sträucher gepflanzt werden, die beispielsweise für Tiere einen Lebensraum bieten?
    Was denkt ihr welche Art von Schulgarten für die Schülerinnen und Schüler den größten Mehrwert bietet und was im biologischen Sinne am sinnvollsten wäre?
    Teilt doch gerne eure Meinung mit :)
    Liebe Grüße,
    Nora

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  3. Natürlich würde mich auch deine Meinung interessieren! Welche Art des Schulgartens würdest du wählen?

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  4. Hallo Nora,
    Ich würde mich dir anschließen und auch teilweise blühende Pflanzen und Nutzpflanzen anbauen. Denn blühende Pflanzen geben den Schülerinnen und Schülern ein Erfolgserlebnis und bieten gleichzeitig Nahrung oder Lebensraum für verschiedene Insekten. Je nach verfügbarer Zeit kann mit Gemüse, Obst etc. gekocht werden, was auch eine wichtige Kompetenz für SuS ist und vielleicht ermutigt etwas neues zu probieren, auch wenn Gemüse zum Beispiel sonst nicht so gerne gegessen wird. Ich sehe also in beiden Pflanzen einen großen Mehrwert und finde es gut, wenn die Pflanzen relativ schnell wachsen und auch schon in einem Schuljahr merkliche Fortschritte und Erträge beobachtet werden können.
    Liebe Grüße,
    Mara

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  5. Liebe Sarah.
    Vielen Dank für deinen Kommentar. Mich freut es, dass du durch unseren Blogbeitrag an die Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan denken musst. Ich bin ganz deiner Meinung, dass man durch den Schulgarten die drei Grundbedürfnisse abdecken kann. Ich finde es toll, dass ein Schulgarten die Teamarbeit fördert, denn gerade in der heutigen Zeit finde ich es umso wichtiger, dass jeder mit jedem arbeiten und reden kann. Es wird keiner ausgeschlossen oder diskriminiert aufgrund seiner Persönlichkeit. Und gerade wir als zukünftige Lehrkräfte haben die Aufgabe, unseren Schülerinnen und Schülern diese Gleichwertigkeit zu vermitteln, welche durch den Schulgarten gefördert werden kann.
    Die Idee des Experiments finde ich toll und auch gut umsetzbar. Man kann den Schülerinnen und Schülern so die Bedetung des Lichts für die Pflanzen verdeutlichen und auch die Fotosynthese erklären.
    Bezüglich der Ferien zeigt der Schulgarten natürlich Herausforderungen, wer sich um diesen kümmert. Aber ich finde es gibt mehrere Lösungen.
    Zum einen sollte ein Schulgarten immer von einem Lehrkraftteam geführt werden. Mit diesem könnte man sich in den Ferien abwechseln. Oder die Schülerinnen und Schüler übernehmen je eine Woche der Ferien und kümmern sich (bei Bedarf auch mit den Eltern) um den Schulgarten. Eine weitere Möglichkeit wäre durch einen Kooperationspartner, welcher sich in den Ferien um den Garten kümmern kann. Und zudem kann ein Schulgarten auch „Ferienfest“ gemacht werden, gleich wie wenn man den Garten winterfest macht. Natürlich geht auch dein Vorschlag, dass sich der Hausmeister kümmert oder städtische Mitarbeiter eingestellt werden. Jedoch wäre die Einstellung von Mitarbeitern meine letzte Wahl, da diese ja auch bezahlt werden müssen.
    Was hälst du von meinen Vorschlägen und nimmt es dir ein wenig die Angst, was die Arbeit über die Ferien angeht?
    Liebe Grüße,
    Nora

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  6. Liebe Rebecca und Nora,
    Erst mal danke für die Informationen und Tipps zu diesem Thema, das leider oft unterschätzt wird.
    Für mich persönlich trägt ein guter Schulgarten eine Zielsetzung, die über Schönheit hinausgeht, was schön erläutert habt. Der Schulgarten sollte auch für Besucher (unter anderem nicht eingeweihte SchülerInnen (SuS)) ersichtlich und lehrreich sein, weshalb ich es für alle sinnvoll fände, die Pflanzen darin wie in einem botanischen Garten wenigstens kurz zu beschriften. Außerdem finde ich es gut, dass ihr auf die damit verbundene Frustration und Mühe eingeht – diese kann sicherlich gut kompensiert werden, wenn SuS eine positive Bindung zum Garten aufbauen können: durch neue Erkenntnisse, besseren Gruppen-/Klassenzusammenhalt oder einfach nur Stolz auf die geleistete Arbeit. Bei mir liegt der Schwerpunkt auf den sozialen und didaktischen Kriterien, weshalb es sehr gut ist, dass ihr dazu die ökologischen Kriterien und die organisatorischen Rahmenbedingungen erwähnt! Denn ohne Spaß und mit zu viel Arbeit oder Organisationsaufwand bei einzelnen Personen würden so große Projekte nie entstehen – auch ein Schulgarten, richtig von euch angemerkt, ist ein Gemeinschaftswerk.
    Sehr schön finde ich an eurem Beitrag den fächerübergreifenden Bezug und die damit einhergehende Verteilung der Verantwortung und den stärkeren Bezug zum Schulgarten. Denn er soll nicht, wie es leider so oft ist, zum vergessenen Ort werden. Auch der erläuterte Nutzen des Schulgartens für verschiedene Klassenstufen ist wichtig – ihr könntet diesen Punkt jedoch ausführlicher behandeln.
    Eure übersichtliche und ansprechende Darstellung der Inhalte, grade die Stichpunkte für die vielen Aufzählungen, finde ich gut gewählt.
    Frage an euch: Weil ihr sagt, dass es den Lehrkräften oft am nötigen Fachwissen fehlt, fändet ihr die Einrichtung eines Seminars zum Thema Schulgärten an der PH sinnvoll? Ein Pendant dazu wäre das Aquaristikseminar, in welchem man sich mit dem Anlegen und der Pflege der Aquarien beschäftigt.
    Viele Grüße
    Lera

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  7. Liebe Rebecca und liebe Nora,
    Ich finde euren Blogbeitrag sehr schön. Er ist wirklich sehr übersichtlich aufgebaut und es macht Spaß ihn zu lesen, da keine überlangen Textpassagen aufeinanderfolgen. Eure Abbildungen sind sehr passend uns schön. Der schlichte Stil gefällt mir. Zudem sind die interaktiven Elemente in eurem Blogbeitrag, bei denen der Leser aktiviert wird und über Fragen nachdenken muss, toll.
    Inhaltlich fand ich den Fakt sehr interessant, dass ein Schulgarten nicht auf dem Schulgelände sein muss. Jetzt im Nachhinein erscheint es mir logisch, denn nicht jede Schule hat ein Schulgelände auf dem Platz für einen Schulgarten ist. Ich finde es toll wie ich die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten eines Schulgartens und die Einbettung in den Bildungsplan aufzeigt. Das war mir so nicht bewusst.
    Die ganzen Herausforderungen, die ihr aufzählt, wiegen schon sehr schwer finde ich. Also es ist für die Lehrkräfte und die Schulleitung eben doch ein enormer Arbeitsaufwand der zu dem sowieso schon stressigen Schulalltag hinzukommt. Ich finde es aber toll, dass ihr trotzdem die vielen Vorteile in den Vordergrund gestellt habt und euch deutlich für einen Schulgarten aussprecht. Denn es ist, denke ich eine tolle Abwechslung im Schulalltag für Lehrpersonen und Schüler und Schülerinnen und man lernt einfach viel in der Praxis.
    Meine Frage wäre nun, wenn man den Schulgarten so vielfältig in den Unterricht einbauen kann, könnte man dort auch eine Art Klassenarbeit umsetzen? Also irgendeine Form von Notengebung im Schulgarten? Ich fände es nämlich toll, wenn nicht immer nur theoretisches Wissen abgefragt wird.
    Liebe Grüße
    Pauline

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  8. Hey ihr Zwei,
    Sehr anregender Beitrag! Ich denke das meiste wurde schon gesagt. Das bisher geschriebene und Kommentierte positive Feedback habt ihr euch zurecht verdient! Nun meine eher unkonventionelle Frage: In eurem Beitrag habt ihr viele Argumentationsgundlagen für die Durchsetzung eines Schulgartens vorgelegt. Alles in allem sollte sich jetzt jeder junge motivierte Pädagoge denken, top, das mach ich. Nur leider ist es nun mal, so dass es den Schulen oft an finanziellen Mitteln fehlt. Ihr habe das in folgenden Absatz behandelt:
    Wer deckt die Kosten des Schulgartens? Diese Frage muss erst geklärt werden. Bei
    privaten Schulen ist dies häufig leichter, da sie Fördervereine haben, aber staatliche
    Schulen sind auf den Staat angewiesen und dieser muss die Gelder genehmigen. (Vgl.
    Lüönd, Lenherr, 2021, S, 16f. zitiert nach Giest, 2010, S. 89)
    Die Frage, die sich mir dabei aufwirft ist Folgenden: Mit welchen kosten ist generell zu rechnen bzw. was währen die Minimalansrüche an finanziellen Mitteln von denen ihr ausgeht?
    Kann ein Schulgarten auch ohne finanzielle Mittel seitens des States funktionieren? Gibt es Fördervereine (NABU?), die ein gewisser Etat beisteuern können?

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  9. Liebe Leserinnen und Leser,
    vielen Dank für die vielen Kommentare. Ihr habt viele Fragen gestellt und auf zwei möchte ich gern nochmals genauer eingehen.
    Der Frage, ob es sinnvoll ist die Pflanzen im Garten zu beschriften, würde ich auf jeden Fall zustimmen. Besonders sinnvoll ist die Beschriftung von essbaren und giftigen Pflanzen im Schulgarten. Manche Nutzpflanzen, wie zum Beispiel eine Kartoffelpflanze hat auch giftige Pflanzenteile, solche Pflanzen sollten unbedingt gekennzeichnet sein. Bei dem Unterrichtsthema der Pflanzenbestimmung wäre eine Beschriftung jeder Pflanze nicht von Vorteil. Eine Möglichkeit wäre, dass essbare Pflanzen mit einem grünen und giftige mit einem roten Smiley beschriftet werden.

    Gibt es Regeln die ihr im Bezug zum Schulgarten aufstellen würdet?
    Bitte fragt um Erlaubnis, bevor ihr Pflanzen esst, würde für mich ganz oben auf der Liste stehen.

    Die Notengebung im Schulgarten wurde von euch ebenfalls thematisiert. Besonders wichtig ist bei der Notengebung, dass sich die Lehrkraft an die rechtlichen Vorgaben hält. Die Notengebung setzt sich aus vielen Faktoren zusammen und davon könnte auch eine Leistung in Zusammenhang mit dem Schulgarten sein. Zum Beispiel könnte eine Präsentation zu einer Nutzpflanze gehalten werden, wobei auch die Pflanzen und die Beurteilung des Schulgartens mit einbezogen werden muss.

    Vielleicht habt ihr noch weitere Idee, wie eine Note mit Bezug zum Schulgarten gestaltet werde kann?

    Hier noch ein Link für die Vorgaben der Notengebung:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/gesellschaft/schule-und-bildung/richtlinien/schulrecht/notengebung-und-versetzung/#c87530

    Viele Grüße

    Rebecca

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  10. Liebe Leserinnen und Leser,
    ihr habt weiter fleißig kommentiert. Danke euch.
    Es kam die Frage nach den Kosten für den Schulgarten auf. Das ist eine sehr komplexe Frage und kann leider gar nicht so leicht beantwortet werden. Hier ist erstmal die Ausgangssituation zu beachten. Gibt es schon ein Schulgarten, der nur wieder aufgebaut werden muss oder gibt es noch keine Grundlagen. Es stellet sich auch die Frage, ob es die Schule überhaupt Platz für einen Schulgarten hat oder eine Fläche dafür pachten muss. Die Ressourcen bestimmen somit die Kosten.

    Zudem müssen die Pflanzen und die Beete bei einer Neuanschaffung gekauft oder selbst gebaut werden. Baut die Schule solche selbst, zum Beispiel im Technikunterricht, könnte viel Geld gespart werden. Ich habe nachgeschaut und ein Hochbeet bekommt man im Baumarkt ab circa 100-150 Euro. Hochbeete sind also echt kein Schnäppchen.

    Hier noch eine Website, bei der ihr schauen könnt, wie viel Gartenzubehör und Beete kosten:
    https://toom.de/c/garten-freizeit/anzucht-gewaechshaeuser-hochbeete/hochbeete-pflanzkaesten

    Als Tipp würde ich empfehlen über einen längeren Zeitraum den Schulgarten aufzubauen und nicht direkt den Idealschulgarten zu erwarten. Über mehrere Schuljahre hinweg könnten immer mehr Hochbeete und Pflanzen angeschafft werden. Somit sind die Kosten über einen größeren Zeitraum verteilt und die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler können sich langsam den Herausforderungen des Schulgartens stellen und sind nicht demotiviert, wenn nicht alles perfekt läuft.

    Ich stelle mir hierbei noch die Frage, wie Klassen Geld für den Schulgarten sammeln können. Mir fällt zum Beispiel ein Kuchenverkauf bei einem Schulfest ein.

    Habt ihr dazu noch weitere Ideen?

    Viele Grüße

    Rebecca

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  11. Liebe Nora, Liebe Rebecca,
    Vielen Dank für euren tollen und informativen Beitrag zum Thema „Schulgarten“. Ich
    persönlich habe bis jetzt kaum Erfahrung mit dem Thema sammeln können, weshalb ich es
    sehr spannend fand euren Blogbeitrag zu lesen. Meiner Meinung nach habt ihr die Vor- und
    Nachteile des Schulgartens sehr gut und anschaulich erklärt. Ich hätte mir allerdings auch
    wie Mara ein paar Bilder oder Modelle/Diagramme gewünscht, um den Blog etwas
    abwechslungsreicher zu gestalten.
    Ich bin, so wie ihr zwei, der Meinung, dass soweit es in der Schule bzw. mit dem Kollegium
    und den SuS möglich ist, ein Schulgarten eigene gute Lehrmöglichkeit für die SuS darstellt.
    Ich persönlich würde wahrscheinlich vor allem Lebensmittel im Schulgarten anpflanzen, da
    diese einen großen Alltagszug der SuS darstellt. Viele Lebensmittel kennen die SuS
    wahrscheinlich aus den Supermärkten, dem Kühlschrank zuhause oder eben aus dem
    eigenen Garten. Außerdem können die SuS somit lernen, welche Lebensmittel regional und
    saisonal wachsen. Des Weiteren lässt sich der Anbau von Lebensmitteln gut mit dem
    Bildungsplan der 7. Klasse im Gymnasium verknüpfen, da die Ernährung dort einen relativ
    großen Themenkomplex darstellt. Es wäre dementsprechend auch ein schönes Projekt,
    wenn sich beispielsweise immer die 7. Klassen um den Schulgarten kümmern könnten und
    alle anderen SuS den Ort trotzdem als Ort zur Erholung oder für Schulfeste nutzen könnten.
    Dies würde wahrscheinlich die Gemeinschaft und den respektvollen Umgang mit der Natur in
    der Schule fördern, da alle SuS einmal im Laufe ihrer Schullaufbahn aktiv mit dem
    Schulgarten in Kontakt kommen.
    Ich fand auch den Impuls eine Kooperation mit Vereinen einzugehen, eine spannende Idee.
    Diese könnte vielleicht auch auf andere Schulen, Kindergärten oder soziale Einrichtungen
    wie beispielsweise Wohngruppen oder Pflegeheime ausgeweitet werden. Ich denke, dass es
    eine tolle Idee wäre, gemeinsam mit anderen sozialen Einrichtungen einen Garten zu
    gestalten und sich somit auch den Aufwand und die Verantwortung zu teilen. Außerdem
    würden die SuS auch von einem Austausch mit anderen Menschen, wie beispielsweise
    kleineren Kindern, Menschen mit Behinderung oder auch älteren Menschen profitieren. Es
    würde wahrscheinlich dazu beitragen den SuS ein offeneres und vielfältigeres Weltbild zu
    vermitteln und würde zusätzlich noch die von euch erwähnte Umweltbildung unterstützen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass solche gemeinsamen Projekte auch die Gemeinschaft in der
    Schule und allgemeiner betrachtet im Ort der Schule stärken könnte. Eine solche
    Kooperation könnte auch die von euch erwähnte Problematik in den Ferien etwas lösen,
    wodurch der Schulgarten wahrscheinlich für einige Schulen attraktiver werden dürfte. Was
    haltet ihr von einer solchen Kooperation? Fändet ihr sie sinnvoll?
    Liebe Grüße
    Nele

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