Dienstag, 22. Juli 2025

Heute für morgen säen - BNE - Unser Schulgarten

Herzlich Willkomen, 

BNE - ein wichtiges Thema. Vorallem wenn man den schnell voranschreitenden Klimawandel betrachtet. 

In unsrem Blog haben wir BNE zu Thema gemacht und dargestellt wie man BNE durch einen Schulgarten in den Schulalltag bringen intergrieren kann.

Der Blog leitet euch auf anschauliche Weise durch unser Projekt Schlugarten leieten. 

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen 🌻


Hier gehts zum Blog ➜

https://drive.google.com/file/d/19B4pMrGLwM8DXyS2z97CHQxEOCHdt2Je/view?usp=drivesdk


Wir würden uns sehr über Kommentare und eure Gedanken zu unserm Blog freuen ☺


Liebe Grüße 

Helena, Pauline, Leni, Michelle, Ronja, Hellen


21 Kommentare:

  1. Hallo zusammen!

    Der Beitrag hat mich direkt durch seine klaren Strukturen und inhaltliche Tiefe angesprochen. Besonders gelungen finde ich die Verbindung zwischen theoretischen Grundlagen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und der konkreten Umsetzungsidee eines Schulgarten. Es wird deutlich ein Schuhgarten ist weit mehr als nur ein Ort für Gemüse, er ist Lernraum, Erfahrungsfeld und Begegnungsort zugleich.

    Die vielfältigen Möglichkeiten, wie Kinder über das praktische tun (säen, pflegen, ernten) Verantwortung und Nachhaltigkeitsbewusstsein entwickeln können, werden im Beitrag sehr anschaulich beschrieben. Besonders gut gefällt mir das nicht nur ökologische, sondern auch soziale und ökonomische Aspekte integriert wurden, ob es um gerechte Konsumentscheidungen, globale Zusammenhänge oder das Lernen im Team geht, der Garten wird als Miniatur der großen Welt dargestellt.

    Ein echtes Highlight war für mich die detaillierte Planung: Regenwassernutzung, Hochbeete für alle, barrierefreie Wege, Wildblumenwiesen und sogar Kompostierung, an alles wurde gedacht. Dadurch wird der Anspruch an Inklusion und Nachhaltigkeit nicht nur behauptet, sondern praktisch durchdacht und umgesetzt. Besonders die rollstuhlgerechten Hochbeete zeigen, wie ernst das Thema Teilhabe genommen wird.

    Gleichzeitig regt der Beitrag zum Nachdenken an:
    Welche Schulen haben einen solchen Garten schon erfolgreich in den Alltag integriert? Wie lässt sich das Projekt langfristig pflege, auch über die Motivation einzelner Lehrkräfte hinaus? Und wie können auch Kinder ohne direkten Zugang zur Natur ähnliche Erfahrungen machen?

    Gerade Hinblick auf schulische Realität, Zeitdruck, Raummangel, begrenzte Ressourcen, wird klar, dass es nicht einfach ist, solche Konzepte umzusetzen. Umso wichtiger sind mutige Pilotprojekte, kreative Lösungen und unterstützende Netzwerke.

    Viele Liebe Grüße
    Lilli

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    1. Hallo Lilli,

      Vielen Dank für deinen schönen und durchweg positiven Kommentar. Es freut mich und die anderen mit Sicherheit auch, dass dir unser Blogbeitrag so gut gefällt.

      Es war uns wichtig, diesen mit einer klaren Struktur zu führen, um das Lesen und Folgen des Textes möglichst einfach zu gestallten und dadurch auch die Verbindung der einzelnen Unterthemen herzustellen.
      Es freut mich zu hören, dass wir unser Ziel, die Bedeutung des Schulgartens, gut rüber bringen konnten.

      Die Planung stand bei uns auch sehr im Fokus, da wir auch mit dem Blog ermöglichen wollten, Lehrer*innen einen Art „Leitfaden“ zu bieten. Umso mehr ist es schön zu hören, dass du dies als Highlight empfunden hast.
      Da ja unter uns einige Sonderpädagogik studiere, war für uns auch wichtig die Inklusion nicht zu kurz kommen zu lassen. Ich denke dass es wichtig ist alle mit einzubeziehen und das wollten wir in unserem Blog mit aufgreifen, genauso wie den Zusammenhang aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem.
      Die Fragen die dir gekommen sind, sind denke ich Fragen die ich nicht pauschal beantworten kann. Aber es ist wichtig, dass sich Lehrkräfte dies Stellen und gegebenenfalls in Betracht ziehen, selbst auch ein solches Projekt an ihrer Schule zu starten.

      Ich gebe dir Recht, dass es oft schwer ist ein solches Projekt durchzusetzt. Allerdings denke ich sollte es viel öfter passieren. Man könnte es ja auch in einem kleinern Umfang gestallten.

      Viele Grüße Helena

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    2. Liebe Lilli,

      vielen Dank für deine ausführliche und wertschätzende Rückmeldung. Es freut uns sehr, dass dir das Zusammenspiel zwischen den theoretischen Grundlagen und der konkreten Umsetzung positiv aufgefallen ist. Deine Bezeichnung, den Schulgarten als „Miniatur der großen Welt“ anzusehen, beschreibt genau unsere Intention.
      Zu deinen Fragen: die langfristige Pflege ist durch unsere Schulgarten-AG und den Jahresplan gesichert. Dadurch, dass die Schüler*innen im Wechsel für den Schulgarten verantwortlich sind, bleibt dieser stets in Schuss. Ich persönlich, bin außerdem davon überzeugt, dass die Kinder vor allem von den vielfältigen Erlebnissen im Schulgarten begeistert sein werden, sodass sie langfristig Freude behalten und der Schulgarten nicht so schnell als langweilig ansehen wird. Zudem ist der Schulgartenbesuch nicht wöchentlich für jede Klasse vorgesehen, wodurch der Schulgarten ebenfalls spannend bleibt.
      Kinder, ohne direkten Zugang zur Natur können außerdem ähnliche Erfahrungen machen, indem sie z.B. auf einer Küchenrolle Kresse anpflanzen und das Wachstum beobachten.

      Vielen Dank nochmal für deine Fragen und deine ermutigenden Worte!
      Liebe Grüße Hellen :)

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  2. Hey zusammen,

    ich fand euren Beitrag zum Schulgarten richtig interessant. Besonders gut hat mir gefallen, wie ihr zeigt, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht im Klassenzimmer bleiben muss, sondern gerade draußen richtig lebendig werden kann.
    Der Schulgarten wird zu einem Ort, an dem Kinder nicht nur lernen, sondern auch Verantwortung übernehmen und Natur wirklich erleben können.

    Das Säen, Pflegen und Ernten mit globalen Themen wie Gerechtigkeit oder Ressourcenschonung zu Verbinden macht total Sinn.
    Ich finde es gut, wie ihr das Thema Barrierefreiheit mitgedacht habt, von den Hochbeeten über die Wege bis hin zur Aufgabenstruktur. Das ist nicht nur inklusiv gedacht, sondern auch wirklich umsetzbar. Gerade weil Inklusion in der Praxis oft zu kurz kommt.

    Auch eure Ideen zu saisonalem Pflanzen, Regenwassernutzung, Wildblumenwiese und Kompostierung zeigen, wie Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann.
    Besonders spannend finde ich, dass ihr den Garten nicht nur als Ort für ökologische Bildung beschreibt, sondern auch als Raum für soziale Erfahrungen, globale Fragen und gemeinschaftliches Lernen. Dass z. B. auch Themen wie Konsumentscheidungen oder globale Gerechtigkeit aufgegriffen werden.

    Was mich beim Lesen beschäftigt hat:
    Wie gelingt es, dass so ein Garten langfristig gepflegt wird, auch wenn Lehrkräfte mal wechseln?

    Insgesamt ist das ein super Beispiel dafür, wie nachhaltiges Lernen aussehen kann.
    Danke für den Einblick!

    Liebe Grüße
    Carina

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    1. Liebe Carina,
      vielen Dank nochmal für deine wertschätzenden Worte und deine spannende Frage am Ende.
      Du hast absolut recht: Ein Schulgartenprojekt lebt von langfristiger Pflege und sollte nicht kurzfrisitg gedacht werden– gerade wenn Lehrkräfte wechseln oder sich Zuständigkeiten verschieben.
      Ein möglicher Ansatz ist, den Schulgarten dauerhaft im Schulkonzept zu verankern und klar zu strukturieren – z. B. durch fest eingeplante Klassendienste, die jedes Jahr neu verteilt werden. So wird die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Zusätzlich können die SchülerInnen durch diese Verantwortung in verschiedenen Dimensionen entfalten und probieren.
      Selbstwirksamkeit, Identifikation mit dem Projekt, Nachhaltigkeit und Umwelt, sowie das soziale Miteinander können durch diese Klassendienste gefördert werden.

      Auch deine Gedanken zur Barrierefreiheit und Inklusion greifen einen zentralen Aspekt auf.
      Gerade die Kombination von ökologischen mit sozialen und globalen Fragestellungen – wie Konsum, Gerechtigkeit und Teilhabe – ist uns wichtig. Der Schulgarten soll nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Raum für gemeinschaftliches Erleben und Handeln sein.


      Liebe Grüße
      Michelle

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    2. Hallo Carina,
      Auch ich wollte auf deinen Kommentar reagieren. Zunächst einmal vielen Dank für deinen positiven Kommentar. Es freut mich, dass dir unser Blog gut gefällt.
      Ich möchte nicht wiederholen, was Michelle schon gesagt hat. Ich würde mich dem voll und ganz anschließen. Du hast Recht mit deiner eher kritischen Frage , wie es gelinge einen Schulgarten langfristig anzulegen und instand zu halten. Es ist wichtig sich darüber Gedanken zu machen, denn nur so ist es von Sinn einen Schulgarten anzulegen.
      Wie Michelle schon sagte, sollte man den Schulgarten in das Schulkonzept und das Schulleben miteinbeziehen. Wichtig ist dabei wahrscheinlich auch, dass die Schule hinter dem Projekt steht und nicht auf die Lehrer*innen zurückfällt die das Projekt ins Leben gerufen haben.
      Wenn der Schulgarten so in die Schule integriert wird dass er quasi von Klasse zu Klasse weitergegeben wird und auch von Lehrer zu Lehrer, weil er eben fester Bestandteil der Schule ist, sollte es möglich sein die Pflege langfristig instand zu halten.

      Wir haben versucht alle Aspekte in unser Projekt mit einzubringen und dieses, auch wenn zunächst fiktiv ist, so gestalten und ausarbeiten , dass es auch umsetzbar wäre. Es freut mich, dass du dies als gelungen empfindest. Es ist wichtig nachhaltiges Lernen zu fördern und ich denke wenn man es, so wie wir es versucht haben, außerhalb des Klassenzimmers umzusetzen, ist es deutlich effektiver, da es eine Abwechlsung zum normalen Schulalltag ist.

      Vielen Dank nochmal für deine Gedanken!
      Liebe Grüße
      Helena

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  3. Hallo ihr Lieben,
    ich bin sehr begeistert von eurem Beitrag, der nicht nur inhaltlich gelungen ist, sondern auch durch sein Layout einen motivierenden Eindruck zum Lesen weckt. Eure Idee, wie man Bildung für nachhaltige Entwicklung auch teilhabeorientiert und handlungsorientiert konkret umsetzen kann, fand ich sehr gelungen. Vor allem euer Konzept für ein inklusives Setting, obwohl es nicht im Bildungsplan des SBBZ explizit aufgeführt ist, hat mich begeistert.

    Ich selber habe daheim auch einen Gemüsegarten und ich weiß wie viel Arbeit und Planung ein Garten mit sich bringt. So finde ich, dass eure Überlegungen alle wichtigen Aspekte mit einbeziehen. Angefangen von der Erlaubnis der Schulleitung, darüber hinaus über ein gut durchdachtes inklusives Hochbeet, bis hin zu der nachhaltigen Wasserversorgung und noch vieles mehr.

    Durch euren Beitrag merkt man, dass ein Schulgarten mehr als nur ein Bezug zur Natur darstellt, sondern auch anregen kann, ökonomische und soziale Aspekte kritisch zu reflektieren, wie zum Beispiel den Konsum von Lebensmitteln.

    Auch die Idee, die Hochbeete selber zu bauen, finde ich sehr schön. Ich selbst habe mit Schüler*innen aus meiner Praktikumsschule eines SBBZ Holzbänke in einer AG hergestellt. Dabei lernen die Kinder wichtige soziale Aspekte wie Teamfähigkeit, aber auch, wie von einem einzelnen Holzbrett und ein paar Schrauben ein fertiges Produkt entstehen kann. Hier kann man auch nachhaltig arbeiten und lokale Holzfirmen unterstützen.

    Um eure Idee noch etwas auszubauen, könnte man Informationsschilder an den Beeten anbringen. So können alle Kinder erfahren, was dort wächst, wie die Pflanzen aussehen, heißen und was sie einmal für einen Ertrag erbringen. Bei den Wildblumenbeeten wären Schilder über verschiedene Tierarten spannend, um die Artenvielfalt besser kennenzulernen. Auch eine Info-Tafel zur Streuobstwiese mit Hinweisen zu ihrem ökologischen Nutzen könnte das Wissen der Kinder erweitern. So wird klar, dass ein Apfel nicht einfach nur im Supermarkt liegt, sondern einen langen Weg hinter sich hat und zwar von der Blüte bis zur Frucht.

    Was mir beim Lesen kam: Wollt ihr eure Gemüsebeete mit Setzlingen bepflanzen oder Samen dort direkt aussäen? Die Samen könnten auch im Klassenzimmer selbst zu Setzlingen herangezogen werden, um somit noch mehr Bezug zur Natur herzustellen.

    Liebe Grüße
    Roberta

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    1. Liebe Roberta,
      Vielen Dank für dein positives Feedback zu unserem Blogbeitrag! Es freut mich sehr das er dir gefallen hat und dich unsere Ideen zur Umsetzung von teilhabe- und handlungsorientierter BNE begeistert haben.
      Uns war es ein großes Anliegen die komplette Planung eines Schulgartens mit all seinen Schwierigkeiten und Hindernissen darzustellen. Dabei wollten wir einen Schulgarten für alle schaffen und kamen dabei auf die Idee des inklusiven Hochbeets. Es freut mich sehr das dir diese Idee gefällt!

      Ich finde es sehr schön, dass du durch unseren Beitrag erkannt hast, dass der Schulgarten nicht nur den Bezug zur Natur stärkt sondern noch viele weitere Vorteile für die Schüler*innen mit sich bringt. Diesen Aspekt zu vermitteln war uns sehr wichtig.

      Deinen Hinweis Informationsschilder an die Beete anzubringen finde ich eine sehr gute Idee, so wissen die Schüler*innen immer welches Gemüse in welchem Beet wächst. Auch die Idee mit den Info-Tafeln zur Streuobstwiese und Hinweisen bei den Wildblumenbeeten finde ich sehr gut um das Wissen der Schüler*innen zu erweitern.
      Um auf deine Frage am Ende des Kommentars einzugehen- Meiner Meinung nach ist es sinnvoller die Samen in einem Klassenzimmer selbst zu Setzlingen zu ziehen und dann in die Beete einzupflanzen. Zum einen da es kostengünstiger ist, zum anderen aber natürlich auch, damit die Schüler*innen den gesamten Lebenszyklus der Pflanze erleben und beobachten können wie aus einem kleinen Samen ein Setzling wird und später dann eine adulte Pflanze die Früchte trägt.
      Vielen Dank nochmals für dein Feedback!
      Liebe Grüße Ronja :)

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  4. Hallo zusammen!

    Erst einmal vielen Dank für diesen schön gestalteten Einblick in euer Schulgarten-Projekt. Es ist sehr beeindruckend, wie viele Dimensionen ökologisch, pädagogisch und sozial in diesem Projekt ineinander greifen. Auch wenn beim Lesen deutlich wurde, wie viel Arbeit, Verantwortung und Planung dieser Idee zugrunde liegen, glaube ich, dass sich das Ergebnis lohnt.

    Auf besondere Art und Weise kann mithilfe des Schulgartens ganzheitliches Lernen ermöglicht werden. Die Schüler:innen erleben die Natur nicht nur theoretisch im Unterricht, sondern mit allen Sinnen. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, und dabei wird Wissen nicht nur vermittelt, sondern erlebt und gelebt. Und das ist toll so!

    Gerade in der jetzigen Zeit, die von vielen Umweltkrisen geprägt ist, ist ein Schulgarten ein tolles Gegenmodell, das Schüler:innen hilft, ihr Verständnis für Nachhaltigkeit und den respektvollen Umgang mit Ressourcen zu stärken.
    Besonders toll finde ich, dass der Gedanke aufgegriffen wurde, dass ein Schulgarten eine Bildungsinvestition ist, denn das stimmt total. Kinder haben kaum noch direkten Kontakt zur Natur und verbringen ihre Zeit lieber auf sozialen Netzwerken. Darum ist es gerade im Schulalltag wichtig, Aha-Momente zu erzeugen, die die Kinder auf eine ganz andere Art und Weise prägen.

    Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft viele Schulen Wege wie diesen gehen und Ideen wie eure als festen Bestandteil im Schulalltag aufgreifen. Dies wäre nicht nur wichtig für unsere Erde, sondern auch für jede:n einzelne:n Schüler:in.

    Danke für den bereichernden Blogbeitrag. Er hat gezeigt, dass ihr euch intensiv mit dem Thema befasst habt.
    Mich habt ihr definitiv mit eurem Projekt überzeugt.

    Liebe Grüße von Franzi!

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    1. Liebe Franzi,
      vielen Dank für deine ausführliche und wertschätzende Rückmeldung zu unserem Schulgarten-Projekt! Es freut mich sehr, dass du die vielen Ebenen – ökologisch, pädagogisch und sozial – so klar erkannt und benannt hast. Dein Hinweis auf die Aha-Momente im Schulalltag trifft den Kern unseres Anliegens: Wir wollen Kindern nicht nur Wissen vermitteln, sondern ihnen echte Erlebnisse schenken, die lange nachwirken.
      Besonders schön finde ich, dass du den Schulgarten als Bildungsinvestition siehst. Genau so empfinde ich es auch – nicht nur für das Hier und Jetzt, sondern als Beitrag für eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Zukunft.
      Ich hoffe ebenfalls, dass immer mehr Schulen ähnliche Wege gehen und den Wert praktischer Naturerfahrungen erkennen. Dein Kommentar ist für mich eine Bestätigung, dieses Projekt vielleicht in ein paar Jahren als zukünftige Lehrkraft selbst durchzuführen.
      Nochmals herzlichen Dank für deine ermutigenden Worte!
      Liebe Grüße Pauline :)

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  5. Liebe Helena, Leni, Pauline, Ronja, Michelle und Hellen,
    euer Blogbeitrag „Heute für morgen säen“ war wirklich interessant. Es ist euch gelungen, das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur theoretisch zu erklären, sondern vor allem praxisnah und greifbar zu machen. Der Schulgarten als Lernort steht bei euch ganz klar im Mittelpunkt und ihr zeigt, dass es viel mehr als nur Beete anlegen ist.
    Besonders spannend fand ich, wie ihr die 17 Ziele der Agenda 2030 in den schulischen Kontext holt und dabei ganz selbstverständlich über Themen wie Gerechtigkeit, Teilhabe, Ressourcenschonung und globale Zusammenhänge sprecht. Ich finde es auch sehr hilfreich und praktische zu sehen, dass ihr diese großen Themen durch konkrete Elemente wie Hochbeete, Wildblumenwiesen oder Kompostplätze sichtbar macht. So wird Nachhaltigkeit nicht bloß vermittelt, sondern erlebt.
    Richtig gut gefallen hat mir auch euer Blick auf Inklusion: Rollstuhlgerechte Beete, barrierefreie Wege, vielfältige Aufgaben, das zeigt, wie ihr allen Kindern echte Teilhabe ermöglichen wollt. Das ist absolut notwendig. Auch euer Fokus auf Partizipation und Selbstwirksamkeit, dass Kinder Verantwortung übernehmen, die Auswirkungen ihres Handelns erleben und aktiv mit gestalten.
    Was ich praktisch auch sehr hilfreich finde ist, dass ihr auch die organisatorische Seite betrachtet habt. Von der Absprache mit der Schulleitung über das Einholen von Spenden bis zur Wasserversorgung und den Ferienregelungen.

    Man merkt beim Lesen, dass ihr mit viel Leidenschaft und Kreativität an dieses Projekt herangegangen seid.
    Eine Frage habe ich noch: Wie plant ihr langfristig die Einbindung der Schüler*innen, z. B. in den Folgejahren? Gibt’s da Ideen für feste Strukturen oder Verantwortlichkeiten?
    Danke für diesen tollen Einblick und die Praxisnähe!🌿

    Liebe Grüße Linn

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    1. Liebe Linn,
      vielen Dank für dein ausführliches und positives Feedback zu unserem Beitrag!
      Es freut mich sehr, dass dir unsere praxisorientierte Darstellung und die Verbindung der 17 Ziele der Agenda 2030 in den Schulkontext so gut gefallen hat. Besonders deine Wertschätzung für den Aspekt der Inklusion und die organisatorische Planung bedeutet mir viel – genau solche Details wollen wir bewusst mitdenken.
      Zu deiner Frage nach der langfristigen Einbindung: Da unser Schulgarten aktuell noch ein Konzept ist, haben wir bisher Ideen für feste Strukturen gesammelt, die sich gut in den Schulalltag integrieren lassen könnten. Denkbar wären zum Beispiel Jahresarbeitspläne, Garten-AGs, Patenschaften für Beete oder Projektwochen, die regelmäßig stattfinden. So könnten Schüler*innen aller Jahrgänge dauerhaft beteiligt werden.
      Dein Kommentar bestärkt mich darin, diese Ansätze weiterzuentwickeln – und sie als zukünftige Lehrkräfte irgendwann selbst in die Praxis zu bringen.
      Danke für deine interessierte Nachfrage und die ermutigenden Worte!
      Liebe Grüße
      Pauline :)

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  6. Hallo ihr Lieben,

    euer Blogbeitrag über den Schulgarten hat mich wirklich beeindruckt. Ich fand es sehr gut, wie ihr das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit dem praktischen Beispiel des Schulgartens verbunden habt. Ihr erklärt nicht nur theoretisch, was BNE bedeutet, sondern zeigt konkret, wie dieses Konzept im Schulalltag lebendig werden kann. Die Verknüpfung zwischen den globalen Zielen der Agenda 2030 und der unmittelbaren,
    alltäglichen Erfahrung im Schulgarten hat mir gezeigt, wie viel Potential in solchen Projekten steckt.
    Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich einen Schulgarten bisher eher als Ort gesehen habe, den jede Schule zwar irgendwie hat, aber der dann in der Praxis eher selten zum Einsatz kommt. Daher hat es mich umso mehr gefreut, zu lesen, wie vielfältig sich die dort
    erworbenen Kenntnisse auf komplexere Themen übertragen lassen. Aspekte wie die nachhaltige Nutzung von Böden, der Einfluss von Chemikalien auf Ökosysteme, die Schwierigkeit sozialen und ökonomischen Ansprüchen gerecht zu werden, sowie einen angemessenen Umgang mit Nahrungsmitteln und dem eigenen Konsum, erleben und lernen die Schüler*innen in für sie zugänglichen Situationen.
    Außerdem besonders gelungen finde ich die Darstellung des Schulgartens als inklusiven Lernort. Mit den Vorschlägen für barrierefreie Hochbeete und rollstuhlgerechten Wegen, habt ihr einige Ideen aufgezeigt, wie ein Schulgarten zu einem Ort werden kann, der es Kindern mit und ohne Förderbedarf ermöglicht gemeinsam zu gärtnern und zu lernen.
    Durch eure detaillierte und praxisorientierte Beschreibung der Planungsschritte habt ihr mir
    und auch sicherlich vielen Anderen viele Unsicherheiten und Fragen genommen, die bei der Planung eines solchen Projektes entstehen können. Von der Klärung organisatorischer Fragen mit der Schulleitung bis hin zur Auswahl der Pflanzen und der Wasserversorgung
    habt ihr wirklich an alles gedacht. Die Idee mehrere verschiedenen Beete (z.B. „Frühstarterbeete“, „Gemüseklassiker“, „Kräuterparadies“) anzulegen, sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern ermöglicht es auch unterschiedliche Lernschwerpunkte zu schaffen und den Schulgarten in verschiedenen Jahreszeiten zu nutzen. Trotzdem ist ein Schulgarten auch viel Arbeit, daher frage ich mich, wie können Schulen langfristig sicherstellen, dass der Schulgarten auch nach dem Enthusiasmus der Startphase nachhaltig gepflegt wird,
    besonders über Ferienzeiten hinweg? Denn schließlich will man sich als Lehrperson in den Ferien, nicht unbedingt um den Schulgarten kümmern müssen.

    Abschließend kann ich nur sagen, dass ihr mir mit eurem Blogbeitrag definitiv Lust gemacht habt, mich weiter mit dem Thema Schulgarten auseinanderzusetzen und mich darum zu bemühen an meiner späteren Schule einen eigenen Schulgarten anzulegen und diesen regelmäßig in den Unterricht miteinzubeziehen. Daher vielen Dank für euren tollen Beitrag !!

    Herzliche Grüße
    Hanna

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    1. Liebe Hanna,
      erstmal vielen Dank für dein tolles Feedback! Es freut mich sehr das dir unser Beitrag zeigen konnte, wie viel Potential Projekte haben die die globalen Ziele der Agenda 2030 beinhalten.
      Es war uns bei unserer Themenwahl ein großes Anliegen BNE als etwas darzustellen, das aktiv in den Schulalltag mit einfließen kann und für alle Schüler*innen einen Mehrwert hat. Dadurch kam uns die Idee eines Schulgartens, den man nachhaltig und mit Bick auf die globalen Ziele gestalten kann. Ehrlicherweise war der Schulgarten anfangs für mich auch eher etwas, das sich in der Theorie zwar gut anhört, in der Praxis aber oft nicht richtig umgesetzt wird und dann verwildert.
      Daher freut es mich das unser Beitrag deine Sicht- sowie während des Schreibprozesses auch meine Sicht- auf Schulgärten und ihren nutzen ändern und dir deine Unsicherheiten in Bezug auf Planung und Umsetzung nehmen konnten.

      Zu einen Fragen zur langfristigen nachhaltigen Nutzung des Gartens und zur Pflege während der Ferien haben wir uns ebenfalls einige Gedanken gemacht und kamen dabei zu einigen Ideen.
      Die nachhaltige Nutzung des Gartens kann man durch zwei Wege sichern, die sich prima kombinieren lassen. Zum einen kann eine Garten- AG fest in der Schule integriert werden. Die Schüler*innen die sich besonders für den Schulgarten interessieren können dann Teil dieser AG werden und wöchentlich im Garten arbeiten. Zusätzlich kann das gärtnern fester Bestandteil des Schulalltag werden. So beispielsweise kann man ein roulierendes System einführen , bei dem jede Klasse für eine Woche für den Garten verantwortlich ist und gemeinsam die anstehenden Arbeiten wie gießen oder Unkraut zupfen erledigen.
      Zur Pflege in den Ferien gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehört beispielsweise ein Gieß- und Pflegeplan bei dem sich die Lehrkräfte abwechseln. Eine andere Möglichkeit ist, dass Schüler*innen sich gemeinsam mit ihren Eltern in einen Pflegeplan eintragen und sich dann als Familie für ein paar Tage um den Garten kümmern. Dies ist besonders für Familien die keinen eigene Möglichkeit haben einen Garten zu haben von Vorteil. Man kann diese Möglichkeiten auch miteinander kombinieren oder auch auf eine Kooperation mit externen Partnern wie beispielsweise der Stadtgärtnerei setzen. Es gibt also unterschiedliche Möglichkeiten den Schulgarten durch die Ferienzeit zu bringen.
      Vielen Dank nochmals für deinen Kommentar und ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten.
      Liebe Grüße Ronja

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  7. Hallo liebe Helena, Pauline, Leni, Ronja, Michelle und Hellen,
    zunächst möchte ich sagen, dass ich eueren Blogbeitrag sehr ansprechend gestaltet finde. Schon euer Titel verdeutlicht sehr gut, was ihr mit euerem Blogbeitrag vermitteln möchtet.
    Der theoretische Einstieg in die BNE zeigt, wie wichtig das Thema ist und wie bedeutsam es ist, dies auch den Schüler*innen und den zukünftigen Generationen zu vermitteln. Mir persönlich war nicht bewusst, welch eine lange Geschichte die nachhaltige Entwicklung bereits hat.
    Das Thema Schulgarten finde ich ohnehin sehr spannend. Jedoch wusste ich vorher nicht, wie vielfältig die Vorteile des Aufbauens und der Nutzung eines Schulgartens sind. Dies habt ihr durch euren klaren und strukturierten Aufbau sehr gut vermittelt.
    Nun zu eurer Planung des Schulgartens: Ich finde es großartig, dass ihr auch die Umsetzung mit Kindern mit Förderbedarf berücksichtigt. Besonders gut gefallen haben mir die Hochbeete für Schüler*innen im Rollstuhl. So ist die Teilhabe gesichert und alle Schüler*innen können, unabhängig von ihrem Förderbedarf, aktiv am Schulgarten mithelfen. Mir gefällt gut, dass ihr nicht nur den Aufbauen des Gartens, sondern auch Aspekte wie Abfall thematisiert. Es wird somit von der Planung, über die Durchführung, bis zu den Folgen alles thematisiert.
    Mich würde noch interessieren, wie man konkret die theoretischen Inhalte im Unterricht mit dem Schulgarten verbinden kann. Insbesondere in Bezug auf die von euch erwähnte fächerübergreifende Gartenarbeit. Gerade in den Fächern Mathematik und Technik, (auch in höheren Klassenstufen) würde mich dies interessieren.
    Insgesamt finde ich eueren Blogbeitrag sehr gelungen und werde auf jeden Fall in Erwägung ziehen, später selbst einen Schulgarten anzulegen und zu nutzen! Danke für diesen tiefgründigen Einblick in die Praxis der Schulgärten.
    Liebe Grüße Helen :)

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    1. Liebe Helen,

      Vielen Lieben Dank für dein positives Feedback zu unserem Blogbeitrag, das freut uns wirklich sehr!
      Ja, uns ist es sehr wichtig, dass jedes Kind, auch unabhängig von ihrem Förderbedarf, am Schulgarten teilhaben und ihn mit allen Sinnen erleben kann.

      Zu deiner Frage,wie man die theoretischen Inhalte im Unterricht mit dem Schulgarten verbinden kann, haben wir in unserem Konzept einige Ideen integriert.
      Die Schüler*innen könnten einerseits im Fach Mathematik Hochbeete bemessen und z.B. das Volumen berechnen. Außerdem könnten verschiedene Diagramme zu unterschiedlichen Sachverhalten gezeichnet werden. Dabei könnte z.B. die Wachstumshöhe einer Pflanze über mehrere Wochen beobachtet und dann in einem Diagramm festhalten werden. Höhere Stufen könnten dabei auch den Mittelwert oder den Zentralwert berechnen. Eine weitere Möglichkeit ist, die eigenen Ernteergebnisse in einem Diagramm festzuhalten und über die Jahre zu vergleichen.
      Im Fach Technik können die Kinder selbst Hand anlegen, z.B. beim Planen und Anlegen von neuen Wegen oder auch durch ein Projekt, indem die Schüler*innen in Kleingruppen eigene Hochbeete bauen dürfen.
      Somit gibt es auf jeden Fall viele unterschiedliche Möglichkeiten, Theorie und Praxis sinnvoll miteinander zu verbinden.

      Liebe Grüße Hellen :)

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    2. Liebe Helen,

      auch von mir vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Ich freue mich sehr, dass unser Beitrag dir neue Anregungen zum Thema Schulgarten geben konnte. Hellen hat dir ja schon viele schöne Beispiele genannt, wie sich Mathematik und Technik im Schulgarten praktisch einbinden lassen. Ergänzend möchte ich noch betonen, dass auch die Reflexion ein wichtiger Bestandteil ist: Schüler*innen können z. B. ihre Beobachtungen im Gartentagebuch festhalten oder kleine Präsentationen über ihre Ergebnisse vorbereiten. Dadurch werden nicht nur fachliche Inhalte, sondern auch Sprache, Medienkompetenz und Teamarbeit gefördert.

      Besonders schön finde ich, dass du überlegst, später selbst einen Schulgarten anzulegen. Genau das zeigt, wie nachhaltig solche Projekte wirken können.Sie begeistern nicht nur Kinder, sondern auch uns als zukünftige Lehrkräfte.

      Liebe Grüße
      Leni Fandrey

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  8. Hallo zusammen:)

    Ich habe mich sehr gefreut in eurem Beitrag etwas mehr über das Thema "Schulgarten" im Bezug auf das Thema BNE zu erfahren.
    Meine Gruppe(inklusive mir) hat sich auch mit BNE auseinandergesetzt, weswegen es für mich eine Erweiterung des Blickwinkels auf unterschiedliche Konzepte und Felder war, die das Thema bereit hält.
    Besonders angesprochen hat mich auch hier die praxisnahe Gestaltung, vor allem durch das inklusive Thema des Zugangs zum Beet, auch für Rollstuhlfahrer!
    Ein sehr wichtiger Punkt, der inklusives Denken zeigt!
    Auch der Bildungsplanbezug war für mich. Als zukünftige Lehrkraft sehr interessant. Es war abwechslungsreich auch einige Informationen über die realen Möglichkeiten zu erhalten.
    Nicht nur eine erklären WARUM, sondern auch WIE man Hochbete anlegt und was dabei zu beachten ist, war Schritt für Schritt dabei, was mich natürlich noch stärker motiviert, auf die Inormationen und Vorschläge eures Beitrags zurückzugreifen.
    Allerdings hat mich ein etwas "kleinerer" und unscheinbaren Absatz am meisten inspiriert: Abfall.
    Dass sich auf dem Schulhof immer wieder Abfall sammelt, ist uns allen durchaus bekannt. Doch dass dieser wiederverwertbar ist und für die kompostierung verwendet werden könnte, ist eine Klasse Idee, auf die Ich selbst nie gekommen wäre!
    Ein Eindruck, den ich bestimmt nicht vergessen werde! ;)

    Alles in einem finde ich euren Beitrag sehr interessant und super schön gestaltet!
    Eine Frage stellt sich mir nur noch zum Schluss:
    Wie stellt ihr euch solch eine "Rollenverteilung" der Schüler*innen vor, von der ihr in der Durchführung gesprochen habt, denn ihr habt sie nur genannt.
    Doch gern würde ich mich noch kurz inspirieren lassen, wie ich den Garten und die damit einhergehende Arbeit, auch für Schüler*innen attraktiv darstelle.
    Ich freue mich auf eure Antwort!
    Liebe Grüße Klaudia:)

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    1. Heyyy Klaudia,

      vielen Dank für deinen wertschätzenden Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir unser Beitrag neue Perspektiven zum Thema Schulgarten und BNE geben konnte! Besonders schön ist, dass dich die Aspekte Inklusion und Kompostierung inspiriert haben. Gerade diese scheinbar kleinen Ideen können im Schulalltag große Wirkung entfalten.

      Zu deiner Frage nach der Rollenverteilung: Wir haben sie bewusst nur kurz erwähnt, weil sie stark von der jeweiligen Lerngruppe abhängt. Grundsätzlich bietet es sich an, Aufgaben nach Interessen und Stärken zu vergeben. Manche Schüler*innen übernehmen gern organisatorische Tätigkeiten wie Planung oder Dokumentation, andere fühlen sich bei der Beetpflege, beim Gießen oder Ernten wohl. Auch kreative Rollen wie das Gestalten von Infotafeln oder das Führen eines Gartentagebuchs sind möglich. So kann jeder einen Beitrag leisten, der zu den eigenen Fähigkeiten passt, und Verantwortung übernehmen.

      Besonders attraktiv wird die Arbeit, wenn die Schüler*innen mitbestimmen dürfen. Zum Beispiel bei der Auswahl der Pflanzen oder bei der Entscheidung, wie die Ernte genutzt wird. Solche Beteiligung schafft persönliche Bezüge und stärkt die Motivation.

      Vielen Dank nochmals für deine Rückmeldung und deine spannende Frage!

      Liebe Grüße
      Leni Fandrey

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    2. Liebe Klaudia,
      vielen Dank für deinen Kommentar und auch für deine Rückfrage bezüglich der Rollenverteilung.
      Wichtig ist hierbei, die Schwerpunkte der einzelnen Schüler*innen bzw. Klassen zu berücksichtigen. So lassen sich die verschiedenen Aufgaben gut im Rahmen von AGs, Klassendiensten oder auch direkt im Schulunterricht einbinden. Wie bereits in einem vorherigen Kommentar erwähnt, möchten wir an dieser Stelle noch einmal die Bedeutung einer ganzheitlichen Planung des Schulgartens betonen.
      Eine klare Rollenverteilung im Rahmen von Klassendiensten (z. B. Gieß-Beauftragte, Unkrautjägerinnen, Kompost-Team) trägt dazu bei, den Garten gepflegt zu halten und fördert gleichzeitig das Verantwortungsbewusstsein der SuS. Wichtig ist, dass die Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden, sodass die Arbeit nicht als Belastung empfunden wird.
      Darüber hinaus können sich interessierte SuS in AGs intensiver mit dem Garten auseinandersetzen. Auch im regulären Unterricht lassen sich einzelne Fächer wie etwa Kunst, Mathematik oder Biologie sinnvoll in den Garten verlagern, um Inhalte praxisnah zu vermitteln.
      Durch das gemeinsame Arbeiten und Erleben im Schulgarten entsteht zudem ein wertvoller sozialer Raum, in dem nicht nur die Verbindung zur Natur, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl unter den SuS gestärkt wird.
      lg
      Michelle

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  9. Hey Julian,
    deine Einleitung in das spannende Thema der Alltags- und Fachsprache im Unterrichtskontext finde ich sehr gelungen. Sprache formt Gedanken und schafft die Grundlage für eine gemeinsame Bedeutungsbasis. Diese Bedeutung muss jedoch zunächst erlernt und sinnvoll verknüpft werden, ein Aspekt den du gut herausarbeitest.
    Besonders in Kombination mit deinem Thema empfinde ich auch deine sprachliche Gestaltung als sehr passend. Dein Beitrag ist nicht nur informativ, sondern auch humorvoll geschrieben – das hat mir richtig Freude beim Lesen gemacht. :)
    Die Methode des Scaffoldings war mir bisher noch nicht bekannt. Ich werde sie mir aber definitiv für das Thema Inklusion merken, da es für mich absolut einleuchtend erscheint, Schüler:innen dort abzuholen, wo sie stehen, und ihren Lernhorizont von dort aus Schritt für Schritt zu erweitern.
    Spannend fände ich außerdem, mehr darüber zu erfahren, wie die Methoden von Leisen konkret in der Praxis umgesetzt werden können.
    Liebe Grüße
    Michelle

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