Donnerstag, 17. Juli 2025

Basiskonzepte- am Beispiel des Verdauungssystems

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Verdauungssystem – für viele ein Thema, das erst in höheren Klassen oder im Bio-Leistungskurs relevant wird? Nicht unbedingt!
Wir haben uns in unserem Blogbeitrag mit den
 Basiskonzepten am Beispiel der Verdauung beschäftigt und zeigen euch, wie man diese grundlegenden biologischen Zusammenhänge verständlich und praxisnah auch im Unterricht am SBBZ vermitteln kann.

Dabei geht’s nicht nur um Magen, Darm & Co., sondern auch um didaktische Ideen, konkrete Materialien und Anregungen zur Differenzierung, die euch direkt im Unterricht weiterhelfen.

👉 https://drive.google.com/file/d/1uJ_0nTIiTUMn5dToygTuuOmkcc-4dEWu/view?usp=share_link

Viel Spaß beim Lesen wünschen
Mona, Lisa, Roberta und Mareike

 

19 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Hallo ihr Lieben!

    Schon der erste Blick auf euer Deckblatt hat mir verraten, dass ihr euch sehr viel Mühe bei dem Blogbeitrag, insbesondere bei dessen Gestaltung gemacht habt. Das Design macht definitiv Lust auf den Inhalt.
    Außerdem sorgt die klare Gliederung mit Inhaltsverzeichnis und den einzelnen Kästen dafür, dass man sich schnell orientieren kann!

    Beim Lesen des Blogbeitrags ist mir besonders positiv aufgefallen, wie verständlich und gleichzeitig tiefgründig ihr das Thema der Basiskonzepte aufbereitet habt. Zunächst habt ihr die fachliche Grundlage zur Funktionsweise des Verdauungssystems inklusive der Verknüpfung mit den Basiskonzepten gelegt, um im nächsten Schritt konkrete Materialbeispiele vorzuführen. Somit habt ihr nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch gezeigt, wie es konkret im Unterricht eingesetzt werden kann.
    Die Wahl des Themas Verdauungssystem als Beispiel empfinde ich als gelungen, denn dies ist ein lebensnahes Thema, das jedem Schüler und jeder Schülerin im Alltag begegnet. Auch der Einstieg in das Thema hat mir gut gefallen, der den Grund eures Blogbeitrags thematisiert, nämlich den, dass Basiskonzepte im Bildungsplan der SBBZ nicht explizit verankert sind.

    Dennoch sind mir zwei Dinge aufgefallen:
    Im ersten Teil liegt der Fokus stark auf der fachlichen Klärung. Das ist zwar wichtig als Grundlage, aber beim Materialteil hätte ich mir mehr Hinweise gewünscht, wie die Materialien konkret in den Unterricht eingebunden werden können und auf Grundlage welcher vorheriger Inputs. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Arbeitsblätter (insbesondere für das SBBZ Lernen) doch ziemlich textlastig sind.
    Teilweise bietet ihr zwei auf das Anforderungsniveau bezogen unterschiedliche Arbeitsblätter an. Das könnte womöglich schnell zur Trennung der Lerngruppe führen. Ich habe mir überlegt, dass eure Arbeitsaufträge in Gruppen- oder Partnerarbeit durchgeführt und für Schwierigkeiten gestufte Hilfen auf Hilfekärtchen angeboten werden könnten. So können Schüler*innen selbstständig und kooperativ arbeiten. Die Hilfekärtchen sind so aufgebaut, dass der Grad der Hilfe beim Aufklappen steigt. So werden immer gezielter Ideen oder Hilfen angeboten, um die Aufgabe zu lösen. Die Komplexität der Aufgabe bleibt erhalten, jedoch wird die Zugänglichkeit für Schüler*innen erhöht.
    Beispiele zum Falten solcher gestuften Hilfekärtchen findet ihr beispielsweise hier:
    Lehrerfortbildungsserver Baden-Württemberg. (o.D.). Kompetenzorientierter Unterricht: Biologie, Sekundarstufe I und II. https://lehrerfortbildung-bw.de/u_matnatech/bio/gym/bp2004/fb7/1_hetero/2_hilfe/2_falt/
    Insgesamt gefällt mir sehr gut, welche praktischen Ideen ihr vorschlagt, um den Schüler*innen das Thema der Basiskonzepte näher zu bringen! Euer Blogbeitrag hat mir Möglichkeiten aufgezeigt, Basiskonzepte in den Unterricht zu integrieren!

    Mich würde noch interessieren: Meint ihr, Basiskonzepte können oder sollen schon in der Grundstufe thematisiert werden?

    Liebe Grüße
    Theresa

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    1. Hallo Theresa,
      erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar und die ausführliche Beschäftigung mit unserem Blogbeitrag. Es freut uns alle sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat und er neue Anregungen schaffen konnte. Zusätzlich bedanken wir uns für das Feedback und die Verbesserungsvorschläge. Für uns sind Basiskonzepte auf jeden Fall ein Thema, was man in der Grundstufe schon thematisieren kann. Wie du in deinen Vorschlägen schon erwähnt hast, kann man Themen immer modifizieren und den Schwierigkeitsgrad anpassen. Basiskonzepte sind zusätzlich ein Thema, mit dem man gut mit den Grundlagen beginnen kann, um dann in den folgenden Schuljahren das Thema zu vertiefen. So lässt sich Variabilität zum Beispiel an verschiedenen Überwinterungsstrategien schon zeigen und thematisieren, bevor komplexe biologische Themen daran erklärt werden. Auch in der Praxis lassen sich verschiedene Basiskonzepte schon in der Grundschule zeigen. So kann man im Schulgarten zum Beispiel darüber sprechen, warum nicht alle Pflanzen im gleichen Beet wachsen. (Kompartmentierung)
      Die Erarbeitung der Basiskonzepte in der Grundschule erleichtert das Verständnis in der Sekundarstufe, da das Konzept schon bekannt ist und der Fokus dann auf dem komplexeren Beispiel liegen kann.
      LG Mareike

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  3. Hallo ihr!,
    Euer Blogbeitrag spricht mich schon auf den ersten Blick an: Das liebevoll gestaltete Deckblatt mit dem kleinen Forscher-Darm schafft einen mega sympathischen Einstieg und begleitet ansprechend durch den gesamten Text. Auch das übersichtliche Inhaltsverzeichnis und die klar strukturierten Kapitel erleichtern die Orientierung und machen sehr neugierig auf den Inhalt.

    Besonders gelungen finde ich, wie verständlich und anschaulich ihr die Basiskonzepte Oberflächenvergrößerung, Kompartimentierung, Variabilität und das Schlüssel-Schloss-Prinzip aufbereitet habt. Ihr verknüpft das fachliches Wissen mit konkreten Beispielen und zeigt, wie sich auch abstrakte Inhalte verständlich vermitteln lassen.

    Ein besonderes Highlight sind eure differenzierten Materialien. Die Arbeitsblätter sind liebevoll gestaltet, gut erklärt und auf verschiedene Niveaustufen abgestimmt. Auch eure handlungsorientierten Ideen bzw. Beispiele, etwa mit 3D-Modellen oder echten Schlüsseln, wirken sehr kreativ und praxisnah.

    Wie Theresa habe ich mich jedoch gefragt, ob einige der Arbeitsblätter – besonders im Bereich Textumfang – für alle Schüler*innen gleichermaßen zugänglich sind. Vielleicht ließe sich hier stellenweise noch stärker mit Visualisierungen oder kürzeren Einheiten arbeiten.

    Ein weiterer Punkt, den ich ansprechen möchte, ist die visuelle Gestaltung: Zwar wirken die vielen farbigen Kästen, Icons und Hervorhebungen auf den ersten Blick sehr ansprechend, doch durch die Vielzahl an Formaten und Farbflächen war es für mich teilweise schwer, den Überblick zu behalten. Besonders die beigen Kästen heben sich kaum vom weißen Hintergrund ab, sodass wichtige Inhalte optisch etwas untergehen. Vielleicht ließe sich hier mit etwas reduzierter Farbpalette oder klareren Kontrasten noch mehr Übersichtlichkeit schaffen, ohne dabei eure liebevolle Gestaltung aufzugeben. Denn die Gestaltung ist definitiv ein starkes Merkmal eures Beitrags!

    Abschließend noch ein Hinweis zu eurem Literaturverzeichnis: Die inhaltliche Fundierung eures Beitrags ist überzeugend, allerdings wäre eine einheitliche Zitierweise wünschenswert. Einzelne Quellen erscheinen doppelt oder sind unterschiedlich formatiert. Eine überarbeitete Darstellung würde die wissenschaftliche Qualität eures Beitrags zusätzlich unterstreichen!

    Insgesamt habt ihr einen beeindruckenden Beitrag geschaffen, der fachlich fundiert, didaktisch durchdacht und mit sehr viel Mühe gestaltet ist. Vielen Dank für die tollen Anregungen!

    Noch kurz vor Schluss: Mich würde interessieren, ob ihr euch ganz bewusst für den Einsatz von analogen Materialien entschieden habt (also Arbeitsblätter oder Modelle) oder ob ihr auch digitale Methoden in Betracht gezogen habt. Gab es dafür bestimmte Gründe, zum Beispiel um den Zugang für alle Schüler*innen möglichst leicht zu gestalten?
    Liebe Grüße
    Annika🌱

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    1. Liebe Annika,
      vielen Dank für deinen Kommentar und das liebe Lob. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Dein Tipp zur farbliche Gestaltung war ein guter Hinweis, so können wir in Zukunft ein besseres Leseerlebnis gestalten, ohne dass das Design darunter leidet. Mit einer gezielteren Auswahl an Hervorhebungen und Farbtönen ist dies gut umsetzbar.

      Was deine Frage zur Gestaltung der Arbeitsblätter angeht, haben wir uns bewusst für eine Zielgruppe entschieden, welche bereits ausreichende Lesekompetenzen vorweisen kann. Der Einsatz war für eine Hauptstufenklasse im SBBZ Lernen bestimmt.
      Da hier jedoch auch eine große Heterogenität vorliegt, könnte man einzelne Arbeitsblätter (wie bei der Oberflächenvergrößerung oder der Stationenarbeit bei der Kompartimentierung) mithilfe von METACOM-Symbolen unterstützen bzw. vereinfachen. So kann der Textteil reduziert oder sogar ganz weggelassen werden. An dieser Stelle wäre dann eine direkte Anleitung der Versuche durch die Lehrkraft erforderlich.
      Natürlich reichen die von uns erstellten Arbeitsmaterialien nicht aus, um der gesamten Heterogenität einer Klasse gerecht zu werden. Wir wollten jedoch einen Impuls setzen, wie man die verschiedenen Basiskonzepte umsetzen kann. Eine Differenzierung muss dann für jede Klasse individuell erfolgen.

      Wir haben uns zudem für analoge Arbeitsmaterialien in Form von Arbeitsblättern entschieden, da nicht an jedem SBBZ ein Klassensatz an iPads für jede Klasse dauerhaft vorhanden ist. Wir wollten daher mit unserem Material niederschwellig arbeiten. Ein Einsatz von digitalen Medien ist jedoch zur Ergänzung auf jeden Fall sehr hilfreich und bieten mit digitalen 3D-Modellen oder Simulationen eine spannende und lehrreiche Ergänzung.

      Liebe Grüße
      Lisa

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    2. Liebe Annika,
      vielen Dank für deinen Kommentar und das liebe Lob. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Dein Tipp zur farbliche Gestaltung war ein guter Hinweis, so können wir in Zukunft ein besseres Leseerlebnis gestalten, ohne dass das Design darunter leidet.

      Zur Gestaltung der Arbeitsblätter: wir haben uns bewusst für eine Zielgruppe entschieden, welche bereits ausreichende Lesekompetenzen vorweisen kann, in unserem Fall Hauptstufe FS Lernen.
      Da hier eine große Heterogenität vorliegt, könnte man einzelne Arbeitsblätter (wie bei der Oberflächenvergrößerung oder der Stationenarbeit bei der Kompartimentierung) mithilfe von METACOM-Symbolen unterstützen bzw. vereinfachen. So kann der Textteil reduziert oder sogar ganz weggelassen werden. An dieser Stelle wäre dann eine direkte Anleitung der Versuche durch die Lehrkraft erforderlich.
      Auch wenn wir nur beschränkt auf Differenzierungsmöglichkeiten eingehen können, wollten wir einen Impuls setzen, wie man die verschiedenen Basiskonzepte umsetzen kann.
      Wir haben uns für analoge Arbeitsmaterialien (Arbeitsblätter) entschieden, da nicht an jedem SBBZ ein Klassensatz an iPads für jede Klasse dauerhaft vorhanden ist und wir wenig Hürden einbauen wollten. Ein Einsatz von digitalen Medien (3D-Modelle, Simulationen) ist jedoch zur Ergänzung auf jeden Fall sehr hilfreich.

      Liebe Grüße
      Lisa

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  4. Hallo ihr Lieben,
    Beim ersten Durchblättern ist mir die ansprechende Gestaltung sofort ins Auge gefallen. Das Deckblatt ist professionell gestaltet und macht einen guten ersten Eindruck. Im Fließtext haben mich jedoch die wechselnden Farben der Kästen mit schwarzer und weißer Schrift etwas abgelenkt. Eine einheitlichere Farbgestaltung würde den Lesefluss verbessern.

    Die Idee mit den Organ-Steckbriefen finde ich großartig und sehr schülernah. Besonders im inklusiven Unterricht könnten kleine Illustrationen, wie auf dem Titelblatt, zusätzlich motivierend wirken und das Verständnis fördern. Gerade bei jüngeren oder förderbedürftigen Schüler*innen könnte dies helfen, sich die Funktionen der Organe besser einzuprägen.

    Die Darstellung der Variabilität im Verdauungssystem auf Seite 10 fand ich besonders spannend. Die Gegenüberstellung von Karnivoren und Herbivoren ist anschaulich und bietet eine gute Gelegenheit, mit Schüler*innen über Anpassungen an Lebensräume ins Gespräch zu kommen. Eine Frage, die mir dabei in den Sinn kam: Könnte man das Thema vielleicht auch nutzen, um über Ernährung und Verdauung bei uns Menschen mit unterschiedlichen Ernährungsweisen (z. B. vegan vs. Mischkost) nachzudenken?

    Der Exkurs zur Enzymatik (Maltase–Maltose etc.) ist ebenfalls klar und gut aufbereitet. Besonders gelungen finde ich den Hinweis auf die Endungen „–ase“ und „–ose“. Solche Merkhilfen bleiben hängen und erleichtern das Lernen.

    Das Materialpaket ist wirklich hervorragend! Es veranschaulicht die abstrakten Basiskonzepte auf sehr anschauliche Weise. Ich hätte da noch eine kurze Frage: Wie seht ihr die Übertragbarkeit eurer Materialien auf höhere Klassenstufen, z. B. Sek I? Es wäre sehr interessant zu erfahren, ob ihr euch da schon Gedanken gemacht habt.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Hallo Lilly,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.

      Deine Idee, die Gegenüberstellung von Karnivoren und Herbivoren als Impuls zu nutzen, um über menschliche Ernährungsweisen von zum Beispiel vegan vs. Mischkost, zu diskutieren, finden wir einen interessanten Ansatz. Gerade hier kann man dann auch über die omnivore Ernährung sprechen und auch dort dann über die Merkmale im Verdauungssystem. Ein Vergleich über die zwei Ernährungsweisen kann man anführen, jedoch ist beim Menschen der Aufbau des Verdauungssystems und insbesondere der Zähne gleich, wohin gegen sich die Zähne, sowie der Aufbau des Darmtrakts bei Herbivoren und Karnivoren stark unterscheidet.

      Zu deiner Frage, ob die Materialien auch für die Sek I geeignet sind, lässt sich mit „ja“ beantworten.

      Unsere Materialien wurden gezielt für eine Klasse mit dem Förderschwerpunkt Lernen erstellt. Einige der Aufgaben, wie zum Beispiel die erste Aufgabe auf dem Arbeitsblatt zum Schlüssel-Schloss-Prinzip, lassen sich aber durchaus auch in der Sekundarstufe I ohne Förderschwerpunkte verwenden. Das Experiment aus Aufgabe 1 passt inhaltlich gut zu Standard 10 „(10) die Wirkungsweise eines Verdauungsenzyms unter Anleitung experimentell untersuchen“ im Bildungsplan der Sek I (3.2.2.2 Ernährung und Verdauung), der in den Klassen 7–9 behandelt wird.

      Da die Basiskonzepte in vielen Klassenstufen eine zentrale Rolle spielen, sind unsere Materialien grundsätzlich universell einsetzbar. Für den Einsatz in der Sek I oder in anderen höheren Klassen, müsste man allerdings die sprachliche und inhaltliche Tiefe der Aufgaben anpassen, je nach Leistungsstand der Schüler*innen. Dies haben wir zum Beispiel bei unseren differenzierten Arbeitsblättern zum Schlüssel-Schloss-Prinzip bereits umgesetzt.

      Liebe Grüße
      Roberta


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    2. Hallo Lilly,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.

      Deine Idee, die Gegenüberstellung von Karnivoren und Herbivoren als Impuls zu nutzen, um über menschliche Ernährungsweisen von zum Beispiel vegan vs. Mischkost, zu diskutieren, finden wir einen interessanten Ansatz. Gerade hier kann man dann auch über die omnivore Ernährung sprechen und auch dort dann über die Merkmale im Verdauungssystem. Ein Vergleich über die zwei Ernährungsweisen kann man anführen, jedoch ist beim Menschen der Aufbau des Verdauungssystems und insbesondere der Zähne gleich, wohin gegen sich die Zähne, sowie der Aufbau des Darmtrakts bei Herbivoren und Karnivoren stark unterscheidet.

      Zu deiner Frage, ob die Materialien auch für die Sek I geeignet sind, lässt sich mit „ja“ beantworten.

      Unsere Materialien wurden gezielt für eine Klasse mit dem Förderschwerpunkt Lernen erstellt. Einige der Aufgaben, wie zum Beispiel die erste Aufgabe auf dem Arbeitsblatt zum Schlüssel-Schloss-Prinzip, lassen sich aber durchaus auch in der Sekundarstufe I ohne Förderschwerpunkte verwenden. Das Experiment aus Aufgabe 1 passt inhaltlich gut zu Standard 10 „(10) die Wirkungsweise eines Verdauungsenzyms unter Anleitung experimentell untersuchen“ im Bildungsplan der Sek I (3.2.2.2 Ernährung und Verdauung), der in den Klassen 7–9 behandelt wird.

      Da die Basiskonzepte in vielen Klassenstufen eine zentrale Rolle spielen, sind unsere Materialien grundsätzlich universell einsetzbar. Für den Einsatz in der Sek I oder in anderen höheren Klassen, müsste man allerdings die sprachliche und inhaltliche Tiefe der Aufgaben anpassen, je nach Leistungsstand der Schüler*innen. Dies haben wir zum Beispiel bei unseren differenzierten Arbeitsblättern zum Schlüssel-Schloss-Prinzip für den Förderschwerpunkt Lernen bereits umgesetzt.

      Liebe Grüße
      Roberta


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  5. Hallo ihr Lieben!
    Ich finde euren Blogbeitrag sehr gelungen!
    Das Farbkonzept und die Kästen sind meiner Meinung nach sehr ansprechend, jedoch stören die darin verwendeten unterschiedlichen Schriftgrößen und -arten meiner Meinung nach den Lesefluss ein wenig.
    Das Magen-Darm-Maskottchen, welches ihr auch auf den Arbeitsblättern verwendet habt, kann für Schüler*innen im Sinne eines imaginativen Konzeptes motivierend wirken.

    Das Thema ist passend gewählt und inhaltlich habt ihr euch gut damit auseinandergesetzt. Die einzelnen Basiskonzepte sowie die Inhalte zum Verdauungssystem sind verständlich erklärt und die Verknüpfung zwischen Basiskonzept und Verdauungssystem ist klar dargestellt. Zum Teil hättet ihr noch konkreter auf das SBBZ Lernen eingehen können.

    Besonders gut finde ich, dass ihr ganz konkret Arbeitsblätter erstellt habt, mit welchen man die Basiskonzepte im Kontext der Verdauung verdeutlichen und bearbeiten kann.

    Das Arbeitsblatt zum Thema Oberflächenvergrößerung ist besonders hinsichtlich der Merkkästen zum selbst ausfüllen und dem Versuch mit dem Eierkarton gut gelungen.

    Beim Arbeitsblatt zur Kompartimentierung fand ich die Stationenarbeit sehr anschaulich. Auch in einem inklusiven Setting wäre dieser modellhafte Versuch gut umsetzbar. Im Unterricht würde ich dies allerdings nicht als klassische Stationenarbeit umsetzen, da alle gleichzeitig bei der ersten Station starten.

    Die Arbeitsblätter zur Variabilität finde ich besonders gut gelungen. Dazu habe ich aber noch eine Frage: Auf welche Informationen sollen die Schüler*innen hier Bezug nehmen? Könnt ihr dazu einen Input, wie einen Text oder Film empfehlen?

    Bei dem Arbeitsblatt zum Schlüssel-Schloss-Prinzip finde ich vor allem den oberen Teil in der Differenzierung gut gelungen, da die Kinder hier bereits Impulse bekommen und nur noch ankreuzen müssen, während die andere Gruppe forschen muss. Da es sich um die gleiche Aufgabe handelt, kann dies auch gut im inklusiven Setting umgesetzt werden. Den Text könnte man in den Varianten eventuell zusätzlich noch differenzieren.
    Bei dem Arbeitsblatt für das SBBZ fände ich es schön, wenn es wie bei dem anderen Arbeitsblatt einen Transfer vom Modell mit einem Schlüssel und Schloss zu einem Modell mit Enzymen geben würde. Beispielsweise könnte man die gleiche Aufgabe wie mit den Schlüsseln zum Ausschneiden mit Enzymen zum Ausschneiden stellen.

    Beim Durchschauen der Arbeitsblätter war mir teilweise nicht klar, welche Sozialform von euch gedacht war. Habt ihr dies bewusst offengelassen?
    Für welche Klassenstufen sind die einzelnen Arbeitsblätter gedacht? Teilweise hatte ich den Eindruck, dass eure Arbeitsblätter unterschiedlich anspruchsvoll sind und damit auch für unterschiedliche Klassenstufen geeignet sind.

    Insgesamt ist der Blogbeitrag sehr schön und inhaltlich toll gestaltet! Ich kann mir gut vorstellen, das ein oder andere daraus in Zukunft selbst im Unterricht zu verwenden.

    Liebe Grüße
    Hannah

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    1. Liebe Hannah,
      danke für dein Feedback!
      Dein Hinweis zur Schriftgestaltung berücksichtigen wir zukünftig, um das Leseerlebnis zu erleichtern.
      Deine Anmerkung zum Arbeitsblatt (AB) zur Kompartimentierung ist ein guter Punkt, der berücksichtigen werden muss. Da die Klassen im SBBZ Lernen meist klein sind, kann man die Stationenarbeit trotzdem so durchführen. Für größere Klassen müsste man versetzt beginnen, so dass man die anderen ABs vorab austeilt und die Schüler*innen so zeitlich unterschiedlich beginnen. Man kann die Stationen auch mehrmals aufbauen.
      Die ABs zur Variabilität kann man als Ergebnissicherung nutzen, um den zuvor gemeinsam bearbeiteten Inhalt am Beispiel von herbivoren und karnivoren Tieren zu sichern oder auch als Einstieg in der nächsten Stunde verwenden, um zu überprüfen, was in der letzten Stunde vom Wissen behalten wurde.
      Bezüglich des Transfers beim AB des Schlüssel-Schloss-Prinzips: Ursprünglich gab es mal eine dritte Aufgabe, die leider aus Platzgründen wieder verworfen wurde. Im folgenden Link findest du die ursprüngliche Transfer-Aufgabe. https://lmy.de/OCjtQ
      Zur Sozialform: Dadurch, dass die Klassen meist verschiedene Formen gewöhnt sind, haben wir diese bewusst offengelassen, sodass man je nach Niveau der Lerngruppe die Aufgaben in verschiedenen Sozialformen bearbeiten kann.
      Unsere ABs wurden für eine Hauptstufenklasse im SBBZ Lernen gestaltet. Die verschiedenen ABs sind unterschiedlich differenziert aufgebaut. Die ABs der Oberflächenvergrößerung fangen zum Beispiel bei leichteren Aufgaben an und werden dann immer schwieriger. Beim Schlüssel-Schloss-AB haben wir bewusst zwei verschiedene differenzierte ähnliche ABs gestaltet, so dass man sie auf unterschiedliche heterogene Klassen anwenden kann.
      Liebe Grüße
      Roberta

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  6. Hallo zusammen,
    ein großes Kompliment für die gelungene Aufarbeitung eures Themas, welches sowohl inhaltlich, als auch didaktisch sehr verständlich Umgesetzt wurde.
    Besonders positiv finde ich, dass ihr das Verdauungssystem in eurem Beitrag mit den Basiskonzepten verknüpft habt. Durch diese Verbindung habt ihr ein Thema aus dem Alltag der Lernenden in einen größeren biologischen Ramen eingebaut.
    Durch eure klares Inhaltsverzeichnis, gut gewählte Abbildungen und einem Leitkastensystem, ist euer Beitrag gut strukturiert und leicht nachvollziehbar. Eine kleine Anmerkung wäre, dass eure Abbildungen teilweise zu nah am Rand eurer Seiten befinden. Mit etwas umformatierung eurer Textblöcke wäre das vielleicht zu beheben.
    Gut gelungen ist auch, wie ihr die von euch gewählten Basiskonzepte, (Oberflächenvergrößerung, Variabilität, Kompartimentierung und das Schlüssel-Schloss-Prinzip) Schritt für Schritt am Beispiel des Verdauungssystems eingeführt und so didaktisch leicht nachvollziehbar aufbereitet habt. So bleiben die Basiskonzepte nicht abstrakt, sondern werden im Sonderpädagogischen Kontext sowohl anschaulich, als auch Praxisnah vermittelt. Mit vielen lebensnahen Bezügen zu Tieren zum Beispiel wird alles nochmal leichter verständlich, wie auch leichter weiter zu vermitteln. Auch ist dies ein wichtiger Bestandteil des nachhaltigen Lernens.
    Das von euch bereitgestellte lehr Material ist sehr schön gestaltet und verbindet Visualisierung mit Wissen. Es hat abwechslungsreiche Aufgaben durch welche die Lernenden das Interesse nicht so leicht verlieren.
    Mit eurem Fazit knüpft ihr schön an den Anfang eures Beitrages an und macht so die Bedeutung von Basiskonzepten im Biologieunterricht klar. Sehr bedeutend finde ich den Hinweis, dass diese gerade im SBBZ eine wertvolle Orientierung bieten können. Dies ist ein sowohl fachlich, als auch didaktisch sehr starker Punkt in eurem Beitrag.
    Zusammenfassend kann man sagen, das eurer Beitrag einen verständlichen roten Faden, mit gelungenen Beispielen und gut durchdachten didaktischen Bezügen.
    Liebe Grüße Jana

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    1. Liebe Jana,
      vielen Dank für deinen wertschätzenden Kommentar zu unserem Blogbeitrag! Wir freuen uns sehr, dass dir sowohl die fachliche Aufbereitung als auch die didaktische Umsetzung gefallen haben. Besonders schön ist es für uns zu lesen, dass die Verknüpfung zwischen Basiskonzepten und dem Verdauungssystem für dich nachvollziehbar und praxisnah geworden ist – genau das war unser zentrales Anliegen.
      Deine Rückmeldung zum Aufbau und zur Struktur bestärkt uns: Das Inhaltsverzeichnis, die Leitkästen und die gewählten Abbildungen sollten Orientierung bieten, und es ist gut zu hören, dass dies gelungen ist. Deinen Hinweis zur Platzierung der Abbildungen nehmen wir uns auf jeden Fall zu Herzen – du hast recht, dass der Rand manchmal etwas knapp bemessen ist. Eine kleine Umformatierung würde tatsächlich schon für ein ruhigeres und noch übersichtlicheres Layout sorgen.
      Besonders gefreut hat uns, dass du die Auswahl der Basiskonzepte und deren schrittweise Einführung positiv hervorhebst. Gerade in einem sonderpädagogischen Kontext war es uns wichtig, diese Konzepte nicht abstrakt stehen zu lassen, sondern sie lebensnah und mit anschaulichen Beispielen zu verbinden – die Bezüge zu Tieren waren dabei bewusst gewählt, um einen greifbaren Transfer zu ermöglichen. Dein Hinweis auf den Aspekt des nachhaltigen Lernens ist sehr wertvoll, denn genau darum geht es: Basiskonzepte sollen Orientierung geben und langfristig tragfähig sein.
      Auch deine Rückmeldung zu den Materialien freut uns sehr – wir wollten abwechslungsreiche Aufgaben schaffen, die Visualisierung, Wissen und Motivation miteinander verbinden. Dass dir dies aufgefallen ist, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

      Zum Schluss möchten wir dir für deine Worte zum Fazit danken: Dass es uns gelungen ist, den Bogen vom Einstieg bis zur Schlussfolgerung zu spannen und dabei die besondere Bedeutung der Basiskonzepte im SBBZ hervorzuheben, freut uns ganz besonders.

      Danke für deine differenzierte Rückmeldung und die konkreten Hinweise, die uns helfen, unseren Beitrag noch weiter zu verbessern!

      Liebe Grüße
      Mona

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  7. Hallo Roberta, Lisa, Mona und Mareike,
    mir hat euer Blogbeitrag gut gefallen. Euer Blogbeitrag ist sehr ansprechend gestaltet, denn sowohl das Deckblatt als auch das Inhaltsverzeichnis und das allgemeine Seitendesign mit den Farben war sehr schön gewählt. Auch die comicartige Abbildung des Verdauungssystems, dass „miterklärt“ hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hat mich rein von der Formation zum Teil der häufige Wechsel zwischen den Kästen und den Farben gestört und auch der Wechsel zwischen Blocksatz und dem zentrierten Satz hat mich etwas irritiert. Besonders gefallen hat mir aber die großzügige Nutzung von Abbildungen und Tabellen, um Sachverhalte und Beispiele, die ihr genannt habt, nochmals zu veranschaulichen oder zu vertiefen. Auch die Kästen mit den Hinweisen waren für mich ein durchaus positiver Aspekt.
    Ein weiterer positiver Punkt sind meiner Meinung nach eure Erklärungen der fachlichen Sachverhalte. Ihr habt sowohl das Konzept des Basiskonzepts als auch die entsprechenden Basiskonzepte, also Oberflächenvergrößerung, Kompartimentierung, Variabilität und das Schlüssel-Schloss-Prinzip, sehr gut verständlich aufgeschlüsselt.
    Mit eurem Thema und vor allem der vertiefenden Frage, wie dies in einem SBBZ umgesetzt werden kann, habt ihr meiner Meinung nach einen sehr wichtigen Punkt aufgegriffen, denn auch ich kann aus eigener Erfahrung beitragen, dass der Biologieunterricht in den SBBZs noch besser und auch produktiver gestaltet werden kann. Hiermit hat es mir sehr gefallen, dass ihr hierbei beispielhaft dargestellt habt, wie dies umgesetzt werden könnte. Allerdings wäre es hier vielleicht gut gewesen, konkretere Beispiele einzubauen, wie es umgesetzt werden kann und wie so ein Unterricht mithilfe dieser Basiskonzepte konkret aussehen könnte.
    Auch positiv erwähnen möchte ich die von euch eingestellten Arbeitsblätter. Sowohl die allgemeine Gestaltung hat mir sehr gut gefallen als auch der Inhalt. Auf verschiedene Art und Weisen habt ihr mit den Arbeitsblättern die Erarbeitung der Sachverhalte gewährleistet. Besonders gelungen ist für mich die Stationenarbeit, in der der Weg der Verdauung Schritt für Schritt praktisch nachgestellt wird. Dies hat mir besonders gut gefallen.
    Allerdings fehlte mir am Anfang bei der Erwähnung der SBBZs die Spezifizierung zur Fachrichtung „Lernen“. Ich hatte am Anfang kurz die Erwartungshaltung, dass verschiedene Vorgehensweisen für die verschiedenen SBBZs bzw. Förderschwerpunkte vorgestellt werden. Das hätte ich natürlich besonders toll gefunden, geschuldet der Tatsache, dass ich eine andere Fachrichtung studiere. Allerdings kann ich natürlich auch nachvollziehen, dass dies von der Kapazität und dem vorgegebenen Umfang nicht funktioniert hätte. Dennoch wäre es vielleicht am Anfang gut gewesen, das einmal zu spezifizieren.
    Alles in allem kann ich aber sagen, dass mir euer Blogbeitrag gut gefallen hat und ich ihn gerne gelesen habe!
    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      Vielen Dank, dass du den Blog gelesen hast und dir die Mühe gemacht hast, einen Kommentar dazuzuschreiben. Über dein Feedback haben wir uns sehr gefreut. Dass du das Thema interessant fandest, freut uns sehr, und deine Verbesserungsvorschläge bezüglich des Layouts nehmen wir gerne auf.
      Auch wir als Gruppe kommen aus verschiedenen Förderschwerpunkten und konnten so ein wenig aus den unterschiedlichen Bereichen berichten. Dabei müssen wir wohl vergessen haben, das SBBZ-Lernen klarer zu erwähnen.
      Gerne hätten wir die konkrete Ausführung im Unterricht noch ausgearbeitet, das mussten wir uns jedoch für ein nächstes Projekt mit mehr Seiten sparen. ;) Dass du dir damit mehr Praxisnähe erhofft hast, ist vollkommen verständlich. Im Blick auf die Unterrichtspraxis an vielen SBBZs war es uns sehr wichtig, die Ideen so praxistauglich wie möglich darzustellen, und da hätte eine konkret geplante Stunde sicherlich geholfen.
      LG Mareike

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  8. Hallo Roberta, Lisa, Mona und Mareike,
    Ein wirklich gelungener Beitrag, der zeigt, wie verständlich sich Basiskonzepte am Beispiel des Verdauungssystems darstellen lassen. Besonders gelungen finde ich die Arbeitsblätter, weil sie den theoretischen Teil anschaulich ergänzen und den Lernenden die Möglichkeit geben, aktiv mit den Inhalten zu arbeiten (Teilweise sind sie jedoch sehr textlastig und dadurch vielleicht nicht für alle SuS geeignet).
    So wird Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch erfahrbar gemacht. Auch die klare Struktur des Textes und die nachvollziehbare Aufbereitung der einzelnen Konzepte machen das Lesen sehr angenehm.
    Ihr habt damit einen praxisnahen Zugang geschaffen, der zeigt, wie biologische Prinzipien wie Kompartimentierung oder das Schlüssel-Schloss-Prinzip lebendig und greifbar werden können. Gerade die Kombination aus Erklärungen und Materialien macht den Beitrag sowohl für Lehrkräfte als auch für Lernende wertvoll.

    Mich würde interessieren, ob ihr das Verdauungssystem hauptsächlich gewählt habt, weil es im Alltag der Schülerinnen und Schüler so präsent ist, oder ob ihr es vor allem aus didaktischen Gründen als besonders geeignet angesehen habt, um die Basiskonzepte zu verdeutlichen?
    LG Sina

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    1. Liebe Sina,
      vielen Dank für dein Lob! Wir haben versucht die theoretischen Hintergründe mit ausgewählten Material zu ergänzen. Zu deiner Frage nach dem Thema Verdauungssystem gibt es mehrere Gründe. Zum einen werden die Basiskonzepte im SBBZ Lernen gar nicht im Bildungsplan aufgegriffen. Da wir sie aber für sehr relevant im Biologieunterricht halten, wollten wir sie gezielt einbauen. Wir haben uns den Bildungsplan angeschaut und uns gemeinsam überlegt, in welche Einheit die Basiskonzepte eingebaut werden können. Das Verdauungssystem bietet hier die Möglichkeit viele verschiedene Basiskonzepte zu erklären und wird zudem in der Hauptstufe thematisiert. Außerdem spielt das Verdauungssystem auch in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler eine große Rolle und kann z.B. auch im SBBZ geistige Entwicklung thematisiert werden.
      Liebe Grüße
      Lisa

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  9. Zuerst einmal möchte ich sagen, dass mich euer Blogbeitrag auf den ersten Blick sehr angesprochen hat. Die Inhaltsangabe hat sofort mein Interesse geweckt, und da das Thema Verdauungssystem für viele aus dem Alltag bekannt ist, fand ich es als Ausgangspunkt zur Verdeutlichung der Basiskonzepte sehr passend gewählt.

    Besonders beeindruckt hat mich eure fachliche Tiefe. Die Vielzahl an Quellen und die detaillierte Darstellung zeigen, wie viel Zeit und Sorgfalt ihr in die Recherche gesteckt habt.
    Gerade diese Fachlichkeit bringt mich jedoch zu meiner ersten Anmerkung: An vielen Stellen liest sich der Beitrag eher wie ein Artikel aus einer Fachzeitschrift, weniger wie ein leicht zugänglicher Blogbeitrag. Ich hätte mir hier mehr visuelle Auflockerungen gewünscht, so wie in der Tabelle, in der Karnivoren und Herbivoren knapp gegenübergestellt werden. Die farblichen Hervorhebungen für Sinnabschnitte sind eine schöne Idee und farblich harmonisch, aber an manchen Stellen wird es durch die Vielzahl an Farben fast etwas unübersichtlich. Ich war mir gelegentlich unsicher, ob die Textabschnitte linear zu lesen sind oder ob es sich um eigenständige Blöcke handelt.

    Inhaltlich fand ich den Teil zu Herbivoren- und Karnivoren-Verdauung besonders spannend – einiges davon war mir so nicht bewusst. Hier hätte ich gern noch gelesen, wie ihr den Menschen einordnen würdet, da wir ja weder reine Pflanzen- noch Fleischfresser sind. Das könnte meiner Meinung nach auch ein sehr motivierender Unterrichtsansatz sein, gerade weil der Mensch im Bildungsplan oft eine zentrale Rolle spielt.

    Was mir außerdem gefehlt hat, ist eine kritischere Auseinandersetzung mit den Grenzen von Basiskonzepten. Beim Schlüssel-Schloss-Prinzip deutet ihr kurz an, dass es nicht immer perfekt auf die Realität passt. Hier fände ich spannend zu erfahren, wie ihr das insbesondere Schüler*innen am SBBZ vermitteln würdet, dass es sich um vereinfachende Konzepte handelt, die nicht in allen Fällen eins zu eins zutreffen. Generell hätte ich mir mehr zum Thema gewünscht, warum gerade im SBBZ die Basiskonzepte besonders wirkungsvoll sein könnten, da ihr das in eurer Vorstellung besonders hervorhebt.

    Alles in allem aber habe ich euren Beitrag als besonders informativ und anregend empfunden. Er hat meine Neugierde erweckt und mich mein Wissen zu den Basiskonzepten reflektieren lassen.

    LG Sarah-Isabell

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    1. Liebe Sarah-Isabell,
      herzlichen Dank für dein ausführliches Feedback! Es freut uns sehr, dass dich unser Beitrag direkt angesprochen hat und du die fachliche Tiefe sowie die Vielfalt an Quellen wertschätzt. Dein Hinweis, dass der Text stellenweise eher wie ein Fachartikel wirkt, ist für uns sehr hilfreich – genau an der Balance zwischen Wissenschaftlichkeit und Zugänglichkeit möchten wir weiterarbeiten. Auch die Anmerkung zu den Farben und zur Leserführung nehmen wir mit, um die Struktur künftig klarer und übersichtlicher zu gestalten.
      Deine Idee, den Menschen als „Allesfresser“ stärker einzubinden, finden wir spannend – gerade weil dies den Alltag der Schüler*innen unmittelbar berührt und für den Unterricht ein motivierender Anknüpfungspunkt sein kann. Auch dein Gedanke zu den Grenzen von Basiskonzepten ist wertvoll: Wir stimmen dir zu, dass hier Transparenz wichtig ist, um Missverständnisse zu vermeiden. Gerade am SBBZ möchten wir zeigen, dass Basiskonzepte einerseits Orientierung bieten, andererseits aber immer vereinfachende Modelle darstellen.
      Vielen Dank für deine kritischen und zugleich konstruktiven Anregungen – sie helfen uns, unseren Beitrag weiterzuentwickeln und die Praxistauglichkeit zu stärken.

      Liebe Grüße
      Mona

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