Dienstag, 30. Juni 2026

Mikroplastik als Thema nachhaltiger Entwicklung im Biologieunterricht

 


Liebe Leserinnen und Leser 🐢,


herzlich willkommen zu unserem Blogbeitrag zum Thema „Mikroplastik als Thema nachhaltiger Entwicklung im Biologieunterricht“.

Gemeinsam mit euch möchten wir entdecken,


  • was Mikroplastik eigentlich ist,
  • wo es in unserem Alltag vorkommt
  • und warum es für Tiere und uns Menschen problematisch sein kann 🌍.


In unserem Beitrag zeigen wir euch, wie man das Thema Mikroplastik kindgerecht und handlungsorientiert im Unterricht aufgreifen kann - anhand des Konstruktivismus.

Uns ist wichtig, dass Kinder lernen, wie sie mit Mikroplastik am Besten umgehen sollten. 

Beim Einkaufen oder auf dem täglichen Schulweg lässt sich überall ein kleiner Beitrag für ein bewussteres Leben leisten. So können schon kleine Schritte viel für unsere Meere, Flüsse und die dort lebenden Tiere bewirken, zum Beispiel für Fische und Meeresschildkröten 🐟🐢.

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen, Ausprobieren und Weiterdenken – und freuen uns über eure Ideen und Kommentare!


Über diesen Link gelangt ihr zu unserem Blogbeitrag :) 

https://drive.google.com/file/d/1DqKki8I5jueIdmtLO82C-qerilN6HVDl/view?usp=drivesdk


Liebe Grüße

Nina, Ella, Else, Linda, Raphael & Ben 🌱

27 Kommentare:

  1. Liebe Nina, Ella, Else, Linda, Raphael & Ben,

    euer Blogbeitrag hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Das Design wirkt sehr übersichtlich und ansprechend, sodass man sich beim Lesen gut zurechtfindet. Besonders die Idee mit der Schildkröte fand ich richtig gut gelungen. Sie passt thematisch perfekt zum Thema Mikroplastik und lockert den Beitrag auf. Die Fragen machen den Blog außerdem interaktiv und regen zum Nachdenken an.
    Auch die verwendeten Abbildungen fand ich sehr hilfreich. Mir hat gefallen, dass ihr diese nicht nur eingefügt, sondern auch kurz erklärt habt. Dadurch werden die Inhalte verständlicher und anschaulicher. Besonders interessant fand ich die Information, dass Nanoplastik so klein ist, dass es unter dem Mikroskop nicht sichtbar ist und dadurch viele Schadstoffe aufnehmen kann. Ebenso war für mich neu, dass beim Bremsen mit dem Auto unsichtbarer Plastikstaub durch Reifenabtrieb entsteht. Darüber hatte ich mir vorher noch nie Gedanken gedacht. Es wird einem besonders erst bewusst, dass Mikroplastik nicht nur ein Problem der Meere und der Umwelt ist, sondern uns auch im Alltag direkt betrifft und das Thema ernster genommen werden sollte.

    Freundliche Grüße,
    Leonita

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    1. Liebe Leonita,

      vielen Dank für deine Rückmeldung zu unserem Blogbeitrag. Wir freuen uns, dass du dich beim Lesen gut zurechtgefunden hast und unser Design ansprechend für dich war. Hast du durch die Schildkröte über etwas Bestimmtes nachgedacht?

      Schön, dass du durch unseren Blogbeitrag neue Informationen erhalten konntest. Auch uns hat die Größe des Nanoplastiks beschäftigt, da diese weitreichende Folgen hat. Zum Beispiel kann Nanoplastik deutlich leichter, schneller und über weitere Strecken in der Umwelt verbreitet werden. In der Umwelt sind besonders unsere Meere und die Lebewesen darin von Plastik betroffen. Die Größe der Partikel hat auch hier weitreichende Folgen: Zur Beseitigung von Plastik im Meer denkt man oft an Projekte, bei denen der Plastikmüll aus dem Ozean gefischt wird. Allerdings wird Nanoplastik dadurch nicht herausgeholt. Leider gibt es dafür bisher auch keine andere Möglichkeit.

      Deine Gedanken zur Entstehung von Plastikstaub durch Reifenabrieb zeigen aus meiner Sicht ein weiteres wichtiges Problem auf: Viele Menschen wissen wenig oder nichts darüber – so ging es mir ebenfalls. Wir hoffen, dass wir durch unseren Blog einen Beitrag dazu leisten konnten, ein etwas größeres Bewusstsein bei unseren Mitmenschen dafür zu schaffen, so wie bei dir auch. Daher ist es uns auch ein großes Anliegen, dieses Thema im Unterricht zu behandeln!

      Viele Grüße
      Ella

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  2. Liebe Gruppe, besten Dank für den ersten Beitrag im Semester!
    Bin gespannt auf die anderen Beiträge.
    Armin Lude

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  3. Hallo ihr Lieben!

    Euer Blogbeitrag hat mich sehr angesprochen. Das liebevoll gestaltete Deckblatt und das allgemein schöne Design schaffen einen motivierenden Einstieg und machen direkt neugierig auf das Thema.

    Besonders gelungen finde ich, wie verständlich ihr das Thema Mikroplastik erklärt. Ihr schafft es, komplexe wissenschaftliche Inhalte mit alltagsnahen Beispielen zu verknüpfen. Dass ihr beispielsweise Reifenabrieb oder Kleidung als Quellen für Mikroplastik aufgreift, verdeutlicht super, dass das Problem nicht nur die Ozeane betrifft, sondern unseren eigenen Alltag.
    Auch der didaktische Teil hat mir gut gefallen. Besonders die vorgeschlagenen Unterrichtsideen, wie Brainstormings oder Plakatprojekte, wirken abwechslungsreich und motivierend. Auch, dass ihr anhand dieser verschiedenen Unterrichtsideen zeigt, wie sich die Grundgedanken des Konstruktivismus praktisch umsetzen lassen und aufgegriffen werden können, finde ich sehr gut.

    Ein weiteres Highlight sind für mich die zahlreichen Reflexionsfragen und Sprechblasen im Text. Sie regen dazu an, das Gelesene nicht nur aufzunehmen, sondern sich aktiv Gedanken zu machen. Dadurch wirkt der Beitrag sehr leserorientiert und ansprechend.

    Eine kleine Anregung hätte ich dennoch: An einigen Stellen sind die Textabschnitte recht umfangreich. Gerade für Schüler und Schülerinnen könnten zusätzliche Grafiken, Infokästen oder kleine Zusammenfassungen helfen, wichtige Informationen noch schneller erfassbar machen.

    Was ich aber auch noch sehr gelungen finde ist, dass ihr wissenschaftliche Inhalte nicht isoliert darstellt, sondern sie mit nachhaltigem Handeln und der eigenen Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen verbindet.
    Vielen Dank für den informativen gestalteten Beitrag!

    Zum Schluss noch eine Frage: Habt ihr darüber nachgedacht, die Unterrichtsideen um ein kleines Experiment oder eine praktische Untersuchung zu ergänzen, beispielsweise das Filtern von Mikroplastik aus Alltagsproben oder die Untersuchung verschiedener Textilien auf Faserabrieb? Ich könnte mir vorstellen, dass ein eigener Versuch das Thema für Schüler*innen noch greifbarer machen würde.

    Liebe Grüße
    Hanna 🪴

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    1. Liebe Hanna,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Wir freuen uns, dass dir unser Beitrag gefällt.
      Es war uns wichtig, dass wir auch in dem wissenschaftlichen Teil alltagsnahe Beispiele, wie Kleidung, einbringen, sodass es gut greifbar wird.

      Schön, dass du die Einwände unserer Schildkröte so hilfreich und anregend findest, was für Gedanken hast du dir dabei gemacht?

      Vielen Dank für deine Überlegung zu den umfangreichen Textabschnitten. Wir haben unseren Blogbeitrag nicht als Musterbeispiel für SchülerInnen geschrieben, sondern als Einführung für die Leserinnen und Leser und im didaktischen Teil dann als Anregung zur möglichen Einführung.
      Unsere Schildkröte bringt hier mögliche Beispiele, wie man das Thema für SchülerInnen greifbarer machen kann, wie zum Beispiel am Anfang mit dem Eiffelturm. Auch bringt sie immer wieder kleine Zusammenfassungen und mögliche Denkanstöße, welche man mit den SchülerInnen auch behandeln kann. Eine mögliche Grafik wäre zum Beispiel die Grafik zum Vorkommen von Mikroplastik im Alltag von Statista. Den Link findest du unten.

      Ein Experiment ist bei unserem Thema eine sehr gute Idee! In Klasse 7-9 kann man zum Beispiel Seen nach Mikroplastik untersuchen. Hierfür entnimmt man einem See Wasser und filtert dieses. Im Anschluss spühlt man mit destilliertem Wasser nach. Das Filterpapier kann man dann super unter einem Mikroskop untersuchen.

      Liebe Grüße
      Else


      https://de.statista.com/infografik/19167/pro-kopf-emissionen-von-mikroplastik-in-deutschland/ (Zuletzt aufgerufen: 31.07.2026)

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  4. ... hat zwar eher allgemein mit Plastik zu tun, hier der Link zu einem Film der Filmakademie: https://youtu.be/57Tzu7cAxeo?si=xgipdPcIMVrTfv3X
    ... mal ein anderer ungewöhnlicher Ansatz :-)

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  5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  6. Hallo Ihr Umweltretter!

    Wer hätte gedacht, dass Mikroplastik nicht nur im Meer, sondern auch in unserer Kleidung, im Straßenverkehr und in vielen Bereichen unseres Alltags eine Rolle spielt?
    Genau deswegen hat mich euer Blogbeitrag direkt angesprochen!

    Besonders gelungen finde ich, dass ihr das Thema Mikroplastik nicht nur als Umweltproblem auffasst, sondern gleichzeitig mit dem Biologieunterricht und der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Verbindung bringt.
    Besonders interessant finde ich, dass ihr nicht nur erklärt, was Mikroplastik ist und woher es kommt, sondern auch zeigt, auf welche möglichen Folgen es für Mensch und Tier haben kann. Dadurch wird deutlich, dass Mikroplastik nicht nur ein Problem der Meere ist, sondern uns auch unmittelbar im Alltag betrifft.

    Besonders gelungen finde ich außerdem den Bezug zur Lebenswelt der Schüler*innen. Auch die Verbindung mit der konstruktivistischen Lernauffassung finde ich interessant. Die Idee, zunächst die Vorstellungen der Schüler*innen zu sammeln und anschließend mit Statistiken, Brainstorming und einem Quiz weiterzuarbeiten, gefällt mir besonders gut. So werden die Lernende aktiv einbezogen und können ihre Vorstellungen hinterfragen und weiterentwickeln.

    Die Gestaltung des Beitrags finde ich ebenfalls sehr ansprechend. Besonders die Schildkröte mit ihren Sprechblasen lockert die vielen Informationen auf und regt durch ihre Fragen zum Nachdenken an.

    Als kleine Ergänzung hätte ich ein konkretes Experiment für den Biologieunterricht spannend gefunden, zum Beispiel die Untersuchung von Mikrofasern aus verschiedenen Textilien. Dadurch könnte das Thema für Schüler*innen noch greifbarer gemacht werden.

    Außerdem finde ich gut, dass eure Beitrag nicht nur Probleme um Mikroplastik zeigt, sondern auch zum Nachdenken über mögliche Lösungen anregt. Für den Unterricht könnte man daran anknüpfen, dass die Schüler*innen beispielsweise eigene Ideen entwickeln, wie sich Mikroplastik im Alltag reduzieren lässt.
    So fördert man neben dem Fachwissen auch die Fähigkeit, sich mit Umweltprobleme auseinanderzusetzen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.

    Insgesamt finde ich euren Beitrag sehr informativ und gleichzeitig anschaulich gestaltet. Besonders gelungen finde ich, dass ihr Fachwissen, Nachhaltigkeit und die Lebenswelt der Schüler*innen miteinander verknüpft.
    Gerade dieser Alltagsbezug macht das Thema meiner Meinung nach besonders geeignet für den Biologieunterricht. Schüler*innen kommen täglich mit Produkten und Situationen in Berührung, bei denen Mikroplastik eine Rolle spielen kann, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Dadurch bietet das Thema viele Möglichkeiten, das eigene Verhalten zu hinterfragen und über nachhaltigere Alternativen nachzudenken. Gleichzeitig wird deutlich, dass Umweltschutz nicht nur weit entfernte Lebensräume betrifft, sondern bereits bei Entscheidungen im eigenen Alltag beginnt.

    P.S.: Eure Schildkröte hat ihren Job als Umweltbotschaftlerin auf jeden Fall erfüllt
    – nach eurem Beitrag schaut man auf Plastik im Alltag definitiv mit anderen Augen!

    In diesem Sinne: Gemeinsam Schritt für Schritt zu einer plastikbewussteren Zukunft!

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    1. Liebe Faiese Imran,

      Vielen Dank für deine interessanten Kommentar zu unserem Blogbeitrag. Wir freuen uns sehr, dass dir die Verknüpfung des Themas Mikroplastik und Bildung für Nachhaltige Entwicklung gefällt.
      Wir als Gruppe finden auch, dass das Thema eine große Relevanz für die Umweltverschmutzung hat und sollte daher auch ein Teil von BNE darstellen.
      Den Bezug zur Lebenswelt der Schüler stand für uns auch sehr im Zentrum unserer Überlegungen für den Unterricht. Daher bringt unsere Schildkröte unter anderem viele verschiedene Möglichkeiten ein, wie man den Schülern das Thema Mikroplastik anhand des Alltags näherbringen kann. Sind dir dabei noch weitere interessante Ideen für den Unterricht eingefallen?
      Natürlich sind Experimente für den Unterricht immer am spannendsten, wenn die Kinder sie aktiv selbst durchführen können. Eine weitere Idee meinerseits wäre der Nachweis von Mikroplastik in Kosmetikprodukten. Dort lassen sich heutzutage auch Spuren von Mikroplastik finden, wie wir im Blogbeitrag gezeigt haben (vgl. S.7). Dies lässt sich auch ohne großen Aufwand im Biologieunterricht umsetzen, indem man die Kosmetikprodukte mit einem feinen Filter siebt und das Endprodukt trocknen lässt.
      Außerdem freut mich sehr, dass dir unser lösungsorientierter Teil am Ende des Blogbeitrages aufgefallen ist und hoffen insgeheim sehr, dass du vielleicht einige der möglichen Maßnahmen selbst umsetzen wirst.

      Viele Grüße
      Ben

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  7. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  8. Hallöchen Ihr Umweltretter,

    ich finde euren Beitrag zum Thema Mikroplastik gelungen. Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Mikroplastik nicht nur im Meer vorkommt, sondern auch in unserer Kleidung, Kosmetik oder auch in der Luft.

    Gut finde ich auch, dass ihr erklärt habt, wo Mikroplastik herkommt und welche Folgen es für Tiere, Menschen und die Umwelt haben kann. Die Informationen waren verständlich erklärt und nicht zu komplziert.

    Besonders gut finde ich, den Bezug zum Biologieunterricht. Auch die Verbindung mit der konstruktivistischen Lernauffassung finde ich interessant. Die Idee, zunächst die Vorstellungen der Schüler*innen zu sammeln und anschließend mit Statistiken, Brainstorming und einem Quiz weiterzuarbeiten, gefällt mir besonders gut.
    So werden die Lernende aktiv einbezogen und können ihre Vorstellungen hinterfragen und weiterentwickeln.

    Auch die Gestaltung eures Beitrags fand ich gelungen. Die Schaubilder haben das Ganze übersichtlicher gemacht und die Inhalte leichter verständlich dargestellt.

    Als kleine Ergänzung hätte ich ein konkretes Experiment für den Biologieunterricht spannend gefunden, bei der man selbst etwas ausprobieren kann. Dadurch könnte man das Thema noch besser verstehen.

    Insgesamt finde ich euren Beitrag informativ und gut aufgebaut. Es zeigt, nicht nur Probleme um Mikroplastik, sondern regt auch zum Nachdenken über mögliche Lösungen an. Für den Unterricht könnte man daran anknüpfen, dass die Schüler*innen beispielsweise eigene Ideen entwickeln, wie sich Mikroplastik im Alltag reduzieren lässt. So fördert man neben dem Fachwissen auch die Fähigkeit, sich mit Umweltprobleme auseinanderzusetzen. Ihr habt mir mit eurem Beitrag verdeutlicht,, dass Umweltschutz nicht nur weit entfernte Lebensräume betrifft, sondern bereits bei Entscheidungen im eigenen Alltag beginnt.

    P.S.: Eure Schildkröte hat ihren Job als Umweltbotschaftlerin auf jeden Fall erfüllt
    – Nach eurem Beitrag werde ich auf jeden Fall bewusster darauf achten, wie ich Plastik verwende!

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    1. Hallo Faiese Imran,

      danke für deine Rückmeldung zu unserem Blogbeitrag! Es freut uns, dass er dir gefallen hat sowie verständlich für dich war.

      Schön, dass wir dein Bewusstsein für das Vorkommen von Mikroplastik in unserer Umwelt etwas schärfen konnten. Vor allem, dass du nun bewusster auf die Verwendung von Plastik in deinem Alltag achtest, freut uns. Auch wir haben durch unsere Recherchen Neues gelernt und waren von einigen Dingen überrascht. Genau darum ist es uns ein Anliegen, dieses Thema auch im Biologieunterricht zu behandeln – SchülerInnen können dabei viel lernen über dieses wichtige Thema.

      Die Verbindung mit der konstruktivistischen Lernauffassung hat unserer Ansicht nach gut zum Thema gepasst. Es ist uns sehr wichtig, die SchülerInnen im Biologieunterricht zu motivieren und aktiv einzubeziehen. Deine Anregung, zu dem Thema ein Experiment durchzuführen, ist eine gute Idee. Hier könnte man zum Beispiel Kosmetikprodukte, die von den SchülerInnen genutzt werden, untersuchen. Dabei bringen alle SchülerInnen ein Kosmetikprodukt mit. In der Schule wird es in Wasser aufgelöst und anschließend durch einen Kaffeefilter gegossen. Diesen kann man dann unter dem Mikroskop auf Partikel untersuchen.

      Auch deine Idee, dass die SchülerInnen eigene Ideen zur Reduzierung ihres Plastikverbrauchs entwickeln, gefällt uns gut. Dadurch können SchülerInnen außerdem noch stärker einen Bezug zur eigenen Lebenswelt herstellen.

      Viele Grüße
      Ella

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  9. Liebes Autorenteam,

    mir hat euer Blog-Beitrag sehr gut gefallen. Vor allem finde ich es bemerkenswert, dass ihr euch mit diesem Thema beschäftigt habt, welches ja leider weniger erfreulich ist.

    Viele würden sich vermutlich mit dem Thema erst gar nicht auseinandersetzten wollen, weil es aufzeigt, wie schlecht wir mit unserer Welt umgehen und dass dies auch konkrete Folgen für unser Leben hat. Man sollte, wie ich finde, sich auch mit solchen „unangenehmen“ Themen auseinandersetzten können, um etwas verändern zu können, denn erst dann kann man bewusst handeln.

    Ich finde euer Blog-Beitrag lässt sich sehr flüssig lesen, dazu tragen die übersichtlichen Textabschnitte bei. Ich fand tatsächlich auch sehr spannend, dass der Reifenabrieb an der Spitze für Quellen von Mikroplastik steht und nicht Verpackungsmüll, wie ich vermutet hätte. Die kleine Schildkröte, die immer wieder Fragen aufwirft oder kurze Informationen teilt, ist wirklich sehr niedlich.

    Ich selbst finde es interessant, was Mikroplastik für Auswirkungen auf uns Menschen, aber auch auf Tiere und unsere Umwelt allgemein hat. Beunruhigend finde ich, dass die Forschungslage noch recht dünn ist, inwiefern Mikroplastik menschliche Organe und Gewebe beeinflusst und welche Auswirkung es haben kann (vor allem als Träger von anderen gesundheitsschädlichen Stoffen). Zudem finde ich gut, dass in eurem Blog-Beitrag deutlich wird, dass Mikroplastik nicht nur durch Nahrung und Wasser aufgenommen werden können, sondern eben auch durch die Luft.

    Durch die didaktische Einordnung wird deutlich, das Wissen nicht passiv aufgenommen wird, sondern der Schüler Wissen aktiv konstruiert, indem er Vorwissen und neue Erfahrungen miteinander verknüpft (entscheidend für Lehrkraft).

    Zudem finde ich es erschreckend, dass solche Themen kaum in der Politik angesprochen werden. Gerade dort tut man so, als würde das Problem mit dem Mikroplastik in den Lebensmitteln oder beim Einatmen gar nicht existieren. So kommt es mir zumindest vor.

    Viele Grüße, Lena

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    1. Liebe Lena,

      Es freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag so gut gefallen hat. Danke auch für deine Rückmeldung, dass es dir leicht fiel, ihn zu lesen.
      Wir finden auch, dass es wichtig ist, sich mit diesem Thema zu befassen. Es ist nichts, vor dem man die Augen verschließen sollte, da es ein sehr großes Problem für die Umwelt darstellt. Gerade für Kinder ist es wichtig, sie nach und nach mit Themen wie diesem vertraut zu machen und ihnen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

      Wir fanden es auch spannend, dass nicht der „klassische“ Müll, den man sich so vorstellt, die Nummer eins der Quellen für Mikroplastik ist, sondern tatsächlich der Reifenabrieb, den man sonst vermutlich gar nicht so im Kopf hat.

      Dass die Forschungslage, vorallem zu den langfristigen Auswirkungen von Mikroplastik auf Menschen und die Umwelt, derzeit noch relativ dünn ist, ist allerdings eher beunruhigend. Durch diese Unsicherheit wird das Thema finde ich noch etwas relevanter für den Unterricht. Die SchülerInnen sollten lernen, die Erkenntnisse die es schon gibt, kritisch zu hinterfragen, zu beobachten, wie sie sich mit neuer Forschung weiterentwickeln und dass mit unterschiedlichen möglichen Folgen gerechnet werden muss.


      Deinen Hinweis, das Thema noch stärker mit Politik zu verknüpfen, ist wirklich ein wichtiger Punkt. Es kommt einem glaube ich oft so vor, dass es in der Politik nicht gerade an erster Stelle steht, sich um die Umwelt zu kümmern. Daher ist es umso wichtiger, möglichst viele Menschen auf Mikroplastik und dessen Folgen aufmerksam zu machen, dass es in Zukunft auch in der Politik etwas ernster genommen wird. Man könnte im Schulalltag fächerübergreifend arbeiten, beispielsweise in Biologie und Politik. So können SchülerInnen versuchen zu verstehen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche und politische Entscheidungsprozesse einfließen.


      Liebe Grüße
      Linda ☀️

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  10. Liebes Autor*innenteam,

    Euer visuelles Konzept der Meeresschildkröte mit ihren großen, freundlichen Augen schafft eine perfekte Balance zwischen der Ernsthaftigkeit des ökologischen Problems und einer motivierenden, kindgerechten Aufmachung. Auch die integrierten Sprechblasen sowie die Randverzierungen mit Muscheln und Seesternen lockern den wissenschaftlichen Text wunderbar auf und laden direkt zum Lesen ein.

    Inhaltlich überzeugte der Beitrag durch eine klare, wissenschaftlich fundierte Struktur. Die Ausführung von der Definition und Differenzierung zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik über die unbewussten Aufnahmewege des Menschen via Nahrung, Hausstaub und Atemluft bis hin zu den alarmierenden Zahlen zur Belastung der Meeresfauna veranschaulicht das Ausmaß eindringlich.
    Besonders überzeugten mich die konkreten Unterrichtsbeispiele, wie das Erzeugen kognitiver Konflikte via Mentimeter-Umfragen oder das Erheben von Schülervorstellungen zur Plastikmenge anhand von Eiffelturm-Vergleichen, zeigen anschaulich, wie fachlicher Input und Lebensweltbezug gewinnbringend verknüpft werden können. Dadurch bekam ich Lust eine Unterrichtsstunde zu diesem Thema zu gestalten und umzusetzen.
    Wenn ich an die Umsetzung im Unterricht denke, treibt mich allerdings noch eine Frage um: Die drängenden Daten zur Plastikbelastung können bei Lernenden schnell Gefühle von Hilflosigkeit auslösen. Wie gelingt im Unterricht am besten der emotionale Schwenk von der Betroffenheit hin zur aktiven, optimistischen Handlungskompetenz?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen!
    Liebe Grüße,
    Hannah

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    1. Liebe Hannah,

      vielen Dank für deinen ausführlichen und positiven Kommentar zu unserem Blogbeitrag! Es freut uns sehr, dass dir unser visuelles Konzept mit der Meeresschildkröte und den Sprechblasen so gut gefallen hat. Uns war es wichtig, das ernste Thema Mikroplastik so aufzubereiten, dass der Beitrag trotzdem ansprechend und motivierend zu lesen ist.

      Auch freut es uns sehr, dass dir unsere Unterrichtsideen gefallen haben und unser Beitrag dich dazu inspiriert hat, selbst eine Unterrichtsstunde zu diesem Thema zu gestalten.

      Deine Frage, wie man im Unterricht von der Betroffenheit hin zur Handlungskompetenz gelangen kann, finde ich besonders wichtig. Ich denke, dass man die Schüler*innen nach den teilweise erschreckenden Informationen nicht mit dem Gefühl der Hilflosigkeit zurücklassen sollte. Deshalb haben wir in unserem Beitrag auch Handlungsmöglichkeiten aufgegriffen. Gemeinsam könnte man überlegen, welche kleinen und vor allem realistischen Veränderungen im Alltag möglich sind, um Plastik zu vermeiden oder zu reduzieren. Dabei geht es nicht darum, von den Schüler*innen zu erwarten, komplett plastikfrei zu leben. Vielmehr kann es motivierend sein zu sehen, dass auch kleine Veränderungen und bewusste Entscheidungen einen Beitrag leisten können.
      Vielen Dank für deine spannende Frage!

      Liebe Grüße

      Nina :)

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    2. Liebe Hannah,

      danke für dein Feedback. Es freut uns, dass du durch unseren Beitrag Lust bekommen hast, eine eigene Unterrichtsstunde zum Thema Mikroplastik zu gestalten.

      Deine Frage nach dem Umgang mit Betroffenheit ist sehr wichtig. Wenn Schüler*innen nämlich nur mit dem Ausmaß des Problems konfrontiert werden, kann daraus schnell Frustration entstehen statt Handlungsbereitschaft.
      Dadurch spielt die Reihenfolge eine wichtige Rolle, weshalb wir in unserem Beitrag die Handlungsebene ans Ende gepackt haben. Denn der Unterricht sollte nicht mit dem Problem, sondern konkrete Möglichkeiten schließen. Hilfreich erscheint uns dabei, bei Optionen anzusetzen, die die Schüler*innen selbst beeinflussen können wie z.B. unverpacktes Obst und Gemüse oder Glas statt Plastikflaschen.

      Ehrlich bleiben sollte man letztendlich trotzdem, da individuelles Handeln allein nicht das Problem löst. Eventuell könnte man anschließend über nötige Veränderungen auf politischer und industrieller Ebene an das Thema anknüpfen.

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Liebe Grüße
      Raphael

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  11. Liebe Nina, Ella, Else, Linda, Raphael & Ben,
    mir hat die übersichtliche und durch das Layout ansprechende Gestaltung eures Blog-Beitrags sehr gut gefallen.
    Besonders hat mir gefallen, dass ihr immer wieder einen Alltagsbezug hergestellt habt, beispielsweise das Lüften vor dem Essen als einfachen Tipp zur Verringerung der Mikroplastikaufnahme über den Hausstaub. Das man, während dem Essen über den Hausstaub so viele Partikel aufnimmt, hat mich echt schockiert.
    Des Weiteren haben mir eure Ansätze zur Unterrichtsgestaltung sehr gut gefallen. Ihr habt viele verschiedene, gut durchdachte Ideen eingebracht und diese, wenn nötig, auch kritisch hinterfragt und mögliche Probleme aufgezeigt.
    Ein kleiner Tipp zur Struktur: Achtet vielleicht darauf, dass die Abbildungen, auf die ihr euch bezieht, in der Nähe des Textes sind, wo sie erwähnt werden. Beispielsweise das die erste Abbildung auf Seite drei war, im Text aber im vorletzten Absatz auf Seite zwei Bezug dazu genommen wurde, hat den Lesefluss kurz gestört.

    Durch die Fragen zur Anregung zum Weiterdenken habt ihr auch immer wieder Ideen gegeben, wie von dem Thema Mikroplastik zu weiteren biologischen Themenbereichen übergeführt werden kann. Damit habt ihr die Bedeutung von Mikroplastik für das Leben nochmals hervorgehoben. Gleichzeitig erleichtern diese Ideen die Einbettung des Themas in die Unterrichtseinheit. Ein Beispiel wären die gesundheitsschädlichen Stoffe, die durch das Mikroplastik in den Körper eingebracht werden. Dieser Zusammenhang könnte als Überleitung zum Thema Giftstoffe und Entgiftung des Körpers genutzt werden.

    Eurem Kritikpunkt beim Konstruktivismus kann ich nur zustimmen. Lernen ist ein sehr komplexer Prozess und lässt sich schwer ausschließlich mit dem modernen Konstruktivismus beschreiben, da beispielsweise Motivation und Interesse ebenfalls Einfluss auf den Lernprozess haben.
    Eine weitere Schwierigkeit bei der konstruktivistischen Lernauffassung kann meiner Ansicht nach sein, dass jede*r einzelne Schüler*in ein eigenes Alltagskonstrukt zu dem Thema hat. Es ist unmöglich, jedes dieser Konstrukte im Unterricht zu berücksichtigen und Lernansätze für dieses zu bieten. Um diesen Ansatz nutzen zu können, muss mit dem häufigsten Konstrukt gearbeitet werden. Mit euren Ansätzen zur Unterrichtsgestaltung habt ihr schon gezeigt, wie die häufigsten Konstrukte ermittelt werden könne, beispielsweise durch Fragenstellen oder Brainstorming-Aufgaben. Man muss sich diesen unterschiedlichen Konstrukten aber bewusst sein, um die konstruktive Lernauffassung gewinnbringend einsetzen zu können.

    Eine weitere Idee zur Unterrichtsgestaltung könnte sein, dass man den Schülern die Aufgabe gibt, ihren genutzten Plastikmüll von einem gewissen Zeitraum, zum Beispiel einer Woche, zu dokumentieren, beispielsweise über Fotos oder schriftlich. Im Unterricht können die Schüler dann vergleichen, wie viel Plastik jeder von ihnen genutzt hat. Dies schafft nochmals einen konkreten Alltagsbezug.

    Viele Grüße
    Marie

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    1. Liebe Marie,

      vielen Dank für dein Feedback.
      Deinen Hinweis zur Platzierung der Abbildungen nehmen wir gerne auf. Für die Lesbarkeit wäre es tatsächlich besser gewesen , den Absatz umzustellen.

      Deine Idee, den Zusammenhang zu gesundheitsschädlichen Stoffen als Überleitung zum Thema Giftstoffe und Entgiftung zu nutzen, finden wir sehr spannend. Mikroplastik wirkt ja nicht nur als Fremdkörper, sondern kann auch andere Schadstoffe an sich binden und in den Körper transportieren. Von dort aus kann man gut an die Frage anknüpfen, wie der Körper mit solchen Stoffen umgeht.

      Dass jede*r Schüler*in ein eigenes Alltagskonstrukt mitbringt macht die Umsetzung im Klassenverband schwierig. Der pragmatische Weg über die häufigsten Vorstellungen ist demnach aus unserer Sicht die realistischste Lösung. Die Lehrkraft sollte sich trotzdem über die viele unterschiedlichen Vorstellungen bewusst sein und abweichende Vorstellungen nicht einfach übergehen.

      Deine Idee, den eigenen Plastikmüll über eine Woche zu dokumentieren, gefällt uns sehr gut. Zum einen wird dadurch die Alltagsvorstellung erhoben, zum anderen wird sie über die eigenen Daten sichtbar. Durch die Beobachtungen würde sich ein kognitiver Konflikt ergeben, da die Sammlung vor allem aus Verpackungen besteht. Die größte Mikroplastikquelle ist allerdings der Reifenabrieb, der in keiner Dokumentation auftaucht. Dieser Kontrast zwischen sichtbarem und unsichtbarem Mikroplastik lässt sich didaktisch bestimmt gut nutzen.

      Vielen Dank für deine konstruktiven Anmerkungen :)



      Liebe Grüße
      Raphael

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  12. Hi zusammen,
    mit eurem Blogbeitrag sprecht ihr ein extrem wichtiges Thema an und habt es durch die Alltagsnahen Beispiele geschafft nochmal mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was man als Individuum für einen Beitrag leisten kann.
    Überrascht hat mich, dass der Reifenabrieb im Straßenverkehr die größte Quelle von Mikroplastik ist. Daraufhin habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie man das etwas minimieren könnte. In erster Linie ist es wichtig vorausschauend zu fahren also abruptes Bremsen oder starkes Beschleunigen verhindern. Zudem sollte der Reifendruck regelmäßig kontrolliert werden, da ein zu niedriger Reifendruck den Verschließ erhöhen könnte. Außerdem könnte man, statt allein mit dem Auto zu fahren, Fahrgemeinschaften bilden, zu Fuß gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Dies hat nicht nur einen positiven Einfluss auf die CO2 Bilanz, sondern führt auch zu weniger Abrieb, durch weniger gefahrene Kilometer. Erschreckend fand ich, über was der Mensch Mikroplastik aufnimmt. Ich hatte bisher die Vorstellung, dass Mikroplastik primär über Nahrung aufgenommen wird. Dass Mikroplastik aber auch durch Atemluft oder Staub aufgenommen wird, habe ich bisher nicht bedacht.
    Hat euch die Recherche und das Schreiben eures Blogposts ebenfalls die Augen geöffnet, was für einen riesigen Einfluss Mikroplastik hat?
    Sehr interessant finde ich euren Ansatz, Mikroplastik mithilfe einer konstruktivistischen Lernauffassung zu vermitteln. Gut geeignet ist dieser Ansatz für individuelles Lernen, das Arbeiten in einem sozialen Kontext sowie der „Umprogrammierung“ und Erweiterung von bereits vorhandenem Wissen.
    Eine Schwierigkeit könnte sein, dass dieses Prinzip nicht an allen Schularten erfolgreich durchgeführt werden kann. Am SBBZ ist individuelles Lernen also selbst konstruiertes Lernen, ohne Anleitung durch die Lehrkraft, schwierig umzusetzen.
    Euer konkretes Unterrichtsbeispiel finde ich sehr gelungen, da die Schüler:innen aktiv miteinbezogen werden und der Unterricht auf Basis deren Fragen und Vorstellungen basiert.
    Insgesamt fand ich euren Blogbeitrag sehr gut umgesetzt. Die Grafiken haben mir geholfen bessere Vorstellungen zu dem Thema zu bekommen. Für die Schule und den Unterricht ist das Thema ebenfalls sehr wichtig, da jede:r einen Einfluss hat und es wichtig ist schon früh davon zu hören und anzufangen umweltbewusster zu leben.
    Liebe Grüße Anja

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    1. Liebe Anja,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Rückmeldungen zu unserem Blogbeitrag.

      Dass dich der Reifenabrieb als größte Quelle von Mikroplastik überrascht hat, ging uns bei der Recherche ähnlich. Deine Ideen, wie man als Einzelperson dazu beitragen kann, sind sehr gute Ansätze, den Abrieb zu verringern. Sie zeigen, dass auch jede*r Einzelne einen kleinen Teil beitragen kann und es Handlungsmöglichkeiten gibt.

      Auch die Erkenntnis, dass Mikroplastik nicht nur über Nahrung, sondern auch über Atemluft und Staub aufgenommen wird, fanden wir beim Schreiben sehr spannend. Es hat uns gezeigt, dass Mikroplastik durchgehend ein Teil unseres Lebens ist und wie groß die Bedeutung des Themas für Umwelt und Gesundheit ist.

      Vielen Dank auch für deine Rückmeldung zur konstruktivistischen Lernauffassung.
      Dein Hinweis, dass selbstkonstruiertes Lernen ohne Anleitung nicht an allen Schularten gleich gut umsetzbar ist, ist ein guter Punkt. An einem SBBZ braucht es oft stärker strukturierte Unterstützung und angeleitete Phasen. Wir denken, dass man hier konstruktivistische Elemente dennoch einbauen kann. Hierbei brauchen manche SchülerInnen eine Stärkere Unterstützung als andere und man muss dies individuell berücksichtigen.

      Es freut uns sehr, dass dir unser Unterrichtsbeispiel und die Grafiken geholfen haben, dir das Thema besser vorzustellen. Wir finden auch, dass es wichtig ist, früh über solche Themen zu sprechen und umweltbewusstes Handeln zu lernen.

      Liebe Grüße
      Linda

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    2. Liebe Anja,
      vielen Dank für deine Gedanken und Ideen sowie die Rückmeldung zu unserem Blogbeitrag.

      Auch wir waren beim Schreiben des Blogs überrascht, das Reifenabrieb einen so großen Teil der Verschmutzung durch Mikroplastik darstellt. Besonders deine Ideen, um die Anzahl der Autofahrten zu reduzieren finde ich sehr gelungen.

      Nachdem der Blog geschrieben war, macht man sich persönlich sicher mehr Gedanken, wo man im Alltag man mit Mikroplastik in Berührung kommt. Ich selbst überlege dann doch noch das ein oder andere Mal mehr, ob das Produkt aus Plastik notwendig ist oder ob es doch eine gute Alternative vorhanden ist. Geht dir das nach dem Lesen auch so? Natürlich war auch eins unserer Ziele die Leser über das Thema zum Nachzudenken anzuregen. Im besten Fall entwickelt der Leser einen nachhaltigeren und vor allem bewussteren Umgang mit Mikroplastik.

      Auch uns ist bewusst, dass der Ansatz des konstruktivistischen Lernens an allen Schularten unterschiedlich gut umsetzbar ist. Daher bin ich der Meinung, dass für SBBZ stärker die individuelle Ausrichtung auf jeden Schüler noch mehr in den Vordergrund rücken sollte. Dabei wird generell mehr und differenziertere Unterstützung, auch auf personeller Ebene, nötig sein, um konstruktivistische Elemente des Unterrichts einsetzen zu können.

      Persönlich freut mich noch sehr, dass dir unsere konkreten Unterrichtsbeispiele so gut gefallen haben und wir dort eine Breite an Ideen anbieten konnten.

      Viele Grüße
      Ben

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  13. Liebes Autorenteam,

    euer Beitrag zeigt sehr schöne wissenschaftlich fundierte Einblicke in die Eigenschaften und Gefahren von Mikroplastik. Es ist euch sehr schön gelungen zu erklären, was Mikroplastik überhaupt ist und welche Auswirkungen dieses hat. Mich persönlich hat die Statistik zu den Quellen für Mikroplastik sehr überrascht und neugierig gemacht; ich hätte nicht gedacht, dass so ein großer Teil der Mikroplastikpartikel auf den (Straßen)verkehr zurückzuführen sind. Das war eines der sehr vielen anschaulichen Bausteine eures sehr verständlichen Einstiegs zu wissenschaftlichen Inhalten, die ihr prima mit alltagsnahen Zusammenhängen erläutert habt. Auch die Thematisierung von Hausstaub oder Textilreinigung zeigte wundervoll auf, dass Mikroplastik nicht nur ein Problem der Industrie oder höheren Institutionen ist, sondern uns alle im Alltag betrifft und verfolgt. Hattet ihr das vor der Recherche zum Blogbeitrag auch schon gewusst?

    Die didaktische Einordnung dieser komplexen Thematik war herausragend. Ihr habt zahlreiche Konzepte und Unterrichtsideen vorgeschlagen, die in ihrer Methodik äußerst abwechslungsreich waren und für einen tatsächlich nachhaltigen Lernprozess sorgen. Das Tolle hierbei ist, dass ihr euch nicht nur auf den evidenztheoretischen Ansätzen festgebissen habt, sondern auch tatsächlich realistische Beispiele ausgearbeitet habt, wie diese im Unterricht umgesetzt werden können; das finde ich großartig. Den konstruktivistischen Ansatz möchte ich jedoch ein wenig hinterfragen. Natürlich ist es eine hervorragende Möglichkeit, die Schüler weitgehend selbst ihr Wissen konstruieren zu lassen durch eigene Weltvorstellungen, Erfahrungen etc. und im Austausch mit den Mitschülern einen lernbasierten Konsens zu finden, der im Anschluss durch einen Konzeptwechsel seitens Lehrkraft zur wissenschaftlich fundierten Realität führt. Ihr habt auch betont, dass absoluter Konstruktivismus unsinnig (in der Schule) ist. Aber wo genau würdet ihr die Grenze setzen, ab der die konstruktivistischen Schülervorstellungen nicht mehr der „objektiven“ Realität widersprechen dürfen (also ab welchem Punkt wäre von Fehlkonzepten die Rede)? Und welche Methoden würdet ihr dahingehend sehen, diesen Konzeptwechsel für alle Schüler möglichst zeitsparend umzusetzen? Ihr habt im Text schon einige spezifische Möglichkeiten beleuchtet, gibt es für echt aber vielleicht eine Art „Leitfaden“, wie ihr generell bei sowas vorgehen würdet?

    Besonders gut gefallen haben mir die Reflexionsfragen und Sprechblasen mit der süßen Schildkröte :), die mich auch konkret zum Nachdenken über eigene Erfahrungen und didaktische Konzepte verleiten ließen. Sie machten den Blogbeitrag sehr aktiv zu lesen und demnach ansprechender.

    Danke für euren schönen und informativen Blogbeitrag!

    Viele Grüße
    German

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    1. Lieber German,

      vielen Dank für deinen ausführlichen und positiven Kommentar! Es freut uns sehr, dass dir besonders unsere alltagsnahen Beispiele, die Unterrichtsideen und natürlich auch unsere Schildkröte gefallen haben. Gerade mit den Sprechblasen und Reflexionsfragen wollten wir dazu anregen, beim Lesen auch eigene Erfahrungen und Vorstellungen mit einzubeziehen.

      Auch uns hat während der Recherche überrascht, dass der Straßenverkehr beziehungsweise der Reifenabrieb eine so große Quelle für Mikroplastik ist. Gerade weil man bei Mikroplastik zunächst eher an z.B. Verpackungen denkt, fanden wir diesen Aspekt besonders spannend. Umso wichtiger fanden wir es, auch auf solche eher unbekannten Quellen aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass Mikroplastik uns in vielen Bereichen unseres Alltags begegnet.

      Deine Frage zum konstruktivistischen Ansatz finden wir ebenfalls sehr interessant. Für uns beginnt ein Fehlkonzept dort, wo eine Schülervorstellung den wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. Trotzdem würden wir solche Vorstellungen nicht einfach als „falsch“ bezeichnen, sondern sie eher als wichtigen Ausgangspunkt für den weiteren Lernprozess sehen.
      Unser Vorgehen wäre daher zunächst, die Vorstellungen der Schülerinnen zu erheben und diese anschließend mit wissenschaftlichen Erkenntnissen oder konkreten Beispielen zu vergleichen. Dadurch können die Schülerinnen ihre bisherigen Vorstellungen hinterfragen und neue Erkenntnisse entwickeln. Abschließend wäre es wichtig, noch einmal auf die ursprünglichen Vorstellungen zurückzukommen und zu reflektieren, was sich verändert hat. Einen festen Leitfaden gibt es dabei wahrscheinlich nicht, aber dieses Vorgehen wäre für uns eine gute Orientierung.

      Vielen Dank für deine spannenden Fragen und deinen ausführlichen Kommentar!
      Liebe Grüße

      Nina :)

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  14. Hallo ihr Lieben,
    euer Blogbeitrag behandelt ein sehr wichtiges Thema mit dem Mikroplastik als nachhaltige Entwicklung, welcher meiner Meinung nach definitiv in den Biologieunterricht gehört, da es jeden von uns etwas angeht und Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig etwas darüber erfahren sollten.

    Euer Design gefällt mir sehr gut, besonders die kleine süße Schildkröte.
    Ihr beginnt mit einer kurzen Erklärung, darüber was Mikroplastik eigentlich ist und wo dieses alles enthalten ist. Das finde sehr gut, da hier schon darauf hingewiesen wird wie wichtig dieses Thema bei uns im Alltag ist, da Mikroplastik zum Beispiel auch in unseren Duschgels vorhanden ist. Die Überleitung zu dem Teil wie kommt Mikroplastik in unseren Körper finde ich ebenfalls sehr gut gelungen und ich kann mir vorstellen, dass so eine Überleitung bei den Schülerinnen und Schülern definitiv das Interesse wecken würde, da vielen nicht bewusst ist, wie Mikroplastik allein in den Körper gelangen kann durch die Hausstaubbelastung. Hier habe ich mir die Frage gestellt wie es aussieht wenn wir an der frischen Luft essen, wurde hier ebenfalls schon einmal Mikroplastik nachgewiesen?
    Außerdem hat sich mir die Frage gestellt, ob Ihr eine Idee habt, wie man Plastikmüll beziehungsweise Plastik so herstellen kann, dass Tiere es klar von ihrer Beute unterscheiden könnten und dadurch nicht aufgrund von fressen dieser, sterben würden?

    Insgesamt hat mir eurer Blogbeitrag sehr gut gefallen und ich habe neue Erkenntnisse zu dem Thema Mikroplastik erlernen können?

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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    1. Liebe Anna-Lena,

      vielen Dank für deinen Kommentar :)
      Danke für deine super spannende Frage, wie es mit dem Essen an der frischen Luft ist, im Zusammenhang mit Mikroplastik. Es gibt ein paar Studien, die dieses Thema erforscht haben. Grundsätzlich muss man zwischen frischer Luft und einem Innenraum unterscheiden. In einem Innenraum ist der Anteil an Mikroplastik viel höher, als an der frischen Luft. Doch auch draußen gibt es Mikroplastik, welche man auch durch Essen aufnehmen kann. Die atmosphärische Mikroplastik-Deposition ist hier also die Ursache für die Verunreinigung.

      Vor allem für Plastik im Meer suchen viele ForscherInnen nach einer Lösung, dass die Tiere das Plastik von möglicher Beute unterscheiden können. Hierfür gibt es ein paar Ansätze: Zum einen ist es eine Möglichkeit, den Geruch des Plastiks zu verändern, damit es für die Tiere unangenehm riecht und schmeckt, da viele Tiere über ihren Geruchssinn jagen. So wird das Plastik als Nahrung unattraktiv. Ein weiterer Ansatz ist es, das Plastik so zu färben, dass es Farben annimmt, welche in der Natur nicht vorkommen und so für die Tiere nicht als Beute erscheint. Möglich wäre hier ein UV-Bereich, da viele Tiere diesen sehen. Ein dritter möglicher Lösungsansatz wäre es, das Material zu ändern, sodass es im Magen des Tieres zersetzt wird. Hier kann das Tier dann nicht mehr an einem Darmverschluss sterben.
      All diese Ansätze sind praktisch jedoch schwer umzusetzen, weshalb es bis jetzt keine gute Lösung für das Problem gibt. Einerseits ist die Lösung durch den Geruch nicht für alle Tiere optimal, da zum Beispiel Wale durch Echoortung jagen. Andererseits kann es auch sein, dass durch solche Veränderungen Ökosysteme vergiftet werden. Und auch die Kosten spielen hier eine große Rolle.

      Liebe Grüße
      Else

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  15. Hallo zusammen!
    Ein großes Lob für diesen optisch ansprechenden Blogbeitrag. Die Gestaltung im Aquarellstil ist euch wirklich hervorragend gelungen und verleiht dem gesamten Dokument eine leichte, fast schon beruhigende Atmosphäre, die einen schönen Kontrast zum ernsten Thema Mikroplastik bildet. Besonders gut gefällt mir die niedliche Meeresschildkröte, die als roter Faden durch den Beitrag führt; sie macht die wissenschaftlichen Inhalte, wie die Definition von Mikro- und Nanoplastik, für Schülerinnen und Schüler sehr zugänglich. Die Verwendung von Sprechblasen lockert den Textfluss angenehm auf und regt durch gezielte Fragen direkt zur Reflexion an. Auch die Auswahl der Farben und ein babyblauer Hintergrund passt perfekt zur Unterwasser Thematik und wirkt sehr professionell. Die grafischen Elemente wie das Muschelband am Seitenrand und die übersichtliche Tabelle im Inhaltsverzeichnis runden das harmonische Gesamtbild ab.Ich habe noch eine Frage zu eurem gestalterischem Prozess:Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht, einen so erstaunlich konsistenten Stil über alle Seiten hinweg zu wahren, und habt ihr Tipps für andere Lehrkräfte, die ihre Unterrichtsmaterialien auf diese Weise optisch aufwerten möchten?
    Liebe Grüße
    Marie

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