Freitag, 22. August 2025

Wie kann der Biologieunterricht dazu beitragen, die Emotionsregulation bei Lehrkräften und Schüler*innen zu fördern?

 

Herzlich willkommen, liebe Leser*innen,

in unserem Blogbeitrag gehen wir einer spannenden Frage nach: Wie kann der Biologieunterricht dazu beitragen, die Emotionsregulation bei Lehrkräften und Schüler*innen zu fördern?

Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2021 ist der emotionale und soziale Förderbedarf bei Schüler*innen in den letzten zehn Jahren um rund 72 % gestiegen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob der Biologieunterricht – im Sinne des Erziehungsauftrags – einen Beitrag leisten kann, um Kompetenzen wie Emotionsbewusstsein, Empathie und Emotionsverständnis zu stärken.

Gemeinsam mit unserem Gefühlsdetektiv Mike Momentikus begeben wir uns auf eine Reise ins Innere:

 

Was bedeutet Emotionsregulation eigentlich? Welche biologischen Themen eignen sich für den Unterricht? Und wie profitieren Lehrkräfte davon?

Begleitet uns auf dieser Spurensuche – der Link zur Reise folgt am Ende.

Viel Freude beim Entdecken wünschen 

Sandra Richter & Sofia Valeri

Link:  https://drive.google.com/file/d/1Rba8BzzyofnegCaOckFpHrot9Iz7Vbrb/view?usp=drive_link

 

9 Kommentare:

  1. Hallo Sandra & Sofia,

    um euren Blockbeitrag lesen zu können, benötigt man einen Zugriff bzw. man müsste eine Zugriffsanfrage senden. Möglicherweise wurde beim Erstellen des Links nicht beachtet, dass der Zugriff „öffentlich“ sein sollte.

    Liebe Grüße
    Michelle

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  2. Hallo Michelle, vielen lieben Dank für den Hinweis. Ich habe nun das Problem behoben.
    Liebe Grüße
    Sofia Valeri

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  3. Liebe Sofia und Sandra,
    vielen Dank für euren echt gelungenen Blogbeitrag. Als ich euer Thema sah, wusste ich direkt, dass ich den Artikel lesen will. Das Thema ist alltagsnah und praktisch gewählt, da jede Lehrkraft hiermit konfrontiert wird. Zudem ist es von großer Wichtigkeit, da der jeweilige Umgang damit die Schülerinnen und Schüler (SuS) stark prägen kann. Dabei habt ihr euren Beitrag sehr schön gestaltet und geschrieben, sodass er sehr flüssig zum Lesen war und ein breites Spektrum an Perspektiven auf dieses Thema besitzt. Hierbei sind mir leider einige Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen. Da wäre es gut, wenn ihr das nächste Mal nochmal besonders darauf achtet, ebenso wie auf ein einheitliches Schriftbild. Mike Momentikus hat ebenfalls einige hilfreiche und tiefgreifende Fragen zum Nachdenken gestellt. Ich finde es weiter echt hilfreich, dass ihr praktische Hilfen in Form von Arbeitsblättern aufgezeigt habt, die gut zur Inspiration dienen. Die Atemübungen beispielsweise sind praktisch, einfach und können auch jüngere SuS schon selbstständig ausüben. In einer so schnellen, digitalen und stressigen Zeit wie heute ist es umso wichtiger, seine eigenen Gefühle, Emotionen und Bedürfnisse wahrnehmen und anschließend angemessen auf diese reagieren zu können. Ich finde es wirklich besorgniserregend, dass innerhalb von zehn Jahre der emotionale und soziale Förderbedarf bei Kindern um mehr als 70 Prozent gestiegen ist. Auch von Lehrkräften hört ich immer wieder von den Belastungen und dem starken psychischen Druck. Daher ist es mehr als sinnvoll auch den Biologieunterricht zu nutzen, um die Emotionsregulierung zu fördern und dabei gleichzeitig den eigenen Körper immer besser kennenzulernen. Ich hatte auch an den Umgang und das Pflegen von anderen Lebewesen gedacht, da viele Kinder mit emotionalem und sozialem Förderbedarf gerade bei sogenannten „Care-Aufgaben“ wiederum besonders viel Fürsorge und Achtsamkeit zeigen. Eine Bekannte von mir (Lehrerin an einem SBBZ) hat beispielsweise mit ihren SuS Hühnereier in einem Brutkasten ausgebrütet. Sie durften sowohl beim Schlüpfen der Küken dabei sein, als auch paar Tage später diese in die Hand nehmen. Dabei haben anscheinend gerade die verhaltensauffälligen Kinder besonders viel Hingabe gezeigt. Zudem ist es auch eine weit verbreitete Praxis beispielsweise mit Kindern, die gerade in diesem Bereich Defizite aufweisen, Reitunterricht mit Therapiepferden zu organisieren oder solchen Kindern einen Therapiehund zu vermitteln. Was haltet ihr von der Idee von „tierischer“ Unterstützung im Biologieunterricht oder dem Übertragen von Verantwortung, beispielsweise dem Kümmern um eine Pflanze?
    Außerdem ist mir nochmal besonders die Relevanz einer ausgewogenen und gesundheitsfördernden Ernährung an Schulen bewusst geworden. Das ist der Bereich, in den wir aktiv eingreifen können und es auch sollten und der für die Entwicklung der SuS von hoher Wichtigkeit ist.

    Danke für den tollen Blogbeitrag!

    Liebe Grüße
    Sofia

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    1. Liebe Sofia, vielen lieben Dank für dein ausführliches und wertschätzendes Feedback. Es freut mich, dass der Blogbeitrag gut angekommen ist. Außerdem finde ich es schön, dass du die Arbeitsblätter als hilfreiches Mittel empfindest und dir die Gestaltung mit vertiefenden Fragen gefällt.

      Wir haben versucht, neben den fundierten wissenschaftlichen Themen auch durch praktische Impulse und vertiefende Fragen das Thema greifbarer zu machen.

      Den Hinweis auf Grammatik- und Rechtschreibfehler nehmen wir uns gern zu Herzen und werden versuchen, sie beim nächsten Mal zu vermeiden.

      Wir haben so gut es ging versucht, sie zu vermeiden, doch trotz Korrekturen ist uns das nicht in ausreichendem Maße gelungen.

      Ich finde deine Anregung bezüglich der Care-Aufgaben einen guten und neuen Aspekt zur Stärkung der Emotionsregulierung.

      Da ich selbst als Kind Reittherapie hatte, kann ich auch von meinen Erfahrungen berichten, dass man z. B. durch die Arbeit mit dem Tier Empathie und Verantwortung entwickeln kann.Im Verlauf der Therapie konnte ich außerdem mehr Selbstvertrauen und Sicherheit entwickeln, da ich es geschafft habe, alleine zu reiten.

      Außerdem wird das Thema nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch über mehrere Sinne wahrgenommen, was das Ganze greifbarer macht.

      Auch das Hühnerprojekt finde ich eine gute Idee, da dort Verantwortung und Empathie in Form von Fürsorge gefördert werden können.

      Wichtig finde ich jedoch auch die Nacharbeit, in der die Schüler über ihre jeweiligen Erfahrungen berichten und sich darüber austauschen können, was sie dadurch über sich selbst gelernt haben.

      Nochmals vielen lieben Dank für die Impulse und deine Zeit.

      Liebe Grüße Sofia Valeri

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  4. Hallo Sofia und Valerie,

    es hat wirklich Spaß gemacht, euren Beitrag zu lesen. Ein sehr spannendes Thema mit hoher Alltagsrelevanz, das ihr anschaulich und interessant aufbereitet habt. Besonders die Zahlen fand ich sehr eindrücklich teilweise sogar schockierend und sie haben noch einmal gezeigt, wie wichtig dieses Thema ist.

    Sehr spannend fand ich die Einblicke in die Strategien der Emotionsregulation. Hier konnte man viel für den eigenen Alltag mitnehmen. Besonders gut gefallen haben mir auch die ganz konkreten Tipps für die Praxis, wie man im Unterricht kleine Unterbrechungen oder kurze Entspannungsübungen einbauen kann. Das sind wirklich hilfreiche und direkt umsetzbare Ideen, die eine tolle Ergänzung zum theoretischen Teil darstellen.

    Was mich außerdem noch interessiert hätte, ist die Rolle von Social Media: Wie beeinflussen Plattformen und ständige Erreichbarkeit unsere Fähigkeit, mit Emotionen umzugehen? Gerade für Jugendliche wäre dieser Aspekt sicher spannend und sehr nah an ihrer Lebenswelt.

    Sehr wichtig finde ich auch die Differenzierung, was eine Lehrkraft leisten kann und was nicht. Lehrerinnen und Lehrer können für ein positives Klassenklima und eine gute Stimmung sorgen, aber nicht jedem Schüler einzeln Emotionskontrolle beibringen. Trotzdem ist es wichtig, dass Lehrkräfte diese Prozesse geschickt in den Unterricht integrieren, auch wenn sie sie nicht individuell begleiten können. Hier bietet euer Beitrag einen coolen Denkanstoß für den eigenen Unterricht.

    Kritisch anmerken möchte ich nur, dass auf manchen Seiten sehr viel Text steht, was das Lesen ein wenig anstrengend machen kann. Abgesehen davon war es aber ein sehr spannender Beitrag, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt und motiviert, im Unterricht mehr zu leisten als nur Wissen zu vermitteln.

    Vielen Dank für eure tolle Arbeit!

    Liebe Grüße
    Lucy

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    1. Liebe Lucy,

      vielen Dank für dein liebes Feedback zu unserem Blogbeitrag.
      Wir freuen uns sehr, dich angesprochen hat und, dass du Spaß hattest beim Lesen! Vielen Dank auch für deine Anregungen. Du hast natürlich recht, dass das Thema Socia Media immer präsenter wird, auch für junge Schüler: innen und auch einen immer größeren Einfluss auf ihre sozial-emotionale Entwicklung hat. Ebenso stimme ich dir zu, dass der Einfluss von Social Media auf die Emotionsregulation von Kindern nicht unerheblich ist. Da wir uns allerdings hauptsächlich auf die 11-13 jährigen beschränkt haben und das Thema Social Media eher weniger präsent ist im schulischen Kontext, haben wir diese Perspektive auf das Thema nicht in Betracht gezogen. Stattdessen war es uns wichtig den pädagogischen Beitrag zu einer verbesserten emotionalen Selbstregulation bei Kindern darzustellen.

      Für die Rückmeldung zur Gestaltung möchte ich mich ebenfalls bedanken. Wir haben einerseits versucht die Thematik wissenschaftlich aufzubereiten und andererseits aber auch dem Leser ein spannender und praxisnaher Einblick zu geben. Wir bedauern allerdings, dass du das Leseerlebnis als anstrengend empfunden hast.

      Vielen Dank für deine Rückmeldung

      LG Sandra

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    2. iebe Lucy,

      vielen lieben Dank für dein wertschätzendes Feedback. Es freut mich, dass dir der Beitrag Spaß gemacht hat und du ihn als anschaulich und alltagsrelevant empfunden hast. Außerdem finde ich es schön, dass du durch die praktischen Impulse für den Alltag und den Unterricht Dinge mitnehmen konntest.

      Deine Anregung, die Einflüsse von Social Media im Blick auf die Emotionsregulation zu beleuchten, ist ebenfalls ein interessanter Gedanke. Durch die permanente Erreichbarkeit und die vorgezeigten Trends können Jugendliche emotional belastet werden. Daher glaube ich, dass es wichtig ist, Jugendliche darüber aufzuklären und ihnen Strategien zu vermitteln, um mit diesen Herausforderungen umzugehen. Aufgrund des Schwerpunkts auf die Altersgruppe der Zehn- bis Dreizehnjährigen haben wir dieses Thema jedoch weniger berücksichtigt, da es im schulischen Kontext verglichen mit älteren Jahrgängen eine geringere Rolle spielt.

      Danke auch für den Hinweis, dass du den Beitrag an manchen Stellen zu textlastig fandest und ihn deshalb als anstrengend empfunden hast. Wir nehmen das zu Herzen und werden versuchen, die Lesbarkeit beim nächsten Mal zu optimieren.

      Nochmals vielen lieben Dank für deine Zeit und deine Impulse.

      Liebe Grüße
      Sofia Valeri

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  5. Hallo Sofia und Valerie,

    Zuerst einmal finde ich das von euch gewählte Thema sehr interessant. Durch eueren Fokus auf die 5 und 6 Klasse lässt sich auch herausnehmen, dass ein eigentlich sehr grundlegendes und wichtiges Thema in den unteren Klassenstufen eigentlich, seitens des Bildungsplans, keinen Einklang findet. Beim Lesen eures Blogs stellte ich mir im Hinterkopf immer die Frage der Implementierung in bereits vorhandenen Themenfeldern (z. B. bei Nerven oder Hormonen) diese Themen kommen jedoch erst in den späteren Klassenstufen vor, weshalb gerade euer Fokus auf die 5 und 6 Klasse ein wichtiges Problem aufzeigt.

    Diese Thematik greift ihr auch auf und bietet konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Unterricht, welche wenn man sich auch nicht direkt übernimmt, aufzeigen wie den mit SuS dieses Themengebiet bearbeitet werden kann. Des Weiteren ist die Bezugsnahe auf die Lehrperson und den positiven Nutzen der Emotionsregulation für diese recht aufschlussreich für einen Selbst. In diesem Zuge habt ihr auch sehr gut aufgezeigt was die Grenzen der möglichen Anwendung angeht. Zwar erwähntet ihr, dass das Ziel der Analyse kein durchgängig achtsamer Unterricht sei, wobei mir wieder das gedankliche Bild des Analyse-Radars nach Josef Leisen (Blogbeitrag meinerseits, weshalb ich eueren Blog doch auch sehr interessant fand) in den Sinn kam. So wäre doch die Frage im Raum um eine Erweiterung des Sprachradars um den Emotionalen Faktor, welcher, wie ihr ebenfalls im Eisberg vergleich dargestellt habt, nur begrenzt möglich wäre, da die Lehrperson vor allem nur die Spitze des Eisberges erkennt, jedoch hätte das Erkennen der Eisberg-Spitze die Titanic vor dem Sinken retten können.

    Die Gestaltung eures Beitrages ist ansprechend, auch wenn sich einige Rechtschreibfehler und Fond Wechsel eingeschlichen haben. Auch euer Momentikus ist eine witzige Idee, um immer wieder Fragen an den Leser stellen zu können, ohne dabei die Fragen in den Eigentlichen Inhalt zu stellen.

    Danke für euren Blogbeitrag, es was mir ein Vergnügen.

    Liebe Grüße
    Julian

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    1. Lieber Julian,

      vielen Dank für deine Anregungen. Natürlich ist deine Aussage berechtigt, dass insbesondere die Themen der Neurobiologie und das Thema Hormone relevant sind für die emotionale Selbstregulation. Die Studien sind leider nicht im Einklang mit dem Bildungsplan der Klassenstufen 5 und 6. Tatsächlich haben wir wissenschaftliche Quellen zitiert, die sich alle einig waren: Emotionsregulation betrifft vor allem die 5-6. Klässler
      Daher könnte man sich jetzt fragen, ob der Bildungsplan eventuell von einer Überarbeitung nach wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren könnte, oder, ob das Thema alternativ erst in höheren Klassen thematisiert werden könnte. Wir haben uns bei der Auswahl der Klassenstufen auf aktuelle Kenntnisse fokussiert, wodurch natürlich die praxisorientierte Umsetzung etwas schwieriger auszuformulieren ist.
      Es freut uns, dass du uns ebenfalls Vorschläge aus deiner persönlichen Arbeit vorstellen konntest und in der tat wäre eine Erweiterung des Sprachradars eine sinnvolle Umsetzungsmöglichkeit, um Lehrkräften zu helfen sprachliche Defizite bei Lernenden gezielt zu erkennen und fördern zu können. Denn wenn Schüler: innen gezielt Strategien an die Hand gegeben werden, um ihre Gefühle auszudrücken, hilft das wiederum der Lehrkraft einen größeren Einfluss auf ihre sozial-emotionale Entwicklung zu nehmen. Das ist ein großartiger gedanklicher Impuls!
      Vielen Dank für das Lob zu unserer Gestaltung. Wir bedauern es sehr, dass Rechtschreibfehler und Grammatikfehler einen Lesefluss behindert haben. Wir haben so gut es geht versucht diese zu vermeiden, doch scheinbar ist es uns trotz Korrekturlese nicht vollständig gelungen. Wir nehmen das als willkommenes Feedback, um in Zukunft mehr auf diese wichtigen Feinheiten zu achten.

      LG Sandra

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