Montag, 27. Juli 2026

Grünes Klassenzimmer - Nachhaltiges Lernen durch Inklusion und Gemeinschaft

Liebe Leserinnen und Leser 🪴,


herzlich Willkommen zu unserem Blogbeitrag "Grünes Klassenzimmer - Nachhaltiges Lernen durch Inklusion und Gemeinschaft".

Zusammen möchten wir entdecken, was Inklusion und Gemeinschaft in der Schule bedeutet, was ein Grünes Klassenzimmer ist, wie ihr es euch vorstellen könnt und vieles mehr rund um das Thema. 

Wir wünschen euch viel Spaß und Freude beim Lesen! Natürlich freuen wir uns über eure Kommentare und Gedanken, die beim Lesen entstanden sind 🌿.

Über diesen Link gelangt ihr zu unserem Blogbeitrag: 

Grünes Klassenzimmer

Liebe Grüße

Hanna, Hannah, Luisa, Maja und Leonita 🌱

26 Kommentare:

  1. Liebe Hanna, Hannah, Luisa, Maja und Leonita,

    euer Blogbeitrag hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr ansprechend gestaltet, informativ und verständlich. Beim Lesen hatte ich viel Freude.

    Bereits euer Titelblatt ist mir positiv aufgefallen. Die Gestaltung veranschaulicht euer Thema auf sehr schöne Weise und schafft einen guten Einstieg.
    Euer Beitrag ist sehr übersichtlich und klar strukturiert. Besonders gefallen hat mir euer Igel, der mit seinen Fragen und Aussagen zum Nachdenken und einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema anregt. Mir hat beispielsweise geholfen, dass er fragt, wie ich selbst am besten lernen kann. Durch den Gedankenanstoß kann man sich im Nachhinein viel besser in die Perspektive der SchülerInnen hineinversetzen.

    Ich konnte beim Lesen viele neue Aspekte über Grüne Klassenzimmer lernen und einen guten Eindruck erhalten, wie man diese inklusiv gestalten kann. Für mich kam jedoch die Frage auf, wie gut ein Grünes Klassenzimmer umsetzbar ist: Gerade in Großstädten ist es sicherlich sehr schwierig, ein geeignetes und erreichbares Gelände zu finden. Auch eine Lage zu finden, in der es keine oder kaum störende Umgebungsgeräusche gibt, stelle ich mir schwierig vor. Trotzdem finde ich sehr schön, dass ihr konkrete Gestaltungsideen einbringt. Meine Anregung hierzu wäre, die Planung und Umsetzung des Grünen Klassenzimmers hauptsächlich den SchülerInnen zu überlassen. Sie sind diejenigen, die es später auch nutzen werden. Die eigene Gestaltung fördert sicher auch die Motivation der SchülerInnen, das Klassenzimmer später zu nutzen.

    Inhaltlich gefällt mir vor allem, wie ihr die Idee des Grünen Klassenzimmers mit all seinen Vorteilen mit einem inklusiven und gemeinschaftlichen Lernen verknüpft. Es zeigt, dass Grüne Klassenzimmer ein hervorragender Raum dafür sind.

    Außerdem wird sehr deutlich, wie wichtig eine Differenzierung der Lernangebote ist. Ich denke, die Umsetzung hängt hier stark von der Lehrkraft ab. Seht ihr darin eher ein Problem oder eine Chance?

    Besonders gelungen fand ich dabei, wie ihr die einzelnen sonderpädagogischen Förderschwerpunkte erklärt habt und sie in eure Überlegungen zum Unterricht stets eingebaut habt. Durch eure Überlegungen konnte ich mir immer vorstellen, wie der Unterricht inklusiv gestaltet werden kann. Mit euren konkreten Beispielen für Stationsarbeit und der Unterrichtsskizze bezieht ihr die Praxis direkt ein, wodurch die Nutzung des Grünen Klassenzimmers nochmal hervorgehoben wird. Es entsteht eine richtige Vision für den Unterricht im Grünen Klassenzimmer. Meine eigenen Ideen wären hier noch der Bau eines Insektenhotels oder die Beobachtung einer bestimmten Pflanze über den Jahresverlauf hinweg.

    Zum Abschluss noch eine Frage: Könnt ihr euch vorstellen, auch andere Unterrichtsfächer als Biologie im Grünen Klassenzimmer zu unterrichten?

    Viele Grüße
    Ella

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    1. Liebe Ella,
      vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag zu unserem Blogbeitrag. Es freut uns sehr, dass er dir gefallen hat und du neue Erkenntnisse gewinnen konntest.
      Durch deine tiefgehenden Rückfragen konnte ich mich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.
      Die Realisierung des Grünen Klassenzimmers ist sicherlich nicht immer einfach. Dennoch bin ich überzeugt, dass sich in fast allen Fällen eine Möglichkeit findet, ein solches oder ähnliches Konzept umzusetzen. Hierbei hilft sicherlich auch die Kooperation mit umliegenden Forstwirtschaften oder der kommunalen Verwaltung.
      Ich stimme dir definitiv zu, dass alle Lernenden als spätere Nutzer*innen in die Planung und Umsetzung einbezogen werden sollten, um unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden. Denkbar wäre ein klassenübergreifendes Projekt, oder? Ältere Stufen übernehmen Holzarbeiten im Werkraum, jüngere basteln Dekorationen. So kann durch Selbstintentionalität und Eigenaktivität das Interesse und die Motivation gefördert werden.
      Anknüpfend daran möchte ich noch auf die Anmerkung zur Abhängigkeit der Umsetzung von der Lehrperson eingehen. Wie auch im regulären Unterricht, ist die Qualität der Stunde oftmals stark von der Lehrperson abhängig. Allerdings überwiegt für mich hier die Chance, den Unterricht ausdifferenziert, situativ und spannend zu gestalten und damit alle zu involvieren.
      Dieses Potenzial lässt sich in nahezu allen Fächern sinnvoll nutzen.

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    2. Liebe Ella,
      vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag zu unserem Blogbeitrag. Es freut uns sehr, dass er dir gefallen hat und du neue Erkenntnisse gewinnen konntest.

      Durch deine tiefgehenden Rückfragen konnte ich mich noch intensiver mit dem Thema ausei-nanderzusetzen.

      Die Realisierung des Grünen Klassenzimmers ist sicherlich nicht immer einfach. Dennoch bin ich überzeugt, dass sich in fast allen Fällen eine Möglichkeit findet, ein solches oder ähnliches Konzept umzusetzen. Hierbei hilft sicherlich auch die Kooperation mit umliegenden Forstwirt-schaften oder der kommunalen Verwaltung.

      Ich stimme dir definitiv zu, dass alle Lernenden als spätere Nutzer*innen in die Planung und Umsetzung einbezogen werden sollten, um unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden. Denkbar wäre ein klassenübergreifendes Projekt, oder? Ältere Stufen überneh-men Holzarbeiten im Werkraum, jüngere basteln Dekorationen. So kann durch Selbstintentio-nalität und Eigenaktivität das Interesse und die Motivation gefördert werden.
      Anknüpfend daran möchte ich noch auf die Anmerkung zur Abhängigkeit der Umsetzung von der Lehrperson eingehen. Wie auch im regulären Unterricht, ist die Qualität der Stunde oft-mals stark von der Lehrperson abhängig. Allerdings überwiegt für mich hier die Chance, den Unterricht ausdifferenziert, situativ und spannend zu gestalten und damit alle zu involvieren.
      Dieses Potenzial lässt sich in nahezu allen Fächern sinnvoll nutzen.

      Liebe Grüße Maja

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  2. Hallo ihr Naturentdecker!

    Euer Blog hat mir gezeigt, dass Biologieunterricht nicht unbedingt zwischen vier Wänden stattfinden muss. Besonders spannend finde ich die Verbindung von Naturerfahrung, nachhaltigem Lernen, Inklusion und Gemeinschaft. Dadurch zeigt ihr, dass ein Grünes Klassenzimmer viel mehr sein kann als einfach NUR Unterricht im Freien.

    Besonders gut gefällt mir, dass ihr nicht nur die Vorteile beschreibt, sondern gleichzeitig erklärt, was ihr bei der Umsetzung beachten würdet. Ein geeigneter Standort, sichere Wege, passende Materialien sowie eine gute Planung sind Voraussetzungen dafür, dass alle Schüler*innen teilnehmen können. Eure Beispiele mit den unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten, Bildkarten und Audiobeschreibungen verdeutlichen, welche verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt werden können.

    Ihr zeigt durch eure vorgeschlagene Lernstationen: Pflanzen bestimmen, Insekten und Vögel beobachten, Wasser untersuchen oder den Waldboden erforschen viele Aktivitäten, bei denen biologische Inhalte unmittelbar erlebt werden können. Schüler*innen können selbst beobachten, fühlen, hören, vergleichen und auch selbst entdecken.

    Sehr gut finde ich außerdem, dass ihr die Herausforderungen nicht außer acht lässt. Draußen zu Unterrichten klingt unkompliziert, bringt aber viele offene Fragen mit sich: Was passiert bei schlechtem Wetter? Ist das Lernort für alle erreichbar? Welche Unterstützung benötigen einzelne Kinder?

    Eure Gestaltung gefällt mir ebenfalls. Der Igel Frieda begleitet durch den Beitrag und lockert die fachlichen Informationen auf. Die Sprechblasen und Fragen regen dazu an, selbst über das Thema nachzudenken. Wirklich gut finde ich auch die konkrete Unterrichtsskizze am Ende eures Beitrags. Dadurch kann man sich gut vorstellen, wie die beschriebenen Ideen im Schulalltag umgesetzt werden können.

    Beim Lesen ist mir eine Frage hängen geblieben: Wie könnte ein Grünes Klassenzimmer tatsächlich an Schulen umgesetzt werden, wenn nur wenig Grünfläche vorliegt? Wahrscheinlich wäre zum Beispiel Kooperationen mit Parks, Waldgebieten oder anderen außerschulischen Lernorten eine Möglichkeit.

    Insgesamt zeigt euer Blog schön, wie Lernen in der Natur fachliches Wissen mit eigenständigem Entdecken verbinden kann. Ich nehme vor allem mit, dass ein "Grünes Klassenzimmer" nicht einfach heißt, den "normalen Unterricht" draußen stattfinden zu lassen. Ihr habt mir gezeigt, dass die Natur selbst zum Lernraum sein kann.

    Danke für euren tollen Input!

    Frieda hat mich überzeugt, das Lernen nicht ausschließlich im Klassenzimmer stattfinden muss.
    Und wer weiß– vielleicht sorgt Frieda dafür, dass zukünftig zwischen Blättern, Pflanzen und Vogelgezwitscher gelernt wird.

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  3. Kommentar zum Blogbeitrag: Grünes Klassenzimmer–Nachhaltiges Lernen durch Inklusion und Gemeinschaft; SoSe 2026

    Hallo ihr Naturentdecker!

    Euer Blog hat mir gezeigt, dass Biologieunterricht nicht unbedingt zwischen vier Wänden stattfinden muss. Ich finde es gut, dass ihr erklärt, wie wichtig Natur für das Lernen ist.

    Mir gefällt besonders, dass ihr nicht nur Vorteile nennt, sondern auch erklärt, wie man so ein “grünes Klassenzimmer “gestalten kann. Ihr zeigt verschiedene Ideen, die alle Schüler*innen nutzen können. Auch eure Beispiele mit Tieren und Pflanzen machen das Thema anschaulich.

    Eure Vorschläge für Lernstationen finde ich ebenfalls gut. Wenn Schüler*innen Pflanzen bestimmen, Insekten beobachten oder Vögel erforschen, können sie Natur unmittelbar erleben. Schüler*innen können selbst beobachten, fühlen, hören, vergleichen und auch Neues entdecken.

    Sehr gut finde ich außerdem, dass ihr die Herausforderungen nicht außer Acht lässt. Draußen zu Unterrichten klingt unkompliziert, bringt aber viele offene Fragen mit sich: Was passiert bei schlechtem Wetter? Ist das Lernort für alle erreichbar? Welche Unterstützung benötigen einzelne Kinder?

    Eure Gestaltung gefällt mir ebenfalls. Die Bilder und Fragen machen den Beitrag interessanter und lockern ihn auf. Dadurch konnte ich mir das Thema besser vorstellen.

    Beim Lesen habe ich mich gefragt, wie ein Grünes Klassenzimmer tatsächlich an Schulen umgesetzt werden könnte, wenn zum Beispiel nur wenig Grünfläche vorhanden ist. Wahrscheinlich wären Kooperationen mit Parks, Waldgebieten oder anderen außerschulischen Lernorten eine Möglichkeit.

    Insgesamt finde ich euren Blog sehr gelungen. Ihr zeigt, dass Lernen nicht nur im Klasenzimmer stattfinden muss und dass die Natur ein wichtiger Lernort sein kann.

    Danke für euren tollen Input!

    Wer weiß– vielleicht sorgt diese Idee dafür, dass zukünftig zwischen Blättern, Pflanzen und Vogelgezwitscher gelernt wird.

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    1. Lieber Naturentdecker,

      vielen lieben Dank für dein positives Feedback zu unserem Blog, das freut uns sehr!
      Unser Gedanke war für die Lernstationen, dass die Schüler und Schülerinnen all ihre eigenen Sinne kennenlernen und nutzen sollen. So lernen sie schneller und anschaulicher Bäume, Insekten oder Vögel und ihr Zwitschern kennen. Deine positive Rückmeldung zu den Lernstationen bestätigt unsere Vorstellung von einem Grünen und Inklusiven Klassenzimmer mit der passenden Unterrichtsgestaltung.
      Die Herausforderungen müssen definitiv auch genannt werden, weil sie große Hürden im Unterricht und der Unterrichtsgestaltung darstellen können. Bei schlechtem Wetter kann der Unterricht ins Klassenzimmer verlegt werden, dafür sollte allerdings die Lehrkraft dennoch Materialien parat haben, die den Unterricht im Grünen Klassenzimmer passend ersetzen können.
      Der Lernort muss definitiv für alle erreichbar sein, damit jeder Schüler und jede Schülerin die gleichen Chancen bekommt.
      Die Umsetzung des grünen Klassenzimmers an Schulen kann auf jeden Fall eine Herausforderung sein, wenn zu wenig oder gar keine Grünfläche zur Verfügung steht. Du hast Recht, dass Kooperationen mit Waldgebieten oder Parks eine Lösung sein können. Jedoch muss es für alle Schüler und Schülerinnen leicht und in nicht allzu langer Zeit zu erreichen sein. Wenn auf dem Schulgelände keine Grünfläche vorhanden ist, können trotzdem Hochbeete aufgebaut und bepflanzt werden, wie auch normale Blumentöpfe mit Blumen oder Sträuchern. Für die Insekten oder Vögel kann ein Brutkasten oder ein Insektenhotel angebracht werden. So wird das kleine Grüne Klassenzimmer für die Schülerschaft greifbarer und sie können trotzdem etwas Natur ganz nah entdecken.

      Liebe Grüße
      Luisa

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  4. Liebe Hanna, Hannah, Luisa, Maja und Leonita,

    mir hat euer Blogbeitrag sehr gut gefallen. Das Design finde ich sehr ansprechend und passend. Durch das anschauliche Thema hat es sehr viel Spaß gemacht, den Beitrag zu lesen und mir alles visuell vorzustellen.
    Auch der kleine Igel Frieda, die Denkanstöße und Fragen finde ich sehr anregend und machen es spannend. Auch zum Weiterdenken regen sie sich super an.

    Den Unterrichtsentwurf am Ende finde ich gut ausgearbeitet und gestaltet. Die Forscherfrage habt ihr als Partnerarbeit geplant. Wollt ihr hier ein schwaches und ein stärkeres Kind zusammen tun oder lieber zwei schwache oder stärkere Kinder? Und wie wollt ihr das Thema weiterführen? Man könnte im Anschluss zum Beispiel neue Pflanzen einführen.

    In der Schule habe ich mich oft gefragt, wofür ich die Sachen einmal brauchen werde (Denkanstoß von Frieda). Deshalb finde ich den Ansatz des nachhaltigen Lernens vor allem im Biologieunterricht eine gute Lösung. Auch durch das grüne Klassenzimmer habe ich eine neue Möglichkeit gelernt, wie man mit Schülerinnen und Schülern den Biologieunterricht greifbar machen kann, vor allem in einem inklusiven Setting.

    Ich finde es sehr schön, wie ihr die verschiedenen Förderschwerpunkte erklärt und auch in eure Überlegungen mit einbezogen habt. Besonders hat es mir gefallen, dass ich auch einen Schwerpunkt auf die Förderschwerpunkte Sehen und Hören gesetzt habt.

    Man sieht, dass ihr euch mit dem Thema auseinandergesetzt habt, da ihr auch Quellen aus anderen Vorlesungen mit einbezogen habt, die nichts mit Biologie zu tun haben.

    Eure konkrete Idee zum grünen Klassenzimmer ist sehr gut durchdacht. Hierbei habe ich aber noch ein paar Fragen oder Anregungen zum Weiterdenken. Die Idee mit den höhenverstellbaren Tischen ist im inklusiven Setting super, aber wie gedenkt ihr es bei Gewitter oder anderem? Vielleicht wäre ein Bauwagen als Stauraum auch eine Idee. Dann könnte man auch andere Tische nehmen und diese bei einem Sturm in den Bauwagen stellen. Dann bräuchte man auch keinen Schrank mehr.
    Im Bauwagen kann man auch Strom einbauen, was weitere Möglichkeiten gibt. Vielleicht wäre ein Experimentieren mit Mikroskopen in höheren Klassenstufen eine Idee oder entspricht das nicht dem Grundgedanken des grünen Klassenzimmers?

    Liebe Grüße,
    Else

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    1. Liebe Else,
      vielen Dank für deinen ausführlichen und lieben Kommentar!
      Es freut uns sehr, dass dir das Design gefallen hat und dir auch Frieda und die verschiedenen Denkanstöße aufgefallen sind.
      Zu deiner Frage bezüglich der Partnerarbeit. Wir würden die Kinder nicht nur nach ihrer Leistungsstärke einteilen, sondern natürlich auch die individuellen Stärken der Schüler und Schülerinnen berücksichtigen. So können zum einen Stärkere den Schwächeren helfen, aber sie können sich auch gegenseitig in verschiedenen Bereichen unterstützen. Durch die Ausstattung im Grünen Klassenzimmer, den direkten Zugang zu der Natur und die teilweise auch freie Arbeit kann jedes Kind seine individuelle Stärken zeigen und diese bei Gruppen- oder Partnerarbeiten einbringen.
      Deine Idee, das Thema anschließend mit weiteren Pflanzen fortzuführen, finde ich super. So könnten die Schüler und Schülerinnen ihre Beobachtungen erweitern, mehr über die Vielfalt kennenlernen und dann auch eigene Forscherfragen entwickeln. Dadurch können sie die Zusammenhänge in der Natur und zwischen verschiedenen Pflanzen genauer verstehen. Dabei ist das Grüne Klassenzimmer natürlich ein großer Vorteil, da die Kinder in der Natur oftmals mehr Spaß und Motivation haben, neue Dinge zu erlernen, als in einem herkömmlichen Klassenzimmer und es dort auch einfacher ist die Themen zu verstehen, wenn man diese anschaulich erklärt bekommt. Gerade wenn man an die eigene Schulzeit zurückdenkt, die ganzen langen Schultage im selben Klassenzimmer und den teilweise doch langweiligen Frontalunterricht, wäre eine Unterrichtsstunde in einem Grünen Klassenzimmer, direkt in der Natur, gerade im Fach Biologie, ein echtes Highlight. Man könnte dort auch Projekte oder Experimente durchführen, die zum Beispiel anschaulich zeigen, welche Bedingungen für das Wachstum einer Pflanze besonders geeignet und wichtig sind.
      Deinen Gedanken zum Bauwagen als Ergänzung des Grünen Klassenzimmers finden wir sehr sinnvoll. Gerade im Hinblick auf die Wetterbedingungen wäre ein geschützter Aufbewahrungsort eine gute Erweiterung. Durch den noch größeren Stauraum könnten alle Materialien dort sicher gelagert und bei schlechtem Wetter schnell untergebracht werden. Auch die Idee, dort Strom zur Verfügung zu haben, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für den Unterricht. Dabei müsste man natürlich auch darauf achten, dass der Bauwagen barrierefrei ist und wirklich auch von allen Kindern genutzt werden kann, um beispielsweise Materialien zu holen.
      Das Experimentieren mit Mikroskopen in höheren Klassenstufen, was mit Strom ja dann auch möglich wäre, ist auch eine gute Ergänzung. So können die Schüler und Schülerinnen ihre Naturbeobachtungen noch genauer untersuchen. Meiner Meinung nach wäre es dabei aber wichtig, dass die Technik die direkte Naturerfahrung nur ergänzt und auf keinen Fall ersetzt.
      Liebe Grüße
      Hanna :)

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  5. Liebe Hanna, Hannah, Luisa, Maja und Leonita,

    mir hat euer Blogbeitrag sehr gut gefallen. Ich finde ihr habt euer Design sehr schön ausgestaltet, da es einerseits sehr ansprechend wirkt und schön ist aber andererseits schlicht genug, um sich beim Lesen gut zurecht finden zu können.

    Ich persönlich finde es sehr interessant zu sehen welche Gestaltungsmöglichkeiten einem selbst als Lehrperson mit einem grünen Klassenzimmer bieten. Grundsätzlich finde ich euren Ansatz sich mit dem Thema auseinanderzusetzen sehr spannend, da sich dieser grundsätzlich von herkömmlichen Unterrichtskonzepten unterscheidet.

    Besonders gelungen finde ich euren Igel Frieda, der beim Lesen des Blogbeitrages zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema anregt und auch Fragen darüber hinaus formuliert aber auch den Leseprozess deutlich auflockert.

    Länger reflektiert habe ich über das Thema von räumlichen Anforderungen im Bezug zu barrierefreien Lernorten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass je nach Witterung, z.B. Schnee oder Eis, das Schieben von Rollstühlen oder auch das Laufen für manche Kinder sehr schwierig ist. Habt ihr euch dazu konkret Gedanken gemacht und eventuell Lösungen gefunden? Das würde mich sehr interessieren.

    Außerdem finde ich eure konkreten Beispiele zu biologischen Lernstationen sehr spannend zu entdecken. Dabei ist mir noch eine weitere Idee gekommen, bei der man Schüler verschiedene Arten von Bäumen anhand von Blättern bestimmen lassen kann. Vor allem im Herbst mit den vielen unterschiedlichen Farben wäre dies sicher eine großartige Erfahrung für die Kinder.

    Jedoch habe ich mich auch gefragt, wie weit ein solches Grünes Klassenzimmer finanzierbar ist. Habt ihr euch damit auseinandergesetzt, ob es möglicherweise eine Förderung für solche Projekte vom Kultusministerium gibt? Ich stelle mir es aktuell leider sehr schwierig vor das Geld für ein sehr großartiges Projekt zu bekommen, da auch die meisten Kommunen finanziell schlecht aufgestellt sind.

    Was ich noch positiv erwähnen möchte, ist, dass ihr euch für jeden einzelnen Förderschwerpunkt Gedanken gemacht habt, inwieweit der Unterricht inklusiv gestalten werden kann. Für mich entsteht so abschließend ein richtig gutes rundes Unterrichtskonzept zum Grünen Klassenzimmer mit diversen Ausgestaltungsmöglichkeiten unter verschiedensten Ausgangslagen.

    Viele Grüße
    Ben

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    1. Lieber Ben,
      vielen Dank für deinen freundlichen und ausführlichen Kommentar zu unserem Blogbeitrag über ein Grünes und Inklusives Klassenzimmer.
      Uns freut es sehr, dass das Design des Blogs dich zum Lesen sowie Nachdenken und anschließend auch zum Kommentieren angeregt hat.

      Danke, dass du deine persönlichen Erfahrungen mit uns teilst, so wird das Thema der Barrierefreiheit deutlich greifbarer. Die räumlichen Anforderungen in Bezug auf die barrierefreien Lernorte sind ein durchaus wichtiges, aber zugleich komplexes Thema.

      Das Grüne Klassenzimmer muss natürlich nicht jeden Tag und auch nicht bei Wind und Wetter genutzt werden. Es soll einen Ausgleich zum alltäglichen Klassenzimmer bieten.
      Im Winter, wenn es sowieso kalt ist, bietet sich solch ein Grünes Klassenzimmer eher weniger an, denn die meisten Schüler und Schülerinnen werden frieren. Außerdem ist es im Winter eher ruhig in der Natur und die Schüler und Schülerinnen können nicht allzu viel entdecken oder untersuchen.

      Aber zurück zur Barrierefreiheit bei Eis und Schnee. Hier können wir uns sehr gut einen befestigten Weg ohne Kies oder Schotter vorstellen. Denn ein betonierter Zugang kann im Winter leichter und schneller geräumt wie auch gestreut werden als ein unbefestigter Weg. Eine weitere Möglichkeit wäre ein überdachter Zugang ins Grüne Klassenzimmer, der von allen Schülern und Schülerinnen gut genutzt werden kann. So bleibt der Weg ins Grüne Klassenzimmer schnee- wie auch eisfrei. Wenn es regnerisch ist, können mobile Rampensysteme oder rutschfeste Matten ihren Einsatz finden. Dies ist wiederum eine Geldfrage, die ich im Späteren aufgreifen werde.

      Deine Idee mit der Baumbestimmung durch Blätter im Herbst finden wir großartig! Das passt perfekt zu den biologischen Lernstationen. :)

      Nun noch zur Finanzierung des Grünen Klassenzimmers. Oftmals ist die Finanzierung eine Kombination aus Stiftungen, Spenden, kommunalen Mitteln, aber auch aus Landkreiszuschüssen. Nach meiner Recherche zur Förderung vom Grünen Klassenzimmer durch das Kultusministerium habe ich nichts Positives gefunden… Aber vielleicht wird es sich in Zukunft noch ändern und Grüne Klassenzimmer können öfter und besser finanziert werden.

      Liebe Grüße,
      Luisa

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  6. Hallo ihr Lieben 🍄,

    euer Beitrag zum grünen Klassenzimmer hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Gestaltung finde ich ansprechend und liebevoll dargestellt. Die passende Farbgestaltung und die Begleitung durch den Beitrag mit Frieda regt sehr zum Lesen an.

    Das Konzept, dass die Kinder rauskommen gefällt mir sehr gut. Ihr zeigt schön, wie durch neue Ideen die Kreativität gefördert werden kann und Lernen nicht nur im Klassenraum stattfinden muss. Die Idee, einen eigenen Schulgarten zu integrieren und anzulegen, finde ich sehr gewinnbringend. So können Lernprozesse direkt an konkrete Erfahrungen und Eindrücke anknüpfen.

    Einen guten Ansatz finde ich auch, dass ihr Lernarrangements beschreibt, bei denen die Kinder voneinander lernen können. Das passt gut zur inklusiven Ausrichtung des Unterrichts. Unterschiedliche Stärken werden sichtbar, und jeder kann etwas einbringen. Die Idee, zum Beispiel den Zaun gemeinsam zu bemalen, ist ein schönes Beispiel dafür, dass jeder mitmachen kann und einen eigenen Teil zur Gestaltung beiträgt.

    Spannend find ich außerdem noch den Gedanken, ob es draußen auch so etwas wie eine „Toilettenlösung“ gibt. Da dies für einige Kinder sehr relevant ist und es für das Wohbefinden einen großen Unterschied macht. Habt ihr nachgedacht, wie sich das in das Konzept integrieren lässt?

    Ein weiterer interessanter Ansatz wäre aus meiner Sicht, das grüne Klassenzimmer gezielt zur Förderung von Verantwortung zu nutzen. Die Kinder könnten feste Aufgaben im Garten übernehmen wie Pflanzen pflegen, gießen oder Unkraut jähten und gemeinsam Regeln für den Umgang mit der Natur entwickeln. Daraus ergibt sich für mich die Fragestellung, inwiefern ein solches Setting dazu beiträgt, Verantwortungsbewusstsein und Mitbestimmung der Kinder zu stärken, vorallem auch bei Kindern, die im normalen Unterricht eher zurückhaltend sind.

    Ich habe mich beim Lesen auch gefragt, ob man euer Konzept auf andere Lernorte übertragen könnte – zum Beispiel, ob so ein Ansatz sich teilweise sogar für die PH eignen würde. Ihr könnt ja mal drüber nachdenken. ☺️

    Vielen Dank für euren schönen Beitrag und die vielen Anregungen. Da man bekommt direkt Lust, selbst ein grünes Klassenzimmer zu planen.

    Liebe Grüße
    Linda 🦔

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    1. Liebe Linda,
      Vielen Dank für dein positives Feedback und die konstruktiven Anregungen! Es freut uns sehr, dass dir unser Beitrag gefallen hat und dir viele positive Aspekte aufgefallen sind.

      Mit der Frage nach einer Toilettenlösung sprichst du auf jeden Fall ein nicht zu vernachlässigendes Thema an. Ein erster Ansatz wäre sicherlich den Lernort in unmittelbarer Nähe des Schulgebäudes zu wählen. Sollte dies allerdings nicht möglich sein, muss selbstverständlich eine andere Lösung gefunden werden. Hierzu habe ich ein wenig recherchiert und bin auf biologische WCs in Form von Komposttoiletten gestoßen. Auch hierbei müsste natürlich auf Sauberkeit und Hygiene geachtet werden, was sich insbesondere bei Regenwetter als herausfordernd erweisen kann. Dennoch wäre es zumindest eine erste Idee, um den Lernenden eine möglichst gute Alternative zum Schulklo zu bieten. Gleichzeitig bedarf ein solches Konzept definitiv längerer und intensiverer Planung, um zum Beispiel auch einem möglichen Vandalismus oder unsachgemäßer Nutzung vorzubeugen.

      Ich bin außerdem der Meinung, dass sich das Konzept des Grünen Klassenzimmers auf jegliche Form von Lernorten übertragen lässt und dabei immer einen nachhaltigen Nutzen hat. Speziell an der PH wäre es denkbar dies als konkretes Praxisbeispiel für handlungsbezogenen Unterricht, beispielsweise im Biologielehramt, einzubringen. Ein sehr schöner Gedanke den du hier ansprichst, der sich mit Sicherheit auch in Kooperation mit der Fachschaft gut weiterentwickeln und umsetzen ließe.

      Viele Grüße
      Maja

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  7. Liebes Autorenteam,

    mir gefällt euer Blog-Beitrag. Ich finde ihr habt euch ein interessantes Thema ausgesucht, welches auch noch in Zukunft umgesetzt und ausgebaut werden kann. Euer Ansatz ist richtig schön, mir fällt auch auf, dass Kinder sich sehr viel Innen (in Gebäuden) aufhalten, sei es in der Grundschule, in Sporthallen, in Musikschulen etc. Zudem ist es auch toll, dass ihr daraus ein inklusive Angebot macht und auf die Möglichkeiten und Herausforderungen eingeht.

    Der Stil des Titelbilds gefällt mir sehr gut, es sieht so aus als wäre es mit Aquarell gemalt worden. Damit das Lesen des Textes noch etwas einfacher und flüssiger geworden wäre, hätte ich einen größeren Zeilenabstand gewählt.

    Durch das Konzept, dass eben auch Unterricht draußen in der Natur stattfindet, haben Kinder die Möglichkeit, die Natur in ihrem Wohnort genauer wahrzunehmen. So können die Kinder über das gesamte Jahr beobachten, wie sich ihr grünes Klassenzimmer, zu den verschiedenen Zeiten, immer wieder verändert (bewusste Wahrnehmung der Jahreszeiten).

    Ihr hattet ja in eurem Blog-Beitrag beschrieben, dass es einen Schrank vor Ort geben würde, in dem ganz viel Material untergebracht wird. Ich hatte jetzt die Idee, das Material in einen Gartenschuppen unterzubringen, anstatt in einem Schrank, der dann wetterbeständiger wäre und mehr Platz bietet.

    Eine Herausforderung, die ihr noch nicht genannt hattet, könnte noch die erhöhte Ablenkung draußen sein, durch Insekten, Gespräche von Fußgängern, je nach Ort auch Verkehrslärm. Allgemein halte ich eure Idee für erstrebenswert und umsetzbar. Für mich persönlich ist es wichtig, dass Kinder schon früh einen Bezug zur Natur gelehrt bekommen und sie diese selbst erleben können.

    Viele Grüße, Lena

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    1. Liebe Lena,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut uns, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat und du unseren Ansatz interessant findest. Wir finden auch, dass Kinder zu viel Zeit in einem Klassenzimmer verbringen und der direkte Bezug zur Natur im Schulalltag schnell verloren geht.

      Deine Gedanken zur selbstständigen Wahrnehmung der verschiedenen Jahreszeiten im Grünen Klassenzimmer finde ich spannend. Gerade dadurch können Schülerinnen und Schüler Veränderungen in der Natur direkt beobachten und selbst erleben, anstatt sie nur im Frontalunterricht zu besprechen.

      Deine Idee mit dem Gartenschuppen gefällt mir sehr gut. Du hast recht, in einem Schuppen können mehr Materialien aufbewahrt werden und sie sind wettergeschützter als in einem Schrank. Außerdem könnte man dort auch größere Gegenstände wie Gartengeräte oder Materialien für verschiedene Unterrichtsangebote lagern, sodass diese jederzeit für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

      Die Ablenkung durch Fußgänger- und Verkehrslärm hatte ich so noch gar nicht beachtet, das stimmt aber natürlich. Lärm kann die Konzentration von Schülerinnen und Schülern stark beeinflussen, besonders bei Kindern, die Konzentrationsschwierigkeiten haben. Man müsste somit bei der Planung darauf achten, einen möglichst ruhig gelegenen Ort für das Grüne Klassenzimmer zu finden. Allerdings wird das in größeren Städten eine Herausforderung darstellen, da dort viele Schulen nur begrenzte Außenflächen zur Verfügung haben und es in der Umgebung oft sehr laut und unruhig ist.

      Liebe Grüße
      Hannah

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  8. Liebes Autorinnenteam,

    Euer Blogbeitrag zum Thema Grünes Klassenzimmer begeisterte mich auf wissenschaftlicher wie auch auf visueller Ebene.
    Ein besonderes Highlight ist das bezaubernde und durchdachte Design. Die Wahl des Maskottchens Frieda, der kleine Igel, verleiht dem Beitrag eine wunderbar zugängliche, warme Atmosphäre. Frieda führt die Leserschaft als sympathischer Begleiter durch die verschiedenen Kapitel und lockert die anspruchsvolle Thematik auf charmante Weise auf. Das niedliche Erscheinungsbild erzeugt einen gelungenen Kontrast zur fundierten Struktur des Beitrags und lädt dazu ein, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

    Inhaltlich überzeugt der Blogbeitrag durch seine vielschichtige Aufarbeitung. Ausgehend von pädagogischen Grundlagen wie John Deweys Prinzip des schülerzentrierten, handlungsorientierten Lernens wird aufgezeigt, wie der Lernort Natur das traditionelle Klassenzimmer bereichern kann.
    Besonders stark ist der Fokus auf die Inklusion: So wird Inklusion nicht als bloße Zusatzaufgabe betrachtet, sondern als Chance für die gesamte Lerngruppe. Gemäß dem Konzept des „Lernens am gemeinsamen Gegenstand“ nach Georg Feuser wird verdeutlicht, wie alle Kinder trotz unterschiedlicher Voraussetzungen gemeinsam an biologischen Phänomenen forschen können.
    Die im Blog gestellten Reflexionsfragen greifen diese Aspekte auf und regen zum Weiterdenken an. Friedas Frage, nach Anpassungen für Kinder mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen zeigt, wie wichtig taktile Leitsysteme, Barrierefreiheit und multisensorische Lernstationen sind.
    Dazu laden die praktischen Mitmach-Fragen im Text – wie „Welche Lernstationen fallen dir noch ein?“ und „Hast du weitere Ideen, was in einem Grünen Klassenzimmer nicht fehlen darf?“ – direkt zum kreativen Mitgestalten ein.
    Mir fiel als Ergänzung, zu den bereits vorgeschlagenen Stationen für alle Sinne, ein barrierefreier Barfußpfad zur bewussten Tasterfahrung ein. Zusätzlich würden eine solarbetriebene Audiostation für Naturgeräusche oder eine vogelfreundliche Wasserquelle das Konzept des Klassenzimmers im Freien ideal abrunden.

    Insgesamt ist der Blogbeitrag ein rundum gelungener Impuls für eine moderne Biologiedidaktik, der zeigt, dass Lernen unter freiem Himmel Wissen und Erleben perfekt miteinander verbindet.

    Trotz des gelungenen Konzepts bleiben bei mir einige Fragen zur konkreten Umsetzung unter realistischen Bedingungen offen: Wie lässt sich das Grüne Klassenzimmer im frostigen Winter nutzen, um Lernen in der Natur ganzjährig barrierefrei zu halten?
    Und welche Konzepte gibt es, um die Pflege der Beete in den Sommerferien zu organisieren? Gemeinsam mit der Elternschaft oder lokalen Naturschutzvereinen?

    Liebe Grüße, Hannah

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    1. Liebe Hannah,

      vielen Dank für deine freundlichen Worte und deinen ausführlichen Kommentar zu unserem Blogbeitrag. Wir freuen uns sehr, dass dir nicht nur die Inhalte, sondern auch die Gestaltung und unsere Begleiterin Frieda gefallen haben. Genau das wollten wir erreichen, die fachlichen Inhalte ein bisschen auflockern und gleichzeitig einen roten Faden durch den Beitrag schaffen.

      Deine Vorschläge zu unseren Lernstationen finden wir sehr passend. Ein barrierefreier Barfußpfad würde besonders gut zu unserem Grünen Klassenzimmer passen, da man dort die Natur auf eine andere Weise erleben kann und besonders der Tastsinn verstärkt wird. Die Idee einer Audiostation mit Naturgeräuschen finden wir auch sehr spannend, weil man damit unterschiedliche Wege zum Lernen öffnen kann und auch hier der Hörsinn besonders trainiert wird
      .
      Deine Frage, wie man das Grüne Klassenzimmer im Winter nutzen kann, zeigt uns eine Herausforderung. Natürlich eignet sich nicht jedes Wetter gleich gut für den Unterricht im Grünen Klassenzimmer. Im Winter könnte man dennoch kürzere Beobachtungsphasen draußen durchführen, zum Beispiel um zu sehen, wie sich Pflanzen und Tiere im Laufe des Jahres verändern. Anschließend können wir die Beobachtungen im Schulgebäude weiter auswerten. Wichtig ist, dass wir die Bedingungen an die Lerngruppe anpassen. Bei Schnee, Eis oder je nach Temperatur müssen wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler sicher und barrierefrei teilnehmen können.

      Die Pflege der Beete in den Sommerferien ist auch ein wichtiger Punkt. Deine Idee, Eltern oder lokale Naturschutzvereine einzubeziehen, ist durchaus eine gute Möglichkeit. Wir könnten auch mit einem Schulgarten-Team mit evtl. freiwilligen Schülerinnen und Schülern oder anderen freiwilligen Personen aus der Schulgemeinschaft zusammenarbeiten. Es gibt auch Pflanzen, die in den Ferien weniger Pflege benötigen, was das Grüne Klassenzimmer unabhängiger macht.

      Dein Kommentar zeigt uns also, dass ein Grünes Klassenzimmer nicht nur didaktisch geplant werden muss, sondern auch praktische und jahreszeitliche Bedingungen berücksichtigt werden müssen. Vielen Dank für deine zusätzlichen Ideen, besonders den Barfußpfad können wir uns sehr gut als weitere Station vorstellen!

      Liebe Grüße,
      Leonita

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  9. Liebe Gruppe,
    mir gefällt euer Thema gut. Mir fällt nur auf, dass euer Blogbeitrag sehr stark einem von letztem Jahr ähnelt, thematisch, stilistisch, wie auch inhaltlich. Zufall?

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    1. Hallo,
      vielen Dank für deine Nachfrage. Der benannte Blogbeitrag war für uns durchaus eine erste Inspirationsquelle. Durch die thematische Überschneidung kam es sicherlich zu inhaltlichen Gemeinsamkeiten, trotzdem sind alle Textanteile des gesamten Beitrags durch eigene Recherchen und selbstständiges Schreiben entstanden. Stilistisch mussten wir auf diese Textaufteilung zurückgreifen, um die Begrenzung von 20 Seiten einzuhalten. Das dies ,ist vorherigen Beiträgen übereinstimmt ist tatsächlich Zufall.

      Viele Grüße

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    2. Hallo,
      vielen Dank für deine Nachfrage. Der benannte Blogbeitrag war für uns durchaus eine erste Inspirationsquelle. Durch die thematische Überschneidung kam es sicherlich zu inhaltlichen Gemeinsamkeiten, trotzdem sind alle Textanteile des gesamten Beitrags durch eigene Recherchen und selbstständiges Schreiben entstanden. Stilistisch mussten wir auf diese Textaufteilung zurückgreifen, um die Begrenzung von 20 Seiten einzuhalten. Das dies mit vorherigen Beiträgen übereinstimmt ist tatsächlich Zufall.

      Viele Grüße

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  10. Hallo ihr Lieben,

    Ich finde euren Blogbeitrag zum Thema „Grünes Klassenzimmer“ sehr gelungen.
    Die Titelseite hat sofort mein Interesse geweckt und ihr habt den Beitrag von Anfang an sehr ansprechend und einladend gestaltet. Das Layout ist übersichtlich, die Symbole, insbesondere die Glühbirne und der niedliche Igel – sorgen für einen roten Faden und machen neugierig auf mehr. Die immer wieder aufkommenden Denkanstöße finde ich ebenfalls sehr gelungen, weil sie zum aktiven Mitdenken anregen und das Verständnis für die Inhalte vertiefen.
    Vor dem Lesen eures Beitrags konnte ich mir unter dem Grünen Klassenzimmer noch nicht so viel vorstellen. Jetzt weiß ich, dass es sich um ein außerschulisches Lernkonzept handelt, das im Freien und meist in begrünten Umgebungen stattfindet. Das hat bei mir direkt schöne Erinnerungen an meine eigene Kindheit geweckt, als wir in der Grundschule im Wald Pflanzen bestimmt und Tiere beobachtet haben. Ich habe damals immer besonders viel Freude am Lernen gehabt, wenn ich Dinge selbst ausprobieren und entdecken konnte. Genau das macht das Grüne Klassenzimmer für mich zu einem sehr ansprechenden Konzept, welches es öfters geben sollte
    Es schafft nämlich einen super Zusammenhang zwischen der Theorie und der Praxis. Es fördert die Selbstständigkeit sowie die Motivation der Schüler*innen und schafft einen großartigen Ausgleich zum theorielastigen und meist im Gebäude stattfindenden Schulalltag.
    Besonders gefreut hat mich, dass ihr ausführlich auf die inklusive Gestaltung eingegangen seid. Ihr zeigt super auf, dass das Grüne Klassenzimmer nicht nur für Kinder ohne Förderbedarf geeignet ist, sondern durch barrierefreie Wege, differenzierte Materialien und kooperative Lernformen auch Kindern mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen Zugang zu einem erlebnisorientierten Biologieunterricht ermöglicht. Außerdem ist euch sehr gut gelungen, die verschiedenen Förderschwerpunkte zu beachten und Wege zu finden, um das grüne Klassenzimmer als Möglichkeit für alle SuS zu geben, Biologie praxisnah zu erlernen.
    Auch die praktische Umsetzung und die Beispielstationen finde ich sehr inspirierend. Die Idee, verschiedene Sinne anzusprechen und Materialien wie Becherlupen, Fühlkarten oder Audiobeschreibungen einzusetzen, zeigt, wie vielfältig Lernen im Grünen Klassenzimmer gestaltet werden kann.
    An dieser Stelle stellen sich mir noch zwei Fragen.
    Da der Unterricht im Freien stattfindet und die Kinder dabei durchaus schmutzig werden können – wie würdet ihr mit dem Thema Kleidung umgehen? Sollen die SuS spezielle Kleidung mitbringen oder gibt es an der Schule vielleicht Gummistiefel und Matschhosen für solche Tage? Und wie vermeidet ihr, dass der Dreck ins Schulgebäude getragen wird?
    Und noch eine Frage, welche ich mir gestellt habe.
    Wie würdet ihr die Leistungen der SuS in einem solchen Unterrichtskonzept bewerten? Mit normalen Klassenarbeiten am Ende einer Unterrichtseinheit oder mit Portfolios, an welchen die SuS das gesamte Schuljahr über arbeiten und welches dann bewertet wird.

    Insgesamt ist euer Beitrag für mich rundum sehr gelungen und sehr interessant zum Lesen, da er motivierend und gleichzeitig praxisnah ist und fachlich gut das Grüne Klassenzimmer darstellt. Ihr habt mich richtig angeregt, später selbst mit meinem Schüler*innen in den Wald zu gehen und dort eine Biologiestunde durchzuführen. Ihr habt eindrucksvoll gezeigt, dass das Grüne Klassenzimmer weit mehr ist als ein einfacher Unterrichtsort im Freien – es ist ein Ort, an dem nachhaltiges Denken, gemeinschaftliches Handeln und individuelles Lernen auf einzigartige Weise miteinander verbunden werden können.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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    1. Liebe Anna-Lena,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und dein positives Feedback zu
      unserem Blogbeitrag. Es freut uns sehr, dass dir die Gestaltung mit den Denkanstößen
      und den wiederkehrenden Symbolen aufgefallen ist und dass unser Beitrag dir einen
      guten Einblick in das Grüne Klassenzimmer geben konnte. Deine Erinnerung an deine
      eigene Grundschulzeit zeigt schön, was das Lernen draußen bewirken kann. Das eigene
      Beobachten und Ausprobieren macht biologische Inhalte greifbarer und fördert
      gleichzeitig die Motivation der Schüler.
      Deine Frage zur Kleidung ist sehr wichtig, da solche organisatorischen Aspekte bei der
      Planung oft vergessen werden. Deshalb würden wir die Schülerinnen und Schüler, sowie
      die Eltern vorher informieren, dass an diesem Tag wetterfeste Kleidung und Schuhe nötig
      sind, die auch schmutzig werden dürfen. Je nach Schule wäre es praktisch, einige
      Gummistiefel oder Matschhosen zum Ausleihen bereitzuhalten. Um zu verhindern, dass
      zu viel Schmutz ins Schulgebäude getragen wird, könnte es einen festen Platz zum
      Wechseln oder Reinigen der Schuhe geben. Wichtig ist auch, dass fehlende passende
      Kleidung kein Grund dafür sein darf, dass einzelne Schülerinnen und Schüler nicht
      teilnehmen können.
      Bei der Leistungsbewertung setzen wir nicht nur auf eine klassische Klassenarbeit. Im
      Grünen Klassenzimmer wird viel praktisch beobachtet, untersucht und gemeinsam
      gearbeitet. Deshalb finden wir auch andere Formen der Leistungsbewertung sinnvoll.
      Denkbar wären zum Beispiel Beobachtungsprotokolle, Lernprodukte oder ein Portfolio, in
      dem die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse und Erkenntnisse über einen längeren
      Zeitraum dokumentieren. Eine Kombination verschiedener Bewertungsformen könnte
      besonders gut sein, da unterschiedliche Leistungen sichtbar werden und nicht nur das
      schriftliche Wiedergeben von Wissen zählt.
      Dein Kommentar hat bei uns außerdem eine interessante Frage aufgeworfen. Welche
      Form der Leistungsbewertung würdest du selbst für das Grüne Klassenzimmer
      bevorzugen – eher ein Portfolio oder eine Kombination aus praktischen Lernprodukten
      und einer klassischen Leistungsüberprüfung?

      Liebe Grüße,
      Leonita

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  11. Liebe Hanna, Hannah, Luisa, Maja und Leonita,

    euer Blogbeitrag hat mir wirklich sehr gut gefallen. Beim Lesen ist mir nochmal bewusst geworden, dass ein Grünes Klassenzimmer viel mehr ist als einfach nur Unterricht draußen. Besonders spannend fand ich, wie ihr die Themen Nachhaltigkeit, Inklusion und gemeinsames Lernen miteinander verbunden habt.

    Auch das Design eures Blogs hat mich gleich angesprochen. Er war übersichtlich aufgebaut und der kleine Igel Frieda, hat den Text aufgelockert und seine Fragen zwischendurch haben mich immer wieder zum Nachdenken angeregt. Auch die Glühbirne und das Fragezeichen haben wichtige Informationen gut hervorgehoben und die Inhalte verständlich zusammengefasst. Dadurch war der gesamte Blogbeitrag leichter zu lesen.

    Euer Unterrichtsentwurf und die Beispiele für biologische Lernstationen haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Dadurch konnte ich mir viel besser vorstellen, wie Unterricht im Grünen Klassenzimmer konkret aussehen kann. Besonders schön fand ich, dass ihr euch Gedanken darüber gemacht habt, wie ein inklusives Grünes Klassenzimmer gestaltet werden könnte und dass ihr eure Ideen so ausführlich beschrieben habt. Die Idee mit dem Trinkbrunnen finde ich toll und dass die SuS bei der Gestaltung des Grünen Klassenzimmers mit einbezogen werden, gefällt mir auch richtig gut.

    Super fand ich außerdem, dass ihr nicht nur die Vorteile beschrieben habt, sondern auch darauf eingegangen seid, was alles bei der Planung und Umsetzung beachtet werden muss. Ebenso fand ich es positiv, dass ihr die einzelnen Förderschwerpunkte erklärt und gezeigt habt, worauf man dabei im Grünen Klassenzimmer besonders achten sollte. Man kann euren Unterrichtsentwurf und eure Lernstationen sofort in der Praxis umsetzen und hat somit schon einmal eine gute Grundlage wie man einen Unterricht im Grünen Klassenzimmer durchführen kann.

    Beim Lesen ist mir noch eine Frage gekommen. Eignet sich das Grüne Klassenzimmer eigentlich auch für andere Fächer? In Deutsch könnten die SuS zum Beispiel Naturbeobachtungen aufschreiben oder kleine Geschichten verfassen. Im Kunstunterricht könnten sie Pflanzen oder Landschaften zeichnen. So würden sie die Natur aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen. Was meint ihr dazu? Habt ihr noch weitere Ideen welche Fächer man im Grünen Klassenzimmer unterrichten kann?

    Liebe Grüße
    Jule

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    1. Liebe Jule,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut mich sehr, dass dir der Blogbeitrag inhaltlich als auch von der Gestaltung her gefallen hat. Ich finde es auch sehr schön, dass Frieda und die Fragen dich zum Nachdenken angeregt haben und sie auch geholfen haben, die Inhalte übersichtlich und verständlich aufzunehmen. Das war auch unser Ziel :)
      Auch dein positives Feedback zu unserem Unterrichtsentwurf und den Lernstationen freut mich. Bei unserer Recherche ist mir erst so richtig bewusst geworden, wie viel tatsächlich bei der Gestaltung eines inklusiven Klassenzimmers dazugehört und wie viel beachtet werden muss. Es muss viel mehr beachtet werden, als es auf den ersten Blick scheint. Zum Beispiel ist auch der Ort ein wichtiger Faktor. Kinder, die sich nicht gut konzentrieren können, sind in einem so offenen Klassenzimmer in der Natur, mit vielen verschiedenen Geräuschen oder möglicherweise vorbeilaufenden Fußgängern, viel mehr abgelenkt und es ist schwierig ihre Konzentration aufrechtzuerhalten. Gerade deswegen ist die Gestaltung und auch der Aufbau des Unterrichts umso wichtiger, dass man die Schüler und Schülerinnen motivieren kann.
      Wie du erwähnst, wollten wir nicht nur die Vorteile eines Grünen Klassenzimmers zeigen, sondern auch deutlich machen, welche ganzen Aspekte bei der Planung für ein inklusives Lernen berücksichtigt werden müssen. Es ist auf jeden Fall eine große Herausforderung und benötigt sehr viel Aufwand und Anstrengung, es zu schaffen, all diese Aspekte umzusetzen, aber mit genug Wille, Kreativität und natürlich auch Zusammenarbeit im Kollegium, sehen wir es als gut machbar.
      Dass du dir durch unsere Lernstationen den Unterricht auch gut in der Praxis vorstellen kannst, freut mich zu hören.
      Deine Frage, ob sich das Grüne Klassenzimmer auch für andere Fächer eignet, ist sehr interessant. Deine Idee mit den Fächern Deutsch und Kunst finde ich super und auch deine Vorschläge zur Umsetzung sind sehr sinnvoll. Auch den Punkt, dass die Kinder so die Natur aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen, sehe ich genauso. Die Schüler und Schülerinnen würden dadurch nicht nur im Biologieunterricht von der Umgebung profitieren, sondern auch in Fächern, die man zuerst garnicht direkt mit der Natur verbindet. Somit denke ich, dass das Grüne Klassenzimmer sich auf jeden Fall fächerübergreifend nutzen lässt. Sogar auch im Mathematikunterricht könnte man draußen Formen, Größen oder Mengen untersuchen und messen und die Kinder hätten möglicherweise viel mehr Spaß dabei, im Vergleich zu dem Rechnen von Übungsaufgaben oder Textaufgaben.
      Ich denke, dass der Unterricht draußen allgemein eine schöne Abwechslung zum klassischen Unterricht im Klassenraum ist.
      Liebe Grüße
      Hanna :)

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  12. Hallo zusammen,
    vielen Dank für diesen inhaltlich hervorragend ausgearbeiteten Beitrag zum Grünen Klassenzimmer! Besonders beeindruckt hat mich eure konsequente Verknüpfung von Naturerfahrung und echter Inklusion. Ihr macht im Text sehr deutlich, dass Inklusion keine lästige „Zusatzaufgabe“ ist, sondern eine didaktische Chance, von der die gesamte Klasse profitiert.
    Die detaillierte Auseinandersetzung mit den verschiedenen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten von der sprachlichen Vereinfachung über taktile Leitsysteme für Kinder mit Sehbeeinträchtigung bis hin zu klaren Kommunikationsregeln bei Hörschädigungen zeugt von tiefer fachlicher Expertise. Eure fünf didaktischen Prinzipien (wie der hohe Lebensweltbezug und das ganzheitliche Lernen) werden in den beschriebenen praktischen Lernstationen perfekt mit Leben gefüllt, da sie alle fünf Sinne der Kinder aktiv ansprechen. Die Unterrichtsskizze bietet zudem eine tolle, direkt anwendbare Vorlage für die Schulpraxis.
    Allerdings habe ich eine inhaltliche Frage zu eurem Entwurf: Ihr beschreibt im Kapitel zur Standortauswahl, dass ein geschütztes Areal im Wald der absolut ideale Standort für ein Grünes Klassenzimmer ist, um die Kinder vom Straßenlärm abzuschirmen. Wie ließen sich die von euch vorgeschlagenen, teilweise sensiblen Materialien für die Stationen wie die Audiowiedergabegeräte für Vogelstimmen oder die taktilen Leitsysteme für Sehbeeinträchtigte im Wald am besten organisieren und vor Witterung schützen, wenn man dort im Gegensatz zum Schulhof keinen direkten Zugriff auf ein Schulgebäude oder einen abschließbaren Schrank hat?
    Liebe Grüße
    Marie

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    1. Liebe Marie,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut uns, dass dir unser Blogbeitrag gut gefallen hat.

      Deine Frage, wie sich die sensiblen Materialien am besten organisieren und schützen lassen, ist ein wichtiger Punkt. Geräte wie Audiowidergabegeräte oder Leitsysteme für Sehbeeinträchtigte würde ich als Lehrkraft nicht dauerhaft im Wald lagern, sondern nach jeder Unterrichtseinheit wieder mitnehmen und im Schulgebäude sicher aufbewahren. Generell finde ich es sinnvoll, für ein grünes Klassenzimmer wasserfeste und unempfindliche Materialien anzuschaffen, damit auch bei wechselndem Wetter die Unterrichtseinheit stattfinden kann. Wasserfeste Kisten könnten unterstützen, wenn es plötzlich zu Regen oder anderen Witterungen kommt, die empfindlichen Materialien schnell zu schützen und den Unterricht nicht direkt abbrechen zu müssen.

      Zudem wäre es meiner Meinung nach sehr praktisch, wenn das grüne Klassenzimmer nicht zu weit von der Schule entfernt wäre. So könnte man die benötigten Materialien einfacher transportieren und hat die Möglichkeit, schnell das Schulgebäude zu erreichen. Gerade bei Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Bedürfnissen müssen außerdem mögliche Barrieren berücksichtigt werden. Deshalb sollte bei der Standortwahl nicht nur auf die Natur und eine ruhige Umgebung geachtet werden, sondern auch darauf, dass das Klassenzimmer allen Schülerinnen und Schülern gerecht wird.

      Liebe Grüße Hannah :)

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  13. Liebe Marie,

    vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut uns, dass dir unser Blogbeitrag gut gefallen hat.

    Deine Frage, wie sich die sensiblen Materialien am besten organisieren und schützen lassen, ist ein wichtiger Punkt. Geräte wie Audiowidergabegeräte oder Leitsysteme für Sehbeeinträchtigte würde ich als Lehrkraft nicht dauerhaft im Wald lagern, sondern nach jeder Unterrichtseinheit wieder mitnehmen und im Schulgebäude sicher aufbewahren. Generell finde ich es sinnvoll, für ein grünes Klassenzimmer wasserfeste und unempfindliche Materialien anzuschaffen, damit auch bei wechselndem Wetter die Unterrichtseinheit stattfinden kann. Wasserfeste Kisten könnten unterstützen, wenn es plötzlich zu Regen oder anderen Witterungen kommt, die empfindlichen Materialien schnell zu schützen und den Unterricht nicht direkt abbrechen zu müssen.

    Zudem wäre es meiner Meinung nach sehr praktisch, wenn das grüne Klassenzimmer nicht zu weit von der Schule entfernt wäre. So könnte man die benötigten Materialien einfacher transportieren und hat die Möglichkeit, schnell das Schulgebäude zu erreichen. Gerade bei Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Bedürfnissen müssen außerdem mögliche Barrieren berücksichtigt werden. Deshalb sollte bei der Standortwahl nicht nur auf die Natur und eine ruhige Umgebung geachtet werden, sondern auch darauf, dass das Klassenzimmer allen Schülerinnen und Schülern gerecht wird.

    Liebe Grüße Hannah :)

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