Herzlich Willkommen!
Biologieunterricht kann viel mehr sein als Tafelbilder und Lehrbuchtexte – vor allem, wenn er in naturnahen Lernräumen, sogenannten Grünen Klassenzimmern, gestaltet wird. In diesem Beitrag dreht sich alles darum, wie man dort inklusiv und barrierefrei unterrichten kann. Denn Lernen in und mit der Natur bietet nicht nur spannende Zugänge zu biologischen Themen, sondern auch großartige Chancen, alle Schüler*innen mitzunehmen – ganz egal, welche Voraussetzungen sie mitbringen.
Wir wünschen euch viel Spaß beim stöbern und lesen - und freuen uns über euer Feedback!🐛🦋🌱
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Eure
Linn, Annika, Annabel, Lilly
Kommentar zum Blogbeitrag „Grünes Klassenzimmer – Inklusion in Aktion“:
AntwortenLöschenHallo:) Ich finde, dass euer Blogbeitrag einen durchdachten, gut strukturierten und inhaltlich äußerst informativen Einblick in die Chancen inklusiven Biologieunterrichts im Grünen Klassenzimmer ermöglicht. Besonders überzeugend ist die klare Verbindung zwischen naturpädagogischen Ansätzen und Inklusionsprinzipien. Hier zeigt sich ein starkes Bewusstsein dafür, dass Bildung nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Teilhabe ermöglichen soll.
Didaktisch herausragend finde ich die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen aller Lernenden. Die Vielzahl konkreter Beispiele, sei es von der Differenzierung über symbolgestützte Materialien bis hin zur Berücksichtigung der einzelnen Förderschwerpunkte, macht euren Beitrag praxisnah und anwendungsfreundlich. Besonders positiv fällt auf, dass auch strukturelle und organisatorische Aspekte wie Kooperationen, Finanzierung und Bauplanung realistisch und lösungsorientiert beleuchtet werden. Auch die kindgerechte Sprache und die liebevoll gestalteten Einschübe mit der Lernraupe „Lio“ sorgen für Zugänglichkeit und schaffen eine freundliche und einladende Atmosphäre. Damit hebt sich euer Beitrag positiv von den rein theoretischen Abhandlungen ab.
Stark gelungen ist zudem die visuelle Darstellung: Der Entwurf eines barrierefreien Grünen Klassenzimmers mit multisensorischen Lernangeboten, Rückzugsorten und differenzierten Lernplätzen wirkt durchdacht und anschaulich. Die klare Gliederung und das umfangreiche Literaturverzeichnis stärken die wissenschaftliche Fundierung des Beitrags.
Kritisch anmerken lässt sich lediglich, dass einige Passagen sehr umfangreich und Theorie gesättigt wirken. Hier wäre eine etwas kompaktere Darstellung für den Lesefluss hilfreich gewesen. Auch hätten mehr eigene Erfahrungen oder Reflexionen aus der studentischen Perspektive dem Text eine persönlichere Note gegeben. Insgesamt ist der Beitrag ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie fundiertes Fachwissen, inklusives Denken und kreative Unterrichtspraxis sinnvoll miteinander verbunden werden können. Als zukünftige Lehrkraft lädt er mich nicht nur zur Nachahmung ein, sondern inspiriert auch zum Weiterdenken. Genau so sollte ein Blogbeitrag im Kontext der Fachdidaktik sein 😊!!!
Kommentiert von: Weber
Hallo :),
Löschendein Kommentar hat mich wirklich sehr gefreut. Vielen Dank für das ausführliche und tolle Feedback! Es ist schön zu lesen, dass dich unser Beitrag nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch zum Nachdenken über inklusiven Unterricht in der Natur anregt.
Genau das wollten wir erreichen: Impulse für zukünftige Lehrkräfte geben, wie naturnahes Lernen alle Kinder erreichen kann, praxisnah, durchdacht und mit Blick fürs Detail. Besonders freut mich, dass dir die Verbindung von Inklusion, Differenzierung und Naturpädagogik sowie unsere Raupe Lio 🐛 gefallen hat.
Dass manche Abschnitte etwas theorielastig wirken, ist ein wertvoller Hinweis. Vielen Dank dafür!
Hast du selbst schon Erfahrungen mit Unterricht draußen gemacht oder dir Gedanken darüber, wie du als zukünftige Lehrkraft solche Lernorte nutzen würdest?
Liebe Grüße
Annika 🌱
Liebe*r Weber,
Löschenvielen Dank für dein ausführliches Feedback! Es freut uns sehr, dass dir die Verbindung von naturpädagogischen Ansätzen und Inklusionsprinzipien nachvollziehbar erscheint. Besonders schön ist, dass dir die konkreten Beispiele, die Differenzierung, die Berücksichtigung verschiedener Förderschwerpunkte und die kindgerechte Gestaltung mit der Lernraupe „Lio“ aufgefallen sind. Auch dass du die strukturellen Aspekte wie Finanzierung, Kooperationen und Bauplanung erwähnst, ist spannend, da sie oft entscheidend für die Praxis sind, aber selten so ausführlich behandelt werden.
Dein Hinweis, einige Passagen kompakter zu gestalten, ist nachvollziehbar. Für zukünftige Arbeiten werden wir Theorie und Lesefluss noch ausgewogener verbinden. Ebenso ist der Vorschlag, persönliche Erfahrungen einzubringen, wertvoll, da sie den Text lebendiger machen und anderen Lehrkräften Anregungen geben könnten. Im Blogbeitrag haben wir bewusst allgemein gehalten, um unterschiedliche Lernkontexte und Altersgruppen einzubeziehen und den Fokus auf übergreifende Prinzipien von Inklusion und Naturerfahrung zu legen.
Besonders freut mich, dass dich der Beitrag zum Weiterdenken angeregt hat. Kleine, durchdachte Details, von differenzierten Lernangeboten über Rückzugsorte bis zu multisensorischen Elementen, bereichern inklusiven Unterricht sichtbar. Dein differenziertes Feedback bestärkt uns, Fachwissen, kreatives Denken und Inklusionsprinzipien weiterhin sinnvoll zu verbinden. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, den Beitrag aufmerksam zu reflektieren.
Liebe Grüße,
Annabel
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenEuer Beitrag gefällt mir sehr gut! Sowohl inhaltlich spricht er mich an, als auch mich persönlich, da ich in einigen Punkten beim Lesen mitdenken durfte und meine eigenen Erfahrungen und Ansichten hinterfragen konnte. Ihr greift ein Thema auf, das bezüglich Bewegungsmangel, Entfremdung gegenüber der Natur und auch Herausforderungen gelingender Inklusion im Schulalltag sehr aktuell ist.
Besonders gelungen finde ich eure Verbindung von naturpädagogischem Lernen mit dem Anspruch an eine inklusive Unterrichtskultur. Ihr stellt dabei nicht nur das Aussehen eines grünen Klassenzimmers vor, sondern vielmehr eine Haltung, die Lernräume öffnet, Teilhabe ermöglicht und Natur bewusst erlebbar macht. Eure Vorstellung dieses Projekts ist inspirierend und ermutigend, auch weil ihr nicht nur ein Idealbild präsentiert, sondern für mögliche Herausforderungen direkt Lösungsansätze vorschlagt!
Auch eure Impulsfragen haben mich zum Nachdenken gebracht. Wann ich das letzte Mal eine Pflanze berührt habe? Dank meines Biologiestudiums muss und möchte ich mich zwar häufiger mit Pflanzen beschäftigen, jedoch fällt mir trotzdem beispielsweise auf dem Weg zur PH auf, wie ich selten bewusst hinschaue. Wenn ich Handy und Kopfhörer mal in der Tasche lasse, nehme ich meine Umgebung viel intensiver wahr. Wie ihr auch beschrieben habt, fällt mir sogar oft auf, dass ich dann erholter und ausgeglichener bin, mein Stresslevel also niedriger ist.
Was passiert, wenn Schüler*innen zu Gestalter*innen ihres Lernraums werden? Ich glaube, dass sich dadurch sehr viel verändern kann. Sicher wirkt sich dies positiv auf Motivation, Selbstwirksamkeit, individuelles Kompetenzerleben und eine stärkere Bindung an den Lernort aus.
Was mich interessieren würde: Konntet ihr herausfinden, woran es konkret liegt, dass Kinder heute immer weniger mit der Natur in Berührung kommen?
Außerdem frage ich mich, ob das Idealbild eines inklusiven grünen Klassenzimmers, das ALLE Bedürfnisse der Schüler*innen berücksichtigt, realistisch ist, wenn es kollegiale Planungszeiten, barrierefreie Materialien, flexible Bewertungssysteme und vieles mehr braucht? Solche Bedingungen lassen sich nicht einfach „nebenbei“ schaffen. Ich frage mich oft, ob nicht zuerst strukturelle Veränderungen im Schulsystem nötig wären, um diese Art von inklusivem Unterricht überhaupt realisierbar machen. Diese Frage stelle ich mir nicht nur beim grünen Klassenzimmer, sondern generell, wenn ich an Inklusion denke.
Insgesamt finde ich euren Beitrag sehr gelungen. Er ist motivierend, praxisnah und auch reflektiert. Ihr habt mir viele Denkanstöße mitgegeben, wie Lernen im Freien mehr sein kann als „Unterricht draußen“.
Vielen Dank dafür!
Liebe Grüße
Theresa
Liebe Theresa,
Löschenvielen Dank für deinen ausführlichen und reflektierten Kommentar – wir haben uns sehr darüber gefreut! Es ist schön zu lesen, dass unser Beitrag dich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich angesprochen hat.
Deine Frage, woran es liegt, dass Kinder immer weniger mit Natur in Berührung kommen, finden wir sehr berechtigt. Zwar konnten wir im Rahmen unseres Textes keine empirische Analyse dazu leisten, aber es gibt Hinweise auf verschiedene Einflussfaktoren: Verstädterung, zunehmender Medienkonsum, sicherheitsbezogene Einschränkungen im Alltag und fehlende Gelegenheiten im familiären Umfeld könnten hier eine Rolle spielen. Genau da sehen wir die Schule – und insbesondere naturpädagogische Konzepte – in einer wichtigen Verantwortung.
Auch deine kritischen Gedanken zur Umsetzbarkeit eines inklusiven Grünen Klassenzimmers teilen wir. Du sprichst einen Punkt an, der uns selbst beschäftigt hat: Inklusion darf nicht als Zusatz gedacht werden, sondern muss systemisch mitgedacht und strukturell unterstützt werden – durch ausreichend Zeit, Ressourcen und Fortbildungsangebote. Das Idealbild, das wir skizzieren, ist sicher anspruchsvoll – aber wir glauben, dass es umsetzbar werden kann, wenn viele kleine Schritte zusammenkommen: Offenheit im Kollegium, kreative Lösungen vor Ort, und vor allem der Wille, Räume nicht nur zu nutzen, sondern gemeinsam zu gestalten.
Wir danken dir nochmal für deine Impulse – besonders die Beobachtung, wie viel bewusster du Natur wahrnimmst, wenn Handy und Kopfhörer mal Pause haben, hat uns sehr angesprochen. Genau solche persönlichen Erfahrungen möchten wir auch unseren Schüler*innen ermöglichen.
Herzliche Grüße
Lilly
Liebe Theresa,
Löschenvielen Dank für deinen reflektierten Kommentar – wir haben uns sehr gefreut! Besonders deine persönlichen Gedanken zur bewussteren Naturwahrnehmung fanden wir spannend – genau solche Erfahrungen wollen wir auch unseren Schüler*innen ermöglichen.
Deine Frage, warum Kinder heute seltener mit der Natur in Berührung kommen, können wir zwar nicht empirisch beantworten, aber wir vermuten, dass Faktoren wie zunehmende Verstädterung, Medienkonsum und eingeschränkte Freiräume eine Rolle spielen. Hier sehen wir die Schule in besonderer Verantwortung.
Auch deine Überlegungen zur Umsetzbarkeit eines inklusiven Grünen Klassenzimmers teilen wir. Inklusion braucht Zeit, Ressourcen und strukturelle Unterstützung – sie darf nicht als „Extra“ gedacht werden. Unser Beitrag zeigt ein Idealbild, das bewusst als Impuls verstanden werden soll: Kleine Schritte, kreative Lösungen und ein offenes Kollegium können dazu beitragen, dass aus einer Idee gelebte Praxis wird.
Danke für deine ehrlichen Gedanken – sie haben unseren Ansatz noch einmal bereichert.
Herzliche Grüße
Lilly
Hallo ihr,
AntwortenLöscheneuer Blogbeitrag gefällt mir sehr gut. Ihr habt ein sehr schönes Design gewählt und Lio motiviert einen sehr zum Lesen. Ich finde es gut, wie ihr Lio immer am Anfang eines neuen Abschnittes nutzt um eine kurze Einführung oder Zusammenfassung zu geben, dies schafft einen guten Überblick.
Ich finde es gut, wie ihr die Wechselwirkung und die Bedeutung des grünen Klassenzimmers ausgearbeitet habt. Ich kann euch in eurer Aussage nur zustimmen, das grüne Klassenzimmer eignet sich wirklich besonders gut für den Biologieunterricht. Es ermutigt dazu, den Biologieunterricht häufiger nach draußen zu verlegen, da hier besonders gut am Unterrichtsgegenstand selbst gearbeitet werden kann.
Zudem habe ich mich gefreut, dass ihr Inklusion nicht nur als Integration von Menschen mit Förderbedarf seht, sondern auch sozial benachteiligte und chronische kranke Kinder mit einbezieht. Das macht die Gestaltung eines inklusiven Unterrichtssettings noch spannender. Auch bei der Planung eines grünen Klassenzimmers (Tabelle) habt ihr einige Förderschwerpunkte mit einbezogen. Man sieht, dass ihr euch sehr umfangreich mit dem Thema auseinander gesetzt habt und es euch am Herzen liegt. Auch eure eigenen Überlegungen zur Gestaltung eines grünen Klassenzimmers waren total kreativ und haben mich echt überrascht, welche möglichen Barrieren ihr mit eingeplant habt.
Ich habe mich gefragt, inwieweit das grüne Klassenzimmer sowohl in der Gestaltung, aber vor allem im Einsatz umsetzbar ist. Ist es vom Vorbereitungsaufwand zeitlich stemmbar regelmäßig im grünen Klassenzimmer aktiv zu sein? Oder wird es eher ab und zu für ein bestimmtes Unterrichtsthema oder im Rahmen einer Projektwoche genutzt?
Liebe Grüße
Lisa
Liebe Lisa,
Löschenvielen Dank für deinen netten Kommentar und dein Interesse an unserem Blogbeitrag! Es freut mich sehr, dass dir sowohl die Gestaltung mit unserem Lio 🐛 als auch die Verbindung von Inklusion und Naturpädagogik gefallen hat.
Deine Frage zur Umsetzbarkeit des Grünen Klassenzimmers ist absolut berechtigt. Uns ist bewusst, dass gerade zu Beginn ein sehr hoher Vorbereitungsaufwand entsteht. Das kann herausfordernd sein. Wenn jedoch Zuständigkeiten geklärt sind, Abläufe sich einspielen und Routinen entstehen, kann sich der Aufwand auf langer Sicht stark relativieren.
Besonders am Anfang eignet sich der Einsatz für einzelne Themen oder im Rahmen von Projektwochen, um erste Erfahrungen zu sammeln und Strukturen aufzubauen - was besonders hilfreich auch für uns Lehrkräfte sein kann, um sich Schritt für Schritt in das Konzept einzuarbeiten. Wir haben versucht, einige finanzielle und strukturelle Hürden realistisch zu bedenken, wissen aber, dass je nach Standort weitere Barrieren bestehen können. Wichtig ist, frühzeitig über konkrete Wege und Lösungen nachzudenken, um ein tragfähiges und nachhaltiges Konzept zu entwickeln.
Liebe Grüße
Annika🌱
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenBeim Lesen des Blogs „Grünes Klassenzimmer-Inklusion in Aktion“ ist mir direkt die liebevolle gestaltete Aufmachung aufgefallen. Besonders die kleine Lern-Raupe „Lio“ hat mich angesprochen. Sie gibt dem Beitrag eine sympathische Note und macht deutlich Inklusion beginnt nicht erst im Klassenzimmer, sondern schon in der Sprache und Gestaltung von Bildungsmedien.
Inhaltlich fand ich den Blog sehr inspirierend. Er zeigt, wie viel Potenzial im Lernen in und mit der Natur steckt, gerade für einen inklusiven Biologieunterricht. Das Grüne Klassenzimmer wird hier nicht nur als außerschulischer Lernort beschrieben, sondern als ganzheitliches Konzept, das Teilhabe ermöglicht. Besonders die Kombination aus Sinneserfahrungen, Bewegung, Naturerleben und sozialem Miteinander macht diesen Ansatz so überzeugend.
Die vorgestellten Ideen zu barrierefreien Gestaltung haben mir gut gefallen. Beispielsweise rollstuhlgerechte Wege, kontrastreiche Markierungen, Rückzugsorte oder Materialien in einfacher Sprache. Auch dass Schüler*innen in die Planung eingebunden werden sollen, halte ich für besonders wichtig. So kann ein Lernort entstehen, der nicht nur für die Schüler*innen gedacht ist, sondern mit Ihnen gemeinsam gestaltet wurde.
Gleichzeitig bleiben für mich ein paar offene Fragen zurück, die ich gerne weiterdenken würde. Kennt ihr persönlich eine Schule, die ein solches grünes Klassenzimmer schon umgesetzt hat? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und was hat gut funktioniert oder wo gab es vielleicht sogar Herausforderungen?
Ein weiterer Punkt: Wie kann man diese Ideen auch an Schulen herantragen, die wenig Platz oder keine direkte Naturanbindung haben? Wäre es nicht spannend, ein Netzwerk aus Schulen zu schaffen, die sich gegenseitig bei der Umsetzung unterstützen oder vielleicht sogar mit gemeinsamen Projekttagen im Grünen arbeiten.
Insgesamt finde ich den Beitrag sehr gelungen. Praxisnah, motivieren und fachlich fundiert. Der Beitrag motiviert dazu, Unterricht anders zu gestalten, praxisnah, naturnah und vor allem für alle zugänglich.
Viele Liebe Grüße
Lilli
Hello Lilli!
LöschenVielen Dank für dein Interesse und deine ausführliche Rückmeldung. Ich freue mich, dass dir unsere Gestaltungsideen, sowohl für den Blog, als auch für unser Grünes Klassenzimmer gefallen haben!🌱🐛
Ich persönlich kenne keine Schule, die bereits ein solch konkretes Konzept umgesetzt hat. Unsere Ideen basieren vor allem auf der eigener Recherche und den daraus gewonnenen Erkenntnissen.
Während dieser Recherche bin ich jedoch auf ähnliche Ansätze gestoßen, beispielsweise auf Grüne Klassenzimmer (GK), die sich in unmittelbarer Nähe zur Schule befinden, oder auch auf GK-Angebote im Rahmen von Landesgartenschauen. Klassenzimmer im Grünen, die sich direkt am Schulgelände oder in dessen Nähe befinden. Diese bieten natürlich den Vorteil, dass sie einfacher in den Schulalltag integriert werden können. Im Gegensatz dazu erfordern GK an Veranstaltungsorten wie Landesgartenschauen einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand, was ihre regelmäßige Nutzung erschwert.
Ein vollständig barrierefreies Grünes Klassenzimmer zu realisieren, erfordert zwar gewisse Voraussetzungen, doch lässt sich auch bei begrenztem Raum zumindest eine barrierearme Lösung umsetzen.
Deine Idee eines Netzwerks, das mehrere Schulen aus der Umgebung miteinander verbindet, finde ich besonders spannend. Häufig befinden sich mehrere Schulen in räumlicher Nähe zueinander. Eine Zusammenarbeit, zum Beispiel mit der Stadt, könnte ermöglichen, einen geeigneten Ort zu finden, an dem mehrere Schulen gemeinsam ein Grünes Klassenzimmer nutzen. Das hätte gleich mehrere Vorteile: Es stünde mehr Platz zur Verfügung und auch finanzielle sowie materielle Ressourcen könnten aus verschiedenen Schulen gebündelt werden.
Liebe Grüße
Linn
Hello Lilli!
AntwortenLöschenVielen Dank für dein Interesse und deine ausführliche Rückmeldung. Ich freue mich, dass dir unsere Gestaltungsideen, sowohl für den Blog, als auch für unser Grünes Klassenzimmer gefallen haben!🌱🐛
Ich persönlich kenne keine Schule, die bereits ein solch konkretes Konzept umgesetzt hat. Unsere Ideen basieren vor allem auf der eigener Recherche und den daraus gewonnenen Erkenntnissen.
Während dieser Recherche bin ich jedoch auf ähnliche Ansätze gestoßen, beispielsweise auf Grüne Klassenzimmer (GK), die sich in unmittelbarer Nähe zur Schule befinden, oder auch auf GK-Angebote im Rahmen von Landesgartenschauen. Klassenzimmer im Grünen, die sich direkt am Schulgelände oder in dessen Nähe befinden. Diese bieten natürlich den Vorteil, dass sie einfacher in den Schulalltag integriert werden können. Im Gegensatz dazu erfordern GK an Veranstaltungsorten wie Landesgartenschauen einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand, was ihre regelmäßige Nutzung erschwert.
Ein vollständig barrierefreies Grünes Klassenzimmer zu realisieren, erfordert zwar gewisse Voraussetzungen, doch lässt sich auch bei begrenztem Raum zumindest eine barrierearme Lösung umsetzen.
Deine Idee eines Netzwerks, das mehrere Schulen aus der Umgebung miteinander verbindet, finde ich besonders spannend. Häufig befinden sich mehrere Schulen in räumlicher Nähe zueinander. Eine Zusammenarbeit, zum Beispiel mit der Stadt, könnte ermöglichen, einen geeigneten Ort zu finden, an dem mehrere Schulen gemeinsam ein Grünes Klassenzimmer nutzen. Das hätte gleich mehrere Vorteile: Es stünde mehr Platz zur Verfügung und auch finanzielle sowie materielle Ressourcen könnten aus verschiedenen Schulen gebündelt werden.
Liebe Grüße
Linn
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenEuer Blogbeitrag hat mich sowohl inhaltlich als auch gestalterisch sehr überzeugt. Besonders positiv aufgefallen ist mir, wie ihr das Grüne Klassenzimmer nicht nur als Lernort, sondern als pädagogisches Gesamtkonzept begreift mit einem klaren Fokus auf Teilhabe, Naturerfahrung und Inklusion. Gerade die Verbindung zwischen naturpädagogischem Lernen und differenziertem Unterricht für alle Schüler*innen finde ich ausgesprochen gelungen.
Sehr hilfreich fand ich eure konkreten Vorschläge zur barrierefreien Gestaltung. Auch die Einbindung der Schüler*innen in die Planung zeigt, dass ihr Inklusion nicht nur theoretisch denkt, sondern auch praktisch umsetzen wollt.
Besonders Lio, eure Lernraupe, hat dem Beitrag eine sympathische, kindgerechte Note gegeben. Solche kleinen Elemente schaffen Nähe und machen deutlich, wie wichtig eine inklusive Sprache und Gestaltung bereits auf der Metaebene sind.
Was mich noch interessieren würde: Habt ihr überlegt, inwieweit das Grüne Klassenzimmer auch fächerübergreifend genutzt werden könnte, z. B. in Kunst, Religion oder Sachunterricht? Und wie könnte man gerade in urbaneren Schulkontexten mit wenig Grünflächen ähnliche Lernräume schaffen?
Insgesamt ein sehr runder, motivierender Beitrag mit vielen Impulsen für die eigene Unterrichtspraxis. Vielen Dank für eure Mühe und die inspirierenden Ideen!
Liebe Grüße Carina
Liebe Carina,
Löschenvielen Dank für deinen wertschätzenden Kommentar! Es freut uns sehr, dass dir unser Beitrag gefallen hat – besonders deine Rückmeldung zur Lernraupe Lio bedeutet uns viel. Wir wollten damit nicht nur ein kindgerechtes Element einbauen, sondern auch zeigen, wie bereits auf der Sprachebene Teilhabe sichtbar werden kann.
Deine Fragen zur fächerübergreifenden Nutzung greifen genau das auf, was wir beim Schreiben mitgedacht haben: Das Grüne Klassenzimmer bietet viel Potenzial für Verbindungen – sei es in Kunst (z. B. Naturfarben herstellen, LandArt), Religion/Ethik (Schöpfung, Achtsamkeit) oder Sachunterricht (Boden, Wetter, Lebensräume). Auch musikalische Zugänge (Klangexperimente mit Naturmaterialien) wären denkbar.
Die Herausforderung urbaner Räume ist uns bewusst. Gerade hier sehen wir kreative Konzepte als notwendig – z. B. mobile grüne Lerninseln auf dem Schulhof, bepflanzbare Hochbeete, Patenschaften mit nahegelegenen Parks oder Kooperationen mit Umweltinitiativen. Entscheidend bleibt: Grüne Bildung beginnt nicht erst im Wald, sondern mit der Haltung, Naturerfahrung überall zu ermöglichen.
Danke für deine Impulse :)
Liebe Grüße
Lilly &
Hallo ihr Lieben,
AntwortenLöschenbeim lesen eures Blogbeitrages war ich positiv überrascht und gleichzeitig auch sehr berührt. Nicht nur, weil das Thema „Grünes Klassenzimmer“ an sich schon sehr wertvoll ist, sondern hauptsächlich, weil Inklusion hier nicht nur ein theoretisches Konzept bleibt, sondern tatsächlich auch ausgelebt wird. Ich persönlich finde es total wichtig, dass wir alle und damit meine ich besonders uns als zukünftige Lehrkräfte neue Wege gehen, um Bildung für alle erfahrbar zu machen.
Genau das passiert bei eurem „Grünen Klassenzimmer“.
Mir hat besonders gut gefallen, dass ihr aufgezeigt habt, dass jedes Kind so sein darf, wie es ist. Jeder kann sich auf seine ganz eigene Art und Weise einbringen. So lernen Kinder früh, dass Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden können, wenn wir ihnen mit Offenheit begegnen.
Neue Lernräume schaffen, raus aus den Räumen, in denen sich viele nie wirklich gesehen fühlen, weg vom starren Frontalunterricht und direkt hinein in die Natur.
Jeder, der schon einmal in der Natur war, weiß, dass es dort kein „normal“ gibt. Denn jeder Baum wächst auf seine Weise und jede Blume blüht zu ihrer Zeit.
Diese Message ist toll.
Und genau deshalb finde ich es großartig, dass Kinder mit oder ohne Einschränkung in einem Lernraum wie diesem miteinander lernen, lachen und entdecken können.
Vielen Dank an euch vier für diesen Einblick und die praxisnahe Darstellung. Es ist schön zu sehen, wie inklusives Lernen gelingen kann, wenn man den richtigen Rahmen dafür schafft.
PS: Eure Lernraupe Lio ist total süß und hat mich toll durch den Beitrag geleitet.
Liebe Grüße von Franzi
Habt noch einen tollen Tag!
Hey Franzi,
LöschenErstmal vielen Dank für deine lieben Worte zu unserem Thema und unserer Ausarbeitung. Du hast unsere Intention nochmals total passend zusammengefasst :)
Dieses Grüne Klassenzimmer soll dazu dienen, dass sich keiner anders als die anderen fühlt. Hier sollte jeder die Möglichkeit bekommen alles nutzen zu können, ohne das Gefühl zu haben, dass das jetzt nur für ihn so ist. Schön zu lesen, dass das auch genauso ankam!
Wie du auch sagst bietet sich der Biologieunterricht gut an, um aus dem klassischen Lernen, wie es mit Frontalunterricht und co. immer noch viel gelebt wird, hinein in ein erfahrbares Lernen zu kommen. Pflanzen und Tiere kennenlernen, indem man sieht wie die Pflanze von Woche zu Woche gewachsen ist, indem man sieht wie genau sich der Käfer bewegt oder seine Beute schnappt.
Ich freue mich, dass es dir so gut gefallen hat!
Liebe Grüße
Linn 🌱🐛
Ich wünsche dir auch noch einen tollen Tag!
Liebe Franzi,
AntwortenLöschenvielen Dank für deinen schönen Kommentar! Es freut mich sehr, dass du die Idee unseres Grünen Klassenzimmers als gelebten inklusiven Lernraum wahrgenommen hast. Genau das war uns wichtig, zu zeigen, dass Inklusion nicht nur ein Konzept auf dem Papier ist, sondern im Unterricht aktiv erfahrbar wird. Schön, dass dir besonders aufgefallen ist, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, sich individuell einzubringen.
Ich finden es klasse, dass du die Verbindung von Naturerfahrung und offenem Lernen hervorhebst. Die Idee, rauszugehen und die Natur als Lernraum zu erleben, soll den Kindern nicht nur fachliches Wissen vermitteln, sondern auch deutlich machen, wie wertvoll Vielfalt ist – so wie du es anschaulich mit den unterschiedlichen Bäumen und Blumen dargestellt hast.
Deine Wertschätzung für die Praxisnähe des Beitrags freut mich ebenfalls sehr. Die kleinen Elemente, wie Rückzugsorte, differenzierte Materialien und natürlich unsere Lernraupe Lio, sollen genau das unterstützen: Inklusives Lernen greifbar machen und allen Kindern die Möglichkeit geben, aktiv und selbstbestimmt zu entdecken.
Dein Feedback bestärkt uns darin, weiterhin über kreative und inklusive Lernräume nachzudenken und Ideen zu teilen, die für möglichst viele Schulformen und Altersgruppen nutzbar sind. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, aufmerksam zu lesen und deine Gedanken mit uns zu teilen.
Liebe Grüße,
Annabel
Hallo ihr vier!!
AntwortenLöschenEuer Blog spricht mich nicht nur inhaltlich sehr an, sondern besonders auch gestalterisch. Ihr habt euch sichtlich viel Mühe gegeben und tolle Details eingebaut. Besonders die kleine Lernraupe Lio und die Fragen und Anmerkungen zwischendrin haben mir sehr gefallen. Da bringt das Lesen des Blogs gleich doppelte Freude:)
Aber nicht nur gestalterisch habt ihr mich sehr überzeugt, auch das Thema ist super interessant und hat mich bereichert. Ich selbst hatte nämlich leider nie wirklich Berührung zu solch einem grünen Klassenzimmer und war deshalb bisher auch total unwissend darüber. Allerdings kann ich mich noch gut daran erinnern, dass ich mich bei jedem der leider sehr seltenen Male, total darauf gefreut habe, wenn wir mit dem Kindergarten oder später mit der Klasse in den Wald oder sonst in die Natur gegangen sind. Es war jedes Mal ein riesiges Abenteuer, wovon wir noch Wochen später geschwärmt haben, und das obwohl wir meist nur spazieren waren.
Außerdem ist es total toll, dass ihr das ganze Thema auf Inklusion bezieht, da das Thema so wichtig ist. Ihr sprecht dabei besonders relevante Inhalte an, denn ihr zeigt die unterschiedlichen Voraussetzungen auf, die jedes einzelne Kind mit sich bringt. Außerdem arbeitet ihr beeindruckend heraus, dass es bei der Inklusion besonders darauf ankommt, dass diese Kinder nicht nur stumme Zuhörer sind, sondern vielmehr aktiv am Unterricht teilhaben sollen. Wenn sich besonders an die Vielfalt der Lernenden angepasst wird, kann diese eher als eine Art Ressource betrachtet werden und nicht als reine Hürde.
Jedoch sprecht ihr auch all die Anforderungen an, welche durch die Inklusion und die räumlichen bzw. örtlichen Gegebenheiten anfallen und nicht zu unterschätzen sind. Einige von den von euch aufgezählten Punkten sind für die allermeisten Menschen so selbstverständlich, dass man sie schnell vergessen könnte. Auch der Aufwand der Zusammenarbeit ist enorm, um solch ein inklusives grünes Klassenzimmer zu gestalten, denn dabei gibt es so viele Schritte und Genehmigungen etc., die beachtet werden müssen und eine nicht zu vernachlässigende Herausforderung bilden.
Mein Vorschlag für einen geeigneten Ort eines inklusiven grünen Klassenzimmers ist eine Grünfläche auf einem Grundstück eines Bauernhofs. Denn hierbei hat man nicht nur die Faktoren Wald und Natur, die erforscht werden können, sondern ebenso die Möglichkeit Tiere wie z.B. Pferde, Hühner oder Kühe näher kennenzulernen und damit eine weitere Möglichkeit auf die Vielfalt der Kinder einzugehen und damit für diese absolut bereichernde Momente zu schaffen.
Denkt ihr, das Konzept des grünen Klassenzimmers wird sich in Zukunft häufiger durchsetzen und wenn ja, was benötigt es dazu?
Vielen Dank für euren tollen Blogbeitrag! 🌳
Eure Annika:)
Liebe Annika :),
Löschenvielen Dank für deinen sehr lieben Kommentar! Es freut mich sehr, dass dich unser Blog sowohl inhaltlich als auch gestalterisch angesprochen hat und dass dir unsere Raupe Lio 🐛 besonders gefallen haben. Ich finde deine persönlichen Erfahrungen verdeutlichen eindrücklich, wie prägend auch schon kleine Naturerlebnisse in Kindergarten- oder Schulzeit sein können - dein Kommentar hat wieder viele Erinnerungen bei mir geweckt:)!
Genau darin sehen ich auch die Stärke eines Grünen Klassenzimmers: Es macht Natur lebendig und schafft Erlebnisse, die über den Moment hinaus wirken können.
Du sprichst außerdem einen zentralen Punkt an, den wir in unserem Blog verdeutlichen wollten: Es geht um die aktive Teilhabe von ALLEN und das gemeinsame Erleben. Dass Vielfalt hier nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine wertvolle ( und der wichtigsten - wie ich finde) Ressource ist, teilen wir absolut. Gleichzeitig, wie du richtig hervorhebst, erfordert die Umsetzung aber erheblichen großen organisatorischen, rechtlichen und auch finanziellen Aufwand, der häufig unterschätzt oder ignoriert wird. Es muss viel mehr bedacht werden, als es auf den ersten Blick scheint !!
Dein Vorschlag mit der Grünfläche auf einem Bauernhof finden ich mega. Dort ließen sich nicht nur ökologische, sondern auch tierische Aspekte integrieren, was Kindern vielfältige Zugänge eröffnet. Zusätzlich lernen die Schüler*innen an einem Ort, welcher ihnen nicht ganz unbekannt sein könnte und sie im privaten Bereich jederzeit zurückkehren können. Ob sich das Konzept künftig stärker durchsetzen wird, hängt meiner Meinung nach vvon der Einstellung unserer Gesellschaft ab: Inklusion als selbstverständlichen Bestandteil jeder Bildungsumgebung zu verstehen.
Liebe Grüße
Annika 🌱