Mittwoch, 30. Juli 2025

Zwischen Tannenzapfen und Teilhabe - Inklusion in der Waldpädagogik

Hallo und herzlich willkommen auf unserem kleinen Blog!

Waldpädagogik ist viel mehr als nur Natur erleben! Sie verbindet Lernen, Inklusion und gemeinsames Erleben im Grünen. In unserem Blogbeitrag stellen wir vor, wie Waldpädagogik ganz bewusst inklusiv gestaltet wird und welche Chancen das für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung bietet.

Neugierig geworden? Den vollständigen Beitrag findest du hier:  

https://drive.google.com/file/d/1gszMVxDuQ-x4-8LcJqgvzFxiRao6EeX3/view

Viel Spaß beim Lesen! Wir freuen uns sehr auf deine Meinung und einen regen Austausch in den Kommentaren!

Eure

Sina, Mara & Leonie  :) 

15 Kommentare:

  1. Hey zusammen,
    euer Blogbeitrag hat mir echt gut gefallen. Man merkt, dass ihr euch intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habt und euch auch bei der Gestaltung viel Mühe gegeben habt.
    Besonders spannend finde ich euren Ansatz, wie der Wald als Lernort wirklich inklusiv gestaltet werden kann.
    Indem ihr nicht nur allgemeine Ideen aufzeigt, sondern auch konkrete Beispiele wie den Walderlebnisweg Sinneswandel nennt, wird das Ganze sehr praxisnah. Auch die anderen Methoden wie Waldbingo, Tastmemory oder Peer-Learning sind gute Ideen, vor allem weil sie so viele unterschiedliche Zugänge ermöglichen. So kann der Wald tatsächlich zum Ort für soziale Teilhabe und Selbstwirksamkeit werden.

    Der Beitrag regt aber auch zum Nachdenken an:
    Welche Rolle spielt die Reflexion nach dem Waldtag für das inklusive Lernen? Wie könnte man sie gestalten, sodass alle Kinder ihre Perspektiven einbringen können?
    Auch euer Hinweis auf die Gefahr der Übervereinfachung hat mich zum Nachdenken gebracht. Die Balance zwischen zugänglich machen und fachlich ernst nehmen ist sicher nicht einfach, vor allem im inklusiven Kontext.

    Insgesamt ein sehr gelungener Beitrag mit vielen Denkanstößen. Es wird deutlich, dass Inklusive Waldpädagogik umsetzbar ist und ein realistischer Weg zu mehr Naturverbundenheit und sozialem Lernen sein kann.

    Liebe Grüße
    Carina

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    1. Liebe Carina,
      vielen lieben Dank für deinen wertschätzenden Kommentar! Ich habe mich sehr darüber gefreut.
      Es ist schön zu lesen, dass dich der Beitrag angesprochen hat und du die Praxisnähe durch Beispiele wie den Sinneswandel als bereichernd empfindest.

      Gerade deine Frage zur Reflextion nach dem Waldtag finde ich sehr spannend.
      Mir fallen dazu spontan mehrere Möglichkeiten ein, wie man diesen Teil inklusiv gestalten könnte!
      Zum Beispiel in Form eines Erzählkreises, in dem jedes Kind verbal oder nonverbal das Erlebte teilt. Auch Symbolkarten, Zeichnungen oder kleine Gegenstände aus dem Wald können helfen, Gedanken und Gefühle auszudrücken. Ich könnte mir vorstellen, dass für manche Kinder auch ein kurzes Audio oder Naturtagebuch eine gute Form sein könnte, um ihre Perspektive einzubringen.
      Wichtig ist dabei immer, dass alle Kinder eine Möglichkeit haben, sich auf ihre Weise auszudrücken und gehört zu werden.

      Ich bin überzeugt, dass diese Reflextionsphasen eine große Rolle spielen, nicht nur um das Erlebte zu festigen, sondern auch um die Kinder in ihrer Vielfalt sichtbar zu machen. Wenn jedes Kind eine Möglichkeit hat sich auszudrücken entsteht echte Teilhabe.

      Dein Feedback ist sehr motivierend! Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast so differenziert zu antworten. Es ist schön zu sehen, dass das Thema auf Interesse stößt und zum Weiterdenken anregt.

      Liebe Grüße
      Sina-Kathleen

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  2. Hallo ihr Lieben,

    Euer Beitrag ist ausgesprochen gelungen und zeigt eindrucksvoll, wie der Wald als Lernort für alle Kinder, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, genutzt werden kann.
    Besonders gefällt mir die Verbindung von theoretischen, differenzierten Grundlagen mit praxisnahen Beispielen wie dem „Sinneswandel“-Erlebnisweg oder Methoden wie Waldbingo, Sinnesparcours und Peer-Learning. Dadurch wird sehr anschaulich deutlich, wie Inklusion im Wald nicht nur eine Idee bleibt, sondern erfahrbar gemacht werden kann.

    Besonders interessant und schön fand ich, dass ihr verschiedene Unterstützungsbedarfe so detailliert dargestellt und direkt mit passenden methodischen Ansätzen verknüpft habt. Das zeigt, wie durchdacht euer Konzept ist und wie sehr ihr darauf achtet, dass wirklich alle Schülerinnen und Schüler, egal ob mit motorischen Einschränkungen, Förderbedarf im Bereich Sprache, Hören oder Sehen , aktiv teilnehmen können. Diese differenzierte Herangehensweisen unterstreicht klar den inklusiven Anspruch eures Ansatzes.
    Hervorheben möchte ich zudem den Gedanken der Selbstwirksamkeit, der in eurem Beitrag immer wieder auftaucht. Durch forschendes Lernen, kooperative Aufgaben und kreative Gestaltungsmöglichkeiten wird erkennbar, wie Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in aktive Rollen kommen und Verantwortung übernehmen können. Dies entspricht ganz zentral dem Ziel einer inklusiven Pädagogik und motiviert, solche Konzepte auch selbst umzusetzen.

    Auch die kleinen Kommentare von Freddy haben mir sehr gut gefallen. Sie regen immer wieder kurz zum Nachdenken und Innehalten an und stechen durch die Form des Eichhörnchens besonders hervor. Dadurch wird der Webblog nicht nur informativer, sondern auch ein Stück spannender und abwechslungsreicher zu lesen. Eine tolle Idee, um uns Leserinnen und Leser durch den Beitrag zu begleiten und ihn lebendig zu machen.

    Mich würde noch interessieren: Habt ihr in eurer Recherche auch Beispiele gefunden, wie Lehrpersonen diese sozialen Lernprozesse im Wald konkret reflektieren können (z.B. durch Gesprächs-oder Feedbackrunden)?
    Außerdem stellt sich die Frage, wie Schule, die in städtischen Gebieten liegen und keinen direkten Zugang zum Wald haben, dennoch von euren Ideen profitieren können, gibt es hier mobile oder alternative Ansätze, die ihr gesehen habt?
    Insgesamt ist euer Beitrag wirklich sehr inspirierend, gut strukturiert und sehr praxisnah. Er macht aufjedenfall Lust darauf, Waldpädagogik selbst auszuprobieren und gibt viele Anregungen für die Unterrichtsgestaltung. Danke für diesen motivierenden und wirklich liebevoll gestalteten Einblick!!

    Liebe Grüße
    Emelie

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    1. Liebe Emelie,

      vielen Dank für dein ausführliches und wertschätzendes Feedback, das freut uns wirklich sehr.

      Zu deinen Fragen:
      Für die Reflexion sozialer Lernprozesse im Wald haben wir in der Recherche einige bewährte Ansätze gefunden. Besonders wirksam sind strukturierte Gesprächsrunden direkt im Anschluss an die Aktivität, zum Beispiel in Form eines Sitzkreises im Wald oder einer moderierten Feedbackrunde mit klaren Leitfragen wie „Was habe ich heute gelernt?“, „Wie habe ich mich in der Gruppe gefühlt?“ oder „Was hat gut funktioniert, was können wir verbessern?“. Ergänzend können Reflexionskarten mit Symbolen oder Bildern helfen, Eindrücke festzuhalten, gerade für Kinder mit sprachlichen Hürden. In Peer Learning Projekten kann die Reflexion auch durch kurze Präsentationen oder gemeinsame Fotodokumentationen unterstützt werden.

      Für Schulen ohne direkten Zugang zum Wald gibt es mehrere Möglichkeiten:
      Mobile Waldpädagogik: Umweltzentren oder Forstbetriebe bieten oft mobile Angebote an, bei denen Materialien und Naturerfahrungen in den Schulgarten oder einen nahegelegenen Park gebracht werden.
      Naturerlebnis vor Ort: Auch urbane Grünflächen, Schulgärten oder Innenhöfe lassen sich waldpädagogisch nutzen, indem man Methoden wie Waldbingo, Sinnesparcours oder Forscheraufträge an die vorhandene Umgebung anpasst.
      Kooperationen: Partnerschaften mit außerschulischen Lernorten oder Naturschutzverbänden können regelmäßige Ausflüge ermöglichen, auch wenn der Wald nicht vor der Tür liegt.

      Wir freuen uns sehr, dass dich unser Beitrag inspiriert hat, genau das war unser Ziel.

      Herzliche Grüße
      Mara

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  3. Hallo zusammen,
    ich habe euren Blogbeitrag ausgewählt, weil die Waldpädagogik für mich bislang leider ein eher unbekanntes Terrain war. Gleichzeitig stellt sie eine hochaktuelle Thematik dar, was ihr sehr anschaulich durch die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen gezeigt habt. Die Verbindung mit dem wichtigen Aspekt der Inklusion ist euch dabei besonders gelungen und macht das Thema sicher auch für viele unserer Kommiliton*innen interessant. Ich selbst habe euren Beitrag mit großem Interesse und Freude gelesen!
    Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch überzeugt der Beitrag. Der Einsatz von Freddy, dem Eichhörnchen, passt nicht nur thematisch super zu eurem Blogbeitrag, sondern er stellt auch einen sympathischen Wegbegleiter dar, der Aufmerksamkeit erregt, zum Weiterlesen einlädt und dem Text eine persönliche Note verleiht. Außerdem hat er mir durch seine Denkanstöße ein noch besseres Eintauchen in das Thema ermöglicht. Besonders gut gefallen hat mir ebenfalls die klare Struktur, die es leicht macht, sich auch in ein komplexeres Thema wie die inklusive Waldpädagogik einzulesen. Der lockere Ton, gepaart mit fundierter Sachkenntnis, schafft eine angenehme Balance zwischen Professionalität und Lesefreude.
    Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent ihr die theoretischen Grundlagen mit konkreten methodischen und realitätsnahen Beispielen verknüpft habt, zum Beispiel mit inklusiven Aktivitäten wie das gemeinsame Müllsammeln oder das Bauen eines Insektenhotels. Die Beispiele zeigen anschaulich, dass der Wald ein Ort sein kann, an dem jede*r mit seinen Stärken gesehen wird und aktiv teilhaben kann. Ihr habt allgemein viele Aspekte genannt, welche Vorteile der Wald als Lernort im Vergleich zum Klassenzimmer bietet. Es ist schön zu sehen, wie Lernräume im Wald gestaltet werden können, die Kinder nicht nur kognitiv, sondern auch emotional und sozial stärken. Gelungen finde ich auch, dass ihr den Fokus nicht ausschließlich auf die Lernenden legt, sondern auch die Rolle der Lehrkraft differenziert betrachtet. Inklusiver Unterricht ist eben auch eine Frage der Haltung und Vorbereitung. Eure Beantwortung der W-Fragen in Bezug auf die Planung eines inklusiven Unterrichtsgangs im Wald ist eine gute Stütze, um sich angemessen für solch einen Unterricht vorzubereiten. Ebenso hilfreich sind die Thematisierungen verschiedener Unterstützungsbedarfe in Schüler*innen und was man dabei bei der Waldpädagogik beachten muss.
    Euer Beitrag macht Mut, sich selbst intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen und zeigt praxisnah, dass Inklusion im Wald nicht nur möglich, sondern bereichernd für alle Beteiligten ist.
    Was ich mich während des Lesens noch gefragt habe, ist, welche Möglichkeiten es gibt, die im Wald erlebten Lernprozesse nachhaltig in den Schulalltag zu übertragen, sodass das Naturerlebnis nicht isoliert bleibt, sondern langfristig wirksam ist? Könnte man zum Beispiel Follow-up Stunden im Klassenzimmer durchführen, die auf das Walderlebnis aufbauen? Oder könnte man Lernprodukte einbinden, wie zum Beispiel Waldtagebücher mit Zeichnungen, Fotos und Beobachtungen. Oder eine Wald-Ausstellung im Schulgebäude mit Plakaten, Modellen, Taststationen und Präsentationen. Oder Erklärfilme oder Erklärplakate, in denen Schüler*innen ein Naturphänomen erklären.
    Insgesamt ist euer Blog ein inspirierender Beitrag für das Lernen im Grünen und man sieht, wie viel Mühe ihr reingesteckt habt. Durch die praxisnahe, fundierte und kreative Herangehensweise wurde die Message sehr deutlich: Bildung für alle durch Inklusion. Vielen Dank für diesen motivierenden Impuls!
    Liebe Grüße,
    Elena

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    1. Hey :) ihr könnt diese Nachricht hier und den Kommentar darüber gerne löschen. Der Kommentar überschreitet das Zeichenlimit, das mir leider erst nach Veröffentlichen wieder eingefallen ist. Ich schreibe nochmal einen neuen, gekürzten Kommentar. Entschuldigt die Umstände. Viele Grüße, Elena

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  4. Hello ihr Lieben 😊
    euer Blogbeitrag "Zwischen Tannenzapfen und Teilhabe" ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich für inklusive Waldpädagogik interessieren! Was mich besonders überzeugt, ist die gelungene Verbindung von theoretischem Hintergrundwissen und praktischen Umsetzungstipps. Ihr schafft es, komplexe pädagogische Konzepte verständlich darzustellen, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.
    Der Aufbau eures Beitrages ist sehr durchdacht: Von den grundlegenden Überlegungen zur Bedeutung von Naturerfahrungen über konkrete Methoden bis hin zu ausgearbeiteten Stundenbeispielen führt ihr die Leser*innen systematisch durch das Thema. Besonders hilfreich finde ich die vielen Praxisbeispiele wie das Waldbingo oder den Sinnesparcours, die direkt umsetzbar sind. Zudem finde ich Freddy, das Eichhörnchen, einen schönen pädagogischer Begleiter! Seine eingestreuten Fragen und Kommentare lockern nicht nur den Blog auf, sondern regen auch zum Nachdenken an. Diese spielerische Herangehensweise spiegelt genau das wider, was ihr in der Waldpädagogik propagiert: Lernen soll Freude machen und alle Sinne ansprechen.
    Die ausführliche Behandlung des Themas Barrierefreiheit zeigt, dass ihr Inklusion wirklich ernst nehmt. Die konkreten Tipps zu verschiedenen Förderbedarfen von Mobilitätseinschränkungen bis zu sensorischen Beeinträchtigungen machen deutlich, dass Waldpädagogik für alle möglich ist. Die Vorstellung des "Sinneswandels" als gelungenes Praxisbeispiel rundet diesen Abschnitt perfekt ab.
    Als keine Frage stellt sich mir noch folgendes: Auf S. 13 wird der Wald als "reizreduziert" beschrieben, ich vermute aber, dass er für manche Kinder genau das Gegenteil bewirken kann. Habt ihr Lösungsansätze wie ihr mit Schüler*innen, die sich durch die ungefilterten Naturerfahrungen überfordert fühlen, umgeht?
    Abschließend möchte ich euch für diese bereichernde Lektüre danken! Euer Blog ist mehr als eine Anleitung - er ist eine Einladung, Bildung neu zu denken und den Wald als Raum für gemeinsames Lernen und Wachsen zu entdecken. Ich hoffe, eure Ideen finden unter uns Kommilitonen viele begeisterte Leser*innen und werden in der Praxis umgesetzt.
    Liebe Grüße
    Luis

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    1. Lieber Luis,

      vielen Dank für deine warmen Worte zu unserem Beitrag! Es ist schön zu hören, dass dir besonders die Mischung aus Theorie, Praxis und Freddys kleinen Impulsen zugesagt hat. Wir wollten genau das erreichen: Leichtigkeit kombiniert mit fachlichem Tiefgang.

      Dein Gedanke zur „reizreduzierten“ Wirkung des Waldes ist spannend. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass der Wald für manche Kinder eher als Reizvielfalt empfunden wird. Beispielsweise ungewohnte Geräusche, Gerüche, wechselndes Licht und Bewegung in den Bäumen könnten für einige Kinder überwältigend wirken.

      Wir könnten uns vorstellen, dass hier behutsames Heranführen hilfreich ist. Kleine, überschaubare Bereiche erkunden, feste Orientierungspunkte setzen oder kurze Pausen an ruhigen Orten einplanen. Eventuell unterstützen auch klar strukturierte Aufgaben, wie ein kleines Beobachtungsprojekt, dabei den Fokus zu lenken und die Eindrücke zu sortieren. Man sollte in jedem Fall auch passende Hilfsmaterialien mitbringen, oft hilft es schon geräuschunterdrückende Kopfhörer oder Gewichtsdecken anbieten zu können.

      Wir sehen den Wald als einen Raum, der sehr unterschiedlich erlebt werden kann und vielleicht liegt genau darin seine Stärke, dass er je nach Kind ganz eigene Lern- und Wachstumsimpulse gibt.

      Schön das unser Beitrag dich zum Nachdenken gebracht hat und du uns an deinen Gedanken teilhaben lassen hast. Durch dieses Austausch hast du auch uns zum Nachdenken angeregt!


      Liebe Grüße
      Sina-Kathleen

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  5. Hallo ihr Lieben,

    Mir hat euer Blogbeitrag sehr gut gefallen und es hat mir sehr Spaß gemacht ihn zu lesen. Schon beim ersten Blick fiel mir die ansprechende Gestaltung auf, die auch farblich sehr zu eurem Thema passt. Durch eure klare Gliederung, die übersichtlichen Zwischenüberschriften und die grün hinterlegten Kästen, war euer Beitrag sehr übersichtlich und leicht zu lesen. Auch „Freddy“ hat mich sehr begeistert, da ich durch seine Fragen selbst zum Nachdenken angeregt und dazu inspiriert wurde, mich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.
    Inhaltlich überzeugt hat mich vor allem die gelungene Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung, Bildungsplanbezügen und praxisnahen Ideen. Ihr zeigt nicht nur auf, wie der Wald als Lernort funktioniert, sondern auch, wie er zu einem Raum echter Inklusion werden kann.
    Besonders gut hat mir eure Tabelle mit den verschiedenen Methoden gefallen. Sie hat mich nicht nur inspiriert, einige davon später selbst einmal auszuprobieren, sondern auch gezeigt, wie vielfältig und kreativ der Unterricht im Wald gestaltet werden kann. Die Mischung aus Projektarbeit, Forscheraufträge und kreativen Gestaltungsangeboten macht deutlich, dass für jede Lerngruppe und jedes Kind passende Zugänge möglich sind.
    Auch die von euch aufgeworfenen W-Fragen zur Planung eines Unterrichtstages im Wald waren sehr hilfreich. Die klare Struktur nach dem Wer, Was, Wie, etc. gibt eine Art roten Faden an die Hand, an dem man sich orientieren kann, wenn man selbst eine Unterrichtseinheit vorbereitet. Auffallend dabei war, dass ihr nicht nur auf die inhaltliche Umsetzung, sondern auch auf organisatorische Aspekte, wie z.B. die Sicherheit, eingeht.
    Außerdem finde ich es sehr gut, dass ihr auf die unterschiedlichen Unterstützungsbedarfe eingegangen seid. Die Beleuchtung der Anpassungen für die Kinder mit verschiedenen Beeinträchtigungen macht deutlich, dass Inklusion im Wald nicht mit einer „Einheitslösung“ zu erreichen ist, sondern sorgfältige Planung, passende Methoden und individuelle Zugänge erfordert.

    Insgesamt ist euer Blogbeitrag sehr gut gelungen, weil ihr nicht nur die vielfältigen Lernchancen und Potenziale des Lernens im Wald aufzeigt, sondern zugleich praxisnah aufgreift, wie diese in der Realität umgesetzt werden können.
    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag!

    Viele Grüße Hellen

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    1. Liebe Hellen,

      herzlichen Dank für deine differenzierte Rückmeldung zu unserem Beitrag. Besonders gut finden wir, dass du sowohl die inhaltliche Fundierung als auch die Struktur und Gestaltung positiv hervorhebst. Gerade die Verbindung von wissenschaftlicher Grundlage, Bildungsplanbezügen und praxisnahen Beispielen war uns ein großes Anliegen.

      Dass du die Methodentabelle sowie die W-Fragen zur Unterrichtsplanung als hilfreich und inspirierend empfindest, bestätigt unseren Ansatz, theoretische Überlegungen stets mit konkreten Umsetzungsmöglichkeiten zu verknüpfen. So soll deutlich werden, dass Waldpädagogik nicht nur eine spannende Idee ist, sondern auch in der Praxis gut umgesetzt werden kann.

      Dein Hinweis auf die unterschiedlichen Unterstützungsbedarfe greift für uns einen sehr wichtigen Punkt auf. Inklusion bedeutet nicht, dass alle Kinder das Gleiche tun. Vielmehr geht es darum, passende Wege zu schaffen, damit jedes Kind auf seine eigene Art teilnehmen und lernen kann.

      Wenn du das Thema Waldpädagogik noch vertiefen möchtest, lohnt sich ein Blick auf die Webseite von ForstBW. Dort findest du umfassende Informationen zur Waldpädagogik in Baden-Württemberg, inklusive der pädagogischen Konzeption, dem Einsatz von mobilen "Waldboxen" und spezifischen Angeboten für Schulen und Gruppen. (https://www.forstbw.de/erleben-lernen/waldpaedagogik)

      Wir freuen uns sehr, dass unser Beitrag dir neue Impulse gegeben hat und hoffen, dass du einige der vorgestellten Ideen auch selbst einmal erproben kannst.

      Viele Grüße
      Mara

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  6. Hallo zusammen,
    erstmal wollte ich euch ein großes Lob aussprechen für das Design eures Blogbeitrags, das ist wirklich gelungen, man fühlt sich beim Lesen fast so als wäre man selbst im Wald!

    Aber auch fachlich ist euer Beitrag sehr gelungen. Ihr habt super ins Thema Waldpädagogik eingeführt, habt Bezüge zum Bildungsplan hergestellt und (das hat mir besonders gut gefallen) habt Beispiele für den Einsatz im Inklusiven Unterricht genommen. Besonders gelungen hierbei fand ich vor allem, dass ihr auf die einzelnen Förderschwerpunkte Rücksicht genommen habt und so anerkannt habt, dass Inklusion nicht gleich Inklusion ist und man auf unterschiedliche Aspekte achten muss, je nachdem welches Kind da vor einem sitzt. Ich denke dieser Aspekt war auch super hilfreich für (angehende) Lehrkräfte, die in einer inklusiven Klasse unterrichten, aber entweder keinen oder nur einen Förderschwerpunkt studiert haben. So haben sie direkt Möglichkeiten an die Hand bekommen ohne viel Eigenrecherche, um die Erfahrung für alle zu ermöglichen.
    Gerade im Bereich der Umsetzung haben die meisten die größten Schwierigkeiten oder zumindest den größten Respekt, deshalb war es super, dass ihr mit klaren W-Fragen eine Art Struktur dargestellt habt, an der sich eine planende Lehrkraft orientieren kann.
    Auch die Verbindung von Waldpädagogik mit digitalen Tools hielt ich für spannend, da diese Bereiche auf den ersten Blick doch erstmal gegensätzlich wirken. Ihr habt hier aber einen innovativen Ansatz gezeigt, der moderne Medien sinnvoll integriert.
    Den Abschnitt des Peer-Learnings und den daran anknüpfenden beispielhaften Stundenverlauf fand ich ebenfalls sehr spannend. Man konnte hierbei wirklich schön sehen, dass eben nicht nur die vermeintlich schwächeren Schüler*innen von einem solchen Format profitieren, sondern auch die Peers viel mitnehmen konnten aus der Einheit.

    Ein Aspekt, den ihr vielleicht noch ergänzen könntet, ist der Umgang mit möglichen Ängsten oder Ekelgefühlen von Schüler*innen gegenüber dem Wald. Viele Kinder bekommen zuhause vermittelt, dass „dreckig werden“ negativ oder unhygienisch - ist das kann die Offenheit gegenüber diesem Lernort einschränken. Ein kurzer Abschnitt dazu, wie man diesen Kindern behutsam begegnen und sie für die Natur begeistern kann hätte mich noch interessiert.

    Liebe Grüße
    Leona

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    1. Liebe Leona,

      vielen Dank für dein Feedback. Ich freue mich sehr, dass du die klare Einführung in die Waldpädagogik, die Bildungsplanbezüge und die praxisnahen Beispiele für inklusiven Unterricht wertschätzt. Mich hat gefreut, dass die differenzierte Berücksichtigung verschiedener Förderschwerpunkte für dich besonders interessant war. Für uns als Gruppe war es wichtig, damit ihr als angehende Lehrkräfte eine konkrete Orientierung erhaltet.

      Deinen Hinweis auf den bisher fehlenden Aspekt des Umgangs mit Ängsten oder Ekelgefühlen gegenüber dem Wald finde ich interessant. Als Einstieg und weiterführende Lektüre könnte der Fachartikel „Eklig oder faszinierend? Ein Interview über Ekel bei Kindern“ dienen (https://www.verhaltensbiologie.com/publizieren/fachartikel/PDF/KE20.pdf 15.08.2025). Dort werden Strategien vorgestellt, wie Berührungsängste schrittweise überwunden werden können, etwa durch Beobachtung, positives Vorleben, achtsame Begleitung und die Förderung von Neugier. Auch die Waldpädagogin Michaela Hackert beschreibt in ihrem Artikel (https://www.herder.de/kiga-heute/fachmagazin/archiv/2020-50-jg/11-12-2020/ich-zeige-meine-sympathie-fuer-die-tiere-wie-eine-waldpaedagogin-den-kindern-den-ekel-vor-kellerasseln-nimmt/ 15.08.2025) , wie Ekel bei Kindern pädagogisch begleitet werden kann. Schau gerne in diese beiden Artikel. Ich hoffe, sie geben dir hilfreiche Anregungen und klären deine Fragen zum Umgang mit Ekelgefühlen der Kinder.

      Liebe Grüße
      Leonie

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  7. Liebe Leonie, Liebe Mara, Liebe Sina
    Euer Beitrag hat mir sehr gut gefallen und hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Beim Lesen merkt man sehr klar dass ihr euch sehr viele Gedanken gemacht und das Thema wirklich durchdrungen habt.
    Die Strukturierung der Beitrags ist klar und logisch, was das lesen sehr erleichtert hat und ich konnte euren Gedanken und Ideen leicht folgen und diese auch nachvollziehen.
    Sehr positiv Beeindruckt war ich von der optischen Gestaltung des Beitrags. Von der Wahl der Farben bis hin zur Seitenzahl welche in einem Baum steht war das gesamte Konzept sehr stimmig, passend und konsequent.
    Aber nicht nur das Äußere sondern auch der Inhalt hat mich vollkommen überzeugt. Besonders interessant waren für mich zum einen die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die verschiedenen Praxisbeispiele wie zum Beispiel das Waldbingo und die Sinnesparcours. Außerdem war ich sehr begeistert davon, dass ihr sowohl auf die Sekundarstufe 1 als auch auf alle sonderpädagogischen Förderbereiche einzeln eingegangen seit was den Beitragt, damit also auch eure Ideen und Anregungen, für mehr Lehrkräfte relevant macht.
    Zudem hat mir sehr gut gefallen, dass ihr auf ein bereits bestehendes Programm aus der Realität eingegangen seid. Noch dazu war ich sehr positiv überrascht von euren Überlegungen zur Anwendung des Walds für andere Fächer. Dazu würde mich interessieren ob ihr noch konkretere Überlegungen zur Umsetzung der Waldpädagogik in der Schule habt und ob man diese auch Fächerübergreifend einsetzen kann.
    Beim Lesen bin ich jedoch auch über eine Kleinigkeit gestolpert, die mir negativ aufgefallen ist bzw. welche ich nicht nachvollziehen konnte. Bei den Bezügen zu den Bildungsplänen ist mir aufgefallen, dass ihr euch auf einen Bildungsplan aus dem Jahr 2003 bezogen habt, obwohl es bereits einen neueren Bildungsplan gibt. Ich muss aber dazu sagen, dass ich es sehr gut und auch wichtig finde, dass ihr euch auf den Bildungsplan die Bildungspläne bezieht.
    Zusammenfassend kann ich euch nur sagen, dass euch der Beitrag mehr als gelungen ist und er mich motiviert später mal selber Waldpädagogik in meinem Unterricht einzusetzen.
    Liebe Grüße
    Till :)

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    1. Hi Till,

      vielen Dank für deinen ausführlichen und positiven Kommentar! Es freut mich sehr, dass unser Beitrag für dich verständlich und inspirierend war.
      Schön, dass dir die Verbindung von Theorie und Praxis sowie Beispiele wie das Waldbingo und die Sinnesparcours gefallen haben. Auch dein Lob zur Gestaltung hat mich gefreut – wir wollten ein stimmiges Konzept schaffen, das Inhalt und Optik verbindet.

      Zu deiner Frage zur fächerübergreifenden Anwendung: Der Wald bietet viele Ansätze, z. B. kreatives Schreiben im Deutschunterricht inspiriert durch die Umwelt, Baumhöhen messen in Mathematik, Kunstprojekte mit Naturmaterialien oder das Nachahmen von Naturgeräuschen und das Bauen von Instrumenten aus Naturmaterialien im Musikunterricht. Für weitere Ideen empfehle ich die Website der Waldpädagogik Karlsruhe (https://www.waldpaedagogik-karlsruhe.de/zielgruppen/grundschule/kunst-werken/ 18.08.2025). Hast du vielleicht noch weitere Ideen wie man Waldpädagogik fächerübergreifend umsetzen könnte?

      Dein Hinweis auf den Bildungsplan von 2003 ist hilfreich. Ein Bezug zum aktuellen Plan wäre sinnvoller gewesen. Dennoch bot der Plan von 2004 mehr Übersicht, während der von 2016 moderner, aber auch komplexer ist.

      Vielen Dank nochmal für dein wertschätzendes Feedback!

      Liebe Grüße
      Leonie :)

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  8. Hallo ihr,
    euer Blogbeitrag ist sehr schön gestaltet und weckt direkt das Interesse der Leser. Euer Eichhörnchen hat mich richtig dazu motiviert noch einmal über das gelesene nachzudenken und mir weiter Gedanken zu machen. Sehr schön fand ich auch, dass ihr die Waldpädagogik mit dem Konzept „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ verbunden hat. Es war sehr interessant zu sehen wie man den Wald als Lernraum nutzen kann, damit die Schülerinnen und Schüler interaktiv etwas lernen können. Es geschieht kein reines passives Zuhören, sondern gibt den Schülern die Möglichkeit Fragen zu stellen und ggf. den Unterricht nach ihren Interessen zu lenken. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, in wie weit die Schüler angeleitet werden oder ob hier auch Raum für eigenes freies erkunden ist.
    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass ihr so schön auf die einzelnen Förderschwerpunkte eingegangen seit und wie mögliche Vereinfachungen aussehen können. Auch die möglichen Gefahren von Vereinfachungen habt ihr sehr treffend dargestellt. Insgesamt hat mir euer Blogbeitrag sehr gut gefallen.

    Liebe Grüße
    Lisa

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