Schön, dass ihr bei unserem Blogbeitrag zum Basiskonzept Evolution gelandet seid! Darin setzen wir uns nicht nur damit auseinander, wie Evolution im Bildungsplan verankert ist, sondern wollen vor allem Möglichkeiten zur konkreten Umsetzung im Unterricht präsentieren und deren didaktischen Nutzen aufzeigen.
Am Ende des Blogbeitrags soll die grundlegende Bedeutung der Evolution in der biologischen Lehre deutlich werden, aber auch welche didaktischen Besonderheiten zu beachten sind. Dabei handelt es sich sowohl um Chancen, als auch um spezifische Herausforderungen.
Begleitet Fossilio auf einer Reise durch die Evolutionsdidaktik und findet heraus, was es mit der Frage nach dem Licht der Biologie auf sich hat.
Hier ist der Link zu unserem Blogbeitrag:
https://drive.google.com/file/d/1PSwJ4Xml-pFAR9HHxPTiMICoI-HFMTZa/view?usp=sharing
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!
Eure Emily, Meline, Naemi und Daniel
Hallo zusammen! Euer Beitrag war echt gut gelungen. Schon beim ersten Lesen fällt die klare Struktur auf: Vom Einstieg über die fachliche Erläuterung bis hin zu den praktischen Umsetzungsideen ist der rote Faden durchgehend erkennbar. Das ist echt super, weil man so den Inhalt gut folgen kann. Ich finde es echt gut, dass ihr Evolution nicht nur als biologische Theorie behandelt, sondern immer auch den Bezug zum Schulunterricht herstellt. Damit zeigt ihr, wie man das theoretische Wissen direkt in der Praxis anwendet, um Schüler:innen für das Thema zu begeistern. Die vielen verschiedenen Methoden, die ihr vorgestellt habt, sind echt ein großer Pluspunkt: Simulationen, Videoanalysen und Gruppenarbeiten sprechen unterschiedliche Lerntypen an und sorgen dafür, dass das Thema spannend und anschaulich bleibt. Gerade in der Biologie sind solche Methoden besonders wertvoll, weil es da oft um sehr komplexe Vorgänge wie natürliche Selektion oder genetische Variation geht, die schwer greifbar sind. Ich finde es echt gut, dass ihr nicht nur die klassischen Ansätze zeigt, sondern auch moderne und lebensnahe Beispiele wie Antibiotikaresistenzen oder die Corona-Pandemie. Es wird sofort klar, dass Evolution kein "abgeschlossenes Kapitel der Vergangenheit" ist, sondern ein fortlaufender Prozess, der direkten Einfluss auf unser Leben hat.
AntwortenLöschenAuch gut gelungen finde ich, wie ihr euer Fachwissen mit didaktischen Überlegungen verbindet. Ihr habt euch nicht nur mit den Inhalten beschäftigt, sondern auch darüber nachgedacht, wie man sie am besten rüberbringt. Das ist besonders im Lehrerberuf wichtig: Es reicht nicht, einfach nur Wissen zu haben, man muss auch wissen, wie man es an die Klasse weitergibt.
Nichtsdestotrotz hätte ich kleine Verbesserungsvorschläge: Einige Stellen könnte man vielleicht etwas mehr straffen oder visuell auflockern. An manchen Stellen sind die Textblöcke relativ dicht, was beim Lesen etwas anstrengend werden kann. Vielleicht könnte man hier zusätzliche Zwischenüberschriften, Infokästen oder Schaubilder einfügen. Die Reflexionsfragen sind eine super Idee, aber man könnte sie noch interaktiver gestalten. Zum Beispiel könnte man kleine Aufgaben, Multiple-Choice-Fragen oder Denkanstöße mit direktem Alltagsbezug einbauen, damit die Leser:innen noch mehr ins Nachdenken und Diskutieren kommen.
Ich finde, euer Beitrag ist eine echt gelungene Mischung aus fachlicher Tiefe, methodischer Vielfalt und Praxisbezug. Er zeigt, wie wichtig Evolution für den Biounterricht ist und gibt direkt umsetzbare Tipps, mit denen der Unterricht abwechslungsreicher und anschaulicher wird. Das motiviert nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, sondern zeigt auch, wie man bei den Lernenden echtes Interesse für biologische Themen wecken kann.
Liebe Grüße
Alberina
Hallo Alberina,
Löschenein großes Dankeschön für deine ausführliche Rückmeldung zu unserem Blogbeitrag. Es freut mich sehr, dass dir vor allem die Verknüpfung von Evolution mit konkretem Unterricht gefallen hat, da genau das das Ziel unseres Blogbeitrags war, nämlich zu zeigen, dass Evolution ein total wichtiges Thema in der Schule darstellt und es viele verschiedene Möglichkeiten gibt dieses Thema in der Unterrichtspraxis konkret und kreativ umzusetzen. Denn wie du auch ansprichst gibt es sehr viele lebensnahe Beispiele, die auch den Schülerinnen und Schülern immer wieder über den Weg laufen und ihnen gar nicht bewusst ist, dass sie mit der Evolution zusammenhängen. Gleichzeitig bieten sie zusätzlich die Möglichkeit das Thema für die Schülerinnen und Schüler greifbarer zu machen.
Auch deine Verbesserungsvorschläge finde ich sehr hilfreich, vor allem der Aspekt die Reflexionsfragen interaktiver zu gestalten und so die Leserinnen und Leser noch mehr miteinzubeziehen. Dies werde ich mir auf jeden Fall für zukünftige kreative Projekte, wie diesen Blogbeitrag merken.
Liebe Grüße
Meline
Hallo zusammen,
AntwortenLöscheneuer Blog hat mich sehr begeistert, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Ich konnte viele wertvolle Anregungen und praxisnahe Ideen für den Unterricht mitnehmen!
Eure Gestaltung ist kreativ und ansprechend zu lesen. Man erkennt, wie viel Mühe und Sorgfalt ihr in euren Beitrag gesteckt habt. Durch den klaren und verständlichen Aufbau fiel es mir leicht, den Inhalten zu folgen. Eine besonders gelungene Idee war Fossilio, der immer wieder zum Nachdenken anregt und den Lesefluss auflockert.
Eure Leitfrage, was es mit der Evolution und dem ,,Licht der Biologie“ auf sich hat, finde ich sehr effektiv. Sie hat nicht nur mein Interesse geweckt, sondern eurem Blog auch einen klaren Rahmen und einen runden Abschluss gegeben.
Die intensive Auseinandersetzung mit den Basiskonzepten und der Verankerung im Bildungsplan war informativ und hat mir dabei geholfen, die besondere Bedeutung der Evolution im Unterricht bewusster zu sehen. Wertvoll fand ich auch den Abschnitt zum Missbrauch der Evolutionstheorie im Nationalsozialismus, ein Aspekt, der eventuell bei einigen Schüler*innen wenig bekannt ist, meiner Meinung nach aber unbedingt thematisiert werden sollte. Die Verknüpfung zu aktuellen Themen wie Antibiotikaresistenzen oder der Corona-Pandemie haben verdeutlicht, wie relevant und alltagsnah das Thema Evolution ist. Diese beiden Beispiele sind also passende Punkte, um den Schüler*innen diese Relevanz nahezubringen. Ebenfalls hilfreich für die Unterrichtsplanung und den Umgang mit dem Thema war der Hinweis auf die vielfältigen Alltagsvorstellungen und Vorerfahrungen der Schüler*innen, einschließlich Sichtweisen zu Religion und Kreationismus. Als Lehrkraft sollte man sich dieser Aspekte bewusst sein, bevor man eine solche Unterrichtseinheit beginnt.
Eure Unterrichtseinheit ist gut strukturiert und methodisch abwechslungsreich. Die Simulation mit den Vogelpopulationen hat mir dabei besonders gut gefallen. Sie ist anschaulich, aktivierend und macht komplexe Prozesse für Schüler*innen greifbar. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass ihr Möglichkeiten zur Differenzierung eingebaut habt, um den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schüler*innen gerecht zu werden.
Ihr habt bereits betont, dass Schüler*innen verschiedene Vorstellungen mitbringen, unter anderem im Hinblick auf Religion und Kreationismus. Das hat mich besonders zum Nachdenken angeregt. Es ergibt sich für mich die Frage, wie man als Lehrkraft respektvoll und zugleich fachlich fundiert reagieren kann, wenn Schüler*innen im Unterricht eine Sichtweise äußern, die der Evolutionstheorie widerspricht.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich euch zustimme: Das Thema Evolution nimmt in der Biologie einen zentralen Stellenwert ein, kommt aber in der Schullaufbahn leider oft zu kurz. Umso wertvoller finde ich euren Beitrag, der das Thema nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern auch didaktisch durchdacht und praxisnah aufbereitet. Vielen Dank für diesen lehrreichen Beitrag!
Liebe Grüße,
Elena
Hallo Elena,
Löschenvielen Dank für deinen sehr positiven Kommentar. Es freut uns, dass du viele Aspekte aus unserem Blog bereichernd für deine zukünftige Lehrtätigkeit fandest 😊.
Schön, dass dir die vielfältigen Blickwinkel auf die Evolution gefallen, die wir bewusst herausgearbeitet haben, um die große Bedeutung der Evolution für die SuS zu verdeutlichen. Diese sollten auch im Unterricht behandelt werden. Z. B. liefert der Exkurs zum Nationalsozialismus SuS Hintergrundwissen zu möglichen negativen Reaktionen zum Thema Evolution.
Zu deiner Frage zum Umgang mit Alltagsvorstellungen im Unterricht, die der Evolutionstheorie widersprechen: Wie von dir erwähnt, befindet sich die Lehrkraft hier in einem Spannungsfeld. Es ist wichtig, dass die Alltagsvorstellungen der SuS ernstgenommen werden. Gleichzeitig muss die Lehrkraft aber die wissenschaftlichen Vorstellungen vermitteln. Für ein Gelingen ist das Anknüpfen des Unterrichts an die Alltagsvorstellungen entscheidend, da nur so ein Konzeptwechsel erfolgen kann. Hilfreich kann auch das Prüfen der Wissenschaftlichkeit von z. B. kreationistischen Aussagen sein, die im Unterrichtsverlauf auftreten. Grundsätzlich sollte das Lehrverhalten aber an die Heterogenität der Klasse angepasst werden (Graf, 2024).
LG Naemi
Quelle: Graf, D. (2024). Kreationismus: Wenn Evolution geleugnet wird. In S. Gemballa & U. Kattmann (Hrsg.), Didaktik der Evolutionsbiologie. Zwischen Fachkonzepten und Alltagsvorstellungen vermitteln (S. 311–330). Springer Spektrum.
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenEuer Blogbeitrag hat mich wirklich beeindruckt – vor allem, weil ihr das komplexe Thema „Basiskonzept Evolution“ aus so vielen Perspektiven beleuchtet. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass ihr nicht nur die fachlichen Grundlagen darstellt, sondern diese auch kritisch hinterfragt, etwa in Bezug auf die unterschiedliche Klassifikation der Basiskonzepte und die möglichen Missverständnisse durch die Zusammenfassung von „individueller“ und „evolutiver“ Entwicklung.
Sehr gelungen finde ich auch die Einbindung historischer und gesellschaftlicher Aspekte. Der Exkurs zum Missbrauch der Evolutionstheorie im Nationalsozialismus ist ein wichtiger Beitrag, um den ethischen Kontext des Themas zu verstehen und Schülerinnen und Schüler für eine kritische Reflexion zu sensibilisieren. Ebenso hebt ihr die Bedeutung von Alltagsvorstellungen hervor und zeigt, wie man diese konstruktiv im Unterricht nutzen kann, um einen echten Konzeptwechsel anzustoßen.
Eure Unterrichtsbeispiele sind praxisnah und kreativ – das Simulationsspiel zur allopatrischen Artbildung verbindet anschauliches Lernen mit Teamarbeit, und die Materialreihe zur menschlichen Evolution überzeugt durch die Kombination aus selbstständiger Erarbeitung, Medienvielfalt und gezielter Differenzierung. Damit gebt ihr nicht nur Lehrkräften konkrete Werkzeuge an die Hand, sondern zeigt auch, wie man methodisch abwechslungsreichen Unterricht gestaltet, der auf verschiedene Lerntypen eingeht.
Kleinere Optimierungsmöglichkeiten sehe ich nur in der visuellen Aufbereitung. Einige längere Textpassagen könnten noch stärker durch Grafiken, Zwischenüberschriften oder Infoboxen aufgelockert werden, das würde die hohe Verständlichkeit von eurem Text noch weiter steigern. Insgesamt vermittelt euer Beitrag nicht nur fachliches Wissen, sondern auch eine klare Haltung zur Relevanz von Evolution im Unterricht und das macht ihn besonders lesenswert.
Liebe Grüße
Joshua
Hallo Joshua,
Löschenvielen Dank für deine positive Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag neue Impulse zum Basiskonzept Evolution geben konnte.
Deinen Hinweis auf die Klassifikationen der Basiskonzepte schätzen wir sehr, da es uns wichtig war, mögliche Stolpersteine für Lehrende und Lernende zu thematisieren und die Klassifikationen kritisch zu hinterfragen.
Besonders schön finde ich, dass du die gesellschaftlichen, historischen und ethischen Aspekte ansprichst. Genau darauf haben wir neben der fachlichen Perspektive unser Augenmerk gelegt. Wir möchten dazu beitragen, dass zukünftige Lehrkräfte über dieses Thema informiert sind und dementsprechend sensibilisiert ihren Unterricht gestalten können. Hast du vielleicht schon eigene Ideen für deinen Unterricht, wie du den Aspekt der „kritische[n] Reflexion“ konkret im Unterricht aufgreifen würdest?
Dein positives Feedback zu unseren Unterrichtsbeispielen freut uns. Eine abwechslungsreiche Ausarbeitung unter Berücksichtigung verschiedener Lerntypen war nämlich unser Ziel.
Vielen Dank auch für dein Feedback zur visuellen Gestaltung unseres Blogbeitrags. Bei der Gestaltung haben wir bewusst entschieden, den Lesefluss nicht zu stark durch Infokästchen oder Grafiken zu unterbrechen. Die Seitenbegrenzung spielte ebenfalls eine Rolle. Deine Rückmeldung nehmen wir aber gerne auf und werden sie bei einer nächsten Ausarbeitung berücksichtigen.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, unseren Blog zu lesen.
Liebe Grüße
Emily 😊
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenErstmal ein Kompliment für die gute Aufarbeitung des Themas sowohl inhaltlich, als auch visuell. Der theoretische Aufbau eures Beitrags wirkt in sich stimmig. Das Leitkastensystem das ihr verwendet schafft Struktur und Orientierung. Auch die Abbildungen die ihr gewählt habt bringen mehr Klarheit in euren Beitrag. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft eure Formatierung, diese ist teilweise sehr nah an den Seitenrändern und auch andere Stellen des Beitrags wirken ab und zu leicht gequetscht.
Sehr angenehm ist auch, dass ihr gleich zu Beginn das Ziel des Beitrags klar macht, indem ihr einen Abschnitt dafür verwendet habt. Das macht uns Lesenden klar was uns erwartet und bietet zusammen mit dem Inhaltsverzeichnis einen guten roten Faden.
Besonders gelungen finde ich die Klassifikation des Begriffs der Basiskonzepte, durch die Einteilung in Bildungsplan, Bildungsstandards und Prüfungsanforderungen. Das ermöglicht einen Vergleich der Anforderungen und der Erwartungen. Auch die Verankerung des Begriffs in den curricularen Rahmenbedingungen wird dadurch nochmal verdeutlicht.
Sehr wichtig fand ich auch den Exkurs zum Nationalsozialismus, den es ist nicht nur ein fachlich wertvoller, sondern auch ein didaktisch wichtiger Bestandteil. Es hilft zu erinnern das dieser fachlicher Inhalt untrennbar vom historischen Kontext ist.
Auch gut war die Betonung, dass die Alltagsvorstellungen der Kinder wichtig sind. Das macht deutlich, dass wir an bestehende Vorstellungen ob richtig oder falsch anknüpfen müssen. Das ist ein zentraler Aspekt für nachhaltiges Lernen.
Die uns vorgestellten Unterrichtsbeispiele mit Materialien sind Praxis nah und klar strukturiert. Sie zeigen sehr anschaulich wie man Theorie und Praxis verbinden kann.
Das einzige was mir gefehlt hat war ein größerer Bezug zu einem Teil eurer Überschrift, ich finde bis auf das Zitat, leider kaum eine Verbindung zu der Frage: „Das Licht der Biologie?“, im Fazit wird dies nochmal kurz aufgegriffen, aber ich hätte mich über kleinere Fazitabschnitte zwischen euren Themen mit einem Bezug dazu gefreut.
Liebe Grüße Jana
Hallo Jana,
Löschenvielen Dank für deine Rückmeldung! Ich freue mich, dass dir unsere Gliederung des Themas gefallen hat und du somit einen roten Faden durch den Beitrag zur Hand hattest. Den Exkurs zum Nationalsozialismus haben wir auch als sehr wichtig empfunden. Daran zeigt sich deutlich, wie auch naturwissenschaftliche Themen in gefährlicher Weise verfälscht werden können. Gerade in der heutigen Zeit, in der das Erkennen von Falschnachrichten eine elementare Kompetenz darstellt, ist es ungemein bedeutend, unter dem Deckmantel von vermeintlichen naturwissenschaftlichen Fakten getarnte Unwahrheiten als solche zu erkennen.
Vielen Dank auch für deine konstruktive Kritik! Die dichte Formatierung sollte sicherstellen, dass wir möglichst viele Informationen mit euch teilen können, erschwert aber natürlich die Übersichtlichkeit. Bei einem nächsten Projekt werden wir aber auf jeden Fall stärker darauf achten, sodass sich vielleicht eine Zwischenlösung finden lässt.
Unsere Gedanken zur Evolution als Licht der Biologie hätten wir in den einzelnen Teilen sicherlich nochmal stärker betonen können. Ziel der Metapher war es, eine griffige Formulierung der Frage nach einer grundlegenden Bedeutung der Evolution zu finden und somit an das Eingangszitat in der Einleitung anzuknüpfen. Die Frage wird aber erst im Fazit wieder aufgegriffen, weil zu diesem Zeitpunkt alle wichtigen Informationen erarbeitet wurden, sodass wir zu einer begründeten Antwort kommen konnten.
Liebe Grüße :)
Daniel
Vielen Dank für den tollen Beitrag! Er hat mir viele neue Perspektiven eröffnet und mir wichtige Dinge mit auf den Weg gegeben, die ich als zukünftige Lehrerin unbedingt im Hinterkopf behalten will.
AntwortenLöschenMir ist beim Lesen des Beitrags sehr positiv aufgefallen, dass die Autor:innen immer darauf bedacht waren, das Interesse der Leser:innen zu wecken. Besonders spannend fand ich die Einschübe wie den Exkurs zum Missbrauch der Evolutionstheorie im Nationalsozialismus oder auch den Bezug zur Corona-Pandemie. Solche Bezüge über den eigentlichen theoretischen Horizont hinaus haben mich wirklich gefesselt.
Auch die Art, wie die theoretischen Grundlagen dargestellt wurden, hat mir gefallen. Es blieb nicht nur bei einer reinen Erklärung des Basiskonzepts, sondern es wurden auch Hintergrundaspekte wie Begriffsdefinitionen aufgegriffen, die ein besseres Verständnis ermöglicht haben. Sehr gelungen fand ich außerdem den Übergang von der Theorie hin zur praktischen Anwendbarkeit im Unterricht, was den Beitrag sehr greifbar für mich als angehende Lehrerin machte.
Das Comic auf Seite 9 war für mich ein Highlight. Es hat den Inhalt nicht nur aufgelockert, sondern auch eindrücklich vermittelt, warum das Thema Evolution so wichtig ist. Beim Lesen wurde mir nie langweilig, da durch solche Einschübe meine Aufmerksamkeit immer wieder neu geweckt wurde.
Obwohl Evolution für mich persönlich nie ein besonderes Interessensgebiet in der Biologie war, hat mich dieser Beitrag als angehende Lehrerin motiviert, das Thema im Unterricht zu behandeln. Es wurde deutlich gemacht, wie zentral die Evolution für das Fach ist. Auch den Bezug zur Religiosität fand ich extrem wichtig, da Klassen nun mal heterogen sind und nicht alle Schüler:innen von Anfang an offen gegenüber der Evolution eingestellt sind.
Besonders wertvoll war für mich auch der exemplarische Unterrichtsverlauf. Er hat gezeigt, wie sich die Theorie konkret in der Praxis umsetzen lässt und lieferte hilfreiche Ideen für den eigenen Unterricht. Das abschließende Fazit hat die Inhalte nochmal gut zusammengefasst, was ich sehr gelungen fand und mir nochmal die wichtigsten Punkte vor die Augen geführt hat.
Danke für eure Aufklärung und die super Tipps zum Thema!
Liebe Grüße
Maja
Hallo Maja,
Löschenvielen lieben Dank für deinen ausführlichen und wertschätzenden Kommentar zu unserem Blog. Es freut uns sehr, dass dir der Beitrag neue Perspektiven eröffnet hat und du praktische Anregungen für dein späteres Lehramtsdasein mitnehmen konntest 😊. Genau das war unser Ziel!
Besonders schön finde ich, dass du trotz deiner bisherigen Skepsis gegenüber diesem Thema nicht nur unseren Beitrag ausgewählt hast, sondern dass er dich auch motivieren konnte, es im späteren Unterricht begeistert zu vermitteln. Evolution nimmt im Biologieunterricht eine zentrale Rolle ein, da sie spiralcurricular in mehreren Klassenstufen aufgegriffen wird.
Deine Beobachtungen zu den lebensweltlichen Bezügen, wie beispielsweise der Corona-Pandemie, zeigen, wie bedeutsam solche Kontexte sind, um das Interesse der Lernenden zu wecken.
Weiterhin sprichst du einen wichtigen Punkt an, nämlich die Rolle der Religiosität in einem heterogenen Klassenzimmer. Als Lehrkraft ist ein Bewusstsein für verschiedene Glaubensvorstellungen zentral, um einen sensiblen Umgang im Unterricht zu ermöglichen und das Thema so zu gestalten, dass sich alle Schüler*innen in ihren Überzeugungen respektiert fühlen. Vielleicht kannst du dir im Anschluss auch überlegen, wie du mit einer Lerngruppe umgehen würdest, deren religiöse Überzeugungen im direkten Widerspruch zur Evolutionstheorie stehen.
Vielen Dank also nochmals für deine Rückmeldung! Und viel Freude beim späteren Unterrichten 😊.
Liebe Grüße
Emily
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenEuer Blogbeitrag hat mich in mehreren Punkten wirklich ins Nachdenken gebracht. Besonders spannend fand ich, dass ihr nicht nur die Bedeutung der Evolution im Fach selbst herausstellt, sondern auch die geschichtliche Dimension mit einbezieht. Der Exkurs zum Missbrauch der Evolutionstheorie im Nationalsozialismus war für mich einer der eindrücklichsten Abschnitte. Dass Biologie nicht nur naturwissenschaftlich, sondern auch gesellschaftlich und historisch relevant ist, wird dadurch sehr deutlich – und zeigt, warum man solche Themen im Unterricht nicht einfach ausklammern darf. Interessant war für mich auch, wie ihr das Thema Alltagsvorstellungen behandelt. Besonders die Entscheidung, von „Alltagsvorstellungen“ statt von „Fehlvorstellungen“ zu sprechen, wirkt überzeugend. Damit zeigt ihr, dass ihr die Überlegungen der Schüler*innen ernst nehmt und nicht vorschnell abwertet. Gleichzeitig frage ich mich, wie man in der Praxis den Balanceakt schafft: einerseits Offenheit für persönliche Sichtweisen, andererseits die klare Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen. Gerade beim Thema Kreationismus stelle ich mir das nicht ganz einfach vor. Die vorgestellten Unterrichtsideen finde ich größtenteils sehr gelungen, vor allem die Simulation zur Artbildung. Mir gefällt daran, dass die Lernenden aktiv in einen Prozess hineingezogen werden, der sonst nur abstrakt beschrieben wird. Gleichzeitig würde ich mir überlegen, wie man noch stärker den Transfer in die Realität sichern kann, also wie die Schüler*innen nach dem Spiel verstehen, dass Artbildung zwar nachvollziehbar simuliert wurde, in Wirklichkeit aber über riesige Zeiträume stattfindet. Sonst besteht vielleicht die Gefahr, dass die Vereinfachung zu Missverständnissen führt. Gut gefallen haben mir außerdem die lebensnahen Beispiele wie Antibiotikaresistenzen oder Virusvarianten. Damit zeigt ihr, dass Evolution nicht nur ein „fernes“ Thema ist, sondern in unserem Alltag ständig eine Rolle spielt. Hier hätte ich mir fast noch mehr Vertiefung gewünscht: Welche weiteren aktuellen Forschungsthemen eignen sich für den Unterricht, um die Relevanz klarzumachen?
Insgesamt finde ich, dass euer Beitrag eine gelungene Mischung aus Fachlichkeit, Didaktik und Reflexion bietet. Besonders die Verbindung von Biologie mit ethischen und gesellschaftlichen Fragen macht für mich den großen Mehrwert aus. Ich nehme aus eurem Beitrag vor allem mit, dass Evolution nicht nur ein biologisches Basiskonzept ist, sondern auch ein Thema, das junge Menschen zum kritischen Denken und Diskutieren herausfordert.
Liebe Grüße,
Anna Lena
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenbeim Lesen eures Blogbeitrags „Basiskonzept Evolution – Das Licht der Biologie“ fand ich es spannend, wie ihr die besondere Rolle der Evolution für die Biologie beschreibt. Die Metapher vom Licht macht sofort deutlich, dass es sich nicht nur um ein einzelnes Thema handelt, sondern um einen Schlüssel, mit dem viele andere biologische Inhalte erst verständlich werden. Gerade für Schülerinnen und Schüler ist dieser Gedanke wichtig, weil Themen wie Genetik oder Ökologie sonst oft eher nebeneinanderstehen, ohne dass die großen Zusammenhänge sichtbar werden.
Sehr hilfreich fand ich auch eure Verbindung zum Bildungsplan. Ihr zeigt klar, dass Evolution nicht einmal behandelt und dann abgehakt wird, sondern sich durch die gesamte Schullaufbahn zieht. Dadurch wird deutlich, dass es sich um ein Grundprinzip handelt, das immer wieder aufgegriffen werden soll.
Ein Punkt, den ihr nur kurz erwähnt habt und der mich interessiert hätte, ist der Umgang mit möglichen Konflikten. Auch wenn die meisten Klassen wahrscheinlich unproblematisch sind, kann es ja vorkommen, dass einzelne Schüler*innen oder Eltern evolutionäre Erklärungen kritisch sehen. Wie könnte man im Unterricht mit solchen Situationen umgehen?
Eure Hinweise auf methodische Zugänge, wie Modelle oder Alltagsbezüge, finde ich passend. Vielleicht könnte man noch genauer überlegen, wie solche Methoden nicht nur anschaulich sind, sondern die Schüler*innen auch stärker ins eigenständige Denken bringen. Vielleicht könnte man Aufgaben einbauen könnte, bei denen sie selbst Hypothesen entwickeln oder vergleichen, wie verschiedene Belege für Evolution zusammenpassen. Das würde das „rote Band“ noch sichtbarer machen.
Insgesamt fand ich euren Beitrag sehr anregend. Besonders gut gefällt mir, dass ihr zeigt, wie wichtig Evolution als Leitlinie für den gesamten Biologieunterricht ist. Gleichzeitig habt ihr bei mir Fragen geweckt wie man das in der Praxis am besten umsetzt.
Liebe Grüße
Antonia
Hallo Antonia, danke dir für deinen Kommentar, in dem du viele wichtige Aspekte unseres Blogbeitrags ansprichst. Tatsächlich haben wir die Lichtmetapher auch deshalb gewählt, weil sie perfekt zu der Vorstellung eines Basiskonzepts passt, das eine klassenstufenübergreifende Bedeutung trägt, auch wenn diese im Bildungsplan nicht immer erfüllt wird.
LöschenNun zu deiner Frage nach dem Umgang mit SuS oder Eltern, die der Vorstellung von Evolution kritisch gegenüberstehen: Zunächst halte ich es für notwendig, evolutionsablehnenden Haltungen nicht mit Vorwürfen, sondern mit Geduld und Zuhören zu begegnen. Egal ob bei SuS oder Eltern müsste für einen Konzeptwechsel von der Alltagsvorstellung ausgegangen werden. Dennoch ist es natürlich auch zentral für eine Lehrkraft, die gelehrte Wissenschaft zu vertreten, weshalb ein explizites Festhalten an der Bedeutung der Evolution für die eigene Lehre ebenso wichtig ist. Sind religiöse Vorstellungen die Ursache der Ablehnung der Evolution, kann eine Kooperation mit dem Religions- und Ethikunterricht über die Vereinbarkeit von Glaube und Evolution besonders sinnvoll sein.
Abschließend ist die eigenständige Hypothesenbildung, die du ansprichst, wirklich eine große Chance des Evolutionsunterrichts, weil wissenschaftliche Erkenntnisse selbst gesammelt werden können. In den Arbeitsblättern haben wir bereits versucht, Hypothesenbildung miteinzubeziehen, hier liegen aber zweifellos noch sehr viele weitere Möglichkeiten.
Liebe Grüße
Daniel
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenMich interessiert das Thema der Evolution schon seit einem längeren Zeitraum. Deswegen bin ich sehr froh, dass ihr mit eurem Blog eine sehr gelungene und kreativ gestaltete Informationsquelle veröffentlicht habt. Die klare Strukturierung ist deutlich erkennbar und sinnvoll aufgebaut. Ihr startet mit einer fachlichen Einführung der Definitionen und schließt euren Beitrag mit dem für uns angehende Lehrkräfte essenziellen Teil der Anwendungsbeispiele im Unterricht ab. Außerdem hat mir gefallen, dass ihr schlussendlich alles zusammengefasst habt und mit der Beantwortung des Zitats von Dobzhansky einen Bezug zu eurem Einstieg gefunden habt, um den Blog abzurunden. Vor allem der abschließende Spruch auf Seite 18 „Die Biologiedidaktik mag … zweifellos besonders hell“ ist sehr aussagekräftig und bleibt gedanklich hängen!
Die Auswahl von Fossilio als Blogguide ist sehr passend, da Ammoniten dicht mit der Evolution zusammenhängen. Der Abschnitt über die Klassifikation der Basiskonzepte im Bildungsplan mit ihrer Kritik aus der Forschungsabteilung war sehr interessant und zeigt deutlich, dass viele biologische Prozesse miteinander in Wechselwirkungen stehen, weshalb eine einheitliche und für alle verständliche Einordnung in Kategorien oftmals schwer zu erreichen ist. Ein anderer wichtiger Aspekt, die ethischen Fragen hinter der Evolution, wird in dem Exkurs zum Nationalsozialismus aufgegriffen. Es ist notwendig den Schülern eine ganzheitliche Perspektive der Evolution aufzuzeigen, damit die Theorien nicht ethisch missbraucht werden, um eine Unterdrückung von anderen Menschen oder Tieren zu legitimieren!
Die Frage von Fossilio inwieweit Evolution und Glaube gleichzeitig bestehen können finde ich sehr interessant, da ich mir diese auch schon des Öfteren gestellt habe. Ich bin auch der Meinung, dass es essenziell ist der Evolution einen höheren Stellenwert im Unterricht zu geben. Es hilft den Schülern und Schülerinnen ihre eigene Entwicklung bishin zu einem Erwachsenen besser zu verstehen und einzuordnen.
Alles in allem finde ich den Blogbeitrag sehr gelungen und optisch ansprechend gestaltend. Eine kleine Verbesserung könnte vielleicht sein, dass ein bisschen weniger Text auf den Seiten steht, da man teilweise ein bisschen überrumpelt wird. Dennoch fand ich das Thema und eure ausgewählten Aspekte dazu sehr interessant und ich hatte Spaß beim Lesen.
Liebe Grüße
Levin
Hallo Levin,
Löschenvielen Dank für deine positive Rückmeldung zu unserem Blogbeitrag und schön, dass dir der Aufbau gefallen hat. Wir haben versucht ein breitgefächertes Bild von Evolution zu entwickeln, indem wir Bedeutung, Geschichte, Aktualität etc. dargestellt sowie eine konkrete Anwendung im Unterricht erarbeitet haben. Es freut mich, dass dir dies positiv aufgefallen ist 😊.
Schön, dass Fossilio dich, vor allem mit der Frage nach dem gleichzeitigen Bestehen von Evolution und Glaube, zum Nachdenken angeregt hat. Das war unser Ziel 😉. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um eine individuell zu beantwortende Frage. Allerdings wird in der Literatur häufig von einer Trennung von Naturwissenschaft und Glaube gesprochen. Damit ist gemeint, dass sie unterschiedliche Fragen beantworten, die sich nicht widersprechen, sondern sogar komplimentieren. Diese Haltung wird auch von der protestantischen Kirche vertreten (Ohly, 2011). Inwieweit kannst du dieser Meinung zustimmen?
Zu deinem Verbesserungsvorschlag: Uns fiel es nicht leicht, alles, was wir thematisieren wollten, auf 20 Seiten unterzubringen. Du hast aber vollkommen recht, dass die Übersichtlichkeit darunter nicht leiden sollte. In Zukunft werden wir darauf noch mehr achten.
Liebe Grüße
Naemi
Quelle: Ohly, K. P. (2011). Evolutionstheorie und Schöpfungslehre im Biologieunterricht. In Dreesmann, D. Graf & D. Witte, K. (Hrsg.), Evolutionsbiologie. Moderne Themen für den Unterricht (S. 485-503). Spektrum Akademischer Verlag.
Zuerst möchte ich erstmal hervorheben, wie stark mich euer Blogbeitrag beeindruckt hat. Ehrlich gesagt war ich anfangs etwas skeptisch, weil das Thema „Basiskonzepte“ in unserem Studium ja schon häufig behandelt wurde. Ich hatte mit einem typischen 08/15-Text gerechnet, aber ich wurde wirklich positiv überrascht. Der Beitrag war nicht nur spannend geschrieben, sondern hat viele Punkte, die das Basiskonzept Evolution umgeben fachlich verständlich und spannend aufgearbeitet. Dabei wurde mein Wissen stark erweitert.
AntwortenLöschenBesonders interessant fand ich die Kritik am Begriff der „Basiskonzepte“ und die Idee, sie vielleicht eher als „Metakonzepte“ zu bezeichnen. Ich finde jetzt mit dem von euch vermittelten Wissen, dass „Metakonzept“ deutlich passender wäre. Auch die Infoboxen, vor allem zur Begriffsabgrenzung von Evolution, fand ich sehr hilfreich und klärend.
Was mich noch mehr beeindruckt hat, ist dass ihr es geschafft habt bei der hohen fachlichen Dichte das Interesse der Leser*innen aufrechtzuerhalten und immer wieder neu zu wecken. Die klare Struktur mit wiederkehrenden Mini-Einstiegen hat den Text für mich lebendig gemacht. Fragen wie auf Seite 8: „Ist das Basiskonzept Evolution weniger wichtig als die anderen?“ oder die Verbindung mit der deutschen Geschichte haben mich beim Lesen immer wieder neu gepackt.
Ein weiteres Highlight war für mich auch Fossilio. Er ist super kreativ und gleichzeitig fachlich treffend als Ammonit gewählt. Die Fragen, die Fossilio immer wieder anregt, bieten viel Raum zum Weiterdenken.
Inhaltlich fand ich außerdem die Umsetzung mit dem Evolutionsspiel zur allopatrischen Artbildung sehr spannend. Gerade dabei ist mir aber nochmal bewusst geworden, wie wichtig es ist, klarzumachen, dass Evolution kein „bewusster Prozess“ oder gar eine Entscheidung der Lebewesen ist, sondern dass zufällige Mutationen und Selektionsprozesse die entscheidenden Faktoren sind. Ihr habt das in den Ereigniskarten schon sehr korrekt umgesetzt, trotzdem sehe ich hier eine potenzielle Stolperfalle. Formulierungen wie auf Seite 13 „[die Vogelpopulation hat] sich an die jeweiligen Bedingungen auf ihrer Insel angepasst“ können leicht die gängige Alltagsvorstellung verstärken, dass Tiere sich aktiv und bewusst anpassen würden. Hier fände ich es spannend zu hören, wie ihr im Unterricht sprachlich oder methodisch gegensteuern würdet, um diese Fehlvorstellung nicht weiterzutreiben.
Etwas kritisch möchte ich aber auch anmerken, dass der Blog auf manchen Seiten sehr vollgepackt ist und er dann visuell nicht mehr so ansprechend wie auf anderen Seiten ist. Auch wenn alles inhaltlich gut strukturiert war, hatte ich den Eindruck, dass Überschriften,
wie zum Beispiel auf Seite 6 „Anmerkungen zur Klassifikation“ im Text untergehen. Das ist jedoch eine wirklich pingelige Kritik, da für eure fachliche Tiefe 20 Seiten einzuhalten wirklich schwierig gewesen sein muss.
Ich hätte mir, wenn die Rahmenbedingungen anders gewesen wären, auch gerne einen noch längeren Blogbeitrag von euch durchgelesen. Ich finde das zeigt, wie unglaublich gut euer Blogbeitrag ist.
Liebe Grüße
Sarah-Isabella
Hallo Sarah-Isabella,
Löschendanke für so viele lobende Worte zu unserem Blogbeitrag. Es freut mich zu hören, dass du etwas Neues mitnehmen konntest und durch uns und Fossilio zum Weiterdenken angeregt wurdest.
Wie du ebenfalls anmerkst, war es an manchen Stellen schwierig die fachliche Tiefe auf 20 Seiten unterzubringen. Einerseits war es uns wichtig das Thema möglichst breit darzulegen, um einen guten Gesamtüberblick über das Thema Evolution für die Leserinnen und Leser zu schaffen. Andereseits wollten wir praxisnahe Unterrichtsbeispiele vorstellen, um Ideen der kreativen Umsetzung des Themas aufzuzeigen. Das hatte an manchen Stellen leider zur Folge, dass die Seiten sehr vollgepackt wurden. Vielleicht hätten Infoboxen anstatt Fließtexten an gewissen Stellen das Ganze etwas entzerrt.
Nun noch zu deiner Frage, wie man der Fehlvorstellung im Simulationsexperiment entgegenwirken kann. Vielen Dank erstmal für das Aufzeigen dieser kleinen sprachlichen Stolperfallen. Um diese Fehlvorstellung nicht zu festigen ist es wichtig, dass die Lehrkraft bei der genaueren Besprechung der verschiedenen Artbildungsprozesse großen Wert auf sprachliche & fachliche Korrektheit legt, d.h. die Lehrkraft sollte konkret ansprechen, dass es keine aktive oder bewusste Anpassung der Tiere an z.B. Umweltbedingungen gibt, sondern dies durch z.B durch zufällige Mutationen und anschließend durch Selektionsdrücke über die Zeit hinweg geschieht.
Liebe Grüße
Meline
AntwortenLöschenHallo ihr vier,
ich bin wirklich begeistert von eurem Blogbeitrag. Das Thema Evolution gehört nicht zu den spannensten Teilgebieten der Biologie meiner Meinung nach. Euer Fragestellung, lässt eingangs sehr viel Raum für Spekulation, weshalb ich mir unsicher bin was anschließend folgend wird. Man sieht, dass ihr euch insgesamt sehr viel Mühe gegeben habt nicht nur in Bezug auf die inhaltliche Gestaltung z.b auch die Ausarbeitung von Arbeitsblättern. Die Struktur, die Auswahl akademischer Quellenangaben im Text und auch der thematische Aufbau ist sehr solide. Die Heranleitung an das Thema hat mich überzeugt, inbesondere die strukturiert ausformulierte Zielsetzung. Auch der praxisorientierte Bezug ist euch sehr gelungen, indem ihr eine beispielhafte Unterrichtsstunde beschrieben habt wie das Interesse der Schüler:innen für das Thema Evolution gefördert werden kann.
Als kleiner Impuls hätte der Abschnitt zum Thema ‚Zielsetzung‘ von einer präziseren Erklärung zu den zwei Unterrichtsthemen profitiert, deren praktischen Umsetzung ihr in den Fokus genommen habt. Das Fazit hat alle wesentlichen Punkte themtatisiert und da ihr ebenfalls ein paar Problematiken aufgezählt habt, insbesondere der Konflikt zwischen Alltagsvorstellung vs. Wissenschaftlicher Definition, hätte ich hier vorgeschlagen den Überbegriff „Diskussion und Fazit“ zu wählen. Das bereitet den Leser kognitiv darauf vor weitere Gedankenimpulse aufzunehmen.
Alles in allem habe ich es sehr genossen euren Blogbeitrag zu lesen.
Liebe Grüße
Sandra
kleine Ergänzung: Das 'nicht' im zweiten Satz ist falsch, bitte ignorieren
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