Herzlich Willkommen zu diesem Blogbeitrag zum Thema Alltagsvorstellungen von Mikroben!
Mikroben sind unsichtbare Begleiter unseres Alltags, und trotzdem werden sie oft übersehen oder negativ wahrgenommen. Viele Menschen denken bei Bakterien sofort an Schmutz, Krankheit oder Hygieneprobleme. Dabei sind diese Mikroorganismen nicht nur unverzichtbar für unser Leben, sondern auch faszinierende Beispiele für biologische Vielfalt und Funktion.
Dieser Blogbeitrag nimmt gängige Alltagsvorstellungen über Mikroben unter die Lupe und zeigt auf, wie man diese im Unterricht produktiv aufgreifen kann. Mit einem konkreten Unterrichtsvorschlag zeigt er auf, wie Mikroben als spannendes Thema in Schule und Alltag integriert werden können – fundiert, anschaulich und alltagsnah!
Hier geht es zu unserem Blogbeitrag:
https://drive.google.com/file/d/1gZgdCf-U-gU_s4FPbkeawYL4yXCMHN_1/view?usp=sharing
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen😊
Eure Larissa, Süheda, Nirupa und Ruslana
Hallo ihr Lieben,
AntwortenLöscheneuer Beitrag hat mir sehr gefallen. Besonders wichtig finde ich, dass ihr zeigt wie stark unser Bild von Mikroben von Alltag und Medien geprägt wird. Die Beispiele mit Kampfmetaphern machen deutlich, wie sehr Sprache unser Denken beeinflusst. Das bewusst zu machen ist für den Unterricht sehr wertvoll. 😊
Toll finde ich auch euren Ansatz die Vorstellungen der Schüler*innen nicht einfach zu ersetzen sondern als Ressource zu nutzen. Mit Conceptual Change erklärt ihr gut, wie Irritationen helfen können neue Sichtweisen zu öffnen. Das Beispiel der Joghurtherstellung mit Milchsäurebakterien ist dafür perfekt geeignet, weil es überrascht und gleichzeitig den Nutzen zeigt.
Auch die Betonung der Mehrsprachigkeit der Konzepte hat mir gefallen. Lernende bewegen sich oft zwischen alten Bildern und neuen Ideen. Dass ihr das als Chance beschreibt wirkt sehr ermutigend.
Besonders hilfreich finde ich den Bezug zu BNE und Bildungsplan. So wird klar, dass es nicht nur um Biologiewissen geht sondern auch um Systemdenken und verantwortungsbewusstes Handeln.
Eine Frage hätte ich noch: Denkt ihr, dass solche lebensnahen Experimente ausreichen, um Ängste langfristig zu verändern oder ob man zusätzlich noch andere Wege im Unterricht braucht?
Liebe Grüße,
Laura 😊
Liebe Laura,
Löschenvielen Dank für deine positive Rückmeldung zu unserem Blogbeitrag. Gut, dass du den Punkt aufgegriffen hast, wie stark Sprache und Alltag unser Bild von Mikroben beeinflussen. Aus diesem Grund haben wir die Kampfmetaphern eingeführt, da sie stark verdeutlichen, wie Vorurteile automatisch entstehen können. Außerdem freuen wir uns darüber, dass dir der Ansatz mit Conceptual Change und Joghurtherstellung gut gefällt. Letztendlich war es unser Ziel zu veranschaulichen, dass es nicht nur schlechte Mikroben gibt, sondern auch zahlreiche nützliche Mikroben.
Und einmal zu deiner Frage: Wir denken, dass Experimente ein wichtiger Schritt sind, um Ängste zu mindern, aber sicherlich gibt es auch andere Methoden, die wichtig sind, wie beispielsweise Gespräche über Erfahrungen oder positive Beispiele präsentieren.
Danke, dass du dir Zeit genommen hast, unseren Blogbeitrag zu lesen und hoffe wir konnten deine Frage beantworten.
Liebe Grüße
Süheda
Liebe Laura,
Löschenherzlichen Dank für deine Rückmeldung, wir freuen uns sehr, dass dir unser Beitrag gefallen hat! 😊
Du sprichst viele zentrale Punkte an, die uns auch besonders wichtig waren: Sprache als Mitgestalterin von Wirklichkeit, die Wertschätzung vorhandener Schülervorstellungen, und die Chancen, die in der Mehrdeutigkeit und dem Wechsel zwischen Alltags- und Fachkonzepten liegen.
Zu deiner Frage: Lebensnahe Experimente wie die Joghurtherstellung können auf jeden Fall erste Impulse setzen, gerade weil sie Emotionen ansprechen und konkrete Erfahrungen ermöglichen. Um Ängste langfristig zu verändern, braucht es aber wahrscheinlich mehr: etwa eine gezielte Reflexion über eigene Vorstellungen, Austausch in der Lerngruppe, Medienanalysen (z. B. wie Mikroben in Werbung oder Nachrichten dargestellt werden), oder auch bewusst gestaltete Sprachvergleiche. Es geht letztlich darum, einen Perspektivwechsel nicht nur kognitiv, sondern auch emotional und sozial zu begleiten.
Solche Prozesse brauchen Zeit, aber gerade im Rahmen von BNE eröffnen sich viele Möglichkeiten, systemisches Denken, kritisches Hinterfragen und die Entwicklung einer reflektierten Haltung miteinander zu verknüpfen.
Vielen Dank nochmal für deinen Kommentar!
Liebe Grüße,
Ruslana
Hallo zusammen! Durch euren Blogbeitrag habe ich einiges über Mikroben und die damit verbundenen Vorurteile gelernt. Vorher war mir die Relevanz von diesem Themas nicht so klar, aber ihr habt einige wichtige Probleme aufgezeigt, deren Klärung besonders in Bezug auf Schüler:innen von großer Bedeutung ist.
AntwortenLöschenMir ist dadurch bewusst geworden, wie wichtig es für Lehrkräfte ist, sich in die Perspektive der Schüler:innen hineinzuversetzen. Das Vorurteil, dass Mikroben gefährlich seien, war mir persönlich eher fremd, da ich mich bereits viel mit der Darmflora beschäftigt habe. Umso wertvoller finde ich euren Hinweis, dass unter Schüler:innen oft falsche Vorstellungen über biologische Zusammenhänge verbreitet sind, die wir Lehrkräfte aufgreifen müssen. Eure Klarstellung dass man diese Meinungen jedoch nicht gezielt verändern, sondern ein Konzeptwechsel stattfinden soll fand ich hierbei sehr wichtig. Und dass ihr auch darauf eingegangen seid, wie ein solcher Konzeptwechsel erfolgreich sein kann, ist ein Praxisbezug, den ich sehr wichtig und für mich als angehende Lehrerin sehr nützlich finde. Für mich habe ich daraus mitgenommen, dass ich künftig bei jedem Unterrichtsthema stärker darauf achten möchte, welche Vorstellungen die Schüler:innen bereits mitbringen und wie man anschließend sensibel einen Konzeptwechsel einleiten und erreichen kann.
Inhaltlich hat mich euer Beitrag sehr begeistert. Besonders die exemplarischen Arbeitsblätter fand ich toll, weil sie eine gute Idee dafür liefern, wie sich das Thema in den Unterricht integrieren lässt. Auch formal hat mir euer Blog gefallen. Eure„Flora“ war sehr süß und die farbigen Seiten waren ein Hingucker. Ich hätte mir allerdings noch etwas mehr gestalterische Elemente wie Bilder oder Übersichten gewünscht, um den Beitrag noch kreativer und dadurch zugänglicher zu machen. Dadurch hätte man die Aufmerksamkeit und das Interesse der Leser:innen zusätzlich verstärken können.
Die Umfrage, die „Flora“ und die vielen Alltagsbezüge, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, waren für mich allerdings echte Highlights, die euren Blogbeitrag einzigartig und inspirierend gemacht haben. Danke für den tollen Beitrag!
Liebe Grüße
Maja
Liebe Maja,
Löschenzuallererst möchten wir uns ganz herzlich für deinen ausführlichen Kommentar mit vielen positiven Anmerkungen zu unserem Blogbeitrag bedanken. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass dir unser Beitrag nicht nur neue Einsichten zum Thema Mikroben eröffnet hat, sondern auch Impulse als angehende Lehrkraft gegeben hat.
Außerdem sprichst du einen wichtigen Punkt an, nämlich dass es im Unterricht nicht darum geht, SchülerInnen zu korrigieren, sondern mit ihnen gemeinsam daran zu arbeiten und einen Konzeptwechsel anzustoßen. Bezogen auf unser Thema, besteht das Vorurteil, Mikroben seien gefährlich. Deshalb sollten Lehrkräfte bzw. angehende Lehrkräfte vorsichtiger mit diesen Denkweisen umgehen, um noch mehr Verwirrung zu vermeiden. Wir stimmen deinem Hinweis zu, dass weniger Bilder vorhanden sind. Wir nehmen uns vor, weitere Ausarbeitungen dieser Art, anschaulicher zu gestalten. Auch dein Lob zu unseren Praxisideen, wie die Arbeitsblätter und unsere „Flora“ schätzen wir sehr und sie bestärkt uns darin, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen.
Danke, dass du dir Zeit genommen hast, um unseren Blogbeitrag zu lesen und einen ausführlichen Kommentar zu hinterlassen.
Liebe Grüße
Süheda
Liebe Maja,
Löschenvielen lieben Dank für deinen ausführlichen und reflektierten Kommentar, es freut uns sehr zu lesen, dass dich unser Beitrag inhaltlich wie auch gestalterisch angesprochen hat! 😊
Besonders schön finden wir, dass du die Bedeutung der Perspektivübernahme für Lehrkräfte hervorhebst. Genau das war auch ein zentrales Anliegen unseres Beitrags: Den Blick dafür zu schärfen, mit welchen Vorerfahrungen und oft auch unbewussten Vorstellungen Schüler:innen in den Unterricht kommen, und wie wir diesen konstruktiv begegnen können.
Dass du selbst schon Vorerfahrungen mit dem Thema Darmflora mitbringst und deshalb weniger mit den verbreiteten Vorurteilen assoziierst, ist ein spannender Punkt! Es zeigt einmal mehr, wie sehr Wissen und persönliche Auseinandersetzung unser Bild prägen, und wie vielfältig die Perspektiven innerhalb einer Lerngruppe sein können. Umso wichtiger, wie du sagst, dass wir als Lehrkräfte dafür sensibilisiert sind und Konzeptwechsel gezielt und einfühlsam unterstützen.
Dein Feedback zur Gestaltung nehmen wir sehr gerne auf! Wir freuen uns, dass dir „Flora“ und die Umfrage gefallen haben, und nehmen den Wunsch nach mehr visuellen Elementen als konstruktiven Impuls mit. Eine stärkere visuelle Aufbereitung kann definitiv helfen, Inhalte noch zugänglicher zu machen.
Es ist toll zu sehen, dass du viele konkrete Impulse für deinen eigenen Unterricht mitnimmst, genau das ist das Ziel unseres Blogs. Vielen Dank also nochmal für deine Rückmeldung und deine Wertschätzung!
Liebe Grüße,
Ruslana
Liebe Maja,
AntwortenLöschenzuallererst möchten wir uns ganz herzlich für deinen ausführlichen Kommentar mit vielen positiven Anmerkungen zu unserem Blogbeitrag bedanken. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass dir unser Beitrag nicht nur neue Einsichten zum Thema Mikroben eröffnet hat, sondern auch Impulse als angehende Lehrkraft gegeben hat.
Außerdem sprichst du einen wichtigen Punkt an, nämlich dass es im Unterricht nicht darum geht, SchülerInnen zu korrigieren, sondern mit ihnen gemeinsam daran zu arbeiten und einen Konzeptwechsel anzustoßen. Bezogen auf unser Thema, besteht das Vorurteil, Mikroben seien gefährlich. Deshalb sollten Lehrkräfte bzw. angehende Lehrkräfte vorsichtiger mit diesen Denkweisen umgehen, um noch mehr Verwirrung zu vermeiden. Wir stimmen deinem Hinweis zu, dass weniger Bilder vorhanden sind. Wir nehmen uns vor, weitere Ausarbeitungen dieser Art, anschaulicher zu gestalten. Auch dein Lob zu unseren Praxisideen, wie die Arbeitsblätter und unsere „Flora“ schätzen wir sehr und sie bestärkt uns darin, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen.
Danke, dass du dir Zeit genommen hast, um unseren Blogbeitrag zu lesen und einen ausführlichen Kommentar zu hinterlassen.
Liebe Grüße
Süheda
Hallo zusammen!
AntwortenLöschenErstmal finde ich, dass ihr euch ein sehr interessantes Thema rausgesucht habt, welches meiner Meinung im Unterricht viel zu wenig behandelt wird. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich das Thema gesondert in den naturwissenschaftlichen Fächer behandelt hätte. Deswegen freut es mich, dass ihr ein sehr informativen und zum Nachdenken anregenden Blog veröffentlicht habt. Auch die optische Gestaltung mit dem Darmbakterium als Guide hat mir gut gefallen. Außerdem ist die Strukturierung gut gelungen, da ihr anfangs durch das Präsentieren falscher Alltagsvorstellungen das Interesse weckt. Danach erklärt ihr, warum diese teilweise verfälscht sind und welche Vorstellungen angebrachter werden. Zum Schluss erklärt ihr durch die spannende Theorie des Konzeptwechsels wie ein Vorstellungswechsel erreicht werden kann und präsentiert eine Unterrichtsidee, welche eure Aspekte vereint!
Die Idee des Konzeptwechsels eignet sich sehr gut für euer Thema und ihr habt diesen korrekt und verständlich erklärt. Auch die von KI generierte Umfrage ist eine sehr gute Idee, um nochmal zu verdeutlichen wie festgefahren unsere Vorstellungen durch negative Medien und die Coronakrise sind. Euer Ansatz den Schülern und Schülerinnen nicht nur plump zu sagen, dass ihre Vorstellungen falsch sind, sondern sie durch kognitive Irritation in Form von eigenen Experimenten, wie der Joghurtherstellung, neue Erkenntnisse machen zu lassen, halte ich für wirksamer und sinnvoll. Die Arbeitsblätter zur Unterrichtsidee sind sehr schlüssig und logisch aufgebaut und machen Lust auf mehr.
Zusammenfassend finde ich Blogbeitrag sehr gelungen, da euer Thema Interesse weckt und durch die falschen Vorstellungen zum Nachdenken anregt. Der Blog ist vor allem mit Flora dem Bakterium ansehnlich und abwechslungsreich. Ein Verbesserungsvorschlag wäre vielleicht noch ein wenig mehr Bilder einzubauen, um den Leser an den Beitrag zu fesseln und auf eine keative Art anzusprechen.
Danke für euren tollen Beitrag!
Liebe Grüße
Levin
Hallo Levin,
Löschenvielen Dank für dein ehrliches Feedback! Es freut mich sehr, dass unser Beitrag dir gut gefallen und einen Überblick zu unserem Thema gewährt hat.
Dein Feedback zeigt uns, dass unser Konzept der theoretischen und praktischen Ausarbeitung diese Themas schlüssig ist und sich der rote Faden so angekommen ist, wie wir uns ihn gedacht hatten. Besonders schön ist auch, dass dir unsere Flora, als Wegbegleitung durch den Beitrag, gefallen hat.
Deinen Hinweis bezüglich der zusätzlichen Bilder nehmen wir wahr und setzen ihn in der Zukunft um. Denn du hast völlig recht, dass visuelle Elemente die Leser*innen noch stärker einbinden und die Leseerfahrung noch abwechslungsreicher gestalten können.
Nochmals vielen Dank für Deine Rückmeldung.
Liebe Grüße,
Nirupa.
Hey Larissa, Süheda, Nirupa und Ruslana,
AntwortenLöschendas Lesen eures Beitrags hat mir Spaß gemacht. Ich habe mich für euren Blog entschieden, weil ich gespannt war, wie ihr dieses Thema aufarbeitet und die verfestigten Alltagsvorstellungen bekämpfen wollt. Direkt zum Start wurde ich freundlich von Flora, das Darmbakterium begrüßt. Mir hat gefallen, dass ihr direkt in der Einleitung die negative Einstellung vieler Menschen gegenüber von Mikroben thematisiert. Die begleitenden Fragen von Flora zur Selbstreflexion und zum Nachdenken finde ich klasse. So wird man direkt dazu angeregt, über das Gelesene nachzudenken. Ihr stellt das Hauptproblem der negativen Alltagsvorstellungen zentral dar und nennt die Ursachen und Folgen. Die größte Ursache ist die „Kampfmetaphorik“, die alles ins negative Licht stellt und Mikroben als feindliche Eindringlinge darstellen lässt. Als Nächstes lockert ihr die Theorie mit einer Umfrage. Diese bestätigt die schlechten Vorstellungen und das falsche, gedankliche Abbild. Weiter geht es mit dem fachlichen Überblick, was denn Mikroben sind und ihre Wichtigkeit. Perfekt, danach geht es mit den Alltagsvorstellungen weiter. Schön finde ich auch, dass ihr zeigt, welche Grenzen und Herausforderungen die Umstrukturierung mit sich bringt. Besonders positiv aufgefallen ist mir die Verknüpfung mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dies kommt leider oft zu kurz und sollte häufiger in Themen miteingebunden werden. Denn je öfters wir und damit beschäftigen, desto mehr beziehen wir es in Routinen und unseren Alltag ein. Die Abrundung mit einer Unterrichtsidee finde ich perfekt und das Design der Arbeitsblätter gefällt mir sehr gut.
Als kleinen Kritikpunkt kann ich euch mitgeben, den Zeilenabstand zu erhöhen. Denn es war manchmal schwer, dem Text zu folgen, wenn eine Seite komplett vollgeschrieben ist. Sonst hat mir euer Design sehr gut gefallen und natürlich euer Maskottchen Flora. Am Ende habe ich nur noch eine kleine Frage: Für welche Klassenstufe eignet sich denn der Versuch mit der Joghurtvorstellung und wie könnte man denn diesen differenzieren zum Beispiel, um dies im sonderpädagogischen Bereich umsetzten zu können?
Liebe Grüße Julia :)
Liebe Julia,
LöschenVielen Dank für dein ausführliches und ehrliches Feedback. Es freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag gut gefallen hat. Dein Hinweis zum Zeilenabstand nehmen wir uns zu Herzen, das werden wir überarbeiten in der Zukunft, damit das Leseerlebnis verbessert werden kann. Es freut uns sehr, dass dir unsere Figur Flora, unsere Reflexionsfragen, sowie der Bezug zur BNE positiv aufgefallen sind. Das verdeutlicht uns, dass wir unsere Gedanken, die wir uns zuvor zu diesem Blogbeitrag gemacht hatten, gut umsetzen konnten.
Zu deiner Frage: wir hatten den Versuch der Joghurtherstellung in die siebte Klasse der Sekundarstufe 1 eingeordnet Und so auch konzipiert. Diese Entscheidung erfolgt daher, dass in dieser Jahrgangsstufe die nötigen Grundlagen und Hygienekenntnisse meist vorhanden sind. Jedoch kann in höheren Klassenstufen der Schwerpunkt und die Art des Versuches verändert werden, um den Bildungsziel gerecht zu werden. Denn wir glauben, dass das ein Thema unabhängig einer Klassenstufe ist! Für den sonderpädagogischen Bereich sollte man den Versuch vereinfachen. Dies könnte man erzielen, indem man verschiedene Hilfestellungen einfügt: Beispielsweise Satzanfänge stellt, zwingend nötige Fremdwörter noch einmal aufschlüsselt, stärker auf sensorische Eindrücke eingeht oder mit vielen Visualisierungen (Fotos/Videos) arbeitet. Allgemein sollte man auf eine Breit flächige Differenzierung achten, damit alle Schüler*innen das Thema ganzheitlich und fachlich korrekt erleben können.
Ich hoffe, dass dir meine Antwort weiterhelfen konnte Und ich deine Frage gut beantworten konnte. Noch einmal vielen Dank für dein Feedback.
Liebe Grüße,
Nirupa.
Hallo Larissa, Süheda, Nirupa und Ruslana,
AntwortenLöschenein großes Kompliment für die klare und zugleich tiefgehende Aufarbeitung dieses spannenden Themas! Besonders gelungen finde ich, wie ihr die Alltagsvorstellungen der Schüler*innen nicht als bloße Fehler darstellt, sondern als wertvolle Lernvoraussetzungen begreift. Die Verbindung von theoretischen Grundlagen (Conceptual Change, Bedingungen nach Posner et al.) mit praktischen Beispielen, wie der Joghurtherstellung, zeigt sehr anschaulich, wie Biologieunterricht lebensweltlich relevant und motivierend gestaltet werden kann.
Auch die Darstellung der Ursachen für negative Alltagsbilder von Mikroben (Medien, Sprache, Anthropomorphismus) ist gut nachvollziehbar und verdeutlicht, wie tief solche Vorstellungen verankert sind. Eure Idee, diese mit kognitiven Konflikten und forschendem Lernen aufzugreifen, erscheint mir didaktisch sehr überzeugend.
Kritisch angemerkt: Die Fülle an fachlichen Informationen ist wertvoll, könnte aber im Unterricht etwas stärker priorisiert werden, um Überforderung zu vermeiden. Vielleicht wäre es hilfreich, exemplarisch eine Unterrichtssequenz detailliert auszuführen – mit klaren Phasen, Schüleraktivitäten und möglichen Stolperstellen. Auch die Frage, wie Lehrkräfte auf emotionale Aspekte (Ekel, Angst) reagieren können, hätte ich gerne noch stärker beleuchtet gesehen.
Insgesamt ein Beitrag, der nicht nur Fachwissen transportiert, sondern auch deutlich macht, wie Biologieunterricht zum reflektierten und nachhaltigen Lernen beitragen kann. Mich würde interessieren: Welche weiteren Experimente oder Alltagsbeispiele neben der Joghurtherstellung würdet ihr als geeignet ansehen, um Lernende für das Thema Mikroben zu begeistern?
Liebe Grüße
Mona
Liebe Mona,
Löschenvielen Dank für dein ausführliches und wertschätzendes Feedback! Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat, besonders die Verbindung von Theorie und Praxis mit dem Beispiel der Joghurtherstellung. Uns war es ein großes Anliegen, Alltagsvorstellungen nicht nur als „Fehler“, sondern als ernstzunehmende Lernvoraussetzungen darzustellen umso schöner, dass dies so klar bei dir ankam.
Dein Hinweis zur Fülle an Informationen ist sehr hilfreich für uns. Wir nehmen das gerne als Anstoß mit, künftig auch eine klar gegliederte Unterrichtssequenz einzubauen. Auch der Aspekt, wie Lehrkräfte auf Emotionen wie Ekel oder Angst reagieren können, ist ein wichtiger Punkt, den du ansprichst und den wir ebenfalls als sehr bedeutsam ansehen. Gerade durch positive Beispiele und Experimente, die zeigen, dass Mikroben nützlich und alltäglich sind, können Ekel oder Angst abgebaut werden.“
Zu deiner Frage nach weiteren Beispielen haben wir neben der Joghurtherstellung besonders Hefeteigexperimente oder Untersuchungen zum Kompost spannend. Beides macht sichtbar, wie nützlich und allgegenwärtig Mikroben im Alltag sein können.
Danke dir nochmals für deine konstruktive Rückmeldung, sie motiviert uns sehr!
Liebe Grüße
Larissa
Hallo ihr vier,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren gelungenen Blogbeitrag 😊. Mikroorganismen sind allgegenwärtig und doch so unbekannt bzw. unbeachtet im alltäglichen Leben. Mir persönlich war die Vielfalt der Mikroben bzw. ihre Omnipräsenz an und in Menschen, Umwelt sowie Industrie vor meinem Studium auch nicht bewusst. Eure Themenwahl ist also sehr gut und relevant.
In eurem Blogbeitrag definiert ihr Mikroorganismen als mikroskopisch kleine Organismen und zählt Viren nicht dazu. Dies wird in der Fachwelt allerdings häufig getan, denn Viren sind noch etwa 1000-mal kleiner als z. B. Bakterien. Jedoch gibt es auch schon lange eine Diskussion darüber, inwieweit Viren überhaupt als Lebewesen eingestuft werden können. Dies liegt daran, dass Viren weder einen eigenen Stoffwechsel besitzen, noch sich ohne Wirtszelle vermehren können. Da Viren aber in Kombination mit ihrer Wirtszelle jegliche Eigenschaften von Lebewesen erfüllen, gehören auch für mich persönlich die Viren zu den Mikroorganismen bzw. sie sollten in einem Blog zu diesem Thema zumindest erwähnt werden (mit Begriffsabgrenzung zu anderen Mikroorganismen). Außerdem sind Viren (im Vergleich zu anderen Mikroben) am zahlreichsten vertreten, zeigen weitere diverse und aktuelle Nutzen für den Menschen (z. B. als virale Vektoren in der Gentherapie) und typische, aktuelle Themenbeispiele wie die Coronapandemie beruhen auf Viren (https://www.openscience.or.at/de/wissen/genetik-und-zellbiologie/2020-04-02-viren-freunde-oder-feinde-des-menschen/ (23.08.2025)).
Euer Blog deckt viele Bereiche ab - von der eigentlichen Definition von Alltagsvorstellungen hin zu den vielfältigen Funktionen von Mikroorganismen sowie dem didaktischen Umgang mit Schülervorstellungen. Positiv hervorheben möchte ich auch Flora, das Darmbakterium, welches den Textfluss immer wieder auflockert, zum Nachdenken anregt und ein schönes gestalterisches Element darstellt.
Einige Anregungen: Eurem Blogbeitrag hätten meiner Meinung nach noch einige weiterführende Gedanken oder Hintergrundinformationen, z. B. in farblich hervorgehobenen Infotexten, gutgetan. Beispiele hierfür wären die konkrete Stickstofffixierung von Rhizobium, symbiontische Beziehungen zwischen Pilzen und Pflanzen (Mykorrhiza) oder ein Exkurs zu, mit dem bloßen Auge sichtbaren, Riesenbakterien (Thiomargarita magnifica). Letzteres stellt sich vor allem im Widerspruch zur genannten Definition von Mikroorganismen als sehr interessant dar. Auch die didaktischen Überlegungen zu eurem Arbeitsblatt fehlen mir. Für welche Klassenstufe ist es gedacht? Wieso habt ihr welche Aufgaben in welcher Form gestellt?... Entsprechende Gedanken habt ihr euch bestimmt gemacht und es wäre schön gewesen, in diese mit hineingenommen zu werden. Außerdem hätte man die konkrete Unterrichtgestaltung so als eigenen Teil des Blogbeitrages erlebt (momentan wirkt sie eher wie ein Anhang), was ihrem Wert deutlich gerechter geworden wäre.
Liebe Grüße
Naemi
Hallo Naemi,
LöschenVielen Dank für dein ausführliches und ehrliches Feedback!
Es freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat und du die Themenwahl als relevant empfindest. Besonders schön ist für uns, dass dir unsere Figur Flora und die auflockernden Elemente positiv aufgefallen sind, genau das war unser Ziel, um den Text nahbar zu machen.
Dein Hinweis zu den Viren ist ein wichtiger Punkt, den du ansprichst. Wir haben uns auf Mikroorganismen mit eigenem Stoffwechsel konzentriert, sind uns aber der wissenschaftlichen Diskussion bewusst und stimmen dir zu, dass Viren gerade durch ihre Bedeutung in Kontexten wie der Coronapandemie mehr Erwähnung und Aufmerksamkeit verdienen.
Auch deine Anregungen zu vertiefenden Infoboxen (z. B. Stickstofffixierung, Mykorrhiza, Riesenbakterien) nehmen wir gerne auf. Ebenso hast du recht mit deiner Anmerkung zur Unterrichtsidee. Wir hatten die Joghurtherstellung in Klasse 7 der Sekundarstufe I verortet, weil hier die Grundlagen zu Hygiene und Stoffwechselprozessen gelegt sind. Deine Idee, die didaktischen Überlegungen noch stärker zu erläutern und klarer im Blog einzubauen, finden wir sehr hilfreich, so kann der Wert der Unterrichtseinheit deutlicher hervorgehoben werden.
Nochmals herzlichen Dank für deine konstruktiven Rückmeldungen. Sie geben uns viele gute Impulse für zukünftige Ausarbeitungen!
Liebe Grüße
Larissa
Hallo ihr vier,
AntwortenLöschenich hab mich für euren Blogbeitrag entschieden, weil ich mit meiner Gruppe das ähnliche Thema behandelt habe und deshalb sehr interessiert daran bin, auf welche Themen ihr euch fokussiert habt, auf welche Entschlüsse ihr gekommen seid und ob es Unterschiede in unseren Beiträgen gibt. Außerdem interessiert mich das Thema generell sehr, da ich finde dass dies ein wichtiges Thema ist, bei dem es noch heutzutage viele falsche Vorstellungen gibt. Im Gegensatz zu meiner Gruppe, habt ihr mehr den Fokus auf die Alltagsvorstellungen gelegt, was ich total spannend und interessant fand, da mir das nochmal einen völlig neuen Blick auf unseren herausgearbeiteten Beitrag gegeben hat. Die Struktur eures Blogbeitrags hat mir super gefallen weil ihr vom Allgemeinen ins Detail gegangen seid, also von der allgemeinen Definition von Alltagsvorstellung und Mikroben zu den didaktischen Perspektiven mit dem Konzeptwechsel „Conceptual Change“ und dem Experiment als Beispiel. Dadurch war der Aufbau und eure Gedankengang total klar und verständlich. Wie bei meiner Gruppe auch, führt auch bei eurem Beitrag ein Bakterium durch den Beitrag, dies fand ich total ansprechend weil man direkt zu Beginn abgeholt wird und dieser immer wieder im Beitrag auftaucht und so zum nachdenken anregt. Die Erklärung des Konzeptwechsels fand ich inhaltlich total wichtig, umso zu lernen dass man als Lehrkraft die falschen Vorstellungen nicht gezielt verändern, sondern auf diesen aufbauen sollte, mithilfe des Konzeptwechsel.
Dabei fand ich auch super, dass ihr darauf eingegangen seid wie so ein Wechsel erfolgreich sein kann, aber auch wo seine Grenzen sind. Das hat mich als angehende Lehrerin sehr sensibilisiert. Auch das ihr den Bezug zu BNE und dem Bildungsplan erläutert habt, hat mir besonders gefallen, da so deutlich wird das es um mehr als nur falsche Vorstellungen geht, sondern auch darum ein Zusammenhang zwischen Alltag und Biologie zu schaffen und so gleichzeitig den Kindern ein bewussteres Handeln zu vermitteln. Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass ihr noch ein paar mehr Bilder oder Darstellungen hättet mit einbauen können um mehr Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken, da es so ab und zu viel Text am Stück war. Dies kann stellenweise überwältigend rüber kommen. Zusammenfassend fand ich den Beitrag sehr gelungen. Und vor allem das Beispiel mit der Joghurtherstellung und Flora das Bakterium fand ich total spannend und schön gemacht.
Liebe Grüße
Marlene