Liebe Leser*innen,
Wir haben uns als Team Gedanken gemacht:
Was kann DIR als zukünftige Lehrkraft helfen und gleichzeitig einen Input geben, um eine BNE-Veranstaltung in der Zeit der "letzten Generation" lebendig, nahbar, und mit Leichtigkeit zu gestalten.
Ein wichtiges Stichwort dabei ist:
Neugier!
Sei neugierig auf das was die Zukunft für dich beteit hält. Ebenso auf die Hürden.
Denn diese kannst du mit wertvollen Tipps für dich UND für deine Schüler*innen angenehmer gestalten.
Wir freuen uns, dir einen Einblick über die wichtigsten Infos zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zu geben und dir Gestaltungsmöglichkeiten vorzustellen, die unseren Planeten und somit auch die nächste Generation schützen.
Viel Spaß beim Lesen:) Klaudia, Lorna & Silas.
https://drive.google.com/file/d/1TzZhYg5S850kbyTAmtiyB__jF0ZeNIZR/view?usp=drivesdk
Liebe Klaudia,Lorna und lieber Silas,
AntwortenLöscheneuer Leitfaden überzeugt mich, weil er den Bogen vom „Warum“ der BNE über Hintergründe und SDGs bis hin zu einem durchdachten BNE‑Tag spannt. Ökologische, soziale und ökonomische Aspekte werden nicht nur benannt, sondern über klare Kriterien in Inhalte, Ziele und Gestaltung übersetzt. Die Praxisbeispiele zeigen, wie Lernen erfahrbar wird: vom nachhaltigen Frühstück über den SDG‑Gallery Walk bis hin zu kreativen und kontroversen Workshops wie „Aus alt mach neu“, Weltverteilungsspiel, Containern oder Waldstation mit Brennnessel‑Kochen. Richtig klasse! Didaktisch punktet das Konzept mit Zirkelprinzip, Wahlfreiheit und Learning by Doing. Auch Verantwortung, Mitbestimmung und Gestaltungskompetenz werden praktisch gelebt.
Besonders stark finde ich, dass ihr die Spannungen nicht umgeht. Moralische und rechtliche Fragen, globale Ungleichheit oder Konsumgewohnheiten werden offen angesprochen. So entsteht ein Format, das Kopf, Herz und Hand anspricht und nachhaltige Impulse über den Tag hinaus setzen kann.
Ihr zeigt eindrucksvoll, wie ein Projekttag funktioniert. Meine Frage an euch wäre: Wie könnte man sicherstellen, dass Projekttage langfristig im Schulalltag Wirkung zeigen?
Mit freundlichen Grüßen
Leni Fandrey
Liebe Leni, erstmal vielen Dank dir für deinen Kommentar!
AntwortenLöschenUnd deine Frage beantworte ich sehr gerne!
Damit solch ein Projekttag Wirkung zeigt, ist eben das praxisorientierte Lernen, welches wir als Fokus unseres Beitrags hervorgehoben haben, entscheidend!
Gerne zitiere ich erneut Michael Ladner aus dem Buch "Nachhaltiges Lernen": “Erst wenn Kinder
ihre Probehandlungen über eigentätiges-
praktisches-Lernen ausüben, erreichen sie die
fundamentale Möglichkeit der Welterfahrung"
Durch diese Möglichkeit der Weiterführung, können Schüler*innen in ihrem Alltag/Schulalltag, gelerntes besser anwenden und wiederfinden. Der Fokus bei der Veranstaltung, sollte wie schon in unserem Beitrag genannt, auf einer klaren Struktur, aber auch vor allem einem direkt Praxisbezug liegen, den die Lehrkraft mit Freude und Begeisterung vermitteln kann! Entscheidend dafür ist, dass die Lehrkraft selbst immer bereit für neues ist, und hinter ihren Aussagen steht. Neugier ist dabei mein liebstes Stichwort ;)
Ich hoffe, ich konnte damit deine Frage beantworte und wünsche dir ein gute gelingen, fals du selbst mal die Rolle der Organisatorin eines solchen BNE-Tages "schlüpfen" solltest!
Liebe Grüße Klaudia!
Hallo Klaudia, Lorna und Silas,
AntwortenLöschender Leitfaden zur Bildung für nachhaltige Entwicklung ist insgesamt echt gelungen und macht sofort Lust, das Thema im Unterricht auszuprobieren. Besonders positiv finde ich, dass nicht nur theoretische Basics wie die SDGs oder die Definition von Nachhaltigkeit erklärt werden, sondern dass man auch richtig viele konkrete Ideen für die Praxis an die Hand bekommt. Ein nachhaltiges Frühstück, kreative Workshops oder Spiele wie das Weltverteilungsspiel sind super Beispiele, wie man Nachhaltigkeit für Schüler:innen greifbar macht. Das wirkt abwechslungsreich und zeigt, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch durch eigenes Handeln und Erleben passiert.
Sehr gelungen ist auch, wie ihr immer wieder den Bezug zum Alltag herstellen. Ob Lebensmittel-konsum, Plastikverbrauch oder Verhalten im Wald – man merkt schnell: Nachhaltigkeit betrifft nicht nur „die da oben“, sondern jede und jeden von uns. Diese Mischung aus globalen Perspektiven und persönlichem Bezug ist aus meiner Sicht ein echter Pluspunkt.
An manchen Stellen finde ich die Länge und Dichte des Textes etwas zu „geballt“/ auf einmal. Für Lehrkräfte, die im Alltag wenig Zeit haben, könnte eine knackigere Zusammenfassung vielleicht hilfreicher sein. Alternativ könnte ich mir auch kurze Zusammenfassungen am Ende der „theoretischen“ Kapitel gut vorstellen, falls sich Personen schon etwas mit dem Thema befasst haben und lediglich eine kleine Auffrischung für die Theorie benötigen um dann mit den vielen Praxis-Beispielen weiter zu machen.
Trotzdem dieses Aspekts überwiegt ganz klar das Positive: Der Leitfaden zeigt, dass BNE nicht nur ein theoretisches Konzept ist, sondern mit kreativen Methoden lebendig, praxisnah und motivierend gestaltet werden kann. Gerade für uns Studierende ist es inspirierend zu sehen, wie man komplexe Inhalte so aufbereiten kann, dass sie Schüler:innen Spaß machen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.
Liebe Grüße, Johannes
Hallo Johannes,
Löschenvielen Dank für deinen Kommentar!
Es freut uns so ein Hilfreiches Feedback zu erhalten.
Uns war sehr wichtig, dass wir so viel Praxisbezug wie möglich herstellen, da gerade die Biologie und speziell auch dieses Thema jede Menge an Möglichkeiten bietet.
Auch über das Feedback zum Alltagsbezug freuen wir uns. Wir sind der Meinung, dass es unabdingbar ist, bei so einem wichtigen Thema den Bezug zum Alltag herzustellen. Schließlich sichert Nachhaltigkeit die Lebensgrundlage aller Lebewesen im Jetzt und in der Zukunft.
Genau deshalb haben wir den Praxis und Alltagsbezug so hervorgehoben.
Die Anregungen zur Länge und Dichte des Textes sind berechtigt und auch sehr hilfreich. Vor allem zusätzliche kleine Zusammenfassungen sind eine tolle Idee, wir werden uns diese und deine anderen Anregungen auf jeden Fall für die Zukunft zu Herzen nehmen.
Es war in unserem Interesse andere mit diesem Blogbeitrag zu Inspirieren und sind sehr glücklich darüber, dass es funktioniert hat.
Lg,
Silas
Liebe Klaudia, Liebe Lorna, Lieber Silas,
AntwortenLöschenIch finde, euren Leitfaden persönlich sehr beeindruckend vor allem in seiner klaren Struktur. Das Thema BNE wird zunächst von euch theoretisch beleuchtet, die historische Entwicklung wird geschildert und es werden sogar praktische Beispiele ausgearbeitet. Letzteres finde ich als angehende Lehrkraft besonders bedeutend, da ihr nicht nur den theoretischen Bogen auf spannt, sondern die Brücke zur praktischen Anwendung schlagt. Besonders die Workshops machen, meiner Meinung nach eindrücklich, dass Lernen nicht nur ein kognitiver Prozess ist, sondern sehr wohl erfahrungsorientiert und handlungsnah gestaltet werden kann. Dahingehend erscheint mir euer Konzept didaktisch, sehr stark ausgearbeitet und gut anwendbar. Zentral hierbei auch die Spannungsfelder wie die Illegalität des Containerns, welche verdeutlichen das BNE durchaus kritisch reflexiv angegangen werden muss.
Ein Verbesserungsvorschlag meinerseits wäre jedoch das die ökonomische Aspekte im Vergleich zu den ökologischen und sozialen, etwas in den Hintergrund rücken. Wobei nachhaltiger Konsum oder Kreislaufwirtschaft noch weiter ausgearbeitet werden könnten, da sie in einem Bildungskonzept sehr wichtig sind.
Insgesamt überzeugt, mich euer Leitfaden sehr durch seine Struktur, den Praxisbezug, und den Appell an Lehrkräfte BNE als ein handlungsnahes und zukuftsrelevantes Konzept zu begreifen.
Liebe Grüße,
Nirupa.
Hallo Nirupa,
AntwortenLöschenVielen Dank für dein Feedback zu unserem Leitfaden! Es freut uns zu hören, dass dir der theoretische Bezug positiv aufgefallen ist, wir waren in Sorge dieser könnte uninteressant rüberkommen.
Wir stimmen dir zu, dass vor allem als Lehrkraft der Praxisbezug ein wichtiges Kriterium ist und sind deshalb besonders erfreut, dass dir dieser gefallen hat und du das in dein Feedback mit eingebunden hast.
Deine Rückmeldung zu den Workshops bestärkt uns in unserer Vorstellung und Motiviert uns sehr solche Pläne in die Tat umzusetzen - vielen Dank!
Die Kritik/Verbesserungsvorschlag an der Ausarbeitung der Ökonomie ist verständlich, uns war vor allem die Ökologie wichtig, da man in diesem Sektor den meisten Bezug zur Biologie herstellen kann. Dennoch ist es eine berechtigte und hilfreiche Anmerkung.
Wir finden es super dass wir dich mit unserem Blogbeitrag überzeugen konnten!
LG,
Silas
Liebe Klaudia, liebe Lorna und lieber Silas,
AntwortenLöschenMir gefällt euer Beitrag richtig gut, er ist wirklich inspirierend und zeigt sehr eindrücklich, wie vielseitig Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule umgesetzt werden kann. Besonders gelungen finde ich, dass ihr nicht nur die theoretischen Grundlagen von Nachhaltigkeit und BNE beschreibt, sondern diese konsequent mit praxisnahen Ideen verknüpft. Dadurch wirkt der Text nicht abstrakt, sondern direkt anwendbar.
Sehr schön finde ich die Idee, einen BNE-Tag mit einem nachhaltigen Frühstück zu beginnen. Das holt die Schüler*innen unmittelbar in ihrem Alltag ab und zeigt, dass nachhaltiges Handeln schon bei kleinen, alltäglichen Entscheidungen anfängt. Auch die Methode des „Classroom Gallery Walks“ zu den SDGs ist ein tolles Beispiel dafür, wie man komplexe Themen kreativ und partizipativ bearbeiten kann. Dadurch wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Eigeninitiative und Gestaltungskompetenz gefördert.
Eure verschiedenen Workshop-Beispiele stechen für mich echt noch einmal heraus. Sie greifen wichtige Themen wie Plastikmüll, globale Gerechtigkeit, Lebensmittelverschwendung oder den achtsamen Umgang mit dem Wald auf und machen diese für Schüler*innen konkret erlebbar. Besonders stark finde ich, dass ihr bei allen Aktivitäten auf Selbstreflexion und eigenes Handeln setzt. Das macht Nachhaltigkeit greifbar und verhindert, dass es bei reiner Wissensvermittlung bleibt.
Insgesamt überzeugt mich euer Beitrag durch die klare Struktur, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die vielen kreativen Ideen. Er animiert selbst aktiv zu werden und zeigt, dass BNE-Veranstaltungen mehr sind als „Zusatzprogramme“, da sie ein zentraler Baustein für einen zukunftsfähigen Unterricht sein können.
Liebe Grüße Joscha
Hallo Joscha, ich freue mich, dass dir unser Beitrag so gut gefällt!
AntwortenLöschenDanke dir für dein ausführliches, positives Feedback!
Du hast unsere Intention klar verstanden und heißt sie durch den Kommentar erneut stark hervor!
Unser Ziel war es, so nah an den Alltag der Schüler*innen anzuknüpfen, denn wie wir alle wissen, kann die Motivation beim Lernen ein großer fehlender Fakot sein, wenn der Bezug zur Lebenswelt nicht deutlich ist und manchmal sogar kontextlos. Schüler*innen müssen sich mit dem Themen identifizieren können und das schaffen wir, indem wir sie anhand von Alltagsnahen Beispielen vorstellen, wie zum Beispiel dem nachhaltigen Frühstück!:)
Ich hoffe, dass dieser Beitrag einige Leser*innen inspirieren konnte, und wünsche dir als (warscheinlich)zukünftige Lehrkraft viel Erfolg, fals du die Tipps und Tricks umsetzen wirst!
Liebe Grüße Klaudia