Liebe Leser:innen,
Stellt euch vor, Biologieunterricht findet nicht zwischen Tafel und Heften statt, sondern draußen – mitten im Grünen, im Botanischen Garten, zwischen riesigen Blättern im Tropenhaus und duftenden Kräutern im Bauerngarten. Genau darum geht’s in diesem Beitrag: Wie Exkursionen an außerschulische Lernorte aussehen können, wenn man mit Schüler:innen in sonderpädagogischen Kontexten arbeitet, exemplarisch am Förderschwerpunkt Lernen.
Auch wenn der Beitrag aus der Sonderpädagogik heraus entstanden ist, lohnt sich der Blogbeitrag für alle Lehramtsstudierenden – egal welche Schulart. Denn Fragen wie „Wie mache ich Unterricht anschaulich?“, „Wie motiviere ich meine Klasse?“ oder „Wie kann Lernen außerhalb des Klassenzimmers gelingen?“ sind überall relevant. Die vorgestellten Ideen lassen sich leicht auf andere Schulformen übertragen und zeigen, wie vielfältig und praxisnah Biologieunterricht sein kann.
Wer später selbst im inklusiven oder sonderpädagogischen Kontext unterrichten will, bekommt hier praktische Anregungen: von didaktischen Kniffen bis hin zu typischen Stolpersteinen. Kurz gesagt: Dieser Beitrag zeigt, wie Biologieunterricht lebendig, barrierearm und nachhaltig gestaltet werden kann – und warum gerade der Botanische Garten dafür ein perfektes Beispiel ist.
Viel Spaß beim Lesen,
Johannes Neu
https://drive.google.com/file/d/1Ms2LL04bslvV6wutsTCflGW0EMNmiGlK/view?usp=sharing
Hallo Johannes,
AntwortenLöschenIch verfasse gerne einen Kommentar zu deinem Blogbeitrag, da mich das Thema sehr interessiert.
Erstmal muss ich sagen, dass ich von der Optik des Dokuments begeistert bin; es ist nicht nur sehr schön gestaltet und macht Spaß zu lesen, auch die Eidechse Lizzi ist ein kreatives und klug durchdachtes Stilmittel.
Persönlich bin ich ein großer Fan von Interaktionen mit dem Leser/der Leserin, weshalb mir deine Fragen, welche du regelmäßig stellst sehr gefallen und mich ebenso zum Nachdenken angeregt haben.
SOPÄD ist zwar nicht meine Schulform, doch als Sek1-Studierender konnte ich dennoch viele Interessante Erkenntnisse Gewinnen und bin motiviert auch meine Klassen in einen Botanischen Garten zu begleiten.
Du hast übersichtlich zitiert und deine Schlussfolgerungen sind logisch, weshalb es mir im Allgemeinen schwerfällt negative Kritik anzubringen.
Außerdem finde ich es überwältigend, dass du den Blogbeitrag alleine verfasst und gestaltet hast. Ohne Gruppe muss das äußerst Zeitaufwendig gewesen sein, dahingehend also auch ein Daumen hoch!
Gut hätte ich es nur noch gefunden, wenn du das Praxisbeispiel mit einer Art schönen Erinnerung an die Exkursion ausgeschmückt hättest, beispielsweise ein analoges Herbarium mit interessanten Pflanzen, welche die SuS kennengelernt haben. Dies kann man ja auch selbst im Unterricht gestalten. Das ist aber Erbsenzählerei und wie gesagt bin ich keineswegs ein Experte in der Sonderpädagogik.
Ein sehr guter Blogbeitrag, zumindest meiner Meinung nach.
Hut ab!
Lg
Silas
Lieber Silas,
LöschenVielen Dank für dein ausführliches und wertschätzendes Feedback! Es freut mich sehr, dass dir die Gestaltung, die Fragen und auch die Idee mit „Lizzi“ so gut gefallen haben – gerade weil mir wich-tig war, dass der Beitrag nicht nur informativ, sondern auch lebendig und motivierend rüberkommt.
Besonders spannend finde ich, dass du als Sek I-Studierender ebenfalls Anregungen für deine eigene Praxis mitnehmen konntest. Genau das war mein Ziel: dass der Beitrag nicht nur für die Sonderpä-dagogik relevant ist, sondern Impulse für viele unterschiedliche Schularten gibt.
Deine Idee mit dem Herbarium gefällt mir richtig gut – so eine Ergänzung macht die Exkursion noch greifbarer und könnte den Schülerinnen und Schülern eine bleibende Erinnerung verschaffen. Das nehme ich auf jeden Fall als Anregung mit!
Nochmals danke für deine Rückmeldung und die Zeit, die du dir genommen hast – das motiviert sehr!
LG Johannes
Hallo Johannes,
AntwortenLöschenich möchte mich ebenfalls mit einem Kommentar zu deinem Blogbeitrag beteiligen, da ich das Thema unglaublich spannend finde. Besonders beeindruckt hat mich, wie anschaulich du die Bedeutung Botanischer Gärten als Lernorte für den Biologieunterricht herausstellst. Die Verbindung von authentischen Lernumgebungen und Primärerfahrungen, wie sie auch Tiedemann beschreibt, ist ein Aspekt, der im schulischen Kontext oft zu kurz kommt. Genau deshalb sind solche Orte so wertvoll.
Allerdings habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass viele Angebote, die speziell für Schulklassen konzipiert sind, für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen oft nur eingeschränkt geeignet sind. Vieles ist zu theorielastig, es wird zu schnell durch die Inhalte gegangen, und es bleibt wenig Zeit um auf die individuellen Bedürfnisse oder Fragen der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Das finde ich schade, denn gerade bei diesen Schülerinnen und Schülern könnte man mit einer stärkeren Betonung von Anschauung und Interaktivität viel erreichen.
Hast du vielleicht Programme erlebt oder kennengelernt, die inklusiver gestaltet waren? Falls ja, würde mich interessieren, welche Botanischen Gärten solche Angebote machen.
Was mir an deinem Beitrag ebenfalls besonders gut gefällt, ist die klare Struktur und die durchdachte Gestaltung. Auch deine regelmäßigen Fragen an die Leser:innen sind ein tolles Stilmittel, das während des Lesens zum Nachdenken anregt. Insgesamt ein inspirierender Beitrag, der nicht nur informiert, sondern auch motiviert, sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Vielen Dank dafür!
Liebe Grüße
Leonie
Lieber Johannes,
AntwortenLöschenZunächst einmal muss ich loswerden, dass mich dein Beitrag optisch schon direkt begeistert hat. Von der Farbgebung über die Schrift bis hin zu den kleinen Symbolen im Text kommt alles zu einem stimmigen und harmonischen Bild zusammen.
So wie du bei der Optik stark angefangen hast, hast du im Inhalt auch stark weiter gemacht. Deine Gedanken sind klar und logisch strukturiert und immer mit Zitaten unterstrichen, ich konnte demnach immer gut Folgen und nachvollziehen worauf du hinaus willst.
Mein persönliches Highlight war die Planung und Aufarbeitung einer beispielhaften Exkursion, somit konnte ich nochmals an einem Beispiel all deine Punkte aus dem Beitrag nochmals rekapitulieren.
Gut gefallen hat mir zudem auch die Strukturierung deines Beitrags. Du hast zunächst einmal alle nötigen Voraussetzungen geschaffen indem du zum Beispiel geklärt hast was ein Botanischer Garten überhaupt ist oder was die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf im Bereich Lernen sind. Somit konnte ich obwohl ich nicht den Förderschwerpunkt Lernen studiere noch Erfahrungen mit Kindern aus diesem Förderschwerpunkt habe trotzdem alles genau nachvollziehen.
Jedoch muss ich dir auch ganz ehrlich sagen, dass ich mir an einigen Stellen noch etwas mehr tiefe gewünscht hätte. Zudem finde ich, dass dein Beitrag etwas abrupt endet. Ich hätte mir an der Stelle noch ein Fazit gewünscht.
Demnach wollte ich dich Fragen:
Was wäre dein Fazit beziehungsweise welche Quintessenz sollen die Leserinnen und Leser aus deinem Beitrag ziehen?
Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass dir dein Beitrag mehr als gelungen ist und mich voll und ganz davon überzeugt hat in meinem Unterricht später auch Exkursionen einzusetzen.
Liebe Grüße
Till :)
Lieber Till,
LöschenVielen Dank für dein tolles und ausführliches Feedback! Es freut mich total, dass dir sowohl die Gestaltung als auch die inhaltliche Struktur gefallen haben – und besonders, dass du die Exkursionsplanung als Highlight herausstellst. Genau da wollte ich den Bezug zur Praxis sichtbar machen.
Dein Hinweis zum fehlenden Fazit ist absolut berechtigt. Tatsächlich hätte ich am Ende stärker herausarbeiten können, was die „Take-Home-Message“ ist. Wenn ich ein Fazit formulieren müsste, dann wäre es wohl dieses:
Exkursionen – und speziell der Botanische Garten – bieten für alle Schülerinnen und Schüler wertvolle Lernchancen, wenn sie gut vorbereitet und strukturiert sind. Sie machen Biologie lebendig, ermöglichen Lernen mit allen Sinnen und können dadurch auch heterogene Gruppen nachhaltig motivieren.
Kurz gesagt: Unterricht darf ruhig mal raus aus dem Klassenzimmer – und gerade im inklusiven Kontext ist das nicht nur eine Abwechslung, sondern eine echte Chance für Teilhabe.
Danke auch für deine ehrliche Rückmeldung zur gewünschten Tiefe – das nehme ich mir auf jeden Fall mit für zukünftige Beiträge. Und es freut mich riesig zu lesen, dass dich der Text motiviert hat, selbst Exkursionen in deinen Unterricht zu integrieren!
LG Johannes
Hallo Johannes,
AntwortenLöschendein Blogbeitrag zum Botanischen Garten hat mich sehr beeindruckt. Schon die Idee mit Lizzi, der Eidechse fand ich sehr kreativ und ein schönes Element, das den Text lebendig macht. Besonders gefällt mir außerdem, wie gründlich und klar du den theoretischen Hintergrund mit der praktischen Exkursionsplanung verknüpft hast. Man merkt sofort, dass du dich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hast, sowohl fachlich als auch didaktisch. Hervorheben möchte ich deine klare Struktur und die vielen praxisnahen Beispiele, die den Text sehr anschaulich machen. Gerade die Idee mit dem „Forscherpass“ finde ich toll, weil sie den Schülerinnen und Schüler eine einfache Möglichkeit bietet, ihre Beobachtungen festzuhalten. Auch die Phase der Nachbereitung hast du sinnvoll gestaltet, sodass die Exkursion nicht nur ein einmaliges Erlebnis bleibt, sondern nachhaltiges Lernen ermöglicht. Besonders stark finde ich zudem deine Perspektive auf die speziellen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Du hast gut herausgearbeitet, wie multisensorische Zugänge und klare Strukturen für Motivation und Teilhabe sorgen können.
Wenn ich einen kleinen Verbesserungsvorschlag machen darf: Der Beitrag ist sehr umfangreich und detailliert. Vielleicht könnte eine etwas kürzere Zusammenfassung am Ende helfen, die wichtigsten Punkte für die Lesenden noch einmal kompakt hervorzuheben. So ließe sich das Gelesene schneller greifen. Insgesamt aber ein wirklich gelungener Beitrag, der zeigt, wie wertvoll außerschulische Lernorte sein können, nicht nur für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, sondern für alle. Vielen Dank für das Teilen deiner Ideen!
Ich selbst studiere Sek I und nicht Sonderpädagogik, konnte aber trotzdem sehr viel aus deinem Blogbeitrag mitnehmen. Besonders beeindruckt hat mich außerdem, dass du diesen Blogbeitrag komplett alleine erstellt hast – eine wirklich starke Leistung!
Liebe Grüße
Michelle
Lieber Johannes,
AntwortenLöschendein Beitrag lädt durch die farbenfrohe Gestaltung direkt zum Weiterlesen ein. Außerdem sorgt die klare Struktur mit kurzen Zusammenfassungen dafür, dass man dem roten Faden gut folgen kann.
Inhaltlich stellt Lizzy wertvolle Fragen, die zum Nachdenken und Reflektieren anregen. Die Inhalte und komplexen Anforderungen im sonderpädagogischen Lehramt werden so aufbereitet, dass auch Personen, die nicht im SBBZ-Bereich studieren, wie ich, gut folgen können. Besonders gefällt mir der Aspekt Exkursion, denn durch praktische Erlebnisse, die man mit allen Sinnen wahrnimmt, können diese besser im Gedächtnis behalten. So konnte ich schon viel mitnehmen, zum Beispiel als ich im Kindergarten lernte, wie Metzger Würstchen gemacht werden. Dabei betonst du nachvollziehbar, dass eine sorgfältige Nachbereitung und Reflexion notwendig sind, damit aus einem Ausflug mehr als nur ein schönes Erlebnis wird.
Die didaktische Skizze rundet den Beitrag ab, indem sie übersichtlich zeigt, auf welche Punkte man bei der Planung achten muss – von Lernzielen über Materialien bis hin zu methodischen Schritten, um Inhalte didaktisch und differenziert zu vermitteln.
Mich interessiert noch besonders, wie du mit sehr unruhigen Gruppen umgehst und trotzdem den Lernraum aufrechterhältst. Welche Strategien wendest du an, um eine konzentrierte und motivierende Atmosphäre zu schaffen?
Vielen lieben Dank für deinen schön aufbereiteten Blogbeitrag.
Sofia Valeri