Dienstag, 12. August 2025

Den Wald sinnlich erleben - ein Projekt zur Förderung der eigenen Wahrnehmung

 

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

unser Blogbeitrag widmet sich ganz dem Thema Waldpädagogik. Der Wald ist sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für unsere gemeinsame Zukunft von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass Schüler*innen lernen, den Wald mit all seinen Facetten wertzuschätzen.

Wie können Schüler*innen den Wald kennenlernen und zugleich ihre eigenen Sinne schärfen?

In unserem Blogbeitrag möchten wir euch einen Einblick in dieses spannende Thema geben. Zusätzlich geben wir euch Anregungen, wie ihr diese Thematik gemeinsam mit Schüler*innen in Projekttagen umsetzten könnt.

Konnten wir euer Interesse wecken? Unseren vollständigen Blogbeitrag findet ihr unter folgendem Link:

https://drive.google.com/file/d/1F1qJ1MH8jjlXJvSBiptw1VgrWKnzbCqi/view?usp=sharing

Eure Meinungen sind uns wichtig, daher freuen wir uns auf eure Rückmeldungen.

Viel Freude beim Lesen wünschen euch

Sana, Carmen, Julia und Helen

15 Kommentare:

  1. Liebe Sana, Carmen, Julia und Helen
    Vielen Dank für euren Beitrag zum Thema Waldpädagogik! Ich finde euer gewähltes Thema sehr spannend und informativ und auch den Aufbau und die Gestaltung eures Beitrags gefällt mir sehr.
    Durch eure Einführung und den Bildungsplanbezug wird deutlich, wie wichtig Umwelt- und Waldpädagogik für Schüler*innen, egal ob mit oder ohne Förderbedarf, ist. Die Relevanz des Waldes war mir vorher in diesem Ausmaß nicht bewusst, durch euren Beitrag wurde mir dies klar.
    Außerdem finde ich es sehr hilfreich, dass Wald- und Umweltpädagogik differenziert dargestellt wurden. Ich kannte die beiden Begriffe vorher zwar, konnte sie aber nicht klar voneinander abtrennen, eure Darstellung hat mir dabei geholfen die Begriffe getrennt voneinander zu durchdringen.

    Der Kern eurer Arbeit- die ausgearbeitete Projektwoche- hat mich sehr begeistert. Beginnend bei der Einführung gebt ihr wertvolle Tipps zur Umsetzung, die allesamt sehr hilfreich sind. Die aufgestellten Regeln finde ich besonders wichtig. Eine Regel die ich zusätzlich noch aufgestellt hätte wäre, dass die Schüler*innen immer in der Gruppe bleiben und sich nicht ohne einer Lehrkraft vorher bescheid zu sagen vom Lernort entfernen.
    Den Aufbau der einzelnen Projekttage finde ich sehr gelungen. Die Tage sind abwechslungsreich gestaltet und regen die Schüler*innen auf jeden Fall zum lernen an. Mein persönliches Highlight ist der Projekttag zum Tastsinn. Die Angebote und Ideen die ihr für diesen Tag vorgeschlagen habt finde ich besonders gelungen.
    Der Projekttag zum Thema Hören finde ich ebenfalls sehr gut, allerdings würde ich gegebenenfalls die Arbeit mit Gebärden einbauen um auch die Schüler mit Hörschwierigkeiten mit einzubeziehen.

    Mir kam während des Lesens noch eine Frage auf: Habt ihr auch Ideen für schlechtes Wetter? Denn vor allem für Rollstuhlfahrer und Schüler*innen die nicht so gut zu Fuß unterwegs sind wird das fortbewegen im Wald bei schlechtem Wetter schnell schwierig (auf Grund von Matsch usw.).
    Ansonsten finde ich eure Projektwoche sehr gelungen und inspirierend. Einige eurer Ideen werde ich als Lehrkraft auf jeden fall umsetzen!
    Liebe Grüße Ronja :)

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    1. Liebe Ronja,
      vielen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blogbeitrag - deine weiterführende Ideen sind sehr gelungen!
      Zu deiner Frage:
      Bei schlechtem oder kaltem Wetter sollten die Schüler*innen im Rollstuhl warm genug angezogen sein. Sie bewegen sich weniger, wie die anderen Schüler*innen. Dies hat zur Folge, dass sie schneller krank werden können.
      Das Matschproblem ist zwar gegeben, aber durch das Verwenden von Wegen wird es minimiert. Dennoch ist bei der Waldauswahl die Zugänglichkeit zu beachten.
      Ein schulnahes Waldstück oder das Parken der Autos am Waldrand ermöglicht, bei plötzlichem Wetterumschwung, eine schnelle Rückkehr zur Schule.
      Bei sehr schlechtem Wetter (beispielsweise Gewitter), sollten die Lehrkräfte Alternativen bereithalten.
      Am Beispiel des Projekttag Hören lässt sich dies verdeutlichen: Die Geräusche-Landkarte kann nicht umgesetzt werden, aber das Musizieren kann auch in der Schule stattfinden (Naturmaterialien sollten für alle Fälle in der Schule bereit liegen). Auch die Gedankenreise ist ohne Probleme umsetzbar. Das Wald-Xylophon kann nicht in dem Ausmaß stattfinden. Zusätzlich eingebaut werden kann ein Spiel zu den Tierstimmen. Dabei stehen die Kinder im Kreis um ein einzelnes Kind. Nun muss ein Kind aus dem Kreis ein Tier (aus dem Wald) nachmachen. Das Kind in der Mitte darf erraten, welches Tier nachgestellt wurde.

      Da die Projekttage aber im frühen Sommer geplant sind, wird es hoffentlich gutes Wetter haben ;)
      Liebe Grüße Helen

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    2. Liebe Ronja,

      Vielen lieben Dank für deinen positiven Kommentar zu unserem Blogbeitrag! Es freut mich zu lesen, dass dir unserer ausgewähltes Thema und unsere Gestaltung der Projektwoche so gut gefallen haben.
      Deine Anmerkung bezüglich des Projekttag „Hören“ finde ich sehr gut und sinnvoll. Durch das Einbinden von passenden Gebärden macht es diesen Tag noch inklusive und vielfältiger. Dadurch können auch die Schüler*innen mit einer Hörbeeinträchtigung noch besser mit einbezogen werden. Zudem werden die anderen Kinder auch für verschieden Kommunikationsformen sensibilisiert.
      Was deine Frage / Anmerkung zu schlechten Wetter betrifft, gibt es dennoch einige Möglichkeiten, auch bei schlechtem Wetter einen Bezug zum Wald zu schaffen.
      Einige Programmpunkte können auch im Klassenzimmer / Schulgebäude durchgeführt werden. Beispielsweise können die vorbereiteten Stationen mit Naturmaterialien und die Hörspiele trotzdem im Gebäude eingesetzt werden. Zudem könnte man gezielt digitale Medien , wie Fotos, Videos und Tonaufnahmen aus dem Wald einsetzten. So kann der thematische Rahmen „Wald“ erhalten bleiben.
      Wie jedoch Helen schon in ihrer vorherigen Antwort gemeint hat, hoffen wir natürlich, dass das Wetter im frühen Sommer mitspielen wird :)

      LG
      Sana

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  2. Liebe Helen, Sana, Julia und Carmen,
    euer Blogbeitrag „Den Wald sinnlich erleben – Ein Projekt zur Förderung der eigenen Wahrnehmung“ hat mir richtig gut gefallen. Inhaltlich ist er klar strukturiert und gestalterisch sehr ansprechend und macht richtig Lust zum Lesen. Professor Wurzel als Begleiter durch den Text sorgt für eine persönliche und humorvolle Begleitung, und die kleinen Fragen zwischendurch machen das Lesen lebendig.
    Die theoretischen Grundlagen zu Umwelt- und Waldpädagogik sowie zur Sinneswahrnehmung sind verständlich erklärt. Besonders gelungen finde ich, wie ihr die Arbeit mit den Sinnen aufbaut: erst die Theorie, dann die praktischen Übungen in den Projekttagen. So lässt sich alles gut nachvollziehen und direkt umsetzen.
    Dass ihr den Bezug zum Bildungsplan herstellt, finde ich besonders wichtig. Im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wie auch im Förderschwerpunkt Lernen werden Erlebnispädagogik, Naturerfahrung, Bewegung und sinnliche Wahrnehmung klar verankert. Die Kinder sollen Ökosysteme entdecken, Verantwortung für sich und die Umwelt entwickeln, ihre Sinne schärfen sowie soziale Kompetenzen und Selbstvertrauen stärken. Auch die Förderung der personalen Entwicklung und des Bewusstseins für Nachhaltigkeit wird praxisnah umgesetzt.
    Besonders gut gefällt mir, dass ihr die Zielsetzung der Projekttage so deutlich herausstellt. Es ist toll, dass ihr betont, wie die Kinder den Wald erleben, ihre Sinne kennenlernen und den eigenen Körper erfahren sollen. Die Projekttage sind wirklich gut durchdacht, die klare Struktur von Montag bis Freitag und die Fokussierung auf jeweils einen Sinn zeigen das sehr deutlich. Gleichzeitig bekommt man viele Anregungen, wie man die Ideen selbst umsetzen oder anpassen kann.
    Ein kleiner Verbesserungsvorschlag zum Schluss: Das Frage-Antwort-Spiel ist witzig und kreativ, könnte den Lesefluss aber erleichtern, wenn die Antworten am Ende des Blogs gesammelt würden, da es etwas schwierig war, die Antworten auf dem Kopf zu lesen.
    Insgesamt ist euer Blog abwechslungsreich, inspirierend und fachlich fundiert. Wirklich toll gemacht.

    Liebe Grüße
    Annabel

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    1. Hey Annabel!
      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und die Gedanken, die du dir dazu gemacht hast! Es freut uns wirklich sehr, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat. Schön, dass dir auch unser Aufbau gefällt und du unsere Überlegungen dahinter erkannt hast. Der Einbezug des Bildungsplanes war uns wichtig, da unserer Meinung nach in der Schule oftmals die Bedeutung und Vielfältigkeit des Waldes unterschätzt bzw. nicht ausreichend wahrgenommen wird. Nicht nur die Entdeckung der facettenreichen Natur und ihre Bewohner sind dabei essenziell, sondern auch, wie du super erkannt hast, die Weiterentwicklung auf persönlicher Ebene in Bezug auf die Sinne, sowie soziale Kompetenzen und das Selbstvertrauen.

      Danke für deinen Verbesserungsvorschlag! Man sollte nicht gleich die Lösung sehen, daher die Idee mit auf den Kopf stellen. Das man das nicht so einfach lesen kann, habe ich nicht ausreichend durchdacht… deinen Vorschlag, die Lösungen am Ende des Blogs zu sammeln, finde ich super!

      Liebe Grüße
      Carmen 😊

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  3. Hallöchen ihr vier,

    vorab, euer Blog ist euch Optisch total toll gelungen, besonders euer Deckblatt hat mich sofort angesprochen. Auch der Blog an sich ist sehr einladend und super übersichtlich gestaltet und hat schöne Details eingebaut. Wie zum Beispiel das Bäumchen „Professor Wurzel“, welches sich durch den gesamten Blog erstreckt und mit seinen Fragen und Anmerkungen während dem Lesen zum Pause machen und selbst Nachdenken anregt und man so richtig einbezogen wird und nicht einfach nur einen Text herunter liest.
    Der Wald ist von enormer Bedeutung für uns und unsere Umwelt, das vergisst man ganz schnell. Deshalb finde ich eure getroffene Themenwahl sehr wichtig, um dem Vergessen, bzw. Verdrängen entgegen zu wirken und schon Kindern ein Bewusstsein für die Natur, besonders dem Wald mit zu geben und dass dieser geschützt werden muss. Im Alltagstrubel und all den täglichen Gedanken vergisst man zudem schnell, auf sich selbst acht zu geben. Deshalb ist es wichtig, bereits den Kindern zu vermitteln, dass man auf seine Bedürfnisse achten und sein Wohlbefinden hören muss und sich auch Mal etwas Gutes tun soll und sich eine Auszeit gönnen darf. Daher ist es super, wenn Kinder wie durch euer tolles Projekt raus in die Natur und besonders in den Wald kommen und selbst spüren dürfen, wie wohltuend und befreiend dieser ist, wenn man ihn bewusst wahrnimmt und wie wichtig es deshalb ist, auf ihn acht zu geben.
    Man merk, dass ihr sehr viel Mühe, Gedanken und Zeit in die Planung der Projekttage gesteckt habt und ihr selbst die kleinsten Dinge nicht unüberlegt gelassen habt. Eure Ideen zu jedem einzelnen Tag und den verschiedenen Sinnen ist klasse und wurde richtig toll rüber gebracht. Ich werde definitiv die ein oder andere Idee selbst nutzen und das Thema Wald bewusster mit den Schülerinnen und Schülern behandeln.
    Meine Frage und ein Vorschlag allerdings zum Schluss noch:
    Man sollte den Kindern in meinen Augen unbedingt noch klar machen, bzw. die Regel aufstellen, dass man sich immer in Sichtweite der Lehrpersonen aufhalten soll, da es im Wald doch schnell passieren kann, besonders als Kind, dass man den Weg nicht mehr findet. Und meine Frage ist, wie groß denn die Klasse sein kann, bzw. die Gruppe und wie viel Lehrpersonen dafür erforderlich sind, da solch eine Projektwoche mit sehr viel Aufwand verbunden ist.

    DANKE für diesen bereichernden Blog. 🌳
    Eure Annika:)

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    1. Hallo liebe Annika,

      Vielen Dank für dein positives und wertschätzendes Feedback. Es freut mich, dass dir unser Blogbeitrag gut gefallen hat :)
      Zu deinem Hinweis, dass es wichtig wäre, dass die Kinder immer in Sichtweite bleiben, hast du absolut recht. Es ist wichtig, dass die Kinder bei den Projekttagen immer gut im Auge behalten werden, um so ihre Sicherheit zu garantieren. Eine gute Möglichkeit wäre, feste Bewegungszonen einzuführen, in denen sich die Kinder frei bewegen können. So behalten die Lehrkräfte den Überblick, ohne die Bewegungsfreiheit zu stark einzuschränken – denn uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen die Natur möglichst frei und unmittelbar erleben können.
      Zu deiner Frage zur Gruppengröße:
      Das hängt natürlich immer davon ab, wie alt und wie die individuellen Voraussetzungen der Kinder sind. Geht man von einer durchschnittlichen Klasse eines SBBZs im Förderschwerpunkt Gent aus kann man sagen, dass eine Klasse meistens aus etwa 6-8 Kindern und ca. 4 Betreuungspersonen (Lehrkraft, FSJ, Eingliederungshilfe …) besteht. Es ergibt sich daher ein Betreuungsschüssel von
      1:2 oder 1:3.
      Ich hoffe ich konnte deine Frage angemessen beantworten.

      LG
      Sana

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  4. Liebe Sana, Carmen, Julia und Helen,
    Ich finde euren Blogbeitrag sehr gelungen! Er ist ansprechend gestaltet und lädt zum Lesen ein. "Professor Wurzel" stellt dabei eine schöne Ergänzung zum Text dar, regt zum Nachdenken an und ist eine spielerische Motivation weiterzulesen. Ich empfinde euren Beitrag als gut strukturiert und leicht nachvollziehbar.
    Ich finde es wirklich toll, dass ihr euch mit so einem wichtigen Thema wie dem Wald auseinandersetzt. Da dieser so essentiell für unsere Umwelt und Lebenswelt ist, finde ich es umso wichtiger, dies den Schüler*innen ebenfalls nahe zu bringen.
    Eure Einführung leitet sehr angenehm in das Thema ein und verschafft einen ersten Überblick. Ich empfand es als sehr wichtig und hilfreich, dass ihr die Waldpädagogik und Umweltpädagogik differenziert aufgezeigt habt. Auch finde ich es toll, dass ihr nicht nur Bezug zum Bildungsplan geistige Entwicklung nehmt, sondern auch zum Bildungsplan Lernen, da dies meist die Lebensrealität der Lehrkräfte widerspiegelt.
    Begeistert bin ich von eurer Planung der Projektwoche, bei der jeden Tag der Fokus auf einen anderen Sinnesorgan gelegt wird.
    Die Strukturierung ist sinnvoll und die Hilfen bezüglich der Umsetzung sind sehr wichtig und nützlich. Es wird sofort deutlich, dass die einzelnen Tage sehr intensiv durchdacht wurden und möglichst motivierend gestaltet sind. Besonders gefallen hat mir der Tag "Hören". Spezifisch die Idee mit Gegenständen aus der Natur zu musizieren sowie die Idee des Wald-Xylophons.
    Für mich bleiben zum Ende nur ein paar kleine Fragen offen, die ihr vielleicht klären könntet:
    Wie handhabt ihr das mit dem freien Bewegen innerhalb des Waldes? Ich sehe hierbei viele Gefahren, weshalb ich hier klare Regel als sinnvoll betrachten würde. Wie realistisch seht ihr die wirkliche Umsetzung dieser Projektwoche im Hinblick auf das nötige Begleitpersonal? Hattet ihr bei der Planung eine bestimmte Gruppengrößen vorgesehen/ einen groben Betreuungsschlüssel im Kopf? Habt ihr eventuell auch einen Ausweichplan bei schlechtem Wetter (auch wegen der Barrierefreiheit usw.)? Zum Schluss würde mich noch interessieren wie genau ihr den Lernfortschritt am Ende sichern würdet (möglicherweise in Form eines Portfolios, Präsentation,...)?

    Vielen Dank für diesen inspirierenden Blogbeitrag!
    Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen!

    Liebe Grüße
    Eure Nicole

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    1. Hey Nicole,
      vielen Dank für deinen positiven Kommentar. Freut mich, dass dich unser Thema angesprochen hat und du viel Spaß beim Lesen hattest.
      Nun zu deinen kleinen Fragen, die dir nach dem Lesen noch offen geblieben sind. Du fragst dich, wie wir das mit der freien Bewegung innerhalb des Waldes regeln wollen. Uns ist bewusst, dass es hier viele Gefahren geben kann, jedoch wollen wir die freie Bewegung im Wald nicht zu sehr beschränken. Deshalb eignen sich perfekt feste Bewegungszonen. Zusätzlich sollte auch immer mindestens eine Lehrkraft direkt die Kleingruppen begleiten. Das bringt mich zur nächsten Frage, bezüglich des nötigen Begleitpersonals und der dazu anzupassenden Gruppengröße. Der Betreuungsschlüssel beträgt zwischen 1:2 und 1:3, abhängig von den jeweiligen Unterstützungsbedürfnissen der Schüler*innen. Das Personal kann auch perfekt durch FSJler und Praktikanten aufgestockt werden. Bezüglich des schlechten Wetters, können wir nur dazu anregen, die Projektwoche dann in die Schule zu verlegen. Zum Beispiel kann dort zum Tastsinn ein Indoor-Barfußpark erstellt werden, durch z. B. das Befüllen von Kisten. Die Sicherung des Lernfortschrittes erfolgt durch eine Art Portfolio. Die Kinder haben die einzelnen Objekte der Tage, wie die Geräuschkarte oder ihr Fantasiewesen. Dies kann in einer individuellen Kiste gesammelt werden, die dann als „Sammlung und Rückblick“ dient.
      Liebe Grüße Julia

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  5. Hallo Helen, Sana, Julia und Carmen,
    mir hat euer Blogbeitrag sehr gut gefallen, sowohl das Thema und dessen Aufarbeitung, als auch die Gestaltung!
    Euer Blogbeitrag ist sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Das Denkblatt sieht schön aus und auch das grüne Farbschema passt gut zum Thema. Mit den Überschriften und Unterüberschriften erhält man eine übersichtliche Struktur des Beitrags. Auch die Idee von „Professor Wurzel“ finde ich sehr süß, auch wenn man hier diskutieren könnten, ob das in einer Zeitschrift für Lehrkräfte passend ist. Ich empfand es aber als eine sehr angenehme Abwechslung.
    Auch toll finde ich die Einleitung von euch. In dieser stellt ihr wirklich kurz aber gut verständlich das Thema eures Beitrags dar, welche Bedeutung und Funktion dieser haben soll und schafft währenddessen noch einen Rahmen (SBBZ für geistige Entwicklung). Das ist euch sehr gut gelungen.
    Auch der Abschnitt zu den theoretischen Grundlagen ist gut geschrieben. Die Erklärungen sind größtenteils sehr gut verständlich und vor allem die Erklärungen zu der Umwelt- und Waldpädagogik betonen auch nochmal die wichtige Bedeutung, die diese für die Schüler*innen haben. Auch die Erklärungen der Sinnesorgane ist gut. Das einzige was man hier bemängeln könnte, ist die zum Teil großzügige Nutzung von Fachsprache und Fachbegriffen. Für einige Abschnitte braucht man durchaus Vorwissen, um diese zu verstehen. Auch würde ich manche Fachbegriffe eher in Klammern dahinter schreiben, als sie als alleinstehendes Wort zu nutzen (z.B. statt Cochlea, Gehörschnecke und dann das Wort Cochlea in Klammern dahinter).
    Der Bezug zu den Bildungsplänen finde ich auch sehr wichtig und passend.
    Nun zu dem Teil der mir persönlich am besten gefallen hat: die Projektwoche. Ich finde es sehr ansprechend, dass ihr ein konkretes Beispiel einer Projektwoche beschrieben habt, mit Rahmenbedingungen, Aktivitäten und zeitlicher Gliederung. So kann man sich als Lehrperson schonmal vorstellen, wie so eine Woche gestaltet werden kann. Allerdings bietet ihr auch immer wieder Freiräume zum Variieren. Eure Projektwoche ist abwechslungsreich, kreativ und am eigenen Entdecken orientiert, was ich als etwas sehr Gutes empfinde. Natürlich muss aber je nach Schülerschaft, mit der die Aktivitäten umgesetzt werden sollen, geschaut werden, wie das machbar ist. Auch finde ich die Lehrerhinweise zwischendrin passend, in der z.B. nochmal auf Gefahrenquellen aufmerksam gemacht werden, die an den entsprechend Tag aufkommen kann.
    Der einzige Punkt, der mir zu denken gegeben hat, ist das ganze Personal, dass für diese Projektwoche gebraucht wird. Da ihr viel in kleinen Gruppen machen wollt und auch viel freie Bewegung im Wald ermöglicht werden soll, braucht ihr viel Personal. Zum einen zur allgemeinen Beaufsichtigung, aber auch, weil es im Wald viele Gefahrenquellen gibt, die beachtet werden müssen. Das habt ihr in eurem Blog auch erwähnt. Ich frage mich nun nur, wie realistisch die Projektwoche umzusetzen ist, gegeben der Realität an vielen Schulen, sowohl Regelschulen als auch SBBZs.
    Alles in allem hat mich euer Blogbeitrag sehr begeistert! Es hat viel Spaß gemacht ihn zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,
      danke für deine liebe Rückmeldung und deine ideenreichen Anregungen als Ergänzungen zu unserem Blogbeitrag! Es freut uns sehr, dass dir unser konkretes Beispiel einer Projektwoche gut gefallen hat und dir die verschiedenen Punkte aufgefallen sind, die wir versucht haben in unserer Projektwoche umzusetzen.
      Deinen Vorschlag, im Abschnitt der theoretischen Grundlagen die Fachbegriffe eher in Klammern dahinter zu schreiben um den Text verständlicher zu machen, finde ich sehr sinnvoll und eine gute Idee. Dadurch wird weniger Vorwissen benötigt und somit auch leichter verstanden. Zu deiner Anmerkung zum Thema Personal kann ich dir zustimmen, dass es nicht einfach ist, grundsätzlich ausreichend Personal für so ein Projekt zu haben. Unsere Projekttage sind in unserem Vorschlag nur auf eine einzelne Klasse ausgelegt, auch wenn die Möglichkeit einer klassenübergreifenden Projektwoche auch besteht. Aufgrund der kleineren Klassengröße sind wir von einem Betreuungsschlüssel von 1:2 oder 1:3 ausgegangen, abhängig davon, wie viel Unterstützung die Schüler*innen benötigen. Meinen bisherigen Erfahrungen nach waren in den Klassen einer Schule für geistige Entwicklung optimalerweise immer zwei Lehrkräfte, eine Schulbegleitung oder zum Teil auch Therapeut*in und ein FSJler mit ungefähr fünf bis acht Schülern. Der Personalschlüssel liegt also hierbei bei 1:2. Bei besonderen Anlässen wäre es sicher auch möglich, einen FSJler/Praktikant zusätzlich hinzuzuziehen.
      Liebe Grüße Carmen :)

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  6. Hey ihr!

    Euer Thema „Den Wald sinnlich erleben“ hat mich sofort neugierig gemacht und direkt angesprochen. Bis jetzt habe ich mich noch nie so intensiv mit dem Wald und seiner Bedeutung für die pädagogische Arbeit auseinandergesetzt. Umso spannender fand ich es, durch euren Beitrag einen neuen und vor allem vielseitigen Blickwinkel einzunehmen.

    Zu jedem Thema konnte ich euch durch die korrekte Fachsprache und Beispielen dazu, sehr gut folgen. Dass alle Sinne thematisiert wurden hat mir dabei besonders gut gefallen. Ich konnte bereits gelerntes und auch neues Wissen zu den Sinnesorganen verknüpfen.
    Etwas Neues konnte ich im Hinblick auf den Begriff der Waldpädagogik und den Unterschied zur Umweltpädagogik lernen. Es hat mir gezeigt, dass Waldpädagogik nicht nur Wissen über die Natur vermittelt, sondern den Wald auch als Erfahrungsraum begreift, in dem Emotionen, Sinneseindrücke und Gemeinschaftserfahrungen eine zentrale Rolle spielen.

    Ein Highlight in eurem Beitrag war für mich die Ausarbeitung der Projekttage. Jedes einzelne Element war nachvollziehbar aufgebaut, und es wurde deutlich, dass ihr euch viele Gedanken darüber gemacht habt, wie Kinder den Wald aktiv erleben können. Die Idee, jedem Tag einen eigenen Sinn zuzuordnen, fand ich gelungen, da dadurch eine klare Struktur entsteht und gleichzeitig eine spannende Abwechslung gegeben ist. Man konnte bei jedem Projekttag das übergeordnete Unterrichtsziel deutlich erkennen, und gleichzeitig hatte ich sofort das Gefühl, dass dabei auch der Spaß und die Freude der Schüler*innen nicht zu kurz kommen würden.

    Was ich ebenfalls wichtig und gelungen fand, war die Einbindung der Sonderpädagogik. Dadurch habt ihr gezeigt, dass euer Konzept flexibel und anpassbar ist, sodass wirklich alle Schüler*innen, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, am Projekt teilnehmen und profitieren können. Das finde ich sowohl fachlich als auch menschlich wirklich gut!

    Alles in allem hat mir euer Beitrag super gefallen, viele neue Impulse gegeben und gleichzeitig Lust gemacht, die Ideen selbst einmal auszuprobieren.

    Ganz liebe Grüße
    Emma :)

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    1. Liebe Emma,
      vielen Dank für deinen ausführlichen und wertschätzenden Kommentar!
      Es freut uns sehr zu hören, dass dir unsere theoretischen Grundlagen geholfen haben. Unser Ziel war es dabei, die Grundlagen der Sinne und ihrer Wahrnehmung aufzufrischen. Die Lehrkräfte sollten somit in der Lage sein, Fragen der Schüler*innen problemlos zu beantworten. Die theoretischen Aspekte in der Waldpädagogik und Umweltbildung dienen dem besseren Verständnis für die Lehrkräfte selbst. Es soll aufgezeigt werden, welche Chancen insbesondere die Waldpädagogik bietet.
      Die Projekttage sind auch für mich persönlich ein Highlight, deshalb freut es mich umso mehr, dass sie dir ebenfalls gefallen haben.
      Das Einbinden der Sonderpädagogik war für uns alle von hoher Relevanz. Da wir alle Sonderpädagogik studieren, liegt uns die Teilhabe aller Schüler*innen am Herzen. Eins unserer Ziele war es, zu zeigen, dass es immer eine Lösung gibt, um mit Schüler*innen (auch mit Förderbedarf) in den Wald zu gehen. Für uns ist es keine Lösung, der Einfachheit halber mit den Schüler*innen im Innenraum zu bleiben. Uns ist bewusst, dass die Projekttage mit einem Mehraufwand verbunden sind. Wir sind jedoch überzeugt, dass der Nutzen diesen Aufwand mehr als ausgleicht.
      Schön, dass wir dir einige Impulse mit auf den Weg geben konnten und du unser Projekt einmal selbst umsetzten möchtest.
      Liebe Grüße Helen :)

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  7. Hallo ihr Vier,
    die Projektwoche „Den Wald sinnlich erleben“ ist eine richtig tolle Idee! Ihr zeigt damit wunderbar, wie Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung den Wald auf eine ganz besondere Weise kennenlernen können.
    Euer Blogbeitrag ist nicht nur ansprechend gestalten, sondern auch der Aufbau ist euch richtig gut gelungen. Besonders schön finde ich, dass ihr den Bezug zum Bildungsplan so klar herausgearbeitet habt. Es wird deutlich, wie eng die Projektwoche damit verknüpft ist. Schüler*innen lernen, wie wertvoll die Natur ist und wie wichtig ein umweltbewusster Umgang ist.
    Außerdem finde ich es toll, dass ihr alle fünf Sinne nochmals genau erläutert habt und deutlich macht, warum jeder Einzelne von so einer großen Bedeutung ist. Es ist sinnvoll, dass die Projektwoche auf fünf Tage aufgeteilt wurde, so kann an jedem Tag ein Sinn bewusste erlebt und gefördert werden.
    Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass ihr auf Barrierefreiheit, kleine Gruppen und ausreichend Betreuung Rücksicht genommen habt. So kann wirklich jedes Kind mitmachen, unabhängig davon, welchen Unterstützungsgrad es benötigt. Ich finde es superschön, dass alle Kinder die Möglichkeit bekommen den Wald mit all ihren Sinnen erleben zu dürfen.
    Auch die einzelnen Aktivitäten sind toll durchdacht und genau auf die Zielgruppe angepasst. Ob Natur-Bingo, Geräusche sammeln oder der Barfußpfad, alle Aufgaben sind spannen gestaltet, machen Spaß und fördern wichtige Fähigkeiten. Gleichzeitig bleibt Raum für Kreativität und eigene Ideen.
    Sehr hilfreich ist der Hinweis, dass eure Projektwoche auch auf andere Schularten übertragbar ist. So kann jede Lehrkraft die Inhalte durch individuelle Anpassungen für ihre eigenen Klasse nutzen. Das macht eure Planung sehr flexibel und gut umsetzbar im Schulalltag.
    Insgesamt zeigt eure Projektwoche, wie viel Freude man am Lernen in der Natur haben kann. Die Kinder nehmen dabei nicht nur neue Erfahrungen mit, es stärkt auch ihre Wahrnehmungen. Mit kleinen Dingen wie der Waldschatz bleibt der Tag auch noch lange in Erinnerung.
    Ganz liebe Grüße
    Pia

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    1. Hey Pia,
      Danke für dein positives Feedback und das dir unsere Idee der Projektwoche gefällt.
      Das freut uns sehr :)
      Der Bezug zum Bildungsplan war uns besonders wichtig, da wird dadurch zeigen konnten, was denn alles möglich ist, trotz den doch sehr allgemein gehaltenen Bedingungen und Kompetenzen. Zudem bildet er die Basis in Kombination mit der Theorie. Die nicht vorhandene Barrierefreiheit ist leider oftmals ein Grund, warum viele Klassen nicht raus in die Natur gehen. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, so gut wie möglich ein Konzept (Projektwoche) zu entwickeln, dass jeder die Chance hat, den Wald sinnlich zu erleben. Ohne von seinen Einschränkungen gehindert zu werden. Ich habe selbst ein Praktikum im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung gemacht und gesehen, wie viel Freude den Schüler*innen ein kleiner Ausflug in die Natur bereitet hat. Ich kann mir nur ausmalen, wie toll dann diese ganze Projektwoche wohl sein muss. Deshalb wollten wir gezielt mit diesem Blogbeitrag unsere Kommilitonen dazu auffordern, das Klassenzimmer zu verlassen und den Schritt in die Natur zu wagen. Diese Projektwoche lässt sich, wie du es erwähnt hast, auch auf die anderen Förderschwerpunkte abwandeln. Die Schüler*innen können so die Natur erfahren und dies hoffentlich in ihren Alltag mit aufnehmen. Denn uns ist allen bewusst, dass wir alle leider viel zu selten einfach mal hinausgehen und die Natur genießen.
      Liebe Grüße Julia

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