Dienstag, 5. August 2025

Hören, Riechen, Fühlen - Wie der Wald Kinder mit geistiger Beeinträchtigung stärkt

Herzlich Willkommen auf unserem Blog zum Thema „Waldpädagogik im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“! 

Der Wald ist weit mehr als eine grüne Naturoase. Wir haben ihn als kraftvollen interaktiven Lernort entdeckt und vor allem die vielen Chancen und Möglichkeiten herausgearbeitet, die er für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung bietet. Der Wald birgt viele Geheimnisse, Geschichten und besondere Begegnungen, welche die Kinder inspirieren und ihre Neugier wecken. 

In unserem Blogbeitrag möchten wir euch zeigen, wie wir den Wald als Lernort didaktisch strukturieren, welche Methoden und Rituale uns begleiten und wie Lernprozesse durch unmittelbares Erleben verankert werden. Vielleicht könnt ihr beim Lesen ein wenig das Zwitschern der Vögel hören oder den Duft von feuchter Erde und nassem Holz in eurer Nase vernehmen. 

Hier gehts raus ins Grüne! Lasst euch von unseren waldpädagogischen Ideen inspirieren.✨🌳

Hören, Riechen, Fühlen - Wie der Wald Kinder mit geistiger Beeinträchtigung stärkt 

 

Viel Spaß beim Lesen, wünschen euch Emelie, Paula und Till! 😊

18 Kommentare:

  1. Hallo ihr Lieben!

    Der Blogbeitrag hat mich direkt abgeholt! Nicht nur, weil das euer ausgesuchtes Thema mega spannend ist, sondern weil ihr es so verständlich und vor allem liebevoll aufbereitet habt.

    Der Einstieg mit der kleinen Gedankenreise war super und eine schöne Möglichkeit, gleich in die Thematik einzutauchen. Ich finde, man merkt eure Haltung auf jeder einzelnen Seite: Es geht euch nicht um das reine „Wissen vermitteln“, sondern um echtes Erleben, Fühlen und Begreifen für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung. Das kommt richtig gut rüber!

    Richtig gut finde ich auch, wie ihr Sinneserfahrungen in den Fokus rückt. Gerade für Kinder, die mit Sprache oder Symbolen nicht so viel anfangen können, sind Hören, Riechen und Fühlen die Zugänge zur Welt. Eure Ideen kann ich mir super für Schüler*innen mit einer geistigen Beeinträchtigung vorstellen!! Ob Barfußpfad, Riechdöschen oder Geräusch-Memory: Eure Ideen und Beispiele machen direkt Lust, sie selbst irgendwann im Unterricht umzusetzen. Schön finde ich auch, dass ihr bei der Umsetzung nicht einfach „machen“ sagt, sondern zeigt, worauf es bei unseren sensiblen Schüler*innen ankommt.

    Was mir auch richtig gut gefallen hat, ist die Gestaltung insgesamt. Die Bilder und Illustrationen sind super gewählt. Alles ist so übersichtlich, klar und liebevoll gemacht, dass man echt gern weiterliest. Man merkt einfach, dass ihr euch auch bei der visuellen Umsetzung Gedanken gemacht habt.

    Und dann natürlich: Euer MAXI!🐿️
    Das kleine Eichhörnchen ist nicht nur mega süß, sondern auch hilfreich. Die Figur lockert auf, motiviert, fasst zusammen und spricht einen einfach an. Für mich persönlich macht das euren Inhalte noch viel zugänglicher. Mega gut gemacht!

    Was ich auch echt wichtig finde: Ihr schreibt durchweg wertschätzend über die Schüler*imnen, betont ihre Stärken und Bedürfnisse und geht dabei individuell auf Herausforderungen ein. Besonders gut hat mir gefallen, dass ihr nicht nur zeigt, was im Wald alles möglich ist, sondern auch den Bezug zum Bildungsplan, zur BNE und zum Schulalltag mitdenkt. So wird das Ganze nicht nur ein „netter Ausflug“, sondern ein echter inklusiver Unterricht!

    Zum Schluss noch eine kleine Frage, die mir beim Lesen durch den Kopf ging:
    Wie könnte man solche tollen Ansätze langfristig in die Schule integrieren, auch wenn’s mal regnet, der Lehrplan drückt oder die Zeit knapp ist?

    Ich hab auf jeden Fall viele Impulse mitgenommen!
    Liebe Grüße
    Annika 🌱

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    1. Liebe Annika,
      Vielen lieben Dank für dein ausführliches und wertschätzendes Feedback, das bedeutet uns wirklich viel!
      Uns war es besonders wichtig, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Lernräume zu schaffen, in denen Kinder mit geistiger Beeinträchtigung über Erleben, Fühlen und eigenes Tun Zugang zu Inhalten finden. Toll, dass genau dieser Gedanke für dich so deutlich spürbar war!

      Zu deiner Frage: Wetter, Lehrplan oder Zeitdruck sind Herausforderungen, aufjedenfall. Doch viele Sinneselemente der Waldpädagogik lassen sich flexibel anpassen. Naturmaterialien können auch in den Klassenraum geholt werden, etwa als Tast- und Riechstationen, Geräuschmemory oder kleine Experimentierboxen erstellt werden. Das Ganze ist vielleicht nicht die komplette Walderfahrung, aber besser als nichts, wenn es mal nicht anders geht!
      Auch kurze Einheiten im Pausenhof, Schulgarten oder überdachten Eingangsbereichen schaffen wertvolle Eindrücke. Wichtig ist, solche Angebote fest zu verankern, zum Beispiel als wöchentliche Naturzeit- damit Routinen entstehen.
      Fächerübergreifende Projekte binden den Lehrplan ein und schaffen Mehrwert ohne Mehraufwand. Besonders bereichernd ist es, die Ideen der Kinder selbst einzubeziehen, so entsteht echte Teilhabe.

      Wir freuen uns sehr, dass unser Beitrag bei dir auch Interesse geweckt hat und hoffen, dass er vielleicht auch dich zu eigenen Projekten inspiriert! 🌳😊

      Herzliche Grüße
      Emelie

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  2. Hallo ihr drei,

    beim Lesen eures Blogbeitrags hatte ich wirklich das Gefühl, selbst barfuß durch den Wald zu laufen! Ja wirklich, so anschaulich und bildhaft habt ihr eure Gedanken formuliert! Besonders gelungen finde ich, wie ihr den Einstieg über die Gedankenreise mit „Maxi“ gestaltet habt. Das holt einen emotional ab und zeigt sofort, worum es euch geht: Den Wald mit allen Sinnen erfahrbar machen. Gerade für Kinder, die in ihrer Wahrnehmung und Kommunikation besondere Zugänge brauchen finde ich das extrem wichtig.
    Eure Verbindung von Waldpädagogik mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist aus meiner Sicht total stimmig. Ihr habt nicht nur gut erklärt, warum sinnliche Erfahrungen für diese Kinder zentral sind, sondern auch gezeigt, wie man ganz praktisch darauf eingehen kann, siehe die Beispiele mit dem Barfußpfad oder dem Riechmemory. Das sind tolle Ideen, die ich mir sofort gemerkt habe.
    Was mir besonders aufgefallen ist: Ihr sprecht das Thema Inklusion nicht als "Extra" an, sondern integriert es ganz selbstverständlich in die Planung und Reflexion. Das macht euren Beitrag nicht nur fachlich beziehungsweise in der Theorie gut, sondern auch sehr nah an der Praxis. Auch die vielen kleinen methodischen Hinweise (z. B. zur Anpassung bei sensiblen Kindern oder zur Begleitung durch vertraute Personen) zeigen, dass ihr euch wirklich in die Zielgruppe hineinversetzt habt.
    Ich hätte noch ein paar Fragen an euch: Habt ihr in der Praxis, vielleicht im Praktikum oder durch Gespräche mit Kolleg*innen, schon Rückmeldung bekommen, wie Kinder mit geistiger Beeinträchtigung auf solche Waldtage reagieren? Gab es in der Praxis bestimmte Erfahrungen, die euch bei der Ausarbeitung besonders inspiriert haben? Außerdem würde mich interessieren wie ihr das Thema an einer Klasse angehen würdet, in welcher keine Schüler*innen mit geistiger Beeinträchtigung sind. Was meint ihr, wie diese auf das Thema und eure Ideen reagieren würden?
    Euer Beitrag macht Mut, sich an das Thema heranzutrauen und zeigt, wie wichtig es ist, Kindern alternative Lernräume zu eröffnen. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Lena :)

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    1. Hallo Lena,
      Vielen Dank für deinen ausführlichen und netten Kommentar! Es freut uns sehr zu hören das wir dir unsere Ideen so lebhaft näher bringen konnten, und auch das Maxi dich direkt mit seiner Gedankenreise abholen konnte.
      Falls du das Riechmemory oder den Barfußpfad später mal selber in deinen Unterricht einbaust kannst du uns gerne wissen lassen wie die Schülerinnen und Schüler das aufgefasst haben und ob dir noch Verbesserungsvorschläge oder Anregungen einfallen.
      Für uns war und ist es ein Anliegen die Inklusion nicht als Utopie sondern als Ziel auf das wir hinarbeiten zu sehen. Demnach haben wir sie auch in unserem Beitrag nicht als Extra gesehen sondern alles so konzipiert, dass es in inklusiven Settings umsetzbar ist. Schön dass du das so auch wahrgenommen hast.
      Nun aber zu deinen Fragen:
      Bis jetzt waren wir noch nicht im Austausch mit Lehrkräften, jedoch ist es uns wichtig in Zukunft Meinungen einzuholen um unsere Ideen zu verbessern.
      Es gibt keine konkreten Erfahrungen, wir haben alle allgemeinen bereits gesammelten Erfahrungen geteilt und aufgrund dessen dann unsere Ideen entwickelt.
      Bei der Umsetzung kommt es natürlich immer auf die Klasse und die Klassenstufe an. Die Umsetzung würde hier aber generell mehr auf die Fachlichen Inhalte abzielen. Vermutlich wird der Wald von den Schülerinnen und Schülern auch positiv aufgefasst da er ihnen eine Abwechslung zum Schulalltag bietet.
      Nochmals vielen Dank für deinen Kommentar und deine Fragen!
      Liebe Grüße
      Till :)

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  3. Hallo zusammen,
    beim Lesen eures Blogbeitrags „Hören, Riechen, Fühlen – Wie der Wald Kinder mit geistiger Beeinträchtigung stärkt“ ist mir aufgefallen, wie durchdacht und praxisnah ihr den Zugang zu außerschulischem Lernen gestaltet habt. Besonders eure klare Struktur und der enge Bezug zu konkreten Beispielen aus der Unterrichtsrealität machen den Text sehr zugänglich und anregend.
    Ihr zeigt überzeugend, dass der Wald als Lernort weit mehr ist als bloße Kulisse, er wird bei euch zu einem pädagogisch wirksamen Raum, der Kindern mit geistiger Beeinträchtigung Selbstwirksamkeit und vielfältige Sinneserfahrungen ermöglicht. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder, etwa durch Freiwilligkeit, Rituale und überschaubare Impulse, spiegelt ein hohes Maß an Reflexion und pädagogischem Feingefühl wider.
    Besonders interessant fand ich eure Ausführungen zur Rolle der Sinneswahrnehmung. Der Fokus auf Hören, Riechen und Fühlen als zentrale Zugänge zum biologischen Lernen ist nicht nur inklusiv, sondern auch didaktisch sehr sinnvoll. Ihr beschreibt anschaulich, wie Naturerfahrung dabei helfen kann, Lernprozesse ganzheitlich zu gestalten, jenseits von Sprache, Arbeitsblättern oder festgelegten Ergebnissen.
    Auch eure Haltung als Lehrpersonen kommt im Beitrag klar zum Ausdruck: eine Mischung aus Planungssicherheit und Offenheit, aus Begleitung und Zurückhaltung. Gerade in eurem Hinweis, dass der Wald nicht „bespielt“, sondern gemeinsam entdeckt wird, zeigt sich ein Verständnis von Lernen, das auf Beziehung und Vertrauen basiert.
    Sehr gelungen fand ich außerdem die methodischen Hinweise z. B. zur Vorbereitung von Symbolkarten, zur Auswahl geeigneter Materialien oder zur Reflexion im Anschluss an die Einheit. Es ist hilfreich, dass ihr neben der theoretischen Fundierung auch die Umsetzungsperspektive stark macht.
    Beim Lesen habe ich mich gefragt, warum diese Verbindung von inklusiver Didaktik und Lernen im Freien im schulischen Alltag noch so selten etabliert ist. Euer Beitrag zeigt, dass beide Perspektiven sich sehr gut ergänzen und dass gerade Kinder mit geistiger Beeinträchtigung von dieser Form des Unterrichts profitieren können, ohne dass dabei der fachliche Anspruch verloren geht.
    Gleichzeitig lässt sich vieles, was ihr beschreibt, auch auf andere Schulformen übertragen: Die bewusste Entschleunigung, die intensive Wahrnehmung von Naturphänomenen und die stärkere Einbindung emotionaler Zugänge sind auch im gymnasialen Biologieunterricht relevant z. B. zur Förderung von nachhaltigem Lernen, Perspektivwechsel oder der Auseinandersetzung mit Umweltethik. Euer Beitrag macht deutlich, dass Waldpädagogik Potenziale für ganz unterschiedliche Lerngruppen birgt, vorausgesetzt, man ist bereit, gewohnte Wege zu verlassen.
    LG Antonia

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    1. Liebe Antonia,
      Vielen lieben Dank für deinen si detaillierten und wertschätzenden Kommentar! Wir freuen uns sehr, dass du sowohl die Struktur unseres Beitrags als auch den pädagogischen Ansatz dahinter so klar wahrgenommen hast.

      Deine Frage, warum diese Form des Lernens im Freien, besonders in Verbindung mit inklusiver Didaktik, noch so selten genutzt wird, beschäftigt auch uns. Wir vermuten aber, dass ein Grund darin liegt, dass das Unterrichten außerhalb des Klassenzimmers für viele Lehrkräfte zunächst ein Schritt aus der Komfortzone ist. Es erfordert mehr Vorbereitung, organisatorische Planung und oft auch den Mut, gewohnte Strukturen loszulassen. Zudem birgt das Lernen im Freien wie schon angesprochen Risiken wie wechselhaftes Wetter, unvorhersehbare Situationen oder Unsicherheiten bei der Aufsicht. Im „geschützten“ Klassenraum gibt es klare Rahmenbedingungen, draußen hingegen muss man flexibel reagieren.
      Gerade diese Offenheit bietet aber aus unserer Sicht enormes Potential.

      Gleichzeitig lassen sich viele Ideen auch auf andere Schulformen übertragen: So könnten z.B. im gymnasialen Biologieunterricht Waldmaterialien gesammelt, mikroskopiert und anschließend im Unterricht in ökologische Zusammenhänge eingeordnet werden. Auch fächerübergreifende Projekte, etwa Kunst im Wald oder naturwissenschaftliche Experimente mit Naturmaterialien, zeigen, dass dieser Lernort vielseitig nutzbar ist. Wir hoffen, dass mehr Lehrkräfte diesen Schritt wagen, um die Chancen des Lernens im Freien nutzen.
      Beste Grüße
      Emelie :)

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  4. Hallo zusammen,
    euer Blogbeitrag „Hören, Riechen, Fühlen – Wie der Wald Kinder mit geistiger Beeinträchtigung stärkt“ hat mich wirklich beeindruckt, sowohl inhaltlich als auch emotional. Ihr habt es geschafft, ein sensibles Thema mit großer Fachlichkeit, aber zugleich mit viel Herz und Respekt aufzubereiten.
    Besonders stark finde ich, wie ihr die Bedeutung von Sinneserfahrungen für Schüler*innen mit geistiger Beeinträchtigung herausstellt. Dass Hören, Riechen und Fühlen nicht einfach „Zusätze“ sind, sondern zentrale Zugänge zur Welt, das habt ihr nicht nur erklärt, sondern wirklich spürbar gemacht. Die Beispiele wie Barfußpfad, Riechstationen oder das Lauschen auf Waldgeräusche sind praxisnah und direkt umsetzbar. Dabei denkt ihr immer auch an die Herausforderungen, die bei diesem Förderschwerpunkt auftreten können, das wirkt durchdacht und authentisch.
    Sehr gelungen finde ich auch den Bezug zur Waldpädagogik als didaktisches Konzept. Dass der Wald hier nicht nur Setting, sondern aktiver Lernpartner wird, hat mich besonders angesprochen. Die Verbindung zu den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie der Verweis auf den Bildungsplan zeigen, dass euer Ansatz nicht nur erlebnisorientiert, sondern auch bildungstheoretisch fundiert ist.
    Auch gestalterisch ist euer Beitrag wirklich schön gemacht, klar, strukturiert, einladend. Und euer Eichhörnchen MAXI ist nicht nur charmant, sondern ein klug eingesetztes Element, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen anspricht. So macht Inklusion Freude und Mut!
    Eine Sache habe ich mich beim Lesen gefragt: Wie geht ihr damit um, wenn äußere Rahmenbedingungen, wie Wetter, Zeitdruck oder knappe personelle Ressourcen, den geplanten Waldunterricht erschweren? Habt ihr dafür erprobte Strategien oder „Notfallpläne“?
    Insgesamt habt ihr mir mit eurem Beitrag neue Perspektiven eröffnet und mir Lust gemacht, den Wald künftig noch bewusster als Lern- und Erfahrungsraum zu nutzen, gerade auch mit Blick auf inklusive Settings.
    Vielen Dank für eure tolle Arbeit und die vielen Impulse!
    Liebe Grüße,
    Ruslana

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    1. Hallo liebe Ruslana,
      vielen Dank für dein ausführliches und konstruktives Feedback. Es freut mich sehr, dass wir dich mit unseren Ideen inspirieren konnten und dir unser Blogbeitrag weitergeholfen hat. Ich finde es total schön, dass du den Einsatz der Waldpädagogik im sonderpädagogischen Bereich trotz der möglichen Herausforderungen, als genauso wichtigen Inhalt einschätzt, wie wir. Auch wenn die Umsetzung manchmal herausfordernd ist, können dadurch neue und wertvolle Erfahrungen für die Kinder entstehen, die oft auch ohne den Einsatz außergewöhnlich vieler Ressourcen gemacht werden können. Unbeeinflussbare Faktoren wie das Wetter oder die verfügbare Personalstärke können so ein Projekt unter freiem Himmel schnell ins Wanken bringen, da hast du absolut recht. Damit dies jedoch sprichwörtlich nicht ins Wasser fallen muss und vor allem die Kinder keinen Nachteil aus diesen ungünstigen Eventualitäten ziehen, ist es sinnvoll ein Alternativprogramm bereitzuhalten. Ein mögliches Alternativprogramm könnte zum Beispiel darin bestehen, ein Riech- oder Fühlmemory im Klassenzimmer durchzuführen, bei dem die Kinder in Partnerarbeit mit vorbereiteten Materialien spielerisch ihre Sinne einsetzen. Eine weitere Möglichkeit wäre die Einrichtung eines Barfußpfades im Klassenzimmer, bei dem die Kinder über verschieden gefüllte Schüsseln oder Eimer laufen und so mit den Füßen unterschiedliche Untergründe erfahren und diese im folgenden austauschen mithilfe passender Unterrichtsmaterialien festhalten dürfen. Darüber hinaus ließe sich der Fokus verstärkt auf die Waldbewohner legen, wobei zum Beispiel durch Hörproben insbesondere der Hörsinn gefordert und geschult werden könnte. Allgemein kann man so die Erfahrungen, die man im Wald dennoch viel intensiver erleben würde, durch kleine Abwandlungen auch im Klassenzimmer in gewisser Weise erlebbar machen. Wenn man allerdings gerade auf die Durchführung einzelner Aktivitäten im Wald selber setzt, könnte man auch an die vorherigen Stunden mit weiterführenden Materialien anknüpfen, um die Stunden nicht abgespeckt durchführen, oder sie gar ausfallen lassen zu müssen. Hier könnte man beispielsweise nochmal zur Wiederholung einzelne Baumarten mithilfe von Waldmaterialien wiederholen und mit kreativen Bastelaufträgen verknüpfen. So könnten die Kinder beispielsweise durch die Gestaltung kleiner Bäumchen aus Rindenstücken, passenden Blättern und Früchten eine kleine Sammlung der bekannten Bäume gestalten, welche dann entweder in einem persönlichen Ordner aufbewahrt oder im Klassenzimmer ausgestellt werden könnte.
      Durch den Planungsaufwand, der Stunden im Wald ist die zusätzliche Planung einer jeweiligen Alternativstunde meist nicht möglich. Deshalb bietet sich entweder die Abwandlung der bereits geplanten Stunde, oder eben die Vorbereitung ein oder zwei Alternativstunde, welche in diesen Fällen genutzt werden können an.
      Je nach Klassensituation kann man zudem überlegen, ob kleinere Einschränkungen im Personalschlüssel dennoch einen Ausflug ermöglichen. In diesem Fall vielleicht mit stärkerem Fokus auf gemeinsame Aktivitäten im Plenum oder in größeren Gruppen. Die Sicherheit aller Kinder muss dabei selbstverständlich immer höchste Priorität haben.
      Ich hoffe, dass die nur grob angeschnittenen Ideen eines Alternativprogramms gezeigt haben, dass auch bei sehr ungünstigen Gegebenheiten, diese total wertvollen Stunden nicht ausfallen müssen, sondern kreativ umgewandelt werden können. Natürlich haben die Erfahrungen im Wald selbst nochmal eine ganz andere Wirkung auf die Kinder, weshalb bei vielen Alternativstunden vielleicht auch über eine mögliche flexible Stundenverlegung nachgedacht werden könnte, um die direkten Erfahrungen im Wald dennoch zu ermöglichen.
      Danke dir nochmals für dein Feedback!
      Ganz liebe Grüße
      Paula :)

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    2. Hallo liebe Ruslana,
vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Es freut mich sehr, dass wir dich mit unseren Ideen inspirieren konnten und dir unser Blogbeitrag weitergeholfen hat.
      Du hast mit deiner Anmerkung völlig recht, unbeeinflussbare Faktoren, wie das Wetter oder die Personalstärke können ein solches Projekt schnell ins Wanken bringen. Damit es aber dennoch nicht ins Wasser fällt und vor allem die Kinder keinen Nachteil daraus ziehen, ist es sinnvoll, ein Alternativprogramm bereitzuhalten. So ließen sich etwa das Riechmemory oder auch der Barfußpfad mit vorbereiteten oder vielleicht sogar selbst gesammelten Materialien im Klassenzimmer gestalten und durchführen. Auch den Hörsinn könnte man im Klassenzimmer gezielt, durch das Abspielen aufgenommener Hörproben aus dem Wald, ansprechen.
      Natürlich ersetzen diese Variationen der Erlebnisse, das intensive Naturerlebnis im Wald nicht. Dennoch können die Erlebnisse dadurch zu mindest in gewisser Weise erlebbar gemacht werden. Um den Ausfall der Stunden generell zu vermeiden, bietet es sich an, vorbereitete Alternativstunden parat zu haben oder geplante Aktivitäten flexibel abzuwandeln. Je nach Klassensituation kann auch bei reduzierter Personalstärke ein Ausflug möglich sein. In diesem Fall könnte man vermehrt auf Aktivitäten im Plenum zurückgreifen.
      Ich hoffe diese Anregungen zeigen, dass Waldprojekte auch bei schwierigen Bedingungen nicht aufgegeben werden müssen, sondern kreativ angepasst werden können.
      Ganz liebe Grüße
      Paula :)

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  5. Hey zusammen,
    ich fand euren Beitrag total schön und auch wichtig. Die Idee, dass der Wald gerade für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung ein Ort sein kann, an dem sie sich wohlfühlen und entfalten können, hat mich wirklich angesprochen. Man merkt, wie viel Potenzial draußen in der Natur steckt und gerade dann, wenn der Schulalltag oft stressig oder überfordernd ist.
    Was mir besonders hängen geblieben ist: dass Kinder im Wald entspannter sind und sich anders verhalten als im Klassenzimmer. Das kann ich mir richtig gut vorstellen. Ich denke, das gilt nicht nur für Kinder mit Beeinträchtigung, sondern für ganz viele Kinder, die in der Schule vielleicht ruhig oder unsicher wirken. Draußen ist irgendwie alles freier und offener und man muss nicht stillsitzen oder „funktionieren“, sondern kann einfach man selbst sein.
    Ich finde auch super, dass ihr die Sinneserfahrungen so in den Mittelpunkt stellt. Hören, riechen, fühlen. Das sind Dinge, die man im normalen Unterricht oft vergisst. Dabei merkt man doch gerade dadurch, wie lebendig die Welt ist. Ich glaube, das tut vielen Kindern gut, nicht nur im Moment, sondern auch langfristig.
    Ein Gedanke, der mir beim Lesen gekommen ist: Ich glaube, dass Lehrerinnen und Lehrer durch solche Ausflüge ihre Schüler manchmal ganz neu kennenlernen. Vielleicht zeigt ein Kind draußen eine Stärke oder Seite, die sonst nie auffällt, wie zum Beispiel, dass es Verantwortung übernimmt oder anderen hilft. Das bleibt oft im normalen Unterricht verborgen.
    Ich fände es schön, wenn solche Lernformen in Zukunft mehr Platz im Schulalltag hätten. Das nicht nur als besondere Projekte, sondern regelmäßig. Weil draußen nicht nur gelernt wird, sondern auch erlebt, gefühlt und gestaunt.
    Danke für euren Beitrag!
    Liebe Grüße
    Berkin

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  6. Der Blogbeitrag zur Waldpädagogik hat mich wirklich interessiert! Ich finde es spannend, wie der Wald als Lernort Kinder auf ganz unterschiedliche Weise anspricht – vor allem durch das Erleben mit allen Sinnen. Gerade für Kinder mit Förderbedarf scheint das eine tolle Möglichkeit zu sein, die Welt intensiver wahrzunehmen und zu verstehen, ohne den Druck eines klassischen Unterrichts. Die beschriebenen Methoden wie der Barfußpfad oder das Riechmemory klingen nicht nur kreativ, sondern auch sehr praxisnah und gut durchdacht, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Besonders gut gefällt mir, dass der Wald nicht nur Natur ist, sondern auch ein Raum, in dem Persönlichkeitsentwicklung und nachhaltiges Denken gefördert werden. Das zeigt deutlich, wie wichtig es ist, solche Ansätze stärker in den Schulalltag zu integrieren. Insgesamt macht der Beitrag Lust, selbst mal mit einer Gruppe in den Wald zu gehen und zu entdecken, was dort alles möglich ist. Danke für die Einblicke und die Inspiration!
    Liebe Grüße Mariella

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  7. Liebe Paula, liebe Emelie, lieber Till,

    euer Blogbeitrag hat mir richtig gut gefallen! Der Einstieg mit der Gedankenreise war total einladend, ich war sofort mitten im Wald. Auch MAXI als Blogbegleiter fand ich super charmant und kreativ, das hat dem Text eine persönliche Note gegeben und gleichzeitig komplexe Inhalte verständlich gemacht. Auch eure Gestaltung ist sehr ansprechend und führt passend durch das Thema.

    Besonders spannend fand ich, wie ihr Theorie und Praxis miteinander verknüpft habt. Die Beispiele wie der Barfußpfad oder das Riechmemory zeigen sehr gut, wie man Kindern mit geistiger Beeinträchtigung echte, sinnliche Lernerfahrungen ermöglichen kann. Auch die Bildungsplanbezüge sind sehr hilfreich, um einen guten Überblick für den eigenen Unterricht zu entwickeln und dadurch selbst Anwendung im Unterricht zu finden.

    Auch euer Blick auf mögliche Herausforderungen, wie Überforderung durch Reize, war wichtig und zeigt, dass ihr das Thema sehr reflektiert angeht. Die Verbindung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung rundet das Ganze echt schön ab. Der Vorschlag mit dem Setzling zur Einschulung hat mir besonders gefallen.

    Mich würden zwei Dinge noch interessieren:
    1. Wie seid ihr auf die konkreten Praxisideen gekommen? Hat das jemand von euch schon einmal getestet?
    2. Was müsste eine Schule aus eurer Sicht unbedingt mitbringen, um Waldpädagogik langfristig umsetzen zu können?
    Danke für euren tollen Beitrag.🌳

    Liebe Grüße
    Linn :)

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    1. Liebe Linn,
      Vielen Dank für deinen netten und ausführlichen Kommentar! Es freut uns sehr dass wir dich vor allem mit unseren Ideen zur Verknüpfung von Theorie und Praxis überzeugen konnten. Und Maxi freut sich natürlich auch riesig, dass er dir beim Lesen tatkräftig zur Seite stehen konnte
      Nun aber zu deinen Fragen:
      1. Unsere konkreten Praxisideen entstanden dadurch, dass wir uns überlegt haben was die Kinder brauchen beziehungsweise wovon sie vermutlich am meisten profitieren. Dazu haben wir unsere gesammelten Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern welche wir bereits aus unserer Zeit vor dem Studium sowie aus Praktika gesammelt und basierend auf diesen unsere Ideen entwickelt.
      2. Das wichtigste für die langfristige Umsetzung ist bei weitem das Engagement und die Motivation der Lehrkräfte. Fehlen diese wird eine langfristige Umsetzung erheblich erschwert, denn motivierter Lehrkräfte bringen nicht nur die nötigen Ideen sondern erzeugen auch Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern. Einige Faktoren wie zum Beispiel ausreichend finanzielle Mittel scheinen zwingend notwendig, sind dies aber nicht. Natürlich erleichtern sie die Umsetzung sind aber keine Notwendigkeit da der Wald sehr viele Möglichkeiten bietet welche keine oder kaum finanziellen Mittel benötigen. Wichtig wäre aber der Zugang zu einem Wald, die Umsetzung ist zwar auch ohne direkten Zugang möglich aber vor allem längerfristig gedacht gehen die Möglichkeiten irgendwann aus.
      Nochmals vielen Dank für deinen Kommentar und deine Rückfragen!
      Liebe Grüße
      Till :)

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  8. Liebe Emelie, liebe Paula, lieber Till und natürlich lieber MAXI,
    vielen Dank für euren großartigen und informativen Blogbeitrag! Begonnen mit dem kleinen Gedankenexperiment, welches ein perfekter Einstieg in euer wichtiges Thema ist! Denn durch das Lesen und Nachfühlen des Experimentes, hatte ich das Gefühl mitten im Wald zu stehen, den Waldboden unter meinen Füßen zu spüren, die Vögel zwitschern zu hören und die würzige Waldluft zu riechen. Eine perfekte Einstimmung, welche meine Freude beim Lesen noch verstärkte und durchgehend begleitete! Ebenfalls sehr gelungen ist der „Fahrplan“, der gut strukturiert und mit klarem Aufbau sicher durch euer Thema führt: Von den gut verständlichen Definitionen, einem theoretischen Fundament und schlussendlich die praktischen, didaktischen Tipps und Umsetzungsideen, wie die ausführliche Beschreibung der Beispiele Tasten, Hören und Riechen, hat mir ein vollumfängliches, interessenförderndes Bild über die Waldpädagogik gegeben. Vor allem, weil ich in diesem Thema noch nicht viel Vorwissen hatte. Nach dem Lesen eures Blogbeitrages sieht das nun ganz anders aus! 😊 Besonders beeindruckt hat mich auch die Formulierung, dass der Wald als „aktiver Lernpartner“ zu sehen ist. Diese Formulierung zeigt nochmal deutlich, dass der Wald nicht nur ein weiterer Lernort ist, sondern einen einzigartigen, vollumfänglichen Erfahrungsraum für alle Kinder eröffnet! Während dem Lesen habe ich immer wieder an das Konzept des „Waldbadens“ gedacht und einige Parallelen erkannt. Zudem hat der Wald schon durch das alleinige erleben positive Effekte für die körperliche und die psychische Gesundheit. Zusammen mit den Elementen der Waldpädagogik unübertrefflich! Besonders spannend und wertvoll finde ich, dass in der Waldpädagogik die Individualität aller Kinder berücksichtigt werden kann, so dass für jeden ein Erleben mit Freude und positiven Effekten möglich ist. Egal ob die Kinder eine reizärmere oder eine reizvollere Umgebung benötigen, durch euren Beitrag wurde mir bewusst, dass die Impulse individuell sanft oder stärker gesetzt werden können. Genauso wie die Vielfalt der Methoden wie der Barfußpark oder das Riechmemory. Mit einfachen Möglichkeiten wird eine wirkungsvolle Situation geschaffen, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen!
    Eure Gestaltung des Blogbeitrages gefällt mir ebenfalls besonders gut mit den farblichen Akzenten und MAXI, der durch den Blogbeitrag führt. Ein rundum schönes Leseerlebnis!
    Während dem Lesen stellte ich mir die Frage, wie die positiven Effekte aktiv auch in andere Unterrichtsstunden einfließen können und ob die Waldpädagogik mit anderen Unterrichtsstunden verknüpft werden sollte, oder lieber als eigenständiger, sicherer, stressfreier Erfahrungsraum bestehen bleiben sollte?
    Durch euren Blogbeitrag habe ich große Lust bekommen, die Waldpädagogik selbst auszuprobieren. Vielen Dank nochmal!
    Liebe Grüße, Eva 😊

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  9. Hallo Emelie, Paula und Till,

    euer Beitrag ist äußerst inspirierend und zeigt eindrucksvoll, wie der Wald zu einem inklusiven Lern- und Erfahrungsraum werden kann. Besonders gelungen finde ich, wie ihr fundiertes Fachwissen mit praxisnahen Methoden verbindet. Die anschaulichen Beispiele vom Barfußpfad, über das Riechmemory, bis hin zu gezielten Hörübungen verdeutlichen, dass Sinneserfahrungen nicht nur das Lernen erleichtern, sondern auch Selbstvertrauen, Orientierung und soziale Kompetenzen fördern.

    Sehr wertvoll ist zudem, wie ihr die unterschiedlichen Wahrnehmungsbedürfnisse von Kindern mit geistiger Beeinträchtigung berücksichtigt. Eure praxisnahen Hinweise zu möglichen Herausforderungen und deren pädagogischer Begleitung zeigen, dass ihr nicht nur aus theoretischer Sicht schreibt, sondern den Blick für die Realität im Schulalltag habt.
    Super finde ich auch Maxi den kleinen Begleiter. Die kleinen humorvollen Elemente lockern den Text angenehm auf und machen ihn auch für weniger fachaffine Leser*innen leicht zugänglich.

    Mich würde interessieren: Wie geht ihr mit jahreszeitlichen Veränderungen im Wald um? Plant ihr bewusst unterschiedliche Aktivitäten für Frühling, Sommer, Herbst und Winter, damit die Kinder diese Veränderungen gezielt wahrnehmen können, oder greift ihr solche Eindrücke eher spontan auf, wenn sich im Wald neue Gegebenheiten zeigen?

    Vielen Dank für diesen lebendigen, praxisnahen und motivierenden Beitrag. „Hören, Riechen, Fühlen – Wie der Wald Kinder mit geistiger Beeinträchtigung stärkt“ macht deutlich, dass der Wald nicht nur ein außerschulischer Lernort ist, sondern ein aktiver Partner im Bildungsprozess.

    Herzliche Grüße
    Sina-Kathleen

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    1. Hallo liebe Sina-Kathleen,
      Vielen Dank, für dein positives Feedback! Es freut mich sehr, dass wir dich mit unseren Ideen inspirieren konnten.
      Besonders schön finde ich, dass dir gerade unser Fokus auf die Sinneserfahrungen so zugesagt hat und dass die Fortschritte, die die Kinder im Wald machen dürfen, für dich dabei so deutlich geworden sind.
      Zu deiner Frage, wie man die Veränderungen des Waldes im Laufe des Jahres, über die unterschiedlichen Jahreszeiten sichtbar machen kann, hatte ich die Idee, feste Bezugspunkte im Wald zu wählen, die man im Laufe des Projekts immer wieder aufsucht. Auf diese Weise lassen sich Veränderungen entweder direkt wahrnehmen oder durch die Dokumentation früherer Besuche noch deutlicher sichtbar machen. Schon allein die Wahl eines festen „Treffpunkts“, an dem jeder Walbesuch startet und auch endet, sieht man durch die Vertrautheit, Veränderungen an.
      Wie du auch schon angedeutet hast, lassen sich einzelne Aktivitäten wunderbar zwischen den Jahreszeiten vergleichen. Beim untersuchen der Bäume entdeckt man um Frühling zum Beispiel ganz andere Blattstrukturen, als im Herbst. Auch die Gerüche unterscheiden sich. Während man im Frühling ein Riechmemory mit duftenden Blüten und frischen Kräutern durchführen könnte, kann man im Herbst eher die feuchte Erde, sowie eventuell auch den Duft von Pilzen nutzen.
      Um diese Veränderungen noch nachhaltiger erlebbar zu machen, könnte man diese außerdem anhand eines spezifischen Beispiels über das Jahr hinweg, beziehungsweise über die Dauer des Projekts, von den Kindern dokumentieren lassen, um die Erfahrungen zu festigen. Dafür bietet es sich an, einen bestimmten Baum zu wählen, den man in regelmäßigen abständen besucht und genauer betrachtet. Die Kinder können dabei die Form und Farbe der Blätter beobachten, vergleichen und entweder abzeichnen oder einkleben. So werden die Veränderungen nicht nur festgehalten, sondern auch mit Symbolen oder Notizen mit der jeweiligen Jahreszeit verknüpft. Für die Lehrkraft bietet es sich an, die großen Veränderungszeitpunkte im Vorfeld grob zu kennen und im Blick zu behalten, um diese gezielt aufzugreifen.
      Ich hoffe, dass ich dir mit meinen weiterführenden Gedanken und Anregungen weiterhelfen und damit deine Frage beantworten konnte.
      Ich danke dir nochmals für dein Feedback!
      Ganz liebe Grüße
      Paula :)

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    2. Hallo liebe Sina-Kathleen,
      Vielen Dank, für dein positives Feedback! Es freut mich sehr, dass wir dich mit unseren Ideen inspirieren konnten. Besonders schön finde ich, dass dir gerade unser Fokus auf die Sinneserfahrungen so zugesagt hat und dass die daraus folgenden Fortschritte, die die Kinder im Wald machen dürfen, für dich dabei so deutlich geworden sind.
      Zu deiner Frage, wie man die Veränderungen des Waldes im Laufe des Jahres, sichtbar machen kann, hatte ich die Idee, feste Bezugspunkte im Wald zu wählen, die man im Laufe des Projekts immer wieder aufsucht. Auf diese Weise lassen sich Veränderungen entweder direkt wahrnehmen oder durch die Dokumentation früherer Besuche noch deutlicher sichtbar machen. Allein die Wahl eines festen „Treffpunkts“, an dem jeder Walbesuch startet und endet, zeigt durch die Vertrautheit Veränderungen auf.
      Wie du auch schon angedeutet hast, lassen sich auch einzelne Aktivitäten wunderbar zwischen den Jahreszeiten vergleichen. Beim untersuchen der Bäume entdeckt man im Frühling zum Beispiel ganz andere Blattstrukturen, als im Herbst. Auch die Gerüche unterscheiden sich. Während man im Frühling ein Riechmemory mit duftenden Blüten und frischen Kräutern durchführen könnte, kann man im Herbst eher die feuchte Erde, sowie eventuell auch den Duft von Pilzen nutzen.
      Ich hoffe, dass ich dir mit meinen weiterführenden Gedanken weiterhelfen und deine Frage beantworten konnte.
      Ganz liebe Grüße
      Paula :)

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  10. Hallo ihr Lieben,

    euer Beitrag zur barrierefreien Waldpädagogik hat mich von der ersten Zeile an abgeholt. Besonders die anfängliche Gedankenreise in den Wald macht sofort spürbar, dass ihr den Wald nicht nur als Unterrichtsthema versteht, sondern ihn als vielseitigen
    Erlebnisraum begreift. In eurem nächsten Kapitel beschreibt ihr ausführlich und
    nachvollziehbar didaktische Potentiale, wie die Möglichkeiten zur Entwicklung des Forschergeists, die Förderung von ganzheitlichem Denken oder Chancen zum Schaffen von ökologischem Bewusstsein, die das Lernen im Wald so besonders machen. Ich fand es toll, dass ihr euch viel Zeit für sie sinnliche Wahrnehmung der Natur genommen und aufgezeigt habt, wie wichtig basal-perzeptive Eindrücke für Schüler*innen mit Förderbedarf sind. Als Erwachsener vergisst man schnell, dass theoretische Konzepte nicht immer ausreichen und man Schüler*innen andere, kreativere Möglichkeiten zum Kennenlernen und Verstehen von neuen Themen eröffnen sollte. Danke, dass ihr das in eurem Blogbeitrag gemacht habt !!
    Generell bleibt ihr nicht bei allgemeinen Appellen stehen, sondern zeigt mit konkreten Beispielen, z.B. Barfußpfad, Riechmemory, kooperative Gruppenaufgaben, wie
    multisensorisches Lernen gestaltet werden kann. Gleichzeitig benennt ihr mögliche
    Herausforderungen, etwa Überforderung durch Reizvielfalt oder den Umgang mit
    unterschiedlichen Wahrnehmungsbedürfnissen, und gebt auch gleich praxisnahe Lösungsansätze.
    Euer Bezug auf den Bildungsplan verdeutlicht, dass Waldpädagogik nicht als „Zusatz“
    gedacht ist, sondern fest im (Biologie-) Unterricht verankert werden sollte. Besonders der Gedanke, den Wald als „aktiven Lernpartner“ zu begreifen, hat mir sehr gefallen.
    Auch eure Idee zur struktureller Verankerung (z. B. schuleigenes Waldgrundstück, langfristige Projekte wie Baumsetzlinge) finde ich äußerst sinnvoll und umsetzungswert.
    Allerdings frage ich mich auch, wie könnte man Waldpädagogik auch an Schulen umsetzen, die keinen direkten/ eigenen Waldzugang haben? Und wie kann man die gewonnenen Erfahrungen der Kinder langfristig dokumentieren, sodass sie auch später noch sichtbar und wertvoll bleiben?

    Insgesamt ist euer Beitrag nicht nur eine inspirierende Einladung, Waldpädagogik im
    sonderpädagogischen Kontext mutig umzusetzen, sondern auch ein praktischer
    Werkzeugkasten, der den Weg dahin erleichtert. Ihr habt gezeigt, dass Lernen im Wald
    nicht nur möglich, sondern für viele Kinder besonders bedeutsam ist. Vielen Dank für
    diesen tollen Blogbeitrag.

    Herzliche Grüße
    Hanna

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