Herzlich Willkommen auf unserem Blog zum Thema „Waldpädagogik im Schulwald – Lernen unter freiem Blätterdach“! Wir, Joscha, Joshua und Luca, laden euch ein, mit uns einen ganz besonderen Lernort zu entdecken: den Schulwald.
Was macht den Wald zu einem so faszinierenden Klassenzimmer? Welche Möglichkeiten bietet er, um Lernen, Naturerlebnis und Verantwortung miteinander zu verbinden? Und wie kann ein Schulwald nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch unsere Sicht auf die Welt verändern?
All das und mehr erfahrt ihr in unserem Blog. Taucht mit uns ein in die Welt der Waldpädagogik und erlebt, wie der Schulwald zu einem Ort voller Inspiration und neuer Perspektiven werden kann.
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Viel Spaß beim Lesen, Kommentieren und Entdecken wünschen euch Joscha, Joshua und Luca! 🌳✨
Lieber Joscha,Joshua und Luca,
AntwortenLöscheneuer Beitrag hat mich von Anfang an begeistert. Er verbindet auf eindrucksvolle Weise naturpädagogische Praxis mit klaren Bezügen zu den Bildungsplänen. Besonders gelungen ist die anschauliche Beschreibung des sinnlichen Erlebens der Natur: das Lauschen auf Vogelrufe, das Riechen von feuchtem Laub, das Ertasten von Rinde und Moos. Diese sinnlichen Eindrücke schaffen nicht nur bleibende Erinnerungen, sondern verankern auch fachliches Wissen nachhaltig.
Hervorzuheben ist auch die Darstellung des Schulwaldes als ganzheitlichen Lern- und Lebensraum. Er ist nicht nur Klassenzimmer unter freiem Himmel, sondern auch Ort der Begegnung und des sozialen Miteinanders. Die Beispiele aus Baden-Württemberg und Niedersachsen zeigen, dass sich das Konzept langfristig etablieren lässt und über messbare ökologische Effekte hinaus auch das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler fördert.
Eindrucksvoll fand ich die beschriebenen Aktivitäten wie Pflanzen, Beobachten, Bodenuntersuchungen oder die Arbeit mit Bestimmungshilfen. Sie sind praxisnah und motivierend zugleich. Die Verbindung von Primärerfahrungen mit Themen wie Ökologie, Artenvielfalt und Klimaschutz wird hier sehr überzeugend herausgearbeitet.
Positiv ist außerdem, dass ihr Herausforderungen wie Organisation, Pflege oder Finanzierung nicht ausblendet, sondern realistisch darstellt. Das macht den Beitrag für Schulen, die ein solches Projekt starten wollen, besonders wertvoll. Die geschilderten Erfolgsgeschichten, wie Schülerinnen und Schüler ihre Familien in den Wald mitnehmen oder eigene Sitzgelegenheiten und Lernorte gestalten, sind wirklich inspirierend. Sie zeigen eindrucksvoll, wie persönliche Bindung und Umweltschutz sich gegenseitig verstärken. Eine interessante Ergänzung wäre vielleicht noch, welche konkreten Unterstützungsnetzwerke zwischen Schulen, Forstverwaltung und Gemeinde sich in der Praxis besonders bewährt haben und diese gepflegt werden. Insgesamt vermittelt euer Beitrag überzeugend, dass der Schulwald nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern auch ein Ort zum Wachsen ist.
Liebe Grüße
Leni
Liebe Leni,
Löschenvielen Dank für deinen ausführlichen und wertschätzenden Kommentar! Es freut uns sehr, dass unser Beitrag dich begeistern konnte und du die Verknüpfung von naturpädagogischer Praxis mit den Bildungsplänen als gelungen empfindest. Besonders die sinnlichen Erfahrungen im Schulwald hervorzuheben, war uns ein großes Anliegen, da wir glauben, dass diese eine einzigartige und nachhaltige Wirkung auf die Kinder haben.
Deine Worte zur Bedeutung des Schulwaldes als Lern- und Lebensraum treffen genau das, was wir mit unserem Beitrag vermitteln wollten. Der Schulwald ist für uns nicht nur ein Unterrichtsort, sondern ein Ort, der Begegnung, Entfaltung und ganzheitliches Lernen ermöglicht. Dass du die Aspekte der Nachhaltigkeit und die aktive Einbindung der Schüler:innen so positiv hervorhebst, zeigt uns, dass die Wichtigkeit dieser Elemente gut verständlich geworden ist.
Auch deine Anerkennung der Verbindung von Theorie und Praxis freut uns sehr. Es ist schön zu lesen, dass du den Mehrwert dieses Ansatzes so wertschätzt, denn genau das macht die Waldpädagogik für uns so besonders.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich auf unseren Beitrag einzugehen. Dein Feedback bedeutet uns viel!
Liebe Grüße Luca
Liebe Leni,
Löschenvielen Dank für deinen ausführlichen und wertschätzenden Kommentar! Es freut uns sehr, dass dich unser Beitrag von Anfang an begeistern konnte. Besonders schön ist, dass dir die Beschreibung der Sinneserfahrungen so gut gefallen hat, genau diese Eindrücke wollten wir auch hervorheben, weil sie bleibende Erinnerungen schaffen und Wissen nachhaltig verankern.
Auch deine Worte zum Schulwald als ganzheitlichem Lern- und Lebensraum treffen genau das, was wir vermitteln wollten:
Ein Ort, an dem nicht nur gelernt, sondern auch Begegnung und Miteinander gelebt werden.
Dass du die Praxisbeispiele und Aktivitäten als motivierend wahrnimmst, freut uns sehr, sie sollen zeigen, wie Theorie und ökologische Themen ganz praktisch erfahrbar werden.
Danke auch für den Hinweis zu Unterstützungsnetzwerken. Das ist ein wertvoller Gedanke, den wir in zukünftigen Überlegungen unbedingt stärker einbeziehen möchten, da solche Kooperationen in der Praxis tatsächlich eine entscheidende Rolle spielen.
Deine Rückmeldung bestärkt uns darin, dass wir mit unserem Beitrag einen Beitrag leisten konnten, der sowohl inspiriert als auch realistisch bleibt.
Liebe Grüße
Joshua
Hallo ihr drei,
AntwortenLöscheneuer Beitrag hat mir wirklich gut gefallen. Er ist spannend, informativ und sehr ansprechend gestaltet. Die klare Struktur, die übersichtliche Gliederung und die vielen abwechslungsreichen Elemente machen es richtig leicht, euch zu folgen. Besonders schön finde ich die visuellen Akzente und den Einsatz von Foxter, das macht den Text lebendig und einladend.
Sehr interessant ist, wie umfassend ihr das Konzept Schulwald beschreibt, von den Grundlagen und Zielen bis hin zu den anschaulichen Praxisbeispielen. Man merkt, dass ihr euch intensiv mit dem Thema beschäftigt habt und euch die ökologischen, sozialen und persönlichen Vorteile wirklich wichtig sind. Die Verbindung von Naturerleben, praktischer Arbeit und fächerübergreifendem Lernen kommt richtig gut rüber.
Klasse finde ich auch, wie ihr zeigt, dass Schülerinnen und Schüler aktiv an der Gestaltung und Pflege des Waldes beteiligt sind. Die beschriebenen Sinneserfahrungen wie der Spiegelgang durch die Baumwipfel oder die Geräuschelandkarte klingen nach echten Erlebnissen, die man so schnell nicht vergisst. Auch die Beispiele aus Baden-Württemberg, etwa der Schulwald in Backnang oder das Rosenstein Gymnasium in Heubach, machen das Thema greifbar. Und die Zahlen aus Niedersachsen mit 85 neu angelegten Schulwäldern und Hunderttausenden gepflanzten Bäumen zeigen, wie groß das Ganze werden kann.
Besonders spannend finde ich, dass ihr den Bezug zur Bildung für nachhaltige Entwicklung so klar herausstellt. Damit wird deutlich, dass der Schulwald weit mehr ist als ein Naturprojekt, er ist ein Lern- und Lebensraum, der nachhaltiges Denken und Handeln fördert. Auch die Verknüpfung mit dem Bildungsplan ist super gelungen, weil sie zeigt, wie gut sich Lerninhalte im Freien praktisch umsetzen lassen. Und dass ihr neben den vielen positiven Aspekten auch die Herausforderungen erwähnt, macht den Beitrag realistisch und zeigt, dass genau darin oft auch Möglichkeiten für Teamarbeit und kreative Lösungen stecken.
Mich würde noch interessieren, ob ihr schon Erfahrungen oder Rückmeldungen von ehemaligen Schülerinnen und Schülern habt: Bleibt die Begeisterung über die Schulzeit hinaus bestehen?
Liebe Grüße,
Annabel
Liebe Annabel,
Löschendein Kommentar hat uns sehr gefreut! Besonders schön finden wir, wie genau du auf die verschiedenen Aspekte unseres Blogbeitrags eingegangen bist und wie positiv du die Struktur und den Inhalt wahrgenommen hast. Es bedeutet uns viel, dass du die klare Darstellung und die Verbindung von Theorie und Praxis wertschätzt, denn das war uns beim Schreiben ein großes Anliegen.
Deine Frage, ob das Interesse am Schulwald über die Schulzeit hinaus bestehen bleibt, finden wir sehr spannend. Leider können wir hierzu keine persönlichen Erfahrungsberichte beisteuern, da uns solche Rückmeldungen bislang nicht vorliegen. Es könnte jedoch sein, dass das direkte Interesse am Schulwald als Ort nach der Schulzeit nachlässt, aber vielleicht bleibt eine tiefere Wertschätzung für Wälder und die Natur im Allgemeinen bestehen. Dieser Gedanke zeigt, wie wichtig solche Projekte für die langfristige Verbindung zwischen Mensch und Natur sein können.
Auch deine Anmerkung zur Bedeutung des Schulwaldes als Ort der Begegnung, des Lebensraums und der Sinneserfahrungen finden wir sehr treffend. Genau das wollten wir mit unserem Beitrag hervorheben: Die Idee, dass der Schulwald nicht nur ein Ort für Lernen ist, sondern auch ein Raum, in dem Schülerinnen und Schüler die Natur ganzheitlich erleben und schätzen lernen können.
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, dich so intensiv mit unserem Beitrag auseinanderzusetzen und ihn mit deinen Gedanken und Fragen zu bereichern!
Liebe Grüße Luca
Liebe Annabel,
Löschendanke dir für deinen ausführlichen Kommentar, es ist schön zu lesen, wie aufmerksam du unseren Beitrag verfolgt hast! Besonders freut uns, dass dir Foxter und die visuellen Elemente so positiv aufgefallen sind, weil sie tatsächlich dazu gedacht waren, das Thema lebendiger wirken zu lassen. Auch deine Rückmeldung zu den Praxisbeispielen und den regionalen Bezügen zeigt uns, dass wir unser Ziel, die unterschiedliche Ebenen miteinander zu verbinden, hoffentlich erreicht haben.
Deine Frage nach Rückmeldungen von ehemaligen SuS finden wir spannend. Auch wenn wir selbst keine direkten Erfahrungsberichte haben, glauben wir, dass der Schulwald einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann, nicht unbedingt in Form regelmäßiger Besuche, aber durch die Erinnerungen an gemeinsames Arbeiten, Naturerlebnisse und das Gefühl, selbst etwas gestalten zu können. Genau solche Erfahrungen tragen oft länger, als man denkt, und können auch später noch das eigene Verhältnis zur Natur prägen.
Vielen Dank, dass du so viele Aspekte hervorgehoben und eigene Gedanken eingebracht hast!
Liebe Grüße Joscha
Hallo
AntwortenLöschenEuer Blogbeitrag ist echt super geworden.
Nicht nur optisch schön gestaltet, sondern hat sich auch sehr gut gelesen.
Das Thema ist interessant und ihr habt es schön dargestellt. Es ist sowohl inhaltlich tiefgehend als auch anschaulich und verständlich dargestellt. Ich selbst kannte das Konzept Schulwald nur flüchtig bzw. oberflächlich und habe mich daher besonders über die konkreten Beispiele mit allen Vor- und Nachteilen gefreut. Eure Art, Hintergrundwissen (BNE, Bildungspläne und Co.) mit praktischen Beispielen zu verknüpfen, hat mir das Verständnis erleichtert.
Ich finde es gut, dass ihr so deutlich dargestellt habt, dass die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler nicht nur darin liegt, ab und zu mal einen kleinen Spaziergang zu machen. Die dazu gewählten Beispiele für Aktivitäten und Aufgaben verdeutlichen gut, wie aktuell das Thema Schulwald ist (wie aktuelle Themen am Beispiel des Schulwaldes verdeutlicht werden). Als angehende Sonderpädagogin finde ich besonders das Kennenlernen des Waldes durch Sinneswahrnehmungen spannend und sehr gut gelungen.
Eure Praxisbeispiele zeigen ganz klar auf, dass Schulwälder nicht nur Theorie sind, sondern auch ganz praktisch umgesetzt werden.
Mich würde es noch interessieren, ob ihr glaubt, dass sich ein Schulwald auch inklusiv umsetzen ließe. Und falls ja, wo ihr da Chancen und Möglichkeiten seht.
Insgesamt hat euer Beitrag Lust gemacht, selbst mit einer Klasse an einem solchen Projekt teilzunehmen.
LG Mareike
Liebe Mareike,
Löschenvielen Dank für deinen schönen Kommentar! Es freut uns sehr, dass dir unser Beitrag gefallen hat, sowohl in der Gestaltung als auch inhaltlich. Besonders wichtig war es uns, Theorie und Praxis zu verbinden, damit der Schulwald nicht abstrakt bleibt, sondern erfahrbar wird. Dass dir die Beispiele zu Aufgaben und Aktivitäten so positiv aufgefallen sind, bestätigt uns darin.
Auch deine Rückmeldung zu den Sinneswahrnehmungen freut uns sehr. Gerade sie machen den Schulwald für alle Kinder unmittelbar erlebbar und schaffen einen Zugang, der über reines Faktenwissen hinausgeht.
Deine Frage zur inklusiven Umsetzung finden wir sehr spannend. Wir sind überzeugt, dass sich ein Schulwald gut inklusiv gestalten lässt, weil er so viele unterschiedliche Möglichkeiten bietet, wie zum Beispiel vom praktischen Arbeiten über kreative Ansätze bis hin zum forschenden Entdecken. So können alle SuS entsprechend ihrer Stärken und Interessen eingebunden werden.
Schön, dass unser Beitrag bei dir die Lust geweckt hat, selbst mit einer Klasse an einem solchen Projekt teilzunehmen.
Liebe Grüße
Joshua
Danke dir Mareike für deinen Kommentar!
AntwortenLöschenFreuen uns zu hören, dass dir unser Beitrag gefallen hat und du neue Einblicke ins Thema Schulwald bekommen hast. Dein Blick als angehende Sonderpädagogin bringt nochmal eine ganz besondere Perspektive mit rein und gerade das Lernen über die Sinne passt da ja super.
Zu deiner Frage: Wir glauben schon, dass sich ein Schulwald inklusiv umsetzen lässt. Der Wald bietet so viele verschiedene Zugänge, sei es über Riechen, Fühlen, Hören oder Bewegung, dass für alle etwas dabei ist. Wichtig wäre, dass Wege und Stationen möglichst barrierearm gestaltet werden und die Aufgaben so flexibel sind, dass jeder auf seine eigene Art teilnehmen kann. Auch Teamarbeit kann helfen, denn so können sich SuS gegenseitig unterstützen. Am Ende geht es ja nicht darum, dass alle das Gleiche machen, sondern dass alle gemeinsam Erfahrungen sammeln und den Wald auf ihre Weise entdecken.
Schön, dass du dir vorstellen kannst, später selbst so ein Projekt zu starten!
Liebe Grüße Joscha
Hallo ihr,
AntwortenLöscheneuer Blogbeitrag hat mich wirklich total abgeholt und ich fand ihn sehr interessant. Auch die Gestaltung eures Beitrags ist sehr schön und lebendig,
Ihr habt das Thema Waldpädagogik und Schulwälder so detailliert und facettenreich erklärt, dass man richtig gemerkt hat, dass das ein Thema ist, für das ihr euch begeistert. Besonders gut gefallen hat mir, dass ihr aufgezeigt habt, was für ein vielseitiges Nutzen ein Schulwald für die Schülerinnen und Schüler haben kann. Gerade der Aspekt, "Gesundheit und Bewegung" finde ich sehr entscheidend, denn wie ihr bereits in eurem Blogbeitrag ebenfalls erwähnt, sitzen sehr viele Schülerinnen und Schüler nachmittags viel zuhause vor Bildschirmen und bewegen sich nicht mehr genug bzw. wissen so oft gar nicht mehr was um sie herum die Natur eigentlich alles zu bieten hat. Vor allem zu wenig Bewegung ist ein Faktor, der meiner Meinung nach, bei Kindern heute oft unterschätzt wird. Dem wirkt euer Konzept des Schulwaldes einfach und effektiv entgegen und es fördert nebenbei auch noch die Umwelt
Sehr hilfreich finde ich auch, dass ihr genau aufgezeigt habt, wo sich der Schulwald im Rahmen des Bildungsplans umsetzen lässt, denn beim anfänglichen Lesen hat sich mir die Frage aufgeworfen, wie sich das Ganze zusätzlich zum Lehrplan umsetzen lässt, da es sich ja in vielen Fällen um zeitintensivere Projekte handelt. Trotz allem stellt sich mir die Frage, ob in manchen Fällen eine Kombination aus Schulwaldprojekten, die integriert im Unterricht sind und welchen, die zusätzlich in einer "Schulwald-AG" stattfinden, nicht sinnvoll wäre, um andere Themen des Biologieunterrichts nicht zu vernachlässigen. Was sagt ihr dazu?
Insgesamt finde ich euren Blogbeitrag wirklich sehr gelungen und ich werde definitiv das Thema Schulwald für meine eigenen Klassen später im Hinterkopf behalten, denn wie ihr auch sagt Biologie bleibt vor allem dann für die Schülerinnen und Schüler im Kopf hängen, wenn sie sie mit allen Sinnen erleben können.
Gruß Meline
Mit großem Interesse habe ich eure Ausführungen zur Waldpädagogik im Schulwald gelesen. Sehr spannend fände ich es, wenn man mit den Schülerinnen und Schülern auch kulturhistorische Themen anspricht, die vielleicht nicht unmittelbar mit dem Biologieunterricht zusammenhängen, aber trotzdem bedeutsam und vertiefend sein können. Wie haben die Menschen in der Vergangenheit den Wald wahrgenommen? Und wie unterscheidet sich diese Wahrnehmung von der heutigen? Die Auffassung vom Wald z.B. im Mittelalter unterscheidet sich ja deutlich von unserer heutigen, die von der Aufklärung und zunehmender Naturbeherrschung und -ausbeutung geprägt ist. Gleichzeitig hat die Romantik bis heute viele unserer Vorstellungen vom Wald geprägt („Waldeinsamkeit“). Gerade dieses Spannungsverhältnis der modernen Wahrnehmung des Waldes unter Nützlichkeitskriterien oder einer schwärmerischen Romantisierung des Waldes zu zeigen, könnte die Schülerinnen und Schüler anregen, sich kritisch mit den eigenen Vorstellungen auseinanderzusetzen, die sie oder ihr Umfeld vom Wald haben.
AntwortenLöschenUm diese kulturhistorische Perspektive einzubringen, könnte man natürlich Texte heranziehen (ich denke da besonders an Märchen, Sagen und Legenden), aber auch Graphiken und Gemälde. Gerade die volkstümlichen Traditionen (z.B. eine lokale Gespenstergeschichte, die sich auf den besuchten Wald bezieht) eröffnen den Schülerinnen und Schülern einen ganz konkreten Bezugspunkt zu „ihrem“ Wald. Im Bereich der Kunst könnte man Darstellungen des Waldes kontrastieren und so historische Entwicklungen und die Einbettung des Waldes in das Soziale sichtbar machen.