Mittwoch, 6. August 2025

Klassenzimmer im Rucksack - Inwiefern erweitern außerschulische Lernorte biologisches Lernen?

 Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem Blogbeitrag „Klassenzimmer im Rucksack“ haben wir uns genauer mit der Rolle und Relevanz von außerschulischen Lernorten im Biologieunterrichts auseinandergesetzt. Wir werden klären, was unter außerschulischen Lernorten zu verstehen ist, beantworten Fragen wie „Warum reicht Unterricht im Klassenzimmer für biologische Themen nicht aus?“ und zeigen euch didaktische Potentiale auf, die Lernen in natürlichen Umgebungen mit sich bringen.

Ihr könnt euch auf einen Blogeintrag freuen, der euch viele Tipps und Tricks für eure eigene Entdeckertour auf den Weg gibt und euch aufzeigt, warum es sich lohnt, immer wieder einen Rucksack zu packen, auch wenn es Mühe macht und teilweise herausfordernd ist.


https://drive.google.com/file/d/10Z0KDAaOjXi7r_g6-hDpZXQqwXF_CwqQ/view?usp=sharing


Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und Kommentieren !!

Herzliche Grüße, Hanna & Eva


16 Kommentare:

  1. Hallo Hanna und Eva,
    euer Blogbeitrag „Klassenzimmer im Rucksack“ hat mich direkt abgeholt, fachlich, sprachlich und gestalterisch. Es ist euch gelungen, ein komplexes Thema wie das Lehren an außerschulischen Lernorten nicht nur verständlich, sondern auch motivierend aufzubereiten. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, nicht nur theoretisch informiert, sondern auch persönlich ermutigt zu werden. Besonders gefallen hat mir die Einführung durch Emil, der mit seinem „Entdecker-Rucksack“ nicht nur ein sympathisches Maskottchen ist, sondern auch durch den Text leitet und so Leichtigkeit in ein durchaus arbeitsintensives Thema bringt. Die Icons, die Struktur, die kleinen Reflexionsfragen, all das macht euren Beitrag sehr lebendig und zugänglich.
    Inhaltlich hat mich beeindruckt, wie klar ihr die Vorteile außerschulischer Lernorte herausarbeitet. Der Bezug auf kindliche Vorlieben, die Bedeutung emotionaler Naturerfahrungen und die Förderung von Forschergeist machen deutlich, dass hier nicht nur biologisches Wissen, sondern auch Haltungen und Kompetenzen vermittelt werden. Es ist spannend zu sehen, wie ihr die Brücke schlagt zwischen Fachwissenschaft, Didaktik und pädagogischer Beziehungsgestaltung. Auch die realistischen Herausforderungen sprecht ihr nicht schön, sondern benennt sie offen von organisatorischen Stolpersteinen bis hin zu eigenen Unsicherheiten in der Rolle als Lehrkraft. Gerade dieser Teil hat mich besonders angesprochen. Denn: Wie oft traut man sich bestimmte Konzepte nicht zu, obwohl sie fachlich sinnvoll wären?
    Ich finde es stark, dass ihr trotzdem Mut macht, durch praktische Hinweise, Checklisten und das klare Fazit, dass niemand „perfekt vorbereitet“ losziehen muss. Vielmehr ist Lernen am außerschulischen Lernort auch ein Prozess für uns Lehrkräfte. Die Idee, den eigenen Rucksack nicht nur materiell, sondern auch ideell zu packen, hat mir besonders gefallen.
    Was ich mich im Nachgang frage: Inwiefern müssten solche Konzepte nicht schon in der Lehrer*innenbildung stärker verankert werden? Gerade das Prinzip der Rückwärtsplanung und die strukturierte Reflexion scheinen mir hilfreich und nicht nur im Außeneinsatz. Und wie können auch Kolleg*innen, die sich unsicher fühlen, mitgenommen werden?
    Insgesamt habt ihr mir gezeigt, dass Biologieunterricht im Freien weit mehr ist als „eine nette Abwechslung“. Er kann ein zentraler Lernraum für Werte, Verantwortung und Forschergeist sein. Danke für diesen motivierenden Beitrag , ich habe definitiv Lust bekommen, meinen eigenen Rucksack zu packen!
    LG Antonia

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    1. Liebe Antonia,
      vielen Dank für deinen reflektierenden und wertschätzenden Kommentar! Es freut uns sehr, dass dich unser Blogbeitrag fachlich und auch persönlich so angesprochen hat und du dich inspirieren lassen konntest! Wir hoffen, dass diese Inspiration und das Mut machen bis zu deinem Start ins Berufsleben anhält. Außerdem sprichst du ein zentrales Thema bezüglich der Lehrer*innenausbildung an, welches wir uns beim Schreiben des Blogbeitrages auch oft gestellt haben. Zu deiner Frage habe ich eine aktuelle Studie gefunden, die ich dir gleich mal verlinke: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/biuz.202010718. Die Studie zeigt, dass außerschulische Lernorte im Studium des Lehramtes eine zentrale Berücksichtigung erhalten sollten und positive Effekte mit sich bringen. NRW hat z.B. das außerschulische Berufsfeldpraktikum in der Ausbildung zur Lehrkraft fest integriert. Dadurch können angehende Lehrkräfte schon während dem Studium Erfahrungen mit einem mobilen Unterrichtskonzept sammeln. Durch diese Integration werden aktiv, von vornherein die fachdidaktischen und fachlichen Kompetenzen für mobile Unterrichtskonzepte gefördert. Ich kann mir vorstellen, dass diese Umsetzung die erste Hürde im späteren beruflichen Werdegang minimiert und die Freude und das Ermutigen an außerschulischen Lernorten, trotz der vielen Herausforderungen, unterstützen. Zusätzlich darf niemals vergessen werden, dass aller Anfang schwer ist und zusammen viel geschafft werden kann.
      Liebe Grüße,Eva

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  2. Liebe Hanna und Eva,
    euer Blogbeitrag „Klassenzimmer im Rucksack“ hat mich wirklich begeistert, sowohl inhaltlich als auch didaktisch. Schon beim ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis wurde deutlich, wie strukturiert und durchdacht ihr euch dem Thema außerschulischer Lernort (ASL) nähert. Besonders schön finde ich, dass ihr nicht bei allgemeinen Überlegungen stehen bleibt, sondern konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Herausforderungen benennt, ohne die damit verbundenen Unsicherheiten zu beschönigen.
    Eure Auseinandersetzung mit der Bedeutung kindlicher Naturerfahrungen, mit der Freilandpädagogik und der emotionalen Beziehung zur Natur ist nicht nur theoretisch fundiert, sondern auch sehr anschaulich vermittelt. Es wird klar: Es geht im ASL nicht nur darum, Inhalte „anders“ zu vermitteln, sondern darum, Lernen mit Sinn, Relevanz und Erlebnisqualität zu verbinden.
    Besonders ansprechend fand ich den Abschnitt über die didaktischen Potenziale: Dass ASLs nicht nur Wissen vermitteln, sondern Kompetenzen wie Forschergeist, Eigeninitiative und systemisches Denken fördern können, habt ihr wunderbar herausgearbeitet. Auch das Thema kognitiver Konflikte und wie diese im Freien auf besondere Weise angeregt werden können, hat mich zum Nachdenken gebracht, gerade im Fach Biologie, wo Alltagsvorstellungen oft stark verankert sind.
    Trotzdem habe ich mich beim Lesen an ein paar Stellen gefragt: Wie lassen sich solche Konzepte realistisch in einen oft stark durchgetakteten Schulalltag integrieren? Welche Strategien habt ihr ggf. selbst ausprobiert, um auch weniger motivierte Kolleg*innen oder skeptische Schulleitungen ins Boot zu holen? Und wie geht ihr mit der Anforderungen an Inklusion oder unterschiedliche Vorerfahrungen von Schüler*innen in einem ASL konkret um?
    Die Praxisnähe eures Beitrags ist aber ein echtes Highlight. Von der Rückwärtsplanung bis zur Auswahl des passenden Lernorts, ihr gebt hilfreiche Impulse, wie man den Sprung aus dem Klassenzimmer mutig und gut vorbereitet wagen kann. Dass ihr auch Kooperationen mit Umweltverbänden nennt, zeigt euren realitätsnahen Blick auf schulische Rahmenbedingungen.
    Und ja, euer Titel „Klassenzimmer im Rucksack“ ist nicht nur kreativ, sondern bringt den Kerngedanken wunderbar auf den Punkt: Lernen ist mobil, flexibel und darf auch leicht sein, im wörtlichen und übertragenen Sinn.
    Euer Beitrag hat mir gezeigt, wie viel Potenzial im Lernen außerhalb des Klassenzimmers steckt, und er macht Lust darauf, solche Lernräume selbst aktiv zu gestalten.
    Herzliche Grüße,
    Ruslana

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    1. Liebe Ruslana,

      vielen Dank für deinen so wertschätzenden Kommentar zu unserem Beitrag. Wir freuen uns sehr darüber, dass dir unsere Mischung aus theoretischen Inhalten und praxisnahen Anregungen gefallen hat. Es ist toll, dass wir dich zum Nachdenken anregen konnten und Lust auf das Lernen und Lehren an ASL bekommen hast.
      Die Integration von Unterrichtseinheiten an ASL, in den oft eng getakteten Schulalltag sehen wir auch als Herausforderung. Wir würden dir raten schon frühzeitig zu überlegen, welche Inhalte besser an ASL vermittelt werden können. So bleibt ausreichend Zeit für Recherche und Planung, sodass dann nicht kurz vor knapp Alles viel zu viel wird. Außerdem muss man auch nicht immer das Rad neu erfinden, sondern kann auch Ideen von Kolleg*innen aufgreifen oder bestehende Kooperationen fortsetzen.
      Ganz generell würden wir unseren Kolleg*innen die vielen Vorteile vom außerschulischen Lernen aufzeigen. Zusätzlich würden wir skeptische Kolleg*innen ansprechen und versuchen miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn oft können Unsicherheiten oder Skepsis, Ursache von unzureichendem Wissen sein. Trotzdem solltest du dich nie von kritischen Stimmen entmutigen lassen.
      Generell können Schüler*innen mit und ohne Förderbedarf an außerschulischen Lernorten unterrichtet werden. Allerdings muss der außerschulische Lernort auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schüler*innen angepasst werden.
      Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Antworten ein wenig weiterhelfen.

      Herzliche Grüße
      Hanna

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  3. Hey Hanna, Eva und natürlich auch Emil 🐢,
    ich habe euren Beitrag mit Interesse gelesen. Besonders den Gedanken, dass man biologische Themen besser versteht, wenn man sie draußen in der Natur erlebt, finde ich nachvollziehbar. Viele Inhalte wirken abstrakt, solange man sie nur aus dem Buch kennt. Wenn man Pflanzen oder Tiere in ihrer Umgebung beobachten kann, bleibt mehr hängen.
    Gut fand ich auch, dass ihr betont, wie wichtig eine persönliche Beziehung zur Natur ist. Gerade weil vieles im Alltag sehr technikbezogen abläuft, fehlt dieser Kontakt oft. Ich glaube, dass das Lernen draußen nicht nur das Verständnis fördert, sondern auch dafür sorgt, dass man sich mit dem Thema stärker verbunden fühlt.
    Mir ist beim Lesen auch aufgefallen, dass sich solche Erfahrungen nicht auf Biologie beschränken müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch andere Fächer davon profitieren. In Deutsch könnte man draußen schreiben oder in Kunst mit natürlichen Materialien arbeiten. Solche Abwechslung macht den Unterricht oft interessanter.
    Was ich außerdem wichtig finde: Draußen zu lernen bedeutet auch, anders miteinander umzugehen. Man muss sich absprechen, gemeinsam organisieren und manchmal auch flexibel reagieren, wenn etwas nicht wie geplant läuft. Das fördert Fähigkeiten, die man im normalen Unterricht nicht so stark trainiert.
    Insgesamt fand ich euren Beitrag gut strukturiert und anschaulich geschrieben. Ich habe einige neue Perspektiven auf das Thema bekommen und finde, dass der Unterricht draußen eine gute Ergänzung sein kann – auch wenn er mehr Vorbereitung erfordert.
    Viele Grüße
    Berkin

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    1. Liebe Berkin,

      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar zu unserem Blogbeitrag. Es freut uns sehr, dass wir dir Denkanstöße geben konnten und du neue Perspektiven kennengelernt hast. Uns hat während der Recherche ebenfalls beeindruckt, wie viele Vorteile das Lernen in der Natur mit sich bringt. Und du hast natürlich Recht, außerschulische Lernorte sind keineswegs auf den Biologieunterricht beschränkt, im Gegenteil. Wir sind der Meinung, dass alle Fächer vom Lernen an ASL bereichert werden können. Aber natürlich kommt es immer ganz auf die Lehrperson selbst an, inwieweit sie/er ASL in den Unterricht integriert. In deinem Kommentar hast du schon viele Ideen genannt und mit ein bisschen Nachdenken, würden wir bestimmt noch weitere Vorschläge sammeln (gerne auch in den Kommentaren). Ich sehe auch im Spotunterricht großes Potential, so könnten z.B. Unterrichtsstunden in Eis- oder Kletterhallen stattfinden, um die jeweilige Sportart in authentischen Umfeldern zu erlernen und nicht nur in abgespeckter Version in der Sporthalle.
      Generell sind hier eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Daher kann ich nur noch einmal an alle appellieren. Seit mutig, traut euch und versetzt euch in eure eigenen Vorlieben und Interessen hinein. So könnt ihr eigentlich nichts falsch machen.
      Berkin, nochmal vielen Dank für deinen Kommentar und den schönen Austausch.

      Herzliche Grüße
      Hanna

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  4. Liebe Hanna und liebe Eva,
    Vielen Dank für euren tollen Blogbeitrag! Dieser hat mich sofort abgeholt. Schon die Hinführung macht absolut Lust darauf, den Unterricht hinaus ins Freie zu verlegen. Die klare Struktur, von der Einführung über die didaktische Begründung bis hin zu konkreten Praxisbeispielen, ist euch wirklich prima gelungen. Besonders der Abschnitt, in dem ihr herausarbeitet, warum Unterricht im Klassenzimmer für viele biologische Themen schlicht nicht ausreicht, ist spannend und echt nachvollziehbar! Ihr zeigt damit, dass Naturerfahrung nicht nur „nice to have“ ist, sondern ein zentraler Baustein für nachhaltiges Lernen in der Biologie darstellt.

    Sehr ansprechend finde ich, wie ihr Theorie und Praxis miteinander verbindet. Die 10 Thesen der Freilandpädagogik, die didaktischen Potenziale und dann der Übergang zu klar umsetzbaren Planungsbausteinen schaffen eine logische Abfolge. Das Prinzip der Rückwärtsplanung ist mir dabei besonders aufgefallen und als wirklich sinnvoll erschienen. Es klingt so einleuchtend alles aus den gewünschten Lernzielen heraus weiter zu planen. Das werde ich mir definitiv merken und selbst einmal probieren, um Unterrichtsreihen von Anfang an konsistent aufzubauen.

    Auch die praktischen Hinweise sind ein großer Mehrwert. Die mit Ausrufezeichen gekennzeichneten Tipps stechen sofort ins Auge und sind gleichzeitig konkret, sinnvoll und sofort anwendbar. Die QR-Codes als Möglichkeit, sich zu einzelnen Themen noch weiter zu informieren, sind ebenfalls eine klasse Idee.

    Eure realistische Sicht auf die möglichen Herausforderungen (Wetter, Allergien, organisatorische Fragen) und die direkten Lösungsvorschläge wirken ermutigend. Denn durch das Verlassen des „sicheren Raumes“ Klassenzimmer entstehen doch auch Sorgen bezüglich anderer Faktoren. Ihr macht aber deutlich, dass außerschulisches Lernen machbar ist auch ohne perfekte Bedingungen (Wann hat man die denn auch an der Schule !?).
    Euer Emil hat mir ebenso seh gut gefallen, da seine kurzen Kommentare den Text auflockern und auch kleine Denkanstöße geben.

    Mich würde noch interessieren: habt ihr nach euren Recherchen einen persönlichen Lieblingsort in der Natur gefunden, den ihr mit eurer künftigen Klasse besonders gern besuchen oder empfehlen würdet? Und gibt es vielleicht auch einen Ort, der euch vorher gar nicht so bedeutsam und wertvoll als Lernort erschien, den ihr aber durch eure Arbeit neu entdeckt habt?

    Alles in allem ein wirklich sehr inspirierender, praxisnaher und motivierender Beitrag, der zeigt, wie Lernorte außerhalb des Klassenzimmers zu einem echten Gewinn für die Schülerschaft werden kann, sowohl fachlich als auch persönlich.
    Vielen Dank für die Inspiration!!!

    Liebe Grüße
    Emelie ☺️

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    1. Liebe Emelie,
      vielen lieben Dank für deinen ausführlichen, wertschätzenden und zum reflektieren anregenden Kommentar! Es freut uns zu hören, dass dir der Aufbau unseres Blogbeitrages gefallen hat. Besonders schön ist es, dass du das Prinzip der Rückwärtsplanung so nachvollziehen kannst, da wir es ebenfalls als ein wertvolles Konzept für einen gelingenden und zielorientierten Unterricht sehen. Auch deine lieben Worte zu unseren Tipps und den erstellten QR-Codes stimmt uns fröhlich, da wir dadurch den Blogbeitrag lebendig halten, sowie den Praxisbezug stärken wollten. Wir sind erleichtert, dass die realistischen Herausforderungen der mobilen Unterrichtskonzepte dich nicht abschrecken, sondern ermutigen! Das war unser Wunsch, dass trotz der Hürden die Lust und die Vorteile von außerschulischen Lernorten im Vordergrund stehen. Nun zu deiner Frage: Vor dem Schreiben des Blogbeitrages hatten wir auch nur die Klassiker (Wald,Wiese,Bauernhof) registriert. Augenöffnend war für mich die lange Liste an außerschulischen Lernorten nach Pohl. Denn dadurch wurde mir bewusst, dass außerschulische Lernorte im Fach Biologie hinter jeder Ecke zu finden sind. Zum Beispiel kann bei einem Hörakustiker wertvolles Wissen im Bereich der Anatomie des Menschen erfahren werden. Die Kreativität am Umsetzen ist also ein zentraler Faktor für die Vielfalt an außerschulischen Lernorten. Auf Grund dieser Vielfalt kann ich keinen genauen Lieblingsort benennen und würde gerne alle einmal erleben.
      Liebe Grüße, Eva

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  5. Liebe Hanna, liebe Eva,
    euer Beitrag „Klassenzimmer im Rucksack“ hat mich von der ersten Zeile an gepackt – nicht nur wegen der inhaltlichen Tiefe, sondern auch wegen der klaren Struktur und der vielen praxisnahen Tipps. Die Idee, außerschulische Lernorte im Biologieunterricht stärker zu nutzen, wird bei euch nicht nur theoretisch begründet, sondern mit einer beeindruckenden Vielfalt an Perspektiven und Beispielen unterfüttert. Besonders gelungen finde ich den Einstieg über Emil, der den Text auflockert und eine persönliche Verbindung schafft.
    Euer Fokus auf die ganzheitliche Wirkung solcher Lernorte – von kognitiven über soziale bis zu emotionalen Aspekten – macht deutlich, dass es hier um weit mehr geht als „Unterricht im Grünen“. Die Verbindung von Forschungsergebnissen (z. B. zu Freilandpädagogik und kindlichen Vorlieben) mit konkreten Umsetzungsschritten zeigt, dass ihr das Thema sowohl wissenschaftlich fundiert als auch praxisorientiert durchdrungen habt. Sehr hilfreich finde ich eure Hinweise zum „Drei-Schritte-Plan“ und zur Rückwärtsplanung – beides sind Ansätze, die im Lehralltag Struktur geben und Unsicherheiten reduzieren können.

    Auch euer Mut, die Herausforderungen offen anzusprechen, ist wichtig. Ihr benennt nicht nur Gefahrenquellen, sondern gebt direkt praktikable Lösungen, z. B. Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen, klare Regeln vereinbaren, Gefahrenkarten erstellen. Das macht euren Beitrag realistisch und glaubwürdig. Die Liste möglicher Lernorte sowie der Tipp zu Kooperationen mit Umweltverbänden sind eine wahre Fundgrube für angehende und erfahrene Lehrkräfte gleichermaßen.

    Besonders angesprochen hat mich euer Gedanke, dass nicht nur die Schüler*innen, sondern auch die Lehrkräfte selbst in diesem Prozess lernen und wachsen. Der Appell, im Kollegium Ideen zu teilen, Ressourcen zu bündeln und gemeinsam mutig neue Wege zu gehen, ist absolut richtig – gerade, weil der organisatorische Aufwand nicht zu unterschätzen ist.

    Ich frage mich noch: Habt ihr schon Ideen, wie sich diese Art von Unterricht langfristig in den Schulalltag integrieren ließe, ohne dass sie an den hohen Vorbereitungsanforderungen scheitert? Denkbar wären vielleicht schulinterne „Lernort-Pools“ oder modulare Konzepte, die von verschiedenen Fachbereichen gemeinsam gepflegt werden.

    Insgesamt habt ihr nicht nur Lust aufs „Rucksackpacken“ gemacht, sondern auch deutlich gezeigt, dass nachhaltiges Lernen nicht im Klassenzimmer endet – sondern dort oft erst beginnt. Danke für diesen fundierten, inspirierenden Beitrag!

    Liebe Grüße
    Pauline :)

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  6. Hey ihr Beiden 
    Ich finde euren Blogbeitrag wirklich sehr gelungen. Das Thema „außerschulisches Lernen“ ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema.
    Wenn ich an mich und meine Schulzeit denke, erinnere ich mich sehr stark daran, wie gerne ich außerschulische Aktivitäten gemacht habe. Ich habe die diesen Aktivitäten deutlich mehr mitgenommen als im „normalen„ Unterricht im Klassenzimmer. Ich denke so geht es den meisten Kindern.
    Das Wechseln der Umgebung, in der man lernt, ist oft schon viel Wert.
    Ich persönlich denke aber, dass das außerschulische Lernen nicht zur Gewohnheit werden sollte, da sich auch da sonst das Besondere legt. Die Kombination aus Schule und außerschulischem Lernen sollte sich in Balance halten, sodass die Besonderheit der Aktivität nicht verloren geht.

    Im Allgemeinen finde ich euren Blogbeitrag sehr gelungen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und mein Interesse wurde deutlich geweckt. Ich fand es total schön von Emil begleitet zu werden und immer wieder Beispiele mitnehmen zu können.
    Gut fand ich auch die klare Gliederung des Textes, da man so der Thematik gut folgen konnte. Besonders hilfreich fand beziehungsweise finde ich den Teil, indem ihr uns einen groben Leitfaden an die Hand gebt, wie wir eine außerschulische Stunde gestallten können. Natürlich muss man die Planung, Durchführung und Nachbereitung an die Klasse, das Thema und so weiter anpassen, aber es dient schonmal als gute Leitfaden oder Inspiration.

    Vielen Dank für euren schönen Blog!

    Liebe Grüße Helena

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  7. Hallo ihr zwei,

    euer Blogbeitrag „Klassenzimmer im Rucksack“ hat mich von Beginn an gefesselt und war durchgehend ein Vergnügen zu lesen. Das Layout mit den verschiedenen Symbolen, Definitionen und Listen hat das Lesen sehr erleichtert und einen schnellen Überblick verschafft. Auch die Schildkröte „Emil“, welche einen durch euren Beitrag begleitet, verleitet dem ganzen Text einen roten Faden.

    Besonders aufgefallen ist mir eure Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis. Indem ihr nicht nur die didaktischen Grundlagen, sondern auch direkt praxisnahe Tipps, Beispiele oder Checklisten angesprochen habt, wird man als Leser direkt motiviert, seinen Rucksack zu packen und das Lernen nach draußen zu verlegen.
    Positiv finde ich außerdem, dass ihr die didaktischen Potenziale nicht nur aufgelistet, sondern auch mit konkreten Beispielen untermauert habt. Dadurch wird einem bewusst, wie nachhaltiges Lernen über reale Naturerfahrungen funktioniert.

    Besonders angesprochen hat mich außerdem euer Abschnitt zum Konzept der kindlichen Vorlieben als Schlüssel für intrinsische Motivation. Die Idee, genau hier anzusetzen, hat mich noch einmal darin bestärkt, das Lernen verstärkt nach draußen zu verlegen. Eure Argumentation hat mir vor Augen geführt, wie wertvoll es ist, Kindern Raum für eigene Forschungen und selbstbestimmtes Lernen zu geben. Vor allem, wie sehr die natürliche Neugier der Schüler*innen dadurch verstärkt werden kann.

    Außerdem schätze ich sehr, dass ihr nicht nur auf die Vorteile des außerschulischen Lernens eingegangen seid, sondern auch ehrlich die Herausforderungen thematisiert. Dies macht das ganze Thema glaubwürdig und verhindert, „blind“ an das Ganze heranzugehen. Dennoch macht ihr deutlich, dass sich außerschulische Lernorte trotz aller möglichen Herausforderungen stets lohnen, da die positiven Erfahrungen und Entwicklungschancen für die Schüler*innen überwiegen.

    Durch das Lesen eures Beitrags, wurde ich sehr ermutigt selbst aktiv zu werden und nicht vor organisatorischen Hürden zurückzuschrecken. Eure praxisnahen Tipps haben mir gezeigt, dass es sich lohnt, den ersten Schritt zu gehen!

    Eine Frage hätte ich jedoch noch: Wie handhabt ihr Ausflüge zu außerschulischen Lernorten wie Zoo oder Tierheim, wenn in der Klasse Kinder sind, die inklusiv beschult werden? Mich interessiert vor allem, wie ihr die Anreise und den Ablauf gestaltet, damit wirklich alle Kinder teilnehmen können, gerade im Hinblick auf die vielfältigen Orte aus der Tabelle nach Pohl.

    Im Allgemeinen war euer Beitrag jedoch sehr informativ und motivierend!

    Viele Grüße Hellen

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  8. Liebe Hanna, liebe Eva,

    Ich finde ihr habt einen sehr interessanten Blogbeitrg verfasst, den ich sehr gerne gelesen habe.
    Zum einen hat mich euer inhaltliches Thema des außerschulischen Lernorts sehr angesprochen, da dieses Thema noch neu für mich war. Denn wenn ich an meine Schulzeit denke, sind wird nur sehr selten raus in die Natur gegangen, um dort Unterricht zu halten. Daher empfinde ich das Thema als sehr spannend und finde, dass man dieses Thema auch gut in unserem späteren Lehrberuf umsetzen könnte. Dadurch, dass ihr auch schon einige Ideen und „Packlisten“ in euren Beitrag mit eingebunden habt, macht es meiner Meinung nach leichter, dass Thema ASL aus Sicht einer Lehrkraft zu verstehen.
    Zum Anderen finde ich, dass euer Blogbeitrag optisch sehr ansprechend gestaltet wurde. Der Beitrag lässt sich sehr gut lesen, da alles sehr übersichtlich gestaltet wurde. Ich finde auch besonders gut, dass wichtige Zitate, Informationen … nochmals hervorgehoben wurden und dass ihr das rote Ausrufezeichen eingeführt habt, um Wichtiges nochmal zu markieren. Außerdem finde ich gut, dass ihr immer mal wieder Beispiele eingebaut habt, dadurch wurde das Beschriebene nochmal besser verständlich.
    Zudem finde ich, dass ihr Emil sehr gut eingesetzt habt, denn durch seine Sprachblasen wurde ich nochmal zusätzlich motiviert weiter zu lesen.
    Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass ihr auch einige Themen aus der Vorlesung aufgegriffen habt. Dadurch habt ihr einen guten Praxisbezug zu den Vorlesungen hergestellt (BNE, kognitiver Konflikt …)

    Ich hätte noch eine Frage zu eurem Thema. Ihr habt schon einige Hindernisse und mögliche Probleme aufgezeigt (Allergien … ). Dennoch stellt sich mir die Frage, ob und wie man ASL umsetzen kann, wenn es an den meisten Schulen einen Lehrkräftemangel gibt. Ich stelle es mir schwierig / herausfordernd vor, mit einer kompletten Schulklasse in die Natur zu gehen und dort zu unterrichten, wenn nur eine oder maximal zwei Lehrkräfte die Klasse begleiten.

    Alles in allem finde ich, dass euer Blogbeitrag sehr gut gelungen ist.

    LG
    Sana

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  9. Hallo ihr Lieben,
    euer Beitrag ist wirklich super und ich habe ihn richtig gern gelesen. Das Thema außerschulische Lernorte ist im Biologieunterricht von enormer Bedeutung und ihr habt sehr schön herausgearbeitet, warum das reine Klassenzimmer oft nicht ausreicht. Besonders gelungen finde ich wie ihr die Vorteile wie direkte Naturerfahrung, multisensorisches Lernen und die Verknüpfung von Theorie und Praxis darstellt. Man merkt, dass ihr euch intensiv damit auseinandergesetzt habt und nicht nur Argumente aufzählt, sondern sie in einen didaktischen Rahmen stellt. 😊
    Eure Idee das Ganze mit der Figur Emil zu erzählen, finde ich großartig. Emil wirkt freundlich und nahbar, er nimmt die Lesenden an die Hand und macht den Beitrag lebendig. Durch die Metapher des Rucksacks gelingt es euch auf spielerische Weise zu zeigen, was man für solche Exkursionen braucht. Dadurch wird klar, dass es nicht nur ums Material geht, sondern auch um Haltung, Offenheit und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
    Sehr hilfreich sind die Tipps, die ihr immer wieder mit dem roten Ausrufezeichen markiert. So erkennt man sofort, welche Hinweise besonders praxisrelevant sind und kann sie leicht wiederfinden. Das ist nicht nur übersichtlich, sondern auch motivierend, weil man sofort konkrete Ideen mitnimmt.
    Besonders schätze ich, dass ihr die Herausforderungen nicht verschweigt. Wetter, Organisation oder Zeitdruck gehören eben dazu. Gerade dadurch wirkt euer Beitrag realistisch und zeigt, dass solche Lernorte zwar Planung brauchen, die Mühe sich aber auszahlt.
    Mich würde interessieren, ob ihr aus eigener Erfahrung sagen könnt, wie sich die Motivation der Schüler*innen nach solchen Entdeckertouren verändert und ob ihr vielleicht sogar beobachtet habt, dass sich ihre Haltung zur Biologie langfristig positiv gewandelt hat?

    Liebe Grüße,
    Laura 😊

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  10. Liebe Hanna und liebe Eva
    euer Blogbeitrag hat mir wirklich gut gefallen. Ich finde es toll, dass ihr euch mit der Thematik der außerschulischen Lernorte beschäftigt habt, da ich diese als total bereichernd empfinde. Ihr habt eine sehr gute Struktur im Beitrag, der einen verständlichen und ansprechenden Einblick in das Thema ermöglicht. Ich finde toll, dass ihr erst eine Begriffserklärung zu "außerschulischen Lernorten im Fach Biologie" macht, damit jedem bewusst ist, was genau damit eigentlich gemeint ist. Die Schildkröte Emil begleitet den Beitrag auf schöne Weise. Er erhöht die Lesefreude und vermittelt gleichzeitig nützliche Informationen und Denkanstöße. Die roten Ausrufezeichen vereinfachen es dem Leser im Leseverlauf keine wichtigen Inhalte zu verpassen. Besonders hilfreich fand ich es, dass ihr euch auch mit der Umsetzung und dem Vorgehen von außerschulischen Lernorten beschäftigt habt. Die Art "Step by Step" Anleitung, bietet eine klare Orientierung und beinhaltet alle wichtigen Phasen. Das Prinzip der Rückwärtsplanung finde ich sehr geeignet und ist ein toller Tipp für die Unterrichtsgestaltung, da diese dann quasi um die Lernziele gebaut wird. Ich finde es schön, dass ihr eine beispielhafte Auswahl an außerschulischen Lernorten und möglichen Kooperationen aufweist. Das macht einem erst bewusst, wie vielseitig, häufig und individuell außerschulische Lernorte sein können. Ebenfalls wichtig finde ich, dass ihr euch mit den Herausforderungen beschäftigt, gleichzeitig aber auch Lösungsansätze darstellt und so ein realistisches Gesamtbild aufweist.
    Ich konnte sehr viel aus eurem Blogbeitrag lernen und hatte wirklich großen Spaß beim Lesen!
    Ich frage mich noch, ob euch, bevor ihr den Blog geschrieben habt, bereits das immense Repertoire an außerschulischen Lernorten in der Biologie bekannt war? Habt ihr Erfahrungen/ Ansätze um kritische Eltern/Lehrer*innen/Schulleiter*innen von den positiven Effekten außerschulischer Lernorte zu überzeugen? Wie realistisch seht ihr die Umsetzung des Unterrichts an außerschulischen Lernorten, da diese Thematik bisher leider eher gering im Studieninhalt vorkommt und daher ggf. Berührungsängste vorhanden sind?

    Durch den Beitrag fühle ich mich darin bestärkt in Zukunft die Möglichkeiten von außerschulischen Lernorten zunehmend zu nutzen!

    Vielen Dank für diesen interessanten und inspirierenden Blogbeitrag!

    Liebe Grüße
    Nicole

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  11. Liebe Hanna, liebe Eva,
    Euer Blogbeitrag hat mir sehr gut gefallen, schon die Idee mit Emil als rotem Faden macht den Text nicht nur informativ, sondern auch richtig ansprechend. Ich finde es toll, wie ihr dadurch eine ansprechende Atmosphäre schafft, ohne dass die fachliche Teil verloren geht.
    Besonders gut gefallen hat mir die klare Einführung. Die Definition, was unter einem außerschulischen Lernort im Fach Biologie zu verstehen ist, macht deutlich, es muss nicht immer die große Exkursion sein, manchmal reicht schon ein Ausflug auf den Schulhof. Dass ihr Beispiele von klassischen Orten wie Museen oder botanischen Gärten bis hin zu alltäglicheren Plätzen wie Wiesen oder Parks nennt, zeigt sehr gut, wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Genau dieser Gedanke, dass Natur nicht weit weg sein muss ist für mich ein ganz wichtiger Punkt.
    Einen großen Mehrwert bietet auch der Abschnitt über das „Band zwischen Kind und Natur“. Gerade in unserer digitalen Welt, wo Kinder immer weniger draußen sind, ist das für mich ein starkes Argument. Eure Verweise auf das „Naturdefizitsyndrom“ haben mir nochmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Neugier der Kinder zu fördern, bevor sie verloren geht. Dass ihr dabei auch auf die „kindlichen Vorlieben“ eingeht, fand ich richtig schön, dass passt wunderbar zur Idee, Kinder über ihre eigenen Interessen abzuholen.
    Sehr gelungen finde ich auch die didaktischen Potentiale, die ihr beschreibt. Besonders die Förderung von Eigeninitiative und Forschergeist leuchtet mir sofort ein. Dass Kinder draußen Fragen stellen, eigene Hypothesen entwickeln und Dinge selbst entdecken dürfen, zeigt, wie nachhaltig dieses Lernen ist. Auch die Möglichkeit, kognitive Konflikte zu erzeugen, ist spannend. Das Beispiel mit den Pflanzen, die ohne Erde wachsen, macht direkt klar, wie stark solche Aha-Momente wirken können.
    Euer Abschnitt „Warum reicht Unterricht im Klassenzimmer nicht aus?“ ist meiner Meinung nach einer der besten im ganzen Beitrag. Ihr zeigt hier nicht nur die fachlichen Defizite des reinen Theorieunterrichts auf, sondern verbindet das mit den emotionalen und sozialen Dimensionen des Lernens. Dass Biologieunterricht auch Verantwortung, Achtung und Empathie fördern soll, kommt in eurem Text richtig gut raus.
    Besonders wertvoll fand ich außerdem die praktischen Tipps. Der Drei-Schritte-Plan zur Planung, Durchführung und Nachbereitung ist super übersichtlich und macht deutlich, dass erfolgreiche Exkursionen keine spontanen Aktionen sind. Gut gelungen ist euch auch, dass ihr die Herausforderungen nicht verschweigt. Gerade die Herausforderungen im Freien oder die organisatorischen Hürden, sind realistisch und wichtig. Trotzdem schafft ihr es, diese Punkte so darzustellen, dass sie nicht abschrecken, sondern eher als Hinweis dienen, was man im Blick behalten sollte.
    Alles in allem finde ich euren Beitrag sehr gelungen, weil er Theorie, Praxis und persönliche Ansprache so gut miteinander verbindet. Für mich ist die wichtigste Botschaft, dass auch wenn der Aufwand groß ist, lohnt es sich, das Klassenzimmer in den Rucksack zu packen.
    Liebe Grüße, Sonja

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  12. Hallo ihr Beiden (und Emil :) )
    vielen Dank für euren spannenden Beitrag. Besonders gut gefallen hat mir der Titel „Klassenzimmer im Rucksack“, der für mich sehr schön das Dynamische und Forschende nachhaltigen Lernens beschreibt. Auch der Bezug zu den kindlichen Vorlieben und wie diese in der Planung berücksichtigt werden können, hat mir sehr gefallen. Ihr zeigt damit eindrucksvoll, wie erlebter Unterricht nachhaltiges Lernen fördert. Zudem ist eure Überleitung von der Theorie und den Hintergründen in die mögliche Praxis fließend.
    Besonders das Prinzip der Rückwärtsplanung fand ich sehr aufschlussreich. Unterricht konsequent von den angestrebten Lernzielen aus zu denken, wirkt ausgesprochen schlüssig und hilfreich. Diese Herangehensweise möchte ich mir unbedingt für meine eigene Planung merken.
    Auch die Checkliste zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung empfinde ich als sehr hilfreich. Sie bietet einen klaren Leitfaden, der dabei unterstützt, die richtigen Fragen zu stellen und Exkursionen so zu gestalten, dass sie nicht nur wie ein Schulausflug wirken, sondern wirkliche Lerngelegenheiten eröffnen.
    Kritisch anmerken möchte ich allerdings die Nennung von Zoos als außerschulischen Lernort. Meiner Ansicht nach sollten Zoobesuche grundsätzlich reflektiert und kritisch hinterfragt werden, da sich hier auch ethische Fragen zum Umgang mit Tieren stellen.

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