Hallo ihr Lieben,
unser Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Überfischung und marine Ökosysteme – Wenn die Nahrungsketten kollabieren“. Dabei schauen wir uns an, welche Bedeutung unsere Meere für Mensch und Umwelt haben, wie Überfischung Fischbestände und marine Nahrungsnetze verändert und welche Folgen beispielsweise Beifang und verschiedene Fangmethoden haben können. Außerdem beschäftigen wir uns mit möglichen Lösungsansätzen wie Meeresschutzgebieten, Aquakultur und nachhaltigem Konsum.
Natürlich darf auch der Bezug zum Biologieunterricht nicht fehlen! Deshalb findet ihr in unserem Beitrag konkrete Ideen, wie sich das Thema Überfischung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anschaulich und lebensnah im Unterricht umsetzen lässt – zum Beispiel mit einem Fischeinkaufsratgeber oder dem Klassenzimmerspiel „Nahrungsnetz-Chaos“.
Hier kommt ihr zu unserem Blogbeitrag :)
https://drive.google.com/file/d/1u3-Nu5bVAM8PVv3If1cfX3PclKPMm2Gx/view?usp=drivesdk
Wir freuen uns auf eure Gedanken, Anregungen und Diskussionen.
Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen :)
Hallo ihr Lieben,
AntwortenLöschendanke für euren Blogbeitrag zu so einem wichtigen und oft vergessenen Thema. Ich habe mich sehr gefreut diesen zu lesen, weil ich selbst gemerkt habe, dass mir dazu die Grundlagen eher fehlen.
Euer Beitrag hat sehr schön viele Punkte beleuchtet und meiner Meinung nach auch ordentlich aufgeklärt. Ihr habt sehr schön alle Fachbegriffe erklärt, sodass man dem Blog gut folgen konnte. Außerdem hat mir der Schreibstil gut gefallen, er war sehr natürlich und leicht verständlich.
Zu den „Fisch-Fragen“ gab es meistens danach auch noch eine Antwort und sie haben sich gut in den Text eingebettet, das gab einem die Chance mitzudenken und seine Antwort zu verifizieren. Leider wurde das nicht durch den ganzen Blogbeitrag durchgezogen. Vielleicht hätte man die „Fisch-Fragen“, welche keine direkt waren mit einer anderen Farbe hinterlegen können? Dann wäre der Lesefluss meiner Meinung nach noch etwas flüssiger gewesen. Das ist hier aber Mängeln auf hohem Niveau.
Zu der Frage bezüglich der eigenen Entscheidungen, welche man treffen kann um das Meer zu schützen, sind mir direkt die drei Punkte der Müllentsorgung/Schadstoffverminderung, der Ernährungsweise und des Einkaufs eingefallen. Diese wurden in eurem Blogbeitrag aufgegriffen und beleuchtet. Da würde mich zu dem MSC-Siegel interessieren, ob ihr euch damit etwas auseinandergesetzt habt, also inwiefern dieses vielleicht auch in der Kritik steht? Im Unterricht nachher wolltet ihr das Beleuchten, deshalb wollte ich mal nachfragen, wie es damit konkret aussieht?
Das leitet mich zu eurem letzten Kapitel mit dem Unterrichtsvorschlag. Ich finde vor Allem das Nahrungsnetz-Chaos Spiel sehr schön, weil es den SuS etwas greifbarer macht, welche Auswirkungen, welche Entscheidungen haben. Hättet ihr da noch Ideen wie man das Überfischen oder auch Aquakulturen und den negativen Einfluss der Menschen greifbar machen kann? In vielen Augen der Menschen, werden Fische ja irgendwie nicht direkt so gesehen wie Tiere, bzw. die Empathie dazu fehlt oft mehr, warum Fischzucht auch nicht ökologisch und tierleidarm ist?
Dass das Fischen allgemein „so schlecht“ kontrolliert und überwacht werden kann, finde ich persönlich echt schlimm und würde mir mehr Lösungen und mehr Durchsetzung wünschen. Der Blogbeitrag hat meine bisherige Meinung zu dem Thema unterstützt und mir Chance gegeben meine Meinung mit mehr wissenschaftlichen Grundlagen zu füttern. Zudem hat er mich auch inspiriert dieses Thema in der Schule anzuwenden.
Viele Grüße
Isabel
Liebe Isabel,
Löschenich danke dir für deine Zeit und auch für dein positives Feedback und vor allem für den Aspekt, dass du einzelne Aspekte für deinen Unterricht verwenden möchtest!
Die unterschiedlichen Fisch-Kästen hatten manchmal unterschiedliche Zwecke, wie du richtig erkannt hast, und ja, die hätte man definitiv auch anders einfärben können, um die Unterschiede deutlicher zu machen. Zusätzlich finde ich es toll, dass eine unserer Fragen dich direkt zum Nachdenken angeregt hat!
Das MSC-Siegel ist heute etwas umstritten, wie du richtig andeutest. Oftmals sind die Kontrollen nicht streng genug und es wird auch Greenwashing verwendet, wodurch das Siegel an Glaubwürdigkeit und Vertrauen verliert. Den Aspekt hätte man noch einbauen können.
Um zu deiner anderen Frage zu kommen, denke ich, dass man es greifbar machen könnte, wenn man im Unterricht das Ganze aus der Perspektive der Fische oder des Ökosystems anhand von Rollenspielen darstellt.
Hallo zusammen,
AntwortenLöscheneuer Blogbeitrag ist insgesamt sehr informativ und vor allem sehr abwechslungsreich gestalltet. Ich persönlich finde es toll, dass ihr das ganze Thema nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch aus bioligischer, wirtschafltlicher und geselllschaftlicher Sicht betrachtet habt und klar wird, dass Überfischung nicht nur bedeutet dass zu viele Fische gefangen werden sondern es weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem gibt und ihr das ganz Thema sehr gut dargestellt habt wodurch euer Beitrag eine gute Aufklärung liefert.
Gerade der Vergleich von Überfischung mit einem Bankkonto fand ich sehr anschaulich dargestellt.
Die Bewertung der verschiednen Lösungsansätze könnte noch etwas ausführlicher sein. Ihr stellt bei dem Thema viele Lösungsansätze vor wie zum Beispiel Meeresschutzgebiete oder Fangbegrenzungen. Dadurch gebt ihr einen guten Überblick. Es bleibt aber teilweise offen, wie wirksam die einzelnen Maßnahmen am Ende wirklich sind und ob es Vor- und Nachteile (vlt auch aus ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Sicht) dabei gibt.
Bei dem Thema Meeresschutzgebieten wäre es vielleicht auch kritische Betrachtung und die möglichen Schwierigkteinen bei der Umsetzung solcher Gebite interessant. Hierbei könnte beispielsweise die Frage diskutiert werden, wie entschieden wird welche Gebite geschützt werden und welche Auswirkungen Fangverbote auf die lokalen Fischer haben.
Insgesamt ist euer Blogbeitrag sehr gelungen und verdeutlicht anschaulich wie eng biologische Prozesse, menschliches Handeln und nachhaltige Entwicklug zusammenhängen.
Liebe Grüße
Leonie
Liebe Leonie,
Löschenich danke dir für deine Zeit, die du dir genommen hast, um ausgerechnet unseren Blogbeitrag zu lesen und auch für dein überaus positives Feedback!
Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Überfischung sowohl aus ökologischer als auch aus biologischer Sicht zu betrachten, weil das Thema nicht einseitig gesehen werden sollte und es enorm wichtig ist, die jeweiligen Aspekte abzuwägen.
Die Bewertungen hätten etwas ausführlicher und kritischer sein können, da gebe ich dir Recht, auch mit dem Aspekt, dass wir Vor- und Nachteile aus verschiedenen Perspektiven noch hätten ergänzen können. Dennoch finde ich, dass wir es gut gemeistert haben und bei unseren zwei Perspektiven geblieben sind und nicht zu sehr auf andere ausgeschweift sind.
Auch der Punkt mit der Diskussionsfrage, wie entschieden wird, welche Gebiete geschützt werden und welche Auswirkungen Fangverbote auf die lokalen Fischer haben, wäre noch ein sehr interessanter Aspekt gewesen, der durch den begrenzten Rahmen unseres Blogbeitrags aber leider nicht weiter vertieft werden konnte.
Vielen Dank dir!