Wie kann gesunde Ernährung im Unterricht didaktisch so vermittelt werden, dass Schülerinnen und Schüler sie fachlich verstehen und in ihren Alltag übertragen können?
Hallo ihr Lieben,
unser Blogbeitrag handelt von "gesunder Ernährung", was das eigentlich ist, welche Risiken und Chancen dabei mitspielen, welche Modelle und Quellen es gibt und beinhaltet ein paar Ideen für die konkrete Umsetzung im Unterricht!
Über folgenden Link könnt Ihr unseren Blogbeitrag lesen und an unseren Ideen teilhaben, sowie mitdiskutieren und Euren Senf dazu abgeben :)
Hier geht es zum gesamten Blogbeitrag
Dieser Blogbeitrag soll…
… Lehrkräften das Thema gesunde Ernährung praxisnah & fachlich korrekt vermitteln.
… unterstützen dieses Thema, das in das Privatleben der SuS einhakt, mit Achtsamkeit anzugehen.
… Hilfestellung geben den Unterricht, sowie die gesunde Ernährung selbst, einfach umzusetzen.
Wir freuen uns und wünschen Euch ganz viel Spaß beim Lesen!!!
Leonie, Luisa, Luca und Isabel
Außerdem findet Ihr unter diesem Link auch noch die Arbeitsblätter, falls Ihr euch diese abspeichern wollt:
Arbeitsblätter und Lösungshinweise
Liebe Autor*innen,
AntwortenLöscheneuer Blogbeitrag zum Thema „Gesunde Ernährung ganz einfach im Alltag?“ ist insgesamt sehr umfangreich, anschaulich und vor allem praxisorientiert gestaltet. Positiv fällt direkt auf, dass ihr euch nicht ausschließlich mit der fachlichen Seite gesunder Ernährung beschäftigt, sondern von Beginn an die zentrale didaktische Frage verfolgt, wie Schülerinnen und Schüler das erworbene Wissen tatsächlich auf ihren eigenen Alltag übertragen können.
Gestalterisch ist der Beitrag sehr gelungen. Besonders die einheitliche Farbgestaltung mit Grün-, Orange- und Pastelltönen passt gut zum Thema Ernährung und zieht sich erkennbar durch den gesamten Beitrag. Die Fragen regen außerdem dazu an, nicht nur passiv zu lesen, sondern das eigene Ernährungsverhalten und unterschiedliche Positionen zu reflektieren. Beispielsweise wird nach der persönlichen Verteilung der Lebensmittelgruppen gefragt oder die Frage nach veganen Angeboten in Schulkantinen zur Diskussion gestellt.
Inhaltlich überzeugt vor allem die große Bandbreite des Beitrags. Ihr beginnt sinnvoll mit den Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler und greift typische Vorstellungen wie „gesund bedeutet keine Süßigkeiten“ auf. Die Verbindung zum Konzeptwechsel und zur Lebensweltorientierung stellt dabei einen klaren biologiedidaktischen Bezug her. Anschließend werden mit dem DGE-Ernährungskreis, den verschiedenen Nährstoffen und dem Thema Nachhaltigkeit wichtige fachliche Grundlagen vermittelt. Besonders positiv finde ich, dass Nachhaltigkeit nicht isoliert behandelt wird, sondern mit Bildung für nachhaltige Entwicklung verknüpft wird.
Sehr gelungen ist außerdem, dass ihr Kinder und Jugendliche als eigene Zielgruppe betrachtet und nicht einfach Ernährungsempfehlungen für Erwachsene übertragt. Der Wachstumsschub, Calcium- und Eisenbedarf sowie das optimiX2-Konzept machen deutlich, warum Ernährung während dieser Lebensphase eine besondere Bedeutung hat. Auch der Abschnitt zu „Kinderlebensmitteln“ gefällt mir, da damit neben biologischem Fachwissen auch Medien- und Verbraucherkompetenz angesprochen wird. Die Idee, Verpackungen und Werbeversprechen im Unterricht zu untersuchen, besitzt einen sehr guten Alltagsbezug.
Eine weiterer großer Pluspunkt ist die konkrete Übertragung auf den Unterricht. Ihr thematisiert zunächst, dass Essverhalten von Elternhaus, sozioökonomischem Hintergrund, Peers, Stress sowie Normen und Trends beeinflusst wird und dass deshalb ein respektvolles Unterrichtsklima notwendig ist.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem bei der fachlichen Präzision und beim sprachlichen Feinschliff. Einige Aussagen sind sehr allgemein formuliert und könnten differenzierter dargestellt werden. Beispielsweise wirkt die Formulierung, „gesättigte Fettsäuren aus industrieller Produktion“ würden sich negativ auswirken, fachlich etwas zu pauschal. Auch die Aussage, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien könnten „sogar Krankheitserreger abtöten“, sollte genauer erklärt oder vorsichtiger formuliert werden.
Ähnliches gilt für den Alltagstipp „Honig statt Zucker“: Ohne weitere Erklärung kann hier der Eindruck entstehen, Honig sei grundsätzlich eine gesundheitlich unproblematische Alternative zu Zucker. Diesen Punkt würde ich entweder differenzieren oder durch einen eindeutigeren Tipp ersetzen. für den Alltagstipp „Honig statt Zucker“: Ohne weitere Erklärung kann hier der Eindruck entstehen, Honig sei grundsätzlich eine gesundheitlich unproblematische Alternative zu Zucker. Diesen Punkt würde ich entweder differenzieren oder durch einen eindeutigeren Tipp ersetzen.
Liebe Grüße
Estelle
Liebe Estelle,
Löschendanke für dein ausführliches und wertschätzendes Feedback zu unserem Blogbeitrag! Es freut uns, dass dir die visuelle Gestaltung und der didaktische Fokus auf die Lebensweltorientierung aufgefallen sind. Unser Ziel war es, durch interaktive Fragen und den Einbezug von Alltagsvorstellungen einen echten Konzeptwechsel bei den Lernenden anzustoßen.
Deine kritischen Anmerkungen zur fachlichen Präzision sind sehr hilfreich, auch wenn wir am Beitrag selbst leider keine Änderungen mehr vornehmen können. Du hast recht, dass die Aussage zu industriellen gesättigten Fettsäuren zu pauschal war. In einer Überarbeitung hätten wir hier wissenschaftlich genauer differenziert. Auch den Hinweis zu den Antioxidantien nehmen wir dankbar an. Die Formulierung „Krankheitserreger abtöten“ war im Sinne der didaktischen Reduktion wohl doch einen Schritt zu unpräzise. Hier wäre es fachlich richtiger gewesen, den Schutz der Zellen vor freien Radikalen zu betonen.
Besonders wichtig ist dein Einwand zum Tipp „Honig statt Zucker“. Uns ist klargeworden, dass dieser Hinweis ohne Erläuterung irreführend ist, da Honig biologisch eine Zuckerquelle bleibt. Es wäre besser gewesen, diesen Punkt zu differenzieren und Honig schlicht als gesündere Alternative zu Zucker darzustellen. Auch wenn eine Korrektur nicht mehr möglich ist, nehmen wir diese Impulse für unsere zukünftige Unterrichtsplanung mit. Danke für deinen Kommentar!
Liebe Grüße
Luca
Hi zusammen,
AntwortenLöschenmich hat euer Thema direkt angesprochen und ich hatte richtig Lust darauf euren Blogbeitrag zu lesen. Ich finde das Thema „gesunde Ernährung“ sehr wichtig und sinnvoll in der Schule zu thematisieren, da nicht alle Kinder zuhause von ihren Eltern vorgelebt bekommen, wie eine ausgewogene Ernährung ermöglich wird.
Interessant finde ich den Abschnitt zu der Falle der „Kinderlebensmittel“. Man assoziiert nämlich mit Lebensmitteln, die speziell für Kinder produziert wurden, dass diese auch gesunde Inhaltsstoffe enthalten, sprich wenig Zucker, wenig Zusatzstoffe, usw. Doch leider ist das Gegenteil der Fall, wie ihr aufgezeigt habt.
Sehr spannend ist die Diskussion rund um das Thema „Vegan in der Schulkantine“. Da immer mehr Kinder und Jugendliche auf eine vegane Ernährung „umsteigen“ erachte ich es als angebracht auch ein veganes Essen in der Schulkantine anzubieten. Damit setzt die Schule/Kantine ein Zeichen, dass sie die vegane Ernährungsform unterstützen und ebenfalls einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, Umwelt und zum Tierwohl leisten wollen. Natürlich sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass bei einer veganen Ernährungsform häufiger ein Vitamin B12 Mangel oder Calciummangel auftritt. Dies sollte in der Schule immer wieder angesprochen werden bzw. evtl. auch ein Elternbrief nach Hause geschickt werden, sodass die Eltern mit ihren Kindern zum Arzt gehen und Blut abnehmen lassen, um Mängel herauszufinden und supplementieren zu können. Denn wie ihr bereits angesprochen habt ist es in der Wachstumsphase für Kinder und Jugendliche wichtig alle Mikronährstoffe abzudecken, um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen.
Nachdem ihr Risiken der veganen Ernährung aufgezeigt habt finde ich es super, dass ihr noch auf positive Effekte einer ausgewogenen Ernährung eingegangen seid. Ich fand es nochmal sehr erstaunlich zu lesen, wie viele positive Einflüsse die Ernährung auf das physische und psychische Erleben haben kann. Ich habe mir, nachdem ich die ganzen positiven Einflüsse gelesen habe, auch Gedanken gemacht, wie schlecht sich eine „ungesunde“ Ernährungsweise auswirken kann. Daher finde es nochmal umso wichtiger dies aufzuzeigen und bin selbst sehr dankbar für das Wissen, was mir selbst in der Schule über ausgewogene Ernährung vermittelt wurde und wie man diese im Alltag umsetzten kann. Gut finde ich, dass ihr thematisiert habt, dass keine Lebensmittel verboten werden sollten, sondern bewusst ausgewählt werden.
Für die Umsetzung im Unterricht könnten auch Kleingruppen gewählt werden, wobei jede der Gruppen ein ausgewogenes und gesundes Rezept vorbereitet. Jede Woche ist dann eine andere Gruppe dran, die ihr Rezept vorstellt und dann im Hauswirtschaftsunterricht zubereitet wird. Die Schüler:innen lernen somit verschiedene Rezepte kennen, die schnell gehen, gut schmecken und sich fabelhaft zuhause umsetzen lassen.
Liebe Grüße Anja
Liebe Anja,
Löschenvielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse an unserem Beitrag. Es ist schön zu hören, dass du dich für die vegane Ernährung interessierst und wir deinen Horizont mit unserem Beitrag in Bezug auf die Vorteile beim Lernen erweitern konnten. Auch uns hat es sehr überrascht, wie groß der Einfluss ist - und demnach natürlich wieder einmal, wie groß der Einfluss des Elternhauses ist, den wir Lehrer*innen nicht im Schulalltag kompensieren können.
Es ist schön zu hören, dass unsere positive Darstellung des Themas auf Interesse stößt. Unser Gedanke war es, nicht durch ein negatives Bild - was man alles falsch machen kann und welche Auswirkungen das hat - abzuschrecken, sondern über ein Positivbeispiel auf die Vorteile einer gesunden Ernährung aufmerksam zu machen.
Für deinen Tipp mit den Informationen zur veganen Ernährung an die Eltern sind wir sehr dankbar, denn es ist wirklich wichtig, so transparent wie möglich mit den Eltern umzugehen, damit diese ihre Kinder in sicheren Händen wissen. Gerade wenn Kinder sich ausprobieren und noch nicht ausreichend über Nährstoffe informiert sind, kann es durchaus zu negativen Einflüssen kommen.
Auch deinen Hinweis zu den Kleingruppen als Sozialform im Unterricht ist sehr hilfreich und nehmen wir dankend zur Kenntnis.
Liebe Grüße
Luisa
Liebe Anja,
AntwortenLöschenherzlichen Dank für dein motivierendes Feedback! Es freut uns sehr, dass unser Thema bei dir auf so großes Interesse gestoßen ist. Dass du den Abschnitt zur Falle der „Kinderlebensmittel“ hervorhebst, bestätigt uns darin, dieses Thema adressiert zu haben. Wie du richtig sagst, assoziiert man oft Gesundheit mit diesen Produkten, während die Realität aufgrund des hohen Zuckergehalts leider meist anders aussieht.
Deine Ergänzungen zum Thema vegane Ernährung in der Schulkantine sind extrem wertvoll. Die Versorgung mit kritischen Mikronährstoffen wie Vitamin B12 oder Calcium ist in der Wachstumsphase ein zentraler Punkt, der im Unterricht nicht zu kurz kommen darf. Den Vorschlag, hier proaktiv auf das Elternhaus zuzugehen, finden wir klasse. Das zeigt, dass Biologieunterricht auch eine beratende Funktion in Gesundheitsfragen übernehmen kann, um Mangelerscheinungen effektiv vorzubeugen.
Besonders dein methodischer Impuls mit den Kochgruppen in Kleingruppen gefällt mir sehr gut. Das wäre die perfekte praktische Ergänzung zu unserem Entwurf. So lernen die Schüler nicht nur theoretisch, was gesund ist, sondern entwickeln direkt die nötige Handlungskompetenz, um einfache Rezepte im Alltag umzusetzen. Ein solcher Transfer in die Lebenswelt der Lernenden ist genau das, was wir mit unserem Beitrag anregen wollten. Deine Ideen nehme ich als wertvolle Inspiration für meine zukünftige Unterrichtspraxis mit. Vielen Dank für deinen kreativen Input!
Liebe Grüße
Luca
Liebes Autorenteam,
AntwortenLöschenmir hat euer Blogbeitrag zum Thema „Gesunde Ernährung ganz einfach im Alltag?“ sowohl inhaltlich als auch von der Gestaltung her gut gefallen. Beim Lesen habe ich mich an meine eigene Schulzeit zurückerinnert, da wir uns damals ebenfalls mit gesunder Ernährung und verschiedenen Nährstoffen beschäftigt.
Die Gestaltung mit den verschiedenen Bildern von Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln find ich sehr kreativ, da diese den Beitrag auflockern. Auch die „Interaktiven Checks“ regen dazu an, die eigene Ernährung zu reflektieren. Eine kleine Sache hätte ich mir bei den Fragen noch gewünscht. Man könnte sie optisch etwas stärker hervorheben, zum Beispiel durch ein großes Fragezeichen oder ein anderes auffälliges Symbol. So würden sie beim Lesen direkt ins Auge fallen.
Interessant fand ich außerdem euren Abschnitt über „Kinderlebensmittel“. Gerade euer Beispiel mit den Quetschies zeigt gut, dass Produkte auf den ersten Blick gesund wirken können, obwohl sie durch ihren hohen Zuckergehalt beispielsweise das Risiko für Karies und Übergewicht erhöhen können. Ich finde, dass dies auch für Eltern wichtig zu wissen ist, da man solche Produkte schnell für eine gute Wahl halten kann, ohne sie genauer zu hinterfragen. Die Idee, Verpackungen im Unterricht zu analysieren und damit gleichzeitig die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern, fand ich deshalb besonders sinnvoll.
Ebenso die Frage zur rein pflanzlichen Ernährung in der Schule hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich finde, dass Schulen auf jeden Fall auch vegane bzw. rein pflanzliche Gerichte anbieten sollten. Euer Beitrag zeigt anhand der VeChi Youth Studie, dass besonders bei einer veganen Ernährung auf die Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen wie Vitamin B12 und Calcium geachtet werden muss. Gleichzeitig könnte man die Schülerinnen und Schüler darüber aufklären, worauf bei einer rein pflanzlichen Ernährung besonders geachtet werden sollte. So könnte man die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung aufgreifen und gleichzeitig mögliche Risiken einer Nährstoffunterversorgung thematisieren.
Sehr hilfreich fand ich außerdem eure „Tipps & Tricks für eine einfache gesündere Ernährung“. Die Tipps sind kurz und verständlich und dadurch leicht zu merken und im Alltag umzusetzen. Die Unterrichtsmaterialien gefallen mir sehr gut, weil man direkt Beispiele dafür bekommt, wie sich das Thema im Unterricht behandeln lässt. Insbesondere die Idee eines gemeinsamen Frühstücks finde ich genial. Die Schülerinnen und Schüler können somit das Gelernte direkt praktisch anwenden.
Eine Frage habe ich allerdings noch für euch. Wie könnte man Schülerinnen und Schüler langfristig dazu motivieren, das im Unterricht Gelernte auch wirklich in ihrem Alltag umzusetzen? Habt ihr euch darüber bereits Gedanken gemacht?
Liebe Grüße,
Leonita
Liebe Leonita,
Löschenvielen Dank für dein ausführliches Feedback. Es freut mich sehr zu hören, dass dir unser Beitrag gut gefallen hat. Deinen Tipp mit den Symbolen, um Fragen zu markieren, finde ich sehr wertvoll und wird für künftige Aufgaben von mir beachtet werden. Solche Orientierungshilfen erleichtern, es den Überblick zu behalten.
Schön, dass dir unsere Verpackungsanalyse gut gefallen hat. Wir hoffen, die Kinder dafür zu sensibilisieren, da sie oftmals ab einer gewissen Klassenstufe das Schulgelände verlassen dürfen, um sich etwas in der Mittagspause zu essen zu kaufen.
Das Thema vegane Ernährung ist, wie du bereits sagtest, sehr wichtig, aber auch sehr umfangreich. Ich könnte mir gut eine Kooperation mit Gemeinschaftskundelehrer*innen und Sportlehrer*innen vorstellen, um diese Thematik umfassender abzudecken.
Sehr schön, dass dich unsere Tipps und Tricks begeistern.
In erster Linie hoffe ich, dass die Schüler*innen durch unseren Unterricht so viel Eigeninteresse am Thema entwickeln, dass sie selbst versuchen dranzubleiben, doch ich befürchte, dass dieser Gedanke etwas zu utopisch ist. Ich hatte mir kurz Gedanken gemacht, ob ein Ernährungstagebuch als eine größere Projektarbeit vielleicht eine Option wäre, doch irgendwie wäre es auch durchaus bloßstellend, wenn die Schüler*innen ihre Essgewohnheiten vor einer Lehrkraft offenlegen sollten. Möglicherweise könnten die Schüler*innen jedoch einen Ernährungsplan für eine Woche mit einem festgelegten Budget erstellen und sich so nochmal tieferliegend damit beschäftigen. Vielen Dank auf jeden Fall für diese spannende Frage. Es ist gar nicht so leicht, eine perfekte Antwort darauf zu finden.
Liebe Grüße
Luisa
Ich fand euren Beitrag insgesamt sehr gelungen und vor allem auch spannend zu lesen, weil das Thema Ernährung meiner Meinung nach im schulischen Kontext oft noch unterschätzt wird. Gerade weil Ernährung etwas sehr Persönliches ist und gleichzeitig fast jeden Alltag betrifft, finde ich es wichtig, dass man sich auch im Unterricht damit auseinandersetzt. Das Thema interessiert mich selbst gerade sehr, weshalb ich sogar überlege, meine Bachelorarbeit in diesem Bereich zu schreiben. Besonders gut fand ich, dass euer Beitrag nicht so wirkt, als gäbe es bei Ernährung nur eine einzige richtige Lösung. Das finde ich bei dem Thema besonders wichtig, weil schnell bewertet oder verurteilt wird. Mir hat auch gefallen, dass ihr viele konkrete Ideen eingebaut habt, weil man dadurch direkt angefangen hat, selbst darüber nachzudenken, wie man das Thema später im eigenen Unterricht umsetzen könnte. Vor allem die Idee mit dem gemeinsamen Frühstück fand ich sehr passend, weil dadurch nicht alles nur theoretisch bleibt. Auch die interaktiven Fragen zwischendurch fand ich grundsätzlich echt gut, weil man beim Lesen immer wieder dazu angeregt wird, sich selbst eine Meinung zu bilden. An manchen Stellen waren es für mich allerdings fast etwas viele Informationen auf einmal. Dadurch musste ich teilweise nochmal zurückgehen und erneut lesen. Was mich außerdem gestört hat, waren die Bilder im Hintergrund. Ich finde die Gestaltung an sich schön, aber auf manchen Seiten machen die Bilder den Text schwer lesbar. Insgesamt hat mich aber euer Beitrag auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und mir auch viele neue Ideen gegeben. Ich finde, das Thema verdient auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit im Unterricht. Viele Grüße Patricia
AntwortenLöschenLiebe Patricia,
Löschenes freut mich sehr zu hören, dass du dich persönlich viel mit der Thematik auseinandersetzt und sogar deine Bachelorarbeit in diesem Themenfeld schreiben möchtest. Ich kann deinen Gedanken gut nachvollziehen, dass es sich um ein eher heikles Feld handelt, da Ernährung etwas ist, was sehr in den persönlichen Raum eindringt und worüber gern geurteilt wird. Es freut mich allerdings zu hören, dass du unseren Beitrag als informativ empfindest und dir aufgefallen ist, dass wir ohne Vorurteile an das Thema herantreten möchten. Wichtig ist immer, dass jede Ernährungsform nur so gut ist, wie die Arbeit, die man beim Sammeln von Informationen hineingesteckt hat. Schlechte Recherche führt meistens zu einem schlechten Ergebnis.
Schön, dass dir unsere Ideen und Ansätze gefallen haben. Es war uns ein wichtiges Anliegen, dass wir den theoretischen Rahmen etwas erweitern.
Deine Kritik zur Informationsflut kann ich nachvollziehen. Es war schwer, die Waage zu halten zwischen so vielen Infos wie möglich, da das Thema spannend und riesengroß ist, und nicht zu viel, um die Leser*innen nicht zu erschlagen.
Vielen Dank auch für den Hinweis zur Leserlichkeit aufgrund der Hintergrundbilder, das werden wir auf jeden Fall in Zukunft beachten.
Liebe Grüße
Luisa
Liebes Team,
AntwortenLöschenin dem Blogbeitrag nehmt ihr euch viel Zeit, um zu erklären, was gesunde Ernährung bedeutet. Ihr brecht ein komplexes Thema in kleine, verständliche Stücke runter. Der Blogbeitrag gibt einen guten Überblick über die Ernährungsbausteine und ihre Funktion. Somit wird deutlich, was die Lehrkraft in Unterrichtsstunden vermitteln sollte.
Da ich mich vegan ernähre, ist meine Ernährungspyramide aus dem Gleichgewicht geraten. Trotzdem geht es mir gut und ich bin gesund. Dadurch wird auch deutlich, wie individuell Ernährung ist und dass es nicht DIE eine Ernährungsform gibt, die für alle Menschen gesund ist.
Eure Tipps und Tricks geben einen guten Überblick. Sie sind vielleicht nicht zu 100% genau, dafür aber leicht umzusetzen und zu überprüfen. Beim Lesen kam bei mir aber die Frage auf: Warum sollte man lieber Honig statt Zucker verwenden? Denn Honig besteht auch zu 98% aus Zucker.
Eure interaktiven Checks bringen die Leser*innen zum Reflektieren, wodurch sich das Lesen des Blogbeitrags interaktiv anfühlt.
Pflanzliche Ernährung in der Schule finde ich ein super Diskussionsthema. SuS können so ihre Bedenken zum veganen Mittagsmenü äußern. Eine rein pflanzliche Ernährung ist für viele Kinder etwas neues, daher finde ich es eine super Idee pflanzliches Mittagessen anzubieten. Dadurch gibt es die Möglichkeit, dass jede*r vegane Gerichte ausprobieren kann.
Die Diskussion aber als „Chance oder Risiko“ zu bezeichnen finde ich überzogen. Vegane Ernährung braucht schlichtweg mehr Planung und ist aufwendiger in der Organisation, stellt aber kein Risiko für Kinder und Jugendliche dar. Zumal die meisten Menschen heutzutage immer noch Fleisch und/oder Milchprodukte konsumieren, wird niemand durch eine vegane Kantine sterben.
Eine Idee habe ich für euren Unterrichtseinstieg. Für kleine „Studien“ kann man super digitale Tools verwenden. So muss die Lehrkraft nicht die Zeit aufwenden, die Ergebnisse auszuwerten und erst am Ende der Stunde zu besprechen. Die Ergebnisse werden digital ausgewertet und können sofort danach besprochen werden.
Mir gefällt, dass eine konkrete Unterrichtsstunde vorgestellt wurde. Besonders großartig finde ich, dass ihr dafür auch die vollständigen Materialien zu Verfügung stellt. Die Idee mit dem gemeinsamen Frühstück finde ich super, denn dadurch wird das Gelernte gefestigt und gleichzeitig sehen und schmecken SuS gesunde Ernährung.
Liebe Grüße,
Salome
Hallo liebe Salome,
Löschendanke für dein Feedback zu unserem Blogbeitrag. Die Tipps & Tricks, sind nur Beispiele, die man mit den SuS erarbeiten könnte und auf jeden Fall Erwiterungs- oder Besprechungsbedarf haben. Bezüglich des Honigs, satt dem Zucker sieht es so aus. Honig hat zwar auch einen hohen Zuckeranteil, dazu allerdings noch weitere Begleitstoffe wie Mineralstoffe, Aminosäuren und Enzyme. Diese wirken sich positiv auf dem Körper aus. Er ist ein natürlicher Süßstoff und muss nicht einen hochindustriellen Prozess durchlaufen, bei dem alle Inhaltsstoffe verloren gehen. Zudem hat Honig eine höhere Süße, weshalb von der Menge her weniger verwendet werden muss, als von raffiniertem Zucker. Im Endeffekt geht damit auch einher, dass der Blutzuckerspiegel durchetwas Honig weniger schnell ansteigt, wodurch auch Heisshungerattacken verhindert werden können.
Zum Thema der pflanzlichen Ernährung, stimme ich dir voll und ganz zu. Dieses Thema wird oft überspitzt und "speziell" dargestellt. Meiner Meinung nach sollte es auch wie eine ganz gängige Ernährungsweise präsentiert werden, ganz ohne Beurteilungen und im Unterricht darauf eingegangen werden, was dabei zu beachten ist, genauso wie bei einer omnivoren Ernährung es ja auch der Fall ist.
Ich schätze den Gedanken, dass sich die SuS durch eine vegane Mahlzeit in der Schule damit vertraut machen können.
Auch die digitale Auswertung ist ein super Aspekt, an dem ich, so einleuchtend er ist, nicht gedacht habe.
Es freut uns sehr zu hören, dass unser Blogbeitrag bei dir Zustimmung gefunden hat.
Liebe Grüße,
Isabel
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenbeim Lesen des Blogbeitrags ist mir vor allem aufgefallen, wie selbstverständlich wir im Alltag mit dem Thema Ernährung umgehen und wie viel mehr eigentlich dahintersteckt.
Ich fand es interessant, das Thema einmal aus der Perspektive des Unterrichts zu betrachten und nicht nur danach, was für mich persönlich „gesund“ oder „ungesund“ ist.
Besonders hängen geblieben ist mir der Abschnitt über sogenannte „Kinderlebensmittel“. Produkte, die mit bunten Verpackungen oder zusätzlichen Vitaminen speziell für Kinder beworben werden, kennt wahrscheinlich jeder aus dem Supermarkt.
Ich finde die Idee spannend, genau solche Produkte im Unterricht genauer unter die Lupe zu nehmen. Dadurch könnte man ein Thema aufgreifen, das die Schülerinnen und Schüler wirklich aus ihrem Alltag kennen und gleichzeitig zeigen, dass Werbung nicht immer das hält, was sie verspricht.
Auch die Diskussion über vegane Ernährung fand ich interessant. Gerade weil unterschiedliche Ernährungsweisen heute immer häufiger vorkommen, finde ich es wichtig, dass man als Lehrkraft nicht einfach sagt, was „richtig“ oder „falsch“ ist.
Der Blogbeitrag zeigt für mich gut, dass man dabei verschiedene Aspekte betrachten muss, zum Beispiel die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen. Gleichzeitig sollte man die persönlichen Gründe und Entscheidungen der Schülerinnen und Schüler respektieren.
Das hat mich auch an meine eigene Schulzeit denken lassen. Ernährung wurde für mich damals eher über Regeln vermittelt, was man essen sollte und was lieber nicht.
Beim Lesen wurde mir deshalb bewusst, dass ich es als zukünftige Lehrerin anders machen möchte. Gerade bei einem so persönlichen Thema finde ich es wichtig, nicht zu bewerten, sondern Wissen zu vermitteln und die Schülerinnen und Schüler zum eigenen Nachdenken anzuregen.
Die Gestaltung des Blogs gefällt mir insgesamt gut. Die Mischung aus fachlichen Informationen, Abbildungen und den kleinen interaktiven Fragen lockert den Beitrag auf.
Besonders die konkreten Unterrichtsideen am Ende fand ich hilfreich, weil dadurch deutlich wird, wie man das Thema tatsächlich in einer Klasse umsetzen könnte.
Die Idee, gemeinsam ein gesundes Frühstück zu planen und anschließend auch umzusetzen, finde ich beispielsweise viel ansprechender, als nur über Ernährungsempfehlungen zu sprechen.
Insgesamt nehme ich aus dem Beitrag vor allem mit, dass Ernährungsbildung für mich als zukünftige Lehrerin mehr bedeutet, als Schülerinnen und Schülern zu erklären, was gesund ist.
Es geht vielmehr darum, ihre Lebenswelt aufzugreifen, unterschiedliche Voraussetzungen zu berücksichtigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst bewusste Entscheidungen zu treffen. Genau diesen Ansatz finde ich für den späteren Unterricht besonders wichtig.
Liebe Grüße
Luana :)
Hallo Luana,
Löschenvielen Dank für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass du unseren Blogbeitrag gut findest und uns ein paar kleine Anregungen mitgibst.
Besonders schön finde ich es, dass du dich nicht nur mit den fachlichen Inhalten des Beitragres sondern auch mit der Frage, welche Bedeutung die Ernährungsbildung für den Unterricht hat, auseinander gesetzt hast.
Mich freut es sehr, dass dir der Abschnitt zu den Kinderlebensmitteln aufgefallen ist. Viele Kinder verbinden die bunten Produkte aus der Werbung möglicherweise mit gesunder Ernährung. Deshlab ist es wichtig dieses Thema in der Schule anzusprechen und die Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen Hinterfragen der Lebensmittel und deren Werbung zu animieren.
Deine Gedanken zum Thema vegane Ernährung finde ich ebenfalls wichtig. Uns war es wichtig, die verschiedenen Ernährungsweisen aufzuzeigen und keine als "richtig" oder "falsch" zu deklarieren. Ich finde es wichtig, vor allem auch im schulischen Kontext, die persönlichen Entscheidungen und Lebensweisen der Schülerinnen und Schüler zu respektieren und gleichzeitig fudiertes Wissen zu vermitteln.
Deine persönliche Erfahrung mit dem Thema Ernährung in der Schule finde ich dabei sehr interessant. Ich sehe das da wie du, dass Ernährung im Unterricht schnell über Regeln vermittelt werden kann, also was man essen sollte und was als "ungesund" gilt, habe diese Erfahrung aber zum Glück so nicht erlebt. Unser Blogbeitrag soll dieses Gefühl nicht vermitteln. Schülerinnen und Schüler sollen nicht das Gefühl bekommen, dass ihre Ernährung bewertet wird, sondern lernen Informationen zum Thema Ernährung kritisch zu hinterfragen und eigene Enscheidungen auf dieser Grundlage zu treffen.
Dein Kommentar zeigt, wie wichtig es ist die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler bei dem Thema Ernährung mit ein zu beziehen, da dieses Thema doch auch sehr persönlich ist und es auch familiäre, individuelle und kulturelle Vorraussetzungen zu beachten gibt.
Vielen Dank für ein Feedback.
Liebe Grüße
Leonie
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenbeim Lesen des Blogbeitrags ist mir vor allem aufgefallen, wie selbstverständlich wir im Alltag mit dem Thema Ernährung umgehen und wie viel mehr eigentlich dahintersteckt.
Ich fand es interessant, das Thema einmal aus der Perspektive des Unterrichts zu betrachten und nicht nur danach, was für mich persönlich „gesund“ oder „ungesund“ ist.
Besonders hängen geblieben ist mir der Abschnitt über sogenannte „Kinderlebensmittel“. Produkte, die mit bunten Verpackungen oder zusätzlichen Vitaminen speziell für Kinder beworben werden, kennt wahrscheinlich jeder aus dem Supermarkt.
Ich finde die Idee spannend, genau solche Produkte im Unterricht genauer unter die Lupe zu nehmen. Dadurch könnte man ein Thema aufgreifen, das die Schülerinnen und Schüler wirklich aus ihrem Alltag kennen und gleichzeitig zeigen, dass Werbung nicht immer das hält, was sie verspricht.
Auch die Diskussion über vegane Ernährung fand ich interessant. Gerade weil unterschiedliche Ernährungsweisen heute immer häufiger vorkommen, finde ich es wichtig, dass man als Lehrkraft nicht einfach sagt, was „richtig“ oder „falsch“ ist.
Der Blogbeitrag zeigt für mich gut, dass man dabei verschiedene Aspekte betrachten muss, zum Beispiel die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen. Gleichzeitig sollte man die persönlichen Gründe und Entscheidungen der Schülerinnen und Schüler respektieren.
Das hat mich auch an meine eigene Schulzeit denken lassen. Ernährung wurde für mich damals eher über Regeln vermittelt, was man essen sollte und was lieber nicht.
Beim Lesen wurde mir deshalb bewusst, dass ich es als zukünftige Lehrerin anders machen möchte.
Gerade bei einem so persönlichen Thema finde ich es wichtig, nicht zu bewerten, sondern Wissen zu vermitteln und die Schülerinnen und Schüler zum eigenen Nachdenken anzuregen.
Die Gestaltung des Blogs gefällt mir insgesamt gut. Die Mischung aus fachlichen Informationen, Abbildungen und den kleinen interaktiven Fragen lockert den Beitrag auf.
Besonders die konkreten Unterrichtsideen am Ende fand ich hilfreich, weil dadurch deutlich wird, wie man das Thema tatsächlich in einer Klasse umsetzen könnte.
Die Idee, gemeinsam ein gesundes Frühstück zu planen und anschließend auch umzusetzen, finde ich beispielsweise viel ansprechender, als nur über Ernährungsempfehlungen zu sprechen.
An manchen Stellen fand ich die Menge an Informationen allerdings etwas viel. Gerade für Schülerinnen und Schüler könnte es schwierig sein, aus den vielen Empfehlungen das Wichtigste herauszufiltern. Hier hätte ich mir teilweise noch eine stärkere Reduzierung auf zentrale Aussagen gewünscht.
Insgesamt finde ich euren Beitrag jedoch sehr gelungen und nehme vor allem mit, dass Ernährungsbildung für mich als zukünftige Lehrerin mehr bedeutet, als Schülerinnen und Schülern zu erklären, was gesund ist. Es geht vielmehr darum, ihre Lebenswelt aufzugreifen, unterschiedliche Voraussetzungen zu berücksichtigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst bewusste Entscheidungen zu treffen. Genau diesen Ansatz finde ich für den späteren Unterricht besonders wichtig.
Liebe Grüße
Luana :)
Hallo liebe Luana,
Löschenvielen Dank für deinen reflektierten Kommentar. Es freut uns, dass der Blogbeitrag bei dir gut angekommen ist und dich mit ins Boot geholt hat.
Mir ist es früher in der Schule auch so ergangen, dass es eine Einteilung in "gute" und "schlechte" Lebensmittel gab, was Heranwachsenden einen negatives Bild zu Essen geben kann und damit auch im schlimmsten Fall zu Diäten und Essstörungen führen kann. Deshalb bin och froh, dass wir in unserem Blogbeitrag die Chance hatten ein modernes und gesundes Verständnis zu vermitteln.
Auch der Punkt mit den "Kinderlebensmitteln" ist mir vor dem Schreiben nicht direkt bewusst gewesen. Allgemein kann man das Thema auf die ganze Einkaufssituation übertragen. Das Supermärkte, wie alle Einkaufsläden auch, strategisch aufgebaut sind und bestimmtes Kaufverhalten provozieren wollen.
Dein Kritikpunkt mit der Menge an Informationen kann ich total verstehen. Da das Thema so umfangreich ist und man den Blogbeitrag in viele Richtungen hätte schreiben können, ist es uns auch etwas schwer gefallen die Infos zu reduzieren. Um dem aus dem Weg zu gehen, wäre vielleicht eine noch konkretere Fragestellung nötig gewesen, welche dann wiederum viele andere Aspekte aus dem Beitrag rausrücken würde.
Es ist schön zu hören, dass der Beitrag bei dir anscheinend einen bleiben Eindruck hinterlassen hat und du als Fazit sehr wichtige Punkte für dich als zukünftige Lehrerin herausziehen konntest.
Liebe Grüße,
Isabel
Hallo zusammen,
AntwortenLöscheneuer Blogbeitrag zur Ernährung ist super informativ und spannend gestaltet. Die Idee mit den interaktiven Checks finde ich besonders gelungen und kreativ. Sie laden dazu ein, zwischendurch eine kleine Lesepause einzulegen und sich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Den Abschnitt über Kinderprodukte finde ich ebenfalls sehr interessant, da man zunächst davon ausgehen könnte, dass diese besonders gut für Kinder geeignet sind. Die damit verbundene Problematik habt ihr meiner Meinung nach gut und verständlich dargestellt.
Für mich als Vegetarier ist der Teil über eine vegetarische bzw. vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche allerdings etwas kurz ausgefallen. Ich hätte es interessant gefunden, wenn ihr näher darauf eingegangen wärt, wie Fleisch, Fisch und Eier im DGE-Ernährungskreis bei diesen Ernährungsformen sinnvoll ersetzt werden können. Außerdem würde mich interessieren, ob eine Supplementierung von Vitamin B12 bei einer veganen Ernährung tatsächlich zwingend notwendig ist, um neurologische Schäden bei vegan lebenden Jugendlichen zu verhindern.
Habt ihr darüber hinaus überlegt, den Absatz zur BNE etwas ausführlicher zu behandeln? Auch dieses Thema eignet sich meiner Meinung nach sehr gut, um Schülerinnen und Schülern anschaulich zu vermitteln, welchen Einfluss ihre Ernährungsentscheidungen und ihr individuelles Handeln auf die Umwelt haben können.
Insgesamt lädt der Blogbeitrag auf jeden Fall dazu ein, sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen, und ist euch meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
Liebe Grüße
Nils
Hallo Nils,
Löschenvielen Dank für dein Feedback zu unserem Beitrag. Es freut uns sehr, dass dir die interaktiven Checks und die Gestaltung gefallen haben.
Deine Anmerkung zum Thema vegetraische und vegane Ernährung finde ich sehr gut. Wir haben beide Ernährungsformen aufgegriffen, indem wir anahand der VeChi-Youth-Studie die Ernährungsformen omnivir, vegetarisch und vegan bei Jugendlichen gegenüber gestellt haben. Du hast aber Recht, dass wir noch tiefer auf das Thema eingehen hätten können. Dabei könnten wir darauf eingehen, durch was tierische Lebensmittel in einer vegetarischen oder veganen Ernährung ersetzt werden können. Dies könnte durch eine kleiner Übersicht im Blogbeitrag erfolgen. Für den Fleischersatz könnten beispielsweise Hülsenfrüchte oder Tofu aufgeführt werden. Außerdem wäre es sinvoll zu erwähnen, dass bei einer vegetarischen Ernährung Eier und Milchprodukte für die Proteinversorgung geeignet wären und bei einer veganen Ernährung auf eine abwechsulgsreiche Kombination verschiedener pflanzlicher Proteinquellen geachtet werden sollte. Dabei könnte auch auf den im Blogbeitrag aufgeführten DGE-Ernährungskreis eingegangen werden, der dabei nicht nur als Empfehlung für eine Mischkost dient sodern auch einer Interpretation der unterschiedlichen Ernährungsweisen dient.
Im Beitrag wurde auch auf die Supplementierung von Vitamin B12 bei einer veganen Ernährung eingegangen. Dabei wurde erwähnt, dass die Einnahme notwendig ist, um dessen Mangel vorzubeugen um neurologische Folgen zu verhindern. Dabei hätten wir noch genauer erklären können, warum die Vitamin B12 Einnahme so wichtig ist und es nicht so isoliert im Blogbeitrag erwähnen können. Eine mögliche Verbesserung hierbei wäre ein kleinter Abschnitt zum Thema "Worauf muss bei einer veganen Ernährung geachtet werden?" einzuführen, der nicht nur auf das Vermeiden eines Mangels von Vitamin B12 näher eingeht, sondern auch auf Calcium, Eisen und Iod.
Dein dritter Punkt betrifft die Bildung nachhaltiger Entwicklung. Diesen Aspekt haben wir in unserem Blogbeitrag ja schon aufgenommen. Ich stimme dir aber trozem zu, dass man dieses Kapittel aus didaktischer Sicht noch weiter ausbauen könnte. Dabei könnte man den Schülerinnenn und Schülern verschiedene Enscheidungssituaitonen aus dem Alltag zum Thema gesunder Ernährung geben, damit sie sich damit kritisch auseinandersetzten können im Bezug auf gesunde Ernährung aber auch Nachhaltigkeit.
Es freut mich jedoch zu hören, dass dir unser Beitrag gefallen hat. Dein Feedback hat echt gute Ideen und Ansätze für eine mögliche Verbesserung und als zukünfitge Lehrerin finde ich diese Aspekte super um sie im Unterricht als Ergänzung einzubauen.
Liebe Grüße
Leonie
Hallo,
AntwortenLöschenvielen Dank für diesen sehr strukturierten und anregenden Beitrag! Besonders gut hat mir gefallen, wie du den Spagat zwischen fachwissenschaftlichen Ansprüchen (z. B. Nährstofflehre) und der konkreten Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler darstellst.
Aus fachdidaktischer Sicht ist es ja oft die größte Hürde, dass das im Unterricht Gelernte nicht nur abstrakt bleibt, sondern im Alltag Anwendung findet. Dein Vorschlag mit dem gemeinsamen Frühstück bzw. der Analyse von
Lebensmittelverpackungen setzt genau an dieser Schnittstelle an. Ein kleiner Impuls
dazu noch von meiner Seite: Man könnte hier eventuell noch stärker die Peer- Education einbinden, da Essgewohnheiten im Jugendalter stark durch das soziale Umfeld geprägt werden.
Weiter so, ich freue mich auf deinen nächsten Beitrag!
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren interessanten Blogbeitrag zum Thema „Gesunde Ernährung ganz einfach im Alltag?“. Mir hat besonders gut gefallen, dass ihr nicht nur erklärt, was gesunde Ernährung bedeutet, sondern auch zeigt, wie sich das Thema im Unterricht umsetzen lässt. Dabei fand ich euren Hinweis besonders wichtig, dass Ernährung durch das Elternhaus und die eigenen Gewohnheiten geprägt wird. Gerade deshalb sollte das Thema nicht mit Druck oder Bewertungen verbunden sein.
Auch euren Einstieg mit den unterschiedlichen Vorstellungen von gesunder Ernährung fand ich sehr spannend. Viele denken wahrscheinlich zuerst an weniger Süßigkeiten, wenig Fett oder möglichst viel Gemüse. Euer Beitrag zeigt aber gut, dass es nicht darum geht, bestimmte Lebensmittel komplett zu verbieten. Vielmehr kommt es auf eine ausgewogene Ernährung und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln an.
Besonders interessant fand ich auch die konkreten Unterrichtsideen. Die anonyme Umfrage ist eine gute Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler über ihre eigenen Essgewohnheiten nachdenken zu lassen, ohne dass persönliche Dinge vor der ganzen Klasse angesprochen werden müssen. Auch die Stations- und Gruppenarbeit bietet verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die Idee mit dem gemeinsamen Frühstück ist mir besonders im Kopf geblieben. Dadurch kann das vorher Gelernte direkt ausprobiert werden und es wird deutlich, dass gesunde Ernährung nicht unbedingt kompliziert sein muss. Gerade solche praktischen Erfahrungen können wahrscheinlich länger im Gedächtnis bleiben als reine Theorie.
Auch die Verbindung zwischen Ernährung und Nachhaltigkeit passt sehr gut zu eurem Beitrag. Ernährung betrifft schließlich nicht nur die eigene Gesundheit, sondern hat auch Auswirkungen auf die Umwelt und Ressourcen. Diese Verbindung macht das Thema noch einmal umfangreicher und zeigt, wie viele verschiedene Aspekte darin stecken.
Insgesamt ist euer Beitrag sehr alltagsnah und praxisorientiert. Besonders die Mischung aus fachlichen Informationen, persönlichen Fragen und konkreten Unterrichtsideen macht das Thema greifbar. Dadurch bekommt man einen guten Eindruck davon, wie gesunde Ernährung im Unterricht behandelt werden kann.
Liebe Grüße Leyla
Liebe Autor*innen,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren informativen und anschaulichen Beitrag!
Dieser ist durch die Abbildungen und die Farbgebung der Begriffe sehr anschaulich und übersichtlich gestaltet und die Gliederung ist nachvollziehbar strukturiert.
Mir gefällt es, dass ihr von einer allgemeinen Grundlage immer weiter zu konkreten Ideen für den Unterricht kommt und schließlich sogar Aufgabenideen für den Unterricht erstellt habt. Durch die interaktiven Checks werden immer wieder spannende Fragen in den Raum geworfen, die nochmal motivieren, sich genauer mit dem eben Gelesenen auseinanderzusetzen.
Ausgehend von Alltagsvorstellungen vermittelt ihr strukturiert wichtiges Grundwissen und leitet dann zur Bedeutung der Ernährung für Kinder und Jugendliche über, wobei ihr deutlich Folgen aufzeigt und ein erstes praktikables Konzept für den Alltag darstellt.
Besonders wichtig und spannend ist unter anderem das kurze Kapitel zu Marketing vs. Realität und wie ihr darin hervorhebt, dass es Aufgabe der Schule ist, bei der Ausbildung einer Medienkompetenz der Schüler*innen zu unterstützen. Mit diesem Themenbereich allein könnte man sich sicherlich noch deutlich genauer beschäftigen. Deshalb finde ich es gut, dass ihr in eurem Beitrag bereits kurz eine Umsetzungsidee beschreibt und auch in der Aufgabensammlung auf diesen Bereich eingeht.
Ebenfalls interessant waren noch einmal die veranschaulichten Ergebnisse der VeChi Youth Studie und dass ihr auf diese verschiedenen Ernährungsformen etwas genauer eingeht. Auf eure Frage, ob beispielsweise in der Mensa eine vegane Alternative angeboten werden sollte, würde ich mit Ja antworten. Schüler*innen haben nun mal unterschiedliche Ernährungsformen und es ist schön, wenn man als Schule die Möglichkeit hat, verschiedene vielfältige Angebote zu stellen, sodass alle an den Mahlzeiten teilnehmen können. Selbst wenn Schüler*innen sich bisher nicht ausreichend mit dem Thema Ernährung beschäftigt haben und sich dennoch beispielsweise vegan ernähren, könnte doch gerade die Schule auch ein Ort sein, der darauf aufmerksam macht. Durch die alltägliche Berührung mit unterschiedlichen Ernährungsweisen kann deutlich gemacht werden, wie spannend es sein kann, sich damit zu beschäftigen, aber auch wie wichtig es ist, sich damit auseinanderzusetzen, was der Körper dann vielleicht braucht oder worauf man achten sollte. So kann auch neues Bewusstsein für das Thema geschaffen werden.
Bei der Umsetzung im Unterricht halte ich euren Gedanken zu einer sensiblen und achtsamen Auseinandersetzung für sehr sinnvoll, da durch das Thema zahlreiche weitere Aspekte angesprochen werden können.
Eure Ideen zur Umsetzung bieten eine tolle Orientierung und es ist gut, dass ihr immer wieder auch die Diversität der Klassen bei euren Überlegungen berücksichtigt. Besonders schön finde ich ebenfalls die Idee mit dem gemeinsamen Frühstück, wobei in der Umsetzung natürlich auch einige Probleme auftreten können. Wie seht ihr das?
Viele Grüße
Marlen
Hi zusammen,
AntwortenLöschenich finde besonders gelungen, dass ihr gesunde Ernährung nicht nur als Frage des Wissens darstellt, sondern auch die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Ihr macht deutlich, dass Essverhalten unter anderem durch das Elternhaus, den sozioökonomischen Status, Peers, Stress und Trends beeinflusst wird. Gerade deshalb halte ich euren Hinweis für wichtig, das Thema im Unterricht ohne Druck oder Vorwürfe zu behandeln. Ernährung ist etwas sehr Persönliches, und ein Unterricht, der Lebensmittel schnell in „gut“ und „schlecht“ einteilt, könnte bei manchen Schülerinnen und Schülern eher Schuldgefühle auslösen als zu einem reflektierten Umgang führen.
Die Idee einer anonymen Umfrage zu Beginn finde ich deshalb sinnvoll. So kann die Lehrkraft Alltagsvorstellungen und Gewohnheiten aufgreifen, ohne einzelne Personen bloßzustellen. Besonders gut gefällt mir außerdem, dass ihr nicht bei der Theorie stehen bleibt, sondern mit Stationsarbeit, Verpackungsanalysen und einem gemeinsamen Frühstück konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung nennt. Dadurch wird aus abstraktem Wissen über Nährstoffe ein Bezug zum eigenen Alltag.
Spannend finde ich auch eure Diskussion zur veganen Ernährung in der Schulkantine. Meiner Meinung nach sollte ein veganes Angebot grundsätzlich unterstützt werden, allerdings nicht mit dem Anspruch, dass sich alle Schülerinnen und Schüler vegan ernähren sollten. Vielmehr könnte die Schule unterschiedliche ausgewogene Optionen anbieten und gleichzeitig vermitteln, worauf bei verschiedenen Ernährungsformen geachtet werden muss. So würden sowohl Nachhaltigkeit als auch individuelle Entscheidungen berücksichtigt.
Ein Punkt, den man im Unterricht zusätzlich kritisch aufgreifen könnte, ist die Frage, was überhaupt als „gesund“ wahrgenommen wird. Beispielsweise könnte auch der Tipp „Honig statt Zucker“ diskutiert werden: Solche einfachen Austauschregeln wirken zwar alltagstauglich, können aber schnell den Eindruck vermitteln, ein einzelnes Lebensmittel sei automatisch die „gesündere“ Lösung. Gerade hier wäre es sinnvoll, den Blick stärker auf die gesamte Ernährung und auf langfristige Gewohnheiten zu richten.
Insgesamt zeigt euer Beitrag meiner Meinung nach sehr gut, dass Ernährungsbildung dann besonders sinnvoll ist, wenn sie fachliches Wissen, praktische Umsetzung und einen wertschätzenden Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten verbindet.
Grüße Jonas
Hallo Zusammen
AntwortenLöschenBesonders gefallen hat mir, dass ihr mit eurem Beitrag nicht nur das Ziel das Abschließens des Seminars verfolgt, sondern darüber hinaus eigene Schwerpunkte und Zielsetzungen eingebracht habt. Auch die Idee des interaktiven Checks fand ich sehr kreativ, da die Leserinnen und Leser dadurch aktiv in die Thematik eingebunden werden und ihr eigenes Wissen reflektieren können.
An einigen Stellen hätte ich mir jedoch zusätzliche Definitionen oder kurze Erklärungen zu Fachbegriffen wie Antioxidantien oder freien Radikalen gewünscht. Das hätte den Beitrag insbesondere für Personen ohne Vorkenntnisse noch zugänglicher gemacht.
Persönlich sehe ich den Ernährungskreis der DGE teilweise kritisch. Gerade Menschen, die eher zu Untergewicht als zu Übergewicht neigen oder einen besonders hohen Energiebedarf haben, könnten Schwierigkeiten haben, ihren Bedarf mit einer Ernährung zu decken, die einen sehr hohen Anteil an Obst und Gemüse vorsieht. Daher hätte ich eine kurze kritische Einordnung oder Diskussion möglicher Grenzen dieser Empfehlungen interessant gefunden.
Auch eure Ausführungen zum Einfluss der Lebensmittelindustrie auf Kinder fand ich spannend. Meiner Meinung nach tragen hierbei jedoch nicht nur Schulen, sondern insbesondere auch die Eltern eine große Verantwortung, da sie letztlich die Kaufentscheidungen treffen. Dennoch halte ich es für sehr wichtig, dass im der Schule ein Bewusstsein für die Herausforderungen einer gesunden Ernährung geschaffen wird und die Rolle von Werbung und Marketing thematisiert wird.
Bei den praktischen Ernährungstipps hätte ich mir außerdem an manchen Stellen noch eine kritischere Betrachtung gewünscht. Beispielsweise wird Honig häufig als gesündere Alternative zu Zucker dargestellt, obwohl sich die beiden hinsichtlich ihres Zuckergehalts und ihrer Wirkung auf den Körper nur begrenzt unterscheiden.
Insgesamt habt ihr ein wichtiges und alltagsrelevantes Thema verständlich und ansprechend aufbereitet,
Vielen Dank für euren Beitrag und die interessanten Denk-anstöße!
Liebe Grüße Tom Scholz