Samstag, 15. August 2026

Überfischung und marine Ökosysteme - Wenn die Nahrungsketten kollabieren

Hallo ihr Lieben,

unser Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Überfischung und marine Ökosysteme – Wenn die Nahrungsketten kollabieren“. Dabei schauen wir uns an, welche Bedeutung unsere Meere für Mensch und Umwelt haben, wie Überfischung Fischbestände und marine Nahrungsnetze verändert und welche Folgen beispielsweise Beifang und verschiedene Fangmethoden haben können. Außerdem beschäftigen wir uns mit möglichen Lösungsansätzen wie Meeresschutzgebieten, Aquakultur und nachhaltigem Konsum.

Natürlich darf auch der Bezug zum Biologieunterricht nicht fehlen! Deshalb findet ihr in unserem Beitrag konkrete Ideen, wie sich das Thema Überfischung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)  anschaulich und lebensnah im Unterricht umsetzen lässt – zum Beispiel mit einem Fischeinkaufsratgeber oder dem Klassenzimmerspiel „Nahrungsnetz-Chaos“.


Hier kommt ihr zu unserem Blogbeitrag :)

https://drive.google.com/file/d/1u3-Nu5bVAM8PVv3If1cfX3PclKPMm2Gx/view?usp=drivesdk


Wir freuen uns auf eure Gedanken, Anregungen und Diskussionen. 

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen :)



18 Kommentare:

  1. Hallo ihr Lieben,
    danke für euren Blogbeitrag zu so einem wichtigen und oft vergessenen Thema. Ich habe mich sehr gefreut diesen zu lesen, weil ich selbst gemerkt habe, dass mir dazu die Grundlagen eher fehlen.
    Euer Beitrag hat sehr schön viele Punkte beleuchtet und meiner Meinung nach auch ordentlich aufgeklärt. Ihr habt sehr schön alle Fachbegriffe erklärt, sodass man dem Blog gut folgen konnte. Außerdem hat mir der Schreibstil gut gefallen, er war sehr natürlich und leicht verständlich.
    Zu den „Fisch-Fragen“ gab es meistens danach auch noch eine Antwort und sie haben sich gut in den Text eingebettet, das gab einem die Chance mitzudenken und seine Antwort zu verifizieren. Leider wurde das nicht durch den ganzen Blogbeitrag durchgezogen. Vielleicht hätte man die „Fisch-Fragen“, welche keine direkt waren mit einer anderen Farbe hinterlegen können? Dann wäre der Lesefluss meiner Meinung nach noch etwas flüssiger gewesen. Das ist hier aber Mängeln auf hohem Niveau.
    Zu der Frage bezüglich der eigenen Entscheidungen, welche man treffen kann um das Meer zu schützen, sind mir direkt die drei Punkte der Müllentsorgung/Schadstoffverminderung, der Ernährungsweise und des Einkaufs eingefallen. Diese wurden in eurem Blogbeitrag aufgegriffen und beleuchtet. Da würde mich zu dem MSC-Siegel interessieren, ob ihr euch damit etwas auseinandergesetzt habt, also inwiefern dieses vielleicht auch in der Kritik steht? Im Unterricht nachher wolltet ihr das Beleuchten, deshalb wollte ich mal nachfragen, wie es damit konkret aussieht?
    Das leitet mich zu eurem letzten Kapitel mit dem Unterrichtsvorschlag. Ich finde vor Allem das Nahrungsnetz-Chaos Spiel sehr schön, weil es den SuS etwas greifbarer macht, welche Auswirkungen, welche Entscheidungen haben. Hättet ihr da noch Ideen wie man das Überfischen oder auch Aquakulturen und den negativen Einfluss der Menschen greifbar machen kann? In vielen Augen der Menschen, werden Fische ja irgendwie nicht direkt so gesehen wie Tiere, bzw. die Empathie dazu fehlt oft mehr, warum Fischzucht auch nicht ökologisch und tierleidarm ist?
    Dass das Fischen allgemein „so schlecht“ kontrolliert und überwacht werden kann, finde ich persönlich echt schlimm und würde mir mehr Lösungen und mehr Durchsetzung wünschen. Der Blogbeitrag hat meine bisherige Meinung zu dem Thema unterstützt und mir Chance gegeben meine Meinung mit mehr wissenschaftlichen Grundlagen zu füttern. Zudem hat er mich auch inspiriert dieses Thema in der Schule anzuwenden.
    Viele Grüße
    Isabel

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    1. Kiara Sophie Hiller18. August 2026 um 04:47

      Liebe Isabel,
      ich danke dir für deine Zeit und auch für dein positives Feedback und vor allem für den Aspekt, dass du einzelne Aspekte für deinen Unterricht verwenden möchtest!

      Die unterschiedlichen Fisch-Kästen hatten manchmal unterschiedliche Zwecke, wie du richtig erkannt hast, und ja, die hätte man definitiv auch anders einfärben können, um die Unterschiede deutlicher zu machen. Zusätzlich finde ich es toll, dass eine unserer Fragen dich direkt zum Nachdenken angeregt hat!

      Das MSC-Siegel ist heute etwas umstritten, wie du richtig andeutest. Oftmals sind die Kontrollen nicht streng genug und es wird auch Greenwashing verwendet, wodurch das Siegel an Glaubwürdigkeit und Vertrauen verliert. Den Aspekt hätte man noch einbauen können.
      Um zu deiner anderen Frage zu kommen, denke ich, dass man es greifbar machen könnte, wenn man im Unterricht das Ganze aus der Perspektive der Fische oder des Ökosystems anhand von Rollenspielen darstellt.

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    2. Hallo Isabel,
      Danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, unseren Blogbeitrag zu lesen und für dein Feedback! Es freut uns sehr, dass dir der Blog gefallen hat.
      Du hast Recht, was die unterschiedliche Hinterlegung der Fisch-Fragen betrifft. Das hätte den Lesefluss bestimmt verbessert. Danke für diesen tollen Vorschlag.
      Nun zu deiner Frage zum MSC-Siegel: Das Siegel soll Verbrauchern Orientierung beim Fischkauf bieten, wird aber gleichzeitig auch in vielerlei Hinsicht bemängelt. Es gibt beispielsweise Vorwürfe über zu oberflächliche Kriterien und fehlende Sozialstandards. Deshalb ist es gerade für den Unterricht besonders wichtig klarzustellen, dass ein Siegel nicht automatisch für nachhaltigen Fisch steht und gemeinsam zu hinterfragen, wie zuverlässig solche Siegel sind.
      Für unser Nahrungsnetz-Chaos-Spiel könnte man überlegen, die menschlichen Einflüsse noch stärker einzubauen. Zum Beispiel könnten Schülerinnen und Schüler verschiedene Rollen wie Fischereibetriebe, Konsumenten oder Aquakulturen übernehmen. Unterschiedliche Entscheidungen machen dann die Auswirkungen auf das Nahrungsnetz sichtbar.
      Vielen Dank für deine tollen Anregungen. Es freut uns sehr, dass dich unser Blogbeitrag zu einer eigenen Anwendung in der Schule inspiriert hat.
      Liebe Grüße Fanny

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  2. Hallo zusammen,

    euer Blogbeitrag ist insgesamt sehr informativ und vor allem sehr abwechslungsreich gestalltet. Ich persönlich finde es toll, dass ihr das ganze Thema nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch aus bioligischer, wirtschafltlicher und geselllschaftlicher Sicht betrachtet habt und klar wird, dass Überfischung nicht nur bedeutet dass zu viele Fische gefangen werden sondern es weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem gibt und ihr das ganz Thema sehr gut dargestellt habt wodurch euer Beitrag eine gute Aufklärung liefert.
    Gerade der Vergleich von Überfischung mit einem Bankkonto fand ich sehr anschaulich dargestellt.

    Die Bewertung der verschiednen Lösungsansätze könnte noch etwas ausführlicher sein. Ihr stellt bei dem Thema viele Lösungsansätze vor wie zum Beispiel Meeresschutzgebiete oder Fangbegrenzungen. Dadurch gebt ihr einen guten Überblick. Es bleibt aber teilweise offen, wie wirksam die einzelnen Maßnahmen am Ende wirklich sind und ob es Vor- und Nachteile (vlt auch aus ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Sicht) dabei gibt.

    Bei dem Thema Meeresschutzgebieten wäre es vielleicht auch kritische Betrachtung und die möglichen Schwierigkteinen bei der Umsetzung solcher Gebite interessant. Hierbei könnte beispielsweise die Frage diskutiert werden, wie entschieden wird welche Gebite geschützt werden und welche Auswirkungen Fangverbote auf die lokalen Fischer haben.

    Insgesamt ist euer Blogbeitrag sehr gelungen und verdeutlicht anschaulich wie eng biologische Prozesse, menschliches Handeln und nachhaltige Entwicklug zusammenhängen.

    Liebe Grüße
    Leonie

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    1. Kiara Sophie Hiller18. August 2026 um 04:35

      Liebe Leonie,
      ich danke dir für deine Zeit, die du dir genommen hast, um ausgerechnet unseren Blogbeitrag zu lesen und auch für dein überaus positives Feedback!

      Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Überfischung sowohl aus ökologischer als auch aus biologischer Sicht zu betrachten, weil das Thema nicht einseitig gesehen werden sollte und es enorm wichtig ist, die jeweiligen Aspekte abzuwägen.

      Die Bewertungen hätten etwas ausführlicher und kritischer sein können, da gebe ich dir Recht, auch mit dem Aspekt, dass wir Vor- und Nachteile aus verschiedenen Perspektiven noch hätten ergänzen können. Dennoch finde ich, dass wir es gut gemeistert haben und bei unseren zwei Perspektiven geblieben sind und nicht zu sehr auf andere ausgeschweift sind.

      Auch der Punkt mit der Diskussionsfrage, wie entschieden wird, welche Gebiete geschützt werden und welche Auswirkungen Fangverbote auf die lokalen Fischer haben, wäre noch ein sehr interessanter Aspekt gewesen, der durch den begrenzten Rahmen unseres Blogbeitrags aber leider nicht weiter vertieft werden konnte.

      Vielen Dank dir!

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    2. Hallo Leonie,
      vielen Dank für deinen positiven Kommentar. Es freut uns sehr, dass du unseren Blog als abwechslungsreich empfunden hast. Auch schön zu sehen, dass der Vergleich mit dem Bankkonto bei dir besonders gut angekommen ist.
      Deinen Hinweis zu den Lösungsvorschläge können wir gut nachvollziehen. Gerade bei Meeresschutzgebieten und Fangbegrenzungen treffen schließlich unterschiedliche Interessen aufeinander, die wir in unserem Beitrag nur teilweise aufgrund des begrenzten Rahmens berücksichtigen konnten.
      Deine Anmerkung zu den lokalen Fischern finde ich auch interessant. Es wird deutlich, dass nachhaltige Lösungen nicht nur aus biologischer Sicht betrachtet werden können. Genau diese Verbingung zwischen Umwelt und menschlichen Interessen macht das Thema meiner Meinung nach besonders spannend.
      Vielen Dank also auch für deine Anregungen! Sie zeigen, dass unser Beitrag nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch zum Weiterdenken über mögliche Lösungen anregen kann.
      Liebe Grüße
      Andrea

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  3. Vielen Dank euch beiden für eure ausführlichen Rückmeldungen und die spannenden Fragen! Besonders interessant finde ich, dass ihr beide an unterschiedlichen Stellen eine noch kritischere Betrachtung der Lösungsansätze ansprecht.
    Beim MSC-Siegel zeigt sich beispielsweise gut, dass es nicht ausreicht, nur eine vermeintlich nachhaltige Alternative aufzuzeigen. Vielmehr sollte man auch hinterfragen, nach welchen Kriterien solche Siegel vergeben werden, wie zuverlässig Kontrollen tatsächlich sind und welche Grenzen solche Kennzeichnungen haben. Gerade für den Unterricht könnte daraus eine interessante Aufgabe entstehen, bei der die Schüler:innen verschiedene Fischprodukte und deren Kennzeichnungen untersuchen und anschließend diskutieren, wie hilfreich solche Siegel für eine nachhaltige Kaufentscheidung wirklich sind.
    Auch bei Meeresschutzgebieten und Fangbegrenzungen wird deutlich, dass Maßnahmen nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche und soziale Folgen haben können. Ein vollständiges Fangverbot kann beispielsweise für den Schutz eines Ökosystems sinnvoll sein, gleichzeitig aber Menschen betreffen, deren Lebensunterhalt von der Fischerei abhängt. Genau diese unterschiedlichen Interessen könnten im Unterricht beispielsweise durch eine Diskussion oder ein Rollenspiel dargestellt werden.
    Zusätzlich finde ich die Frage spannend, wie viel Verantwortung überhaupt bei uns als Verbraucher:innen liegt. Natürlich können wir durch unseren Konsum Einfluss nehmen, gleichzeitig können einzelne Kaufentscheidungen das Problem der Überfischung nicht alleine lösen. Deshalb wären auch politische Regelungen, wirksame Kontrollen und eine konsequente Umsetzung von Fangbegrenzungen wichtige Punkte. Für den Unterricht könnte daraus die Diskussionsfrage entstehen: „Wer trägt die größte Verantwortung für den Schutz der Meere – Verbraucher:innen, Fischereiunternehmen oder die Politik?“ Dadurch könnte das Thema noch einmal aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden.
    Auch die Idee, die Perspektive der Fische beziehungsweise des gesamten Ökosystems stärker einzubeziehen, finde ich sehr passend. Gerade durch Rollenspiele oder das bereits angesprochene Nahrungsnetz-Chaos kann sichtbar werden, dass menschliche Eingriffe nicht nur eine einzelne Fischart betreffen, sondern Auswirkungen auf viele weitere Arten und letztlich auf das gesamte Ökosystem haben können.

    Liebe Grüße
    Estelle

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  4. Liebes Team,

    Zunächst möchte ich euch loben, dass ihr euch ein großes und komplexes Thema ausgesucht habt. Der Aufbau eurer Arbeit ist logisch nachvollziehbar, doch eure Seiten finde ich tatsächlich etwas voll und dadurch unübersichtlich. Zudem muss ich darauf aufmerksam machen, dass die blaue Schrift der Überschriften auf dem blauen Hintergrund leider nicht so gut lesbar ist. Des Weiteren sind manche Abbildungen, wie das Diagramm auf Seite 10, nur schwer zu erkennen.
    Inhaltlich habt ihr auf jeden Fall eine große Breite des Themas abgedeckt und macht vor allem auf die negativen Auswirkungen aufmerksam. Ich bin total bei euch, dass der Einsatz von Grundschleppnetzen, die über den Meeresboden gezogen werden und diesen zerstören, abgeschafft gehört, jedoch ist mir aufgefallen, dass einige eurer Formulierungen recht emotional und weniger wissenschaftlich auf mich wirken. Zudem solltet ihr darauf achten, dass ihr eure Zahlen immer mit wissenschaftlichen Quellen belegt (dies ist mir mehrfach aufgefallen).
    Eure Idee mit den Fragen vom Fisch, finde ich sehr schön und bringt eine Art Guide in euren Beitrag, der den Leser begleitet. Durch die Fragen wird Vorwissen aktiviert und überprüft, ob Zusammenhänge verstanden wurden. Zudem übertragen sie die Thematik auf den Alltag und regen zur Reflexion an. Auch euer Letzter Teil zur fächerübergreifenden Kooperation hat mir sehr gut gefallen. Könnt ihr mit mir ein paar Gedanken zu der Idee teilen, wie ich dieses Thema in meinen Ethikunterricht einbringen könnte?

    Liebe Grüße

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    1. Vielen Dank für deinen ausführlichen und konstruktiven Kommentar. Deine Hinweise zur Gestaltung kann ich gut nachvollziehen. Bei den volleren Seiten und der teilweise geringen Lesbarkeit der blauen Überschriften auf dem Hintergrund sehe, was du meinst.
      Deinen Hinweis zu den teilweise emotionalen Formulierungen und zur wissenschaftlichen Belegung unserer Zahlen finde ich teilweise unsere Schwäche zu zu viel Emotion bezüglich dem Thema. Bei einem Thema wie Überfischung, bei dem man selbst schnell eine klare Haltung entwickelt, ist es wichtig, trotzdem sachlich und wissenschaftlich zu formulieren und Aussagen entsprechend zu belegen.
      Es freut mich, dass dir unsere „Fisch-Fragen“ gefallen haben. Genau damit wollten wir erreichen, dass die Leser*innen nicht nur Informationen aufnehmen, sondern immer wieder selbst überlegen, Vorwissen aktivieren und die Inhalte auf ihr eigenes Handeln übertragen.
      Deine Frage zum Ethikunterricht finden wir besonders spannend, weil sich das Thema meiner Meinung nach sehr gut dafür eignet.
      Das Thema globale Gerechtigkeit würde sich anbieten. Wir thematisieren beispielsweise, dass industrielle Fangflotten in Gewässern des globalen Südens Auswirkungen auf die dortige Küstenfischerei und die Lebensgrundlagen der Menschen haben können. Hier könnte man mit verschiedenen Perspektiven arbeiten und die Schülerinnen etwa die Rollen von Küstenfischerinnen, großen Fischereiunternehmen, Konsument*innen und Umweltschutzorganisationen einnehmen lassen.
      Eine weitere Möglichkeit wäre eine ethische Diskussion über Tierwohl und Beifang oder über die Frage, ob nachhaltiger Fischkonsum ausreicht oder ob grundsätzlich weniger Fisch konsumiert werden sollte. Unser Fischeinkaufsratgeber könnte dabei als Ausgangspunkt dienen, da er bewusst das eigene Konsumverhalten und die Bewertung verschiedener Siegel aufgreift.
      Ich könnte mir deshalb sehr gut vorstellen, bei der im Biologieunterricht zunächst die ökologischen Zusammenhänge vermittelt werden und im Ethikunterricht anschließend die Frage behandelt wird, wie wir mit diesem Wissen verantwortungsvoll handeln sollten. Genau diese unterschiedlichen Perspektiven waren auch der Gedanke hinter unserem fächerübergreifenden Ansatz.
      Vielen Dank für deine Gedanken und Anregungen :)

      Liebe Grüße
      Estelle

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    2. Hallo, vielen Dank für deinen Kommentar und deine Gedanken zu unserem Beitrag. Wir finden es hilfreich, dass du neben den inhaltlichen auch auf die Gestaltung unseres Beitrags eingehst. Deine Hinweise zur Lesbarkeit der Überschriften und Abbildungen nehmen wir gerne mit. Bei der Menge an den Inhalten war es teilweise schwierig, die einzelnen Seiten nicht zu voll werden zu lassen. Auch deine Anmerkung zu den Formulierungen und Quellenangaben zeigt uns, worauf wir bei einem solchen Beitrag noch stärker achten können.
      Dass dir die Fragen unseres Fisches und der fächerübergreifende Teil gefallen haben, ist für uns eine schöne Rückmeldung. Mit den Fragen wollten wir die Leser*innen immer wieder selbst zum Nachdenken anregen und einen Bezug zum eigenen Alltag herstellen.
      Für den Ethikunterricht könnte man meiner Meinung nach gut bei der Frage ansetzen, welche Verantwortung wir Menschen für den Schutz der Meere tragen. Daraus könnten sich zum Beispiel Diskussionen darüber ergeben, wie weit wir die Meere und ihre Ressourcen für unsere eigenen Bedürfnisse nutzen dürfen und wo Grenzen liegen sollten. Dabei könnten auch die unterschiedlichen Interessen von Mensch, Wirtschaft und Umwelt gegenübergestellt werden.

      Danke, dass du dich mit unserem Beitrag beschäftigt und die Idee zum Ethikunterricht eingebracht hast.

      Liebe Grüße
      Kristina Tartakovski

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    3. Hallo,
      Herzlichen Dank für dein konstruktives und fundiertes Feedback zu unserem Beitrag! Deine Hinweise zur Gestaltung insbesondere die eingeschränkte Lesbarkeit der blauen Überschriften und die Informationsdichte auf einigen Seiten sind für uns sehr wertvoll um die Übersichtlichkeit zu verbessern.Du stellst richtig fes,dass die Tonalität an einigen Stellen emotional wirkt,jedoch war es ein bewusster Versuch, im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Empathie für das Ökosystem zu wecken, doch wir geben dir recht, dass die sachliche Distanz und eine lückenlose Belegbarkeit der Daten das Fundament für die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit bilden müssen.Es freut uns sehr, dass die „Fisch-Fragen“ als roter Faden funktioniert haben, um die Leser zur Reflexion über ihren eigenen Alltag anzuregen.Für den Ethikunterricht habe ich noch folgende Ergänzungen zu den bisherigen Ideen: Ein zentrales Thema ist die evolutionäre Ethik auf Basis der anthropogenen Evolution. Hier lässt sich diskutieren, ob der Mensch moralisch das Recht hat, durch gezielten Fischereidruck den genetischen Pfad einer Art dauerhaft zu verändern, sodass Individuen früher geschlechtsreif werden und kleiner bleiben, was die biologische Stabilität langfristig schwächt.Ein weiterer Ansatz wäre die ethische Sprachkritik: Warum akzeptieren wir den Begriff „Beifang“, wenn er faktisch bedeutet, dass jährlich rund 38 Millionen Tonnen Lebewesen als bloßes „Nebenprodukt“ oft qualvoll ersticken? Dies fordert die Schüler heraus, über den moralischen Wert von Leben jenseits der ökonomischen Verwertung nachzudenken. Zudem lässt sich die Generationengerechtigkeit am Beispiel unseres „Fisch-Kontos“ vertiefen: Wir können diskutieren, ob das heutige Fischen am Limit des Maximum Sustainable Yield (MSY) eine unfaire „Pfändung“ der Ressourcen darstellt, die eigentlich künftigen Generationen als Lebensgrundlage zustehen. Solche Diskussionen stärken gezielt die Bewertungskompetenz, indem sie die Schüler befähigen, biologisches Fachwissen über trophische Kaskaden gegen moralische Werte wie Solidarität und Verantwortung abzuwägen.Vielen Dank für diese inspirierenden Anregungen!
      Viele Grüße
      Marie

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  5. Hallo Ihr Lieben,
    Vielen Dank für euren sehr interessanten und informativen Blogbeitrag, der mir wirklich Spaß gemacht hat zu lesen. Die vielen Abbildungen und Schaubilder haben mein Interesse geweckt und komplexe Zusammenhänge und Fachbegriffe konnte ich viel besser verstehen. Vorallem die Fischfragen fand ich besonders gelungen, da sie meine Aufmerksamkeit gesteigert haben und dazu angeregt haben sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

    Ich finde es sehr schön, wie ihr beleuchtet habt, dass das Thema nicht ausschließlich nur biologisch betrachtet werden muss, sondern auch wirtschaftlich und geografisch. Die von euch genannte fächerübergreifende Gestaltung des Themas hilft den Schüler*innen das Thema viel vielschichtiger und nachhaltiger zu verstehen.
    Das Spiel zur Visualisierung der Top-Down- Regulation finde ich sehr schön gestaltet. Denn durch die spielerische Umsetzung erhalten Schüler*innen ein anschauliches Verständnis dafür, wie die verschieden Arten miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Durch das Erschlaffen oder Reißen bestimmter Schnüre beim wegfallen einer Art, wird toll die Auswirkung auf das gesamte Ökosystem erfahrbar gemacht. Spaß wird hier mit wichtigen biologischen Zusammenhängen verknüpft, wodurch sich Schüler*innen aktiver und mit mehr Motivation, mit den Unterrichtsinhalten beschäftigen.

    Nur beim Lesen des Abschnitts zur Aquakultur hat sich bei mir eine Frage ergeben. Aquakultur wird einerseits als Möglichkeit dargestellt, die Überfischung der Meere zu verringern. Andererseits werden durch diese Fischzucht neue Probleme hervorgerufen, wie die Verbreitung von Krankheiten oder das Nutzen von Chemikalien, welche die Aquakultur nicht so sinnvoll oder sogar kontraproduktiv macht. Ich habe mich daher gefragt wie Aquakulturen gestaltet oder betrieben werden müssten, damit sie tatsächlich funktionieren oder ob es schon funktionierende Konzepte gibt, die die oben genannten Probleme beheben?

    Liebe Grüße
    Salina


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    1. Hallo Selina,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und wir freuen uns, dass dir unser Blog gefallen hat. Deine positive Rückmeldung zu unserem Spiel zur Top-Down-Regulation freut uns auch.
      Nun aber zu deiner Frage zur Aquakultur. Wie wir im Blog gezeigt haben, hängt es stark vom Aufbau und der Umsetzung von Aquakulturen ab. Es gibt jedoch bereits Ansätze, die diese Probleme teilweise lösen. Besonders interessant finde ich die Aquaponik. Dieses System verbindet Fischzucht und Pflanzenanbau in einem geschlossenen Nährstoffkreislauf. Die Ausscheidungen der Fische werden von Bakterien in Nitrat umgewandelt und von den Pflanzen als Dünger aufgenommen. Die Pflanzen reinigen das Wasser, das anschließend wieder in das Fischbecken zurückgeleitet wird.
      Auch die Algen- und Muschelzucht sind vielversprechend. Algen benötigen kein Tierfutter. Als Filtrierer ernähren sich Muscheln direkt aus dem Wasser und tragen so zu dessen Reinigung bei.
      Zusammenfassend gibt es zwar bereits Konzepte, die funktionieren, aber keine einzelne Methode löst alle Probleme der Aquakultur. Man müsste die Aquakultur so gestalten, dass Ressourcen geschont werden und sie so weit wie möglich in geschlossenen Kreislaufsystemen betrieben werden.
      Insgesamt finde ich es sehr interessant, dass du beim Lesen nicht nur die Inhalte aufgenommen, sondern auch kritisch hinterfragt und weitergedacht hast. Genau diese Auseinandersetzung mit dem Thema war auch ein wichtiger Aspekt unseres Blogs.
      Liebe Grüße
      Andrea

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    2. Hallo Salina,
      vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, unseren Blogbeitrag zu lesen und für deinen netten Kommentar. Es freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat.
      Deine Frage zur Aquakultur ist super spannend, weil sie genau den Konflikt aufgreift, den wir mit unserem Beitrag zeigen wollten. Aquakultur kann zwar, wie du schon gesagt hast, dazu beitragen, den Fischbedarf zu decken, ist aber nicht automatisch nachhaltig. Durch die Haltung auf engem Raum können zum Beispiel Krankheiten entstehen und sich verbreiten, weshalb teilweise Antibiotika und andere Chemikalien eingesetzt werden.
      Es gibt aber auch Konzepte, die versuchen, diese Probleme zu verringern. Als Beispiel dafür haben wir die Aquaponik genannt. Dabei werden Fischzucht und Pflanzenanbau miteinander verbunden. Die Nährstoffe aus den Ausscheidungen der Fische werden von Bakterien umgewandelt und anschließend von den Pflanzen aufgenommen. Das Wasser wird dadurch gereinigt und zurück zu den Fischen geleitet, sodass ein Kreislauf entsteht.
      Bis jetzt gibt es aber meiner Meinung nach keine perfekte Lösung. Ansätze wie die Aquaponik zeigen aber Bemühungen, die Aquakultur umweltfreundlicher zu gestalten. Entscheidend ist vor allem, wie Aquakultur betrieben wird und welche Arten gezüchtet werden.
      Danke dir auf jeden Fall für die tolle Frage!
      Liebe Grüße
      Fanny

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  6. Liebe Autorinnen,
    es ist so wichtig, dass es mehr Aufklärung darüber gibt, weshalb saubere und gesunde Meere von so großer Bedeutung sind. Eure Einführung stellt super dar, was die Meere für wichtige Aufgaben haben und warum diese Ökosysteme so wichtig für das Leben aller sind.
    Zu eurer ersten Frage, welche Entscheidungen in meinem Alltag Einfluss auf die Zukunft der Meere haben könnte: Indem ich mich zum Beispiel für einen regionalen und saisonalen Einkaufe entscheide, vermeide ich, dass mein Obst und Gemüse per Schiff in meinen Supermarkt befördert wird. Auch die Entscheidung, ob ich Fisch esse oder nicht inklusive der Menge, hat Einfluss auf die Zukunft der Meere. Daher habe ich mich bereits vor einigen Jahren dafür entschieden, kein Fisch zu essen, um die Fischerei nicht unterstützen und hole mir das Eiweiß aus pflanzlichen Produkten.
    Ich finde es klasse, dass ihr neben den offensichtlichen Problemen die das Fischen mit sich bringt, also die Überfischung, auch auf weitere Probleme eingeht, die vor allem so viele Tiere und Pflanzen in den marinen Ökosystem betreffen.
    Daher ist es meiner Meinung nach egoistisch, die Meere so sehr auszubeuten, nur damit wir Menschen genüsslich einen Fisch essen können. Nicht nur dieser Fisch musste dafür sterben. Wie ihr in eurem Beitrag beschrieben habt, gibt es noch so viel mehr Konsequenzen. Wir haben mittlerweile das Privileg, unsere Eiweiße und Fette auf andere Wege wie Fisch aufzunehmen und benötigen im Supermarkt keine Massen an Fisch in den Regalen.
    Eurem Blockbeitrag konnte ich wirklich viele neue Informationen entnehmen! Davor dachte ich immer, dass mit Überfischung einfach zu viele Fische gemeint sind. Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, dass es auch die falschen Fische zum falschen Zeitpunkt sein können.
    Ich frage mich aber gerade, ob es die Fischerei generell brauchen würde, um das Ökosystem in Stand zu halten oder ob sich der Fischbestand im Meer auch von allein regeln würde.
    Allerdings ist es super interessant zu lesen, wie viel zum nachhaltigen Fischen schon herausgefunden wurde. Gleichzeitig macht es mich traurig, dass trotz der vielen Fakten und Fallstudien so viele Tiere zusätzlich unnötig leiden müssen – Stichwort: Beifang
    Ich habe in eurem Blockbeitrag wirklich überwiegend neue Informationen gelesen und danke euch für eure Mühe!
    Viele Grüße

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    1. Hallo, vielen lieben Dank für deinen Kommentar und deine persönliche Sicht auf unser Thema. Wir freuen uns, dass du viele neue Informationen aus unserem Beitrag mitnehmen konntest. Schön finden wir auch, dass du unsere Frage zum eigenen Konsum aufgegriffen und anhand verschiedener Entscheidungen aus deinem Alltag gezeigt hast, wie du dich selbst mit dem Schutz der Meere auseinandersetzt. Deine persönliche Einstellung zur Fischerei wird in deinem Kommentar sehr deutlich. Vor allem, dass du für dich die Konsequenz gezogen hast, keinen Fisch mehr zu essen, zeigt, wie bewusst du über die Auswirkungen des eigenen Konsums nachdenkst. Deine Sicht auf den Beifang können wir gut nachvollziehen, da davon neben den gefangenen Fischen noch weitere Meeresbewohner betroffen sind.
      Es ist toll, dass unser Beitrag dir zeigen konnte, dass hinter Überfischung noch mehr steckt als eine zu große Fangmenge. Umso mehr freut uns, dass wir dir hier noch eine andere Sichtweise vermitteln konnten.
      Auf deine Frage, ob es Fischerei überhaupt braucht, um Fischbestände im Gleichgewicht zu halten, möchte ich noch kurz eingehen. Mit Blick auf die No-Take-Zonen aus unserem Beitrag zeigt sich, dass sich Fischbestände auch ohne Fischerei erholen und vermehren können.

      Danke, dass du deine persönlichen Überlegungen und die weiterführende Frage mit uns geteilt hast.

      Liebe Grüße
      Kristina Tartakovski

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    2. Hallo,
      Vielen Dank für dein tolles Feedback und dein Engagement! Deine Entscheidung für regionale Produkte und gegen Fischfang hilft direkt, den Druck auf die Meere zu senken.Biologisch gesehen braucht das Meer die Fischerei nicht, da es ein selbstregulierendes System ist, in dem Spitzenprädatoren wie Haie die Bestände stabil halten (Top-down-Regulation), Überfischung stört dieses Gleichgewicht und löst trophische Kaskaden aus, wie der Rückgang von Haien im Atlantik zeigt, der letztlich zum Zusammenbruch von Muschelbeständen führte.Das die Meere ohne Fischerei am besten regenerieren, beweisen Schutzgebiete wie das Jabuka-Becken, wo sich Bestände nach einem Fangverbot verfünffachten. Dein Mitgefühl beim Thema Beifang ist absolut berechtigt, da jährlich rund 38 Millionen Tonnen Tiere als ungewolltes Nebenprodukt sterben und das Abfangen vor dem Erstlaichalter künftige Generationen verhindert.In der Zukunft wird es für uns wichtig sein durch dieses Wissen die Gestaltungskompetenz für eine nachhaltige Zukunft zu stärken.
      Viele Grüße
      Marie

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  7. Liebes Blogschreibeteam,
    zunächst einmal empfinde ich das visuelle als enorm gelungen da es sehr zum Thema passend aussieht. Außerdem gefällt mir das ihr nicht auf einer „Blümchenwiese“ agiert, sondern auch Wirtschaft, ganz klar und an mehreren Punkten, einbezieht – da vor allem in der Schule ein Unterrichten ohne Kontext nicht funktionieren kann. Auch dieses beharren auf moralisches Handeln und natürliche Konsequenzen empfinde ich als enorm wichtig. Auch mit ersten Ansätzen werden direkt entlarvt und eine Wissensbasis für besonderen naseweise Kinder geschaffen.
    Das Prinzip der Fischfragen wird zwar deutlich, könnte aber zu Beginn einmal erklärt werden. Einfach um unnötige Verwirrung vorzubeugen. Die Verbindung zu anderen Fächern ist euch sehr gelungen, was ja in vor allem weiterführenden Schulen wie den Oberstufen sehr geschätzt wird. Allgemein finde ich hat der Beitrag sehr zum Nachdenken angeregt, gerade mit dem Fischfragen, und wird sich denke ich gut eingliedern ins Alltagsverständnis der Schülerinnen und Schüler. Allerdings hätte ich mir vielleicht noch einen konkreteren Bezug zum Bildungsplan gewünscht und eventuellen Entwurf, wo und wie solch eine Einheit zur Geltung kommen könnte.
    Grüßle Johanna

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