Was macht eigentlich unser Gehirn, wenn wir schlafen?
Ist es in einem Ruhemodus oder Stromsparmodus wie ein Handy?
Herzlich willkommen zu unserem Blogbeitrag „Nachts ist unser Gehirn ausgeschaltet und nicht mehr aktiv“ - Alltagsvorstellungen durchleuchtet.
Schlaf betrifft jeden Einzelnen von uns und ist für uns Menschen absolut überlebenswichtig und Alltagsvorstellungen wie diese sind den meisten von uns auch bekannt. Doch was passiert in unserem Kopf, wenn wir die Augen schließen?
Wenn es nachts dunkel wird, scheint die Welt für einige Stunden stillzustehen. Die Alltagsannahme liegt nah, dass in dieser Zeit sowohl der Körper regeneriert als auch das Gehirn eine wohlverdiente Pause macht. Doch entspricht dies der Wahrheit? Einiges können wir vorab schon verraten: In unserem Gehirn passiert nachts so einiges! Von einem echten „Ausschalten“ kann nicht die Rede sein.
Wir hoffen, wir haben Dein Interesse geweckt: Falls ja, lies gerne hier unseren gesamten Blogbeitrag, wir würden uns freuen.
https://drive.google.com/file/d/1_6Hlfw_UAwZRgakfBWrXruKlFasGC7V1/view?usp=sharing
Viel Spaß und spannende neue Erkenntnisse wünschen Dir:
Anna-Lena Haule und Lena Zisler
Liebe Anna-Lena, liebe Lena! Ein wirklich sehr gelungener Beitrag, der viele spannende Fragen abdeckt, die man sich beim Thema Schlaf stellt!
AntwortenLöschenIch habe eine ergänzende Idee für die Umsetzung im Unterricht: eine kurze Umfrage in der Klasse: Erst fragt man die Kinder, wer heute Nacht geträumt hat, und anschließend, wer überhaupt schon einmal geträumt hat. Bei einer Klassengröße von über 20 Kindern wird sich hier mit großer Sicherheit eine Differenz ergeben. Über diesen Unterschied lässt sich wunderbar die Frage aufwerfen, ob Schlaf eigentlich jede Nacht gleich abläuft. Von dort aus kann man die Schüler:innen ideal an die verschiedenen Schlafphasen heranführen, erklären, in welchen Phasen wir träumen, wie unser schlaf beeinflusst wird und daher nicht jede Nacht gleich ist und dass wir uns oft schlichtweg nicht mehr an unsere Träume erinnern können.
Auch der Einblick in den Schlaf von Delfinen ist faszinierend! Ich hätte insofern etwas zu ergänzen, dass Delfine „längst eine Strategie entwickelt, ganz ohne Schlaf auszukommen“, wenn Schlaf nicht essenziell wäre, ist für mich etwas widersprüchlich. Schlaf ist die Anpassungsstrategie der Evolution überhaupt. Die Forschung zeigt eindeutig: Es gibt kein komplexes Tier auf der Erde, das komplett ohne Schlaf überleben kann.
Der einhemisphärische Schlaf der Delfine ist daher keine „Vorstufe zur Schlaflosigkeit“, sondern das genaue Gegenteil: Es ist der maximale evolutionäre Aufwand, den ein Lebewesen betreibt, um Schlaf unter lebensbedrohlichen Bedingungen (Auftauchen zum Atmen, Fressfeinde) überhaupt erst zu ermöglichen. Der Delfin beweist somit eindrucksvoll, dass Schlaf neurologisch so unverzichtbar ist, dass die Natur sogar das Gehirn zweiteilt, nur um ihn nicht ausfallen lassen zu müssen.
Liebe Grüße Laura
Liebe Laura,
AntwortenLöschenvielen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blogbeitrag. Es freut uns sehr, dass er dir gefallen hat.
Deine Idee mit der Umfrage in der Klasse zu Beginn des Themas finden wir eine sehr gelungene Idee,. Dadurch werden die Kinder direkt aktiv in das Unterrichtsthema miteinbezogen. Außerdem ist deine Frage zu den Träumen sehr alltagsnah, sodass jede Schülerin und jeder Schüler diese beantworten kann.
Eine Idee zur Ergänzung hätten wir noch, um einen kognitiven Konflikt herzustellen.
Man könnte anschließend an deine Umfrage, die Lernenden mit einer wissenschaftlichen Aussage konfrontieren. Dafür würden wir die Klasse nach ihren Behauptungen aufteilen. Die Schülerinnen und Schüler, welche angegeben haben, in der vergangenen Nacht nicht geträumt zu haben, könnten beispielsweise mit der wissenschaftlichen Aussage konfrontiert werden, dass alle Menschen jede Nacht träumen, sich aber nicht immer an alle Träume erinnern können.
Die anderen Schülerinnen und Schüler könnten der Aussage gegenübergestellt werden, dass wir in einer Nacht mehrmals träumen und zwar in jeder REM-Phase. So entsteht bei den Kindern ein kognitiver Konflikt. Dieser kann von der Lehrkraft mithilfe der verschiedenen Schlafphasen aufgelöst werden
Dankeschön für deine Ergänzung zum Schlaf der Delfine, da konnten wir selbst noch dazulernen, dass der Schlaf der Delfine nicht als ein Schritt in Richtung Schlaflosigkeit verstanden werden sollte, sondern dass dieser zeigt, wie wichtig Schlaf ist und wie sich Lebewesen maximal evolutionär in diesem Bereich entwickelt haben.
Vielen Dank nochmal für deinen Kommentar.
Liebe Grüße
Anna-Lena
Liebe Lena und Anna-Lena,
AntwortenLöschenzunächst einmal wegen des Optischen bin ich ein großer Fan. Die Aufmachung auch mit Koala ist sehr leicht zu lesen und erinnert ein bisschen an den Spiegel für Kinder, was mir sehr gefallen hat. Dazu könnte man allerdings auch anmerken das der Blogbeitrag vielleicht für eine ältere Zielgruppe zuzuschneiden wäre.
Auch die Auswahl des Themas empfinde ich als gelungen, da jedes der Kinder bereits Berührungspunkte hat und bestimmt auch Fragen. Vielleicht hatten einzelne Angst davor zu schlafen oder denken an einen möglichen Tod sollten sie einschlafen, da öfters von einschlafen beim Versterben von Verwandten in der Alltagssprache gesprochen wird – so jedenfalls war es bei mir. Oder aber, gerade bei älteren Stufen, kämpfen sie mit Koffeinkonsum oder Insomnie – beides Themen die ihr gelungen aufgreift und wissenschaftlich hinterlegtet. Da ihr auch über Lösungsansätze sprecht sehe ich dies als gute Möglichkeit solche ungesunden Verhältnisse zu Schlaf möglichst früh auszubessern.
Im Allgemeinen hat mir sehr gefallen wie die Alltagsvorstellung erklärt und systematisch durchbrochen wurden, besonders gelungen fand ich die kleine historische Exkursion wie die Menschen der Antike und bis ins 19. Jahrhundert davon überzeugt waren, dass Schlaf ein komplett passiver Status sei und einen Schritt näher am Tod als besonders Kleineren lieb ist. Dies, wenn im Unterricht gezeigt, lässt auch die Kinder weniger „dumm“ wirken, da die Ideen, die sie hatten, lange Zeit als anerkannter Standard galten.
Was mir fehlt wäre eine genaue Einordnung in den Bildungsplan sowie unter Umständen ein Beispiel für einen Unterrichtsverlaufplan, denn so sind es eher Konzepte, die gelehrt werden sollen, allerdings aber ohne den nötigen Zusammenhang die Einheit regelmäßig im Unterricht zu verankern.
Alles in allem finde ich es aber einen sehr wichtigen Zusatz und spannende Stunde.
Gute Arbeit :)))
Grüßle Johanna
Liebe Anna-Lena, liebe Lena,
AntwortenLöschenvielen lieben Dank für diesen spannenden und lehrreichen Blogbeitrag!
Ich wusste dass Schlaf wichtig ist und man bekommt es auch immer mehr über Social Media mit, aber dass es so gravierende Beeinträchtigungen gibt, wenn man zu wenig schläft, war mit nicht klar und ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir so geht. Deshalb finde ich es erstens nicht nur wichtig, die Schülerinnen und Schüler über dieses Thema und seine Wichtigkeit aufzuklären, sondern auch die Studierenden. Auch im Studium steht man unter viel Stress und genießt das Leben, weshalb man oft weniger schläft. Deshalb ist es umso wichtiger, einen gesunden Schlaf zu haben, vor allem wenn es in Richtung Prüfungen geht.
Auch finde ich es super, wie ihr euren Beitrag geschrieben habt. Man fühlt sich direkt angesprochen und abgeholt.
Ich fand den geschichtlichen Teil besonders spannend. Auch die Beispiele zu den einzelnen Schlafphasen finde ich super hilfreich, um dieses komplexe Thema ein bisschen greifbarer zu machen.
Dennoch habe ich noch ein paar Fragen zu diesem spannenden Thema.
Mir wurde schon oft nahegelegt, vor dem schlafen ein Buch zu lesen. Hilft lesen dabei, einen besseren Schlaf zu haben oder auch um schneller „herunter zu fahren“?
Und was für Auswirkungen hat es auf den Körper, wenn man zu viel schläft?
Ihr habt in eurem Beitrag auch erwähnt, dass Menschen in der Pubertät viele oder vermehrt Parasomnien haben, woran genau liegt das? Ich kann mir vorstellen, dass es etwas mit dem vielen Stress und den Hormonen zutun hat.
Liebe Grüße
Else
Liebe Else,
LöschenDankeschön für deinen lieben Kommentar. Es freut uns sehr, dass wir dir die Wichtigkeit von ausreichendem Schlaf vermitteln konnten und du dadurch etwas Neues gelernt hast.
Nun zu deinen Fragen:
Ein gedrucktes Buch vor dem Schlafengehen zu lesen, kann dem Körper dabei helfen, sich zu entspannen und Stress abzubauen. Dadurch kann man leichter einschlafen. Allerdings sollte man darauf achten, nicht zu lange zu lesen und ein geeignetes Buch auszuwählen. Ein spannendes oder gruseliges Buch kann das Gehirn und die Gefühle stärker anregen und dadurch das Einschlafen erschweren. Ein ruhiger Roman oder ein Sachbuch eignet sich deshalb besser. Sobald man aber merkt, dass man müde wird, sollte man das Buch zur Seite legen und dem Körper die Möglichkeit geben, einzuschlafen.
Zu viel Schlaf kann sich tatsächlich negativ auf den Körper auswirken. Dazu können beispielsweise Müdigkeit, Trägheit und Konzentrationsprobleme gehören. Wichtig ist dabei jedoch, dass nicht jeder Mensch gleich viel Schlaf benötigt. Der individuelle Schlafbedarf hängt unter anderem vom Alter und von der jeweiligen Person ab. Ein dauerhaft sehr hoher Schlafbedarf kann außerdem auf eine schlechte Schlafqualität oder andere körperliche oder psychische Belastungen hinweisen. Man sollte aber grundsätzlich darauf achten, dass man möglichst immer zu ähnlichen Zeiten ins Bett geht und am nächsten Morgen aufsteht, um die innere Uhr stabil zu erhalten.
Du hast richtig erkannt, dass die Hormone beim Schlaf eine wichtige Rolle spielen. Besonders das Hormon Melatonin ist an der Steuerung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt. Es wird vor allem bei Dunkelheit ausgeschüttet und signalisiert unserem Körper, dass es Zeit zum Schlafen ist. Während der Pubertät verändert sich der Schlaf-Wach-Rhythmus, sodass Jugendliche häufig später müde werden und morgens länger schlafen möchten.
Diese Veränderungen können auch der Grund für die Parasomnien sein, welche bei Schülerinnen und Schüler häufiger auftreten. Ein weiterer Grund kann aber auch das noch reifende Nervensystem, Schlafmangel oder Stress sein. Auch zu hoher Koffeinkonsum und die Nutzung von Medien am späten Abend kurz vor dem Schlafengehen können das Auftreten von Parasomnien bei Jugendlichen in der Pubertät beeinflussen.
Vielen Dank nochmals für deine Fragen, ich hoffe sie sind für dich verständlicher geworden. Deine Fragen zeigen uns nochmals, wie wichtig Schlaf für uns ist und wie wir diesen auch beeinflussen können.
Liebe Grüße
Anna-Lena
Liebe Anna-Lena, liebe Lena, liebe Emelie,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren spannenden und abwechslungsreichen Blogbeitrag. Das Thema Schlaf hat mich direkt angesprochen, da es jeden betrifft und man trotzdem vieles darüber im Alltag einfach hinnimmt.
Besonders interessant fand ich den Zusammenhang zwischen Schlaf und Lernen. Gerade als Student kennt man wahrscheinlich die Situation, vor einer Prüfung lieber noch ein oder zwei Stunden länger zu lernen und dafür weniger zu schlafen. Deshalb fand ich es spannend zu lesen, dass genau das am Ende sogar kontraproduktiv sein kann, weil Schlaf nicht einfach nur eine Pause vom Lernen ist, sondern das Gelernte währenddessen weiterverarbeitet und gefestigt wird. Dass Schlaf sowohl vor dem Lernen für die Aufnahme neuer Informationen als auch danach für deren Festigung wichtig ist, hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie eng Schlaf und Lernen zusammenhängen. Die Alltagsvorstellung “Wer weniger schläft, bekommt mehr von seiner To-do-Liste abgehakt” ist deshalb meiner Meinung nach sehr gut gewählt, um diesen Irrglauben zu betiteln.
Gut gefallen hat mir außerdem, dass euer Beitrag nicht nur erklärt, warum bestimmte Vorstellungen falsch oder unvollständig sind, sondern auch einen Nutzen für den eigenen Alltag bietet. Die Abschnitte zu Schlafhygiene und Power-Nap fand ich besonders interessant, da ich dort wirklich etwas für mich selbst mitnehmen konnte.
Für den Unterricht fand ich vor allem die Idee mit dem Schlaftagebuch spannend. Die Schüler*innen können sie dabei ihre eigenen Erfahrungen über mehrere Tage beobachten und anschließend mit den biologischen Erklärungen vergleichen. Gleichzeitig hat mich dieser Vorschlag zum Nachdenken gebracht: Schlaf ist teilweise etwas sehr Persönliches. Manche Schüler*innen schlafen vielleicht aufgrund von Stress, familiären Umständen oder anderen Gründen schlecht und möchten darüber nicht vor der Klasse sprechen. Ich würde das Schlaftagebuch daher eher zur persönlichen Reflexion einsetzen und den Schüler*innen selbst überlassen, welche Beobachtungen sie teilen möchten.
Eine Frage, die sich mir beim Lesen gestellt hat, ist, wie man verhindert, dass aus dem Thema im Unterricht eine Art “Du musst einfach mehr und besser schlafen”-Botschaft wird. Viele Jugendliche wissen vermutlich selbst, dass ausreichend Schlaf wichtig ist, können ihre Schlafgewohnheiten aber nicht immer vollständig beeinflussen. Gerade deshalb finde ich es interessant, neben dem biologischen Wissen auch gemeinsam zu überlegen, welche Veränderungen im eigenen Alltag realistisch umsetzbar sind und wo Grenzen liegen.
Insgesamt hat mir euer Beitrag sehr gut gefallen. Vor allem die Verbindung zwischen einem alltäglichen Thema, biologischem Hintergrundwissen und konkreten Ideen für den Unterricht fand ich gelungen. Ich habe beim Lesen nicht nur etwas für meinen eigenen späteren Unterricht, sondern auch für mich selbst mitgenommen.
Liebe Grüße Julian
Lieber Julian,
Löschenvielen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blogbeitrag. Ich stimme dir zu, dass es für viele Kinder schwierig ist oder sein kann, Schlaf zu priorisieren. Für viele wird Schlaf als langweilige spaßfreie Zeit abgestempelt, die in direkter Konkurrenz zu anderen Aktivitäten steht wie z.B. Zocken, sich mit Freunden treffen oder ähnliches. Daher ist auch eine gewisse Disziplin gefordert.
Damit diese einfacher fällt, sollte auf die Wichtigkeit der Schlafhygiene im Unterricht eingegangen werden. Ich denke tatsächlich auch, dass vielen Schülern nicht immer klar ist, wie wichtig genügend Schlaf z.B. auch fürs Lernen oder ihre emotionale Stabilität ist. Durch wissenschaftliche Hintergründe und ihr Verständnis könnte es dann sein, dass sie Schlaf dann auch in der Freizeitplanung berücksichtigt wird. Den Kindern sollte auch in der Schule (über die üblichen pädagogischen Mahnungen von Eltern und Lehrern hinaus) der Nutzen von ausreichend Schlaf über die biologischen und psychischen Erkenntnisse beigebracht und das entsprechende Verständnis geweckt werden.
Zu deiner Frage der Umsetzung: Ich als Lehrkraft fände entscheidend, dass ich den Kindern die Möglichkeit gebe, selbst von ihren Erfahrungen und Routinen zu berichten, aber eben nur, wenn sie es möchten. Da die Themen sehr privat sind (und sehr persönlich, wie du auch geschrieben hast), würde ich es nicht von Anfang an im Plenum besprechen, sondern würde Kleingruppen bevorzugen.
Viele Grüße, Lena
Liebe Anna-Lena, liebe Lena,
AntwortenLöschenvielen Dank für diesen tollen Blogbeitrag! Die Thematik hat mich sofort angesprochen, da sie so unglaublich alltagsnah ist und ich oft leider weniger Schlaf für mehr Produktivität hinnehme.
Vor allem in Klausurenphasen fällt es mir schwer, die notwendige Nachtruhe einzuhalten, weshalb ich oft völlig erschöpft bin und irgendwann der Kopf einfach nicht mehr aufnahmefähig ist. Dank eures Beitrages habe ich jetzt viele Hintergrundinformationen und kann diese hoffentlich später an meine zukünftigen Schülerinnen und Schüler auf ähnliche Weise weitergeben. Die Alltagsvorstellung „Wer weniger schläft bekommt mehr von seiner To-Do Liste abgehakt“ ist also nicht nur eine Vorstellung, sondern leider die Realität von vielen Menschen in unserer Leistungsgesellschaft und deshalb absolut passend in eurem Beitrag gewählt.
Die Idee mit dem Schlaftagebuch hat mir besonders gut gefallen. Diese Übung sorgt nicht nur für eine bewusstere Wahrnehmung, sondern kann individuell reflektiert werden, ohne dass die Schülerinnen und Schüler sich möglicherweise auf den Präsentierteller gestellt fühlen. Man könnte daraus innerhalb einer Unterrichtseinheit noch weitere Kriterien für einen guten Schlaf in die Reflexion einbauen, wie Bewegung am Tag, Koffeinkonsum und Handynutzung vor dem Schlafengehen. Die Ansätze an sich waren spannend, doch hätten auch noch als Anwendungsbeispiel in einen Stundenverlaufsplan mit Bildungsplanbezug eingeordnet werden können.
Besonders spannend waren die Kriterien nach Walker, die einen guten Schlaf bedingen. Vor allem der vierte Punkt „Timing“ hat mich stutzig gemacht. Es ist absolut einleuchtend, dass die Müdigkeit eigens auftreten sollte, da Schlaf unglaublich individuell ist. Doch wie sollen BäckermeisterInnen dies praktizieren? Auch der Nebensatz, dass Temperaturen zwischen 16 und 18 °C für einen guten Schlaf unabdingbar sind, hat sich in meiner eigenen Erfahrung während der Hitzewelle bestätigt. Für mich war dies ein weiteres Indiz, dass unsere moderne Welt leider nicht auf unsere individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Großartig waren die Alltagstipps, die diesem Problem entgegenwirken können. So kann der Tipp für den idealen Powernap auch im schulischen Kontext durch eine Förderung von Schlafmöglichkeiten umgesetzt werden.
Eure Gestaltung war sehr schön und ansprechend. Die kleinen Kästchen waren sehr informativ und auch die Verwendung von Schlafi, auf den im Text direkt eingegangen wurde, war sehr gelungen. Die persönliche Ansprache war sehr angenehm und durch wiederholtes Zusammenfassen war der Text im typischen „Blog-Stil“ leicht verständlich. Grundsätzlich hat mir die Struktur, die Gestaltung und die Sprache sehr gut gefallen.
Gute Arbeit!
Grüßle, Leonie
Liebe Anna-Lena, liebe Lena,
AntwortenLöschenErst einmal vielen Dank für euren spannenden Blogbeitrag!
Ich fand das Thema direkt interessant, weil Schlaf etwas ist, das uns alle jeden Tag begleitet. Trotzdem macht man sich im Alltag eher selten Gedanken darüber, was dabei eigentlich genau in unserem Körper und Gehirn passiert.
Besonders spannend fand ich die Stelle, an der ihr Schlaf von Bewusstlosigkeit und Koma abgrenzt. Im Alltag denkt man beim Schlafen schnell daran, dass der Körper einfach „herunterfährt“ und man für ein paar Stunden gar nichts mehr mitbekommt. Dass Schlaf aber ein Zustand ist, aus dem wir wieder aufwachen können, und wir trotz Schlaf auf bestimmte Reize reagieren können, zeigt, dass Schlaf viel komplexer ist, als man zunächst denkt.
Auch den kleinen historischen Einblick in die Schlafforschung fand ich interessant. Dass Schlaf lange Zeit als ein passiver Zustand angesehen wurde, kann ich gut nachvollziehen, denn auch heute noch ist die Vorstellung vom „ausgeschalteten Gehirn“ ziemlich naheliegend. Erst durch die Möglichkeit, die Gehirnaktivität mithilfe eines EEG zu messen, konnte genauer untersucht werden, was während des Schlafens eigentlich passiert.
Bei dem Abschnitt über die Reaktion auf äußere Reize musste ich direkt an eine persönliche Erfahrung denken. Anfang der Sommerferien war ich als Leiterin in einem Zeltlager. Die Kinder hatten dort nachts von 23 Uhr bis 4:30 Uhr Nachtwache in Schichten. Wenn ich nachts geschlafen habe und vorallem während der Zeit der Nachtwache, ist mir in dieser Zeit aufgefallen, dass ich auch während des Schlafens kleinste Geräusche wahrgenommen habe und dadurch sehr schnell wieder wach geworden bin. Das passt für mich gut zu eurer Erklärung, dass wir während des Schlafens zwar weniger auf unsere Umwelt reagieren, aber nicht komplett von ihr abgeschottet sind. Ich frage mich deshalb, ob unser Gehirn bestimmte Geräusche während des Schlafens unterschiedlich wahrnimmt oder ob es vielleicht auch eine Rolle spielt, dass ich wusste, dass die Kinder währenddessen Nachtwache hatten und jederzeit wegen einem Überfall gepfiffen werden kann. Diesen Zusammenhang fände ich jetzt an der Stelle spannend zu erfahren.
Insgesamt hat mir euer Beitrag sehr gut gefallen, weil er eine Vorstellung aufgreift, die wahrscheinlich viele Menschen kennen. Gerade weil wir jede Nacht schlafen, denkt man vielleicht, dass man schon ziemlich viel über dieses Thema weiß. Beim Lesen wird aber deutlich, dass hinter etwas so Alltäglichem viele spannende Vorgänge stecken.
Auch die Gestaltung eures Beitrags hat mir sehr gut gefallen. Ich finde, dass der schlafende Koala total süß ist und sehr passend zum Thema gewählt wurde, wodurch der Beitrag direkt ansprechend wirkt.
Liebe Grüße
Nina :)
Hallo ihr Lieben,
AntwortenLöschenIch find euren Blogbeitrag sehr interessant, weil man sich über das Thema Schlaf im Alltag eigentlich gar nicht so viele Gedanken macht, obwohl wir es 1/3 unseres Lebens tun. Schlaf, Träume, Schlafwandeln und weiteres sind immer noch Rätsel für Wissenschaftler, umso interessanter darüber zu lesen.
Besonders interessant fand ich den Zusammenhang zwischen Schlaf und Lernen. Dass Schlaf dabei hilft, Gelerntes vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu übertragen, macht nochmal deutlich, warum es gerade für Schülerinnen und Schüler nicht sinnvoll ist, vor einer Klausur die ganze Nacht wachzubleiben und durchzulernen. Denn im Nachhinein bleibt oft weniger hängen als gedacht.
Beim Lesen habe ich mich allerdings gefragt, ob Schülerinnen und Schüler dadurch wirklich langfristig ihr Schlafverhalten verändern würden. Reicht es aus, wenn sie verstehen, wie wichtig Schlaf für das Lernen ist, oder müsste man das Thema vielleicht regelmäßig wieder aufgreifen? Und könnte ein Schlaftagebuch bei älteren Schülerinnen und Schülern vielleicht sogar dazu führen, dass sie ihren eigenen Schlaf bewusster beobachten?
Das Thema Schlaf ist für mich auch persönlich nochmal deutlich interessanter geworden, weil ich vor kurzem selbst eine Woche lang ziemlich schlecht geschlafen habe. Ich konnte teilweise nachts ungefähr nur eine Stunde schlafen. Das hat mich nach ein paar Tagen gefühlt schon ein bisschen verrückt werden lassen. Ich war deshalb auch beim Arzt und danach hat sich alles zum Glück wieder normalisiert.
Auch das Thema Schlafwandeln ist für mich persönlich interessant, den Aufwachstörungen (Non-REM-Parasomnien) hatte ich auch als Kind. Man glaubt es selbst nicht, bis man plötzlich in einem anderen Raum aufwacht.
Ein kleiner Geheimtipp, man kann abends am Handy den Blaulichtfilter einschalten. Das lässt sich bei den meisten Smartphones direkt in den Einstellungen aktivieren und kann eine einfache Möglichkeit sein, das Handy vor dem Schlafengehen etwas angenehmer für die Augen zu machen.
Ich habe letztens erst gelesen, dass Träume vielleicht auch eine Art Ausgleich zu unserem Alltag sein könnten. Da sich viele Tage recht ähnlich abspielen, erleben wir im Traum neue Situationen, Orte und Ereignisse, die wir im echten Leben vielleicht gar nicht erleben würden. Ich fand den Gedanken interessant, dass unser Gehirn uns dadurch neue Möglichkeiten und Erfahrungen gibt, damit nicht jeder Tag gleich ist. Ob das tatsächlich ein Grund für unsere Träume ist, das weiß man natürlich noch nicht genau.
Liebe Grüße
Donna Özgür
Liebe Anna-Lena, liebe Lena,
AntwortenLöschenmir hat euer Blogbeitrag zum Thema „Nachts ist unser Gehirn ausgeschaltet und nicht mehr aktiv“ sowohl inhaltlich als auch von der Gestaltung her gut gefallen. Ich habe beim Lesen überraschenderweise sehr viel Neues über das Thema Schlaf gelernt, womit ich ehrlicherweise nicht gerechnet hatte. Auch den kleinen Koala „Schlafi“ mag ich besonders, da er gut zum Thema passt und den Beitrag etwas auflockert.
Durch den gelungenen Aufbau eures Beitrags findet man sich als Leser schnell zurecht und wird durch die einzelnen Abschnitte geführt. Besonders gelungen finde ich, dass ihr direkt am Anfang die verschiedenen Alltagsvorstellungen vorgestellt habt und diese im weiteren Verlauf des Beitrags nach und nach aufgegriffen, biologisch erklärt und begründet habt. Dadurch wird der Zusammenhang zwischen den Vorstellungen aus dem Alltag und dem tatsächlichen biologischen Fachwissen sehr deutlich.
Zudem sind die Erklärungen der verschiedenen Schlafphasen sehr hilfreich. Die Einschlafphase, Leichtschlafphase und Tiefschlafphase kurz zu erklären, macht deutlich, dass Schlaf nicht einfach nur ein einheitlicher Zustand ist, sondern aus unterschiedlichen Phasen besteht. Für mich persönlich waren vor allem die Parasomnien neu. Den Begriff kannte ich vorher nicht und fand es deshalb interessanter zu erfahren, was darunter verstanden wird und welche unterschiedlichen Formen es gibt.
Ein weiterer Punkt, der mir besonders wichtig erschien, war das Thema Schlafmangel und seine Auswirkungen auf das Gehirn und den Körper. Der Abschnitt hat mir persönlich noch einmal gezeigt, dass ich Schlafmangel selbst unterschätze und mir vorher nicht bewusst war, welche Risiken damit verbunden sein können.
Sehr hilfreich fand ich auch, dass ihr am Ende darauf eingeht, wie man solche Alltagsvorstellungen in den Unterricht einbeziehen kann. Gerade bei einem Thema wie Schlaf ist es meiner Ansicht nach wichtig, Schülerinnen und Schülern das richtige biologische Wissen zu vermitteln und ihnen gleichzeitig zu zeigen, warum ausreichend Schlaf für das Lernen eigentlich so wichtig ist. So können sie womöglich auch besser verstehen, dass es nicht unbedingt sinnvoll ist, die ganze Nacht durchzulernen.
Als möglichen Verbesserungsvorschlag hätte ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Farbe gewünscht. Zum Beispiel hätte man die Abbildung des Gehirns oder auch die Glühbirne farbig gestalten können. Das hätte den Beitrag visuell noch ansprechender und lebendiger gestaltet.
Zwei fragen habe ich allerdings noch für euch. Würdet ihr nach der Recherche selbst etwas an eurem Schlafverhalten verändern? Wenn ja, was? Und welche Rolle sollte die Schule eurer Meinung nach dabei spielen, Schülerinnen und Schüler für gesunden Schlaf zu sensibilisieren?
Liebe Grüße,
Leonita
Liebe Anna-Lena, Liebe Lena,
AntwortenLöschenich finde euer Blogbeitrag ist optisch total gelungen und sehr lobenswert! Mir gefällt der kleine Koala supergut! Er führt den Leser sehr angenehm durch die Seiten und regt immer wieder zum Nachdenken. Die Idee des Beitrags, Alltagsvorstellungen nicht einfach als „falsch“ abzuwerten, sondern sie als Ausgangpunkt für den Biologieunterricht zu nutzen überzeugte mich besonders. Ich selbst habe mich noch nie wirklich aktiv mit dem Thema beschäftigt, deshalb fand ich es umso spannender. Die Aussagen wie „Nachts ist unser Gehirn ausgeschaltet“ entstehen somit nicht ohne Grund. Der Schlaf wird von außen als Zustand der Ruhe wahrgenommen und deshalb erscheint diese Vorstellung erstmals vollkommen logisch.
Die im Beitrag ausgearbeitete Überlegung, dass die SchülerInnen das Gehirn während des Schlafs zeichnen sollen, finde ich als besonders geeignete Methode. Bei diesen Zeichnung könnte die Lehrperson fragen, weshalb wir träumen oder warm gelernte Inhalte nach einer erholsamen Nacht häufig besser im Gedächtnis verankert sind. Mit solch Fragen kann die Neugier geweckt werden und einen Konzeptwechsel anstoßen. Die Lehrkraft sollte allerdings darauf achten, auf einzelne Fragen nicht bloßstellend zu wirken, denn es sollten Alltagsvorstellungen wertschätzend gesammelt und gemeinsam geprüft werden. Denn Lernende äußern ihre Gedanken nur, wenn sie sich sicher fühlen.
Zudem finde ich eure Idee des Schlaftagebuchs sehr interessant. Hierbei können die Lernenden notieren, wann sie schlafen gehen, wie erholt sie sich am nächsten Tag fühlen und wie gut sie sich konzentrieren können. Die Verknüpfung zwischen Alltag und Unterricht wird hier meiner Meinung nach optimal verknüpft. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass Schlaf ein sehr privates Gut ist und durch familiäre Belastungen oder Erkranken beeinflusst werden kann. Es sollte vorab geklärt werden, ob Schüler eigene Daten anonym zur Verfügung stellen oder von der Lehrkraft erstellte Daten analysiert werden.
Außerdem stellt sich mir die Frage, ob die Schule ihre Strukturen stärker an Erkenntnissen über Schlaf ausrichten sollte. Wenn Schlaf für Gedächtnisbildung und Konzentration entscheidend ist, erscheint es widersprüchlich, spät am Nachmittag anspruchsvolle Klausuren zu schreiben. Auch Lernpläne mit verteilten Wiederholungen und ausreichenden Pausen könnten thematisiert werden. So läge die Verantwortung für erfolgreiches Lernen nicht allein bei den Jugendlichen.
Insgesamt ist der Beitrag anschaulich und lebensnah gestaltet. Besonders gelungen ist die Verbindung von biologischem Fachwissen mit konkreten Unterrichtsmethoden. Dadurch wird nicht nur erklärt, warum das Gehirn nachts aktiv bleibt, sondern auch gezeigt, wie vermeintlich falsche Vorstellungen produktiv für nachhaltiges Lernen genutzt werden können. Danke für euren Beitrag!
Liebe Grüße
Tina
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren Beitrag! Bei eurem Thema musste ich direkt daran denken, wie selbstverständlich Schlaf eigentlich zu unserem Alltag gehört und wie wenig man sich trotzdem damit beschäftigt, was dabei genau passiert. Ich fand es daher schön, dass ihr das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Den Abschnitt zum Power-Nap habe ich gerne gelesen. Dass kurze Schlafpausen erholsam sein können, war mir zwar grundsätzlich bekannt, die genaueren Erklärungen dazu und die Verbindung zum Lernen fand ich aber trotzdem aufschlussreich. Die Tipps für einen besseren Schlaf passen an dieser Stelle ebenfalls gut, weil man dadurch direkt überlegen kann, wie es eigentlich mit den eigenen Schlafgewohnheiten aussieht. Die Fragen des Koalas finde ich auch eine tolle Idee. Bei der Frage, welche Alltagsvorstellungen einem zum Thema Schlaf direkt in den Kopf kommt, musste ich zum Beispiel daran denken, dass man oft glaubt, mit wenig Schlaf trotzdem genauso leistungsfähig zu sein, solange man sich selbst noch fit fühlt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass einige Schüler*innen ähnlich denken würden. Dadurch habe ich beim Lesen gemerkt, dass man selbst einige Vorstellungen über Schlaf hat, ohne diese unbedingt zu hinterfragen. Der Koala lockert auch den Beitrag optisch immer wieder etwas auf. Bei der restlichen Gestaltung hätte ich mir allerdings mehr Abwechslung gewünscht. Durch die längeren Textabschnitte und den wenigen Farben wirken manche Seiten auf mich etwas eintönig. Etwas mehr Farben oder größere Abbildungen hätten den Beitrag für mich noch ansprechender gemacht.
Den Bezug zum Biologieunterricht fand ich sinnvoll. Vor allem die verschiedenen Möglichkeiten, mit den Vorstellungen der Schüler*innen umzugehen und sie zum Nachdenken anzuregen, konnte ich gut nachvollziehen. Für meinen späteren Unterricht nehme ich daraus mit, dass sich ein Alltagsthema wie Schlaf gut eignet, um an Erfahrungen anzuknüpfen, die die Schüler*innen bereits mitbringen.
Ich habe euren Beitrag gerne gelesen und konnte einige Anregungen daraus mitnehmen.
Liebe Grüße
Kristina Tartakovski
Liebe Anna-Lena, liebe Lena,
AntwortenLöschenals ich das Thema eures Blogbeitrags gelesen habe, war ich direkt interessiert, da Schlaf nicht nur bei Koalas, sondern auch bei uns einen großen Teil unseres Lebens ausmacht. Ich selbst habe zum Glück einen sehr guten Schlaf und bin meist innerhalb von fünf Minuten im Land der Träume. Dadurch habe ich mich noch nicht intensiver mit diesem spannenden Thema beschäftigt und konnte so viel Neues aus eurem Beitrag mitnehmen.
Neu war für mich beispielsweise, dass sich die verschiedenen Schlafphasen bei jeder Wiederholung des Schlafzyklus in ihrer Länge verändern. Mir war bewusst, dass es verschiedene Schlafphasen gibt und auch, dass sich diese in der Nacht wiederholen. Jedoch war ich sehr erstaunt, dass die Tiefschlafphasen immer kürzer und die REM-Schlafphasen immer länger werden. Besonders beeindruckt war ich auch von der Gehirnaktivität im Schlaf und davon, wie wichtig die verschiedenen Phasen für die Verarbeitung von Lernstoff sind.
Es ist vermutlich allen bewusst, dass Schlafmangel gesundheitsschädlich ist, jedoch ist es erschreckend, dass sogar eine Nacht mit wenig Schlaf solche massiven Auswirkungen haben kann. Gerade deshalb sollte in der Schule mehr über Schlafmangel und dessen Auswirkungen und Risiken sowie Schlafhygiene aufgeklärt werden. Ich persönlich muss sagen, dass Schlaf und Schlafmangel leider nie ein Thema in meiner Schulzeit waren.
Des Weiteren sind euch der Aufbau und die äußere Gestaltung eures Blogbeitrags sehr gut gelungen. Insbesondere dass ihr zunächst Alltagsvorstellungen von Schüler:innen fachlich erklärt und anschließend passende Praxisbeispiele vorstellt, finde ich hilfreich. Vor allem die Idee, die Schüler:innen ein Schlaftagebuch führen zu lassen, finde ich spannend. Wie ihr auch geschrieben habt, können sie so ihren eigenen Schlaf reflektieren und werden sich vermutlich der Auswirkungen von ungesunden Schlafgewohnheiten bewusster.
Zum Schluss habt ihr einen besonders wichtigen Aspekt angesprochen. Nicht nur Schüler:innen tragen zu ihrer Schlafqualität bei, sondern auch ihr Umfeld. Hier sprecht ihr von einer „schlafbewussten Schulkultur“. Meiner Meinung nach muss die Schule definitiv aktiv werden und die Schüler:innen bei einem gesunden Schlaf unterstützen. Mich würde interessieren, wie ihr dies im Schulalltag umsetzen würdet.
Durch euren Beitrag habt ihr mich wirklich neugierig gemacht, was noch alles passiert, während wir schlafen, sodass ich direkt eurer Videoempfehlung nachgegangen bin.
Vielen Dank für die vielen neuen und interessanten Informationen!
Liebe Grüße
Ines
Liebe Ines,
Löschenvielen Dank für deinen Kommentar, deine Gedanken und Einschätzung zu dem Thema. Uns freut es sehr, dass du jetzt durch unseren Blogbeitrag manches Neues lernen konntest und vielleicht auch etwas Sicherheit und wissenschaftliches Fundament bei diesem Thema vermittelt werden konnte.
Schade, dass Schlaf in deiner Schullaufbahn leider nicht aufgegriffen wurde. Bei mir war es relativ ähnlich, außer dass wir eine Diskussion hatten, ob es nicht besser wäre, den Unterrichtsbeginn auf 9:00 Uhr zu verschieben.
Im Schulalltag wäre es wichtig allgemein erstmal über Schlaf zu sprechen. Man könnte sich in Biologie damit beschäftigen, in Verbindung mit der Neurobiologie (z.B. der Funktionen der Gehirnareale). Um das Thema in Deutsch aufzugreifen, könnte man den Kindern einen Sachtext geben, den sie lesen sollen, auf dessen Grundlage soll dann über eine von der Lehrkraft vorgegebenen Frage diskutiert werden.
Außerdem sollte das Thema auch in Elternabenden oder Informationstagen aufgenommen werden, um auch die Eltern aufzuklären, wie wichtig ausreichend Schlaf für ihre Kinder ist. Eltern haben, vor allem wenn die Kinder noch jünger sind, eine Verantwortung, dass ihre Kinder genug schlafen. Damit dies besser gelingt, könnten Fachleute Tipps teilen oder die Eltern sich gegenseitig helfen.
Ich hoffe, das Zusatzvideo hat dir gefallen und du konntest etwas für dich mitnehmen.
Viele Grüße, Lena
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenzunächst muss ich sagen, dass eure Titelseite sehr schön gestaltet ist und eine super Einleitung zum Thema bietet. Gerade der Koala macht das Ganze noch etwas lebhafter und gibt dem Ganzen einen einladenden Charakter. Die Zitate zu Beginn finde ich als Einstieg super, da jeder sich mit diesen Sätzen identifizieren kann. Direkt in der Einleitung wird auch ein didaktischer Bezug deutlich gemacht, durch den Verweis auf den Konzeptwechsel. Als werdende Biologie-Lehrerin ist es unfassbar interessant zu hören, wie man diese Schülervorstellungen mit Fachwissen korrigieren kann und das auf eine fördernde Art und Weise.
Der Teil zu Schlaf an sich fand ich sehr hilfreich, gerade weil Alltagsbezug geschaffen wurde, anstatt dies strikt abzuarbeiten. Darauffolgend Schlaf im Konzept der Biologie zu diskutieren, empfand ich ebenfalls als sehr sinnvoll, gerade weil es nochmal verdeutlicht, wie wichtig Schlaf an sich und vor allem für Schülerinnen und Schüler in deren Lernprozess ist. Ich fand es außerdem sehr cool, dass hier auch griechische Mythologie miteingebaut wurde, mit dem Gott des Schlafes. Ich finde sowas verhindert, dass der Text zu monoton wirkt.
Ähnlich empfand ich den Exkurs zum EEG. Jeder kennt eigentlich den Begriff, aber die genaue funktionsweise war mir bisher unklar oder konnte ich nur spekulieren, da ich das nie nachgelesen habe. Euer Blogbeitrag vereint viele interessante und wissenswerte Faktoren, und das nicht ausschließlich für Lehrkräfte oder Lehramtsstudenten. Toll fand ich auch den „Wichtig“- Abschnitt, da dieser das Gelernte nochmals anders verbindet. Die Tabelle zum Schlafzyklus, fand ich sehr gut, nur ich hätte mir gewünscht, dass diese etwas größer wäre.
Über Parasomnien zu lernen, empfand ich als besonders hilfreich gerade, wenn pubertierende Schülerinnen und Schüler öfter betroffen sind, darüber Bescheid zu wissen. Ebenso wichtig, ist es die Folgen eines Schlafmangels zu benennen, wie ihr es gemacht habt. Schülerinnen du Schülern dies vor Augen zu halten, ändert eventuell ihr Verhalten und macht sie bewusster im Umgang mit ihrem Schlaf und auch ihrer Gesundheit.
Auch die Tipps für besseren Schlaf, eignen sich besonders gut für Schülerinnen und Schüler, da dort kompakt dargestellt wurde, was sie besser machen können, um etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun.
Kapitel 6, wo ihr aufzeigt wie sich Alltagsvorstellungen im Biologie-Unterricht nutzen lassen, zeigt, belegt durch Modelle, wie das der didaktischen Rekonstruktion wie sich diese einbauen lassen. Die Beispiele und theoretischen Modelle, wie zum kognitiven Konflikt helfen eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie ich und auch andere dies einbauen können.
Liebe Grüße,
Felicitas