https://drive.google.com/file/d/1_2ixXeOTg-hsLxq5NOqC4m3aGMbWYrU9/view?usp=sharing
Hallo ihr lieben!Gesunde Ernährung ist ein Thema, welches und heutzutage alle beschäftigt... uns hat besonders interessiert, wie dieses Thema in der Bildung von Kindern und Jugendlichen aufgegriffen wird!
Einige Basics zu Ernährung und Verdauung haben wir außerdem auch noch eingebaut!
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!
Nicole&Helen
https://drive.google.com/file/d/1_2ixXeOTg-hsLxq5NOqC4m3aGMbWYrU9/view?usp=sharing

Liebe Nicole und liebe Helen,
AntwortenLöschenVielen Dank für euren interessanten Blogbeitrag zu dem, meiner Meinung nach, sehr wichtigen Thema der gesunden Ernährung.
Zunächst möchte ich euch rückmelden, dass euer Blogbeitrag ansprechend gestaltet ist. Ihr habt genau die richtige Menge an Bilder gewählt, sodass ich motiviert beim Lesen blieb, aber auch nicht von Eindrücken überrumpelt wurde. Auch euer Text ist logisch gegliedert und verständlich geschrieben.
Wie ihr beschrieben habt, muss das Bewusstsein für das passende Maß an gesunder Ernährung gefunden werden, da sich sonst eine Essstörung entwickeln könnte. Gerade dieses Thema finde ich heutzutage sehr relevant und sollte auch aufklärerisch in der Schule thematisiert werden. Ich bin nämlich der Meinung, dass es Kinder und Jugendliche heutzutage extrem schwer haben, mit ihrem Körper selbstbewusst und zufrieden sein zu können. Durch den Aufschwung der Wichtigkeit der Medien wird das äußere Erscheinungsbild immer mehr präsentiert und Schönheitsideale durch Influencer gefestigt, an denen sich die Kinder und Jugendlichen daraufhin orientieren. Diese sind meist sehr realitätsfern und wahrscheinlich auch noch mit Fotoshop idealisiert, was den Kindern und Jugendlichen ein völlig verzerrtes Bild der Realität verschafft, an dem sie sich versuchen zu orientieren. Um diese Schönheitsideale zu bestreben und dadurch auch mehr Anerkennung in den sozialen Medien zu bekommen ist die Gefahr, eine Essstörung zu entwickeln, erhöht. Gerade deshalb finde ich es sehr wichtig, in der Schule das Thema der gesunden Ernährung aufzugreifen und auch hinsichtlich Essstörungen aufzuklären.
Seht ihr das auch so?
Liebe Grüße
Ellen Steinberg
Liebe Ellen,
Löschenerst einmal vielen Dank für dein positives Feedback!!
Ich finde, genau wie du, dass das Thema Essstörungen vor allem im der heutigen Zeit eine zwingede Unterrichtseinheit sein sollte! Mit dem Einfluss der sozialen Medien auf das Selbstbild der Jugendlichen sprichst du auch ein sehr wichtiges Thema an. Die durch Influencer geprägten Seiten wie Instagram oder ähnliches tragen in der heutigen einen großen Teil zur Entwicklung des Selbstbildes bei. Dabei spielen meiner Meinung nach neben dem äußeren Erscheinungsbild, das du richtigerweise erwähnst, aber auch Ernährungstipps der Influencer eine große Rolle. KIn gefühlt jeder zweiten Instagram-Story bewerben Influencer "gesunde" Ernährungsprodukte, wie etwa FitVia-Tee oder Hej-Natural Riegel. Dabei haben diese Influencer oft nur ihren Profit vor Augen und sind sich meiner Meinung nach gar nicht bewusst, was für einen großen Einfluss sie durch diese Werbung auf vor allem jüngere Nutzer haben. Der Fakt, dass Influncer oft auch nur die Essen zeigen, die sie besonders schön (meist in geringsten Mengen) angerichtet haben, fördert meiner Meinung nach auch auf keinen Fall ein realistisches, gesundes Ernährungsgefühl. Deswegen fände ich es sinnvoll wenn auch der Bezug zu sozialen Medien in der Ernährungseinheit und der Essstörungseinheit des Unterrichts aufgegriffen würde.
Vielen Dank für deinen Kommentar und den zusätzlichen Denkanstoß, den du mir (und hoffentlich einigen anderen auch) mitgegeben hast!
Liebe Grüße,
Helen
Liebe Nicole, Liebe Helen,
AntwortenLöschenDanke für euren Blogbeitrag zu dem sehr wichtigen und stets aktuellen Thema Ernährung. Er hat mir gut gefallen, sowohl was den Aufbau als auch was die Aufmachung angeht! Das Einzige was ich mir manchmal gewünscht hätte, ist eine klarere Kennzeichnung der Quelle(n) auf die ihr euch momentan bezieht, z.B. im Teil der Makronährstoffe und ihres täglichen Konsums, um besser vergleichen bzw. diskutieren zu können. Für den Lesefluss war das aber definitiv von Vorteil.
Wie ihr, bin auch ich der Meinung, dass das Thema Ernährung in unserer Gesellschaft viel zu kurz kommt, speziell in Schulen. Gerade hier müsste der Grundstein gelegt werden für neue Generationen, die sich bewusster und vor allem kompetenter mit Essen auseinandersetzen und es nicht bloß als, wenn auch lebensnotwendige, Nebenbeschäftigung ansehen, die man noch dazu allzu gern in Hektik ausübt, ohne dabei groß auf Qualität und Menge der Nahrung zu achten. Dies kann meiner Meinung nach auch gar nicht früh genug stattfinden. Den im Bildungsplan verordneten Beginn der Ernährungslehre (7./8. Klasse an Gymnasien) halte ich für zu spät. Wahrscheinlich lautete die Begründung hierfür, dass Schüler/Schülerinnen (SuS) viel früher auch gar nicht das nötige Bewusstsein dafür entwickelt hätten/entwickeln könnten um sich mit dem Thema adäquat zu beschäftigen. Es sind aber auch selten die SuS, die entscheiden was sie als Pausenmahlzeit mit in die Schule nehmen oder was zuhause auf den Tisch kommt. Und gerade zuhause nehmen sie immer noch die meisten Mahlzeiten zu sich, selbst wenn man das Mittagessen an Tagen mit Mittagsschule abzieht. Deshalb sollten noch vor den SuS die Eltern in Ernährung geschult werden. Wie und ab wann bleibt die Frage. Vielleicht in Form von Elternabenden, „Workshops“, oder „Kochseminaren“? Vielleicht spätestens bei Eintritt des Kindes in die Grundschule? An diesem Punkt spreche ich aus Erfahrung, denn ich selbst war übergewichtig als Kind. Es fing gegen Ende der Grundschule an, zog sich durch die Pubertät hindurch und normalisierte sich eigentlich erst durch mein Körperwachstum. Also mein Körpergewicht normalisierte sich mehr oder weniger, nicht das Verhältnis zu/der Umgang mit Essen. Das kam erst viel später, als ich „Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie“ studierte. Ob ich selbst Ernährungslehre in der Schule hatte weiß ich nicht mehr (und ich habe eigentlich ein gutes Gedächtnis). Falls ja, dann war sie wohl so kurz und nichtssagend, dass ich absolut nichts davon mitgenommen habe und mich heute bei bestem Willen nicht daran erinnern kann. Ob ich jemandem die Schuld daran gebe dick gewesen zu sein? Also wenn, dann am allerwenigsten mir selbst oder meinen Eltern. Was weiß ein Kind schon von richtiger Ernährung und woher soll es sie erlernen wenn die passenden Vorbilder fehlen, selbst im Freundeskreis? Und als Eltern will man für sein Kind sowieso immer nur das Beste. Welche Eltern ernähren ihr Kind denn schon bewusst falsch? So etwas geschieht nur aus mangelndem Fachwissen bzw. fehlender Information. Anzumerken ist, dass vieles davon in einer Zeit war, als das Informationssystem noch nicht so gut ausgebaut war wie heute. Smartphones waren gerade erst im Kommen und YouTube noch in den Anfängen. Also nichts mit jederzeit und überall Informationen abrufen können, schon gar nicht aus alternativen Quellen.
Damals wie heute ist es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen die Bevölkerung ausreichend zu informieren, auch in Ernährungsfragen. Essentiell wichtig ist dies in Form von Unterricht an Schulen um die breite Masse der Bevölkerung zu erreichen. Gesellschaften wie die DGE informieren uns auch über „richtige“ Ernährung. Ich selbst bin aber kein großer Fan der DGE. Einerseits finde ich es gut, dass es sie überhaupt gibt und sie grob darüber informiert wie man sich ernähren sollte, andererseits finde ich es schlecht, dass sie das, zumindest meiner Meinung nach, nur grob und nicht allzu leicht verständlich tut. Egal ob ich als Schüler, als Lebensmitteltechnologe oder heute als angehender Lehrer die Website besuche, tun sich mir neben all den Antworten gleichzeitig Fragen auf. Wenn man beispielsweise zwei Aussagen der DGE (gefunden auf 2 unterschiedlichen Links der aktuellen Website) wie „Täglich mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst essen (3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst). Das entspricht täglich rund 400 g Gemüse (z. B. 200 g gegartes Gemüse und 200 g Rohkost/Salat) und etwa 250 g Obst“ und „Berücksichtigen Sie das dargestellte Mengenverhältnis der Gruppen zueinander“ (gefunden unter dem Ernährungskreis) miteinander in Bezug setzt, so tut sich wenn ich der zweiten Aussage nachgehe und meinen Bedarf an „Fleisch, Wurst und Eiern“ (FWE) anhand des „Ernährungskreis“ beurteilen will die Frage auf, ob ich das jetzt durch Portionenangabe oder Gewicht tun soll. Gehe ich nach Portionen, so ist „FWE“ beispielsweise ungefähr um den Faktor 2,5 kleiner als „Obst“. Wenn ich also 2 Portionen Obst essen soll, wären das dann 0,8 Portionen „FWE“? Also 0,8 Eier? Oder vielleicht doch 0,8 Lachse? Zum Glück hilft die DGE auch hier weiter und legt fest: „Das Maß für eine Portion ist die eigene Hand. Daraus ergeben sich Mengen, die zu Alter und zur Körpergröße passen.“ Aha, eine Portion lässt sich also mithilfe der eigenen Hand bestimmen. Aber ist eine Portion jetzt soviel wie ich mit einer Hand noch vollständig umschließen kann, soviel wie in meine offene Hand maximal hineinpasst oder vielleicht doch soviel wie ich mit einer Hand maximal vom Gewicht her tragen kann? Selbst wenn ich mit dem Gewicht beginnen würde, was vermutlich so gewollt ist, und von 250g Obst auf 100g FWE rechne, bliebe immer noch die Frage ob diese Mengenangaben eigentlich für einen Arnold Schwarzenegger gleichermaßen gelten wie für einen Frodo Beutlin? Solange ihre Hände gleich groß sind vermutlich schon…
AntwortenLöschenAll diese Fragen sind natürlich bewusst zugespitzt formuliert, aber dennoch theoretisch denkbar. Es sind auch noch nicht alle Beispiele was die DGE angeht ausgeschöpft, aber das würde erstens den Rahmen sprengen und zweitens sollte sie auch nur als Beispiel herhalten, dass selbst von offizieller Seite lang nicht unbedingt alles so klar ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Umso wichtiger ist es für eine umfassende, einheitliche und alle erreichende Ernährungsbildung an allen Schulformen zu sorgen, sodass einerseits mit stellenweise vorkommendem Halbwissen und Unwahrheiten von Portalen wie YouTube und andererseits mit Unklarheiten und Verwirrungen, wie am Beispiel DGE aufgezeigt, Schluss ist und „richtige“ Ernährung nicht länger ein Produkt des Zufalls bzw. des Glücks bleibt.
In diesem Sinne vielen Dank nochmal für euren Beitrag und liebe Grüße,
Rainer Comisel
Hallo Ihr Zwei,
AntwortenLöschenerst einmal vielen Dank für euren sehr interessanten Blogbeitrag! Ich stimme euch voll zu, dass dieses Thema sehr wichtig ist und vor allem im jungen Alter schon vermittelt werden sollte. Der Aufbau eures Beitrags war sehr logisch und nachvollziehbar. Ihr habt die Funktionsweisen der Verdauung und die Nahrungsbestandteile sehr verständlich aufgezeigt und erklärt, ebenso seid ihr auf die Wichtigkeit dieses Themas in der Schule eingegangen und habt sehr gute Ideen zur Unterrichtsgestaltung beigesteuert. Ich denke, dass beim Thema Ernährung schon eine sehr klare Vorstellung von gesund und ungesund besteht, auch schon bei Kindern. Denn Eltern wollen im besten Fall ja ihren Kindern auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung vorleben und beibringen. Jedoch glaube ich auch, dass oft gerade den Kindern gar nicht so klar ist, weshalb eigentlich bestimmte Dinge gut oder schlecht sind, bzw. gesund oder ungesund. Eine theoretische Aufklärung über Nahrungsbestandteile und dessen Funktion im Körper ist daher meiner Meinung sehr sinnvoll. In diesem Zusammenhang möchte ich auch ansprechen, dass vermutlich viele Menschen sehr genau wissen, wie man sich gesund ernährt (ich glaube die 10 Regeln, die ihr in eurem Beitrag angesprochen habt, überraschen nur wenige), jedoch halten sich viele trotzdem nicht daran. Einerseits da eine gesunde Ernährung oft teuer ist, andererseits da die meisten Leute vielleicht einfach zu bequem sind. Die Folgen von Fehlernährung wird im Alltag meistens nur damit in Verbindung gebracht, dass man dick wird. Dies ist zwar für viele Menschen ein Inbegriff von ungesund, jedoch ist dies sicher nicht die einzige Folge einer falschen Ernährung. Deshalb wäre es meiner Meinung nach eine gute Idee, die Folgen einer ungesunden Ernährung (Krankheiten, Mangelerscheinungen) auch in der Schule zu besprechen und näher in den Vordergrund zu rücken, da diese Folgen sonst schnell mal in den Hinterkopf geraten. Ein weiteres großes Problem besteht darin, dass sehr viele Lebensmittel mit Zucker oder Geschmacksverstärkern versetzt werden, damit sie besser schmecken. Vor allem Kinder werden sich dann lieber für die ungesündere Variante entscheiden, da sie einfach besser schmeckt. Dies ist auch eine Sache der Gewöhnung, die im Elternhaus und auch in der Schule erlernt werden kann. Ungesunde, süße Lebensmittel sollten etwas besonderes sein, und in Maßen ist das sicher auch kein Problem, aber oft greift man eben doch zu dem, was besser schmeckt. Deshalb finde ich es sehr gut, dass ihr dieses Thema ansprecht und es sollte auch in der Schule angesprochen werden, um ein frühes Verständnis der Schüler für gesunde Lebensmittel zu erreichen. Zudem kann dieses Thema übrigens sehr gut mit der Schulung für nachhaltig produzierte Lebensmittel verbunden werden.
Hallo Lena,
Löschenerst einmal vielen Dank für dein positives Feedback zu unserem Blog-Beitrag!
Du hast Recht, Kindern wird schnell durch die Eltern klar welches Essen gut oder schlecht für sie ist. Bei mir selber beispielsweise gab es „Cola-Verbot“, mir war es nicht erlaubt Softdrinks wie eine Cola, Fanta oder Sprit zu trinken. Eltern haben aber immer ihre eigenen Vorstellungen was „gesund“ oder „ungesund“ ist. Ich kann mich erinnern, dass meine Mitschüler in der Grundschule manchmal eine Chipstüte als Vesper mitgebracht haben, oder eine Tüte Gummibärchen. Da jeder, Eltern ins bezüglich, eine andere Einstellung gegenüber Ernährung hat kann eine aufklärende Einheit in der Schule den Schülern und Schülerinnen Klarheit verschaffen. Zudem gehört im Gymnasium dann auch die theoretische Aufklärung über Nahrungsbestandteile und dessen Funktion im Körper, wie du selber auch sagst.
Außerdem sprichst du die 10 Regeln an, und auch hier gebe ich dir recht, vielen erscheinen diese Regeln als selbstverständlich, aber eingehalten werden sie nur teilweise. Einen Grund erkennst du richtig, bei den Mitschülern, die Chipstüten oder Gummibärchen als Vesper mitgebracht hatten, reichte beispielsweise das Taschengeld von den Eltern nicht aus, ein frisches Brötchen, Obst oder einen Salat in der Mensa der Schule zu kaufen. Kindern, und auch Erwachsenen sind oft die Folgen einer ungesunden Ernährung unbewusst. Sie haben unreine Haut, nehmen zu oder sind oft launisch. Grund dafür könnte eine Fehlernährung sein, welche durch das Behandeln im Biologieunterricht klar gemacht werden könnte.
Zucker, oft gesehen als der „Feind“ einer gesunden Ernährung, ist in den Köpfen von vielen Menschen falsch abgestempelt worden. Als Einzelbaustein der Kohlenhydrate, muss „Zucker“ sogar konsumiert werden, um eine gesunde Ernährung möglich zu machen. Honig, etwas Zucker im Tee oder auch Datteln sind Nahrungsmittel welche sehr süß sind aber trotzdem als gesund eingestuft werden. Süßigkeiten wie Kekse, Schokolade, oder auch Gummibärchen haben aber auch einen hohen Anteil anderer Stoffe und sind daher „ungesund“. Du erkennst auch das richtig, in Maßen ist der Konsum von Süßigkeiten kein Problem, dennoch kann man z.B. der 80/20% Regel folgen. Nach dieser Regel sind 80% der Nahrung an einem Tag „gesund“ und 20% „ungesunde“ Lebensmittel. Somit kann man sich natürlich, sogar täglich, etwas Kleines am Tag genießen.
Vielen Dank für deinen Kommentar und deine Denkanstöße, in deinem Kommentar! 😊
Liebe Grüße,
Nicole
AntwortenLöschenLiebe Nicole, liebe Helen,
Zuerst einmal danke für euren interessanten Blogbeitrag. Eure Überschrift ist euch sehr gut gelungen. Unter all diesen Blogbeiträgen (und das sind sehr viele) habe ich sofort auf euren geklickt, weil mich die Überschrift gecatcht hat.
Euer Blogbeitrag ist sehr übersichtlich gestaltet. Euer Inhaltsverzeichnis ist nicht zu überladen und man kann diesem gut folgen, um einen allumfassenden Überblick über eure Themenschwerpunkte zu erlangen. Die Bilder die ihr gewählt habt, waren stets passend zum Text. Auch das Bild- zu Textverhältnis war gut gewählt, da ich das Gefühl habe, dass einige Blogbeiträge eine reine Reizüberflutung darstellen- euerer dagegen überhaupt nicht. Auch eure Textart und Textgröße war zusätzlich mit so manch farbiger Hervorhebung (zum Beispiel bei den Geschmackrichtungen) gut gewählt. Euren Gedankengang und der Aufbau ist sehr logisch für den Leser und man versteht was ihr sagen möchtet. Allerdings wäre ein Vorschlag von meiner Seite, eurer Textformat in den Blocksatz umzuformatieren. Hierdurch bekommt euer Blogbeitrag noch mehr Struktur und, ich denke, es fällt der Leserschaft deutlich leichter, euch zu folgen. Auch ein paar grammatische Fehlerchen und auch Grammatikfehler haben sich eingeschlichen. Das ist nicht weiter schlimm, man versteht euch, aber ich wollte es euch nur gesagt haben😊.
Eure Denkpausen animieren den Leser zum Mitdenken und auch zum Teil dazu sich selbst Lösungsansätze zu überlegen. Die Fragen der Denkpausen waren sehr gut gewählt. Ich persönlich mochte es, dass ihr lieber weniger Fragen gestellt habt, diese dann aber dafür in die Tiefe gehen und man zum Teil auch grübeln muss.
Eure vielen Positionen und Blickwinkel zum Thema Ernährung geben mir als Leser einen Aufschluss über das gesamte Spektrum. Von der wichtigen Funktion über die Zunge, bis hin zu den Essstörungen habt ihr biologische wie gesellschaftliche Themen aufgegriffen, die wohl nie an Aktualität verlieren werden. Was ich noch wichtig gefunden hätte, wäre ein kurzer Bezug zu der Lebensmittelampel oder gewissen Kennzeichnungen auf Lebensmitteln. Aber bei der Seitenbegrenzung kann ich es auch vollkommen verstehen, dass man Schwerpunkte setzen muss. Besonders hat mir auch gefallen, dass ihr vor jedem neuen Themenbereich (Verdauung z.B.) erst einmal allgemein eingeleitet habt und das Step by Step oder im Detail erklärt. Das Ganze war sehr übersichtlich für den Leser.
Euer Bezug zum Thema Unterricht war gut, vor Allem der Unterrichtsstundenentwurf und das SchmExperiment hat mir gut gefallen. Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist es, dass das Thema Ernährung und Verdauung erst in der 7. Und 8. Klasse aufgegriffen wird im Lehrplan. Gewisse Basics wie die Lebensmittelampel und was steckt in der Nahrung, die ich esse, könnten schon früher behandelt werden. Denn desto früher, desto weniger riskiert man die Gesundheit der Kinder.
Liebe Grüße
Lina
Hallo Nicole und Helen.
AntwortenLöschenDanke für euren Blogbeitrag. Ich kann euch völlig zustimmen, gesunde Ernährung ist ein sehr wichtiges Thema und ist definitiv auch Angelegenheit der Schulen.
Ich habt schlüssig und interessant die Nahrungsaufnahme, die Bestandteile, sowie die Leitgedanken der gesunden Ernährung zusammengefasst und sie in einen sinnvollen Schulbezug gesetzt. Besonders die Idee mit dem „Ernährungsführerschein“ finde ich sehr toll und denke, dass sich das auch noch in der Mittelstufe anwenden lässt.
Bevor ich auf eure „Denkpausen“ eingehen, möchte ich noch kurz etwas Kritik äußern. Ich weiß nicht, inwiefern das in diesem Blogbeitrag verlangt ist, aber ich bin etwas darüber gestolpert, dass ihr die Zahlen 1-12 nicht ausgeschrieben habt. Das ist in wissenschaftlichen Texten eine gängige Vorgabe und würde euch deshalb raten, das so zu übernehmen. Auch müsst ihr in Texten auf Einheitlichkeit achten, auf Seite 2 schreibt ihr „Schüler und Schülerinnen“, auf Seite 18 nur „Schüler“ und auf Seite 22 „Schülerinnen und Schüler“. Sucht euch am besten eine Version aus und behaltet sie den ganzen Text bei. Zuletzt muss ich noch anmerken, dass Titel, Einleitung und Fazit immer zusammenhängen sollten. In eurer Einleitung wird leider der Titel nicht mit einbezogen, im Fazit jedoch schon. Diese 3 Teile eurer Arbeit bilden eine Einheit und sollten sich deshalb gegenseitig ergänzen.
Eure Denkpausen fand ich sehr gut gewählt.
Vor allem als ihr fragt, ob wir uns an die Empfehlungen halten. In dem Moment ist mir wieder aufgefallen wie ungünstig ich mich eigentlich ernähre: 80% Kohlenhydrate. In Zukunft werde ich wieder mehr auf meine Ernährung achten.
Bei der Denkpause zu den Ernährungs-Regeln hat mich besonders überrascht, dass Milch täglich empfohlen wird. Dabei dachte ich, Milch wäre tendenziell zu vermeiden, da der menschliche Körper nicht für (Kuh-) Milchprodukte gemacht sei. Auch hört man immer wieder Milch würde Demenz fördern.
Bei der Milch würde ich auch zum Schluss auch gerne bleiben und noch eine Frage an euch stellen.
Ihr habt euch jetzt umfassend mit dem Thema Ernährung beschäftigt, was haltet ihr von der Hetzte gegen die Milch oder auch gegen Gluten. Habt ihr dazu etwas gelesen oder einfach eine bestimmt Meinung?
Liebe Grüße
Angi
Liebe Nicole und Helen,
AntwortenLöschenauch von mir ein großes Lob für euren interessanten und äußerst informativen Blogbeitrag, der zum Nachdenken anregt. Ihr habt euren Beitrag sehr ansprechend und schön gestaltet. Durch die verschiedenen Abbildungen ist es sehr abwechslungsreich und man blieb stets motiviert beim Lesen. Dieses Thema ist äußerst wichtig und jeder sollte ein gewisses Bewusstsein dafür haben, da eine ausgewogene und bewusste Ernährungsweise in allen Lebensphasen und besonders im Kindesalter für einen gesunden Lebensstil von großer Bedeutung ist.
Ich stimme der Aussage: „Du bist, was du isst!“ völlig zu, denn das was wir essen, ist der Grundstein unseres Lebens. Wir entscheiden über unsere Gesundheit, unsere Beweglichkeit und auch über unsere Bildung. Jedoch wer als Kind nicht gelernt hat sich gesund zu ernähren, lernt es auch später nicht mehr und kann es seinen eigenen Kindern nicht beibringen. In manchen Tageseinrichtungen für Kindern gibt es die Gesund-Essen-Aktion „FIT KID“. Hier bekommen die Kitas nährstoffoptimierte Speisepläne auf Basis des „Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ für jeweils vier Wochen (Vgl. https://www.fitkid-aktion.de/rezepte/speiseplaene/). Das Konzept ist eine gute Möglichkeit, den Kindern eine gesundheitsfördernde Ernährung näher zu bringen und wäre auch für die Mensas in der Schule eine tolle Idee. Die Eltern können sich sicher sein, dass ihre Kinder mit essentiellen Nährstoffen versorgt werden. Allerdings haben viele Kitas und auch die Schulen nicht das nötige Geld, die Möglichkeit oder die Kapazität und lassen sich das Essen meistens schon warm liefern. Dadurch, dass es so lange warmgehalten wird, ist das Essen verkocht und die ganzen Vitamine gehen verloren.
Eure Ideen mit dem Ernährungsführerschein oder die Führung eines Tagebuches finde ich super! Die Kinder können ihr eigenes Essverhalten reflektieren und in der nächsten Sachunterrichtsstunde mit dem Lehrer darüber diskutieren. Man könnte auch Projekttage einführen zum Thema Ernährung. Die Schülerinnen und Schüler können lernen, welche Lebensmittel gesund sind und welche nicht. Durch gemeinsames Kochen werden die Kinder viel bewusster mit dem Thema umgehen und die Erfolgserlebnisse oder das Endergebnis steigert das Selbstbewusstsein. Zusätzlich werden Kreativität und Selbstständigkeit gefördert. Zudem bin ich der Meinung, dass die Schülerinnen und Schüler in der Praxis viel mehr Wissen erzielen und erlernen als in der Theorie. Bei meinem Praktikum im SBBZ haben die Kinder zum Beispiel selber Brote geschmiert und in den Pausen günstig verkauft. Jedes Brot wurde mit Salami oder Käse und natürlich Gemüse (Salat, Gurke, Paprika) belegt. Den Kindern hat es unglaublich viel Spaß gemacht und am Ende der Pause waren die Brote ausverkauft. Somit lernen die Schüler nicht nur den Umgang mit Lebensmitteln, sondern auch mit Geld.
Ich muss gestehen, dass ich mich leider nicht immer an die Empfehlungen halte, jedoch achte ich in letzter Zeit darauf meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Die vierte Regel hat mich auch sehr überrascht, da sich wahrscheinlich sehr wenige daran halten 300 bis 600 g Fleisch pro Woche zu essen. Außerdem gibt es mittlerweile so viele Möglichkeiten auf tierische Lebensmittel zu verzichten und trotzdem die notwendigen Nährstoffe zu sich zu nehmen. Wie sieht es bei euch aus? Haltet ihr euch an die Empfehlungen?
Liebe Grüße
Lea
Liebe Lea,
Löschenvielen Dank für dein positives Feedback zu unserem Blog-Beitrag!!
Du hast völlig Recht, die Ernährungserziehung als Kind bildet die Grundlage für unsere spätere Ernährungsweise. Diese eingeprägten Gewohnheiten lassen sich nur sehr schwer wieder revidieren. Das „FIT KID“ Konzept finde ich super interessant. Dadurch wird sichergestellt, dass Kinder eine gesundheitsfördernde Ernährung erhalten, unabhängig von privaten Voraussetzungen und familiären Gewohnheiten. Um dieses Konzept an allen Kitas durchsetzen zu können, wären staatliche Hilfen unverzichtbar, was meiner Meinung nach unbedingt erforderlich wäre. Deine Idee der Projekttage zum Thema Ernährung finde ich super! Dadurch hätte man wirklich ausreichend Zeit sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Außerdem würden die Kinder durch das selber Kochen spielerisch an das Thema herangeführt und die Informationen würden viel nachhaltiger verinnerlicht werden als bei reinem Theorieunterricht!
Super interessant was du schon für Erfahrungen im Praktikum gemacht hast und wie unterschiedlich Schulen dieses Thema umsetzen. Toll, dass das so gut geklappt hat!
Ich finde es klasse, dass du versuchst deinen Fleischkonsum zu reduzieren! Wenn man sich nur hin und wieder Fleisch kauft, kann man meiner Meinung nach auch auf eine ganz andere Qualität achten!
Ich versuche mich so gut es geht an die Empfehlungen zu halten, schaffe es aber auch nicht zu 100%...
Als Fleischalternative kann ich persönlich Kichererbsen oder die Gemüseburger-Mischung von Alnatura empfehlen ;) Lohnt sich mal das zu probieren!
Also nochmal Danke für dein Feedback und die super interessanten Denkanstöße und Erfahrungsberichte :)
Liebe Grüße,
Helen
Liebe Nicole, liebe Helen,
AntwortenLöschenwir verbringen sehr viel Zeit mit der Zubereitung und dem Verspeisen unseres Essens. Es nimmt eine große Rolle in unserem täglichen Leben ein- was auch richtig ist, da wir auf die Nahrungsaufnahme angewiesen sind.
Gerade, weil Ernährung so wichtig und sogar existenziell ist, ist euch eure Themenwahl sehr gut gelungen! Die Vermittlung von Ernährungskompetenz und vor allem die gesunde und „richtige“ Ernährung sollte die Schülerinnen und Schüler beschäftigen. Ich stimme euch in jedem Punkt zu, die Schülerinnen und Schüler sollten ein Bewusstsein für die gesunde Ernährung erhalten.
Euer Blogbeitrag liest sich sehr flüssig, da die verschiedenen Themeneinheiten aufeinander aufbauen. Ihr habt alle Themen, die damit zusammenhängen, berücksichtigt, sodass es mir schwer fällt, noch irgendetwas hinzuzufügen.Die Mindmap (zu Beginn) stimmt einen auf das Thema ein, da man sich kurz bevor man anfängt zu lesen, selbst Gedanken macht. Was weiß man eigentlich über gesunde Ernährung? Was verbindet man damit? Ebenso die „Denkpausen“ und Fragen tragen zum aktiven Mitdenken bei.
Besonders gefallen mir die zehn Regeln der gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Hier ist alles Wichtige noch einmal zusammengefasst und man könnte diese Liste auch im Klassenraum aufhängen, um immer eine „Check-Liste“ zu haben. So ist es einem möglich, sich selbst mindestens einmal die Woche zu kontrollieren.
Überraschend und auch schade finde ich das problematische Mittagessensangebot. Ich muss gestehen, ich hatte mich noch nie ernsthaft mit der Finanzierung auseinandergesetzt oder welche Auswahlmöglichkeiten vorherrschen. Auch mit dem hohen Preisdruck hatte ich mich noch nicht beschäftigt. Aber das Problem ist einleuchtend und nachvollziehbar. Irgendjemand muss das Essen finanzieren, wenn es kostenlos oder -günstig für die Schülerinnen und Schüler sein soll. Dazu nennt ihr sehr gute Lösungsmöglichkeiten, beispielsweise das Abonnement mit lokalen Einzelhändlern oder Landwirten.
Auch euren Unterrichtsentwurf für eine Unterrichtsstunde zum Thema Ernährung und Verdauung finde ich überzeugend. Besonders, dass Schaffen theoretischer Grundlagen mit den Nahrungsbestandteilen. Auch die Vorschläge des „Ernährungsführerscheins“, das „SchmExperten-Konzept“ oder die „Ess-Kult-Tour“ gefallen mir. Was ihr noch genannt habt, ist das gemeinsame Frühstück, was gleichzeitig ein guter gemeinsamer Start in den Tag wäre. Genauso gut wäre ein gemeinsames Kochen. Da kommt es natürlich darauf an, ob eine Küche in der Einrichtung zur Verfügung steht bzw. woher man die Lebensmittel nimmt. Notfalls kann man etwas Einfaches „kochen“ bzw. herstellen wie einen Obstsalat. Jede/r kann von zu Hause ein Messer, ein Schneidbrett und eine Obstsorte mitnehmen. Voraussetzung ist natürlich die Verlässlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Das fände ich eigentlich eine gute Idee oder wie seht ihr das?
Nicht nur die Aufklärung über gesunde Ernährung, auch die Wissensvermittlung von Essstörungen finde ich enorm wichtig. Viele pubertierende Jugendliche leiden an Unzufriedenheit oder haben ein mangelndes Selbstwertgefühl. Es ist wichtig, über diese Krankheiten zu informieren und damit eine gewisse Prävention zu betreiben. Vielleicht könnte man auch insgesamt Wert auf team-bildende Maßnahmen legen, dass die Schülerinnen und Schüler merken, angenommen zu sein. Aber das wäre wiederum ein anderes Thema und die Frage, ob die Maßnahmen nützen würden.
Danke für euren spannenden und informativen Beitrag und ich hoffe, ich konnte noch einige Denkanstöße geben.
Liebe Grüße
Carima
Liebe Nicole, liebe Helen,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren sehr informativen und interessanten Blogbeitrag. Ich empfand es als sehr angenehm euren Blogbeitrag zu lesen, was unter anderem daran lag, dass euer Beitrag sehr gut strukturiert und übersichtlich gestaltet war. Außerdem habe ich euren Beitrag gewählt, da ich mich selbst sehr für (gesunde) Ernährung interessiere und es für eines der wichtigsten Themen überhaupt halte. Der Spruch „Du bist, was du isst“ ist, wie ihr in eurem Beitrag auch schon erwähnt habt, ein relativ alter Spruch, den wahrscheinlich jeder schon einmal gehört hat. Dennoch finde ich es immer wieder erstaunlich, wie wenig sich viele Menschen mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen, obwohl eigentlich Jedem klar sein sollte, dass die Ernährung das Fundament und die Basis für ein gesundes, leistungsfähiges und erfülltes Leben ist.
Ich finde es sehr gut, dass ihr die 10 Regeln der gesunden Ernährung in euren Blogbeitrag aufgenommen habt, dadurch bekommt man auf einen Blick eine gute Zusammenfassung bezüglich gesunder Ernährung. Ebenfalls sehr gut und hilfreich finde ich eure mögliche Unterrichtsstunde, da man dadurch auch praktischen Input bekommt und nicht nur Theoretischen. Die Idee und Umsetzung der „Denkpausen“ ist sehr gut, weil man dadurch tatsächlich das eigene Verhalten reflektiert.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings. Ich finde ihr hättet ein bisschen genauer auf die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen eingehen können. Also beispielsweise inwieweit sich die Makroverteilung, Vitamin- und Balaststoffmenge usw. in den jeweiligen Altersstufen unterscheidet.
Ihr habt euch jetzt ja intensiv mit dem Thema gesunder Ernährung auseinandergesetzt. Welche Ernährungsform (vegan, vegetarisch, Paleo, low-fat, high-carb, usw.) präferiert ihr beziehungsweise haltet ihr für die Gesündeste? Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass man die jeweilige Ernährungsform auch tatsächlich über mehrere Jahre/Jahrzehnte beibehalten kann, was nicht immer ganz so einfach ist.
Zum Abschluss möchte ich mich nochmal für euren sehr guten und interessanten Beitrag bedanken und Wünsche euch alles Gute.
Mathis
Liebe Helen und liebe Nicole,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren toll gestalteten und informativen Blogbeitrag!
Besonders gut haben mir eure stetigen Visualisierungen des Geschriebenen gefallen.
Das Thema Essen und Gesundheit ist außerordentlich wichtig und es steht außer Frage, dass dieses Thema in der Schule behandelt werden muss.
Wie ihr gesagt habt, ist schon alleine durch die Mensa der Schule und durch die Vesperpausen die Schule in die Ernährung der Schüler*innen involviert. Während dem ISP in einer ersten Klasse eines SBBZs machte ich die Erfahrung, dass viele Schüler*innen entweder ungesundes oder gar kein Vesper dabei hatten. Teilweise lagen ausschließlich Schokoriegel in den Vesperboxen- welche kontraproduktiver Weise die anderen Schüler*innen auch noch neidisch machten. Eine angestrebte Lösung stellte hierfür dann die kostenlose Obst und Gemüse Ausgabe, die ihr ebenfalls vorgestellt habt, dar. Dieses Projekt empfinde ich als extrem wichtig und wertvoll.
Außerdem habe ich lange über eure Frage nachgedacht, was Deutschland tun müsste, damit eine klare Regelung der Essensituation umsetzbar wäre. Einen Essens- TÜV stelle ich mir in der Hinsicht wirklich sinnvoll vor. Dabei könnte man sich grob an den 10 Regeln zu gesunder Ernährung der Deutschen orientieren. Außerdem habe ich oft die Erfahrung in Mensen gemacht, dass stets ein vollständiges Vegetarisches Gericht zur Wahl steht, sowie eine Salattheke. Das halte ich für zwei wichtige Aspekte!
Wichtig finde ich außerdem, dass das Thema gesunde Ernährung nicht erst in der Schule in den Fokus genommen werden darf. Schon in der KiTa und im Kindergarten sollten die Kinder damit konfrontiert werden und vor allem auf eine gesunde Ernährung geachtet werden. Durch die stetig steigende Anzahl an Ganztageskindergärten und KiTas und damit die steigende Anzahl an Kindern, die in solchen Einrichtungen Frühstück und Mittagessen zu sich nehmen, wird das Thema hier immer wichtiger. Die DGE hat hierfür schon Qualitätsstandards formuliert, an denen sich Ganztageseinrichtungen orientieren können.
Ich habe ein wenig recherchiert und eine Kindertagesstätte als ein besonders gutes und konkretes Beispiel gefunden: Das Essensangebot der Kindertagesstätte orientiert sich an den Empfehlungen der DGE. Dementsprechend gibt es wenig Fleisch, einmal die Woche Fisch und täglich frisches Obst und Gemüse- Geschmacksverstärker werden ganz vermieden. Die Zentralküche liegt direkt neben der KiTa und ermöglicht so eine enge Zusammenarbeit und es ist eine individuelle Abstimmung möglich. Die Mahlzeiten werden alle gemeinsam eingenommen. Zusätzlich zu einem gesunden Frühstück und Mittagessen wird noch weiter die Ernährung, speziell saisonale Lebensmittel, in den Fokus genommen: Sie backen das ganze Jahr über, stellen Teesorten aus saisonalen Früchten und Kräutern her und kochen im Herbst, passend zur Jahreszeit, beispielsweise Apfelmus.
Liebe Grüße!
Liv
Liebe Nicole und liebe Helen,
AntwortenLöschenVielen Dank an euch für diesen tollen Beitrag. Euer Beitrag ist sehr gut strukturiert und lässt sich wunderbar lesen, vor allem die Mindmap direkt am Anfang bereitet einen hervorragend auf die verschiedenen Themenbereiche vor. Ihr listet sehr schlüssig und klar auf welche Elemente bei der Nahrungsaufnahme wichtig sind und was sie beeinflusst. Bereits bei den Geschmäckern tritt die erste eurer "Denkpausen" auf und bietet die Möglichkeit das bisher gelesene zu verarbeiten und auch eigene Gedanken dazu zu entwickeln. Diese Denkpausen habe ich persönlich als sehr Angenehm empfunden. Die 10 Regeln zu gesunder Ernährung gefallen mir besonders gut, vor allem da sie mir persönlich klar gemacht haben wie ich meine Ernährung noch verbessern und anpassen kann. Die Regeln vor Augen zu haben bietet auch eine gute Grundlage zu dem Thema Essen in der Schule. Dieses wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger und es ist sehr schade zu sehen dass es unter so vielen Problemen leidet. Euer Vorschlag einer Unterrichtsstunde gefällt mir sehr gut, die Kombination aus einer Erklärung der Verdauung und den Versuchen ist auf jeden Fall einleuchtend.
Noch einmal vielen Dank und liebe Grüße
Lukas
Lieber Lukas,
Löschenvielen Dank für dein positives Feedback!!
Es freut uns zu hören, dass die Denkpausen so gut angekommen sind, damit haben sie ihren Sinn und Zweck auch erfüllt. Mit den 10 Regeln für eine gesunde Ernährung kann Kindern, sowie Erwachsenen, wie du auch erwähnst, eine Grundlage relativ einfach dargestellt werden. Daher ist es super, dass die Regeln auch dir theoretische Verbesserungsvorschläge für deine Ernährung verdeutlicht haben. Jeder kann eine als ungesund eingestufte Ernährung umwandeln und theoretisch verbessern, man muss es nur wollen und sich daran auch gewöhnen. Hierbei machen viele den Fehler, dass sie ganz schnell eine gesunde Ernährung einführen wollen, weil sie z.B. abnehmen möchten. Diese Anpassung ist aber keine schnelle Sache, da man sich für ein gesundes weiteres Leben entscheidet.
Wie du selber auch erkennst sind Folgen ungesunder Ernährung drastisch, wenn man Nummern sieht wie viele Menschen tatsächlich Ernährungskrankheiten entwickelt haben. Da dies meistens früh, also in der Kindheit, manifestiert wird, kann eine Aufklärung durch eine Unterrichtseinheit Ernährungsstörungen sogar verhindern.
Vielen Dank für dein sehr positives Feedback und die Denkanstöße in deinem Kommentar!
Liebe Grüße,
Nicole