Liebe Leser*innen,
wir freuen uns sehr, dass ihr auf unserem Blogbeitrag gelandet seid.
Wir haben uns in unserem Blogbeitrag damit auseinandergesetzt, welche Auswirkungen die Abwesenheit des Menschen in der Natur, zu Zeiten Coronas, hatte und ob sich daraus bleibende Folgen entwickelt haben.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns sehr, wenn ihr unseren Blogbeitrag kommentiert.
Unseren Blogbeitrag findet ihr hier:
https://drive.google.com/file/d/1q8hhUk45XQCAAMyCypvH30rGPRFJMQuB/view?usp=sharing
Viele Grüße Anna, Katharina, Lena, Louisa und Manuel
Hallo liebe Blogautoren,
AntwortenLöschenzu aller erst vielen Dank für euren interessanten und informativen Blogbeitrag. Als ich den Titel bzw. die Frage eures Blogbeitrags gelesen habe, hat es mich sofort angesprochen. Denn es verbindet eines der aktuellsten Themen, von dem man momentan überall zu hören bekommt - Corona – als auch ein Thema, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte, nämlich unsere Umwelt. Eure Auszüge aus den verschiedenen Artikeln gleich zu Beginn des Beitrags haben mir sehr gut gefallen, da man sich sofort einen Überblick und eine erste Meinung verschaffen kann. Auch hat euer Blogbeitrag eine sehr übersichtliche Struktur, einen erkennbaren roten Faden und ist inhaltlich sehr einfach gehalten, weswegen alles gut nachvollziehbar ist. Zudem finde ich die beispielhafte Gestaltung eurer Unterrichtstunde zu diesem wichtigen Thema sehr gelungen. Ich finde es, zum Punkt Ökosystemdienstleistungen, immer noch erschreckend, in welchem Ausmaß der Mensch von der Umwelt profitiert und was die Umwelt dem Menschen praktisch „umsonst“ gibt. Deshalb hätte ich mir persönlich während eurer Erklärungen zu diesem Gesichtspunkt an einigen Stellen noch ein oder zwei ausführlichere Beispiele gewünscht. Zum Beispiel sprecht ihr den Punkt an, dass der Mensch einen großen Einfluss auf die „Verteilung der Tier -und Pflanzenarten weltweit“ hat. Aber wie sieht diese neue Verteilung genau aus und welche Zusammenhänge bestehen z.B. zwischen dem Artensterben, welches durch den Menschen verursacht wird, und der Pflanzendiversität? Hierzu hätte ich es auch gut gefunden, wenn ihr eure Quellen mit einer Zahl versehen und diese dann entsprechend zu dem passenden Text im Blogbeitrag angefügt hättet, damit man bei Bedarf nochmal genauer nachlesen kann.
Zu eurer Frage am Ende des Beitrags, wie man das Thema in den Unterricht bringen kann: Wenn man nicht gerade eine ganze Unterrichtstunde zu diesem Thema plant, könnte man zum Beispiel einmal in der Woche am Ende der Stunde eine Art „Frage der Woche“ in den Unterricht einbringen, in der man sich einen bestimmten Aspekt im Bezug „Mensch und Umwelt“ heraussucht und Schüler*innen dann bis zur nächsten Stunde einige Aspekte zu dieser Frage sammeln sollen. In der nächsten Stunde wird diese Frage dann besprochen und gemeinsam überlegt, wie man dabei am besten praktisch handeln könnte.
Zum Schluss hätte ich nun auch noch eine Frage: Ihr habt während eures Beitrags den Punkt „Kapazitätsgrenze“ angesprochen und, dass es zum stetigen Zuwachs der Bevölkerung kommt. Auch habt ihr im Laufe eures Beitrags den Punkt angesprochen, dass der Mensch selbst vieles durch sein eigenes Handeln tun kann, damit es der Umwelt auch „gut geht“. Ich denke, dass der Punkt Bevölkerungszuwachs sicherlich auch ein entscheidender Faktor ist, wie jetzt und auch zukünftig mit der Umwelt umgegangen wird und ich habe mich gefragt, wie die Menschen der Umwelt entsprechend handeln würden, sollte man die Kapazitätsgrenze tatsächlich erreichen? Wäre es bei einer so enormen Bevölkerungszahl dann noch möglich nachhaltig zu leben oder dafür zu sorgen, dass es nicht zu dramatischen Veränderungen bei Flora und Fauna kommt? Was denkt ihr dazu?
Liebe Grüße
Celine
Liebe Celine,
Löschenschön, dass du unseren Blogbeitrag gelesen hast und vielen Dank für dein Feedback.
Es freut uns, dass dir der Einstieg in unseren Blogbeitrag gefallen hat und wir dadurch einen ersten Überblick schaffen konnten.
Gerne nehmen wir deine Anregung entgegen, zukünftig unsere Quellen mit einer Zahl zu versehen, so dass Leser*innen sich besser orientieren können.
Zu deinem Wunsch noch mehr Beispiele zum Thema Ökosystemdienstleistungen habe ich noch etwas recherchiert.
Ich bin auf ein Millenium Ecosystem Assessment (2005), des World Resources Institute, Washington DC. gestoßen:
https://www.millenniumassessment.org/documents/document.354.aspx.pdf
Dieses vertieft nicht nur viele Beispiele, wie der Mensch Auswirkung auf seine Umwelt nimmt indem er Leistungen aus ihr schöpft, sondern diskutiert auch unterschiedliche Möglichkeiten den Verlust von Biodiversität zu mildern und was wir als Menschen präventiv leisten können, um unsere Umwelt zu schützen.
Gut hat mir deine Idee, mit der ,,Frage der Woche" gefallen. So muss das Thema Umweltbildung nicht in einer Stunde abgehandelt werden, sondern kann ein stetiger Begleiter durch das Schuljahr sein und somit unter anderem bei den Schüler*innen ein besseres Umweltbewusstsein schaffen.
Deine Frage, ob es möglich ist nach Erreichen der Kapazitätsgrenze, noch nachhaltig leben zu können, ohne drastische Veränderungen in der Fora und Fauna zu verursachen, ist nicht leicht zu beantworten. Ich denke jedoch, dass dies etwas ist, über das wir uns Gedanken machen sollten. Vor allem im Hinblick darauf, in welcher kurzen Zeitspanne wir in der Vergangenheit schon, mit negativen Folgen, massiv unsere Umwelt verändert haben.
Die steigene Weltbevölkerung ist für mich dabei nur einer der vielen Gründe, wieso Umweltbildung und BNE unerlässlich für uns und nachfolgende Generationen ist.
Liebe Grüße
Lena
Liebes Blogger- Team,
AntwortenLöscheneuer Beitrag ist wirklich lesenswert und zeigt wieder einmal auf, dass wir unser ökologisches Denken hinterfragen sollten. Der Einstieg ist ein gelungener Eyecatcher und der Inhalt sehr strukturiert und in sich stimmig. Der Bezug zur Didaktik rundet Euren Beitrag ab mit einer guten Unterrichtsidee.
Lernen wir Menschen durch die Corona-Krise etwas? Meiner Meinung nicht langfristig; Zumindest nicht der Umwelt zu liebe, sondern, wenn überhaupt, uns selbst zu liebe; Zwar kann ich mir gut vorstellen, dass sich bspw. Videokonferenzen durchsetzen, und man dadurch weniger durch die Gegend fährt oder sogar fliegt, aber den Grund dafür sehe ich nicht in der Rücksichtnahme gegenüber der Umwelt, sondern im digitalen Fortschritt und in der Bequemlichkeit des Menschen.
Zu Zeiten von Corona muss ich immer wieder an die drei Fallen bei sozial-ökologischen Dilemmata denken, die Herr Lude in der Veranstaltung “Einführung in die Biologiedidaktik“ (SoSe 2020) zum Thema gemacht hat; Der Mensch ist und bleibt egozentrisch, so dass der eigene Nutzen, der gegenwärtige Nutzen und der Nutzen im direkten Umfeld Vorrang hat.
Der Schaden, der dabei entsteht wird ignoriert, sofern man selbst nicht betroffen ist. Eben deshalb haben wir uns im Umkehrschluss in den letzten Monaten umweltfreundlich(er) Verhalten - es betraf/ betrifft uns direkt. Wir hatten/haben Angst um uns selbst und nicht um unsere Umwelt.
Das Aufatmen der Erde ist in meinen Augen eine positive Begleiterscheinung, die nicht von Dauer sein wird. Außerdem ist unser “neues“ Verhalten nicht ausschließlich gut für die Umwelt: Ich bin absolut für die Maskenpflicht, dennoch stell ich mir in den letzten Wochen immer wieder die Frage wieviel Müll wohl durch den Einwegmundschutz entsteht.
Und steigt man nun doch nicht wieder viel häufiger lieber ins Auto, um nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren zu müssen? Um nur zwei Beispiele zu nennen.
Die Impfstoffentwicklung habt ihr in Eurem Beitrag nur kurz angesprochen, da bisher nur wenig Informationen vorliegen. Ich verfolge mit großem Interesse Meldungen, die Neuigkeiten über Entwicklungen eines Impfstoffes gegen das Corona Virus beinhalten. Es gab diese Woche diesbezüglich vermeintlich gute Nachrichten vom Robert Koch Institut, welche AUSVERSEHEN auf die Homepage gestellt wurden:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/rki-verwirrung-um-ein-veraltetes-strategiepapier-16901983.html (12.08.2020)
Russland hat allerdings tatsächlich einen Impfstoff gegen das Corona Virus zugelassen. Putin`s Tochter sei sogar bereits geimpft, so heißt es weiter. Genauere Informationen findet ihr hier:
https://www.welt.de/politik/ausland/article213285488/Wladimir-Putin-verkuendet-Zulassung-von-weltweit-erster-Corona-Impfung.html(12.08.2020)
Was haltet Ihr von den Informationen aus Russland?
Vielen Dank für Euren Beitrag!
Beste Grüße
C. Zeller
Hallo C. Zeller,
Löschenvielen Dank für dein Feedback und es freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat.
Deine Gedanken zu dem egozentrischen Verhalten von uns Menschen während der Corona-Krise und deine Vermutungen für die Zeit danach kann ich gut nachvollziehen. Bei der Recherche bin ich in der Vorbereitung auf unseren Beitrag auf ein, wie ich finde treffendes Zitat gestoßen: „Wenn wir die Natur nicht pfleglicher als bisher behandeln, dann zerstören wir unsere eigenen Lebensgrundlagen. Wie wir sie aber zu behandeln haben, das können wir uns nur von ihr selber sagen lassen, und dazu müssen wir uns schon bemühen, ihre Sprache zu verstehen und ihre Schrift lesen zu lernen. Dabei könnte es sogar sein, dass wir uns dann unversehens in einem noch ganz anderen, nämlich in einem Schüler-Lehrer-Verhältnis wiederfinden, und wir sind es, die dabei zu lernen haben.“ (Suchantke, Andreas: Partnerschaft mit der Natur. Entscheidung für das kommende Jahrtausend. Stuttgart: Urachhaus 1993, Seite 9).
Schön, dass wir dich auch zum Nach- und Weiterdenken anregen konnten. Leider wird es wahrscheinlich so sein, dass die Menge an Einmalmundschutzen für viel mehr Müll als in einer Normalsituation sorgt. Dennoch gibt es auch hier andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel einen genähten Mundschutz sich selbst zu gestalten oder einen zu kaufen. Diese sind waschbar und können stetig wieder verwendet werden (können auch sogar schon als schönes Accessoire dienen).
Danke für die beiden interessanten Links. Persönlich habe ich eine kritische Meinung zu dem Impfstoff aus Russland. Denn ich finde es wirklich sehr unvorsichtig ein Medikament auf dem Markt frei zu geben, welches die dritte Testreihe noch nicht abgeschlossen hat. Es ist meiner Ansicht nach ein vorschneller und unbedachter Schritt, der zu überdenken ist. Mit Menschenleben kann und darf nicht so leichtfertig umgegangen werden. Denn ohne mögliche Risiken oder Nebenwirkungen zu kennen bzw. weiter gründlich zu erforschen und Menschen diesen Impfstoff so zu injizieren ist nicht nur ein gefährliches Unterfangen, sondern kann auch das Vertrauen der Menschen so zerstören, dass sich letztendlich keiner mehr impfen lassen möchte. Abschließend möchte ich noch auf den Namen des Impfstoffes „Sputnik V“ aufmerksam machen, der wie ich finde eine Message für sich ist, und kann dem US-Gesundheitsminister Alex Azar nur zustimmen, dass es darauf ankommt einen sicheren und effektiven Impfstoff für die Bevölkerung dieser Welt zu finden und es nicht darauf ankommt der Erste zu sein.
Liebe Grüße,
Anna Späth
Liebe Blogautor*innen,
AntwortenLöschenZunächst einmal Danke für diesen aktuell relevanten und ansprechenden Beitrag!
Ich erinnere mich noch gut an die weitreichende Schlagzeile, dass durch den Shutdown und den damit verbundenen Reisebeschränkungen, Delfine in die Lagunen Venedigs zurückgekehrt sind.
Diese Meldung erschien mir in dieser schweren Zeit als ein Lichtblick; wenigstens kann sich die Umwelt in dieser Pandemie erholen.
Jedoch stellte man fest, dass dies ein Trugschluss vieler ist. Wie ihr auch in eurem Beitrag erwähnt, verlagert sich nun der Tourismus in die heimische Natur, welche dadurch stärker beansprucht wird. Ein weiteres Beispiel: Seit der Corona-Pandemie fällt rund zehn Prozent mehr Plastikmüll in den Haushalten an, vermutlich durch Gesichtsmaske, Einmalhandschuhe oder Verpackungsmüll für Essen to go (vgl. https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-plastikmuell-muellaufkommen-100.html, zuletzt aufgerufen am 14.08.2020).
Daran wird wiederum deutlich, wie stark der Mensch in die Umwelt einwirkt, sei es bei der Verbreitung eines lebensgefährlichen Virus durch die fortschreitende Globalisierung (Tourismus, Wirtschaft, etc.) oder bei der Verschmutzung des Lebensraums durch diese.
Sehr anschaulich empfinde ich eure MindMap, welche die Probleme verdeutlicht, welche durch den Menschen entstanden sind. Wenn man sich das so anschaut, wird einem ganz mulmig zumute, da diese bei weitem nicht alle Probleme abdeckt! In diesem Zusammenhang finde ich eure Fragestellung, ob Pandemien menschgemacht sind, durchaus berechtigt. Dabei hättet ihr durchaus auch die aktuellen Fallzahlen bei den Mitarbeitern der Firma Tönnies aufnehmen können. Hier finden sich vor allem Probleme bei den Arbeitsbedingungen, unter welchen die Menschen schlachten. Sowohl die kaum einzuhaltenden Mindestabstände als auch die heruntergekühlte Luft, tragen zu einer Übertragung der Covid-19 Viren bei (vgl. https://www.tagesschau.de/inland/toennies-coronavirus-101.html, zuletzt aufgerufen am 14.08.2020). Und das alles nur, weil ein Großteil der Gesellschaft noch immer nicht bereit ist, seinen Fleischkonsum herunterzufahren und Großkonzerne wie dieser weiter an dem unter schlimmen Arbeitsbedingungen produzierten Billigfleisch verdienen. Dies verdeutlicht, wie Umweltprobleme auch mit gesellschaftlichen Problemen zusammenhängen. Deshalb empfinde ich euren Ansatz zu einer Unterrichtsstunde in diesem Bereich als sehr sinnvoll, welche die Schüler*innen zum Bewerten und Handeln anregt. Vielleicht gelingt es auf diesem Wege, durch BNE-Unterricht und gezieltes aufmerksam machen, eine Generation zu schaffen, welche sich der Problematik bewusst ist, diese angeht und nicht ignoriert wie die Babyboomer-Generation. ;-)
LG
Tizia
Liebe Tizia,
Löschenfreut uns, dass du unseren Beitrag gelesen und kommentiert hast.
Ich gebe dir recht, dass ein Großteil dieser Schlagzeilen eigentlich Lichtblicke sind. Leider muss man auch hierbei sehr gut aufpassen welche stimmen und welche nicht. Als bestes Beispiel gab es einen Post der sagte: „Delfine zurück in Venedig“. Wenn man das erstmal liest denkt man sich „krass das da Delfine normalerweise leben“. Doch leider stimmt diese Meldung gar nicht.
Leider stimmt es auch das Corona nicht nur positive Auswirkungen hat. Selbstverständlich nimmt auch der Tourismus in den heimischen Städten zu, jedoch ist dies dennoch ein kleiner Gewinn für die Umwelt, da so wenigstens weniger Flüge, Kreuzfahrten oder lange Autofahrten stattfinden.
Es stimmt auch das wir Tönnies hätten mit aufnehmen können jedoch ist dies ja nicht der einzige Betrieb. Allgemein gibt es in den Schlachtereien vermutlich nicht die besten Arbeitsbedingungen. Denn sind wir ehrlich: Überall wo man Geld sparen kann machen das die Konzerne und wenn das bei den Arbeitsbedingungen ist dann auch dort. Vielleicht würde es helfen, wenn die Gesellschaft ihren Fleischkonsum herunterfährt. Jedoch müssten dann die Schlachtereien noch mehr sparen da weniger Fleisch kaufen. Bei der Produktion wir das kaum möglich sein. Also entweder wird das Fleisch teurer, wodurch vermutlich weniger Fleisch essen würden also wollen die Schlachtereien das ja nicht, oder es wird wieder an den Arbeitsbedingungen oder Personal gespart.
Allgemein gebe ich dir aber Recht. Man müsste einfach mehr auf manche Sachen achten. Aber wie wir schon erwähnt haben, glauben wir nicht dass sich all zu viel ändern wird weil wenige auf den Luxus verzichten wollen.
Liebe Grüße
Manuel Sautter
Liebe Tizia,
AntwortenLöschenfreut uns, dass du unseren Beitrag gelesen und kommentiert hast.
Ich gebe dir recht, dass ein Großteil dieser Schlagzeilen eigentlich Lichtblicke sind. Leider muss man auch hierbei sehr gut aufpassen welche stimmen und welche nicht. Als bestes Beispiel gab es einen Post der sagte: „Delfine zurück in Venedig“. Wenn man das erstmal liest denkt man sich „krass das da Delfine normalerweise leben“. Doch leider stimmt diese Meldung gar nicht.
Leider stimmt es auch das Corona nicht nur positive Auswirkungen hat. Selbstverständlich nimmt auch der Tourismus in den heimischen Städten zu, jedoch ist dies dennoch ein kleiner Gewinn für die Umwelt, da so wenigstens weniger Flüge, Kreuzfahrten oder lange Autofahrten stattfinden.
Es stimmt auch das wir Tönnies hätten mit aufnehmen können jedoch ist dies ja nicht der einzige Betrieb. Allgemein gibt es in den Schlachtereien vermutlich nicht die besten Arbeitsbedingungen. Denn sind wir ehrlich: Überall wo man Geld sparen kann machen das die Konzerne und wenn das bei den Arbeitsbedingungen ist dann auch dort. Vielleicht würde es helfen, wenn die Gesellschaft ihren Fleischkonsum herunterfährt. Jedoch müssten dann die Schlachtereien noch mehr sparen da weniger Fleisch kaufen. Bei der Produktion wir das kaum möglich sein. Also entweder wird das Fleisch teurer, wodurch vermutlich weniger Fleisch essen würden also wollen die Schlachtereien das ja nicht, oder es wird wieder an den Arbeitsbedingungen oder Personal gespart.
Allgemein gebe ich dir aber Recht. Man müsste einfach mehr auf manche Sachen achten. Aber wie wir schon erwähnt haben, glauben wir nicht dass sich all zu viel ändern wird weil wenige auf den Luxus verzichten wollen.
Liebe Grüße
Manuel Sautter
Liebe Autoren*innen,
AntwortenLöschenzunächst finde ich, dass ihr ein interessantes Thema gewählt habt, was durch den aktuellen Bezug viel Aufmerksamkeit erregt. Es ist sinnvoll am Anfang eine kurze Einführung der Krankheit zu geben, um den Leser zu fesseln und einen Überblick zu verschaffen. Allerdings finde ich Punkt 1 „Was ist Corona“ etwas zu lang gestaltet, da euer Fokus ja auf Flora und Fauna gelegt ist und nicht auf den Menschen selbst.
Was sehr gut aufgebaut ist, sind die Umweltfaktoren, die durch den Menschen verursacht sind. Es ist logisch untergliedert in die verschiedenen Faktoren und durch die Mindmap sehr anschaulich und einfach zu verstehen. Dazu kommt, dass ihr durch die kleinen Erklärtexte die Wichtigkeit dieses Themas unterstreicht und auch passiv zum Handeln aufruft.
In dem Hauptteil eures Blogbeitrags finde ich es sehr gut, dass ihr euch auch auf ältere „Probleme“ (Weltwirtschaftskrise) bezieht, die ähnliches bewirkt hatten. Dadurch wird nochmals die Notwendigkeit betont zu handeln und auch mehr Glaubwürdigkeit geschaffen. Was ich auch sehr spannend fand, ist dass die Menschen durch den Lock down zwar weniger fliegen, fahren etc, aber dafür die eigene Umgebung „zerstören“.
Ich finde es sehr sinnvoll, dass ihr eine Unterrichtsstunde zu diesem Thema geplant habt und außerdem davor kurz den Verlauf, sowie die Ziele erläutert habt.
Der Unterrichtsaufbau ist sinnvoll aufgebaut, abwechseln gestaltet (Gruppenarbeit, Plenum,…) und zeitlich realistisch getaktet.
Das Fazit finde ich gut und kritisch formuliert, allerdings für meinen Geschmack ein bisschen zu negativ konnotiert. Das Schlusswort bleibt dem Leser wahrscheinlich am besten im Kopf und da finde ich es passender es positiv auszudrücken, aber trotzdem kritisch zu sein.
Das Layout gefällt mir allen in allem sehr gut. Ich finde es ist nicht überladen mit Abbildungen und Ablenkungen. Zudem sind die blauen Kästen an der Seite eine helfende Gedankenstütze beim Lesen und lockern den Text ein wenig auf.
Insgesamt gefällt mir eure Arbeit sehr gut und greift ein sehr wichtiges und spannendes Thema auf, mit dem sich die Menschen unbedingt beschäftigen und es auch in der Schule integriert werden sollte.
Liebe Grüße
Lara Zepp
Hallo Lara,
Löschenerstmal vielen Dank für dein ausführliches Feedback zu unserem Blog! Wir freuen uns, dass es dir gut gefallen hat.
Ich denke, es ist wichtig, wie du sagst, erstmal einen Überblick oder wissenschaftliche Grundinformationen über das Thema zu bekommen, da die Fachbegriffe und Informationen in der öffentlichen Diskussion leicht durcheinandergeraten und so schnell falsche Fakten verbreitet werden können. Auf dieser gemeinsamen Basis wollten wir dann unser Thema aufbauen.
Hast du es selbst oder in deinem Umfeld erlebt, dass eventuell die eigene Umwelt mehr belastet wird, da man sie mehr nutzt?
Du sagst, im Fazit ziehen wir einen zu negativen Schluss, wie ist deine Meinung zu unserer Frage: Denkt ihr, dass Corona langfristige Auswirkungen mit sich bringen wird? Lernen wir Menschen durch diese Krise etwas, oder gibt es keinerlei positive Effekte und sogar einen „Rebound-Effekt“? Würdest du sagen, dass wir Menschen viel aus dieser schwierigen Zeit lernen im Bezug auf unsere Umwelt?
Liebe Grüße,
Louisa Patsch
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenich habe im Moodle-Forum gelesen, dass ihr euch auch noch über ein paar Kommentare freuen würdet, also hier kommt noch einer :). Auch wir würden uns noch sehr über den ein oder andern Kommentar freuen, gerne dürft ihr daher auch bei unserem Blogbeitrag vorbei schauen: https://drive.google.com/file/d/1pb0l1K2Q7YiS1CfbUTkpYp_LOBYB1xHr/view?usp=sharing
Zuerst einmal Danke für diesen interessanten Beitrag zu einem so aktuellen Thema! Der Aufbau und die Gestaltung gefallen mir gut und das Thema wurde gut und verständlich aufarbeitet. Insbesondre die Mindmaps - vor allem das Mindmap zu den vom Menschen verursachten Problemen finde ich sehr gut, auch wenn mir umso länger ich das Mindmap betrachte habe immer unwohler wurde – schon wahnsinnig wie viel doch an uns Menschen hängt und ihr habt ja nur ein paar Beispiele benannt.
Um die Schlagzeilen zu den Veränderung „dank Corona“ und den damit verbundenen Ausgangs- und Reisebeschränkungen, insbesondere rund um das Wasser in den Kanälen von Venedig ist wohl niemand herumgekommen. Auch ich habe mich zunächst über diese Schlagzeilen gefreut und dachte, wie ihr es ja auch beschrieben hattet, „endlich mal wieder etwas positives in dieser doch so komischen Corona-Zeit“. Jedoch sah ich das Ganze von Anfang an auch kritisch und fragte mich wie lang anhaltend diese Veränderungen doch sein werden.
Wie ihr ja auch erwähnt habt handelt es sich dabei nicht um anhaltende Veränderungen oder gar um richtige Verbesserungen der Wasserqualität, sondern um einen Zustand der nicht anhalten ist- da sich die Sediment-Partikel nur auf dem Grund abgelagert haben. Zudem verlagert sich durch die "Corona-Umstände" der Tourismus ja im Gegenzug in die heimische Natur, welche dadurch mehr Belastung erfährt – erst heute habe ich einen Bericht über den vermehrten Tourismus an der Ostsee, am Bodensee und im Schwarzwald gelesen.
Eine Stelle aus eurem Blogbeitrag ist mir besonders im Kopf geblieben, ich zitiere sie mal: „ (…)muss dies nun ein Appell an uns Menschen sein. Denn indem wir uns zurücknehmen ging es der Umwelt besser. Doch der Mensch als Umweltfaktor kann nicht ganz wegfallen, deswegen muss jetzt umgedacht werden und Strategien entwickelt werden, wie wir Menschen mit der Umwelt zusammenleben können, damit es uns, aber auch der Natur gut geht.“ (S.11) genau das ist der Punkt, wir müssen nun Konzepte erarbeiten die im Endeffekt dafür sorgen, dass wir noch lange gut in und mit der Natur leben können! Ich hoffe sehr, dass die Corona-Pandemie den ein oder andern zu Nachdenken oder sogar zum Umdenken gebracht hat und dass es nicht zu einem „Rebound-Effekt“ kommen wird, von dem ihr in eurem Beitrag berichtet hatte.
Nun zu eurer Frage am Ende des Blog-Beitrags, wie man das Thema in den Unterricht behandeln könnte… Da gibt es sicher viele Möglichkeiten, ich könnte mir z.B. auch vorstellen Schüler in Kleingruppen Vorträge zum Thema „Mensch und Umwelt“ erarbeiten zu lassen und vielleicht ergeben sich daraus ja sogar kleine Projektideen, die man gemeinsam umsetzen könnte.
Ganz liebe Grüße
Xenia
Liebe Xenia,
LöschenVielen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blogbeitrag. Schön, dass er dir gefallen hat und dieses Thema näherbringen konnte.
Ja, du hast recht, die vielen Punkte mit denen wir unsere Umwelt negativ beeinflussen sollten uns definitiv zu denken geben und gleichzeitig einen Appell an uns sein, etwas zu ändern. Z.B. die Jagd einzuschränken, oder weitestgehend auf Kunststoff zu verzichten. Ich denke all diese drastischen Faktoren sollten bei uns zu einem Lebenswandel führen, wie viele ihn auch schon begonnen haben. Denn allein das Bewusstsein über die negativen Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt hilft nicht weiter, es muss uns auch zum Handeln bewegen.
Dennoch, und das wollten wir auch mit unserer Unterrichtsstunde zeigen, können wir Menschen auch positive Auswirkungen auf die Umwelt haben und diese gilt es umzusetzen. Mit Müll aufsammeln, Bäume pflanzen, bedrohte Tierarten in Gefangenschaft erhalten, mit dem Ziel sie später wieder auszuwildern, seien nur einige wenige Beispiele genannt.
Über den vermehrten Tourismus in Deutschland habe ich schon nachgedacht. Es ist natürlich logisch, dass wir Deutschen eben in unserem eigenen Land Urlaub machen, wenn Auslandsreisen problematisch werden. Doch daran sieht man, dass die Menschen sich während Corona nicht der Umwelt zuliebe „aus der Natur rausgehalten“ haben, sondern nur um sich selbst zu schützen. Corona hat also nicht zu einem umweltbewussteren Denken bei den Menschen geführt. Und wir Menschen sind immer noch dazu aufgefordert, die Probleme unserer Umwelt zu erkennen und aktiv etwas zu verändern.
LG,
Katharina
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenDieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenLiebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenan eurem Unterrichtsentwurf hat mir sehr gut gefallen, dass sich die Klasse am Ende der Stunde eine praktische Aktion aussucht, um gegen die Umweltverschmutzung zu handeln. So machen sich die Schüler selbst Gedanken in welcher Art und Weise die Umwelt geschädigt wird, wie man dagegen vorgehen kann und setzen ihren Plan dann auch aktiv in die Tat um. Das könnte für manche Schüler ein Anstoß sein, sich auch in ihrem späteren Leben für den Umweltschutz einzusetzen und eine Einführung sein, wie man solche Aktionen planen und durchsetzen kann.
Wenn die Corona-Krise beendet ist halte ich einen Rebound-Effekt für sehr wahrscheinlich. Die Menschen werden höchstwahrscheinlich, wenn sie dieses Jahr auf eine größere Reise verzichtet haben, diese nächstes Jahr nachholen wollen. Vielleicht haben manche Menschen dieses Jahr auch Geld gespart und wählen nach der Corona-Pandemie ein noch weiter entfernteres Reiseziel oder unternehmen eine noch umfangreichere Reise.
Die einzig positive, langfristige Folge der Corona-Pandemie für den Umweltschutz könnte ein Digitalisierungsschub sein. So werden in Zukunft vielleicht auch nach der Pandemie mehr Dinge digital erledigt werden, vielleicht wird öfters im Homeoffice gearbeitet werden, wodurch weniger Abgase durch die Einsparung des Wegs zur Arbeit entstehen. Ob diese Einsparungen einen großen Unterschied machen werden bleibt jedoch fraglich.
Die Corona-Beschränkungen wirken sich jedoch nicht immer positiv auf Tiere aus. In einigen Teilen der Welt erholt sich die Natur durch das Fernbleiben des Menschen, jedoch kann das bei Tieren, die sich an den Menschen angepasst haben, auch den gegenteiligen Effekt bewirken.
In der thailändischen Stadt Lopburi sind wilde Affen eine Attraktion für Touristen, die auch von diesen normalerweise gefüttert werden. Durch das Wegbleiben der Touristen fielen auch die Fütterungen für die Affen aus, was dazu führte, dass die Affen in Rudeln von Hunderten um die knapp gewordenen Nahrungsressourcen kämpften. (https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/corona-in-thailand-hunderte-affen-kaempfen-auf-offener-strasse-16677631.html)
Fallen euch andere, an den Menschen angepassten, Tier- oder Pflanzenarten ein, auf die das Verschwinden des Umweltfaktors Mensch einen ähnlich negativen Effekt haben könnte?
Viele Grüße,
Roman Liedl
Liebe Leser,
AntwortenLöschenVielen Dank für eure Kommentare, für euer Lob aber auch die konstruktive Kritik. Vor allem eure verschiedenen Ideen zu Unterrichtsstunden und Unterrichtsinhalten haben mir sehr gut gefallen. So zum Beispiel Celines Idee mit der „Frage der Woche“ zu Mensch und Umwelt, die es ermöglicht das Thema Umwelt nicht nur einmalig im Schuljahr, sondern ständig in kurzen wiederkehrenden Phasen zu behandeln, so könnten auch bestimmte Umweltprobleme über eine längere Phase beobachtet werden oder das Handeln der SchülerInnen kann immer wieder angespornt werden.
Oder Xenias Idee mit den Projektideen, denn SchülerInnen sind bei praktischen Unterrichtseinheiten meist mit mehr Freude dabei, ihr Wissenserwerb ist meist größer und das Gelernte bleibt länger im Gedächtnis. Die Projekte können dann von den SchülerInnen weitestgehend selbstständig geplant werden und sich auf Themen beziehen, die den SchülerInnen auch persönlich am Herzen liegen. Dadurch entsteht mehr Motivation für die Umsetzung dieser Projekte, als wenn die Lehrperson die Themen raussucht und verteilt.
Wichtig war uns, dass wir uns bei unserer Unterrichtsstunde auf das Konzept von Erkennen, Bewerten und Handeln stützen, dies kann mit ein wenig Modifizierung auch in euren Ideen eingebracht werden. Denn es ist eine gute Basis für einen Unterricht der die SchülerInnen in die Umweltthematik einführt, sie selbst damit arbeiten lässt und schließlich zum aktiven Handeln anregt und darin auch unterstützt.
Liebe Grüße,
Katharina
Liebes Blogger - Team,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren gut verständlichen Beitrag zu einem brandaktuellen Thema, das JEDE/N zurzeit betrifft, beeinflusst und bewegt. Obgleich viele sich tagtäglich mit der Thematik des Coronavirus und den aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen, gibt es ebenso viele Menschen, die sich nicht umfassend informieren - euer Beitrag schafft jedoch in einfacher, nicht zu komplexer Sprache, dennoch jedoch inhaltlich komplex, Verständnis für das Virus und dessen Auswirkungen.
Für mich als "Fachfremde", was die Biologie angeht, war euer Beitrag sehr verständlich und hat zudem mein Wissen erweitert. ((a)biotische Faktoren, Prägung der Ökosysteme, allgemeine Definition von Fachbegriffen uvm.).
Besonders interessant fand ich euren Beitrag zur Frage "Sind Pandemien menschengemacht?". An dieser Stelle hätte ich mir sogar noch eine vertiefte Auseinandersetzung gewünscht bspw. durch das Führen eines Interviews mit einem Experten auf diesem Gebiet, da ich es sehr wichtig finde, dass wir uns und unser Handeln heutzutage hinterfragen, um solche gefährdenden Szenarien wie Pandemien nicht zu unser aller Alltag der nächsten Jahrzehnte werden zu lassen ..
Als spannend empfand ich zudem die Satellitenbilder, die ihr gezeigt habt. Visualisierungen dienen vor allem im unterrichtlichen Geschehen den SchülerInnen, um Problematiken auch zu verbildlichen. Ich könnte mir dies gut als Aufhänger bspw. als Stundeneinstieg vorzustellen, um einen stummen Impuls zu setzen, sodass die SuS selbst herausfinden können, was die Bilder zeigen und was sich verändert hat. Eure Unterrichtsstundenplanung ist in sich schlüssig und passend zur Thematik. Da ich ein großer Fan der Reduktion von Lehrersprache bin, hätte ich, ob nun die Satellitenbilder oder bspw. ein Bild einer versmogten Stadt als Aufhänger genommen, dies an die Tafel gepinnt und die SuS erst einmal selbst sich induktiv das Thema erarbeiten lassen. Vielleicht ist dies ja eine weitere Idee für eure Umsetzung :) Ansonsten gefällt mir vor allem die Gruppenarbeitsphase sehr gut, in der zusätzlich zu fachlichen immer auch soziale Kompetenzen gefördert werden. Den Abschluss mit der großen Mindmap finde ich super, da so nochmal aufgegriffen wird, was gewissermaßen bei den SuS "hängenbleibt".
Eurem Fazit stimme ich in großen Teilen zu, jedoch bin ich nicht vollends einverstanden mit dem folgenden Satz: "Corona war die Motivation,
jedoch nur zum Wohle für sich selbst und nicht zum Wohle der Umwelt." Ich glaube, und selbst wenn es "gutgläubig" ist, dass die Tatsache, dass beinahe jeder die Natur hat aufatmen sehen, dazu führen wird, dass zumindest der ein oder andere sein Handeln nachhaltig hinterfragt - zumindest hoffe ich das!
Herzlichen Dank für euren absolut gelungenen Blogbeitrag!
Liebe Grüße!
Hallo,
Löschenwir freuen uns, dass wir den Inhalt verständlich rüberbringen konnten und dass du etwas durch unser Bemühen gelernt hast.
Das Experten-Interview ist eine gute Idee zur Vertiefung der interessanten Thematik, in die wir uns auch erstmal einarbeiten mussten. In diesem Bereich war es schwierig auf verlässliche Quellen zu stoßen. Ich denke, dass dazu wohl auch mehr Forschungsergebnisse in nächster Zeit kommen werden. Die Methodik des stummen Impulses ist eine tolle Idee für einen Unterrichtseinstieg. Angepasst an die Lerngruppe kann man dies bestimmt oft umsetzten.
Natürlich hoffen wir auch, dass die aktuelle Situation zu einem Umdenken oder wenigstens zu einem Aufmerken oder einem Anstoß für den Umwelt- und Artenschutz führt. Der etwas pessimistische Gedanke, dass der Mensch vermutlich eher an sich selbst denkt, rührt wohl aus der Betrachtung der Entwicklung der letzten Jahre. Die Forderung des gestrigen Treffens von Greta Thunberg mit Angela Merkel: "Die Klimakrise als Krise behandeln", macht auf die Dringlichkeit des Themas aufmerksam. Weitere Informationen zum Inhalt des Treffens findet ihr hier: https://www.tagesschau.de/inland/merkel-thunberg-treffen-101.html
Gibt es noch andere Meinungen zu dem letzten angesprochenen Thema? Gerät der Umweltschutz angesichts der gesundheitlichen Krise in den Hintergrund?
Liebe Grüße,
Louisa
Liebes Bloggerteam,
AntwortenLöschendas Thema Corona prägt unseren Alltag seit Beginn diesen Jahres. Es lässt uns zu Hause bleiben, verhindert typische sommerliche Aktivitäten wie den Besuch von Festivals oder Partys, es lässt nicht nur die Gastronomen um ihre Existenz bangen, es bringt Krankenhäuser mit den Krankenpflegern*innen an ihre Grenzen. Die Pandemie hat uns in der Hand und die Auswirkungen sind für alle spürbar und gravierend.
Man sucht hier den positiven Effekt und das versucht auch euer Beitrag. Ihr macht deutlich, dass die positiven Effekte auf die Umwelt nur von kurzer Dauer sind. Durch euren Artikel habe ich neu erfahren, dass eine andauernde Westwindlage und Polarluft vorliegt, sodass es den Schadstoffen kaum möglich ist, sich anzulagern.
Es ist ein schwieriges Thema, worüber bereits viele verschiedene Informationen veröffentlicht wurden. Deshalb gefällt mir besonders, dass ihr zu Beginn die Krankheit noch einmal erklärt, sodass ihr dafür sorgt, dass der Leser auf denselben Stand wie ihr kommt.
An der Stelle der Folgen der Krankheit wollte ich noch etwas hinzufügen. Hier beschreibt ihr, dass es geringe Auswirkungen geben kann, jedoch auch ernsthaftere Verläufe. Hinzu kommt, dass bei infizierten und sogar schon geheilten Personen,bleibende Schäden aufkommen können. Beispielsweise kann es zu „Hirnschädigungen [kommen], die zu Gedächtnisproblemen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten führen“ (https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/coronavirus-langzeitfolgen-101.html). Auch das Immunsystem oder Organe können Schäden davontragen. Die Krankheit kann enorme Nachwirkungen hinter sich ziehen und hier trifft es die Überschrift der verlinkten Internetseite gut: „Genesen heißt nicht geheilt“. Deshalb sollte man sich gut dagegen schützen, worauf ihr ebenso eingegangen seid.
Besonders informativ und gelungen finde ich die blau umrandeten Kästen an den Seiten.
Überrascht hat mich, als ich im Internet die Stichworte „Corona Umwelt“ eingab, als erstes eine Seite angezeigt wird mit der Überschrift „Kurzfristig positiv: Corona-Effekte auf die Umwelt“. Eigentlich rechnete ich mit den bereits bekannten Schlagzeilen. Aber stattdessen kommen sogar Seiten, die auf den Rebound-Effekt hinweisen.
Ein wirklicher Fan bin ich von eurem Fazit und explizit von eurer Frage: „Will der Mensch von Corona lernen? Oder ist er nur froh, wenn alles vorbei ist und er wieder zur Normalität zurückkehren kann?“. Dies sollte man sich wirklich überlegen und deshalb finde ich es sehr wichtig, dieses Thema mit seinen Schülerinnen und Schülern zu behandeln, dass diese ein Bild von der Situation bekommen und sie es sind, die daraus lernen.
Beispielsweise kann man mit seinen Schülerinnen und Schülern verschiedene Zeitungen durchforsten, daraus die Informationen über Corona heraussuchen und vergleichen. Wie berichtet welche Zeitung darüber? Welche sind zuverlässiger als andere? Was sagt das Internet über Corona?
Dies würde auch eine Verbindung zur Medienbildung zulassen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Quellen verlässlicher sind als andere, üben zu recherchieren und nutzen in dieser digitalen Zeit auch die Zeitung, die schon lange nicht mehr als selbstverständlich gilt.
Danke für euren sehr informativen und logisch aufgebauten Blogbeitrag!
Mit lieben Grüßen
Carima.
Hallo Carima,
Löschenes freut uns sehr, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat und du auch neue Informationen mitnehmen konntest.
Ja, leider kann dieser Virus wirklich schlimme Auswirkungen zur Folge haben.
Vor kurzem wurde auch erst über ehemalige Covid 19 - Patienten berichtet, die nach ein paar Wochen keine Antikörper mehr aufwiesen. Dies wäre auch eine schlechte Nachricht für zukünftige Impfungen. Aber bisher sind noch keine genauen Erkenntnisse möglich und somit lässt es sich natürlich noch keine verallgemeinernde Aussage treffen. Mehr Infos findet man dazu unter: https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/corona-sind-wir-nach-einer-infektion-immun/
Mir gefällt es sehr gut, dass du deine Überlegungen gleich mit der Praxis verknüpfst. Du hast ein tolles Beispiel gefunden, dass die Verbindung von der Medienbildung und dem Fach Biologie wiederspiegelt. Es ist bestimmt interessant, die Schüler*innen aus einer Vielfalt von Medien diese Informationen vergleichen zu lassen und dadurch auch eventuelle Fake News herauszufiltern und auf solche aufmerksam zu machen.
Vielen Dank, dass du unseren Beitrag gelesen und kommentiert hast.
Liebe Grüße,
Anna Späth
Liebes Bloggerteam,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren Blogbeitrag! Ich finde das Thema sehr spannend, da es momentan alle betrifft. Ihr habt das Thema leserfreundlich veranschaulicht und gut strukturiert.
Eure Unterrichtsskizze finde ich gut gelungen, da durch die Gruppenarbeit kognitive Konflikte erzeugt werden, die den SuS beim Hinterfragen des Themas helfen.
Ihr habt den Rückgang des Reise- und Flugverkehrs bereits angesprochen. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Luft aus, sondern auch direkt auf den Menschen. Die Internetseite des Deutschen Fluglärmdienstes e.V. führt auf, dass gemessene Dauerschallpegel von 63,2 dB(A) auf 53,4 dB(A) abnahmen. Jedoch ist es in diesem Fall ähnlich wie mit der Umwelt. Kurzzeitige Veränderungen führen letztendlich nicht zum gewünschten Ziel. Auch hier wäre es wichtig den Verkehrslärm über längere Zeit zu verringern, damit bestehende Erkrankungsrisiken minimiert werden. In diesem Zusammenhang könnte man den SuS Einheiten zum Thema Lärmbelästigung/Folgen von Lärm etc. näherbringen, oder was meint ihr?
Ich bin auch der Meinung, dass die Menschen nach der Pandemie wieder in alte Gewohnheitsmuster zurückfallen, da das eigene Interesse über dem der Umwelt steht.
Es ist sehr schade, dass alle darüber Bescheid wissen, dennoch nicht gehandelt wird. Ich denke hier spielt wie so oft der Gedanke „Ich allein kann eh nichts bewirken“ eine große Rolle.
Umso wichtiger ist es, diese Themen im Unterricht zu behandeln und SuS zu nachhaltig denkenden und handelnden Personen auszubilden. Die SuS sollten regelmäßig auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht werden. Es könnten z.B. regelmäßig Projekttage stattfinden, an denen verschiedene praxisbezogene Aktivitäten mit theoriegestützen Unterrichtseinheiten kombiniert werden. Im Unterricht lernen die SuS z.B. wie sich Plastik/Müll auf unsere Umwelt auswirkt, im Praxisteil sammeln sie zusammen Müll in Parks/im Wald ein. Anschließend könnte eine UE zum Thema Recycling folgen mit anschließender Bastelstunde, in der der gesammelte Müll soweit wie möglich verarbeitet wird. Was haltet ihr von diesen Ideen? Würdet ihr es bevorzugen diese Themen mit in den regulären Unterricht einzubauen oder fändet ihr separate Projekttage bzw. ein eigenes Fach zu diesem Thema sinnvoll?
Ich freue mich auf eine Antwort. Danke!
Liebe Grüße
Angelina :)
Liebe Angelina,
Löschenvielen Dank für dein Interesse an unserem Blogbeitrag und deinen Kommentar.
Da Lärm gesundheitsgefährdend und bei Kindern negative Auswirkung auf die Konzentrationsfähigkeit und Lesefähigkeit haben kann, stimme ich dir zu, dass es wichtig ist mit Schüler*innen, die Auswirkungen von Lärmbelastungen und eventuellen Langzeitschäden zu thematisieren. Das wir durch Maßnahmen in der Corona-Krise reduzierten Lärm erlebten, regt uns vielleicht dazu an bewusster über Lärmverschmutzung nachzudenken.
Deine Idee Projekttage zu gestalten, in denen praxisbezogene Aktivitäten mit theoriegestützten Unterrichtseinheiten verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Bei guter Organisation denke ich, dass sich dies nicht nur klassenintern anbietet sondern, dass z.B. monatlich auf schulinterner Ebene solche Projekttage gestaltet werden können, um Schüler*innen handelnd zu nachhaltigem Denken zu motivieren. Dabei bieten sich dann bestimmt auch Kooperationen mit anderen Schulen, z.B. SBBZ oder mit außerschulischen Institutionen an.
Liebe Grüße,
Lena
Liebes Bloggerteam,
AntwortenLöschenein großes Dankeschön an euch für diesen gelungenen und wachrüttelnden Blogbeitrag.
Als ich den Titel las, kamen mir sofort die Bilder der glasklaren Kanäle und des leeren Markusplatzes in Venedig in den Kopf. Vor einigen Jahren war ich selbst dort und war einerseits fasziniert von der Stadt, den Bauwerken, der Kultur, aber auch geschockt vom Massentourismus. Überall war man von hunderten, wenn nicht sogar tausenden Menschen, umzingelt und man wurde regelrecht durch die Stadt geschoben, von der Menschenmasse getragen.
Ich finde es sehr gut, dass ihr euch kritisch mit diesen vermeintlich positiven Effekten für unsere Umwelt befasst habt. Wie sagt man so schön: Nicht alles was glänzt ist Gold. So kann man meiner Meinung nach die derzeitige Situation für die Umwelt darstellen und dies ist euch sehr gut gelungen.
Euren Einstieg mit den Schlagzeilen finde ich gut gewählt, da wohl jeder/ jedem Leser*in mindestens eine davon in den vergangenen Monaten begegnet ist.
Die kurzen Erläuterungen bezüglich des Coronavirus selbst, finde ich passend. Wir reden zwar seit Monaten gefühlt über nichts anderes mehr, aber die wenigsten Menschen wissen Genaueres bzw. Hintergrundinformationen. Das beste Beispiel hierfür sind, meiner Meinung nach, die Personen, die ihren MUND-NASEN-Schutz über dem MUND und NICHT auch über der NASE tragen oder die beim Sprechen mit Verkäufer*innen die Maske vom Gesicht wegziehen.
Die von euch geplante Unterrichtsstunde mit den Komponenten ERKENNEN, BEWERTEN und HANDELN würde sich auch für eine ganze Projektwoche eignen. Hierbei lernen die Schüler*innen nicht nur etwas zur aktuellen Situation weltweit, sondern lernen auch den kritischen Umgang mit Medien, Quellen und Artikeln, sowie die kritische Auseinandersetzung und Bewertung dieser.
Ein Grund für meinen Vorschlag ist, dass viele Menschen alles, was in den Medien gezeigt wird, nicht hinterfragen und es als allgemeingültige Wahrheit annehmen, aber dies ist FALSCH und sollte den Schüler*innen schon sehr früh gelernt werden.
Mich persönlich hat dieses ungewöhnliche Jahr zum Nachdenken gebracht über meinen persönlichen Lifestyle. Vor allem ist mir abends das laute Zirpen der Grillen aufgefallen. Dies wurde wahrscheinlich immer durch die vielen Autos und auch die Flugzeuge übertönt.
Ich hoffe, dass auch noch viele andere Menschen weltweit ihre Lebensweise überdenken. Natürlich kann man z.B. den Flugverkehr oder auch die Schifffahrt nicht einstellen auf Grund der Industrie, des Tourismus und der damit verbundenen Arbeitsplätze. Wenn aber den Menschen bewusst wird, dass man nicht jedes Jahr drei Flugreisen rund um die Welt machen muss, um glücklich zu sein, sondern dass es so viele wichtigere Dinge im Leben gibt, ist schon viel für Mensch UND Umwelt erreicht. Wir haben nur diese eine Welt und zumindest ich will diese den folgenden Generationen als einen lebenswerten Planten hinterlassen.
Viele liebe Grüße
Laura Grau
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenIhr hattet viel Text, jedoch ist mir das Lesen nicht schwergefallen. Formulierung, Layout und auch Schaubilder sind gut eingesetzt worden und haben somit den Lesefluss vorangetrieben. Eine kleine Kritik wäre die Gestaltung der Tabelle „Doppelstunde für die 7. und 8. Klasse“. Mir gefällt, wie ausführlich ihr die jeweiligen Phasen der Unterrichtsstunde formuliert habt, jedoch wirkt es zusammengequetscht und etwas unüberschaubar (nur eine optische Kritik).
Den Satz in eurem Fazit „Corona war die Motivation, jedoch nur zum Wohle für sich selbst und nicht zum Wohle der Umwelt“ ist mir nach dem Lesen am stärksten im Kopf geblieben.
Meiner Meinung nach ist der Großteil der Menschen hedonistisch und Profit orientiert. Deswegen ist der globale Flugverkehr für circa zwei Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich, was rund zwölf Prozent der Verkehrsemissionen entspricht. Beim Fliegen tragen neben der Kerosinverbrennung auch die dabei entstehenden Kondensstreifen zur Erderwärmung bei. Aber das interessiert uns nicht, weil wir gemütlich einen Cocktail am Strand schlürfen wollen.
„Durch menschliche Bebauung und durch Landwirtschaft wurde die Hälfte der Erde verwandelt“, die Hälfte! Die Auswirkungen unserer Ernährung auf das Klima sind immens. Nahezu 70 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen. Vor allem das Methan, das bei der Milch- und Fleischproduktion entsteht, erzeugt mehr Treibhausgase als der globale Verkehr (Flugzeug, Auto, Schiffe etc.) zusammen. Wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das zu einer jährlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen!
(Hier könnt ihr es genauer Nachlesen https://science.orf.at/v2/stories/2988476/, Stand 16.07.2019)
Leider muss ich zugeben, dass diese Umstände mich für sehr lange Zeit nicht interessiert haben. Ich habe beim Einkaufen hauptsächlich auf den Preis geachtet und meine größte Sorge war, wo der nächste Urlaub mit meinen Freunden stattfinden soll. Traurig, dass es eine Pandemie benötigt, um die Menschen zum Nachdenken anzuregen, ihre Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten zu überdenken. Erst seit Kurzem habe ich mich dazu entschieden, nicht mehr zu fliegen. Zudem habe ich einen ‚Meatless Monday‘ eingeführt, um meinen Fleischkonsum einzuschränken.
Wenn jeder ein kleines Stückchen nachhaltiger denkt und dies in die Tat umsetzt, denke ich, dass man den „Rebound-Effekt“ eindämmen kann. Ganz wird er allerdings nicht wegfallen können, dafür sind wir zu sehr Mensch.
Liebe Grüße,
Danny Nguyen