Donnerstag, 20. August 2020

Waldpädagogik-Natur erleben

Aufforstung von 900 Millionen Hektar Wald könnte zwei Drittel der ...
https://www.scinexx.de/news/geowissen/neue-waelder-als-klimaretter

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wald ist für die Erde und den Menschen schon seit unzähligen Jahren von elementarer Bedeutung. Unsere Wälder haben allerdings nicht nur einen großen Stellenwert in der Ökonomie, Ökologie und Freizeit, sondern dienen auch hervorragend als Lernort.

Unserer Meinung nach wird in der Schule viel zu wenig über und mit dem Wald gelernt. Daher haben wir uns näher mit der Waldpädagogik beschäftigt und versuchen euch in unserem Blogbeitrag ebenfalls von dem großen Mehrwert den der Wald uns bietet zu überzeugen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf eure Kommentare.
Luisa und Mathis

Link zum Beitrag (Den Link müsst ihr leider kopieren und einfügen)

https://drive.google.com/file/d/1jHo7wHEVossOqoWINYCHZbeJYCwryvqK/view?usp=sharing







14 Kommentare:

  1. Hallo, danke für euren Blogbeitrag.
    Ihr habt euch ein sehr interessantes Thema für euren Blogbeitrag ausgesucht. Ihr habt euren Beitrag gut gegliedert. Sehr gut fand ich, dass ihr ein praktisches Beispiel mitreingebracht habt, das in den einzelnen Phasen erklärt wurde.
    Bei dem ersten Spiel hätte ich mir die Beschreibung ein wenig ausführlicher bzw. deutlicher gewünscht. Da habe ich nicht ganz verstanden, wie die Kinder zu der festen Reihenfolge kommen, in der sie sich die Bälle zuwerfen sollen.
    Was denkt ihr, inwieweit die Kinder schon über Vorwissen verfügen sollten für die beispielhafte Veranstaltung?
    Ich finde insgesamt das Thema sehr spannend, wie man den Wald für die Kinder praktisch miteinbeziehen kann und ich finde ihr habt das gut dargestellt. Ich persönlich fände es noch interessant, wie man in einer solchen Veranstaltung (im Rahmen anderer Themen) vielleicht noch mehr praktisch mit dem Wald selbst arbeiten kann, da in dem Beispiel nur in einer der Phasen direkt mit dem Wald gearbeitet wird. Zum Thema Nahrungsnetze finde ich die Veranstaltung aber gut gegliedert und aufgebaut.
    Interessant hätte ich auch noch gefunden, wenn noch mehr zur Vor- und Nachbereitung einer solchen Veranstaltung im Beitrag vorhanden wäre, da ich persönlich dies als schwierigen Punkt empfinde, der für den Lernerfolg der Kinder aber sehr wichtig ist.
    Allerdings hätte dies dann vermutlich auch den Rahmen des Beitrags gesprengt.
    Insgesamt finde ich euren Beitrag gelungen und sehr interessant, gerade weil ich mit diesem Thema noch nicht so viel Erfahrungen habe.
    Liebe Grüße
    Svea

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  2. Hallo Liebes Blogger-Team,

    danke für das interessante Thema, dass ihr euch ausgesucht habt. Euer Interesse, den Leser*innen den Wald näher zu bringen, lässt sich deutlich herauslesen. Auch ich finde, dass der Wald weitaus mehr zu bieten hat als nur Spaziergänge. Deshalb finde ich es gut, dass ihr anfangs beschrieben habt, welche Bedeutung der Wald für euch beziehungsweise für uns Menschen, Tiere, usw. hat und daher sollten wir unsere Wälder gut erhalten. Dies habt ihr gut mit dem Begriff der Nachhaltigkeit erklärt. Ihr habt zum Beispiel erwähnt, dass wir Menschen nicht auf Kosten anderer Menschen in anderen Ländern Leben sollen, usw. Daher hätte ich es noch gut gefunden, wenn ihr etwas über die Ausbeutung der Wälder geschrieben hättet oder der illegalen Holzfällung durch Großunternehmen, wie IKEA. Früher zählten Möbel zu den Luxusgütern, sie waren teuer und hatten eine lange Lebensdauer. Heutzutage werden die Möbel einfach gewechselt, wenn sie einem nicht mehr gefallen. Ich denke, dass das auch noch einmal zum Nachdenken bringen würde. Was meint ihr dazu? Hättet ihr vielleicht noch paar Informationen hierzu?
    Eure Idee mit der Speisekarte finde ich klasse und werde auf jeden Fall darauf zurückgreifen, wenn ich eine Exkursion zum Wald machen sollte, denn damit hat man eine gute Grundlage zur Durchführung. Mit eurer praktischen Umsetzung habt ihr gezeigt, wie vielfältig der Wald sein und was man darin alles erleben kann. Der Wald ist also keineswegs langweilig und die Kinder und Jugendlichen können viel von ihm und mit ihm lernen. Zum Schluss habt ihr erwähnt, dass die Schüler*innen ihr Feedback abgeben können. Das finde ich persönlich bei solchen Veranstaltungen sehr wichtig, denn man erkennt was bei den Schüler*innen hängen geblieben ist und welche Dinge sie am meisten angesprochen haben oder welche weniger. Die Lehrkraft kann somit an manchen Stellen nachjustieren.
    Auf ein abschließendes Feedback von eurer Seite her, hätte ich mich ebenso gefreut. Euren Blogbeitrag finde ich dennoch sehr gelungen und es hat mir Freude bereitet ihn durchzulesen.


    Vielen Dank und liebe Grüße
    Silvana Yousif

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    1. Liebe Silvana,
      vielen Dank für dein Feedback und deine Anmerkung bezüglich der Ausbeutung der Wälder durch illegale Holzrodung durch Großunternehmen wie beispielsweise Ikea. Ich stimme dir zu das wäre definitiv ein interessanter Aspekt den man in eine Lehrveranstaltung gut einbringen könnte. Der Vorteil hier ist, dass man sehr gut einen Alltagsbezug der Schülerinnen und Schüler herstellen kann, da jeder irgendwelche Möbel zu Hause hat und viele sogar Möbel von Großunternehmen wie Ikea. Die Schülerinnen und Schüler werden somit ständig damit konfrontiert und das Gelernte bleibt besser im Gedächtnis.

      Ich habe mich darüber ein wenig informiert und folgende Aspekte recherchiert.
      Illegale Holzrodung ist eine der größten Gefahren für die Gesundheit der Wälder weltweit. In Russland stammt ungefähr 50% des Holzes aus illegalen Quellen. Das Tropenholz aus Indonesien wird zu 75% illegal gefällt und im brasilianischen Amazonas liegt der Anteil sogar bei 80%.
      Der illegale Holzeinschlag und –handel wird mit der organisierten Kriminalität in Verbindung gebracht und erzielt jedes Jahr immense Geldsummen. Aus diesem Grund verabschiedete die EU im Jahr 2013 die Europäische Holzverordnung, um den Handel zu stoppen, der vor allem auch durch Korruption begünstigt wird.
      Diese gigantischen Rodungen haben einen immensen Einfluss auf den Artenreichtum in der Tier- und Pflanzenwelt und somit auch auf das Ökosystem. Der Großteil der Fläche wird für die Landwirtschaft (Anbau von Palmöl, Soja, für Rinderweiden) und für die Umwandlung von Naturwald in Holz-Plantagen verwendet.
      Ein weitere Folge sind die negativen Auswirkungen auf das Klima, da die weltweiten Waldrodungen bis zu 20% der globalen Kohlendioxidemissionen ausmachen.
      Der Nutzen beschränkt sich immer nur auf ein paar wenige die vom illegale Holzeinschlag und –handel profitieren der Großteil der Bevölkerung vor allem die Anwohner sind wirtschaftlich unmittelbar betroffen. Der Anteil des illegalen Holzeinschlags an der globalen Holzproduktion wird auf 20 bis 40 Prozent geschätzt, der wirtschaftliche Schaden durch entgangene Einnahmen für Staat, Industrie und Waldbesitzer auf 15 Milliarden US-Dollar pro Jahr.
      https://biologiedidaktik.blogspot.com/2020/08/waldpadagogik-natur-erleben.html?showComment=1598171500902#c552867385405084605
      Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.
      Liebe Grüße
      Mathis

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  3. Liebe Luisa, Lieber Mathis,

    dank eurer spannenden Einleitung habe ich mich dazu entscheiden (unter anderem) euren Beitrag zu lesen. Ich muss sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war. Das Thema Waldpädagogik hatte ich tatsächlich in der Oberstufe schon mal, leider ist das aber schon länger her, sodass ich nicht mehr alles genau auf dem Schirm hatte. Dank euch wurde mein Wissen nun aufgefrischt und vor allem erweitert. Besonders gefallen haben mir die Zitate und Gesetzesauszüge, die ihr eingebaut habt. Diese lockern den Lesefluss auf und schmücken das Thema passend aus. Euer allgemeines Design ist farblich sowohl als auch mit den Symbolen, wie z.B. den Blättern sehr passend gewählt. Was den Text angeht konntet ihr viele wichtige Informationen einbringen. Die Schaubilder waren passend - nur ein paar mehr Bilder hätten es meines Erachtens nach sein dürfen.
    Den Bezug zur Praxis habt ihr super hergestellt. Reichliche Hintergrundinformationen dienen einem Guten Verständnis eures Praxisbeispiels. Während die SuS sich das komplexe Thema „Nahrungsketten und Nahrungsnetzte“ selbst auf spielerische Weise erarbeiten, werden Sachverhalte visualisiert, die Motivation wird gesteigert und die Wahrscheinlichkeit, dass die SuS sich Inhalte viel besser merken können ist hoch. Eine Wiederholungsaktivität mit einzuplanen erachte ich durchaus als sinnvoll. So kann das gewonnene Wissen der SuS überprüft werden. Man könnte in diesem Zusammenhang auch auf weitere Nahrungsketten eingehen. Mein Lieblingsbeispiel passend zum Sommer ist die Nahrungskette im Ökosystem Meer: Phytoplankton > Zooplankton > Hering > Kabeljau > Robbe > Hai/ Schwertwal (vgl. https://www.welt.de/wissenschaft/gallery8714985/Die-Nahrungskette-des-Meeres.html). Anschließend könnten Ökosysteme gegenübergestellt werden, was für die SuS sicher spannend wäre.
    Dadurch, dass heutzutage oft über den hohen Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen geklagt wird, wird häufig vergessen, dass Kinder trotz allem unbedingt in die Natur wollen. Viele Eltern finden es geschickt, wenn die Kinder im Wohnzimmer am Tablet/TV sitzen, da sie so nebenher etwas erledigen können (Wäsche, kochen etc.), und die Kinder gleichzeitig im Blick haben. Das ist nicht der Fall, wenn man mit den Kindern auf die Felder oder in den Wald geht. Momentan betreue ich mit zwei Kommilitoninnen 12 Kinder im „Sommerferiencamp“ der PH Ludwigsburg. Mir wurde schnell bewusst, wie sehr die Kinder die Bewegung brauchen und die Natur erkunden wollen. „Gehen wir heute in den Wald? Können wir heute auf Bäumen klettern? Spielen wir wieder draußen?“, sind die meist gestellten Fragen der Kinder bei uns im Camp. Dadurch wird nochmals klar, wie bedeutsam die Natur und speziell auch der Wald für Kinder und deren Entwicklung ist. Eine Idee wäre zwar, die von euch genannten Aktivitäten auf dem Schulhof zu machen, aber ein Ausflug in den Wald wirkt bei den SuS nochmals ganz anders. Wir haben ja -zumindest bisher noch- in der Nähe der meisten Schulen einen Wald, den man gut mit dem Bus oder sogar zu Fuß erreichen kann.
    Zum Schluss würde mich interessieren, wie ihr auf dieses Thema gekommen seid bzw. was euch dazu bewegt hat, darüber zu schreiben? – Eine sehr gute Idee, wie ich finde! :)

    Liebe Grüße,
    Pia Flamm

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  4. Liebes Bloggerteam,

    der „Kopf“ beinhaltet nach Petalozzi die kognitiven Leistungen, den Verstand und die Vernunft. Durch diese können auch überhaupt Dissonanzen entstehen, die Interesse und Motivation bei Schülern*innen hervorrufen. Diese Theorie ist sehr nützlich für die Waldpädagogik, da schon allein mit einem Ortswechsel Spannung erzeugt wird. Die Schüler*innen sind über die Abwechslung froh und sind gespannt, was sie an diesem anderen Lernort erwarten wird.
    Ein sehr interessantes und umfassendes Thema, das ihr innerhalb eures Beitrages genau so gestaltet und „rüberbringt“. Ich finde diesen strukturiert und die Reihenfolge nachvollziehbar, weshalb er sich auch sehr gut lesen lässt. Ihr beginnt mit sehr allgemeinen Punkten und werdet im weiteren Verlauf konkreter. Sehr interessant und neu fand ich das Pestalozzi-Dreieck mit Kopf, Herz und Hand. Das werde ich nun sicher des Öfteren in meine zukünftige Unterrichtsplanung miteinbeziehen. Mir gefällt auch euer Hinweis, dass die Durchführung nicht der Planung entsprechen muss oder sogar auch gar nicht kann. Es ist nun mal nicht möglich, in einem solchen Lernort alles auf das kleinste Detail zu planen (kann man eigentlich nie, da immer etwas Unvorhersehbares eintreffen kann). Mit dieser Aussage beruhigt ihr sicher einige angehende Lehrer*innen!
    Besonders überzeugend finde ich eure Praxisbeispiele! Es ist immer einfach theoretische Sachen von sich zu geben, jedoch Ideen zu entwickeln, wie man es den Schülern*innen näher bringt, geht darüber hinaus. Ihr hattet sehr gute Einfälle und habt euch Mühe gegeben, wobei ich glaube, dass die Altersgruppe überdacht werden müsste bzw. bei dem ein oder anderen Spiel eine Abwandlung nötig wäre. Beispielsweise habe ich den Eindruck, dass das Spiel „Nahrungsnetz Chaosball“ für 10-Jährige zu schwer wäre (vorausgesetzt ich habe den Ablauf und den Inhalt richtig verstanden).

    Ihr schreibt am Anfang über Waldpädagogik und dass es darauf ankommt, den Wald mit allen Sinnen zu erleben. Deshalb finde ich schade, dass alle Spielideen zum Thema „Nahrungsnetze“ und „indirekte und direkte Beziehungen zwischen Lebewesen“ sind und ihr nicht unbedingt Priorität auf das Erleben mit den Sinnen legt. Jedoch wären es dann wahrscheinlich zu viele Praxisbeispiele gewesen und hätten den Rahmen des „Artikels“ gesprengt. Habt ihr dennoch Ideen, wie man das Erleben des Waldes und der Natur mit den Sinnen umsetzen kann?

    Denn gerade das macht Waldpädagogik für mich interessant. Unser Alltag oder das alltägliche Leben der Kinder ist mit viel Trubel, Stress und Lärm überschattet, außerdem werden die Sinne durch den zunehmenden Einsatz von digitalen Medien abgestumpft und einseitiger. Im Wald kann man die Stille genießen, die Natur betrachten, das Holz, die Erde, das Harz riechen, mit seinen nackten Füßen den Erdboden bewusst wahrnehmen, u.v.m. Es gibt so viele Dinge, die man innerhalb der Waldpädagogik umsetzen und erleben kann, das im Klassenzimmer unmöglich ist.

    Ich will damit nicht euren Beitrag kritisieren, da er wirklich gelungen und interessant gestaltet ist! Das Lesen hat mir Spaß gemacht, danke!
    Liebe Grüße
    Carima.

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    1. Liebe Carima,
      vorab ab vielen Dank für deinen Kommentar und deine Kritik. Es freut uns, dass dir unser Blogbeitrag gefallen hat und wir dir mit dem Pestalozzi-Dreieck neuen Input liefern konnten, den du in deinen zukünftigen Unterricht integrieren wirst.

      Du hast natürlich Recht, dass allein der Ortswechsel in diesem Fall der Wald, bei den Schülerinnen und Schülern zu Spannung führt und somit im Idealfall zu Interesse und Motivation. Das Interesse beziehungsweise die Motivation sind für das Lernen von zentraler Bedeutung, daher sind Konzepte wie die Waldpädagogik für den Einsatz in der Schule sehr gut geeignet und sollten dementsprechend auch genutzt werden.

      Im Hinblick auf die Zielgruppe bei „Chaosball Nahrungsnetze“ muss ich dir teilweise zustimmen. Das Alter der Zielgruppe liegt zwischen 10 und 16 Jahren, was eine sehr große Altersspanne darstellt. Der Hintergrund dafür ist, dass man das Spie individuell an die jeweilige Klasse und deren Leistungsvermögen anpassen kann und muss. In der einfachsten Variante des Spiels wählen die Schülerinnen und Schüler lediglich eine vorbereitete Tier- oder Pflanzenkarte und befestigen diese gut sichtbar auf ihrer Kleidung. Anschließend werden vom Lehrer*in unterschiedlich große und unterschiedlich farbige Bälle ins Spiel gebracht, bei der einfachsten Variante lediglich zwei Bälle. Die Bälle gehen dann immer von einer Person zur nächsten. Bei der einfachsten Variante wandert Ball 1 innerhalb der Kinder mit Pflanzenkarten und Ball 2 innerhalb der Kinder mit Tierkarten. Ich denke, dass diese Variante des Spiels auch für jüngere Kinder gut umsetzbar ist, vor allem da diese Übung lediglich als Hinführung zum Thema fungiert. Den Ablauf der schwierigeren Varianten kann man in unserem Blog nachlesen, falls jemand mehr über dieses Spiel erfahren möchte. Aber ich habe persönlich das Spiel noch nie mit einer Klasse gespielt, von daher kann es auch sein ich liege falsch und das Spiel ist für diese Altersklasse generell zu schwer.

      Wir hatten noch Beispiele für das Erleben des Waldes mit allen Sinnen aber das hätte, wie du schon gesagt hast, den Umfang unseres Blogbeitrages gesprengt. Ich kann dir hier noch kurz ein Beispiel nennen.
      Für eine Veranstaltung zum Thema Ökosystem  Waldboden lassen sich gut Übungen in denen der Tastsinn eingebaut wird umsetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen alle eine Hand voll Waldboden in die Hand nehmen und dann mit geschlossenen Augen daran riechen. Anschließend sollen die Schüler*innen die Augen öffnen und genau beschreiben was zu sehen und zu riechen ist und sich dann darüber mit ihren Mitschüler*innen austauschen. Die Lehrperson erzählt dann, dass in einer Hand voll Waldboden genauso viele Lebewesen leben wie es auf der Erde Menschen gibt. Dadurch hat man schon einmal das Interesse der Lernenden geweckt. Allerdings muss im weiteren Verlauf problematisiert werden was ein Lebewesen ist und dass es bei Pilzen und Bakterien nicht möglich ist ein Individuum zu erkennen. Natürlich muss auch geklärt werden wie viele Menschen auf der Erde leben. Im Anschluss erfolgt dann eine Aufgabe die sich auf die Bodenlebewesen bezieht. Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beispiel weiterhelfen, wenn du weitere Beispiele kennen lernen möchtest, kannst du mir gerne schreiben ich hätte noch einige, die ich dir gerne zur Verfügung stellen kann.
      Viele Grüße
      Mathis

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  5. Liebe Mitblogger*innen, ich habe euren Beitrag ausgewählt, da ich dem außerschulischen Lernen ein hohes Potential bezüglich der Lernerfahrungen zuschreibe. Und handelt es sich um den Biologieunterricht, so ist der Wald sicherlich eines der dankbarsten Ziele für eine Exkursion. Ihr habt in eurem Beitrag sehr schöne Ideen vorgestellt, um Schüler*innen unterschiedliche Phänomene der Biologie näher zu bringen. Besonders gefallen haben mir die Stationen des Experimentierens zu den abiotischen Faktoren. Ich denke das Entdecken unter Zuhilfenahme von selbst ausgeführten Experimenten, ist für die Schüler*innen besonders interessant und unterstützt somit den Lernerfolg zusätzlich. Bezüglich der ph-test könnte ich mir auch vorstellen, weitere Proben aus einem Stadpark oder von einer Verkehrsinsel zu nehmen, um sie mit denen des Waldes zu vergleichen. Somit wäre zusätzlich zum Erforschen der unterschiedlichen, abiotischen Faktoren des Waldes, eine Brücke geschlagen zu den unterschiedlichen abiotischen Umweltbedingungen in der stark bevölkerten Stadt und dem Naturschutzraum Wald. Solche Proben könnten die Schüler*innen als Hausaufgabe sammeln, um sie dann gemeinsam auszuwerten und zu vergleichen. Es wäre somit möglich eine weitere Schulstunde zum Thema BNE anzuschließen. Bezüglich der Erforschung der Produzenten habt ihr die App "flora incognita" vorgestellt. Ich habe diese und andere Apps zur Bestimmung von Pflanzen bereits getestet und bin leider auch oft mit zweifelhaften Ergebnissen konfrontiert worden. Daher denke ich, die Schüler*innen sollten vorher darauf hingewiesen werden, dass sie darauf achten müssen die Pflanzenteile scharf und vollständig zu fotografieren. Kommt es doch zu falschen Bestimmungen, ist dies natürlich auch ein Anlass zum Lernen - zum einen, indem man den oder die Unterschiede zur korrekt bestimmten Pflanze kennenlernt und zum anderen, dass die Technik auch nicht frei von Fehlern ist und man ihr somit nicht blind vertrauen darf. Dies ist allerdings nur möglich, wenn falsche Bestimmungen von der Lehrperson auch entdeckt werden. Ich habe meine ersten Erfahrungen mit technisch angeleiteten Naturentdeckungen in Form eines Actionbounds gemacht. Diese technische Form der Naturerschließung kann auf eine moderne Weise viel Wissen vor Ort vermitteln. Jedoch sollte eine oder mehrere Lehr- und/oder Betreuungspersonen verfügbar sein, um den Schüler*innen vor Ort Hilfestellungen geben zu können. Somit ist der Einsatz technischer Hilfsmittel eine tolle Ergänzung zu klassischen Methoden der Erkenntnisgewinnung. Neben dem fachlichen und pädagogischen Aspekt ist die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes auch nicht zu unterschätzen. So eine gemeinsame Exkursion stärkt neben den sozialen Strukturen der Klasse unter anderem auch die Immunkräfte der Schüler*innen. Unter dem Begriff des Waldbadens (https://www.waldbaden-erlebnis.ch/waldbaden/) findet man eine Vielzahl positiver Auswirkungen, die die Natur auf uns hat. Nicht zuletzt sollte auch solches Wissen mit den Schüler*innen geteilt und vermittelt werden, um eine umfassende und nachhaltige Wertschätzung gegenüber der Natur zu erreichen. Zum Schluss noch ein Lob für eure Gestaltung und die Idee kleine Konversationen im Comicstil einzubauen.

    Herzliche Grüße,
    Saskia Zimbra Matter

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  6. Hallo zusammen,
    zunächst möchte ich gesagt haben, dass euer Beitrag in meinen Augen ein sehr wichtiges Thema anspricht und ich ihn deshalb mit Freude gelesen habe.

    In eurem Beitrag bekommen die Themen Nachhaltigkeit und BNE viel Raum, was ich sehr begrüße. Nachhaltigkeit ist ein Thema, dass alle Menschen betrifft, weshalb die Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schule essentiell ist. Euer Beitrag beginnt mit der Darstellung, welche Leistungen der Wald erbringt und weshalb man ihn wertschätzen sollte. Mir hat es gefallen, dass ihr dabei sehr verschiedene Aspekte ansprecht. Neben den mehr oder weniger offensichtlichen Aspekten der Ökologie und Ökonomie, wird der Wald auch als Stätte der Erholung, Entspannung und Gesundheitsförderung betrachtet.

    Das pädagogische Prinzip nach Pestalozzi passt, wie ihr im Beitrag ausführlich erläutert, sehr gut in die Thematik und ist dementsprechend als Grundlage für den Unterricht sehr gut geeignet. Mir wirft sich hier allerdings dennoch die Frage auf, welche anderen pädagogischen Prinzipien man verwenden könnte.

    Euer Praxisbeispiel für eine waldpädagogische Veranstaltung gefällt mir sehr. Ihr habt das Beispiel sehr detailliert ausgearbeitet und man bekommt eine gute Vorstellung davon, welche Möglichkeiten es für mich als zukünftige Lehrkraft gibt, mit den SuS die Natur und speziell den Wald zu erkunden.

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Liebe Grüße
    Robin Holler

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  7. Hallo Luisa und Mathis.
    Ihr habt euch ein sehr interessantes Thema für euren Blogbeitrag ausgesucht. Euer Interesse, den Wald uns näher zu bringen, lässt sich deutlich herauslesen. Euren Blogbeitrag finde ich gut und übersichtlich gegliedert. Zu Anfang bezieht ihr euch auf die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier, hier fand ich es sehr gelungen, wie ihr die Bedeutung des Waldes für uns erklärt. Jedoch denke ich, dass ihr hier noch ein wenig mehr auf die aktuelle Situation, wie zum Beispiel in Brasilien, hättet eingehen können (Was bedeutet es für uns, wenn der Amazonas immer weiter abgeholzt/gerodet wird?). Ich fand es sehr gut, dass ihr ein Beispiel mit eingebaut habt, an dem wir uns als Lehrer*innen orientieren können. Was meint ihr, welches Vorwissen der Kinder hier zur Verfügung stehen muss, um die Veranstaltung mit den SuS durchführen zu können?
    Das Thema an sich finde ich spannend und es gibt einen sehr guten Überblick darüber, wie man den Kindern praktisch den Wald näher bringen kann.
    Abschließend will ich noch sagen, dass mir euer Blogbeitrag gut gefallen hat und er mein Interesse für das Thema Wald neu geweckt hat, denn ich hatte bis jetzt noch keine wirkliche Erfahrung damit, wie man das Thema Wald mit den Kindern umsetzen kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    Fabian

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  8. Liebes Bloggerteam,

    Euer Beitrag gefällt mir sehr gut. Er ist anschaulich gestaltet und nicht überlagert. Das Thema Waldpädagogik ist sehr gut für den Biologieunterricht geeignet. Durch das naturnahe Lernen werden komplexe Informationen besser verarbeitet und gespeichert. Besonders gut hat mir die Idee eurer Speisekarte gefallen. Sie gibt einen guten Leitfaden an welchem man sich orientieren kann.
    Das „Nahrungsnetz Chaosball“- Spiel war mir vor eurem Blog noch nicht bekannt. Ich finde diese Übung eignet sich besonders bei jüngeren Schülerinnen und Schülern und bietet die Möglichkeit schulisches Wissen mit Spiel und Spaß zu vereinen. Anhand dieses Spiels kann verdeutlicht werden, welche tragenden Rollen eine jede einzelne Art im Ökosystem hat. Auch können Folgen des Klimawandels und Artensterbens in diesem Spiel verdeutlicht werden. Die Leitperspektive Bildung für nachhaltige Entwicklung stellt eine wichtige Rolle im Bildungsplan dar, daher ist es wichtig dies mit den Schülern gemeinsam zu besprechen und nach Lösungsansätzen zu suchen. In diesem Zusammenhang kann man bei einem Ausflug in den Wald schauen, welche Gegenstände oder Verpackungen man findet und sie zusammen mit den Schülern einsammeln und so zu einem besseren und gesünderen Wald beitragen. Auch kann damit das Verantwortungsbewusstsein der Lernenden gestärkt werden. Zudem helfen die Schülerinnen und Schüler aktiv dabei den Wald zu verbessern und werden gegenüber Umweltverschmutzung sensibilisiert. Man kann man die Gefahren und Folgen von Umweltverschmutzung im Zuge dessen besprechen und sich Projekte überlegen, um dies zu verhindern.
    Bei der Waldpädagogik spielen Zecken und herabfallende Äste eine ernstzunehmende Rolle. Schülerinnen und Schüler können Gefahren nicht so gut wahrnehmen, besonders wenn sie nicht dafür im Vorfeld sensibilisiert werden. Auch kann es sein, dass viele Eltern der Kinder und Jugendlichen einen Ausflug aufgrund von Bedenken und Ängsten nicht befürworten. Zudem ist es meist so, dass zusätzliche Begleitpersonen für größere Ausflüge benötigt werden, dies stellt einen erhöhten Arbeitsaufwand dar. Wie würdet ihr als Lehrkräfte damit umgehen?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Rebecca

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  9. Hallo Luisa und Mathis,

    danke für die interessante Ausarbeitung zu diesem Thema. Der Beitrag ist für Außenstehende sehr gut strukturiert und verständlich aufgebaut. Ich finde die anfängliche Erklärung sehr ausführlich und denke das Kinder so ein gutes Grundwissen zum Thema Wald erlernen können. Die Idee eine Veranstaltung anhand eines Speiseplans aufzubauen finde ich ein super Mittel um es etwas anschaulicher zu machen.


    Als Frage habe ich mir überlegt ob es für die Kinder ein guter Einstieg in das Thema wäre, wenn sie sich selbst erstmals eine eigene Definition über den Wald machen um zum Beispiel eigene Erlebnisse und Erfahrungen mit einbringen und verarbeiten zu können.

    Mit freundlichen Grüßen
    Moritz

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  10. Liebe Luisa und lieber Mathis,
    euer Blogbeitrag hat mit gut gefallen! Eine schöne Gestaltung und ein roter Faden erhöhen die Lesefreude eures Beitrags!
    Ich habe vieles aus eurem Blogbeitrag bezüglich der Waldpädagogik und deren praktischer Umsetzung mitnehmen können. Das Pädagogische Prinzip nach Pestalozzi und dessen Verbindung mit der Waldpädagogik ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Außerdem hat mich der Fakt, dass 32 Prozent der Landesfläche Deutschlands mit Wald bedeckt sind sehr beeindruckt!
    Euer Praxisbeispiel ist mit vielen tollen Ideen bestückt. Das "Nahrungsnetz Chaosball" Spiel stelle ich mir tatsächlich sehr chaotisch vor und kann mir vorstellen, dass kleine Gruppen sinnvoll wären. Vielleicht könnten dabei jeweils 2 Schüler*innen einer trophischen Ebene in eine Gruppe zusammen kommen- also bei 4 trophischen Ebenem 8 Schüler*innen. Was meint ihr dazu?
    Bezüglich des Beginns und des Einstiegs dieses "Waldtages" fände ich es noch schön und wichtig, den Schüler*innen direkt zu Beginn eine aktive Begegnung mit dem Wald zu ermöglichen. Die Schüler*innen sollen erfahren dürfen: Wo befinde ich mich? Was höre ich? Was rieche ich? Was fühle ich? (...). Dabei können alle Sinne den Wald "erfahren" und die Schüler*innen sich auf ihre Umgebung und die Ruhe des Waldes einlassen.
    Hier findet ihr Ideen zur Umsetzung unter dem Abschnitt "Ideen für alle Sinne": https://www.experto.de/praxistipps/kinder-erleben-den-wald-mit-allen-sinnen.html (Letzter Zugriff 23.08.2020).
    Bezüglich der Einstimmungsübung kann ich mir je nach Altersstufe gute Differenzierungsmöglichkeiten vorstellen. Eine erweitere Form könnte dabei sein, ausschließlich heimische Waldtiere zu nennen. Fraglich ist, ob dabei der Schwierigkeitsgrad für eine Einstimmungsübung dann schon zu erhöht ist.
    Während des Lesens eures Blogbeitrags habe ich mir die Frage gestellt, an welchem Ort im Wald ein solcher Waldtag am besten stattfinden kann.
    Wenn ich im Wald unterwegs bin, sehe ich oft sogenannte "Waldklassenzimmer", die einen tollen Lernort und Ausgangspunkt für waldpädagogische Veranstaltungen darstellen könnten. Durch Internetrecherche können die Standorte solcher Waldklassenzimmer herausgefunden werden und evtl. reserviert werden.
    Außerdem habe ich kürzlich eine Dokumentation über den Schwarzwald angeschaut, in der verschiedene Camps für Schulklassen vorgestellt wurden, bei denen die Schüler*innen zusammen mit heimischen Rangern den Schwarzwald erkunden dürfen. Das stelle ich mir als tolle Möglichkeit für ein Schullandheim vor. Hat jemand mit solchen Schullandheimen schon Erfahrungen gemacht?

    Vielen Dank für den tollen Blogbeitrag und liebe Grüße!
    Liv

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  11. Hallo liebes Bloggerteam,

    vielen Dank für euren Blogbeitrag, dessen Thema mich direkt angesprochen hat. Beim Lesen hat man sehr gemerkt, dass ihr schon sehr in die Thematik eingearbeitet seid und diese weiter vermitteln wollt, das finde ich klasse! Eure Einleitung finde ich gut gewählt, da ihr mit den Waldbränden im Amazonas und Australien einen aktuellen Bezug nehmt. Anschließend geht ihr induktiv vor und leitet so das allgemeine Thema ein.
    Das Prinzip des ganzheitlichen und lebendigen Lernens finde ich sehr interessant und ansprechend. Gerade die ausgeglichene Relevanz von „Herz“, „Kopf“ und „Hand“ erachte ich vor allem in Lernprozessen als sehr wichtig.
    Eure Umsetzungsidee mit Hilfe des Menüplans hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Diese werde ich in Erinnerung behalten. Sie lässt sich ja eigentlich für jegliche Thematik anpassen.
    Ebenfalls hat mir gefallen, dass ihr ein Praxisbeispiel eingebracht habt. Dies habt ihr sehr detailliert und verständlich dargestellt, so dass es in angepasster Form für eine eigene Unterrichtseinheit verwendet werden könnte. Dabei würde mich interessieren, ob ihr euch über den Blogbeitrag hinaus Gedanken zur Vermittlung des nötigen Hintergrundwissens gemacht habt. Wie würdet ihr dies am besten vermitteln? Hättet ihr ebenfalls Ideen für Klassen, bei denen ein direkter Waldbesuch nicht möglich ist? (Dies ist natürlich nicht die Aufgabe eures Beitrags, nur falls ihr trotzdem schon Ideen oder Anmerkungen dazu hättet) Nachdem ihr in mehreren Phasen die Vielfältigkeit des Waldes geschickt an die Schüler*innen herantragt, festigt ihr das Wissen durch Wiederholung. Ich finde schön, dass ihr auch diesen Punkt beachtet habt. Ebenso ist es bestimmt spannend, was das Feedback der Schüler*innen sein wird. Nicht nur, damit die Lehrkraft die Inhalte optimieren und anpassen kann, sondern um die (wahrscheinlich positiven) Gefühle und Erfahrungen der Schüler*innen auf sich wirken zu lassen. Hierbei kann ich mir gut vorstellen, dass auch eher unerwartete Äußerungen kommen werden. Des Weiteren würde mich interessieren, ob jemand von euch schon einmal ein ähnliches Projekt durchgeführt hat und wie seine/ihre Erfahrungen damit waren.

    Ihr habt den Beitrag kreativ und gut strukturiert gestaltet, was eine gute Übersicht ermöglicht. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße

    Melanie

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  12. Liebes Bloggerteam,
    durch einen Podcast des Radiosenders SWR1 bin ich vor einigen Tagen auf das Thema Wald, dessen forstwirtschaftliche Nutzung und die aktuelle und prognostizierte Entwicklung der Waldbestände aufmerksam geworden. Euer Beitrag ist mir dementsprechend direkt aufgefallen. Euer Beitrag liefert praxisorientierte Inspiration und verdeutlicht das Potential von außerschulischem Lernen, welches ja im Grunde genommen dem Ansatz des situierten Lernens, wie es in der Kognitionspsychologie schon länger untersucht wird, entspricht. Vorallem den Hinweis, dass die Umwelterziehung sich nicht zur
    Katastrophenpädagogik entwickeln sollte, fand ich wichtig. Die praktischen Erfahrungen im Wald mit positiven Emotionen wie Zuversicht, Hoffnung, Lebensfreude und dem Gefühl von
    Selbstwirksamkeit, zu verknüpfen, erscheint mir als wichtiger Grundsatz.
    Der skizzierte Unterricht, kann meiner Meinung nach gut als erste Inspiration aufgegriffen werden. Die Durchführung im Detail, kann ja dann abhängig von der Klassenstufe noch vorgenommen werden. Ich hatte mir noch einen genauereren Blick auf die Vor- und Nachbereitung des geschilderten Unterrichts gewünscht.
    Wie könnte an die praktischen Erfahrungen angeknüpft werden und wie würdet ihr die theoretischen Grundlagen, die ja bei der geschilderten Einstiegsaktivität durchaus vorhanden sein sollten, vermitteln?
    Vielen Dank für euren Beitrag.
    Freundliche Grüße
    Felix Koch

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