Hallo alle miteinander!
Seit über einem halben Jahr hält das „Cornonavirus“ Sars-CoV19 die Welt
im Würgegriff. Über Nacht ändert sich das Leben komplett, die Schulen wurden am
16. März bundesweit geschlossen, Sozialkontakte gekappt,
Freizeitbeschäftigungen ausgesetzt. Und plötzlich sind die Eltern Lehrkraft.
Egal, ob gelernt oder nicht. Statt absoluter Schulpflicht ist jetzt Homeschooling angesagt.
In meinem Blogbeitrag gibt es keine Unterrichtsvorschläge oder didaktische Hinweise. Dieser Beitrag bietet etwas anderes: Den Blick in eine andere Welt,
hinter die Kulissen der Schule, in das Privatleben der (zumindest drei davon)
Schülerinnen und Schüler.
Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Beitrag, die bisher persönlichste Arbeit meines Studiums
Viele Grüße
Nadine Maurer
Zum Beitrag geht's hier:
https://drive.google.com/file/d/1zFNv1AIdKnG8URiF2g7X1D78goMmiYxD/view?usp=sharing
Hallo Nadine,
AntwortenLöschenvielen Dank für deinen amüsanten Erfahrungsbericht rund um das Thema Homeschooling (allein schon die Überschrift)! Du hast die Perspektiven drei verschiedener Personengruppen (SuS, Eltern, Lehrkräfte) sowie deren Herausforderungen in der Covid-19-Pandemie aufgezeigt. SuS litten unter Demotivation, Frust und sozialer Isolation. Eltern hatten plötzlich einen zusätzlichen Vollzeitjob als „Lehrkraft“. Auch gehst du darauf ein, wie die Lehrkräfte agierten und ihr Unterrichtsmaterial bereitstellten, was sehr interessant ist für angehende Lehrkräfte. Indem du aufgezeigt hast, welche Herausforderungen Eltern in der Corona-Zeit hatten, machst du deutlich, welche Herausforderungen Lehrkräfte tagtäglich im Unterricht bewältigen. Daher war es sehr spannend zu lesen, wie du das Vorurteil „Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei“ widerlegt hast.
Zudem wurde durch deinen Erfahrungsbericht deutlich, wie wichtig es als Lehrkraft ist, digital gut aufgestellt zu sein und welchen Mehrwert Digitalisierung sowohl in der Schule als auch zu Hause bringt.
Du hast jedoch nicht nur Herausforderungen geschildert, sondern auch positive Effekte, wie das abwechslungsreiche Lernen. Daher würde mich interessieren, ob du dir als Lehrkraft vorstellen könntest, selbstständiges Lernen der SuS, welches in der Corona-Zeit ja deutlich gefordert wurde, in deinem Unterricht zu vertiefen oder gar aus bestimmten Unterrichtsstunden eine Homeschooling-Stunde zu machen. Denkst du, dass das Homeschooling die Selbstständigkeit der SuS gefördert hat?
Liebe Grüße
Julia
Liebe Julia,
Löschenvielen Dank für deine Antwort. Es freut mich, dass Dir mein Beitrag so gut gefällt und wenn es eine Brücke zwischen Elternhaus und Schule schafft, umso besser. Bei der Digitalisierung gebe ich Dir absolut recht, umso mehr, weil wir in der Uni ja total verwöhnt sind. Überall Beamer und Computeranschlüsse, große Leinwände und so weiter. Ich habe auch das Gefühl, dass gerade in der Grundschule digitale Medien ein bisschen verpönt sind, so nach dem Motto: Die SuS sollen erst mal "richtig" schreiben lernen. Dabei könnte man das so toll ergänzen. Bei der Gemeinschaftsschule ist der Standort das Problem: Die zuständige Stadt hat gerade 30 Millionen Euro für eine Schulsanierung ausgegeben, mit dem Ergebnis, dass die Schule jetzt einsturzgefährdet ist (Stichwort "Michelberggymnasium"). Da bleibt nichts mehr für andere Schulen.
Solange wir aber ein "digitales Niemandsland" sind, stelle ich es mir schwierig vor, Schule und Homeschooling zu verbinden, wobei ich das gut fände, vor allem so, wie das bei meiner Tochter war. Ich fand das richtig schade, dass dieses Moddle nur so kurz genutzt wurde. Ich könnte mir eher vorstellen, dass ich bestimmte Themen vorgebe und die SuS (allein oder in Kleinstgruppen)diese Themen zu Hause bearbeiten und ich eine Ausarbeitung (gerne online hochgeladen oder per Mail) bekomme, um zu überprüfen, ob die SuS auch arbeiten.
Wie selbstständig ein Schüler oder eine Schülerin beim Homeschooling ist, ist, glaube ich eine Typsache. Bei meinen Kindern eher nicht, wobei die Jüngste sich eh mit Organisation schwertut. Vielleicht war dafür aber auch die Zeit zu kurz. Was auf jeden Fall gefördert wurde, ist die Anerkennung der Lehrer: Ich glaube, viele Eltern haben gemerkt, dass Unterrichten doch nicht so leicht ist.
Liebe Grüße
Nadine Maurer
Liebe Nadine,
AntwortenLöschenDanke, danke, danke für den Einblick in dein Leben! Dieser Blogbeitrag ist etwas ganz Besonderes: Es handelt sich um einen interessanten Erfahrungsbericht einer – wie du schreibst – „ganz normalen Familie mit drei Kindern“.
Sehr gut gefällt mir, dass das Homeschooling aus drei Blickwinkeln betrachtet wird: Eltern, Lehrkräfte und Lernende. Deine Arbeit mit der Differenzierung der Begrifflichkeiten rund ums Homeschooling zu beginnen, war an dieser Stelle sinnvoll, da mir nicht alle Abgrenzungen bewusst waren. Auch die Einrichtung eines „Schulzimmers“ war sicherlich ein wichtiger Schritt und eine schöne Möglichkeit, um die Konzentration deiner Kinder zu fördern. Toll finde ich ebenfalls, dass du die Wichtigkeit des Einsatzes digitaler Medien (TV, Smartphone, Computer) sowohl zu Lernzwecken als auch als Belohnung herausarbeiten und nutzen konntest. Denn wie du schreibst, ist nicht die Stoffvermittlung, sondern die Aufrechterhaltung der Motivation die größte Herausforderung des Homeschoolings. Aber was ist mit Familien, die nicht über diese Medien verfügen? Die, die mehr Arbeitsplätze und Geräte bräuchten und denen die finanziellen Mittel fehlen? Hast du im Umfeld deiner Kinder von Schülerinnen und Schülern gehört, die aufgrund mangelnder Ausstattung nicht ausreichend teilnehmen konnten? Wie geht die Schule mit solchen Fällen um? Die Beantwortung dieser Fragen würde mich sehr interessieren!
Neben deiner eigenen Sichtweise finde ich die realen Eindrücke aus der Schule sehr ansprechend! Ob Auszüge aus den Aufgaben, Gruppenchats oder aus der Schülerzeitung – an solches Material kommt man als außenstehende Person selten. Dabei war es spannend, die Unterschiede der verschiedenen Schulen deiner Kinder zu beobachten! Danke also für diesen umfangreichen und schlüssigen Erfahrungsbericht und dass wir in deinem Alltag und dem deiner Kinder Mäuschen spielen dürfen.
Was mir ein bisschen fehlt, sind dann doch die Bezüge zur Fachdidaktik und unserem Seminar. Vielleicht hättest du zum Beispiel anhand eines expliziten BNT-Aufgabenpakets konkret auf die zu vermittelnden Kompetenzen, Lehr- und Lernziele eingehen können. Eine solche Analyse wäre für uns als angehende Lehrkräfte lehrreich gewesen.
Allerdings waren deine sechs zusammenfassenden Erkenntnisse zum Schluss des Beitrags ein super Fazit! Diese Arbeit wird mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben und mir bei meiner zukünftigen Tätigkeit als Lehrerin behilflich sein.
Liebe Grüße
Josephine Haupt
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Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
LöschenHallo Josephine,
LöschenVielen Dank für Deine Antwort! Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag so gut gefällt.
Die Einrichtung des Schulzimmers war schlussendlich pure Notwendigkeit, weil ich entweder von Zimmer zu Zimmer rennen oder ständig Streit und Stichelei schlichten konnte. Sitzen die beiden sich nämlich am Tisch gegenüber, wird ständig geguckt, wer mehr hat oder wer seine Aufgaben wie löst. Deshalb gab es zwei Arbeitsplätze und sie sitzen mit den Rücken zueinander. Das klappte mehr oder weniger.
Zu deinen Fragen bezüglich der Medien: Ich weiß von der Schule meines Sohnes, dass auch nach Wochen nur die Hälfte der Emailadressen der Eltern vorlagen. Das war deshalb wichtig, weil das die einzige Kontaktmöglichkeit der Lehrkräfte war. Wie die Schule damit umgegangen ist, kann ich dir leider nicht sagen. Bei der Grundschule wurde explizit abgefragt, wer über welche technische oder digitale Möglichkeiten verfügte und alles entsprechend angepasst. Da ich diese Abfrage gemacht habe (Elternbeirat), war ich etwas erstaunt, dass es Familien gab, die beispielsweise keinen Drucker besitzen. Aber da die Lehrerin die Arbeitsblätter sonntags "geliefert" hat (ein wahnsinniger logistischer Aufwand, finde ich, auch wenn sie "nur" aus dem Nachbarort kommt) war eine Druckmöglichkeit auch vernachlässigbar. Ich gebe aber zu, dass ich zuließ, dass mein Sohn auch Aufgaben am Tablet bearbeitet und die hinterher per Mail geschickt wurden. Um das für alle zu zulassen, müsste die Schule aber Tablets zur Verfügung stellen und dafür fehlen der Schule leider die Mittel (der gleiche Grund, wie im Kommentar oberhalb mit der missglückten Sanierung).
Ich weiß aber von einer Grundschule, wo Eltern das Ausdrucken der Arbeitsblätter (in dem Fall ging es um Zwillinge, also das doppelte Material) auf Dauer nicht leisten konnten. Das wurde unkompliziert gelöst, die Eltern holten sich das Material zu bestimmten Zeiten an der Schule ab.
Das Materialpaket zu den Wirbeltieren war leider sehr klein, es umfasste etwa fünf Seiten. Deshalb habe ich darauf verzichtet, das genauer anzuschauen. Welche Kompetenzen nun wie gefordert wurden, war selbst mir nicht klar, obwohl ich den Bildungsplan natürlich immer wieder anschaue. Ich glaube, zumindest in der Gemeinschaftsschule hat man die Schulschließung am Anfang nicht so richtig ernst genommen und dann den Anschluss verpasst. Einfach einen Aufschrieb in einen Chat zu posten und dann zu sagen, macht mal die Aufgaben fand ich jetzt auch grenzwertig. Man hat auch ganz deutlich gemerkt, dass „normale“ Schulmaterialien (speziell die Aufgaben aus den Büchern) sich nicht gut für das Homeschooling eignen. Diese Aufgaben sind aber auch dafür gedacht, dass eine Lehrkraft moderiert. Hier hätte man eher auf Aufgaben aus dem Fernunterricht zurückgreifen müssen, die ja für selbstständiges Lernen aufbereitet sind.
Liebe Grüße
Nadine Maurer
P.S.: Der erste Kommentar hatte ein paar Tippfehler, enthielt aber nahezu den gleichen Text. ;)
Liebe Nadine,
AntwortenLöschenvielen Dank für deine tiefen Einblicke in dein Leben mit dem Homeschooling. Dein Beitrag macht mit Sicherheit vielen Eltern Mut, da sie sehen, dass es anderen ähnlich geht und sie mit dem Problem nicht alleine sind.
Besonders spannend fand ich, dass soziale Kontakte die Motivation deiner Kinder in so starkem Maß erhöht haben. Mir war der Zusammenhang durchaus bewusst, jedoch hatte ich ihm weniger Bedeutung zugeordnet.
Deine Erkenntnisse im Kapitel „ Was bleibt zum Schluss“ haben mir sehr gefallen, da sie deine Erfahrungen gut zusammenfassen.
Würdest du sagen, dass dir dein Studium geholfen hat, deine Kinder zu unterrichten, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sie zu motivieren?
Ich finde es sehr spannend, dass du nicht einen schuldigen suchst. Ich habe jetzt schon häufiger mitbekommen, wie sich Mütter im Supermarkt über Lehrer, Rektoren und das gesamte deutsche Bildungssystem aufregen. Einerseits verständlich, da es einige Probleme gibt, die verbessert werden musste, andererseits fragwürdig, wenn sie sich selbst makellos darstellen. Schlussendlich ist doch das Virus die Ursache und nicht das Schulsystem. Hast du dennoch Verbesserungsvorschläge? Beziehungsweise wie hättest du die Aufgaben und den „Unterricht“ gestaltet als Lehrerin in der Corona-Zeit?
Auch wäre ein kurzes Interview mit den Lehrern deiner Kinder sicher spannend gewesen.
Dein Beitrag war sehr leserfreundlich, gut verständlich geschrieben und ich musste häufig schmunzeln. Auch wenn das Layout noch etwas raffinierter hätte sein können und die Bilder eine bessere Qualität haben könnten (nicht vom Bildschirm abfotografiert), fand ich deinen Beitrag durch den Inhalt im Gesamten sehr gelungen.
Eine Weiterführung mit didaktischen, pädagogischen und motivationalen Anregungen für einen gelungen Corona-Unterricht wäre sicherlich spannend. Vor allem Einblicke in die Lern-App Anton, die Gestaltung von Wochenplänen und Moodle für Schüler*innen würden mich sehr interessieren.
Liebe Grüße an dich und Deine Familie,
Julia
Liebe Julia,
Löschenvielen Dank für deine Rückmeldung!
Du fragst, ob mir mein Studium für den "Unterricht" (ja, ich muss es tatsächlich in "" setzten, denn Unterricht, wie es sein sollte gab es nicht) geholfen hat. Nein, ehrlich gesagt, war es keine Hilfe. Gut, ich muss natürlich auch sagen, dass mein Studium auf die Sekundarstufe 2 abzielt und ich da schon sehr lange bemängle, dass die Praxis einfach deutlich zu kurz kommt. Ich habe mir eingebildet, dass es eine Hilfe ist, aber tatsächlich machte es keinen Unterschied. Mir fehlt einfach die praktische Erfahrung und die war hier gefragt.
Das Interview wäre sicher eine gute Idee gewesen, auf die Idee kam ich nicht, auch weil ich dachte, dass die Lehrkräfte genug zu tun hatten ^-^
Ich habe im Anhang einen Link zur Lernapp Anton gesetzt, das Moodle ist leider personalisiert. Bei den Wochenplänen war ich mir nicht sicher, wie das mit dem Urheberrecht ist, aber der, den Du auf einem Foto findest, war der übersichtlichste und "benutzerfreundlichste", den ich bisher gesehen habe. Ich vermute, dass diese Arbeitspläne einfach über eine Wordtabelle erstellt wurde.
Bei der Fotoqualität gebe ich Dir recht, da wären Screenshots tatsächlich hübscher gewesen.
Falls Du noch Fragen hast, beantworte ich sie Dir gerne.
Liebe Grüße
Nadine
Hallo Nadine,
AntwortenLöschenHut ab, dass du uns an deinen ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Homeschooling teilhaben lässt. Letzen Endes ist mir im Gedächtnis geblieben, dass keine der drei Parteien (Lehrer-Eltern-SuS) sich im Moment in einer einfachen Situation befinden und dass es wichtig ist, jeglichen (noch so kleinen) Beitrag der geleistet wird, wenn es um das von Zuhause aus Lernen und Lehren geht, auch anzuerkennen. Für mich war es außerdem schön zu lesen, dass nichts erzwungen werden kann. Eltern ersetzen keine ausgebildete Lehrkraft und wenn ein Kind nicht lernen will, dann sollte geholfen werden, indem verstärkt darüber nachgedacht wird, wie motiviert anstelle von sanktioniert werden kann.
Viele Grüße,
Pauline
Hallo Pauline,
Löschendanke für Deine Rückmeldung. Ja, Du hast absolut recht, diese Situation ist für niemand einfach. Wichtig fände ich, dass man daraus ableitet, dass Eltern, Kinder und Lehrer einfach Hand in Hand arbeiten und nicht sich gegenseitig bekämpfen.
Liebe Grüße
Nadine
Liebe Nadine,
AntwortenLöschenVielen dank für deinen tollen Blogbeitrag, er ist in der Tat was ganz Besonderes. Auch nochmal vielen Dank, dass du deine eigenen Erfahrungen mit uns teilst ich finde es kam sehr gut an. Es war definitiv ein Blick hinter den Kulissen.
Ich bin auch der Meinung, dass das Homeschooling kein einfacher Job ist und vor allem glaube ich dir, dass es definitiv ein Vollzeitjob ist. Du hast ziemlich oft davon gesprochen, dass es unheimlich schwierig ist sich einen Plan zu machen bzw. Aufgaben aufzuteilen. Ich denke du konntest das ziemlich gut meistern und bist jetzt für deinen zukünftigen Job als Lehrerin vielleicht sogar ein bisschen erfahrener. Ich bin die Meinung, dass gerade in so einem Ausnahmezustand (Corona bedingtes Homeschooling) gehört neben der guten Organisation, Aufteilung und Zeit auch ganz viel Geduld und Kreativität. Es ist zwar wichtig, dass Lehrer die Rollen der Tutoren spielen und den Eltern und Schüler erklären welche Leistungen täglich erbracht werden sollen. Ich bin aber der Meinung, dass zu strenge Regeln und Zeitlimits in dieser spezifischen Ausnahmesituation eher kontraproduktiv wirken können. Es ist für Schüler*innen eine unheimliche psychische Last plötzlich alles Zuhause machen zu müssen, ganz ohne Mitschüler und Freunde. Auch ich bin der Meinung das soziale Kontakte super wichtig sind, weil ich wirklich der Meinung bin, dass Schüler*innen sich gegenseitig motivieren. Mitgefühl der Eltern in einer solchen Homeschooling Situation ist unabdingbar. Es ist schon mal möglich, dass man gerade an diesem Tag keine Motivation für die Mathe Aufgaben hat und lieber mal länger malt oder liest. Dafür hat man dann nach einem Tag “Mathepause“ doch mehr Lust darauf.
Dein Blogbeitrag war sehr individuell und sehr persönlich. Die Inhalte und Erzählungen waren sehr spannend und einfach zu lesen. Dennoch hätte ich mir eine bessere Bildqualität gewünscht, auch wenn das vielleicht ein wenig merken auf hohem Niveau ist. Dein Text ist sehr gut strukturiert und die letztlichen Erkenntnisse waren nochmal eine sehr gute Zusammenfassung.
Liebe Grüße
Sara Loureiro
Liebe Nadine, erst mal vielen Dank für deinen Blogbeitrag und dafür, dass du trotz der ungewohnten Situation bereit warst deine persönliche Erfahrung in Form dieser Hausarbeit mit uns zu teilen! Verständlicherweise ist es dir dadurch schwerer gefallen die typischen Formulierungen einer Hausarbeit dauerhaft beizubehalten. Doch bei diesem spannenden Thema sind Abschweifungen in Umgangssprache, Erzählformen oder in Anekdoten gut zu verkraften gewesen.
AntwortenLöschenNicht zuletzt haben diese Anekdoten mich als Leserin fühlen lassen, wie es euch in etwa ergangen sein muss.
Deine anfängliche Definition der einzelnen Begriffe fand ich sehr interessant, denn für mich waren die Begriffe beinahe Synonyme. Dass Schulpflicht und Bildungspflicht so differenziert betrachtet werden müssen war wirklich spannend.
Die Aspekte der Digitalisierung kann ich aus eigener Erfahrung so nur bestätigen. Sei es in Form von den vorhandenen Geräten, den neuerlichen Umgang mit Lern-Apps oder das notwendige Einpendeln der Lehrkräfte in die Möglichkeiten, die das Internet so bietet. In meinem Bekanntenkreis ging es diesbezüglich auch drunter und drüber, doch da waren die Lehrkräfte bei euch ja sehr motiviert. Wobei der Unterschied auch gut nachvollziehbar war, was verschiedenen Ansätze der Lehrkräfte bei den Lernenden bewirken können. Die Überforderung durch zu viele Aufgaben und die im Gegensatz dazu stehenden, liebevoll gestalteten Motivations-Videos auf Youtube zeichneten für mich ein spannendes Bild.
Besonders würde mich noch interessieren, wie deine Kinder die charakterlichen Auswirkungen durch die Soziale Isolation selbst wahrgenommen haben. War ihnen bewusst, dass sie ihre Klassenkameraden als „Mentalen Ausgleich“ brauchen oder bedurfte es da einem Blick von oben auf die Situation, um die angespannten Gemüter erkennen zu können?
Abschließend habe ich noch eine Frage an dich persönlich. Denkst du, dir ist es als angehende Lehrerin leichter gefallen die Rollen als „Lehrkraft“ und als „Elternteil“ zu differenzieren oder bedarf es für einen solchen Vorteil deiner Meinung nach ein fortgeschritteneres Lehramtsstudium?
Liebe Grüße
Verena Bledig
Hallo Nadine.
AntwortenLöschenDankeschön für den guten und lustigen Blogbeitrag zu deinem Thema Homeschooling. Du zeigst meiner Meinung nach sehr gut die unterschiedlichen Perspektiven während der Covid-19-Pandemie auf. Gut fand ich zudem auch, dass du erläutert hast, wie die Lehrkräfte ihr Unterrichtsmaterial bereitgestellt haben. Hier eine Frage: Was würdest du den Lehrer*innen empfehlen, wie sie ihr Material zur Verfügung stellen sollen und glaubst du, jede*r hat die Voraussetzungen, sich vor allem technisch, an die neue Situation anzupassen?
Spannend und gut fand ich auch, wie du Vorurteile bezüglich Lehrkräften widerlegt hast. Auch das Aufzeigen, dass die größte Herausforderung darin besteht, die Konzentration und Motivation der Kinder hoch zu halten, fand ich prima. Hier gefiel mir, dass du aufgezeigt hast, wie wichtig hier digitale Medien geworden sind.
Abschließend möchte ich mich bei dir bedanken, für den doch relativ privaten Einblick in dein Leben und das deiner Kinder. Diesen Blogbeitrag werde ich nicht so schnell vergessen und ich denke, dass ich öfter auch mal darauf zurückgreifen werde (man weiß ja nicht wie lange die Pandemie noch dauert).
Mit freundlichen Grüßen
Fabian
Hallo Nadine,
AntwortenLöschenvielen Dank für deinen schönen Beitrag zu dem Thema Homeschooling. Dein Beitrag ist sehr gut strukturiert und es hat mir viel Spaß gemacht ihn zu lesen.
Du hast ein tolles Thema gewählt welche für viele von uns ein unbekanntes Thema ist. Durch die Covid-19-Pandämie wurde dieses deutlich bekannter und auch deutlich aktiver angewandt als vorher. Du stellst sehr gut die Auswirkungen der Pandämie als auch des Homeschooling auf die drei beteiligten Parteien (Schüler/-innen, Lehrkräfte, Eltern) dar. Sowohl die Probleme als auch deren Lösungen thematisierst du gut und verständlich.
Dein Erfahrungsbericht zeigt zusätzlich noch wie unverzichtbar es für Lehrkräfte ist digital bewandt zu sein und auch eine gewisse Digitalisierung der Schule zu fordern.
Liebe Grüße
Lukas
Hallo liebe Nadine,
AntwortenLöschenVielen Dank für deinen sehr interessanten Beitrag und den Einblick in dein persönliches Leben!
In den letzten Wochen und Monaten habe ich auch selber mitbekommen wie Kinder Zuhause von ihren beschäftigten Eltern betreut werden müssen. Eine unfassbar schwierige Aufgabe!
Du sprichst in deinem Beitrag einen sehr wichtigen Punkt an, denn die Erziehung und Bildung von jungen Kindern ist nicht alleinig der Lehrkraft zuzuschreiben. Die „Erziehung“ endet nämlich nicht nach dem Schultag der Kinder. Viele Schüler/innen sind möglicherweise in einer Nachmittagsbetreuung angemeldet. Vor allem bei alleinerziehenden Elternteilen bzw. getrennten Elternpaaren oder auch arbeitenden Eltern ist dies keine Ausnahme. Durch das „Wegfallen“ des Unterrichts vormittags und der Betreuung nachmittags übernehmen Eltern in diesem Falle eigentlich 100% der Betreuung und sind für das Einhalten des „Homeschooling“ und deren Unterrichtszeiten verantwortlich. Eine Aufgabe die nicht lösbar erscheint, vor allem nicht, wenn Kinder noch nicht alt genug sind um selbstständig arbeiten zu können.
Persönlich denke ich, ein Mitarbeiten ohne Betreuung wäre etwa ab der Mittelstufe, sprich Klasse 8 möglich. Alles andere, also Grundschule und auch die Unterstufe einer weiterführenden Schule (sei es Gymnasium, Real- oder Werkrealschule) benötigt, meiner Meinung nach, mehr Unterstützung.
Eltern sind, wie auch schon von anderen erwähnt worden ist, keine ausgebildete Lehrkraft und andersrum Lehrkräfte sind nicht (alleine) verantwortlich dafür wie in der aktuellen Lage am besten das Lehren und Lernen funktionieren soll. Wie du selber sagst, drei Parteien, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und auch Elternteile müssen zusammenarbeiten um das Homeschooling umzusetzen.
Liebe Grüße,
Nicole