Montag, 10. August 2020

Wohlbefinden in der Schule

 



Wir gehen in diesem Blogbeitrag der Frage nach, was Schüler und Schülerinnen brauchen, um sich in der Schule gesund entwickeln zu können. Außerdem möchten wir Euch anhand von Projektideen Anregungen aufzeigen, wie man als Lehrkraft die Lebenskompetenzen der Schüler und Schülerinnen nachhaltig fördern kann. 


Wir freuen uns auf Diskussionen mit Euch!

Link zum Beitrag: 

https://drive.google.com/file/d/1Sd6hXSI_3n-H19pqk5SHfg8SD-5YUkPW/view?usp=sharing


Link zur vollständigen Abbildung 7: 

https://drive.google.com/file/d/1aiJv0nzJ1tgwnejeM-agRQvG6TlZIdOd/view?usp=sharing

19 Kommentare:

  1. Liebe Doreen, Carmen und Louise,

    Vielen Dank für euren spannenden Blogbeitrag. Er war sehr ausführlich, gut verständlich und mir gefiel sehr gut, dass ihr zwischendurch viele Fragen für uns Leser eingebaut habt, das förderte mein Mitdenken und Weiterdenken.
    Gesundheit ist für mich, wenn ich in einer guten körperlichen Verfassung bin, sodass ich alles tun kann, was ich tun muss und tun möchte. Dass ich keine Schmerzen habe und mich uneingeschränkt bewegen kann. Zum Beispiel Müdigkeit kann mich zwar beim Bewältigen meiner Aufgaben hindern, doch sie beeinträchtigt meine Gesundheit erst, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht weggeht. Dann ist sie zu einer chronischen Müdigkeit geworden und führt dazu, dass ich mich krank fühle. Oder Schlechte Laune, sie hat nicht direkt und sofort Auswirkungen auf meine Gesundheit, auch hier erst wenn sie mich über einen längeren Zeitraum begleitet, dann kann irgendwann von einer Depression gesprochen werden.
    Was ich meine ist, dass ich an einem Tag gesund sein kann und mich dennoch nicht so gut fühlen kann, z.B. aufgrund von schlechtem Schlaf oder schlechter Laune. Dennoch bin ich gesund.
    Ich merke, es ist gar nicht so leicht Gesundheit und Krankheit zu definieren…
    Wohlbefinden geht über Gesundheit hinaus und schließt dann die oben genannten Punkte mit ein: keine Müdigkeit, gute Laune (Glück), …

    Von den Gesundheitsprogrammen hat mir das erste, „der Glücksakku“ und das zweite, Glück als Schulfach, am besten gefallen. Der Glücksakku ist natürlich ideal für Grundschulkinder, die so spielerisch lernen auf ihre eigenen Bedürfnisse und auf die der anderen zu achten. Ich kann mir vorstellen, dass dies tatsächlich sehr gut funktioniert. So hängen auch Selbstkompetenz und Sozialverhalten meistens miteinander zusammen. Denn wie man in dem Beispiel mit Katze Frida sehen konnte, kann es passieren, dass Stress und schlechte Laune nicht nur einen persönlich betreffen, sondern auch Menschen des eigenen Umfelds indirekt treffen können, wenn man sich nicht selbst regulieren kann und es an ihnen auslässt.
    Das Schulfach Glück gefällt mir sehr gut, da es regelmäßig und nicht nur einmalig stattfindet. Das ist nämlich meist das Problem, wenn Organisationen von außerschulischen Institutionen zu Schulklassen kommen. Es ist ein einmaliger Termin, bei dem die SchülerInnen zwar etwas lernen können, doch dies wird meist nicht weiter praktiziert und somit nicht auf lange Sicht gefestigt.

    Ich persönlich würde annehmen, je besser ein Mensch gelaunt ist, desto besser kann er lernen. Doch unter folgender Adresse findet sich ein Artikel, der besagt, dass schlecht gelaunte Menschen besser lernen können… Denkt ihr an diesem Artikel ist etwas dran? -> https://www.pruefungsangst-coaching.de/2014/01/07/schlechte-laune-zeit-zum-lernen/
    Ich denke, und das sagt auch der Artikel später, darf die schlechte Laune nicht dauerhaft anhaltend sein, denn sie kann auch zu Depressionen führen und hilft dann keinesfalls mehr beim Lernen. Daher ist es sinnvoller das subjektive Wohlbefinden (Glück) der SchülerInnen in der Schule zu fördern, man konnte sogar sagen, es ist die Pflicht von Lehrpersonen.

    LG,
    Katharina Hermann

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    1. Liebe Katharina,

      Vielen Dank für Dein positives Feedback!
      Es freut uns, dass Du versucht hast Gesundheit und Wohlbefinden zu definieren und voneinander abzugrenzen. Deine Definition ist gut nachvollziehbar und ich finde es sehr gut, dass du Beispiele zum Veranschaulichen verwendet hast.
      Leider hast du völlig Recht, dass an den meisten Schulen Gesundheitsprogramme nur über einen kurzen Zeitraum stattfinden, da außerschulische Institutionen die Programme durchführen und danach kaum noch über sie gesprochen wird. Deshalb ist es gut nachvollziehbar, dass Du den „Glücksakku“ und das Schulfach Glück bevorzugst. Falls wir als Lehrer nur die Möglichkeiten hätten ein außerschulisches Gesundheitsprogramm zu wählen läge es an uns die Themen des Programms immer wieder in den Unterricht einfließen zu lassen und mögliche Entwicklungen der SchülerInnen zu reflektieren, auch wenn der einmalige Termin schon vorbei ist.
      Ich würde auch eher annehmen, dass es den SchülerInnen leichter fällt zu lernen, wenn es ihnen gut geht und sie gut gelaunt sind. Ich finde es schwierig wie in dem Artikel zu sagen, dass eine schlechte Laune das Lernen fördert. Ich finde es wichtig zu wissen, warum jemand schlechte Laune hat. Wenn jemand schlechte Laune hat, weil er mit seinen Lebensumständen unzufrieden ist, kann ich mir vorstellen, dass diese schlechte Laune dafür sorgt das besagte Person neues Lernen möchte, um die Lebensumstände zu verbessern. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass SchülerInnen, die zum Beispiel ein bestimmtes Schulfach nicht mögen oder verschlafen haben und deshalb schlechte Laune haben, automatisch besser Lernen.
      Ich denke es kommt darauf an wegen was man schlechte Laune hat oder nicht, um sagen zu können, ob jemand besser oder schlechter lernt.

      Liebe Grüße
      Doreen Lindenmeyer

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  2. Liebes Bloggerteam,
    vielen Dank, dass ihr euch mit einem solch wichtigen Thema auseinandergesetzt und uns eure Ergebnisse präsentiert habt!
    Zunächst wurde die Problematik der Definition von „Gesundheit“ gut herausgearbeitet. Obwohl mir die zentrale Rolle der Gesundheitsförderung durch den Biologieunterricht bereits bewusst war, konnte mein Wissen durch eure Zusammenstellung vertieft werden. Die konkreten Bildungsplanbezüge verdeutlichen die Bedeutung des Faches Biologie in diesem Zusammenhang zusätzlich. Ihr habt verschiedene aktuelle (2009 bzw. 2016; Grundschule, Sekundarstufe, Sonderpädagogische Beratungszentren) Bildungspläne auf das Auftreten der Gesundheitsförderung hin untersucht. Denkt ihr, dass die Gesundheitsförderung schon immer eine so große Rolle im Bildungsplan spielte oder gewann sie im Lauf der Zeit an Wichtigkeit?
    Ebenfalls spannend ist die Vielfalt an Lösungsansätzen für „Glücksunterricht“. Die Ausführungen dieser Konzepte haben mir sehr gut gefallen und beinhalten wertvolle, für mich neue, Informationen – wie zum Beispiel: Die Stärkung der Resilienz durch die drei Schutzfaktoren nach Daniel und Wassel. Hilfreich finde ich, dass ihr auch außerhalb des „Glücksunterrichts“ oder „GUT DRAUF“ Ideen liefert, welche die Kohärenz, Resilienz und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler stärken kennen. Dies leistet wahrscheinlich einen nachhaltigen Beitrag für die Weiterentwicklung (angehender) Lehrkräfte.
    Besonders positiv sind mir die kleinen Selbstexperimente und Denkanstöße in jedem Kapitel aufgefallen, welche als Interaktion, Auflockerung und Roter Faden dienten und in diesem Blog-Format sinnvoll eingesetzt wurden. Ich würde lediglich die grüne Schrift durch eine dunklere Farbe ersetzen, da mir das Lesen dieser hellen Farbe am Bildschirm relativ schwerfiel.
    Insgesamt ist euer Blogbeitrag sehr übersichtlich und ansprechend strukturiert. Eure Arbeit ist nachvollziehbar und bietet mir persönlich einen großen Mehrwert in meiner Ausbildung. Außerdem beleuchtet ihr einen wichtigen Aspekt, den man in der Fachdidaktik nicht vernachlässigen darf: Das Wohlbefinden. Ihr beweist, dass die kognitiven Fähigkeiten und die Gesundheit der Lernenden gleichermaßen geschult werden müssen.
    Liebe Grüße und vielen Dank für euren Beitrag!
    Josephine Haupt

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    1. Liebe Josephine,
      Herzlichen Dank für Dein positives Feedback! Es freut uns sehr, dass unser Blogbeitrag dazu beitragen konnte Dein Wissen bezüglich der Gesundheitsförderung durch den Biologieunterricht zu vertiefen und dass unser Blog dadurch einen Mehrwert für Dein Studium darstellt. Deine Frage zum Stellenwert der Gesundheitsförderung im Vergleich zwischen neuem und alten Bildungsplan war interessant zu recherchieren. Die Informationen waren sehr umfangreich, so dass ich mich zunächst in dieser Moderation auf die Sekundarstufe 1 konzentrieren möchte: Prävention und Gesundheitsförderung (PG) ist, wie alle anderen Leitperspektiven auch, erst seit dem aktuellen Bildungsplan (BP Sek 1, 2016) fest verankert. Dies bedeutet, dass die Leitperspektive PG in jedem Unterricht berücksichtigt werden kann. Dabei geht es in der Vermittlung sowohl um prozessbezogene als auch inhaltliche Kompetenzen.
      In den Bildungsplänen für die weiterführenden Schulen von 2004-2015 fehlen die übergeordneten Leitperspektiven, daher war die Gesundheitsförderung nur fächerspezifisch verortet (Biologie, Mensch und Umwelt, Religion und Sport), was allerdings auch noch im aktuellen BP der Fall ist.
      Die Leitperspektive PG macht deutlich, dass die Gesundheitsförderung an Wichtigkeit zugenommen hat. Sie dient als übergeordnete Instanz, die es in allen Bereichen möglich macht, Wissen, lebenspraktische Fähigkeiten und Gesundheitsmanagment miteinander zu verknüpfen. Im Kind- und Jungendalter werden die Weichen für das Gesundheitsverhalten gestellt, der Fokus sollte dabei auf Stärkung der Ressourcen und Senkung der Belastungen liegen. In der heutigen Leistungsgesellschaft wichtiger denn je.

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    2. Im zweiten Teil möchte ich auf die Grundschule eingehen:
      Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention ist am 25. Juli 2015 in Kraft getreten und soll in vielen Lebensbereichen und für alle Altersgruppen greifen. Dieses Gesetz will, dass der Fokus verstärkt auf der Gesundheitsförderung und -erhaltung liegen soll.
      Auch die Gesundheits- und Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche wurden dadurch weiterentwickelt und zeigen, dass Prävention sehr an Wichtigkeit zugenommen hat.
      vgl. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/p/praeventionsgesetz.html (15.08.2020).

      Die Leitperspektiven, die ich im ersten Teil der Moderation erwähnt habe, sind auch seit 2016 im Bildungsplan der Grundschule verortet und können seitdem in jedem Unterrichtsfach miteingebunden werden. Vor allem in der Grundschule soll das Kind mit seiner Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Kinder können in dieser Zeit stark geprägt werden nicht zuletzt von vorgelebten Lebensweisen. Der Leitperspektive Prävention und Gesundheitsförderung kann dabei eine wichtige Rolle zugesprochen werden.
      Ein Schulfach, welches sich ausschließlich mit Gesundheitsförderung befasst, ist nicht vorgesehen und würde die Kapazitäten eines Stundenplans überschreiten. Die Thematik findet sich im Speziellen allerdings in den Fächern Sachunterricht (Natur und Leben/ Körper und Gesundheit), Bewegung, Sport und Spiel (Erlebnispädagogik, Personalkompetenz, Persönlichkeit und Identität, Sozialkompetenz, Gemeinschaft und Verantwortung) und Religion (Mensch, Wahrnehmung, Gefühle).
      Jede Schule hat jedoch die Möglichkeiten Schwerpunkte zu setzten, so dass “gesunde“ Projekte stattfinden können (wie das Projekt Glücksakku, das bisher leider nur in München stattfinden kann). So können sich Grundschulen bspw. bei Klasse 2000 bewerben. Das in Deutschland am weitesten verbreiteten Präventionsprogramm leistet seit ihren Anfängen (1991) einen großen Beitrag zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Die Symbolfigur Klaro lernt mit den SuS das 1x1 des gesunden Lebens. In ca. 15 Stunden pro Schuljahr von Klasse 1 bis 4 erwerben die GrundschülerInnnen (nachhaltig) Gesundheits- und Lebenskompetenzen. Und haben dabei auch noch großen Spaß. Bei Interesse einfach mal reinschauen: vgl. https://www.klasse2000.de/das-programm/gesundheitsfoerderung-und-praevention (17.08.2020).
      Vielleicht konnte ich dich neugierige machen auf dieses Projekt. Leider hatten wir in unserem Beitrag keine Kapazitäten mehr dafür. Aber Glücklicherweise gibt es einige gute Gesundheitsprojekte, über die man sich informieren kann. Im Falle Du noch interessante Programme entdeckst, kannst Du Deine Informationen sehr gerne mit uns teilen.
      Liebe Grüße
      C. Zeller

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  3. Hallo Doreen, Carmen und Louise,

    euer Blogbeitrag ist wirklich sehr informativ und ausführlich und euch wirklich gut gelungen. Die Graphiken und Bilder, die ihr ausgewählt habt, finde ich sehr passend und außerdem haben sie das Verstehen und Nachvollziehen der verschiedenen Konzepte über Gesundheitsförderung unterstützt. Ein Hinweis noch zur Abbildung 7: Ich denke mal, dass ein kleiner Fehler beim Zusammenfügen oder Formatieren passiert, ein paar Wörter fehlen oder Sätze sind unvollständig.
    Toll, finde ich auch, dass ihr diesen Aspekt der Gesundheitsförderung gewählt habt und über die eigentlichen Themen, wie gesunde Ernährung, Bewegung, etc. hinausgeht.

    Wenn man an Schule oder Unterricht im Allgemeinen denkt, kommt einem zuerst der Gedanke an Wissensinhalte in den einzelnen Fächern, die vermittelt werden. Aber man muss eben auch an die anderen Kompetenzen denken, die es möglich machen ein gutes Klassenklima zu schaffen bzw. zu fördern und natürlich auch, dass jeder Schüler individuell Kompetenzen erlernt, die er in Alltagssituationen braucht oder auf sie zurück greifen kann.
    Gesundheit und Wohlbefinden – diese beiden Begriffe definiert wirklich jeder Mensch anders und jeder Mensch setzt andere Schwerpunkte dabei, die sich natürlich auch in jeder Lebenssituation verändern können. Gesundheit ist für mich, wenn ich meinen Alltag und die damit verbundenen Tätigkeiten körperlich so machen kann, wie ich es möchte, ohne Schmerzen oder Beeinträchtigungen zu spüren. Wohl fühle ich mich, wenn ich gut geschlafen habe, ich umgegeben bin von meinen Freunden und meiner Familie und ich meine Tätigkeiten gut erledigt bekomme. Diese Faktoren beeinflussen natürlich auch meine Stimmung, aber eigentlich fühle ich mich auch nur wohl, wenn ich gut gelaunt bin. An weitere Bereiche, wie z.B. bei eurem Blogbeitrag in Abbildung 2 gesellschaftliche Voraussetzungen oder Daseinstechniken, habe ich nicht wirklich gedacht. Vielleicht könnt ihr mir noch kurz erklären, was ihr unter Daseinstechniken versteht? Darunter kann ich mir nicht wirklich etwas vorstellen.
    Bewusst unter den Begriffen „Resilienzförderung“ oder „Kohärenzgefühl“ habe ich bisher noch keine aktive Auseinandersetzung erlebt. Dennoch glaube ich, dass kleine Klassendienste, wie allein der „Tafeldienst“ oder in der Oberstufe dann auch die „Pausenaufsicht“ nicht nur zur Arbeitserleichterungen für Lehrer*innen dienen sollen, sondern natürlich auch dazu dienen sollen, Verantwortung zu übernehmen, selbstbestimmt zu handeln und selbstwirksam zu sein. Die Aspekte von Kormann sind gute Beispiele zur Förderung der der Resilienz und des Kohärenzgefühls meiner Meinung nach. Doch welche „wichtigen Entscheidungsprozesse“ könntet ihr euch vorstellen, in die ihr Schüler*innen, vor allem im jüngeren Alter miteinbezieht? Wenn ich an meine eigene Schulzeit zurück denke, fällt mir nur die Ideensammlung zum Klassentag ein und das war natürlich auch nicht immer finanziell umsetzbar.
    Die vorgestellten Projekte von euch finde ich sehr spannend, ich kannte keines und die haben mich wirklich gefesselt. Ich hoffe sehr, dass solche Projekte auch noch in viele andere Schulen etabliert werden, damit Schüler*innen Kompetenzen auch als Ressourcen erlernen, die Ihnen helfen, sich auf dem Kontinuum wieder mehr in Richtung Gesundheit zu bewegen oder einfach mehr über sich selber zu erfahren, wie die Beispiele vom Schulfach Glück gezeigt haben. Vor allem hat mich begeistert, dass schon in der Grundschule durch das Projekt „Glücksakku“ Kinder lernen, sich in die Rolle von Willibald, Frieda und Co. hineinzuversetzen (Empathie) und ihnen Ratschläge zu geben, die selbst in ähnlichen Situationen dann angewendet werden können.

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  4. Antworten
    1. Liebe Anna,
      wir haben uns sehr über dein positives Feedback gefreut.
      Vielen Dank für deinen wichtigen Hinweis zur Abb. 7. Wir haben den Fehler entdeckt und suchen gerade noch nach einem Weg, euch die fehlerfreie Abbildung zu Verfügung zu stellen.
      Der Begriff Daseinstechniken stammt aus der Persönlichkeitspsychologie. Hans Thomae definiert den Begriff 1988 als Reaktionsformen bzw, Bewältigungsstrategien für alltägliche oder belastende Situationen (vgl. Thomae, H. (1988). Das Individuum und seine Welt. Eine Persönlichkeitstheorie (2. Auflage). Verlag für Psychologie: Göttingen. S. 79-100).
      Wie du richtig vermutest, ist es sehr wichtig die SuS am Geschehen im Schulalltag zu beteiligen und ihnen kleine Verantwortungen zu übertragen. An dieser Stelle möchte ich nochmal genauer auf die Selbstwirksamkeit eingehen. Fröhlich-Gildhoff und Rönnau-Böse definieren Selbstwirksamkeit 2015 als: „Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und verfügbaren Mittel und die Überzeugung, ein bestimmtes Ziel auch durch Überwindung von Hindernissen erreichen zu können, […]“. Dabei geht es v.a. um das eigene Vertrauen darin, auch komplizierte Situationen meistern zu können. Um die Selbstwirksamkeit von SuS zu stärken, sollten Erwachsene die SuS also z.B. darin unterstützen, auch bei Schwierigkeiten weiter zu machen und auf ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Außerdem sollten sie ihnen ihre Stärken und Kompetenzen aufzeigen, damit sie ihre Erfolge auch auf ihr persönliches Handeln beziehen können. (vgl. Fröhlich-Gildhoff, K./ Rönnau-Böse, M. (2015). Resilienz. (UTB 3290. 4. Auflage). Ernst Reinhardt Verlag: München Basel. S. 46 f.)
      Auch die Einbeziehung in Entscheidungsprozesse ist bedeutend für das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Wenn es in der Klassengemeinschaft beispielsweise Konflikte gibt, können die SuS sich selbstwirksam erleben, wenn sie sich in Form eines Klassenrats gemeinsam über verschiedene Lösungswege beraten und selber entscheiden dürfen, welcher Weg für sie der richtige ist.
      Habt ihr diesbezüglich noch weitere Ideen?
      Wir würden uns über weitere Kommentare sehr freuen!
      VG Louise

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  5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  6. PS: Das vollständige Planungsraster (Abbildung 7) könnt ihr nun über den obenstehenden Link öffnen.

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  7. Hallo lieb Doreen, Carmen und Louise,

    erstmal Danke für diesen interessanten Blogbeitrag! Als ich den Titel eures Blogbeitrages gelesen habe dachte ich mir – da muss ich unbedingt reinlesen – und es hat sich gelohnt. Der Aufbau war logisch und die Inhalte wurden verständlich vermittelt, das ein oder andere Bild mehr hätte den Blogbeitrag evtl. noch auflockern könne aber im Großen und Ganzen hat mir eure Beitrag gut gefallen und auch die gestellten Fragen fand ich sehr passend. Also dann komm ich mal zur Sache- Gesundheit bedeutet für mich weitaus mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit und Schmerzen und ich finde es ist ein wenig geschätztes Privileg „gesund“ zu sein bzw. sich gesund zu fühlen, denn sind wir doch einmal ehrlich es wird einem erst klar was Gesundheit bedeutet, wenn man nicht mehr gesund ist. Ganz praktisch bedeutet Gesundheit für mich, im Einklang mit meinen Körper meinen Gefühlen und den eigenen Werten zu leben. Wohlbefinden hat für mich viel mit der Bewertung der eigenen Verfassung zu tun, damit ob ich mich ausgeglichen und angekommen fühle und Wohlbefinden wird dabei von so vielen Aspekten beeinflusst die ihr in der Abbildung wirklich gut aufgegliedert habt - die meisten davon stimmen mit dem überein, was ich im Kopf hatte, als ich über den Begriff nachdachte – insbesondere die subjektiven Aspekte des Wohlbefindens finde ich sehr entscheidend. "Seelenruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit sind die Grundlagen allen Glücks, aller Gesundheit und des langen Lebens.". Ich würde behaupten, dass ich selber ein recht gut ausgeprägtes Kohärenzgefühl habe welches ich mir jedoch erst in den Letzen Jahren selber erarbeitet habe. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurück erinnere, wurde für die Stärkung dieses Gefühls nichts getan. Resilienz-Förderung und die Stärkung des Kohärenzgefühls finde ich aber sehr wichtig in der Schule, grade in der Arbeit am SBBZ ESENT sind diese Aspekte auch ziemlich präsent im Schulalltag. Resilienz ist wie ihr ja auch beschrieben habt die Eigenschaft trotz schwieriger Umstände handlungsfähig zu bleiben. Gerade auf Jugendliche im deutschen Bildungssystem bezogen bedeutet Resilienz: Die Fähigkeit auch mit Chanen benachteiligenden Voraussetzungen wie z.B. einem bildungsschwachen Hintergrund, oder belastenden Umständen erfolgreich in der Schule zu sein. Resilienz in der Schule ist daher extrem wichtig. Resilienz kann sich entwickeln, wenn die Lernenden mit ihren Mitschülern und Lehrern positiv in Kontakt treten können (insbesondre eine erwachsene Bezugsperson außerhalb der Familie ist ein wichtiger Faktor für Resilienz), sich selbst in verschiedenen Situation bewusst erleben können oder z.B. auch Gelerntes anwenden können, damit sie dabei Selbststeuerung und Selbstwirksamkeit erfahren können. Von den Gesundheitsprogrammen hat mich das zweite, „Glück als Schulfach“, sehr angesprochen. Insbesondre den Aspekt der Regelmäßigkeit finde ich hierbei Klasse - so hat man Zeit auch über ein Zeitspanne hinweg sich immer wider mit einem Thema zu beschäftigen (Sicherung/Festigung). Auch die Tatsache das man es in dem geschützten Rahmen der „Klasse“ ohne hinzukommen von Personen von außen durchführen kann finde ich gut – ich glaube das bringt doch einige Vorteile mit sich, auch da man noch individueller auf die Kinder und Jugendlichen eigenen kann. Es gibt wirklich viel was man noch zu dem Thema sagen könnte doch ich glaube dann wird der Kommentar doch etwas zu lang, also versuche ich mal ein kleines Fazit zu ziehen: Ich glaube es macht viel Sinn im schulischen Kontext, also nicht nur im Fach Biologie, sich gemeinsam mit den Schülern mit Glück und Gesundheit auseinander zu setzen. Nur ein Mensch der sich gesund fühlt und resilient ist, sowie mit eventuell belastenden Zuständen und Faktoren umgehen kann, ist meiner Meinung nach in der Lage auf lang Dauer gut und angstfrei zu lernen bzw. sich überhaupt auf Schulstoff einlassen zu können. Ich finde die Ideen in eurem Blogbeitrag dafür gut gewählt und bedenke mich somit für die tollen Anregungen.

    Liebe Grüße Xenia

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    1. Liebe Xenia,
      lieben Dank für dein positives Feedback!
      Wir haben durch die Bearbeitung unseres Themas auch sehr viel dazu gelernt und hoffen, das neue Wissen in unserer Berufslaufbahn als Lehrerinnen immer wieder aktivieren und einsetzten zu können.
      Gesundheits- und Resilienzförderung sind verhältnismäßig neue Themen an den Schulen. Auch ich habe diesbezüglich keine nennenswerten Erinnerungen an meine eigene Schulzeit. Es ging zwar schon ab und an um gesunde Ernährung, die Bedeutung von Bewegung, frischer Luft und den Verzicht von Drogen, aber eine bewusste Auseinandersetzung mit Themen wie Konfliktlösung, Selbstwirksamkeit oder die Wahrnehmung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse hat nicht stattgefunden.
      Ich freue mich sehr zu hören, dass du inzwischen trotzdem ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl hast. Die Auseinandersetzung mit den Themen Salutogenese, Resilienz- und Gesundheitsförderung hat mich auch für meine persönliche Selbstwahrnehmung und Stärkung sensibilisiert. In unserem zukünftigen Beruf werden wir eine große Verantwortung unseren SuS gegenüber tragen, dürfen dabei aber auch unsere eigene Gesundheit, unsere Widerstandsressourcen und Resilienzfaktoren nicht vernachlässigen. Ich denke, nur wenn wir uns selber wohl- und gesund fühlen, können wir auch die SuS ausreichend unterstützen und stärken.
      Denkt ihr auch so?
      Weil die Regelmäßigkeit der von uns vorgestellten Programme nun schon zweimal in den Kommentaren angesprochen wurde: Auch das Projekt „Glücksakku und die magischen Fähigkeiten“ findet in regelmäßigen Abständen während der gesamten Grundschulzeit an der Dom-Pedro-Grundschule statt!
      Es wäre aber wirklich ein großer Meilenstein in der Schulentwicklung, wenn es, angepasst für alle Schularten und Klassenstufen, ein verpflichtendes Schulfach für Themen wie Gesundheit, Wohlbefinden, Lebenskompetenzen, Sozialkompetenzen, Konfliktlösung etc. gäbe!
      Was meint ihr?

      Beste Grüße
      Louise

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  8. Katharina Artinger20. August 2020 um 15:16

    Liebes Blogger-Team,
    es hat mir wirklich Spaß gemacht Euren Beitrag zum Thema „Wohlbefinden in der Schule“ zu lesen und mir darüber Gedanken zu machen. Allein die Gestaltung des Layouts und die klare Strukturierung haben das Lesen erleichtert. Gerade am Anfang, als es um die Themen Salutogenese, Kohärenzgefühl, Gesundheitsförderung und Resilienz ging. Ich fand es sehr hilfreich, dass Ihr diese Begrifflichkeiten definiert und erläutert habt. Auch Eure Anregungen zum Nach- und Weiterdenken fand ich passend gewählt. Ebenso wie Eure weiterleitenden Links und Literaturtipps.
    Das Thema „Wohlbefinden in der Schule“ finde ich sehr wichtig und liegt mir aus eigener Erfahrung sehr am Herzen. Ihr habt in Eurem Blogbeitrag danach gefragt, ob wir selbst Resilienzerfahrungen an der Schule machen konnten. Dies kann ich für meine ersten zehn Schuljahre leider nur Verneinen. Mobbing und Ausgrenzung waren nicht gerade förderlich für die Ausbildung eines gesunden Selbstwertgefühls und der Fähigkeit sich selbst wert zu schätzen. Hinzu kommt eine körperliche Erkrankung, das Vertrauen in den eigenen Körper ebenfalls nicht stärkt. Aber genug zu mir. Es gibt an Deutschlands Schulen viele Kinder und Jugendliche, denen es genau so oder ähnlich wir mir geht oder erging. Von daher kann ich der Aussage, dass die Bildungsinsitutionen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls, sozialer und emotionaler Kompetenzen und der Stärkung der Resilienz leisten sollen, ja sogar müssen. Gerade für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen und/ oder einem anderweitig schädigenden Umfeld sind die Lehrkräfte die wichtigsten Mentor*innen, um sie für ihr zukünftiges Leben vorzubereiten. Es muss im Interesse aller sein, dass die jungen Menschen dazu befähigt werden mit sich, ihrem Leben und ihren Problem selbst bzw. mit Hilfe zurecht zu kommen. Gerade dem Satt bzw. den Krankenkassen sollte die Gesundheit der jungen Menschen am Herzen liegen, kosten doch so manche physischen und psychischen Erkrankungen diese Institutionen einige Millionen Euro.
    Allerdings denke ich, dass dieses Umdenken noch etwas dauern wird. Daher finde ich Euren Beitrag sehr gelungen, da Ihr einige Methoden und Konzepte vorgestellt habt, wie wir als angehende Lehrkräfte das Wohlbefinden unserer Schützlinge stärken können.
    Nach einem Gespräch mit einer Freundin die Gymniasiallehramt studiert, hat sich mir die Frage aufgeworfen, ob in den Lehramtsstudiengängen genug für die Lehrerschulung zum Fördern des Wohlbefindens und der Gesundheit getan wird. Denn diese Freundin hatte mir nur drei Kurse genannt, in denen es indirekt um soziale Kompetenzen ging. Und diese sind meiner Meinung nach essenziell, um den Schüler*innen Wohlbefinden in der Schule ermöglichen können. Wie seht Ihr das? Es sollte an allen Schulen, wie Ihr schon genannt habt, der Fokus nicht nur auf die kognitiven Kompetenzen, sondern auch auf die sozial-emotionalen Kompetenzen gerichtet werden. Dies würde vor allem den Kindern und Jugendlichen guttun, die von den Eltern bezüglich ihrer Leistungen unter Druck gesetzt werden. Und was das für Folgen hat, habt Ihr bereits deutlich dargelegt.
    Ich selbst hätte für Euch noch einen Buch-Tipp: Glück kommt selten allein… Von Dr. Eckart von Hirschhausen. Dieses kam mir sofort in den Sinn als ich das Kapitel zum Unterrichtsfach „Glück“ gelesen habe, von dem ich mir wünschen würde, dass es in allen Schulen eingeführt werden würde.
    Vielen Dank für Euren spannenden Beitrag und viele Grüße,
    Katharina

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    1. Liebe Katharina,

      Vielen Dank für dein positives Feedback. Leider erging es mir in meiner Schulzeit ähnlich wie dir. Ich hatte vor allem in der Grundschule Probleme mit Mobbing und Ausgrenzung. Wie du auch richtig beschrieben hast ist das alles andere als förderlich für ein gesundes Selbstwertgefühl und trotzdem wird zu wenig dagegen unternommen. Ich finde es sehr interessant, dass du die Problematik mit den Krankenkassen angesprochen hast, denn eigentlich würden diese auf jeden Fall von „gesunden“ Menschen profitieren und deshalb sollten sie die Gesundheit schon im Kindes- und Jugendalter an Schule unterstützen. Offenbar ist dies bisher aber nur eingeschränkt ein Thema. Zwar werden einige Gesundheitsprogramme von Krankenkassen mit einem Bonussystem (meist in der Form von Geldprämien) unterstützt, doch diese Gesundheitsprogramme sind hautsächlich auf die gesundheitlichen Aktivitäten zu Hause (Mitglied im Sportverein, regelmäßiges Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, usw.) beschränkt und beziehen sich nicht auf die Gesundheitsförderung in der Schule (https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/gesetzliche-krankenkassen-im-vergleich/praevention-vorsorge-gesetzliche-krankenkassen/search-11.html). Es sollte also um eine gelungene Gesundheitsförderung sicherstellen zu können die Gesundheitsförderung in der Schule mit aufgenommen werden.

      Nur die Gesundheitsprogramme reichen meiner Meinung nach nicht, um als Lehrkraft angemessen mit den Schüler*innen an ihrer Gesundheit zu arbeiten. Meiner Meinung nach wird an den Hochschulen entweder zu wenig angeboten, was die Gesundheit und das Wohlbefinden von Schüler*innen angeht oder das Angebotene ist freiwillig. Meiner Meinung nach sollte es zu den Themen mehrere verpflichtenden Veranstaltungen zum Thema Wohlbefinden in der Schule und der Gesundheitsförderung in der Schule geben. Nur dann kann man meiner Meinung nach auch kompetent den Schüler*innen helfen, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.

      Liebe Grüße
      Doreen Lindenmeyer

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    2. PS: Vielen Dank für den Buch-Tipp! Das hört sich auf jeden Fall interessant an.

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  9. Liebes Blogger-Team,

    euer Blogbeitrag hat mein Interesse besonders geweckt, da ich um ehrlich zu sein das erste Mal von Shinrin Yoku oder dem Begriff Waldbaden und Grounding höre. Ihr habt euch bei eurem Layout sehr viel Mühe gegeben und wie ich sehe habt ihr eigene Bilder verwendet, was ich auch sehr ansprechend finde.
    Das Grounding werde ich definitiv mal ausprobieren. Von allein wäre ich wahrscheinlich niemals auf die Idee gekommen im Wald barfuß zu laufen. In den Wald gehe ich meistens zum Joggen und höre dabei Musik auf meinem Smartphone. Das werde ich in Zukunft ändern und lasse mich gerne auf etwas Neues ein. Auch das ein Besuch im Wald, im Gegensatz zum Ausflug in die Stadt, den Adrenalinspiegel so effektiv sinken lässt hätte ich nicht gedacht. Das hat mich sehr erstaunt. Ich wäre davon ausgegangen, dass alles was man „gerne“ macht, zur Entspannung führt. Gut finde ich hierbei eure Abbildung, die das ganze nochmals verdeutlicht. Auch das Experiment zeigt positive Effekte auf den Menschen. Ich finde es gut, dass ihr auf die Vorbereitung des Waldbesuchs eingegangen seid und welche Lösungsansätze es bei Problemen gibt. Allerdings wäre ich noch auf die Gefahren, die sich in einem Wald verbergen eingegangen, wie zum Beispiel giftige Beeren, weil gerade jüngere Kinder sehr neugierig sind und gerne alles in die Hand nehmen und ausprobieren wollen. Auch auf die Zeckensuche nach dem Waldbesuch würde ich aufmerksam machen.
    Shinrin Yoga in den Sportunterricht miteinzubeziehen finde ich gut, denn das könnte auch was für diejenigen sein, die nicht viel mit Sport anfangen können, denn nicht jeder hat beispielsweise Lust auf Fußball oder Handball.
    Insgesamt halte ich euren Blogbeitrag für sehr gelungen und werde beim nächsten Spaziergang nicht in die Stadt, sondern in den Wald gehen. Als kleine Anregung hätte ich es nicht schlecht gefunden, wenn ihr näher auf die praktische Umsetzung des Waldbadens eingegangen wärt oder wie es in Japan praktiziert wird gerade, weil ihr dies nochmals im Fazit erwähnt. Was meint ihr?

    Liebe Grüße und vielen Dank für eueren Beitrag! 😊
    Silvana Yousif

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  10. Liebes Blogger-Team,

    ich habe soeben gemerkt, dass ihr auf die Zeckensuche eingegangen seid. Ich habe dies übersehen. Sorry! ☹

    Liebe Grüße
    Silvana Yousif

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  11. Liebes Bloggerteam,

    vielen Dank an euch für diesen interessanten und umfangreichen Beitrag. Euer Beitrag ist super strukturiert und lässt sich wunderbar lesen. Ihr sprecht mit der Wahl des Themas ein extrem wichtiges und alltägliches Thema an, welches immer wichtiger und umfangreicher wird. Die Erklärung der Begriffe Gesundheit und Wohlbefinden und die jeweiligen Fragen und Aufgaben die ihr dazu stellt sind eine tolle Einführung in die Materie. Diese beiden Begriffe haben auch für mich in der Schulzeit eine große Rolle gespielt, da vor allem ein Wohlbefinden in der schulischen Entwicklung extrem wichtig ist. Die Überleitung über Gesundheitsförderung zu den Bildungsplänen ist sehr einleuchtend und stellt die Themen auch gut in Relation. Hervorragend finde ich eure Vorstellung und Erklärung des Konzeptes "Das Schulfach Glück". Das von euch gewählte Thema ist für uns alle relevant und ich persönlich werde versuchen mich an euren Konzepten zu orientieren.

    Liebe Grüße

    Lukas

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