Liebe Leserinnen und Leser,
wir hoffen, dass wir euer Interesse mit dieser Karikatur wecken konnten. Unser Beitrag thematisiert ein aktuelles Thema, das momentan und immer mehr, die Welt beschäftigt: das Insektensterben.
Wie massiv das Insektensterben ist und welche Ursachen, Auswirkungen und Folgen dies für uns haben kann/ oder schon hat, soll im folgenden Beitrag herausgestellt werden.
Wir freuen uns auf Fragen und eine rege Diskussion!
Wir freuen uns auf Fragen und eine rege Diskussion!
Viel Spaß wünschen euch,
Meta Greiner, Selina Keller, Pia Flamm und Fabian Zöllner
Link zum Beitrag:

Liebe/-r Meta, Selina, Pia und Fabian,
AntwortenLöschenVielen Dank für euren spannenden Blogbeitrag. Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen, er war sehr ausführlich und enthielt viele wichtige und gute Punkte.
Vor allem die Erklärung zur Herstellung von natürlichen Pflanzenschutzmitteln aus Beinwell oder Brennnessel fand ich spannend und auch sehr alltagstauglich. Auch die Empfehlungen zum Handeln, wer was in welchem Bereich zu tun hat, um das Insektensterben aufzuhalten, empfand ich als sehr anschaulich und interessant.
Beim Lesen habe ich mir die Frage gestellt welche Auswirkungen des Insektensterbens auch heute schon erkennbar sind. Beim Recherchieren stieß ich unter anderem auf die Information, dass der Bestand von insektenfressenden Vögeln in den letzten 25 Jahren in Europe schon um 13% zurückgegangen ist und dass das Insektensterben auch mit dafür verantwortlich gemacht wird (1).
Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) schreibt sogar, dass fast die Hälfte der Vogelarten, die sich von Insekten und Spinnentiere ernähren und jene die südlich der Sahara überwintern, zwischen 1998 und 2009 zurückgingen (2).
Wie das Kreisdiagramm (Abbildung 7) darstellt, ist die Hauptursache des Insektensterbens intensive Landwirtschaft (inklusive Pestizide), da kann einem schnell der Gedanke kommen, dass ein einzelner Mensch, der nicht in der Landwirtschaft tätig ist, wenig tun kann. Doch auch wenn es nur ein kleiner Teil sein sollte kann jede Person, die einen Garten besitzt, damit anfangen ihn insektenfreundlich zu gestalten. Dazu passend habe ich kürzlich folgende Schlagzeile gelesen: „Schottergärten sollen aus Baden-Württemberg verschwinden“. Nach Angaben des Ministeriums sollen sie schon seit den 1990er Jahren eigentlich verboten sein, doch immer mehr Menschen legen einen solchen Steingarten an. Es kam in den letzten Jahren eben in Mode (3). Doch nun heißt es: „Bereits existierende Schottergärten müssten im Zweifel beseitigt oder umgestaltet werden“, sie werden also nicht länger geduldet. Das wäre also eine positive Nachricht für die Insekten. Natürlich reicht ein Verbot nicht aus, man sollte die Besitzer dieser Gärten über die Gründe informieren und sie so in gewisser Weise vielleicht sogar für den Insektenschutz zu gewinnen, sodass in ihrem Vorgarten schon bald eine Wildblumenwiesen anstelle der Steine erblüht.
(1) vgl. Insektensterben – Studie zeigt rasanten Rückgang: https://www.naturefund.de/artikel/news/insektensterben_studie_zeigt_rasanten_rueckgang/?gclid=CjwKCAjwmrn5BRB2EiwAZgL9omUZY6aIVJyXMLzranF0v_fgp7pamrlzEvezzY9wVLXBlKezBlvFqhoCWQsQAvD_BwE, eingesehen am 08.08.20
(2) Die Folgen des Insektensterbens: https://www.lbv.de/naturschutz/standpunkte/insektensterben/folgen-des-insektensterbens/, eingesehen am 08.08.20
(3) Schottergärten sollen aus Baden-Württemberg verschwinden: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/verbot-schottergaerten-in-bw-100.html, eingesehen am 08.08.20
LG,
Katharina Hermann
Liebe Katharina,
Löschenvielen herzlichen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blockbeitrag.
Sehr erfreulich finde ich zu hören, dass du unsere Handlungstipps gut und anregend fandst. Gerade bei den alternativen Pflanzenschutzmitteln haben wir uns gedacht, dass hier vor allem alltagstaugliche Alternativen interessant und gut wären. Deshalb freue ich mich, dass wir dir eine noch vielleicht unbekannte Alternative aufzeigen konnten!?
Mit deinem Punkt, dass die Landwirtschaft hauptsächlich für das Insektensterben verantwortlich ist (hier vor allem die Pestizide), hast du Recht. Gerade deshalb sollte jede/r Einzelne für sich überlegen, ob er nicht etwas gegen das akute Insektensterben machen will. Gerade bei dem Thema Insektensterben kommt es auf jeden Einzelnen drauf an. Man hat zwar einen „großen Gegner“ (die Landwirtschaft und ihre Pestizide) gegen sich, jedoch kann man nur durch einige kleine Gesten, wie das Anpflanzen von Wildblumen im Garten oder das Aufstellen eines Insektenhotels, etwas dagegen unternehmen. Nur durch diese „kleinen“ Gesten, den Insekten Nahrung und Lebensraum zu bieten, kann man einen wertvollen Beitrag dafür leisten, dass das große Insektensterben verlangsamt oder auch eingedämmt wird. Gerade auch hier würde ich mich freuen, wenn das Ministerium hier ein Verbot für Schottergärten aussprechen würde und so den Lebensraum der Insekten fördern würde.
Hier eine Frage an die anderen Leserinnen und Leser: Habt ihr einen solchen Schottergarten vor eurem Haus und würdet ihr, wenn ein Verbot kommen würde, euren Garten insektenfreundlicher machen? Würdet ihr generell eher einen „grünen“ Garten oder einen „grauen“ Schottergarten vorziehen?
Bei deinem Punkt, dass man auch mehr tun sollte beim Thema Aufklärung, stimme ich dir zu. Gerade dieser Punkt ist einer der wichtigsten bei diesem Thema. Zum Schluss lässt sich sagen, dass auch kleine Gesten, wie ein Insektenhotel oder das Aufstellen von Blumen im Garten oder auf dem Balkon, zu einer Verbesserung der aktuellen Situation beitragen und deshalb sollte man sich auch nicht entmutigen lassen, wenn in nächster Zeit kein großer Erfolg verzeichnet werden kann. Es ist ein „work in progress“!
LG,
Fabian Zöllner
Liebe Meta, Selina, Pia und Fabian,
AntwortenLöschenich habe mir euren Blogbeitag durchgelesen und finde das Thema sehr interessant und gut ausgewählt! Zunächst ist zu erwähnen, dass die Gliederung gut durchdacht ist, was Inhalt und Reihenfolge betrifft.
Die Einleitung mit den Fragen sind gut zur Anregung und wecken das Interesse des Lesers. Außerdem finde ich es sinnvoll, dass ihr den Aufbau eines Insekts und dessen Merkmale beschrieben habt. Dadurch wird nochmal zusätzliches Interesse geweckt und "Laien" können sich (zusätzlich zu den Bildern) mehr darunter vorstellen und die Prozesse des Tieres verstehen. Damit geht ja auch einher, dass der/die Leser*in eventuell mehr auf Insekten achtet (in Bezug auf das Austerben), sobald er/sie die Tiere mehr verstehen.
Bei Punkt 3.1 finde ich die Fragen allerdings nicht unbedingt notwendig und stören meines Erachtens nach den Lesefluss ein wenig.
Was mir dennoch sehr gut gefallen hat, ist dass ihr Bezug zum Bildungsplan genommen habt und dadurch den Biologieunterricht als "Hilfe" gegen das Insektensterben ausgewählt habt.
Hinzu kommt, dass ich persönlich Punkt 5.3 Alternativen zu Pestiziden, sehr informativ und auch hilfreich finde. Ich glaube durch die aufgelisteten ALternativen (z.B. Kamille, die Wurzelfäule vorbeugt) werden viele Leser*innen angeregt darauf zu achten. Außerdem sind die genannten Beispiele ja auch gut im Privaten umzusetzen!
Was ich als Abschluss sehr gelungen fand, ist dass ihr mit dem Insektenhotel und dem Besuch beim Imker nochmals Bezug auf die Schule genommen habt. Diese zwei Methoden sind sicherlich auch sehr gut in der Praxis umsetzbar und regen sie Schüler*innen zum Nachdenken an und geben diese Gedanken ja auch optimalerweise an ihre Eltern/Gechwister zu Hause weiter!
Alles in allem finde ich auch das Layout gut gewählt und die Bilder sinnvoll eingefügt. Das Einzige, was ich teilweise störend fande, waren die grün markierten Fragen.
Aber an sich - sehr gut Leistung!
Liebe Grüße,
Lara Zepp
Liebe Lara,
Löschenvielen herzlichen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blockbeitrag.
Mich hat es gefreut zu hören, dass dir die Gestaltung und die Gliederung an vielen Teilen gefallen, und dich zum Lesen angeregt hat.
Eines unserer Ziele war, euch Leserinnen und Leser mit unserem Thema anzusprechen und zum Nachdenken anzuregen. Deshalb fanden wir es auch wichtig, gerade auf unseren Alltag einzugehen.
Dadurch wollten wir erreichen, dass man gerade auch als, wie du sagst, „Laie“, unseren Blogbeitrag einfach lesen kann, ohne ein großes Vorwissen haben zu müssen.
Vielen Dank auch für den positiven Kommentar zu unserem Bezug zum Bildungsplan. Hier war es uns wichtig, dass wir auf unseren zukünftigen Beruf eingehen und so vielleicht euch auch ein paar Ideen mitgeben, die ihr in eurem Unterricht anwenden könnt.
Wie du durch das Lesen unseres Blogbeitrag erkannt hast, wollten wir nicht nur informieren, sondern auch als Anregung für praktisches Umsetzen beim Thema Insektensterben zeigen, wie man mit kleinen Dingen, wie das Insektenhotel oder das Anpflanzen von Wildblumen, einen wertvollen Beitrag gegen das Insektensterben geben kann.
Ein paar Fragen stellen sich mir hier: Würdet ihr besonders jetzt darauf achten, ob ihr Wildblumen anpflanzt, oder denkt ihr so wie euer Garten jetzt ist, ist er insektenfreundlich? Habt ihr euch schon mal überlegt, wie für euch der „perfekte“ Garten aussehen würde? Wenn ja, ist er auch insektenfreundlich oder habt ihr andere Ideen?
LG
Fabian Zöllner
Hallo liebes Bloggerteam,
AntwortenLöschenich finde euren Blogbeitrag sehr gelungen und hatte viel Spaß dabei ihn zu lesen!
Das Layout ist ansprechend gestaltet und der Aufbau und die Gliederung sind übersichtlich. Die Grafiken und Abbildungen runden den Beitrag schön ab.
Den Einstieg zum Thema finde ich sehr spannend, er weckt das Interesse und regt zum Weiterlesen an. Die zu Beginn formulierten Fragen regen zum Nachdenken an und eröffnen einen Überblick über das doch sehr komplexe und aktuelle Thema.
Ihr habt sehr ausführlich und verständlich verdeutlicht, welche Bedeutung und Nutzen Insekten haben und welche massiven Folgen deren Verlust nach sich zieht.
Durch die Unterrichtsskizze bekommt man Anregungen, wie man das Thema in den Unterricht einbringen kann und wie man es thematisieren kann.
Auch die Fragen in den Gedankenblasen regen zum Nachdenken und Kommentieren an. Beim Lesen habe ich tatsächlich gemerkt wie ich angefangen habe mir intensiver über das Thema Gedanken zu machen. Ich habe mir rückblickend angeschaut, ob ich schon Maßnahmen geleistet habe, um gegen das Insektensterben vorzugehen und mir auch überlegt, wie man selbst dagegen vorgehen könnte. Ich habe mir fest vorgenommen ein Insektenhotel nach der von euch vorgestellten Anleitung zu bauen und dieses im Garten aufzustellen.
Zudem gebe ich euch Recht, dass der Bau eines Insektenhotels sich super als Projekt für eine Projektwoche anbietet. Der Bau ist einfach zu bewerkstelligen und die Materialien, die dafür benötigt werden, sind leicht zu beschaffen.
Außerdem finde ich die Idee toll, ein Projekt einer Organisation oder eines Instituts als GFS anzubieten, da die Schülerinnen und Schüler so lernen, sich für ein bestimmtes Thema einzusetzen. Zudem lernen sie, dass nicht einfach alles so seinen Lauf nimmt, sondern man sich auch für Dinge einsetzten und somit in der Gesellschaft etwas bewirken kann.
Im Biologie Unterricht in der Schule hatte eine Person eine Unterschriftenaktion gestartet zum Bienensterben. Es ging dabei darum, dass verschiedene Mittel, die für Bienen giftig sind, verboten werden sollen. Die Mitschülerin ging damals von Klasse zu Klasse, hat über das Thema informiert und hatte verschiedene Flyer und Sticker dabei, die die Klassen sich anschauen konnten. Außerdem hatte Sie eine Unterschriftensammelliste dabei auf der man unterschreiben konnte, wenn man auch für das Verbot der Giftmittel war. Ich finde es toll, wenn sich die Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg für etwas einsetzen können.
Liebe Grüße
Luisa
Liebe Luisa,
Löschenvielen herzlichen Dank für deinen Kommentar zu unserem Blockbeitrag.
Sehr erfreulich finde ich zu hören, dass die Gestaltung unseres Beitrags dich angesprochen hat und du es übersichtlich fandst. Das macht das ganze gleich viel leichter zu lesen, oder?!
Natürlich war es unser Ziel, euch Leserinnen und Leser mit unserem Thema anzusprechen und zum Nachdenken anzuregen. Das Thema Insektensterben ist tatsächlich auch sehr präsent und sollte keinesfalls unter den Tisch gefegt werden.
Ich finde es super, dass du dir Gedanken gemacht hast, was du bereits für einen Beitrag FÜR die Insekten geleistet hast und wie du dies zukünftig verbessern und erweitern kannst. Wenn man sich unsere Liste mit den Tipps durchliest, was jeder Einzelne machen kann, sollte auffallen, dass es gar nicht schwer ist auch selbst etwas zum erhalt der Artenvielfalt beizutragen.
Dein Vorhaben, ein Insektenhotel zu bauen befürworte ich sehr. Das ist sicher auch eine Spaßige Beschäftigung, wenn man mal mit den Geschwistern, Cousins oder Nachbarskindern einen Tag verbringt. Allgemein finde ich es schön, wenn man sich mit Kindern viel draußen aufhält und beschäftigt, was natürlich vor allem durch Corona in den letzten Wochen und Monaten extrem gefördert wurde (wenigstens etwas Gutes muss es ja haben…!). Aber zurück zum Thema. Mein persönlicher Tipp für das Insektenhotel: ich empfehle einen Platz am Rand des Gartens, oder auf dem „Stückle“ (=Stück Land/Gartengrundstück) eines Familienangehörigen zu wählen, falls dieser deine Idee unterstützt. Dadurch haben die Insekten ein ruhiges Plätzchen und sind nicht zu nah am Geschehen (Grillabende oder Cocktailpartys auf der Terrasse etc.), was natürlich auch für dich/deine Familie ein Vorteil sein wird.
An dieser Stelle meine Frage an die anderen Leserinnen und Leser: Habt ihr bereits Erfahrungen mit Insektenhotels und somit noch Tipps oder zusätzliche wichtige Infos, die dabei zu beachten sind?
Viel Erfolg beim Bauen des Insektenhotels! Wenn du Lust hast, lass uns doch, wenn du fertig bist einen Kommentar da, indem du berichtest, wie es gelaufen ist und vor allem natürlich ob sich in deinem Hotel schon einige Insekten „ein Zimmer genommen haben“.
Herzliche Grüße,
Pia Flamm
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
AntwortenLöschenich habe mich ebenfalls sehr über das positives Feedback und eure Verbesserungsvorschläge gefreut, vielen Dank dafür!
Ich finde es schön, dass ihr euch selbst so viele Gedanken gemacht habt, wie ihr den Insekten helfen könnt und wie positiv unsere Vorschläge bei euch angekommen sind. Da sehr viel über das Insektensterben berichtet wird, kennt unsere Gesellschaft die Problematik. Deshalb ist es umso erschreckender, dass viele Menschen sogenannte Schottergärten anlegen und dass die Anzahl solcher Gärten in den letzten Jahren zugenommen hat. Wie Katharina bereits gesagt hat, sollen diese nun verboten oder umgestaltet werden. Es ist zu hoffen, dass dadurch wieder mehr Insekten in heimischen Gärten zu finden sind. Auf der anderen Seite könnten viele Menschen dieses Verbot als Eingriff in ihre Privatsphäre sehen. Sie wollen selbst bestimmen, was sie mit ihrem Garten machen. Was haltet ihr davon? Ist dieses Verbot gerechtfertigt oder greift es zu weit? Denkt ihr man könnte dadurch nachhaltig etwas verändern?
Meine persönliche Meinung ist, dass dieses Verbot auf jeden Fall berechtigt ist und ich finde, dass die Insekten ein Recht darauf haben, dass wir Menschen ihnen einen Lebensraum bieten, weil sie sehr viel für den Menschen tun.
Liebe Grüße,
Meta Greiner
Hallo zusammen,
AntwortenLöschendas Insektensterben ist bei vielen Erwachsenen bekannt. Jedoch ist es wichtig, auch Kinder aufzuklären und über das aktuelle Geschehen zu berichten. Kinder lesen keine Zeitung, aus der sie Informationen entnehmen können. Wenn sie Tierparks besuchen, sind es Raubkatzen oder Elefanten, die ihnen den Atem rauben, Insekten interessieren sie meist weniger. Deshalb ist es wichtig, die Thematik in der Schule zu verorten, um den Kindern für die Zukunft etwas mit auf den Weg zu geben und ihnen ein nachhaltiges und umweltbewusstes Denken zu vermitteln. In unserem Blog haben wir euch bereits einige Tipps gegeben, wie man das in Form von Projekten o.ä. umsetzen kann. Luisa hat von einer Unterschriftenaktion in der Schule berichtet, bei der die Schüler gleichzeitig über das Thema Insektensterben informiert werden. Hierdurch erfahren sie, dass auch sie helfen können und dieses Thema nicht nur relevant für Erwachsene ist. Insekten haben zahlreiche Tricks, wie sie sich tarnen, um sich zu schützen oder andere Tiere imitieren. In der Schule kann durch solche Besonderheiten das Interesse der SchüleriInnen geweckt werden. Wenn sich die Kinder mit Insekten beschäftigt haben und ihre Bedeutung für den Menschen und die Natur verstanden haben, sind die bereit, die Insekten zu schützen und aktiv zu werden.
Ich finde, jeder kann in gewisser Weise darauf achten, dass er die Insekten schützt und das ist teilweise mit geringem Aufwand verbunden. Ich beispielsweise habe im Garten eine sehr große Fläche, die den ganzen Sommer nicht gemäht wird, erst wenn alles verblüht ist. Hier wachsen zahlreiche Pflanzen und man findet unzählige Insekten. Wenn man einen Teil seines Gartens nicht verwendet, ist diese Möglichkeit optimal, außerdem spart man sich das Rasenmähen.
Liebe Grüße,
Meta Greiner
Hallo liebe Blogautorinnen und lieber Blogautor!
AntwortenLöschenVielen Dank für euren spannenden und informativen Blogbeitrag zum Thema Insektensterben.
Ihr habt ein sehr aktuelles und brisantes Thema gewählt und euren Blogbeitrag sehr übersichtlich gestaltet. Der Aufbau erschien mir logisch, einzig haben mir hier und da ein paar Übergänge gefehlt. Die Gedankenblasen fand ich passend, die Arbeitsaufträge eher unnötig und störend für den Lesefluss. Auch möchte ich noch kurz auf eine inhaltliche Kleinigkeit hinweisen. Beim Thema Insektensterben sollten wir es nämlich lieber vermeiden, von den Honigbienen sprechen. Diese sind ja eigentlich gar nicht gefährdet (vgl. https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/weltbienentag-die-honigbienen-sterben-nicht-a-1208252.html). Stattdessen könnte man lieber einen Bezug zu den verschiedenen Wildbienenarten herstellen.
Ich hatte den Eindruck, dass ihr euch sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habt und fand die Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen sehr anschaulich beschrieben.
Auch der Bezug zur Schule ist euch gelungen und ich fand es toll, dass ihr sogar eine Unterrichtsstunde geplant habt.
Ich hätte es allerdings noch interessanter gefunden, wenn ihr Bezug zu allen Bildungsplänen genommen hättet.
Ich habe mir auch den anderen Blogbeitrag zum Thema Insektensterben durchgelesen („So klein und doch so eine gewaltige Bedeutung“ 20.07.2020). Diese Gruppe hatte noch Bezug zur Umweltbildung genommen. Dieser Bezug zur Veranstaltung fehlte mir bei euch etwas, auch hättet ihr ja prima das Thema BNE einbeziehen können.
An Pia: Ja, ich habe noch einen wichtigen Hinweis zum Insektenhotel bauen! Es ist wohl von großer Bedeutung, dass man die Bohrlöcher in Holzbköcke ect. ausfeilt. Die Holzfransen, die sonst nämlich übrigbleiben, können die empfindlichen Flügen der Wildbienen sonst nämlich schwer verletzten. Auch hat der andere Blogbeitrag noch einen interessanten Aspekt genannt. So sollte ein Insektenhotel nämlich auch unbedingt dort aufgehängt werden, wo seine Bewohner ringsum ein geeignetes Habitat, sprich Wasser, Blüten etc. auffinden können. Sie hatten herausgefunden, dass es sonst wohl eher nicht bezogen wird.
An Meta: Ich bin der Meinung, dass man Schottergärten nicht einfach nur verbieten darf. Ich denke, hier geht es viel eher um eine Sensibilisierung der Menschen für Biodiversität und Artenschutz im Allgemeinen. Durch Verbote wenden sich die Menschen sonst eher ganz vom Thema ab.
Zu guter Letzt wäre mein Vorschlag zum Thema Schülerprojekte noch das Herstellen von Samenbomben! (vgl. https://www.smarticular.net/samenbomben-seedbomb-einfach-selber-machen/ )
VG
Hallo,
Löschendanke dir, für dein Feedback und deine Rückmeldung.
Ich denke es ist immer Geschmacksache und leserabhängig, ob einen eingeworfene Arbeitsaufträge stören oder nicht. Wir hielten es für eine gute Idee immer mal wieder Schulbezüge zu platzieren, da wir auch schon Beiträge gelesen haben, bei denen dies eher weniger der Fall war und dann dementsprechend kritisiert wurde.
Dennoch vielen Dank für deine persönliche Einschätzung und deine Kritik! Wir werden für zukünftige Beiträge darauf achten und dies eventuell anders gestalten!
Leider kann ich deinen Spiegel-Artikel nicht lesen, da dies nur mit einem Abonnement möglich ist.
Dennoch gebe ich dir Recht, dass die Honigbiene nicht direkt vom Artensterben betroffen ist, da sie vom Mensch, als Nutztier geschützt wird. Aber wir haben in unserem Blog auch nicht auf die Honigbiene bezüglich ihrer Aussterbewahrscheinlichkeit etc. Bezug genommen, sondern lediglich zu Beginn, als Beispiel für die generelle Klassifizierung von Insekten verwendet und einmal als Beispiel neben anderen Insekten, die unter Pestiziden leiden und da gehört auch die Honigbiene dazu (vgl. http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/artensterben/bienen/gruende-fuer-das-bienensterben.html).
Eventuell ist das für die Leser*Innen etwas verwirrend, aber eine klare Thematisierung der Honigbiene, als aussterbende Art findet nicht statt, da dies eben auch nicht direkt der Fall ist. Wir haben immer versucht alles Allgemein zu formulieren, sodass keine Missverständnisse entstehen. Da uns dies scheinbar nicht ganz erfolgreich gelungen ist, tut uns das natürlich leid. Ich hoffe meine Erklärung dazu, konnte das Missverständnis auflösen.
In folgenden Links finden sich auch noch weitere Informationen zum Thema Bienen und dem Artensterben. Der zweite Link enthält ebenfalls noch Tipps für die Platzierung von Nistplätzen und Unterkünften für Insekten.
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/bienen/13676.html
https://www.br.de/wissen/wildbienen-bienen-artensterben-biene-bienensterben-insektensterben-100.html
Habt ihr noch weitere Vorschläge oder Anregungen für Schulbezüge oder auch für konkretere Unterrichtsideen? – Ich würde mich sehr darüber freuen!
Liebe Meta, Pia, Selina und lieber Fabian,
AntwortenLöschendanke für den Beitrag zu diesem Interessanten Thema. Es hat sehr Spaß gemacht zu lesen.
Die Systematische Einordnung am Beispiel der Honigbiene zu Beginn fand ich sehr gut gelungen. Ich finde nicht, dass es den Eindruck macht, dass ihr ansonsten in eurem Blog nur über die Honigbiene sprecht. Für mein Empfinden ging es unmissverständlich um Insekten(sterben) allgemein. @Selina @L.
Eure Auflistung mit den ganzen Tipps, die wir selbst bzw. die Gesellschaft einhalten könnten, um Insekten zu schützen finde ich sehr ansprechend. Durch den Fakt, dass es nicht als Fließtext gestaltet wurde bleiben die Punkte viel besser im Kopf und motivieren, einiges davon zukünftig zu machen, falls man dies bisher nicht bewusst getan hat.
Auch bei den Alternativen zu Pestiziden ist mir einiges im Kopf hängen geblieben. Ihr habt so viele Möglichkeiten aufgezeigt, dass klar wurde, dass es definitiv möglich ist, Pestizide durch bessere Alternativen zu ersetzten. Zu den Mechanischen Barrieren kann ich nur sagen, dass mein Opa auf seinem Grundstück seine Obstbäume mit hellen Netzten überspannt. Das funktioniert tatsächlich erstaunlich gut. Von einem Schneckenzaun habe ich noch nie etwas gehört, klingt für mich jedoch auch plausibel.
Besonders spannend für SuS könnte der Besuch beim Imker sein, den ihr als Vorschlag für den praktischen Teil des Unterrichts vorgeschlagen habt. Ich denke, dass die Kinder dabei viel lernen und wenn sie am Ende ihren Eltern erzählen können, wie eigentlich Wachs entsteht oder ggf. sogar eine selbstgemachte Kerze mit nach Hause nehmen können, werden sie dies mit Stolz präsentieren. Ich finde den Besuch beim Imker kann man vor allem sehr gut als Ausflug am Klassentag oder als gemeinsames Projekt für die Wochen nach der Notenabgabe planen, in denen sonst so oft nur Filme geschaut werden oder ein Frühstück stattfindet.
Allgemein hattet ihr viele aufschlussreiche Tipps und Vorschläge in eurem Beitrag, nicht nur zu Alternativen zu Pestiziden und Tipps für den Erhalt der Artenvielfalt, sondern auch zu passenden Unterrichtseinheiten und zur praktischen Umsetzung.
Liebe Grüße
Mathis
Lieber Mathis,
AntwortenLöschenvielen lieben Dank für deinen Kommentar und die positive Rückmeldung.
Ich muss dir recht geben, die Liste mit den Tipps zum Schutz der Insekten ist auch mir besonders im Kopf geblieben. Klar, wir haben den Beitrag ja auch geschrieben, aber trotzdem bin ich froh, mich mit dem Thema so ausführlich beschäftigt zu haben, da es wirklich leichter wie gedacht ist, etwas zu bewirken. Tatsächlich habe ich mich vor einigen Jahren mal mit dem Thema Bienensterben auseinandergesetzt, was ja auch sehr fatal ist. In diesem Zuge habe ich einige der Tipps schon mal gehört und dementsprechend auch versucht, anzuwenden. Bei meinem Opa im Garten haben wir gemeinsam mit meiner Cousine und meinen 2 Cousins ein kleines Insektenhotel direkt unter einem Zwetschgenbaum gebaut. Unsere Idee war, dass die Bewohner dann nicht den ganzen Tag der prallen Hitze ausgesetzt sind, gerade bei den immer heißer werdenden Sommern… Ob es nun daran lag oder nicht, weiß ich natürlich nicht aber das Hotel ist nun zum 2. Jahr hintereinander gut besiedelt. Eine weitere Sache, die ich bei mir in der Familie einführen konnte, ist, dass der Teil des Gartens vor unserer Hecke im Wechsel mit dem hinteren Teil gemäht wird. Ich hatte meinen Eltern damals von der Idee berichtet woraufhin sie zugestimmt haben. Es stört absolut niemanden und ist sogar praktisch, da es mit dem Mähen jetzt immer nur noch halb so lange dauert. Den Insekten hingegen kommt es zugute.
Zum Thema Schneckenzaun muss ich sagen, dass ich bisher leider auch keine Erfahrungen damit gemacht habe. Ich gebe zu, vor unserer Recherche zum Blogbeitrag auch noch nie etwas davon gehört zu haben. Mich würde aber tatsächlich interessieren, ob jemand von euch Leserinnen und Lesern so einen Zaun schon mal in seinem Garten angebracht hat. Man kann so etwas ja auch selbst bauen. Kennt sich jemand damit aus oder möchte seine Erfahrung teilen? Wie ihr sicher wisst, können Schnecken an Wänden und an der Decke kriechen. Kann sich jemand von euch erklären, inwiefern der Schneckenzaun sie abhalten könnte? Ich bin gespannt was ihr denkt.
Mit dem Besuch beim Imker stimme ich dir zu, dass das eine besonders spannender Ausflug ist. Da Familien selten auf die Idee kommen, einen solchen Ausflug zu machen und Großteils wahrscheinlich auch keine Imker privat kennen, ist es umso besser, wenn die Schule das übernimmt. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich auch sagen, dass das Imkern super interessant und vielfältig ist. Ich war zu meiner Schulzeit beim Ferienprogramm in meinem Ort angemeldet, wo unter anderem „ein Besuch beim Imker“ auf dem Plan stand. Nicht nur wir Kinder, sondern auch die Betreuer haben einige neue Erkenntnisse gewonnen. Unsere Gruppe war zweigeteilt: die einen durften zuerst zu den Tierchen und der Imker hat etwas über die Bienen, die Bienenstöcke und die Waben erzählt, die anderen wurden gleichzeitig von seiner Frau in deren „Shop“ begleitet wo man sich die verschiedenen Honigsorten, Düfte und selbst hergestellten Kerzen anschauen konnte. Anschließend wurden die Kleingruppen getauscht. Diese Methode ist vor allem bei einer größeren Gruppe von Kindern sehr gut, da man kein Problem mit der Aufsicht aller Kinder hat, es weniger gefährlich ist und außerdem jedes Kind gut sehen kann, was gezeigt wird.
Liebe Grüße,
Pia Flamm
Hallo liebe Blogger*innen,
AntwortenLöschenich finde euer Blogbeitrag ist euch sehr gut gelungen! Er ist übersichtlich gestaltet, ausführlich und enthält viele wichtige und gute Punkte. Das Layout ist sehr ansprechend und ich konnte eure Texte flüssig und verständlich lesen. Der Einstieg mit der Karikatur ist direkt ein Aufhänger und motiviert zum Lesen! Auch die Wahl eures Themas finde ich gut, denn es ist ein wichtiges, aktuelles und jeden betreffendes Thema.
Den Beginn mit dem Aufbau und den Merkmalen von Insekten zu machen, finde ich gut, denn dies führt ins Thema ein und frischt Wissen auf. Auch die Vorstellung einer Welt ohne Insekten anzuregen finde ich gut, denn man sieht viele Dinge immer zu selbstverständlich und denkt nicht darüber nach was wäre, wenn etwas weg wäre (in diesem Fall die Insekten).
Die Zusatzinformation über Zitrusfrüchte und Banane und Ananas finde ich wirklich interessant, das wusste ich nicht!
Ich finde es klasse, wie ihr den Bezug zum Unterricht hergestellt habt, indem ihr eine Unterrichtsskizze eingebracht habt und Projektideen (Insektenhotel und Besuch beim Imker) erwähnt! Ich kann mich sogar erinnern, dass ich damals in der Unterstufe ein Insektenhotel mit meiner Klasse gebaut habe. Auch haben wir in unserem Schulgarten als Klasse Blütenpflanzen gepflanzt. Diese Projekte haben mir damals sehr Spaß gemacht und mein Interesse für das Thema Artensterben geweckt, weshalb ich mir gut vorstellen kann, dass ich als angehende Lehrerin dies auch in von mir gehaltenem Biologie-Unterricht machen werde.
Und ja, ihr habt mich dazu angeregt selbst mehr gegen das Insektensterben zu unternehmen! Ich werde bei mir im Garten ein Insektenhotel bauen und aufstellen und auch versuchen meine Nachbarn dazu zu motivieren!
Zum Abschluss möchte ich noch loswerden, dass ich es sehr erschreckend finde, was für einen immensen Einfluss die kleinste Veränderung auf ein Ökosystem hat und dies dadurch auch zum Zusammenbruch führen kann. Deshalb sollten wir alle versuchen diese zu bewahren! Hierbei sehe ich in uns, als angehende Biologie-Lehrer*innen, die wirklich wichtige Aufgabe Kindern früh genug ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu schaffen!
Liebe Grüße,
Ellen Steinberg
Liebe Ellen,
Löschenich freue mich sehr über deinen lieben Kommentar und deine netten Worte zu unserem Beitrag! Ebenfalls find ich es super, dass wir dich damit erreichen konnten und du nun bewusster mit dem Thema leben willst! Es ist teilweise erschreckend, wie wenige Gedanken man sich tatsächlich, um solche wichtigen Themen macht. – Das ging mir genauso! Darum freut es mich um so mehr, wenn wir dich dazu anregen konnten in Zukunft bewusster mit diesem Thema umzugehen.
In diesem Zusammenhang kann man auch Bezug zum Thema Umweltbildung nehmen. Dies war zwar nicht direkter Teil unseres Beitrags, spielt dennoch aber eine Rolle. Außerdem wurde dieser Bezug auch schon in einem anderen Kommentar gewünscht, weshalb ich nun darauf eingehen möchte!
Umweltbildung besteht aus vielen verschiedenen Teilbereichen und lässt sich nur schwer herunter brechen. Allerdings ist ein wichtiger Bereich der Umweltbildung, die Erfahrungen mit der Natur. Wir thematisieren den Bezug von Umweltbildung zum Insektensterben in unserem Blog zwar nicht direkt, aber dennoch indirekt. Hiermit möchte ich eine Verbindung schaffen:
Man kann Schüler*Innen für unsere Umwelt auf verschiedene Art und Weise sensibilisieren und damit aufmerksam machen und so ein Gespür für den Schutz und Erhalt unserer Umwelt vermitteln. Zwecks Naturerfahrungen kann dies beispielsweise sozial, ästhetisch, instrumentell, ernährungsbezogen, … stattfinden (vgl. VL 8, SoSe 2020, A. Lude).
Beispielsweise kann man mit den Schüler*Innen, wie in unserem Blog vorgeschlagen, ein Insektenhotel bauen, des Weiteren kann man bei einem Imker-Besuch Tiere beobachten oder lernen, wie Honig entsteht/ produziert wird. Auch bei einem anderem, Natur bezogenen Ausflug, beispielsweise in den Wald kann man auf tierische Spurensuche gehen (Nistplätze, ...). Eine andere Möglichkeit wäre auch mit Naturprodukten etwas Künstlerisches herzustellen, beispielsweise eine kreative Kerze aus Bienenwachs. Man kann mit den Kindern auch darauf eingehen, welche Nahrungsmittel generell von Insekten abhängig sind und durch sie vermehrt werden und passend dazu ein Frühstück gestalten.
Habt ihr weitere Ideen? – schreibt sie gerne in die Kommentare!
Die Natur kann sich vielfach positiv auf den Menschen auswirken, einige Auswirkungen haben wir auch in der Vorlesung von Herrn Lude kennengelernt. In folgendem Link finden sich noch einige Informationen und Verlinkungen zu dieser Thematik! Schaut doch gerne mal rein.
https://www.natursoziologie.de/NS/natur-und-psyche/natur-und-psyche.html [zuletzt aufgerufen am 15.08.2020, 12:02Uhr]
Könnt ihr euch vorstellen, aus welchen Gründen sich die Natur noch positiv auf den Menschen auswirken kann?
Wichtig ist, nicht zu vergessen, dass Umweltbildung alleine durch die Schule nicht ausschlaggebend ist, sondern auch stark vom Elternhaus und der Umgebung der Kinder abhängt.
Viele Grüße
Selina Keller
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenHallo, vielen Dank für euren Blogbeitrag. Ich fand ihn sehr interessant in informativ und dementsprechend gut zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass ihr Handlungsmöglichkeiten und auch Ideen für den Unterricht eingebaut habt.
AntwortenLöschenDas Thema Insektensterben ist sehr aktuell und wichtig. Leider ist bei vielen Menschen, die Dringlichkeit des Themas noch nicht präsent genug. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Thema in den Unterricht einzubauen. Es bietet auch viel Potenzial für einen interessanten Unterricht, da es einen großen Lebensweltbezug für die Kinder hat und durch Projekte handlungsorientiert gestaltet werden kann.
Die Idee mit Schüler*innen Insektenhotels zu bauen, finde ich sehr gut. Gerade im Zusammenhang mit der Gestaltung eines insektenfreundlichen Schulgartens bzw. Schulgeländes wäre dies sicherlich ein sehr gutes Projekt, um den Kindern die Rolle der Insekten in Ökosystemen näher zu bringen. Auch den Ausflug zu einem Imker stelle ich mir sehr förderlich und spannend für die Kinder vor. Ich selbst habe so etwas als Kind erlebt (zwar nicht über die Schule, aber das Prinzip ist das gleiche) und fand es sehr spannend und eindrücklich. Ich denke, dass gerade Bienen sehr geeignete Tierarten sind, um Kindern einen Zugang zu Insekten zu bieten. Andere Insekten sind vielleicht eher mit Ekel oder auch Angst verknüpft. Bienen dagegen sind den Kindern bekannt und durch die Ernte von Honig auch positiver verknüpft. Auch wenn die Honigbiene selbst nicht direkt gefährdet ist, so bietet sie denke ich doch eine gute Einstiegsmöglichkeit ins Thema, von der aus man überleiten kann auf Wildbienen du andere Insektenarten.
Die Biologieunterricht bietet hier meiner Meinung nach, eine sehr gute Möglichkeit, die Kinder für das Thema zu sensibilisieren und zu interessieren, was längerfristig dazu beitragen kann, dass in zukünftigen Generationen mehr auf eine insektenfreundliche Gestaltung von Gärten und Landwirtschaft geachtet wird.
Liebe Grüße
Svea
Hallo liebes Bloggerteam!
AntwortenLöschenErst einmal großen Dank an euch, dass ihr euch in eurem Blogbeitrag mit einem so wichtigen Thema beschäftigt habt!
Mir hat es Spaß gemacht euren Beitrag zu lesen, da er sehr informativ, spannend und auch übersichtlich war.
Ihr habt in eurem Beitrag die Aussagen aufgegriffen, wie manche Menschen über Insekten denken: Und zwar wollen sie diese loswerden. Was ihr dann aber auch sehr schön aufgezeigt habt ist, dass diese Menschen wohl nicht wissen wofür die Insekten alles gut sein können.
Ich finde es sehr schade, dass Insekten als so negativ angesehen werden.
Viele Leute machen auch kaum einen Unterschied zwischen Bienen, Wespen und Hummeln. Für die sind alle drei nur nervige und stechende Insekten. Dass aber alle dazu beitragen, dass wir unser Obst im Obstkorb haben und es genüsslich essen können, vergessen dabei einige.
Ich finde es wichtig schon in der Grundschule oder gar noch früher die Kinder über den Nutzen solcher Insekten aufzuklären.
Weil wenn wir ehrlich sind ist doch fast jeder schonmal auf Ameisen rumgesprungen, ohne die Konsequenzen davon zu überdenken.
Von Insekten profitiert man vor allem, wenn man selbst Gärtner ist!
Habt ihr schon einmal von den „Menschlichen Bienen“ in China gehört? Obstbauern haben ja genau dieses Problem, dass es zu wenige Bestäuber gibt, weswegen die Bestäubung per menschlicher Hand gemacht werden muss. Ich haben einen guten Artikel dazu gefunden, bei Interesse könnt ihr euch diesen gerne durchlesen: http://www.bee-careful.com/de/initiative/menschliche-bienen-china/ .
Ich selbst hab das Thema Insekten und Bestäuber sehr genau in der Oberstufe behandelt, davor, vor allem in der Grundschule, jedoch kaum bis gar nicht. Ich finde es jedoch wichtig, dass man schon früh damit anfängt den Schülerinnen und Schülern den Nutzen der Insekten aufzuzeigen und diese dann auch respektvoll behandelt werden. Wenn ich mir vor allem kleinere Kinder anschaue haben sie besonderen Spaß daran die kleinen Lebewesen zu töten. Wie vorhin genannt entweder beim Rumtrampeln auf den Ameisen oder beim Fangen eines Schmetterlings. Die Kinder meinen es meist nicht böse, wenn man jedoch früh anfängt darüber aufzuklären, dann würde es vielleicht weniger Kinder geben die Insekten respektlos behandeln. Oder was meint ihr dazu?
Eure Unterrichtsskizze finde ich sehr gelungen, denn genauso könnte eine informative Unterrichtsstunde aussehen, bei der die Schülerinnen und Schüler aufgeklärt werden.
Ich persönlich finde, dass die Aufklärung über den Nutzen der Insekten nicht nur in der Schule beigebracht werden sollten, sondern die Politik auch dafür sorgen muss Erwachsene darüber aufzuklären.
Auch wie ihr bereits benannt habt wäre es schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung die Pestizide zu verbieten.
Generell finde ich eure Auflistung darüber was die einzelnen Personen tun können sehr gut gelungen und kann euch da voll zustimmen.
Habt ihr von den verschiedenen Aktionen gegen das Bienensterben dieses Jahr etwas mitbekommen?
Es gab einige Seiten die einem kostenlos „Bienensaaten“, also eine Samenmischung für Bienen zugesendet hat. Auch die Kosmetikmarke „Essence“ hat einen Aufsteller in verschiedenen Läden angeboten, bei dem man sich kostenlos solche Samenpäckchen nehmen konnte.
Solche Aktionen finde ich total super und ich selbst habe mir ein paar Samenpäckchen bestellt und in unserem Garten und auf dem Balkon bienenfreundliche Blumen angepflanzt!
Eure Idee mit dem Bau eines Insektenhotels finde ich sehr gut! Das kann man nämlich sehr gut in allen möglichen Schulen machen! Ich selbst habe mit Schülerinnen und Schülern in der Fröbelschule in Schorndorf während meinem FSJ ein solches Insektenhotel mit Freude gebaut!
Generell gesagt finde ich, dass es mehr Aufklärung über Insektensterben geben sollte und ich wünsche mir für die Zukunft eine frühere und intensivere Beschäftigung mit diesem Thema, damit die regionalen Bauern nicht wie die Bauern in China als „Menschliche Bienen“ enden.
Liebe Grüße
Laura
Hey liebe Mitblogger*innen, ich habe euren Blogbeitrag gewählt, weil mir das Thema des Insektensterbens sehr am Herzen liegt. Jedoch bin ich trotzdessen schnell über erste Informationen gestolpert, die mir neu waren und habe mit Freuden gegoogelt (Stichwort: Insektenbiotechnologie), was sich genau dahinter verbirgt. Daher hier schon mal ein erstes Lob für eure umfassende und informative Darstellung des Themas. Die Zahlen, derer ihr euch bedienen konntet, sind ja leider wirklich schockierend und aufsehenerregend, sodass eigentlich jeder die Dringlichkeit dieser Problematik erfassen kann. Nichtsdestotrotz höre ich es immer wieder und musste es nun auch am Ende eures Beitrags lesen, dass neue, hochwirksame Insektengifte politisch durchgewunken werden und auf unseren Feldern und Tellern landen. Bei einer so rückständigen, politischen Haltung in einer solch prekären, ökologischen Situation, ist es umso wichtiger den Schüler*innen ein umfassendes Verständnis der Problematik zu vermitteln. Um ein nachhaltiges Interesse am Insektenschutz zu erreichen, bedarf es allerdings mehr als nur Zahlen und Fakten. Die Schüler*innen sollten sich auch auf der emotionalen und praktischen Ebene mit dem Thema beschäftigen. Ihr habt ja beispielsweise eine tolle Anleitung für ein Insektenhotel in eurem Beitrag integriert - das wäre ein spannendes Klassenprojekt. Eine andere Idee wären Samenbomben, die man in der Klasse herstellen könnte. Wichtig dabei zu erwähnen ist natürlich, dass Samenbomben nicht für fremde Gärten o.ä. gedacht sind sondern für Parkplätze, Industriegebiete oder andere stark betonierte Plätze. Eure Idee, in einer Schulstunde Lerngruppen zu verschiedenen Insekten und deren ökologischen Bedeutung zu bilden und diese den anderen Schüler*innen in Form eines Tabu-Spiels näherzubringen, fand ich toll. Ich glaube da kommt sehr viel Spaß auf und das erworbene Wissen hat somit gute Chancen "hängen zu bleiben". Bezüglich der erwähnten Nutzung von Pestiziden habe ich noch eine Anmerkung - ihr habt zwischen Pestiziden und Fungiziden oder auch Herbiziden unterschieden. Pestizid ist aber ein Überbegriff für allerlei Chemikalien, die der Schädlingsbekämpfung dienen. Die Gifte werden nach "Ziel-Organismen" eingeteilt - so gibt es etwa Insektizide, Herbizide, Fungizide und weitere (https://www.bund.net/umweltgifte/pestizide/). Manche eurer Vorschläge für eine natürliche Schädlingsbekämpfung kannte ich auch noch nicht, zum Beispiel die zielgerichtete Verwendung bestimmter Pflanzen als Sud, um beispielsweise mit Beinwell Pilzbefall entgegenzuwirken oder mittels der Brennnessel Blattläuse zu vertreiben. Eine andere natürliche Methode, um Schädlinge zu vermeiden, kenne ich aus einer arte-Dokumentation. Es nennt sich die "Push-and-Pull-Methode" und sie nutzt die Kommunikation zwischen Pflanzen und Insekten. Bestimmte Pflanzen werden auf den Feldern der Nutzpflanze kultiviert, welche durch die Verbreitung ihrer Duftstoffe Schädlinge vertreiben und Nützlinge anlocken. Zudem wirken viele dieser ausgewählten Pflanzen zusätzlich als Dünger und schützen durch Überwucherung den Boden vorm Austrocknen und bieten zusätzlichen Schutz für die angelockten Nützlinge. Solche progressiven Methoden, die im Einklang mit der Natur nutzbar sind, werden beispielsweise in Afrika vermehrt genutzt und setzen sich hoffentlich auch noch global durch. Es ist ja kein Geheimnis, dass es große Chemie- und PestizidKonzerne und deren Lobbies sind, die dafür sorgen, dass in der Landwirtschaft weiterhin hauptsächlich konventionell, also mit Hilfe von Pestiziden, gearbeitet wird. Daher ist es sicherlich auch nicht falsch, die von euch genannten Organisationen, wie zum Beispiel NABU oder Greenpeace, und deren Arbeit zu unterstützen. Des Weiteren ist unser Einkaufszettel bekanntlich ein täglicher Wahlzettel, und es ist neben dem persönlichen Verzicht auch Pestizide im heimischen Garten natürlich auch wichtig darauf zu achten, dass man, so gut es geht, biologisch erzeugte Waren kauft.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße,
Saskia Zimbra Matter