Waldbaden/ Shinrin Yoku
Anbei unser Blogbeitrag zum Thema Shinrin Yoku. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns schon sehr auf eure Kommentare!
https://pixartix.wordpress.com/tag/badewanne/
Link zum Blogbeitrag: https://drive.google.com/file/d/1ylolhPP1AE1hfLxehxKQUp8I8Y5p70AD/view?usp=sharing

Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenvielen Dank für Euren Blogbeitrag!
Ihr habt Eure Seiten ansehnlich und auffällig gestaltet, sodass ein einfacher Lesefluss möglich wurde.
Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, was mit Waldbaden gemeint ist, mir ging es also ähnlich wie den drei Personen aus Eurem Anfangsbeispiel. Die Idee des Shinrin Yoku als „City-Detox“ kam mir nicht in den Sinn. Ich kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass man durch bewusstes Wahrnehmen der Natur mit allen Sinnen einen Ausgleich zum sonst stressigen und hektischen Alltag erfährt.
Dabei hilft es sicher auch sehr, wenn man das Smartphone zuhause lässt und sich nur auf die Geräusche, Gerüche, etc. des Waldes konzentriert.
Deshalb kann ich mir auch gut vorstellen, das als Unterrichtsstunde oder im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu den Sinnen einzubauen, vielleicht als Tagebuch, in dem die Schüler verschiedene Sinneseindrücke notieren sollen. Ihr habt durch die Diagramme aufgezeigt, dass weniger Adrenalin ausgeschüttet wird, was für eine Erholung durch das Besuchen naturnaher Orte spricht. Das kann den Schüler*innen im stressigen Schulalltag helfen, etwas runterzukommen und sich nicht so einen großen Druck zu machen. Allein, dass solche Auszeiten den Schlaf und die Immunabwehr verbessern, ist schon Grund genug, das Ganze auch einmal auszuprobieren. Gerade jetzt in der Zeit des Homeschoolings sitzt man doch überwiegend zuhause an Schul- oder Uniaufgaben und bewegt sich zu wenig.
Wir als künftige Biologielehrer*innen vermitteln den Schüler*innen Wissen über Lebewesen und Ökosysteme. Dabei ist es wichtig, nicht nur stumpf Theorie zu vermitteln, sondern auch Gelerntes in der Natur, bspw. im Wald wiederzuentdecken.
Wie oft sollte man Eurer Meinung nach die Natur mit Schülern besuchen? Gönnt ihr euch auch regelmäßig solche Auszeiten? Wenn ja, wie macht das sich bei euch bemerkbar?
Die Kinder/Jugendlichen könnten im Wald auch Tiere und Pflanzen beobachten, festhalten, um welche Arten es sich handelt und welche Merkmale ihnen auffallen. Dabei können sie an Vorwissen anknüpfen und auch voneinander lernen.
Eure Spiele sind eine tolle Möglichkeit für die Schüler, die Funktionen der einzelnen Sinne bewusst wahrzunehmen.
Ebenso ist es wichtig, ein Bewusstsein für Gesundheitsförderung zu schaffen, das gilt ja auch als Leitperspektive. Dabei sollte man sich nicht nur auf Wald beschränken, sondern auch andere Biotope kennenlernen.
Vielen Dank für den Blogbeitrag!
Liebe Grüße
Ricky
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LöschenHallo Ricky,
Löschenschön das dir unsern Blogbeitrag gefällt.
Es ist leider wirklich so das das Konzept des Waldbadens weniger bekannt ist, dabei finde ich das diese „Therapie“ sehr wirkungsvoll ist. Und man sehr viel für seine Gesundheit tun kann. Indem man vereinfacht gesagt, nur in den Wald geht. Viele Menschen geben viel Geld für Medikamente aus, aber ein Waldbesuch ist kostenlos und ist meistens nur paar Schritte vor dem eigenem Haus entfernt.
Da stimme ich dir zu und finde die Idee mit dem Tagebuch gar nicht so schlecht. Ich kann mir gut vorstellen dass die Schüler einmal in der Woche als Hausaufgabe in den Wald gehen und später im Plenum davon erzählen was sie im Wald erlebt haben. Das fördert ihre Gesundheit und auch das Bewusstsein für den Wald. Und das was sie gelernt haben betrachten sie nicht nur im Bücher sondern haben auch einen realen Bezug dazu. Vielleicht können wir dadurch sie auch mehr für die Natur begeistern. Wenn wir das alles schaffen dann wir als Bio – Lehrer viel erreicht!
Ich denke den Wald sollte man mindestens einmal in der Woche besuchen. Als wöchentliche Routine. Zum Beispiel könnte man dem Waldbesuch immer Sonntags einplanen. Dieser gilt allgemein als ein Ruhetag, wo die meisten Geschäfte geschlossen haben. Und was gibt besseres als in Ruhe in dem Wald zu verbringen? Sich zu entspannen und Kraft zu tanken?
Ich selber gehe mindestens einmal in der Woche in den Wald. Dort betrachte ich die Natur und konzentriere mich auf die Umgebung. Sammle ab und zu meine Gedanken und reflektiere über die vergangene Woche Nach einem Waldbesuch fühle ich mich viel entspannter. Habe mich wieder neue Energie getankt und kann die neue Woche die auf mich zu kommt, entgegentreten.
Liebe Grüße
Mark
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenherzlichen Dank für euren informativen und facettenreichen Blogbeitrag.
Dass „über 70 % der Kinder in der westlichen Welt weniger Zeit im Freien verbringen als Gefängnisinsassen in Amerika“ ist beunruhigend hoch und beschreibt eine Gegebenheit, die für mich unvorstellbar wäre. Von Beginn an nahmen sowohl ruhespendende Aufenthalte und als auch erkundungsreiche Erlebnisse in der Natur eine beträchtliche Bedeutung in meiner Lebensgestaltung ein, dies trifft auch noch gegenwärtig zu. Ich stimme euch daher zu, dass gerade in unserer oftmals schnelllebigen Gesellschaft, deren Fokus sich zunehmend auf digitalisierte Prozesse und digitale Angebote richtet, ‚innehaltende‘ Momente umso relevanter erscheinen. Das schulische ‚Eintauchen‘ in natürliche Lebensräume vermag den Lernenden demgemäß die erholende und zugleich bewusstseinsschärfende Wirkung aufzuzeigen, die solchen Naturwahrnehmungen innewohnt. Dem Erleben der Natur sollte sich darüber hinausgehend eine ‒ je nach Klassenstufe von der Lehrperson unterschiedlich stark gesteuerte ‒ Reflektion der SuS anschließen, und zwar sowohl in Hinblick auf die erfahrenen Empfindungen als auch auf die Ausformung ihrer alltäglichen Lebenswelt. Auf diese Weise wird den Lernenden ‒ falls sie sich dessen bisher gar nicht oder nur in einem geringen Umfang bewusst waren ‒ die Gewichtigkeit des eigenständigen Einplanens von Ruhephasen ersichtlich, für die sich unter anderem die Natur als Rückzugsort besonders gut anbietet. Die SuS könnten sich in einer Gesprächsrunde beispielsweise über folgende Fragen austauschen: Welche natürlichen Lebensräume mögt ihr besonders gern? Wie habt ihr euch bei den einzelnen Spielen und Übungen jeweils gefühlt, welche Wirkung hatten diese auf euch? Welche Komponenten im Wald bzw. des Waldes habt ihr dabei besonders intensiv wahrgenommen? Wenn ihr einen Naturgegenstand mitnehmen würdet, welchen und warum würdet ihr genau diesen auswählen? Wie ist eurer Alltag gestaltet? Welche Rolle nehmen dabei Naturerlebnisse ein bzw. wie hoch schätzt ihr euren Anteil an täglichen Aufenthalten in der Natur ein? Falls der Anteil ein geringer ist, wie könntet ihr euren Alltag zukünftig verändern, um diesen zu steigern? Würde es euch helfen, eure in der Natur verbrachte Zeit zu dokumentieren, um diese bei eventuellem Bedarf zu erhöhen? Wird in der Primarstufe in die Praxis des ‚Waldbadens‘ eingeführt, so kann in der Sekundarstufe I und II daran angeknüpft werden, beispielsweise als Einstieg in die Erkundung des Waldes bezüglich seines Erscheinungsbildes, der darin vorkommenden Kreislaufwirtschaften und Nahrungsnetze sowie jahreszeitlicher Veränderungen.
Überdies bietet sich eine dauerhafte Integration von Naturerfahrungen und -kontakten in das Schulleben der Lernenden an; denkbar wäre in diesem Zusammenhang beispielsweise
- die Einführung der von euch beschriebenen Shinrin Yoga-Übung als fünf- bis zehnminütige wöchentliche Variation entweder zu Beginn einer (biologischen) Unterrichtsstunde oder an deren Ende, um im Schullalltag selbst zwischendurch ‚innezuhalten‘ und sich sodann wieder besser auf schulische Inhalte fokussieren bzw. konzentrieren zu können;
- die gemeinsame Planung und Errichtung eines Barfußpfades aus Naturkomponenten, insbesondere solcher aus dem Wald (z. B. Abschnitt mit Laub, Eicheln/Kastanien/Nussschalen, Rindenmulch, Pflanzennadeln, Gras/Moos, einem erdigen Untergrund oder eventuell Schlamm, Wasser, Steinen) auf dem Schulgelände, der sodann zum Beispiel in den Pausen ebenso von SuS anderer Klassen und Jahrgangsstufen genutzt werden kann;
- die gemeinsame Schaffung naturnaher Schulhöfe, bei denen unter anderem Wert auf die Bepflanzung mit Bäumen gelegt wird.
Liebe Franziska,
Löschenzunächst einmal vielen Dank für dein Kommentar und Feedback den du uns gibst. Es ist sehr erfreulich das dir unser Beitrag gefällt.
Es stimmt es ist wirklich sehr wichtig Ruhephasen zu haben und viele vergessen auch die Notwendigkeit dafür. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, wir werden immer zur Höchstleistung getrieben, aber auf Dauer geht das nicht gut und irgendwann sind wir an einem Punkt angelangt wo unser Körper einfach nicht mehr mitmachen will und sich unsere Gesundheit dann verschlechter, denn dann wird als höchster Zeit sich zu schonen und eine Pause zu können. Besonders ist es wichtig das wir dieses Konzept unseren Schülern beibringen. Sie werden jeden Tag damit konfrontiert Leistungen abzuliefern und dadurch entsteht viel Stress. Und dieser muss natürlich abgebaut werden durch die Ruhephasen und dafür eignet sich der Wald als ein Ort der Erholung.
Ich persönlich habe keinen ganz speziellen natürlichen Lebensraum den ich bevorzuge, sondern für mich ist jedes einzigartig und zeigt seine Schönheit auf seine besondere Art und weise.
Für mich sind es die Geräusche die ich ganz besonders intensiv im Wald wahrnehme, das zwitschern der Vögeln , das Rauschen des Baches , der Wind der über die Blätter gleitet und der dadurch entstehende Geräusch des Raschelns.
Als Gegenstand würde ich einen Stein mitnehmen. Dieser ist sehr gut geeignet als ein Andenken den man zuhause verwahrt und überdauert mehrere Jahre.
Die Idee mit der Gestaltung eines Barfußpfades aus natürlichen Komponenten finde ich sehr gut. Die Schüler und Schülerinnen werden definitiv viel Spaß daran haben ihren eigenen Pfad zu bauen und es auszutesten.
Liebe Grüße
Mark
Eine weitere ‒ sicherlich seltene und vor allem auf besonders urbane Regionen beschränkte ‒ Schwierigkeit, die sich im Zusammenhang mit der Intention des schulischen ‚Waldbadens‘ ergeben kann, ist die, dass kein Wald in unmittelbarer Nähe zum Standort der jeweiligen Schule vorhanden ist. Als Alternative könnten deshalb gemeinsam mit den SuS (städtische) Parkanlagen mit einem hohem Baumanteil aufgesucht werden. Der entspannungs- und gesundheitsfördernde Einfluss wäre sicherlich ein ähnlicher; ein Teil der von euch skizzierten Übungen könnte ebenfalls dort durchgeführt werden (z. B. Tastseil, ‚Ich sehe einen Ast, den du nicht siehst‘). Stellt der Besuch einer dem Wald in ihrer Erscheinung ähnelnden Parkanlage eine adäquaten Ersatz für euch dar? Oder weisen Walderlebnisse eurer Meinung nach spezifische Vorzüge auf und würdet ihr dementsprechend als Lehrperson einen Waldbesuch mit SuS stattdessen als ganztägliche Exkursion oder im Rahmen einer mehrtägigen Klassenfahrt organisieren, wenn die äußeren Bedingungen einen solchen für mehrere Unterrichtsstunden nicht zulassen?
AntwortenLöschenDie Methode des ‚Snoezelen‘ im Wald anzuwenden, finde ich einen interessanten und ansprechenden Ansatz. Habt ihr diese Modifizierung schon einmal selbst ausprobiert oder eventuell sogar Erfahrungen gesammelt, wie SuS darauf reagieren bzw. diese Art der Wahrnehmung aufnehmen? Während meines FSJ in einem Förder- und Betreuungsbereich für Menschen mit Handicap bezog ich in das Angebot des ‚Snoezelen‘ zudem das Massieren mit ein; anstelle des Massageballs könnte im Wald beispielsweise die Berührung mit verschiedenen Naturgegenständen wie einem Blatt, einem Farn, einer Feder, einem Zapfen oder einem Ast zum Einsatz kommen.
Abschließen möchte ich mit einem Zitat von Christian Morgenstern: „Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn“ ‒ in diesem Sinne sollten Naturerfahrungen stets eine zentrale Rolle im Alltagsgeschehen der Menschen spielen und zugleich in ihrer immensen Kraft wertgeschätzt werden.
Viele Grüße
Franziska
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenLiebes Blogger Team,
AntwortenLöschenzu Beginn möchte ich euch ein großes Lob für euren wirklich gut gelungenen Blogbeitrag aussprechen. Vielen Dank dafür!
Ich hatte von Anfang bis Ende des Beitrags Spaß beim Lesen, was zum Einen an eurer schönen, übersichtlichen und auf das Thema abgestimmten Gestaltung liegt und zum Anderen daran, dass ich zuvor noch nie etwas vom Waldbaden gehört habe, weshalb euer Blogbeitrag natürlich mein Interesse geweckt hat.
Wie auch eure befragten Beispielpersonen habe ich mir unter dem Begriff “Waldbaden” zunächst etwas anderes vorgestellt bzw. wusste nicht so recht was ich mir überhaupt darunter vorstellen soll.
Jetzt, nachdem ich mir ein Bild davon machen konnte was es mit Shinrin Yoku auf sich hat, muss ich sagen, dass ich wirklich überrascht bin wie effektiv diese Methode doch zu sein scheint und welche positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sie mit sich bringen kann.
Den Bezug dazu, wie man Waldbaden auch für Kinder, unteranderem im Unterricht, zugänglich machen kann war sehr hilfreich und vor allem in der momentanen Situation des Homeschooling, wo die meisten Kinder viel Zeit zuhause vor elektronischen Geräten wie Laptop oder Smartphone verbringen auch unglaublich wichtig um einen Ausgleich zu schaffen. Wenn ich von mir selbst ausgehe, kann ich mir vorstellen, dass es auch vielen Erwachsenen so geht, dass sie nach einem langen stressigen Arbeitstag das Bedürfnis haben an die frische Luft zu gehen um den Kopf freizubekommen und einfach mal durchzuatmen. Wo findet sich dafür ein besserer Ort als der Wald?
Eure Unterrichtsideen finde ich sehr schön und werde diese für meinen eigenen Unterricht später im Hinterkopf behalten. Beim Nachdenken über weitere Unterrichtsideen zum Thema fiel mir noch ein Spiel ein, das wir in ähnlicher Form selbst in der Grundschule bei einem Waldtag spielen durften. Und zwar handelt es sich dabei um eine Art “Suchmemory”. Die Schüler bekommen dabei Aufgaben, die unteranderem auch die verschiedenen Sinne einbeziehen wie zum Beispiel “Suche etwas Weiches” oder “Finde etwas das gut riecht/Geräusche macht” etc. Die Schüler machen sich dann auf die Suche und sammeln die verschiedenen Gegenstände, die dann am Ende gemeinsam begutachtet werden. Hier gibt es aber sicherlich noch viele weitere nette Ideen einen Aufenthalt im Wald für Kinder schön zu gestalten.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich ganz eurer Meinung bin, dass die Thematik rund um den Wald einen höheren Stellenwert im Bildungsplan bekommen sollte und definitiv noch ausbaufähig ist. Da die Natur nachweislich so viele positive Effekte auf unsere Gesundheit und die Entwicklung von Kindern hat, bin ich zuversichtlich, dass auch bei uns irgendwann Shinrin Yoku als Therapie vom Arzt verschrieben lassen werden kann, wie es in Japan bereits der Fall ist.
Meine Neugier habt ihr damit jedenfalls geweckt und ich werde Waldbaden in Kombination mit Shinrin Yoga sicher bald mal ausprobieren.
Liebe Grüße
Sophia
LöschenHallo Sophia,
danke für dein tolles Feedback! Wir freuen uns riesig. Wir haben uns auch super gefreut, als wir dieses tolle und spannende Thema für uns entdeckt haben. Wirklich schade, dass das Waldbaden so unbekannt ist, wobei es doch so wohltuend sein kann.
Ich selbst bin eine Person die unglaublich gerne in der Natur ist. Mit meiner Mitbewohnerin wohne ich in einer Wohnung in Feuerbach direkt neben dem Wald. In diesem gehe ich mehrmals täglich spazieren. Und wenn ich ehrlich bin - anders könnte ich es mir überhaupt nicht vorstellen!
Danke fürs Berichten von eigenen Erfahrungen aus der Grundschule. Für den Blogbeitrag habe ich mir ähnliche Gedanken gemacht und musste leider sehr entsetzt feststellen, dass es bei uns keine Waldtage oder Ähnliches gab. Oder es gab sie und ich kann mich lediglich nicht daran erinnern.
In unserem Blogbeitrag haben wir dazu aufgefordert, dass man sich Gedanken zu weiteren Spiele macht, die man im Wald spielen kann. Deine Idee für ein weiteres Spiel (Suchmemory) finde ich wirklich toll und passt super in die letzte Phase einer Unterrichtseinheit mit der Thematik „Wald“ oder „Waldbaden“.
Warum in die letzte Einzeit könnte man sich nun fragen? Meiner Meinung nach muss viel voraus gehen, bevor man ein solch intensives Spiel mit seinen Schülerinnen und Schülern spielt. Die Kinder sollten bei deinem vorgeschlagenen Spiel absolut keine Berührungsangst haben. So macht „Suchmemory“ am aller meisten Spaß. Was muss nun einem solchen Spiel vorausgehen? Wie im Blogbeitrag erwähnt, könnte man die Unterrichtseinheit einleiten, indem man die fünf Sinne des Menschen bespricht. Es gibt verschiedene Methoden um nun die Mitte der Unterrichtseinheit zu füllen z.B. durch Beobachtungen, Experimente und Versuche im Klassenzimmer, um die Kinder langsam und behutsam an das Thema Wald, Tiere und der Umgang mit diesen heranzuführen.
Am Ende der Unterrichtseinheit kann nun dein vorgeschlagenes Spiel gespielt werden, nachdem man seine Schülerinnen und Schüler bewusst darauf vorbereitet hat, so intensiv mit der Natur in Verbindung zu kommen.
Wir hoffen sehr, dass die gesamte Thematik sehr bald einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft erreicht und somit auch im Bildungsplan offensichtlicher und nachdrücklicher empfohlen wird.
Umso schöner, dass wir bereits hier den Anfang machen konnten, indem wir euch Shinrin Yoku und seine Effekte auf unseren Körper vorstellen durften.
Liebe Grüße und schöne Semesterferien wünscht dir
Luisa
Unknown21. August 2020 um 13:58
AntwortenLöschenLiebes Blogger-Team,
euer Blogbeitrag hat mein Interesse besonders geweckt, da ich um ehrlich zu sein das erste Mal von Shinrin Yoku oder dem Begriff Waldbaden und Grounding höre. Ihr habt euch bei eurem Layout sehr viel Mühe gegeben und wie ich sehe habt ihr eigene Bilder verwendet, was ich auch sehr ansprechend finde.
Das Grounding werde ich definitiv mal ausprobieren. Von allein wäre ich wahrscheinlich niemals auf die Idee gekommen im Wald barfuß zu laufen. In den Wald gehe ich meistens zum Joggen und höre dabei Musik auf meinem Smartphone. Das werde ich in Zukunft ändern und lasse mich gerne auf etwas Neues ein. Auch das ein Besuch im Wald, im Gegensatz zum Ausflug in die Stadt, den Adrenalinspiegel so effektiv sinken lässt hätte ich nicht gedacht. Das hat mich sehr erstaunt. Ich wäre davon ausgegangen, dass alles was man „gerne“ macht, zur Entspannung führt. Gut finde ich hierbei eure Abbildung, die das ganze nochmals verdeutlicht. Auch das Experiment zeigt positive Effekte auf den Menschen. Ich finde es gut, dass ihr auf die Vorbereitung des Waldbesuchs eingegangen seid und welche Lösungsansätze es bei Problemen gibt. Allerdings wäre ich noch auf die Gefahren, die sich in einem Wald verbergen eingegangen, wie zum Beispiel giftige Beeren, weil gerade jüngere Kinder sehr neugierig sind und gerne alles in die Hand nehmen und ausprobieren wollen. Auch auf die Zeckensuche nach dem Waldbesuch würde ich aufmerksam machen.
Shinrin Yoga in den Sportunterricht miteinzubeziehen finde ich gut, denn das könnte auch was für diejenigen sein, die nicht viel mit Sport anfangen können, denn nicht jeder hat beispielsweise Lust auf Fußball oder Handball.
Insgesamt halte ich euren Blogbeitrag für sehr gelungen und werde beim nächsten Spaziergang nicht in die Stadt, sondern in den Wald gehen. Als kleine Anregung hätte ich es nicht schlecht gefunden, wenn ihr näher auf die praktische Umsetzung des Waldbadens eingegangen wärt oder wie es in Japan praktiziert wird gerade, weil ihr dies nochmals im Fazit erwähnt. Was meint ihr?
Liebe Grüße und vielen Dank für eueren Beitrag! 😊
Silvana Yousif
Antworten
Unknown21. August 2020 um 14:05
Liebes Blogger-Team,
ich habe soeben gemerkt, dass ihr auf die Zeckensuche eingegangen seid. Ich habe dies übersehen. Sorry! ☹
Liebe Grüße
Silvana Yousif
Hey Ihr, diese Blogkommentar habe ich gerade unter unserem Blog Wohlbefinden in der Schule gefunden. Er ist aber für euch gedacht :)
AntwortenLöschen
AntwortenLöschenHallo Luisa und Mark.
Ich habe euren Blogbeitrag gefühlt in einem Atemzug durchgelesen, weil ich ihn so spannend und interessant fand.
Ich selbst hatte letztes Semester ein Sportseminar zum Thema „Erlebnispädagogik“ und bekamen die Hausaufgabe Waldbaden zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht daheim und dort wo ich war, hatte ich nur neue hellblaue Wildleder-Schuhe dabei. Meine Motivation in den Wald zu gehen war also absolut Null und hielt das für eine völlig blöde Idee. So getäuscht habe ich mich selten in meinem Leben!
Zum einen half mir das Waldbaden dabei meinen Stress zumindest eine Zeit lang hinter mir zu lassen und zum anderen ist mir wieder bewusst geworden wie spannend und interessant der Wald doch ist. Sowohl oben in den Baumkronen als auch winzige Tiere am Boden. Mit Schülerinnen und Schülern finde ich es deshalb besonders schön, ihnen die Aufgabe zu stellen 10 Minuten nur den oberen Teil des Waldes zu erkunden und anschließend nur den Waldboden. Abschließend kann man beide Beobachtungen vergleichen, denn ein Wald bietet auf jeder Ebene interessante Entdeckungen.
Nach meinem eigene Waldbaden unterhielt ich mich mit zwei Freunden aus dem selben Seminar über die Thematik und die beiden Sonderpädagogik-Studenten erzählten mir von Erfahrungen mit körperlich behinderten Kindern im Wald. Laut den beiden war das Waldbaden für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis und auch so schön, das einige weinten als sie den Wald wieder verlassen mussten. Oft steht mit einem Rollstuhl-Fahrer in den Wald zu gehen überhaupt nicht zur Debatte, obwohl ihnen dieses Erlebnis ebenso wichtig ist, wie anderen Kindern auch. Aus diesem Grund bin ich euch sehr dankbar für euren Beitrag. Dieser ruft wieder in das Bewusstsein, dass Behinderung keine Grenze ist. Der Wald ist für jeden geeignet.
Auf eure Frage nach Spielen im habe ich zwar bereits eine kurze Antwort gegeben, möchte jedoch noch von einem Beispiel erzählen, da ich finde es passt gut zu dem Motto „Eins mit dem Wald werden“. Jeder Schüler und jede Schülerin kann einen Gegenstand von daheim mitbringen. In einem abgegrenzten Raum werden diese Gegenstände so gut wie möglich getarnt, z.B. grüne Gegenstände in das grüne Moos oder ganz auffällige Gegenstände hinter einem Stein versteckt. Nachdem alle Gegenstände versteckt worden sind, werden die der anderen gesucht. Dieses Spiel ermöglicht den Austausch über verschiedene Möglichkeiten der Tiere sich im Wald zu verstecken und zusätzlich wird der Wald in verschiedenen Facetten erfahren.
Liebe Grüße
Angi
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenich lasse mich sehr leicht von der Natur begeistern, vor allem Sonnenuntergänge. Euer Blogbeitrag „Waldbaden“ hat mich sofort zum Durchlesen angeregt. Das Layout ist schlicht gehalten und lenkt nicht vom Inhalt ab. Die kleinen Bäume, welche zusätzliches Wissen in Form von Sprechblasen bereit stellen mag ich sehr. Diese Sprechblasen durchzulesen wirkt wie eine kleine Verschnaufpause und man kann direkt weiter lesen. Ziemlich gut ist auch die Aufteilung von Text und Schaubilder.
Nach dem Lesen eures Blogbeitrages hab ich mir vorgenommen, „Grounding“ beim nächsten Waldbesuch auszuprobieren. Im Kindergarten bzw. erste oder zweite Klasse haben wir einen Waldbesuch gemacht und einen „Sinnes-Parkour“ bewältigt. Aufgabe war es, sich mit der Person zusammenzutun, der man am meisten vertraut, diese soll uns Barfuß durch ein Gelände mit verschiedenem Untergrund (Holz, Sand, Erde, Moos etc.) führen. Dabei waren die Augen der geführten Person verbunden und man wurde an einem Seil auf Brusthöhe navigiert. Ein Erlebnis, welches für mich sehr spannend war. Es erstaunt mich, wie genau ich mich daran erinnern kann, obwohl es schon so lange her ist.
Mir sind die psychischen Vorteile eines Waldbesuches bewusst, ich bin regelmäßig in der Natur und nehme diese mit so vielen Sinnen, wie nur möglich war. Jedoch ist mir noch nie in den Sinn gekommen, Barfuß durch den Wald zu laufen, welches ich beim nächsten Mal definitiv ausprobieren werde. Die physischen Vorteile waren mir in dem Ausmaß nicht bewusst, dass ein Waldbesuch die Diabetes-Erkrankung senken und diese positive Auswirkung bis zu 7 Tage nach dem Waldbesuch anhalten kann. Der Wald und dessen positive Auswirkung auf die Psyche und vor allem das Physische des Menschen ist so bedeutend, dass auch in den westlichen Ländern Waldbaden ärztlich verschrieben sein sollte, findet ihr nicht?
Zudem sollte in der urbanisierten Welt den Kinder von klein auf gezeigt werden, wie bedeuten die Natur für unser Wohlbefinden ist. Heutzutage würde jedes Kind zur ‚Entspannung‘ eine Runde Zocken dem Waldspaziergang vorziehen. 70% der Kinder verbringen weniger Zeit im Freien als Gefängnisinsassen in Amerika! Dieser Satz hat mich schockiert. Ich wohne nicht direkt in einer Großstadt, bei uns gibt es viel Landfläche und auch Spielplätze. Jedoch werden diese Plätze kaum genutzt und man hört kaum Kinder draußen spielen. Es fliegen keine Bälle mehr versehentlich in andere Gärten oder unter Autos, und auch im Hochsommer wird lieber drinnen gezockt, als draußen Wasserschlachten zu führen. Nehmt ihr es genauso wahr oder geht es nur mir so?
Nochmals danke für den gelungenen Beitrag. Hat sehr Spass gemacht, sich damit auseinanderzusetzen.
Liebe Grüße,
Danny Nguyen
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren interessanten und facettenreichen Blogbeitrag zum Thema Shinrin Yoku. Mit großer Interesse habe ich diesen Beitrag gelesen, da er verständlich geschrieben und gut strukturiert gestaltet ist.
Auch das gewählte Thema hat mich sehr neugierig gemacht, denn vom Waldbaden habe ich davor noch nie etwas gehört.
Gut finde ich, dass ihr zunächst erklärt habt, was Shinrin Yoku bedeutet und was man darunter versteht.
Um ehrlich zu sein habe ich auch gedacht man geht an ein Gewässer im Wald und lässt dort die Natur auf sich wirken. Umso spannender fand ich dann eure Ausarbeitung und die Wahrnehmung des Waldes mit allen Sinnen.
Ich finde es heutzutage auch sehr schade, dass wir nichtmehr in die Natur gehen und alles nur noch technisch ist und vieles hinter 4 Wänden geschieht. Man hört die Kinder nichtmehr auf den Straßen spielen und lachen, was in meiner Kindheit noch eine Selbstverständlichkeit war. Meine Freunde und ich waren oft im Wald und haben kleine Verstecke und Hütten gebaut. Wenn man heute durch den Wald spazieren geht trifft man auf fast niemanden mehr und die Freude an der Natur und ihren Schätzen ist in Vergessenheit geraten. Jeder hat ein Handy, Spielkonsolen und andere technischen Geräte mit denen wir uns oft den ganzen Tag die wertvolle Zeit vertreiben. Dabei gibt es in der Natur so viel mehr zu entdecken. Ich selbst merke es auch bei mir, man ist dauerhaft gestresst und findet oft keine Ruhe mehr. So vieles spielt sich unterbewusst ab, die Hektik, der Alltagsstress nimmt uns mehr mit als wir denken.
Die Statistiken, die ihr verwendet habt sind sehr aufschlussreich und haben geholfen den Effekt des Waldbadens auf uns Menschen nachzuvollziehen und ihre Wichtigkeit hervorgehoben. Deshalb finde ich es toll, dass es in Japan sogar von Ärtzen verschrieben wird Shinrin Yoku zu betreiben. Das würde ich mir auch hier in Deutschland, wenn nicht sogar in jedem Land wünschen. Wie ihr beiden gesagt habt, der Wald ist für jedermann zugänglich und vollkommen kostenlos, schade, dass uns dies nicht so bewusst ist und wir dieses tolle Freizeiterlebnis nicht nutzen.
Ich finde es gelungen, wie ihr diese Art des Walderlebens auch in die Schule versucht habt mit einzubauen und tolle Spiele genannt habt, die sich gut umsetzen lassen. Ich denke die Schüler werden sich freuen auch mal etwas außerhalb der Klassenzimmer zu machen. Ausflüge waren immer Highlights in der Schule und tun ihnen gut um ihre Wahrnehmung und Umgebung besser kennenzulernen und sind so auch gleich wieder motivierter im Unterricht an sich. Spielerisches Lernen macht doch am meisten Spaß.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich es so interessant finde, dass ich selbst morgen in den Wald gehen werde und Shinrin Yoku ausprobieren werde. Als angehende Lehrerin der Sonderpädagogik finde ich es auch wichtig meinen Schülern die Natur näher zubringen und freue mich sehr es mit dieser Art des Erlebens zu tun.
Liebe Grüße
Violaine Marie Rieger
Hallo Violaine,
Löschenerstmal vielen Dank für dein tolles Feedback. Wir freuen uns riesig, dass dir der Blogbeitrag so gut gefallen hat und wir dich sogar dazu animieren konnten selbst das Waldbaden auszuprobieren. Ich hoffe, dass es dir genauso gut gefallen wird wie mir.
Als ich anfangs über den Begriff „Waldbaden“ stolperte, hatte ich im aller ersten Moment das Bild der Badewanne, die mitten im Wald steht, im Kopf. Deswegen habe ich mich auch für das entsprechende Bild (siehe oben) als „Eyecatcher“ entschieden.
Als ich mich dann genauer informierte, war ich direkt angetan von dieser unglaublich simplen Methode den Wald intensiver zu erleben und zeitgleich auch noch etwas für die eigene Gesundheit zu tun.
Ebenso wie du finde ich es äußerst schade, dass die Menschen immer weniger in der Natur sind. Wie man dem Blogbeitrag eventuell entnehmen kann, bin ich der Meinung, dass man hier gezielt im Bildungsplan ansetzen könnte um dieser Problematik entgegenzuwirken.
Es wird schlicht und einfach viel zu viel Zeit vor digitalen Medien verbracht. Ein idealer Gegenpol für diese bewegungsarme und reizüberflutete Zeit bietet meiner Meinung nach Shinrin Yoku oder zumindest Zeit, die im Wald verbracht wird.
Ich freue mich zudem, dass dir die vorgeschlagenen Unterrichtsideen zugesagt haben und hoffe, dass du als zukünftige Sonderpädagogin das ein oder andere Spiel in deinen Biologieunterricht integrieren kannst!
Liebe Grüße
Luisa Dieringer
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenschon allein der Titel weckt Interesse, euren Blogbeitrag anzuklicken und mehr darüber zu erfahren. Ich persönlich habe diese japanische Bezeichnung noch nie gehört und finde „Shinrin Yoku“ bereits einen sehr meditativen Begriff. Wo wie habt ihr davon erfahren? Wo ist er euch das erste Mal begegnet?
Ich bin ein großer Fan des meditativen Unterrichts. Gerade in diesem digitalen Zeitalter, das ihr auch bereits erwähnt, in dem viel Zeit vor und mit digitalen Medien verbracht wird, rückt die Natur in den Hintergrund. Außerdem werden die Sinne nur noch einseitig beansprucht. Das bewusste Wahrnehmen wird seltener, was auch mit dem Begriff der „plant blindness“ zusammenhängt. Das Phänomen bedeutet, dass Personen nach einem Spaziergang nicht mehr Auskunft darüber geben können, welche Pflanzen ihnen aufgefallen sind oder welche Farbe die Blumen am Wegrand hatten. Es handelt sich schlichtweg um eine kognitive Verzerrung und das Ignorieren der Pflanzenarten. Wir sind es nicht mehr gewohnt, (und da spreche ich nicht nur von den Schülerinnen und Schülern) unsere Sinne zu aktivieren und bewusst Dinge wahrzunehmen. Es fällt uns schon allein schwer, uns selbst Beachtung zu schenken.
Ein weiterer Grund, warum mir euer Ansatz so gefällt ist, dass es vielen Kindern und Jugendlichen schwer fällt, zur Ruhe zu kommen. Vor allem still- sein und still- sitzen ist für Viele grausam. Meditation hilft auch, Kontrolle über sich zu erhalten und sich selbst wahrzunehmen. Es bedeutet zur Ruhe zu kommen und sich von dem Trubel der Stadt und der Reizüberflutung zu distanzieren.
Deshalb überzeugt mich eure Idee mit dem Shinrin Yoga. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht unbedingt darauf einlassen wollen, da es langweilig ist oder sie sich lieber austoben möchten. Hier lassen sie sich evtl. motivieren, indem man mit ihnen eine Vereinbarung trifft. Beispielsweise mit dem Versprechen, dass sie nach den „still-sein-Minuten“ rennen dürfen. Nur muss man darauf achten, dass sie dabei nicht herumschreien oder kreischen, denn im Wald sollte man auf eine angemessene Lautstärke achten.
Aber auch die Waldspiele eignen sich sehr gut, um die Sinne zu aktivieren. Mir gefällt besonders der vierte Punkt: Waldmusik. Hier können sich die Schülerinnen und Schüler austoben, in den Wald gehen und sich kreativ beteiligen. Sie müssen zwar darauf achten, keine Pflanzen zu zertreten, aber trotzdem wage ich zu behaupten, dass sie im Wald freier unterwegs sein können und vor allem nicht so viel kaputt gehen kann, wie im Klassenzimmer.
Nun möchte ich mich noch einmal für euren interessanten und vielfältigen Blogbeitrag bedanken! Er lässt sich sehr gut und flüssig lesen und motiviert, sofort in die Natur zu gehen und "Shinrin Yoku" auszuprobieren.
Liebe Grüße
Carima
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenvielen Dank für euren Blogbeitrag. Ihr habt euer Thema sehr interessant geschrieben und es hat Spaß gemacht diesen zu lesen. Auch die Gestaltung ist euch gelungen. Besonders gut haben mir die kleinen Abbildungen mit dem Baum gefallen. Inhaltlich fand ich es schön, dass ihr auf Kinder und Jugendliche eingegangen seid, welche den Wald nicht ohne Hilfe besuchen können.
Obwohl ich mit dem Wald groß geworden bin, habe ich mich noch nie mit dem Thema „Waldbaden“ befasst. Bei den fünf Sinnen konnte ich sofort eigene Erfahrungen mit dem Wald verknüpfen. Den Wald zu zu sehen,riechen und zu hören ist für mich ein Ausgleich, wenn ich einen stressigen Tag hatte. Den Wald zu schmecken verbinde ich sofort mit Blaubeeren, welche wir als Kinder immer im Wald gesucht haben. Beim Fühlen musste ich an einen Barfußpfad im Wald denken, welchen ich als Kind immer besucht habe. Der Besuch dort war für mich immer ein kleines Abenteuer. Wie fühlt sich der Schlamm an oder die Tannenzapfen?
Allerdings wäre ich nicht auf die Idee gekommen, bewusst in den Wald zu gehen und dabei die verschiedenen Sinne gleichzeitig zu aktivieren.
In den Schulferien teame ich eine Kinderfreizeit. Letztes Jahr haben wir selbst einen kleinen Barfußpfad im Wald gebaut. Am Ende durften alle Kinder diesen blind oder mit offenen Augen durchqueren. Ich war dabei sehr erstaunt, wie wenig Berührungsängste die Kinder gezeigt haben. Die sonst sehr laute Gruppe wurde eher leise und die Kinder haben sich gegenseitig ermutigt, sich durch den Barfußpark zu trauen. Beim Durchqueren waren sie dabei sehr achtsam und haben sich darauf fokussiert, wie sich welches Material anfühlt.
Allerdings waren dies größtenteils Kinder, welche in einer Waldumgebung groß geworden sind. Für mich stellt sich die Frage, wie ich eher ängstliche Schüler*innen freiwillig dazu bringe, den Wald auf diese Art zu erkunden. Vielleicht langsam mit dem Ertasten oder Riechen von Waldgegenständen anfangen und das Thema behandeln, bevor man einen Ausflug plant. Was wären eure Vorschläge?
„Snoezelen“ kannte ich bisher aus der Heilpädagogik. Die Einrichtung hat lange auf einen Snouzelen Wagen gespart. Als dieser dann finanziert werden konnte, haben die Kinder die Auszeit dort immer sehr genossen. Wenn ich dies jetzt reflektiere, hätte diese Auszeit auch zur Abwechslung im Wald stattfinden können, denn dieser ist für alle da.
Liebe Grüße
Theresa
Hallo Theresa,
AntwortenLöschendanke für deinen tollen Kommentar.
Ich bin ebenso ehrenamtlich tätig, während der Sommerferien seit 2013 in einem sogenannten Waldheim. Hierbei gestalte ich ein zweiwöchiges Programm für Kinder im Alter von 5-14 Jahren, welches hauptsächlich im Wald geschieht. Dabei fällt mir jedes Jahr aufs Neue auf, wie sehr sich die Kinder in der Natur entfalten und fallen lassen können. Man könnte als Außenstehende/r schon fast sagen, dass es aussieht als würden die Kinder nach Hause kommen, sobald sie einen Fuß in den Wald gesetzt haben.
In meiner Moderation zu Sophias Kommentar (siehe oben) beantworte ich deine Frage im Bezug auf eventuelle Berührungsängste die bei manchen Kindern vorhanden sein könnte.
Toll, dass dir der Begriff „Snoezelen“ schon etwas gesagt hat. Ich war auch sehr überzeugt von dieser Methode; vor allem wenn sie im Wald angewandt wird.
Liebe Grüße
Luisa
Liebe Luisa, lieber Mark
AntwortenLöscheninnerhalb des Sportstudiums habe ich schon öfter von „Waldbaden“ gehört, jedoch nie genaueres darüber erfahren. Daher hat mich euer Beitrag neugierig gemacht.
Ihr habt ihn prägnant und übersichtlich gestaltet und formuliert sehr verständlich. Auch den Baum, der immer wieder Kommentare einwirft finde ich sehr sympathisch ;). Einige Abbildungen und Tabellen hätte ich mir persönlich größer gewünscht, da sie zum Teil schwer lesbar waren.
Den Einstieg mit den Befragungen über Waldbaden fand ich vor der eigentlichen Definition sehr spannend. Es weckt die eigene Neugier auf das Thema. So kann man sich auch selbst erst einmal Gedanken machen, bevor man gleich liest um was es sich genau handelt. Bei der Erklärung bezieht ihr euch immer wieder auf die Übersetzung „Waldbaden“, was die Erläuterung sehr verständlich macht (zum Beispiel mit „leichte Dusche“ :D). Auch ich stelle immer wieder fest, wie mir die Zeit in der Natur, die ich als Kind deutlich mehr hatte, fehlt. Abgase, Verkehrslärm und wenig Grün tragen bei mir nicht gerade zur Entspannung bei. Wenn ich an „Komorebi“ denke, stellen sich dagegen direkt ruhige und stressfreie Gedanken ein. Dies wird auch durch eure Grafik mit dem Adrenalinwert bestätigt. Es ist spannen wie viele psychische, wie physische Faktoren durch Zeit im Wald beeinflusst werden! Zur 2. Abbildung bei den Killerzellen hätte ich mir persönlich etwas mehr Informationen gewünscht.
Was die Relevanz des Waldes und der Natur für Kinder und Jugendliche betrifft, kann ich euch nur zustimmen! Gerade im Sportunterricht fällt immer mehr auf, wie viel weniger motorische Fähigkeiten Kinder mitbringen. Toll finde ich, dass ihr sowohl für Regelklassen als auch für inklusive Klassen mitgedacht habt. Durch eure Ideen für den Biologie-, sowie für den Sportunterricht, könnte ich mir auch ein fächerübergreifendes Projekt vorstellen. So können sowohl biologische als auch sportliche Inhaltsbereiche umgesetzt und miteinander verbunden werden. Auch die Tätigkeit des „Snoezeln“ würde ich selbst gern einmal ausprobieren.
Vielen Dank für diesen ideenreichen und ansprechenden Beitrag, für meinen eigenen Unterricht werde ich gerne später darauf zurückgreifen.
Liebe Grüße
Melanie
Liebes Blogger-Team,
AntwortenLöschenihr habt da einen sehr schön strukturierten und gut verständlichen Blogbeitrag geschrieben. Hierfür herzlichen Dank. Das von euch gewählte Thema mag auf den ersten Blick ein recht außergewöhnliches sein. So habe ich mich zuerst gefragt, was mit diesem Waldbaden gemeint sein könnte. Als ich dann allerdings nun euren Blogbeitrag gelesen habe – im großen Stress bezüglich der nahenden Abgabefrist – fiel mir direkt auf, was für eine fantastische und zumindest in meinem Fall dringend notwendige Ausgleichsmöglichkeit zum normalen/stressigen Alltag das Waldbaden doch sein kann.
In einer Welt, in welcher es – zumindest bis vor Corona – nur um die maximalen Gewinne in minimaler Zeit zu gehen scheint und wir Menschen und vor allem die Kinder immer weniger Zeit im Freien verbringen, da kann das Waldbaden die perfekte Lösung sein.
Ich habe mich allerdings gefragt, ob es neben diesen Studien zu dem Besuch im Wald und dem darauffolgenden Sinken des Adrenalinspiegels auch ähnliche Studien gibt, zum Beispiel bezüglich eines regelmäßigen Besuchs in der Mittagspause in einem Park oder ähnliches. Für Personen, die mitten in der Innenstadt leben, ist der nächste Wald vermutlich nicht sehr nahe. Vielleicht habt ihr ja im Zuge eurer Recherche zur Stressreduzierung hier auch andere Methoden aufgreifen können.
Allerdings war dies ja nicht unbedingt euer Thema, das muss ich natürlich auch dazusagen.
Vielleicht könnt ihr ja noch etwas dazu sagen, ob es Studien gibt die genauer sagen, wie oft man solche Waldbesuche vielleicht auch in Abhängigkeit von Alter/Beruf machen sollte.
Ich fand es sehr schön, wie ihr euch bei der Implementierung der Waldbesuche in den Schulunterricht über genau die Dinge schon Gedanken gemacht habt, wo ich schon anfragen wollte, wie ihr mit eventuellen Vorbehalten der SuS gegenüber dieser direkten Naturerfahrung umgehen wollt. Ich finde es eine sehr gute Idee die SuS da spielerisch an die Natur heranzuführen.
Auch sehr interessant und meiner Meinung nach eine schöne Methode ist das Yoga. Diese iDee werde ich sicher auch später mal als Sportlehrer aufgreifen. Hiermit kann man die SuS sicher sehr gut abholen, erden und auf die kommende Sporteinheit fokussieren.
Insgesamt ein sehr schöner Beitrag!
Liebe Grüße
Marvin